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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was hätte man auch von Dream Theater anderes erwartet?
Niemals hatte ich auf irgendein Album so sehnsüchtig gewartet wie auf "Six Degrees of Inner Turbulence". Die Aufgabe, mit dem Album das Niveau des Vorgängers zu halten war schier unlösbar. Aber als ich dann letztendlich die CD zum ersten Mal komplett durchhörte (Bruchstücke der Songs kursieren bereits seit längerer Zeit im...
Am 1. Januar 2002 veröffentlicht

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mehr als "Befriedigend"
Die neue CD von Dream Theater ist für meine Begriffe etwas enttäuschend. Würde ich den anderen Alben allen jeweils vier oder fünf Sterne geben, so kann ich diesem lediglich drei geben.
Schon das erste Stück "The Glass Prison" ist eigentlich nichts weiter als aneinander gereihte, sich ständig wiederholende Riffs, ohne...
Veröffentlicht am 30. Januar 2002 von hans2808


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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was hätte man auch von Dream Theater anderes erwartet?, 1. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Niemals hatte ich auf irgendein Album so sehnsüchtig gewartet wie auf "Six Degrees of Inner Turbulence". Die Aufgabe, mit dem Album das Niveau des Vorgängers zu halten war schier unlösbar. Aber als ich dann letztendlich die CD zum ersten Mal komplett durchhörte (Bruchstücke der Songs kursieren bereits seit längerer Zeit im internet), war ich so begeistert wie noch nie zuvor von irgendeiner CD. Schon die ersten paar Sekunden sorgen bei Dream Theater Fans für Gänsehaut: Das Album beginnt mit dem selben statischen Rauschen, mit dem "Metropolis Pt.2" endet, in das sich langsam die Instrumente mischen, bis der Song beginnt. Der erste Song "Glass Prison" ist das härteste Stück, das Dream Theater jemals geschrieben haben. Vor allem durch die Keyboards von Rudess erhält der Song aber selbst bei heftigsten Trash-Metal-Gewittern eine enorme Tiefe und Athmosphäre. Der nächste Song "Blind Faith" hat bei mir etwas Probleme, die selbe Faszination zu erzeugen wie der Opener, das soll aber nicht bedeuten, dass der Track schlecht ist!!! Ich habe die CD auch noch nicht so oft gehört wie andere Dream Theater Alben, von Dream Theater ist man ja gewohnt dass sich manche Songs erst nach dem 20. oder 30. Hören voll entfalten. Der dritte Song "Misunderstood" ist wieder ein absoluter Treffer. Besonders am Ende dieses Stückes wird deutlich wie sich der Sound des Traumtheaters verändert hat, er ist nicht mehr so "klinisch" sauber und perfekt wie auf den ersten Album, sondern klingt rauher und intensiver. Der vierte Track "The Great Debate" beginnt mit ganz leise mit atmosphärischen Keyboards und eingestreuten Sprachsamples und steigert sich über Minuten hinweg bis zum grandiosen Höhepunkt. Dann "Disappear"! Mein persönlicher Lieblingstrack auf dieser Scheibe, für Progressive Rock-Verhältnisse fast schon ungewöhnlich kurz und ohne große technische Eskapaden, aber ungeheuer intensiv und mitreissend. Auf der zweiten CD ist nur ein einziger Track: "Six Degrees of Inner Turbulence", der Titeltrack des Albums, und er macht seinem Namen alle Ehre. Schon die ersten Minuten, in denen Dream Theater mit nur 4 Musikern eine ganzes Sinfonieorchester auf die Beine stellen und dabei eine wirklich gute Figur abgeben, sind ein Hochgenuss. Der Track durchläuft sämtliche Facetten und Stilrichtungen moderner Rockmusik. Ein würdiger Nachfolger für das Epos "A Change of Seasons".
