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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück in die Zukunft!
Lange war nicht klar, ob dieses Album jemals das Licht der Welt erblicken würde, noch weniger ersichtlich war, unter welchem Line-Up das passieren sollte, oder gar unter dem bekannten Bandnamen. STRATOVARIUS haben in den letzten 6 Jahren so einiges durchmachen müssen. Schuld daran waren einige Probleme und Nervenzusammenbrüche des Songwriters Timo Tolkki,...
Veröffentlicht am 17. Mai 2009 von Earshot At -. Magazin

versus
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3.0 von 5 Sternen Völlig unerwartetes Comeback
Ganz oben waren Stratovarius schon - das war allerdings 9 Jahre vor dem Erscheinen von "Polaris". Mit "Infinite" lieferten die Finnen im Jahre 2000 ihr letztes rundum gelungenes Album ab. Was darauf folgte war durchschnittliches Stückwerk (die beiden "Elements" Platten) bzw. langweilig und uninspiriert ("Stratovarius"). Vor allem nach dem 2005er Tiefschlag und dem...
Veröffentlicht am 19. Juni 2009 von Stefan T.


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück in die Zukunft!, 17. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Polaris Ltd Edition (Audio CD)
Lange war nicht klar, ob dieses Album jemals das Licht der Welt erblicken würde, noch weniger ersichtlich war, unter welchem Line-Up das passieren sollte, oder gar unter dem bekannten Bandnamen. STRATOVARIUS haben in den letzten 6 Jahren so einiges durchmachen müssen. Schuld daran waren einige Probleme und Nervenzusammenbrüche des Songwriters Timo Tolkki, der mal den Sänger rausgeworfen hat, dann mal die Band einfach auflösen wollte und dann doch nicht. Aber das russische Teddybären-Geschäft, von dem Drummer Jörg Michael im Interview gesprochen hat, gibt es zum Glück (noch) nicht. Genauer auf die Geschichte einzugehen würde wohl den Rahmen sprengen, darum verweise ich auf genanntes Interview, wo ich mit Jörg die letzten Jahre Revue passieren ließ.

Im Jahr 2009 ist es nun endlich soweit. Das STRATOVARIUS Logo prangt auf einer CD, die das bis Dato schönste Cover der Bandgeschichte ziert, doch ist man mehr als gespannt wie sich das im musikalischen Bereich verhält, denn das letzte selbstbetitelte Werk war eher enttäuschend ausgefallen. Mit neuem Gitarristen, Matias Kupiainen, der in Finnland als Shootingstar gilt, wurde ein neuer, absolut ambitionierter Axtmann gefunden, der super in das Bild der Truppe passt und mehr als frischen Wind bringt. Der Wind ist frisch, aber dennoch weht er aus der Vergangenheit, aus weit zurückliegender Vergangenheit. Nur ein Wort: "Visions" - die Jungs haben es wirklich geschafft, das Gefühl, die Intensität und auch die Spielfreude dieses Meilensteins in Sachen Power Metal wieder aufleben zu lassen, aber es weiters auch geschafft sich extrem weiterzuentwickeln. "Deep Unknown" vom Neuzugang geschrieben, ist ein schönes Beispiel dafür, denn STRATOVARIUS hat seine progressive Seite wiedergefunden. Einen sofort zündenden Hit wie "Hunting High And Low" sucht man vergebens, aber auf die Idee diesen zu suchen, kommt man bei dem starken Material einfach nicht. Verträumte Melodien, starke Riffs (!), ja die Finnen können wieder richtig schöne Riffs spielen, die sich gegen Anders Johannson's Keyboards behaupten, die aber nicht minder gut gelungen sind. Gerade diese klingen wieder etwas sphärischer, womöglich stellenweise sogar spaciger, wie in guten alten Zeiten. Und ja, Jörg hat seine Doublebass endlich wieder "montiert". Diesen Umstand hat es zum Beispiel "Blind" zu verdanken, dass der Track richtig schön abgeht.

