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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Riddim & Groove
Black and Blue ist eines der meist geschmähten Rolling Stones-Alben überhaupt. Irgendwo auf der vermeintlichen Durststrecke zwischen Exile On Main St. und dem viel gepriesenen Some Girls spuckt die Band diesen 41-Minuten-Jam aus Funk, Rock und noch mehr Reggae aus, und selbst hartgesottene Anhänger rümpfen die Nase. Dabei war selten so viel...
Veröffentlicht am 27. April 2010 von B. G.

versus
5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man kann nicht immer gewinnen!
Diese Platte wird ja gerne und viel geschmäht. Sicher gehört sie nicht zu den Glanzleistungen der Stones, aber es gibt durchaus einige Spitzensongs hier. Zuallererst natürlich "Fool to cry" das man als Fan meiner Meinung nach einfach besitzen muss. "Crazy Mama" rockt richtig gut und ist wahrscheinlich der unterschätzte Song hier. "Memory Motel" liefert...
Veröffentlicht am 12. August 2009 von Sunshipwreck


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Riddim & Groove, 27. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Black and Blue (Audio CD)
Black and Blue ist eines der meist geschmähten Rolling Stones-Alben überhaupt. Irgendwo auf der vermeintlichen Durststrecke zwischen Exile On Main St. und dem viel gepriesenen Some Girls spuckt die Band diesen 41-Minuten-Jam aus Funk, Rock und noch mehr Reggae aus, und selbst hartgesottene Anhänger rümpfen die Nase. Dabei war selten so viel attitüdefreie, beiläufige Lässigkeit wie auf dieser Platte.

Nach dem plötzlichen Ausstieg Mick Taylors Ende '74 hatte man die bereits angesetzten Aufnahmen für Black and Blue zu Auditions umfunktioniert, während derer die verbliebenen Bandmitglieder mit einer ganzen Reihe potentieller neuer Gitarristen die Zusammenarbeit probten. Das hierbei entstandene - erstaunlich flüssige - Album transportiert den (mutmaßlichen) Vibe dieser zusammengewürfelten Sessions. Im Gegensatz zu seinen teils aufwendig arrangierten Vorgängern Goats Head Soup und It's Only Rock 'n' Roll hat Black and Blue über weite Strecken nicht mehr als Jam-Charakter: Instrumentierung und Lyrics sind spärlich, Gesang ist manchmal mehr intuitive Einlassung, Exklamation oder Lautmalerei als getextete Narration, und die Mehrzahl der Stücke ('Hot Stuff', 'Cherry Oh Baby', 'Hey Negrita', 'Melody', 'Fool To Cry') sind eher ausgedehnte Grooves, fortlaufende Repetitionen und Variationen des einen Motivs, als voll ausgearbeitete, gebaute Songs. Aber genau hierin liegt der unprätentiöse Charme des Albums.

Vielleicht konnte der "Flirt" der Band mit Funk und Reggae ('Hot Stuff', 'Cherry Oh Baby', 'Hey Negrita'), Philly-Soul ('Fool To Cry') und Jazz ('Melody') nur in diesem losen Setting so gut geraten. Anders als manch stilistischer Ausflug auf dem ähnlich ungeliebten, ungleich dichter produzierten Undercover, klingt er nie ambitiös oder kalkulierend, sondern herrlich zurückgelehnt, spielerischen Instinkten nachgehend und so organisch, als wäre die Band auf jenen Terrains so naturwüchsig zuhause wie im staubig-spröden Rock à la Exile ('Hand Of Fate', 'Crazy Mama').

Und fast beiläufig schenkt man uns dann noch 'Memory Motel' - neben dem ebenfalls aus den Black and Blue-Sessions stammenden 'Worried About You' die vielleicht schönste Rolling Stones-Ballade der zweiten Reihe.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hot Stuff, 24. März 2010
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Black and Blue (Audio CD)
Nach Mick Taylors Kündigung nutzten die Rolling Stones die Aufnahmen zu diesem (fast ausschließlich in München aufgenommenen) Album Ende '74 bis Frühling '75 als Vorspieltermine u.a. für die Ersatzkandidaten Ron Wood, Wayne Perkins und Harvey Mandel, der durch Alben wie Canned Heats "Future Blues" und John Mayalls "Back to the Roots" in mein Gesichtsfeld rückte. Nachdem Rod Stewart die Faces verlassen hatte, war auch Ron Wood frei, um auf dem Cover von "Black and Blue" gleich als Bandneuzugang vorgestellt zu werden. Keith hat später gescherzt, diese Entscheidung habe mit Rons britischer Staatsangehörigkeit zu tun gehabt, und er mag als Persönlichkeit gut zu den Stones und vom Stil her gut zu Keith passen; die Musikalität und elegante Virtuosität eines Mick Taylor konnte er nicht ersetzen.