Die Band spielt auf dem Album noch kompakter und druckvoller wie auf dem letzten Album. Die halsbrecherischen Soli und Minutenlangen technischen Spielereien fügen sich absolut perfekt in die Songs ein und wirken nicht so, als hätte man sie zwanghaft einbauen wollen, wie bei so mancher anderen Band. Vor allem Sänger LaBrie muss ich ein großes Lob aussprechen, zwar bin ich nach wie vor der Ansicht dass er seine beste Leistung auf "Live at the Marquee" abgeliefert hat, aber seine Gesangsleistung auf dem neuen Album ist nichtsdestotrotz wirklich genial. Auf die technischen Fähigkeiten der Musiker brauche ich wohl nicht näher einzugehen, es ist nunmal eine Tatsache, das jeder einzelne von ihnen ein absoluter Meister seines Instruments ist.
Dieses Album ist für mich schon jetzt ein heißer Anwärter auf die Scheibe des Jahres 2002!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das neue Werk von Dream Theater, 20. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
So unterschiedlich die Alben von Dream Theater auch sein mögen, eines haben sie alle gemeinsam: Es braucht Zeit, bis man das Album wirklich versteht und alle Strukturen und Nuancen erkennt. Deshalb möchte ich diese Review auch erst jetzt schreiben, ein gutes halbes Jahr, nachdem ich die Songs das erste mal im Internet gefunden habe.
Der erste Eindruck der CD war überwältigend, was vor allem auf die wirklich absolute erstklassige Produktion zurückzuführen ist. Der Sound ist druckvoll wie bei kaum einer anderen Scheibe, die ich bis jetzt gehört habe, und dabei extrem klar und differenziert.
Der erste Song "The Glass Prison" erschlägt den unvorbereiteten Hörer nahezu. Ein Überschall-Riff jagt das nächste, die DoubleBass-Drum dröhnt: Pantera lassen grüßen. Fast 14 Minuten dauert der Song, und enthält so gut wie keine Verschnaufpausen. Ich habe etliche Kritiken gelesen, in denen der Song schlecht wegkommt, weil er angeblich weniger differenziert sei und kompositorisch "anspruchsloser" als frühere DT-Songs. Dem muss ich widersprechen: Der Song ist zwar enorm hart und schnell, aber deswegen noch lange kein stumpfes Geknüppel. Durch die Keys wird laufend eine enorme Spannung und Atmosphäre aufgebaut, die den Song auf ein Niveau weit über der Pantera/Metallica-Sparte hebt. (Was jetzt nicht heißen soll, dass ich diese beiden Bands nicht mag!!!) Vor allem der grandiose Schluss erzeugt bei mir jedesmal Gänsehaut.
Nebenbei, live ist der Song ein absoluter Kracher!
Der nächste Song, "Blind Faith", geht etwas ruhiger als der Opener an den Start. Weniger heavy, dafür mehr jazzig-verspielt (vor allem in der zweiten Hälfte!) und mit einem bombastischen Chorus ist auch dieser Song ein echter Volltreffer.
"Misunderstood" beginnt ganz leise mit Akkustik-Gitarre und Gesang und steigert sich bis zum Refrain beständig. Gefällt mir ebenfalls sehr gut, nur sind die arg abgefahrenen Klangspielereien am Ende vielleicht eine halbe Minute zu lang geraten... ;-) Live war das Ende übrigens besser, mehr Drive als auf dem Album. Aber der Song an sich ist immer noch genial.
Mit dem nächsten Track "The Great Debate" folgt für mich das Highlight des Albums. Das Stück beschäftigt sich mit der Debatte um die Gentherapie und ist schon allein deshalb interessant. Musikalisch erinnert "The Great Debate" an das Album "Awake". Die Atmosphäre ist genauso kalt und düster und auch stilistisch bewegt sich der Song in ähnlichen Gefilden. Am Anfang werden lediglich Aufnahmen von Radio- oder Fernsehaufnahmen eingespielt, doch innerhalb von 2 Minuten steigert sich der Song bis zu beinahe unerträglichem Chaos, das durch das Einsetzen von LaBrie erst gebrochen wird. Der Song erinnert im Aufbau stark an TOOL, zumindest bis in der zweiten Hälfte die Instrumentalisten zu ausschweifenden Soli ansetzen.