Als richtige Überraschung hat sich Lauri Porra entwickelt, der das gesamte Konzept, die meisten Songs und einige Texte zu dem Album entworfen hat und mit seinem Bassspiel sowieso keinem mehr etwas beweisen muss. Und der letzte im Reigen, Timo Kotipelto singt entspannt und klingt befreit wie lange nicht mehr. Man sieht und hört, dass die Jungs froh sind, die Querelen und Streitereien hinter sich zu haben und einfach das zu machen, was ihnen Freude bereitet ' Musik! Man möchte fast meinen, dass der Ausstieg von Tolkki das Beste war, was ihnen noch hätte passieren können, so sehr ich auch seine Werke bewundere. Die Power-Ballade "Winter Skies" zeigt ihrer heimatliche Verbundenheit und lässt einen schön in eine andere verträumte Welt eintauchen, während die Up-Tempo Hymne "Higher We Go" durch starke Hooklines sich dann doch als kleiner Hit entpuppt, der sich sicher einen festen Platz in zukünftigen Live-Sets sichern wird. Nach der zweiteiligen, monumentalen "Emancipation Suite" gibt es noch die wundervoll, berührende Ballade "When Mountains Fall". Kotipelto gibt alles und berührt einem mit seiner Stimme, während Matias auf der Akustik-Gitarre eine schöne Melodie spielt und Anders' Keyboard nach Grammophon Sound klingt. Ein schöner Abschluss, der aber Hunger nach mehr macht, den ich sogleich mit der "Repeat"-Taste stille.

STRATOVARIUS sind wieder da, und wie sie das sind. Zurück zu den Stärken alter Tage, aber dann doch drei Schritte nach vorne. Durch die wiedergefundene leicht progressive Seite der Finnen, zündet das Album erst vollends nach ein paar Durchläufen, dafür sind Abnutzungserscheinungen auch nach Wochen nicht zu finden. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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4.0 von 5 Sternen Polaris mit Luft nach oben, 29. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Polaris Ltd Edition (Audio CD)
Also ich habe zuvor das Elyseum - Album gekauft und hiergegen kommt es leider nicht an. Es ist nicht ganz so stark, aber ansonsten kann man auch nicht meckern. Der Sänger sowie die Band wissen wie man in dieser Branche sich bewegt; man hat immer das Gefühl es mit Mainstream zu tun zu haben. Wer auf irgendwelche Versuche in andere Richtungen rangeht findet nix neues. Solide und gutes Werk mit satter Produktion. Auf jeden Fall kein Fehlkauf. Reinhören wer kann und dann entscheiden.
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5.0 von 5 Sternen Polaris - Der nördliche musikalische Polarstern erleuchtet endlich wieder in glänzendem Licht, 2. April 2012
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Polaris (Audio CD)
Lange Zeit war es ungewiss, ob der musikalische Stern der Finnischen Band Stratovarius weiter leuchten oder untergehen wird. Nach dem sehr zwiespältigen Doppel-Album - Elements 1 und 2 - das 2003 zeitlich versetzt erschien, kam es zu heftigen Streitereien und Zerwürfnissen innerhalb der Band, bei denen der damalige, und psychisch sehr schwer angeschlagene Band-Leader Timo Tolkki den Sänger Timo Kotipelto und den Schlagzeuger Jörg Michael nach angeblich vielen unrühmlichen verbalen und tätlichen Attacken feuerte, und sich gleich darauf als Ersatz die finnische Sängerin Katriina Wiiala sowie Anders Johansson, den Bruder von Keyboarder Jens Johansson, als Schlagzeuger mit ins Boot holte. Da aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen aber noch die Live-Konzerte der Elements-Tour zu Ende gespielt werden mussten, kam es auf diesen Events weiter zu sehr starken Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Musikern. Der traurige Tiefpunkt war erreicht, als ein Fan bei einem Live-Konzert auf die Bühne stieg, und dem Gitarristen Timo Tolkki ein Messer in den Bauch rammte.

Der einige Monate nach der Messerattacke wieder genesene Tolkki rappelte sich zwar noch einmal auf, beseitigte in diesem Zusammenhang seine persönlichen Zerwürfnisse mit Timo Kotipelto und Jörg Michael, und die Band spielte 2005 ihr letztes gemeinsames Studio-Album ein, dem sie schlicht den Namen - Stratovarius - gaben. Das Album vereinigte zwar ein paar schöne Songs miteinander, konnte aber bei Weitem nicht mehr an die alte funkensprühende Stratovarius-Atmosphäre herankommen. Als sich dann 2006 der Bassist Jari Kainulainen zurückzog, und Tolkki 2008 das Ende von Stratovarius verkündete, drohte der nördliche Metallstern tatsächlich vollständig unterzugehen.