Hot Stuff und Hey Negrita (basierend auf einem Riff von Ron Wood) fallen in die Kategorie "Ich hab' nicht viel Geld, Mädel, aber lass die Hüften kreisen und tanz für mich!" Zum Tanzen gut, für viel mehr nicht - aber toll!

Vorläufiger Tiefpunkt nicht nur auf diesem Album, sondern in der ganzen Karriere der Stones ist für mich der kinderliedartige, flügellahme Reggae Cherry oh Baby, der dem ohnehin schon nicht aufregenden Original nichts Neues abringt, einer der wenigen Songs überhaupt, die ich bisweilen überspringe; da haben die Stones mit Ain't too proud to beg oder (Just my) Imagination in den 70ern weitaus überzeugender gecovert.

Das sacharinsüße Fool to cry - ausgerechnet die Singleauskopplung!- sollte wohl in die Erfolgskerbe von Angie hauen; Macho Mick kann aber als im Falsett singender Softie, der sich beim Weinen nach einer laaangen, harten Nacht im Büro von seiner Tochter auf dem Schoß trösten läßt, nicht wirklich überzeugen. Der Legende nach soll Keith bei dem Song auf der Bühne regelmäßig eingeschlafen sein; eine gesunde Reaktion.

Viel überzeugender ist für mich Melody Motel, der Höhepunkt auf dem Album, in dem Jagger von der Liebe unterwegs singt, und wie immer in seinen besten Songs scheint die Protagonistin nicht ganz frei erfunden zu sein.

In Melody und Crazy Mama ist Jagger der Jäger, in Hand of Fate der Outlaw auf der Flucht (wie Dylan in Romance in Durango auf "Desire"); die kontrollierte Stimmung läßt den Song nie ganz abheben, aber auch nicht langweilig werden. Crazy Mama ist ziemlich viel heiße Luft, das Duett mit Billy Preston im angejazzten Melody groovt launig.

Crazy Mama (halbe Minute), Fool to cry (ganze Minute) und Hot Stuff (zwei Minuten) erschienen über die Jahre (auf "Sucking in the 70s", "Jump back" oder "Forty Licks") als leicht bis stark gestraffte Edits, was vor allem Hot Stuff gut getan hat, das dadurch kompakter wurde. Anders als auf LP und den beiden CDs von '86 bzw. '95 erreicht Hot Stuff auf dem Remaster von 2009 erst nach drei Minuten das Lautstärkeniveau des Restalbums.

Als Stones-Platte mit der kleinsten Songanzahl (8) kam "Black and Blue" dank längerer Songs doch auf normale LP-Länge; trotz der genannten Mängel strahlt sie eine luftige Sorglosigkeit und Unbekümmertheit aus, die mich die Platte immer wieder gern auflegen läßt, besonders wenn mir sommerlich ist.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neben VOODOO LOUNGE das am meisten unterschätzte Stones-Album!, 27. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Black and Blue (Audio CD)
Freilich spiegelt auch diese Rezension nur die Meinung eines einzelnen wider. Aber als Stones-Fan ist sie mir ein großes Anliegen!

Es ist doch so: Was die Zeit zwischen EXILE... (1972) und EMOTIONAL RESCUE (1980) betrifft, fristen BLACK & BLUE und auch GOATS HEAD SOUP - meiner Meinung nach völlig zu unrecht - eine Art Mauerblümchendasein neben den oftmals so gerühmten IT'S ONLY R&R und SOME GIRLS. (Ebenso ergeht es dem 1994 erschienenen VOODOO LOUNGE ein bisschen, wie ich finde, obwohl da eigentlich weder davor noch danach etwas wirklich Aufregendes passiert ist.)