Langsam klingt der Song wieder ab und mündet nahtlos in "Disappear", das für DT-Verhältnisse ungewöhnlich kurz und geradlinig ist. Das stück steht klar in der Tradition von Space-Dye-Vest, ist jedoch diesem in Punkto Atmosphäre nicht ganz ebenbürtig, einen Kevin Moore kann man eben nicht ohne weiteres ersetzen. Nichtsdestotrotz ein würdiger Abschluss für die erste CD des Doppelalbums.
Die zweite CD besteht nur aus einem Stück, das in 8 Teile untergliedert ist, die der Einfachkeit halber einzelne Tracks auf der CD darstellen.
"Six Degrees of Inner Turbulence" enthält stilistisch derart unterschiedliche Parts, dass eine Beschreibung im Ganzen eigentlich nur fehlschlagen kann. Die Bandbeite reicht von Symphonischen Passagen, über vertrackteste Prog-Metal-Frickeleien, bis zu relaxten Rock-Grooves und dem Schlussteil "Grand Finale", das an Bombast alles in den Schatten stellt, was ich bisher jemals gehört habe.
Einen Kritikpunkt möchte ich dennoch anbringen: Die Overture ist zwar beeindruckend arrangiert, aber strotzt nur so vor Klischees und Banalitäten. Rudess scheint sich nicht so große Mühe gegeben zu haben mit diesem Teil, wenn ich andere Werke von ihm als Vergleich heranziehe, die wirklich genial sind! (Z.B. die letzte Solo-Scheibe "Feeding the Wheel") Dennoch ist der Longtrack als ganzes fast noch besser als die erste CD des Albums.
Dream Theater haben es geschafft, ein weiteres Album herauszubringen, das die Linie von ausnahmslos großartigen Alben nahtlos fortsetzt. Vielleicht ist das Album nicht so atmosphärisch wie "Awake" und nicht so dicht arrangiert wie "Metropolis Pt.2", aber im Vergleich zu den Werken anderer Künstler verdient es immer noch, und zwar mit Leichtigkeit, die Höchstnote. Es gibt nur ganz wenige Bands, die stetig, ohne sich jemals abzunutzen, ausnahmslos Klassiker-Alben produzieren. Dream Theater ist eine von ihnen.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dream Theater liefern herausragendes Studioalbum ab, 8. Januar 2002
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Das neue DT Album ist ein perfekter Mix aus der Awake und der Scenes. Die Kälte und Härte der Awake wird mit der spielerischen Klasse der Scenes verbunden. Auffällig ist, dass das neue Album mit sehr modernen Sounds ausgestattet ist. Der Gitarrensound könnte von einer New Metal Band stammen.
Herausragend auf dem Album ist vorallem die schnellere Doublebass von Mike Portnoy und die spielerische Klasse von Petrucci und Rudess. Myung agiert verhältnismäßig unauffällig.James LaBrie singt wie gewohnt.
Die erste CD bittet gewohntes DT Material, wobei man ganz klar den Song "The Glass Prison" herausheben muss. Petrucci fährt ein Hammerriff nach dem anderen auf, vorallem das eine wird so legendär wie das von "Home" werden, Rudess wandelt auf den Pfaden von Rich Wakeman und James LaBrie hat am Ende noch eine wirklich großartige Vocalline beigesteuert. Dieses Lied wird bald so legendär wie Metropolis Prt.1 und Change of Seasons werden.
Blind Faith startet ruhig und recht einfach und entwickelt sich zu einer echten Granate mit Hammerriff zum Refrain. Großartiges Keyboard und Gitarrensolo.
Misunderstood ist ein relativ einfaches Lied für DT Verhältnisse, wird aber sehr abgespact gegen Ende.
The Great Debate, ebenfaals eine richtig gute Nummer, besitzt allle typischen DT Merkmale.
Die sehr ruhige und meleancholische Ballade Dissapear ähnelt Space Dye West. ist jedoch besser und ergreifender komponiert.
Die 2CD zeigt DT von einer neuen Seite auf.
Sehr keyboardlastig und eindeutig Rudess orientiert wird hier zu Werke gegangen. Teilweise auch relativ seicht.