Da die verbleibenden Mitglieder aber unbedingt unter dem Namen Stratovarius weitermachen wollten, und Tolkki nichts dagegen hatte, weil er mit Revolution Renaissance eine neue Band gründete, übertrug er ihnen die Namensrechte. Somit ist Stratovarius heute eine der ganz wenigen Bands im Rockgeschäft, in der kein einziges Gründungsmitglied mehr dabei ist. In der neuen Besetzung, zu der sich neben dem bereits schon 2006 eingestiegenen Bassist, auch der junge Gitarrist Mathis Kupiainen gesellte, spielten die Finnen mit - Polaris - ein neues Album ein, auf dam sie den nördlichen Polarstern im wahrsten Sinne des Wortes in einem ganz tollen, um nicht zu sagen, völlig neuen musikalischen Licht erstrahlen lassen. Neben dem markanten Sound der Band, dessen früherer Bombast merklich zurückgefahren wurde, glänzt - Polaris - mit elf großartigen und stilistisch sehr abwechslungsreichen Songs, sowie perfekten Melodien und exzellenten Tempowechseln zwischen ruhigen und schnellen Passagen. Auch die alte, positiv knisternde Spannung, die ich vor allem von den Alben - Episode, Visions, Destiny - oder - Infinite - her kenne, zieht auf - Polaris - wieder wie ein roter Faden durch das komplette Album. Die Musik wirkt dabei unglaublich frisch und in sich geschlossen wie eine Einheit. Auch die neuen Soundelemente entwickeln sich nach mehrmaligem Hören zu einem absoluten Ohrenschmaus, besonders in dem zweigeteilten Song - Emancipation Suite.

Fazit: Stratovarius haben nach einer ganz entsetzlichen Zeit mit - Polaris - wieder auf den richtigen musikalischen Weg zurückgefunden, den sie von mir aus die nächsten Jahre sehr gerne weitergehen dürfen.
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4.0 von 5 Sternen Unerwartetes Comeback, 15. September 2009
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Polaris (Audio CD)
Nach den ganzen Streitigkeiten um den Ausstieg und der Auflösung der Gruppe von Timo Tolkki, war man doch einigermaßen überrascht, dass Stratovarius, auch ohne ihren Gitarristen und Mastermind, unter ihrem alten Namen ein neues Album veröffentlichen. Eingespielt wurde "Polaris" durch den neuen Gitarristen Matis Kupiainen. Dazu die `alten` Mitglieder Timo Kotipelto (Vocals), Jörg Michael (Drums), Lauri Porra (Bass) und Jens Johansson (Keyboards). Das Album erschien im Frühsommer 2009.

Es hat sich nicht viel verändert bei Stratovarius. Die Gruppe ist sofort als solche zu erkennen. Aber der Keyboarder Jens Johansson kann sich mehr entfalten und hat größeren Anteil an den Songs, als noch unter Tolkki. Die beiden ersten Songs `Deep unknown` und `Falling star` sind o.k., aber nichts besonderes. Mit `King of nothing` folgt ein erstes highlight. Auch `Higher we go` und die zweiteilige `Emancipation suite` gefallen mir sehr gut. Die Halbballade `Winter skies` finde ich dagegen nicht so gelungen. `When mountains fall` ist aber eine schöne Ballade zum Abschluß, auf welcher Timo Kotipelto sehr schön singt. Auch Matis Kupiainen kann die Lücke seines Vorgängers gut ausfüllen. Der Mann hat Potenzial. Und Jens Johansson kann und darf diesmal einige schöne Soli beisteuern.

