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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I need a Sideshow, 7. September 2005
Von 
L. Besten "besten" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Last Temptation,the (Audio CD)
Dies ist es also. Das Album mit dem alles begann, sowohl meine Besessenheit für Alice Cooper, als auch meine Vorliebe für Harte Musik, denn dieses Album kann einen nur in seinen Bann ziehen. Bis heute finde ich, dass es eines der besten Alben ist, die der Meister des Geisterbahn Rock je veröffentlicht hat.
Die Atmosphäre ist unheimlich dicht und von solch einer Düsternis erfüllt, wie kaum ein anderes seiner Werke. Es sicherlich schwerer zugänglich, als die einfacher gestrickten sehr erfolgreichen Vorgänger, und daher auch ein wenig mutig die Hitschiene der Marke „Poison" und „Feed my Frankenstein" zu verlassen, hin zu einem sehr viel reiferen, tiefgründigerem Textkonzept und der dazu passenden Musik, die nach wie vor mitunter sehr theatralisch anmutet, der aber auch ein wenig die damaligen Trends der Musikbranche ins Gesicht geschrieben stehen. So ist es wohl zu erklären, dass sich Cooper mit Chris Cornell, dem Sänger der nicht mehr existenten Band Soundgarden (heute singt er bei Audioslave), eine Ikone der Grungeszene als Songwriter ins Boot geholt hat. Diese Trendanbiederung, die gar keine ist, steht dem Konzept aber so gut, dass die Knarzigkeit und Verschrobenheit jener Bewegung sofort eins wird mit dem jederzeit erkennbaren Stil von Alice.
Abgerundet wird das ganze durch ein phänomenales Artwork von Illustratorlegende Dave McKean, wodurch mich das Album für die Zukunft auch optisch geprägt hatte.
Sehr zu empfehlen ist auch das Comic zum Album.
Und wenn dann am Ende wieder ein leises „Steven" ertönt wissen wir, wir sind immer noch zu Hause.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich muss mich korrigieren, 12. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Last Temptation,the (Audio CD)
Es ist manchmal wirklich auffällig wie sich die Betrachtungsweise und die Wahrnehmung von Alben im Kontext mit der Zeit ihres Erscheinens und seiner eigenen Erwartungshaltung darstellen. Als die Scheibe 1994 erschien war ich einer der ersten und der lautesten von den Deppen die Verrat!", Ausverkauf!" und Trendanbiederung!" gerufen haben. Zu deutlich war der Unterschied zu den Überwerken Trash" und Hey Stoopid" und es war für Hardrocker damals ganz natürlich alles und jedem den Stempel Grunge" anzuheften der sich von der gewohnten 80s Schiene wegbewegte.
Dabei, und ich vermute ich war damals einfach zu dämlich, ist The Last Temptation" die totale Rückbesinnung zu Alice eigenen Frühwerken, nur in einer zeitgemäßen Produktion und mit dem nötigen Songwritingpepp. Eigentlich ist die Scheibe nicht weniger hitlastig als die Vorgänger aber man braucht einiges an Zeit sich auf die Songs und Gesamtbild der Scheibe einzustellen.
Die musikalischen Querverweise zu allen Etappen seines künstlerischen Schaffens sind geschickt verwoben, so muss man schon ein wenig bewandert sein mit AliceŽs Backkatalog um zu erkennen das z.B. Bad Place Alone" quasi eine düstere Schools Out" Verbeugung ist.
Auch wenn ich jetzt schon die Steine fliegen sehe aber ich wage zu behaupten das The Last Temptation" klassischere Alice Cooper Musik ist als die Popalben zuvor. Da muss man sich das Hörvergnügen nicht verderben lassen in dem man vor lauter Zorn ins Booklet beißt nur weil da ein gewisser Chris Cornell aufgeführt ist.
Heute finde ich geradlinige Ohrwürmer wie Lost In America" oder feine Balladen der Marke ItŽs Me" besser denn je und ich kann mir vorstellen das es vielen Kostverächtern der 90er so gehen könnte.
The Last Temptation" ist ein dunkles Konzeptalbum mit der nötigen Alice Cooper Theatralik und bei allem Tiefsinn noch mit dem nötigen Augenzwinkern.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese CD ROCKT !, 21. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Last Temptation,the (Audio CD)
Nach den Alben Trash und Hey Stoopid kam Last Temptation und war das dritte Album bei Sony Music und man kann sagen genauso stark wie die beiden Vorgänger. Lost In America und It's Me wurden als Singles veröffentlicht aber das Album hat viel mehr zu bieten z.B. Sideshow (Megasong) oder Stolen Prayer. Reinhören undnie wieder vergessen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow..., 14. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Last Temptation,the (Audio CD)
The last Temptation ist eines dieser Alben, die kein Massenmarktpotential haben und trotzdem einfach unglaublich anzuhören sind. Fast jeder der Songs ist fast unerträglich träge und überträgt eine vibrierende Spannung. Erst bei mehrmaligem Anhören erschliessen sich einem wirklich die wunderbaren Klangwelten, die diese Platte ausmacht. Alices Kritik an der Gesellschaft erreicht hier einen neuen Höhepunkt. Songs wie "Bad Place alone", "Nothings free" oder (Mein Favorit) "Stolen Prayer" darf man sich einfach nicht eingehen lassen. Wem Alices Musik nach "Welcome to my Nightmare" nicht mehr gefallen hat, wird an dieser CD wieder gefallen finden. Empfehlenswert als Zusatzmaterial ist auch Neil Gaimans Comic zur CD (dann aber in der Englischen Version, die Deutsche ist ziemlich unbrauchbar)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Coopers Rückkehr zu musikalisch wertvollen Konzeptalben, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Last Temptation (Audio CD)
Alice Cooper – The Last Temptation (1994)