Die Overtüre hört sich ein wenig nach Traummusik an, jedoch besser instrumentiert und großartig und sehr klangtreu gesampelt.
Dieser Song schafft es jedoch nicht den Bogen so zu spannen, wie es damals Change of Seasons geschafft hat, obwohl die Themen der Overtüre ständig aufgegriffen werden. Es wird auch außer bei dem Stühk "The Thing that stumped them all" nicht DT mäßig gefrickelt.
Trotzdem ist dieser Song großartig und entwickelt seine Stärken erst nach mehreren Hördurchgängen.
Melodisch und kompositorisch ist das 42 Minuten Lied sehr stark.
Unglaublich das es DT geschafft haben nach der großartigen Scenes noch ein ebenfalls so gutes Werk abzuliefern.
Viel Spaß, es lohnt sich
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höher, schneller, weiter, 18. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
„Höher, schneller, weiter“ Kann man dieses Motto, das jedes neue Album begleitet, überhaupt noch auf solch eine Band wie DREAM THEATER, deren Mitglieder meistens nur noch als „die Prog Götter“ tituliert werden, beziehen? Nun, die New Yorker um Oktopus und Filmfreak Mike Portnoy beantworten die Frage selbst mit „Warum nicht?“ und spielen mit „Six Degrees Of Inner Turbulence“ ein Lied ein, dass mit jeder seiner 42 Minuten für pure Verzückung sorgt. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es sehr turbulent zu und da es um den inneren Zustand eines Menschen geht, von dem wir ja wissen, dass seine Gemüter schwanken, wird der Hörer auf eine Reise durch Dream Theaters Musik-Universum genommen, welches mindestens genauso vielseitig ist wie die Stimmungen eines Menschen. Von leichten, melodischen Passagen geht’s über atemberaubende Frickelorgien bis hin zu arschkickenden Riffgewittern, hier gibt’s für jedes Gemüt etwas. Zum Glück ist das Lied auch technisch in 8 Teile unterteilt, so dass man seine Spultaste nicht abnutzen muss. Die verschiedenen Teile erzählen von verschiedenen Personen, die sich zwar in verschiedenen Lebenssituationen befinden, aber alle gemeinsam haben, dass ihr Seelenzustand daran zu zerbrechen droht, dass Einflüsse und Erwartungen von außen nicht mit ihren eigenen Wünschen oder Können übereinstimmen.
Aber das ist ja erst die zweite CD, die erste CD beinhaltet noch 5 weitere Songs. Es hat bestimmte Gründe, warum ich die Beschreibung des Titelsongs vorgezogen habe. Ich habe mir zwar, nachdem ich mit dem Dream Theater-Virus infiziert wurde, alle Alben besorgt und mehrmals durch den Player gejagt, aber sowas wie der Opener „Glass Prison“ ist mir dabei noch nicht untergekommen. Es scheint, als hätte sich das gewiefte Quintett kurz vor den Aufnahmen ein paar von den alten METALLICA-Sachen reingezogen. Natürlich merkt der Kenner von Songs wie „Lie“ oder „Beyond This Life“, dass das eben harte Dream Theater-Riffs sind, aber was macht die elektronisch verzerrte Stimme, die bald darauf erklingt? Verwunderung macht sich breit. Aber hey, das ist zwar anders, aber geil! Nicht so geil finde ich den Scratch-Teil, aber das ist Ansichtsache. Auf jeden Fall zeigt das Traumtheater(nicht nur hier!), dass es auch nach 17 Jahren Bandgeschichte noch für Überraschungen gut ist. Also der 13minütige Opener schlägt in Sachen Härte alles, was ich bis jetzt auf regulären Alben von DT gehört habe. Schade, dass John Petrucci’s Haarpracht stark verkürzt wurde, ich hätte sie gerne zu diesem Lied auf der Bühne fliegen gesehn.