"Polaris" ist ganz deutlich Stratovarius. Die Fans, die einen Richtungswechsel erwartet haben, werden vielleicht enttäuscht. Mir gefällt das Album, aber der ganz große Hammer fehlt leider. Daher 4 Sterne für "Polaris". Ich bin gespannt, wie es mit der Gruppe weitergeht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo waren Stratovarius die letzten 6 Jahre?, 14. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Polaris Ltd Edition (Audio CD)
Nach dem Rohrkrepierer-Album "Stratovarius" aus dem Jahre 2005, welches als Comeback-Album angepriesen wurde und der doch recht langen Zeitspanne, die seit "Elements" vergangen war, hatte ich schon fast die Hoffnung auf die Band verloren oder bzw. darauf, dass man von dieser Kapelle noch zukünftig was Anständiges erwarten könne. Und dann hörte ich davon, dass das neue, geplante Album "Revolution Renaissance" nicht erscheinen wird und Mastermind Timo Tolkki die Band verlässt, was letztendlich meine Hoffnungen auf eine glorreiche Zukunft von Stratovarius völlig zerschlagen hatte. Dann hieß es, dass Timo Kotipelto die Band weiterführe, wobei das Lineup mit Ausnahme des Gitarristen so beibehalten werden und ein völlig neues Album aufgenommen werden solle. Ich war skeptisch. Ein Stratovarius ohne Tolkki?

Als ich dann das Album "Polaris" Ende Mai in Händen hielt und meine Ohren sich die Songs Stück für Stück vornahmen, klappte mir, und das betone ich, im wahrsten Sinne des Wortes die Kinnlade runter. Das was ich da hörte, das waren Stratovarius und zwar haargenau so wie ich diese Band schon immer kannte und liebte. Wüsste ich nicht, dass Tolkki nicht mehr im Boot sitzt, es wäre mir nicht aufgefallen. "Polaris" ist genau das Comeback, was die Vorgängerscheibe "Stratovarius" sein sollte, aber niemals war.