Ok, BLACK & BLUE hat sicher auch seine Schwächen. Gleich der Beginn mit "Hot Stuff" lässt eine Totalabsumpfung Richtung Synthie-Disco-Pop befürchten. Auch die im Album enthaltene einstige Nr.1-Hit-Single "Fool To Cry" finde ich offengestanden ziemlich schwach. Der Rest des Albums kann sich aber wahrlich hören lassen!
"Hand Of Fate" ist für mich so etwas wie der "Prototyp" einer typischen Stones-Nummer: gleichbleibende Melodiebögen miteinander ständig kommunizierender Gitarren, ein solider, einfach gestrickter Beat und Jaggers eindringlicher Gesang... Auch das oft gescholtene "Cherry Oh Baby" mag ich sehr gern, so albern es auch sein mag. Wären noch die "Prototyp-Ballade" "Memory Motel" (das Jagger und Richards gemeinsam-brüderlich von einander getrennt singen) und "Hey Negrita" (wo R. Wood sogar als Co-Autor erwähnt wird), die man immer und immer wieder hören kann. Ach ja: Das souverän-lässige "Crazy Mama" hätte ich an dieser Stelle fast vergessen...
Also: Lässt man den eigenartigen Start mit "Hot Stuff" (da ist, wenn, eigentlich eher nur der Sound interessant) weg, so ist BLACK & BLUE insgesamt ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Album, das aber trotzdem wie EIN Projekt klingt (was ja auf SOME GIRLS beispielsweise meiner Meinung nach nicht zutrifft). Und auch die Produktion der Platte hat etwas herzerwärmendes, liebevolles an sich. Mag sein, dass sich BLACK & BLUE - wenn man kritisch sein will - ein bisschen durchmischt und chaotisch anhört (was bestimmt auch an den häufig wechselnden Gitarristen, neben Keith, liegt). Vom Gesamtfeeling her würde ich BLACK & BLUE jedoch hinter den überragenden EXILE... und STICKY FINGERS als drittbestes Stones-Album der Siebzigerjahre einstufen.

Sie glauben mir nicht? Dann legen Sie sich die Scheibe zu und hören Sie selbst...

Anm.: BLACK & BLUE wurde übrigens in München aufgenommen und ist sozusagen "Made in Germany". Der Sound der Platte lässt jedenfalls vermuten, dass sich die Stones im Zuge der Sessions zu BLACK & BLUE recht wohl gefühlt haben dürften.
Durch und durch eine CHILLIGE und ENTSPANNTE Platte, die Wohlfühlatmosphäre im Wohnzimmer verbreitet.
Deshalb auch 4 Sterne!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Untypisch vielleicht, aber großartig!!, 30. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Black and Blue (Audio CD)
Nach überwiegender Kritikermeinung hat die seinerzeitige Situation nach dem Ausscheiden von Mick Taylor dazu geführt, dass es sich bei Black und Blue um eine eher zerrissene Platte mit Songs sehr unterschiedlicher Qualität handelt. Ich finde das nicht! Im Gegenteil, die Platte zeigt sehr gut die Fähigkeit der Stones sich verschiedenste Musikstile kongenial anzueignen. Und wenn man das Album mehrfach durchhört, entfaltet es geradezu einen Sog und die Running-Order der Tracks erscheint zwingend.
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man kann nicht immer gewinnen!, 12. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Black and Blue (Audio CD)
Diese Platte wird ja gerne und viel geschmäht. Sicher gehört sie nicht zu den Glanzleistungen der Stones, aber es gibt durchaus einige Spitzensongs hier. Zuallererst natürlich "Fool to cry" das man als Fan meiner Meinung nach einfach besitzen muss. "Crazy Mama" rockt richtig gut und ist wahrscheinlich der unterschätzte Song hier. "Memory Motel" liefert ganz großes Kino. Dann sind wir aber schon bei "Hot Stuff" und "Melody", die ich auf Dauer etwas ermüdend bzw müde finde und "Hand of Fate" klingt mir doch sehr nach Autopilot. Bei den beiden anderen Liedern hatten die Beteiligten vermutlich den meisten Spass, was dann wohl auch an Ronnie gelegen haben muss, der hier noch am ehesten mitmischt. Das muss wohl auch der Grund gewesen sein ihn in die Band zu nehmen. An musikalischen Gesichtspunkten kann es sicher nicht gelegen haben (Man höre sich nur die teilweise genialen Beiträge der anderen Gitarristen auf der Scheibe an!). Kann man kaufen, muss aber nicht!
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen CD super, Cover billig, 20. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black and Blue (Audio CD)
Achtung, ich bewerte hier nicht die CD (ein wunderbarer Klassiker) sondern das Cover der im Dezember 2012 erhaltenen CD. Obwohl das Originalmotiv auf Amazon abgebildet ist, habe ich die CD mit einem billigen, einfarbig blau bedruckten Cover erhalten. Informationen/Texte in diesem Booklet: 0
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Black and Blue
Black and Blue von The Rolling Stones (Audio CD - 2009)
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