Willkommen zum Unterhaltungsvarieté der etwas anderen Art. Eine zwielichtige Gestalt lädt zur Freakshow ein und ein alter Bekannter namens Steven folgt ihm. Im Nachhinein betrachtet war das vielleicht doch keine so gute Idee und Steven muss sich also mit vielen Horrorgestalten und verschiedenen Arten von üblen Versuchungen auseinandersetzen.

Wie der geübte Alice-Cooper-Lyrics-Fan(atiker) bestimmt schon aus der Einleitung herauslesen konnte: Hier haben wir es wieder (endlich) wieder mit einem Cooper'schen Konzeptalbum oberster Güte zu tun und das ist auch tatsächlich der Fall. Von der Einladung zur Show, zur leichten Sozialkritik, über sogar christlichen Anleihen und auch ein Liebeslied, ist hier wieder alles vertreten und in wirklich erstklassiger poetischer Ausführung umgesetzt. Vergessen sind die stimmigen, aber flachen Sex-Zoten aus Trash-Zeiten.

Musikalisch passt sich Alice dem Ganzen auch an. Will heißen, die Glam-Metal-Elemente werden über Bord geworfen. Ein mutiger Schritt zweifellos, denn so finden sich leider keine Überhits wie Poison auf dieser Platte. Ansonsten kann man zu dem stehen wie man will. Ich persönlich mochte die großangelegten Hooks, die großkotzigen Gitarrensoli und die testosteron-geschwängerten Riffs der Vorgängeralben. Doch trotzdem ist der Sound von The Last Temptation deswegen nicht schlecht. Alles ist ernsthafter, ein bisschen tiefgründiger arrangiert. Trockener und kratziger ist die Produktion. Hooks gibt es kaum mehr. An manchen Stücken lehnt man sich sogar deutlich hörbar an den knarzigen Sound des Grunges an (besonders gut zu hören in Unholy War, geschrieben vom Soundgarden-Sänger Chris Cornell). Somit liegt Mr. Cooper also wieder voll im Trend.

Sideshow ist der typische, schmissige Opener der wohl Alice' Konzeptalben schon immer einleiten sollte. Vielleicht etwas zu freudig angelegt, aber immer noch sehr, sehr stimmig. Düster geht es in Nothing's free weiter. Die Powerchord-Riffs brodeln, sind aber wie erwähnt nicht über-dominant. Der Refrain weist auch hier wieder eine gute Melodieführung auf. Um den Hard Rock nicht zu vernachlässigen geht es in Lost in America (genialer Text übrigens) ordentlich rockig zu. Die Riffs knarzen ebenso wie Alice' charakteristische Stimme. Dder Refrain passt, super Lied eben!

Bad Place alone vereint gekonnt ein typisches grunge-inspiriertes Lied mit gekonnten Intensitätswechseln und überraschenderweise einem ziemlich groovigen Refrain. Der Hörer fühlt sich wirklich positiv überrascht und gut unterhalten. Textlicher und musikalischer Höhepunkt findet im Titelstück You're my Temptation statt. Riff und Hook erreichen die Klasse des genialen Vorgängeralbums, sind aber trotzdem ernsthafter und bedrohlicher ausgeführt. Und das Gitarrensolo ist wahnsinnig stimmig und fantastisch gespielt.