Diese Platte ist von Anfang bis Ende endlich wieder genau das, was man seit eh und je von der Band gewohnt ist und beweist, dass Stratovarius auch ohne Tolkki wie Stratovarius klingen können!
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4.0 von 5 Sternen Ein neuer Neuanfang..., 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Polaris (Audio CD)
Die Jahre nach der Veröffentlichung der "Elements"-Scheiben waren für Stratovarius nicht gerade einfach. Nachdem Tolkki nach einem Streit Sänger Kotipelto und Schlagzeuger Michael dazu brachte, ihre Koffer zu packen, warf er nach und nach alle anderen Bandmitglieder und vermutlich auch sich selbst aus der Band, holte sich eine Sängerin an Bord und Jens' Bruder Anders Johansson ans Schlagzeug. Nach unzähligen Schuldzuweisungen und verbalen Schlammschlachten zwischen Kotipelto und Tolkki und einer Attacke eines Fans auf Tolkki mit einem Messer ließ dieser sich nach dem Krankenhausaufenthalt gleich in eine Psychiatrie einliefern, in welcher ein Großteil der Texte für das 2005 erschienene "Stratovarius" entstanden. Nachdem Reunion-Album, auf welchem entgegen aller Erwartungen die ursprüngliche Formation wieder zusammenfand, hoffte man in der Power Metal-Welt, dass alles wieder in Butter sei. Doch Anfang 2008 folgte die Meldung, dass Tolkki die Band nun doch auflösen wird, was aufgrund der aktuellen Stimmung unter den Bandmitgliedern die beste Lösung sei. Allerdings wollten die restlichen vier weiterhin ihre Musik weitermachen und somit übertrug Tolkki alle Namensrechte auf die verblieben Bandmitglieder. Im Laufe des Jahres folgte mit Matias Kupiainen der neue Gitarrist und mit zwei neuen Männern in der Formation (Jari Kainulainen wurde 2005 schon durch Lauri Porra ersetzt) machte man sich an die Arbeiten zum mittlerweile zwölften Studio-Album.
2009 veröffentlichte man dann auch endlich die lang von den Fans ersehnte Scheibe "Polaris", auf welcher die Band nach drei ziemlich progressiv und düster angehauchten Alben wieder den Pfad der unbeschwerten und eingängigen Musik der späten 90er anstrebte.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Mit "Depp Unknown" folgt gleich zu Beginn ein typischer Stratovarius-Opener, der sofort an eine Mischung aus "Hunting High and Low" und "The Kiss of Judas" erinnert. Die darauffolgenden Songs "Falling Star" und "King of Nothing" können locker das hohe Niveau der ersten Tracks halten, doch der erste wirklich gute Song ist m.M.n. der vierte Track "Blind", der mich etwas an den Stratovarius-Klassiker "Black Diamond" erinnert. Die Power-Ballade "Winter Skies" lässt das Herz jeden Fans zum Schmelzen bringen, da mit einem romantischen Keyboard-Solo und einem ohrenbetäubenden Gitarrensolo der Song auf den Höhepunkt getrieben wird. Die zwei darauffolgenden Highspeed-Nummern "Forever Is Today", "Higher We Go" und das ziemlich im Midtempo gehaltene "Somehow Precious" sind die absoluten Höhepunkte des Albums, die man locker auch auf "Infinite" hätte finden können.
Die 10-minütige Nummer "Emancipation Suite", die man in die zwei Teile "Dusk" und "Dawn" gespalten hat, wirkt etwas lang und in seiner Länge zu ereignislos, jedoch besitzt der zweite Teil ein tolles Gitarrenoutro, welches stark an die letzten 3 Minuten von "Mother Gaia" erinnert.
Die abschließende Ballade "When Mountains Fall" wird mit klassischen Instrumenten eingeleitet und punktet durch Timos erstklassigen Gesang, wenn auch sein Englisch etwas zu wünschen übrig lässt. Der starke finnische Akzent sorgt manchmal dafür, dass einem die Zehennägel hochrollen. Trotzdem ist der Song, welcher als eine Art Liebeslied etwas untypisch für die Band ist, ein toller Schlussstrich für das Album.
Fazit: Mit "Polaris" haben Stratovarius bewiesen, dass sie auch ohne Tolkki ein erstklassiges Power Metal-Album hervorzaubern können. Über die neue musikalische Ausrichtung der Band lässt sich zwar streiten, aber Tolkkis Austritt war das beste, was Stratovarius nach all den Jahren passiert ist. Erstklassige Unterhaltung \m/
4/5 Sternen
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5.0 von 5 Sternen Der neue (Nord)Stern am Stratohimmel heißt POLARIS!, 18. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Polaris (Audio CD)
Lange habe ich darauf gewartet,diese Rezension zu schreiben. Stratovarius' Polaris war bisher mein Lieblingsalbum. Doch ich wollte noch das neue Elysium (2011) abwarten. Fakt ist: Polaris bleibt das Beste, was die Band je geschaffen hat. Die einzelnen Tracks sind hervorragend. Hier meine Einzelnen Rezensionen:
DEEP UNKNOWN: Ein Song erster Klasse, der ein netter Einstieg ist, aber nichts besonderes. Die Lyrics sind auf gewohntem Niveau, die musikalische Leistung auch. Besonders Kotipelto ist gut.
FALLING STAR: Der erste Hammer-Song. Die Lyrics sind so gut, dass sie jede Lyrik des letzten Album übertreffen. Das Zusammenspiel der Instrumente ist vorbildlich.
KING OF NOTHING: Eine sehr schöne Halbballade, die nicht an Forever herranreicht. Nette Effekte eines Heeres und toller Strophenaufbau. Allerdings wird es mit der Zeit langweilig, wenn sich alles nur noch wiederholt. Da macht auch der gute Aufbau nix wieder gut.
BLIND: Ein Song zu dem nicht viel zusagen ist. Er übertrifft das Niveau von Deep Unknown und ist neben Falling Star der zweite Hammer-Song. Doch die Lyrics sind langweilig.
WInter Skies: Ein schönes ruhiges Lied, was trotz dem bisherigen Tempo nicht stört. Es wirkt sogar sehr entspannend.
FOREVER IS TODAY: Das zweitbeste Lied des ganzen Albums. Flotte Melodie, wunderschöne Lyrics und toller Gesang von Timo.
HIGHER WE GO: Tolles Live-Lied. Es hat großes Potenzial, reicht aber nicht ganz an Falling Star heran.
SOMEHOW PRECIOUS: Etwas langweiliges Lied, schlechtestes Lied des Albums, trotz toller Lyrics.
EMANCIPATION: Unbeschriblich schönes Lied mit einer mitreisenden Melodie, die Lust auf mehr macht. Vereint das Positive aller bisherigen Songs und bekommt Bronze.
WHEN MOUNTAINS FALL: Das große Finale ist ein ruhiger Ausklang des Albums und gleichzeitig das beste Lied des Albums und das beste Lied der ganzen Band bisher. Es übertrifft als Ballade knapp Forever. Es hat einen schönen, abwechslungsreichen Klang und macht alles perfekt.
ZUSAMMENSTELLUNG: Sehr gut. Auch der "Bruch" von schnell zu langsam und dann wieder schnell tut dem Hörer gut. Besonders zwischen King of Nothing und WInter Skies.
COVER: Geniales und schönstes Cover bisher. Endlich etwas interessantes.
EDITIONEN: Die LTD-Edition ist es nicht wert, teurer zu sein. Die Collectors Edition ist ihr Geld alle mal wert.
POLARIS: BESTES STRATOVARIUS ALBUM!!!!
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5.0 von 5 Sternen Sie sind wieder da !!!, 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Polaris (Audio CD)
Und wie !!!