Ich will jetzt nicht zu jedem Lied so viel sagen, keines ist kürzer als 6 Minuten und demnach hat auch jedes viel zu bieten. Dream Theater sind keinesfalls eingängiger geworden, und schlechter auch nicht. Besonders hervorstechend ist „The Great Debate“, mit dem der Rockszene endlich ihr Plädoyer gegen Stammzellenforschung und die damit verbundene Embryonenvermüllung gegeben wurde. Dieses Lied strahlt, unterlegt mit amerikanischem Nachrichtensprech, eine derartige Kälte aus, dass „Awake“ wie der Soundtrack zum Frühlingsspaziergang erscheint. Mit „Disappear“ und „Misunderstood“ wurden hingegen zwei langsamere, teilweise auch ruhigere Stücke geschrieben, die aber auch nicht gerade auf eitel Sonnenschein aus sind. „If I seem superhuman, I’ve been misunderstood“ singt da James LaBrie, aber es ist schwer ihm zu glauben, denn „Six Degrees Of Inner Turbulence“ stellt keinen Grund dar, die Männer hinter Dream Theater nicht auch weiterhin als Prog-Götter zu bezeichnen. Unnötig zu vermuten, dass dieses Album in diesem Jahr nicht mehr getoppt wird.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der lange Schatten von Metropolis Pt 2..................., 3. Februar 2004
Von 
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
"SDOIT" ist das Nachfolgealbum des Dream Theaters-Meisterwerks "Scenes Fom A Memory". Ein Erbe, das noch heute schwer auf den Schultern dieses, oft zu unrecht kritisierten, Albums lastet.
Dabei kann sich "SDOIT" nahtlos in die Reihe erstklassiger Dream Theater Scheiben einreihen. Auf diesem Silberling klingen die 5 Amerikaner stellenweise hart, wie selten zuvor. Der Opener "The Glass Prison" (wird musikalisch auf "Train Of Thought" von "This Dying Soul" fortgesetzt) kommt mit brachialem Riffgewitter und Double-Bass-Unterstützung unbarmherzig aus den Lautsprechern gefegt. Im Anschluß gibt es mit "Blind Faith" und "The Great Debate" zwei typische Dream Theater Songs, an denen es nix zu meckern gibt. Lediglich "Misunderstood" (toller Beginn, dann aber etwas langatmig mit nervendem Ende) und die Ballade "Disappear" schrauben die Punkteskala etwas nach unten.
Auf der zweiten CD kann sich der "Prog-Metal-Fan" auf eine musikalische Achterbahn der ganz besonderen Art freuen. Der Song "Six Degrees Of Inner Turbulence" hat eine Gesamtspielzeit von 42:04 Min.!!! Dream Theater zeigen hier überdeutlich, daß sie so ziemlich mit jeder musikalisch anspruchsvollen Richtung etwas anfangen können.
Fazit: Möglichst unvoreingenommen und nach Möglichkeit ohne jeden Song mit anderem Dream Theater Material zu vergleichen, an die Scheibe herangehen. Es lohnt sich.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal mehr als genial !!!, 24. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Nach dem mehr als genialen "Scenes Of A Memory"-Album war es für Dream Theater bestimmt alles andere als leicht, einen Nachfolger hinterherzuschieben, der mit diesem sowohl vom Publikum als auch von der Kritik gefeiertem Meisterwerk mithalten kann. Und sie haben das einzig richtige gemacht, nämlich keinen Kopie-Versuch unternommen sondern gehen zumindest auf CD 1 deutlich anders vor. "The Glass Prison" ist der mit Abstand härteste und von den Gitarrensoli abgesehen eingängigste Song der Historie und "The Great Debate" mutet mit eingespielten Samplings deutlich moderner an, bevor "Misunderstood" sogar einen leichten Radiohead-Touch hat.