Was für ein BRETT ... was für eine GRANATE ... was für ein KRACHER ... das sind STRATOVARIUS at it's best !!!

Zugegeben ... das Album erschliesst sich vielleicht nicht gleich beim ersten (oder zweiten oder dritten) Reinhören ... aber wenn man dann erstmal angekommen ist, dann RICHTIG !!!

Melodisch kraftvoller und epischer Breitwand-Power-Metal der perfekt produziert daherkommt. Jeder einzelne Titel lässt das Herz höher (und vor allem schneller) schlagen. Perfekte Melodien begleitet von wunderbaren Keyboard-Läufen und knackigen Gitarren-Riffs und dazu die Stimme von Timo Kotipelto.

Altbewährtes mit frischem Wind ... in dieser Zusammensetzung (auch personell) können STRATOVARIUS gerne weitermachen !!!
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5.0 von 5 Sternen Das beste Album seit Jahren!, 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Polaris (Audio CD)
Und es gibt sie doch noch! Nach langem rechtlichen Hin und Her haben sich die verbliebenen Stratovarius- Mitglieder durchgesetzt und dürfen nun auch ohne Timo Tolkki unter diesem Namen weitermachen. Und dass sie sich ohne Ex-Mastermind Tolkki nicht verstecken müssen war ja abzusehen. Das Ergebnis liegt nun in Form von 'Polaris' vor. Nun dürfte nicht nur ich selbst wie ein Flitzebogen auf dieses Album gespannt gewesen sein sondern auch Unmengen von Fans, welche ich gleich an dieser Stelle beruhigen möchte denn einen großen Stilwechsel gab es auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil. Das aktuelle Werk der Nordländer erinnert viel eher an die "großen" Werke wie 'Visions' oder 'Destiny' und ist auch, ich sag's gleich vorweg, um Längen besser als das letzte doch recht dürftige selbstbetitelte 'Stratovarious'-Album.
Los gehts mit 'Deep Unknown' welches gleich schön in die Vollen geht und im Refrain herrlich epische Chöre aufweist. Und auch der Rest der Scheibe ist echt hammermäßig ausgefallen! T. Kotipelto zeigt endlich mal wieder was in ihm steckt und auch der Rest der Band scheint ums Leben zu spielen. Neuzugang Matias Kupiainen an der Lead-Gitarre ist ein wahrer Künstler und steht Herrn Tolkki in nichts nach. Ausserdem dürfte wohl hauptsächlich ihm sowie dem nun doch nicht mehr ganz so neuen, wenn auch zum ersten Mal auf einem Studioalbum der Finnen zu hörenden Bassisten Lauri Porra die Frischzellenkur der Band anzulasten sein, denn endlich klingen Stratovarius wieder frisch und voller Power. Genau so wollen wir sie haben und nicht lahm, verfrickelt und mit depresivem Flair wie bei den letzteren Scheiben. Weiter geht es mit "Falling Star" und "King Of Nothing", die in die gleiche Bresche schlagen wie zuvor der Opener. Mit "Blind" hat man eine Speed-Kanone à la "Speed Of Light" losgelassen, bei welcher sich Drummer Jörg Michael endlich mal wieder so richtig austoben darf, bevor es mit "Winter Skies" wieder bedächtig wird. Nach dieser kurzen Erholungspause wird auch schon wieder direkt kräftig weitergerockt mit dem ebenfalls ziemlich schnellen "Forever Is Today". Mit "Higher We Go" hat man einen ausgesprochenen Earcatcher mit Hymnen-Charakter aufs Silberscheibchen gepackt und "Somehow Precious" zählt schon jetzt zu meinen Lieblings-Mitsing-Stücken. Vor dem zweiteiligen "Emancipation Suite" braucht auch keiner zurückzuschrecken, denn es handelt sich nicht um ein langatmiges Epos mit ellenlangen Soli sondern ein abwechslungsreiches gelungenes Stück mit klasse Breaks. Zum Abschluss dieses grandiosen Werks hat man mit "When Mountains Fall" noch eine richig schöne Ballade im Stil von "Forever" mit eingepackt. Sehr dramatisch!
Fazit: Stratovarius haben hier Altbewährtes wie starke Melodien, klasse Arrangements, erstklassige Musiker und ein wenig Epik in den großen Metal-Topf geworfen, mit jeder Menge frischer Power und zwei neuen Leuten an Bass und Gitarre gewürzt, kräftig umgerührt... - und heraus kam 'Polaris', das seit Jahren beste Album der Band! Unbedingt anhören, denn so sollen Stratovarius wirklich klingen!
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4.0 von 5 Sternen Es geht auch ohne Tollki, 21. August 2009
Von 
RJ + YDJ (Koeln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Polaris (Audio CD)
Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, dass die Multikulti Truppe Stratovarius noch mal ein Album mit neuen Songs veröffentlicht. Die meisten Fans der Band werden sich noch an die schon fast grotesken Ausmaße der Streitigkeiten zwischen Timo Tollki und dem Rest der Band erinnern. Manchmal wusste man gar nicht, wer jetzt in der Band war, wer nicht drin war und ob die Band überhaupt noch existierte. Nach diversen, teils öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten, ist nun wieder Ruhe eingekehrt. Timo Tollki ist raus aus der Band, und hat mit seiner neuen Band Revolution Renaissance bereits ein gutklassiges Album veröffentlicht, und mit seiner Rockoper Saana - Warrior Of Light für reichlich Stirnrunzeln gesorgt.

Bei Stratovarius hat sich ein neuer Gitarrist eingefunden, der auf den Namen Matias Kupiainen hört, ansonsten sind wie gehabt Timo Kotipelto (Gesang), Jörg Michael (Drums), Jens Johansson (Keyboards) und Basser Lauri Porra mit von der Partie!

Polaris heißt das neue Werk von Stratovarius und ist gleichmal ein paar Klassen besser als das selbstbetitelte Vorgänger Album, welches doch wohl schon einigermaßen schwer unter den Bandinternen Querelen zu leiden hatte. Stilistisch reiht sich Polaris irgendwo zwischen Destiny und den Elements Alben ein. Melodischer Power Metal, mit massiven, aber nicht aufdringlichem Keyboardklängen, und teilweise großartigen Melodien!

Polaris startet mit dem Song "Deep Unknown" welcher einer dieser typischen Stratovarious Songs ist. Mittleres Tempo, einprägsame Hookline. Toller Song. Weiter geht es mit "Falling Star", hier ist das Keyboard Intro schon fast zuviel des Guten, aber auch dieses Lied ist mit seiner sehr atmosphärischen Stimmung gut gelungen. Der Song besitzt auch ein tolles Gitarrensolo, als Gitarrist ist Kupiainen ein zumindest gleichwertiger Ersatz für Tollki. Auf diesem Level pendeln sich auch fast alle anderen Songs ein. Ausnahmen bilden nur das etwas kitschig geratene "Winter Skies", sowie der letzte Song "When Mountains Fall". Irgendwie passt der Gesang von Timo Kotipelto nicht.

Anspieltipps: Neben den bereits genannten Songs, noch das flotte "Forever Is Today" und das zweiteilige "Emancipation Suite", welches sehr episch ausfällt.

Starkes Album, welches noch nicht ganz an die Highlights der Bandgeschichte rankommt!
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Polaris von Stratovarius (Audio CD - 2009)
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