CD 2 gibt dann jedoch eine gänzlich andere Richtung vor und bietet wieder Dream Theater wie man sie von "Images And Words" gewohnt ist. Und im Gegensatz zu den meisten Kritiken bin ich der Meinung, daß die Band hier Ihr absolutes Masterpiece abgeliefert hat. Nach einem Klassik-Intro, das den Begriff "Bombast" neu definiert, bekommt man hier eine endgeile Achterbahnfahrt der Gefühle vorgesetzt, die von hart bis zart alles bietet was Rockmusik hergibt. "Solitary Shell"(Part 6) erinnert auf angenehme Weise an die relaxte Art von Spock's Beard und "Goodnight Kiss"(Part 5) hat ein dermaßen emotionales, schönes und technisch perfektes Gitarrensolo, das mir immer wieder die Tränen in die Augen treibt. Ungelogen: Ich hatte Phasen in meinem Leben, wo ich mir dieses Stück nicht anhören konnte, da es mir vor Schönheit emotional Schmerzen bereitete... Was Dream Theater hier leisten macht sie für mich zu einer der besten drei Bands der Rockgeschichte!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dream Theater in Perfektion, 24. Februar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Dream Theater waren und bleiben eine geniale Band ! Kaum eine andere Gruppe schafft es über die Jahre konstant excellente Musik auf die CD zu zaubern.
Kein Wunder, denn die Bandmitglieder sind alles gelernte Musiker, die an den besten Schulen in der Welt waren und dort wiederum zu den besten Musikern gehörten ! Und auch mit SDOIT gelangen ihnen zwei perfekte CD's ! Im Vergleich zu Images and Words oder Awake sind die Lieder meiner Meinung nach teilweise deutlich komplexer im Aufbau, dennoch allerdings etwas geradliniger als bei der Scenes from a memory.
SDOIT ist innerhalb einzelner Lieder so abwechslungsreich, wie bei anderen Bands 1-2 CD's. Tempowechsel, Melodienübergänge und die Soundwechsel gehen so fließend und genial ineinander, daß man sich einfach nicht losreißen kann und durch die einzelnen Lieder regelrecht "verführt" wird. Als bestes Hörbeispiel kann ich nur Blind Faith empfehlen ! Klasse, genial,...!
Perfekte Gitarrenpassagen, perfekte Klavierpassagen und tolle Soundwechsel und Tempowechsel und die Stimme von dem Sänger passt perfekt und ... !
Was soll man da noch schreiben ? Selten sind Lieder von einer Dauer von 10 Minuten so schnell vorbei ! Keine Langeweile oder Eintönigkeit ! Perfekte Variation in allen Bereichen und daß über 2 CD's mit einer Gesamtspieldauer von 90 Minuten !
Teilweise sind die Jungs so hart wie echte Trash Bands
(Würde James Labrie einige Oktaven tiefer singen und "grunzen" würden neue Maßstäbe im Trash Bereich gesetzt !). Gitarrensound, Drumsound usw, alles perfekt "Dream Theater like" abgestimmt und genial kombiniert ! Und dann wieder teilweise ruhige Passagen, wo einem die Gänsehaut kommt und man nur noch fasziniert zuhören kann ! Und auch die zweite CD ist Dream Theater pur...
Wer behauptet diese oder jene CD von Dream Theater ist besser als die andere, wird es wohl extrem schwer haben dieses vernünftig und objektiv zu begründen.
SDOIT gehört zu den besten CD's, die Dream Theater gemacht haben (Neben Scenes from a memory, When dream and day unit,...).
9,5 Punkte laut Rock Hard sind definitv zu wenig, wenn man bedenkt, für welche Musik teilweise auch 9,5 Punkte gegeben
wird (Gell Hr. Rensen ! Vielleicht das nächste Mal etwas öfter anhören, bevor man Punkte abgiebt ! Erst dann erschließt sich die wirkliche Qualität dieser CD. Ist halt etwas komplexer !). Für mich mittlerweile klare 10 Punkte für diese Scheibe, die einen weiteren Meilenstein in der Musikgeschichte setzt und als Maßstab für andere Bands benutzt werden kann.
Wenn ich mir die CD so anhöre, bin ich echt froh, in diesem Jahrhundert zu leben und mir Dream Theater anhören zu dürfen und zu können !
(Wer das nicht macht, kann nur bedauert werden !)
P.S.:Ich schreibe selten Rezensionen, aber in diesem Fall ist so etwas angebracht !
Für alle wenigen, die nur 1-3 Sterne hergegeben haben ! Kauft weiter eure CD's von Dieter Bohlen und fühlt euch als Superstar...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch, TRAUMhaft, 16. April 2002
Von 
Moritz Nagel (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Das neue Album von Dream Theater ist der absolute Flash. Nachdem man CD 1 gehört hat ist man schon restlos begeistert, aber CD 2 ist absolut genial. Sie ist eigentlich eine Rock-Opera. Mit einer eigenen Ouverture. Die einzelnen Songs sind zusammenhängend und mit tollen Soli unterlegt. Wenn man alle 8 Tracks bis zum Grand Finale gehört hat, möchte und wird man die CD gleich wieder hören. Mein Respekt an Dream Theater. Ausgezeichnete, phantastische Arbeit. Hören Sie auf jeden Fall mal rein. Es lohnt sich auf jeden Fall.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bereit für etwas neues??, 30. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Ich erspare mir jetzt mal die lästigen Vergleiche mit dem Vorgängerwerk "Scenes From A Memory" oder mit Messlatten wie "Images And Words". Denn wie bisher jedes Album ist auch "Six Degrees of Inner Turbulence" komplett anders als die anderen DT Alben. Wenn man erstmal seine Erwartungen und Wunschvorstellungen beiseite legt und sich nur auf die gelieferten knapp 100 min Musik konzentriert kommt man nicht drum herum auch diesem Album den Status "Meisterwerk" zuzusprechen. Und das auch wenn vor allem CD1 sehr viel Eingewöhnugszeit braucht. Portnoys Death-Vocals bei "The Glass Prison" werden manche im ersten Moment ziemlich abschrecken, genau wie das straighte und fast schon monotone Doublebass-Gewitter. Blind Faith glänzt weniger durch den eher simplen Refrain als durch die mörderischen Instrumental-Einlagen, die den Song trotzdem noch (für meinen Geschmack zu)eingängig klingen lassen. Track 3, willkommen in der Königsklasse, wir sind Traumtheater und wissen wie man geniale Halbbaladen schreibt. Magische Melodien von Labrie und ein dubioses Petrucci-Solo treiben den Song 7 Minuten voran, bis dann die Jungs für meinen Geschmack etwas zu tief in die Trickkiste greifen und alle möglichen Effekte auspacken. Trotzdem bleibt der Song perfekt. "The Great Debate" ist für mich der absolute Gewinner von CD1, geniale, kalte Riffs donnern zu Labries perfektem Gesang. Fast schon mechanisch kommt dieser Song daher, in für Dream Theater typischer Perfektion. "Dissapear" bildet den Abschluss von CD1, viele vergleichen das Lied mit "Space-Dye Vest", ich denke es ist komplett anders. Der Song kommt sehr düster und deprimierend herüber, ruhig und erdrückend. Genial!
Alle, die CD1 doch für zu experimentell halten, können sich dafür ihre Zeit mit CD2 vertreiben. Der Titeltrack bietet über 42 Minuten klassisches Traumtheater, ohne große Experimente, dafür aber umso handfester. Der Song durchläuft alle Bereiche von melodiös bis ultra-heavy, von eingängig bis komplex, von düster bis freundlich...viele bezeichnen ihn als den kleinen Bruder von SFAM, das könnte man glaub ich so stehen lassen!
Fazit: Durchaus möglich, dass viele Leute nur mit einer der beiden Silberlinge etwas anfangen kann, aber schon dafür lohnt sich der Preis. Dream Theater sind ihrer Gewohnheit treu geblieben und haben wieder etwas völlig anderes gemacht, jeder halbwegs offene DT-Freak wird sie dafür lieben!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders und kompliziert, 23. Oktober 2003
Von 
Andre Schuder (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Zugegeben, anfangs bin ich mit dem Album alles andere als warm gewurden. Von der Perfektion der Vorgänger (allen vorran natürlich dem Überwerk "Scenes from a memory") noch ganz benommen, war "Six degrees of inner turbulence" (6doit) für mich rein musikalisch zunächst eine unausgegorene Mischung ohne erkennbaren roten Faden.
Und in der Tat zeigen sich Dream Theater mit ihrem (noch) aktuellen Werk ("Train of thought" steht ja schon in den Startlöchern) sehr viel experimentierfreudiger und überaus verspielter als zuvor, so dass es anfangs eben etwas schwerer fällt in das Album einzusteigen.
Dennoch unterstreicht auch 6doit einmal mehr die Klasse dieser Band. Im Wesentlichen geht auf den beiden CD's deutlich weniger linear, weil härter aber auch melancholischer zur Sache. So bläst "The glass prison" gleich mal zum akkustischen Sturmangriff und will zu Beginn garnicht so richtig gefallen. Aber Kritikern, die schon bei diesem Lied die Platte verbal begraben wollen, seien ermahnt, sich doch zunächst richtig reinzuhören. Denn in der Tat ist "The glass prison" zwar für DT-Verhältnisse sehr hart, aber genial konzipiert. Vor Allem die enorm brachialen Gitarrenriffs im Zusammenspiel mit den fulminanten Drums können überzeugen. Ein Song der wenig eingängig ist, bei dem man dafür aber immer wieder etwas Neues entdecken kann. Ich meine sogar einmal kurz eine Anleihe aus "Space-dye vest" vom Awake-Album vernommen zu haben. Auch die beiden anderen ehr härteren Lieder des 1. Silberlings kommen ähnlich strukturiert daher. Typischerweise gefallen mir die beiden ruhigeren Lieder aber mal wieder am Besten. Bei "Misunderstood" und "Disappear" möchte man am liebsten sofort in tiefste Depressionen verfallen. Potenzielle Selbstmörder seien vor Allem vor "Disappear" gewarnt, welches derart melancholisch ist, dass man garnicht anders kann als den Abzug zu betätigen. Eine wunderschöne, tiefdepressive Ballade, die vor Allem durch den Gesang James LaBrie's besticht und über weite Strecken an Placebo erinnert (gerade der letzte Gesangspart ist schlichtweg genial).
So. CD 1 ist fertig. Vergessen und umdenken. Denn der Titeltrack auf CD 2 unterscheidet sich grundlegend.
Das zeigt schon die Overtüre. Ein bombastisches Orchester setzt ein und eine fröhliche Melodie sorgt für angenehme Glückgefühle, die im Verlauf des 42-minütigen Epos noch verstärkt werden. "About to crash" erinnert mit einer munteren Musik frappierend an Songs wie "Surrounded". Hört man sich immer wieder gerne an. Im Folgenden geht es wieder etwas härter und vetrackter zur Sache, bevor man sich mit "Goodnight kiss" wieder in ehr melancholische Gefilde begibt. Und dann kommt ER! Der meiner Meinung nach beste Song überhaupt auf dem Album: "Solitary shell" treibt einem mit einer symbiotischen Musik aus Freude und Trauer sowie einem bezauberten Refrain regelrecht Freudentränen in die Augen. Herrliche Keyboardunterstützung und eine befreit aufspielende Gitarre zaubern einfach eine schier unglaubliche Melodie, die ohne Weiteres charttauglich ist. Wow! Enden tut dieser überlange Wahnsinnstrack wie er angefangen hat. Orchestral und hochdramatisch.
Fantastisch! Dream Theater scheint eine Band zu sein, der praktisch nie die Ideen ausgehen. Man kann von 6doit anfangs enttäuscht sein, weil es eben anders ist. Aber man kann dem Album nicht seine Klasse absprechen. Musikalisch als auch textlich wie immer auf allerhöchstem Niveau, bietet das Album mit 2 vollgepackten CD's ne ganze Menge fürs Geld. 6doit ist nichts für Zwischendurch, aber wenn man einmal angefangen hat, muss man es sowieso zuende hören (was vor Allem für den Titeltrack gilt) - diese Musik macht einfach süchtig. Kein absoluter Meilenstein wie "Scenes from a memory" (was in erster Linie an der vergleichweise schwachen 1. CD liegt), dafür aber auf jeden Fall (wiedermal) eins der besten (progressiven Metal-) Alben überhaupt.
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