Sprich: Die erste Hälfte des Albums hat mich sehr gut unterhalten und auch die zweite Hälfte ist nicht unbedingt schlecht, kommt aber nicht mehr qualitativ daran heran. Stolen Prayer ist eine völlig unkitischige Powerballade, die Akkordfolge davon ist ebenfalls toll, aber die weitere Melodie ist nicht mehr sonderlich interessant, ebenso wie die von Lullaby, wobei aber wenigstens die allgemeine Aufmachung noch interssant ist. It's me ist, für mich, der musikalische Tiefpunkt. Das Lied ist zwar nicht schlecht, versucht sich aber in Nacheiferung der Stimmung und der Charakteristik von Alice' 70er-Balladen, welche ich schon immer nicht besonders herausragend und teilweise nervig fand. Naja, dafür entschädigt der Closer Cleansed by Fire wieder voll mit kompromissloser Härte, tollen Text und einer stimmigen Hook.

Fazit: Ein Album für alle alten Cooper-Liebhaber. Die Texte sind superb und auch die musikalische Umsetzung ist stimmig. Jedoch darf man kein weiteres geniales Heavy-80er-Album erwarten.
Wertung: ****
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sechs Sterne, 19. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Last Temptation,the (Audio CD)
Momentan läuft in der Zeitschrift "Musik Express" eine Diskussion darüber, dass durch die ganzen MPEGs, IPods usw. die klassischen Tonträger wie LP und CD möglicherweise aussterben. Dabei wird vor allem bedauert, dass einem dabei dann die Freude vergällt würde, erstmal ein kunstvoll gestaltetes Cover zu betrachten.

Bei dieser Diskussion sind mir als erstes die LPs von Alice Cooper eingefallen, der hier einen immensen Einfallsreichtum an den Tag legte. Ältere Fans werden sich an das Cover von "School's Out" erinnern, dass sich wie ein kleines amerikanisches Schooldesk aufklappen ließ oder das von "From The Inside", bei dem man wie bei einem Weihnachtskalender einige Türchen aufmachen konnte. Den Vogel abgeschossen hatte Alice mit "The Last Temptation", dem ein Comic beilag, der einen Teil der Texte illustrierte. Wenn hier auf diesen Seiten dieser Comic erwähnt wird, bitte beachten, dass der nicht automatisch bei jeder CD-Ausgabe beiliegt. Meines Wissens war das nur mal bei einer Sonderausgabe der Fall.

Zur Musik: Es gibt eigentlich nur ein Album von Alice Cooper, das ich richtig misslungen fand. Interessant fand ich immer, dass er des öfteren seine Begleitmusiker austauscht, um musikalisch neu inspiriert zu werden und immer frisch zu klingen und so hat "The Last Temptation" nur noch wenig bis gar nichts mit den beiden vorhergehenden Alben: "Trash" und "Hey Stoopid", die flotten, modernen Hardrock boten, zu tun. "Temptation" erinnert eher an die früheren Meisterwerke "Welcome To My Nightmare" und "Dada".

Hier wird dort wird das ganze Album von einer düsteren, unwirklichen und unbehaglichen Stimmung durchzogen. Das ist dann eher ein Alice der leisen Töne, auch wenn er dabei nicht in Schnulzen verfällt. Dazu muss man z. B. hier einmal "It's Me" mit dem grottigen "You And Me" vom "Lace And Whiskey" Album vergleichen. Es wird auch durchaus gerockt, wie bei "Lost In America", bei dem Alice so sozialkritisch wie selten ist, aber es ist kein Dampfhammerrock. Bei den Texten ist das ähnlich. Alice war nie ein schlechter Texter, aber bei diesem Album packt er wieder die fein- und hintersinnigeren Texte aus und so habe ich Alice schon immer am meisten gemocht.

"The Last Temptation" ist ein Album, bei dem ich gerne einen sechsten Stern vergeben würde. Wer den Alice von den erwähnten Alben "Nightmare" und "Dada" mochte, kommt an dieser CD auch nicht vorbei.

Noch zwei Anmerkungen: Bei dem nachfolgenden Livealbum "A Fistful Of Alice" ist ein Studiosong mit dem Titel "Is Anyone Home" dabei, bei dem ich wetten möchte, dass das von den "Temptation" - Sessions stammt, so passt es von Musik und Text.

Der oben erwähnte Comic ist oder war zumindest auch als erweitere Version erhältlich. Bei dieser Version wurde das komplette Album illustriert.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohl doch DER Klassiker, 15. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Last Temptation,the (Audio CD)
THE LAST TEMPTATION ist wohl eines der besten Alben, die Alice Cooper je gemacht hat. Die Songs darauf sind vielleicht nicht unbedingt der Klassiker, klingen aber echt geil. Und ich glaube mal, dass Alice' Stimme hier am Höhepunkt seiner Karriere ist.
Der Opener ist hier genau richtig, NOTHING'S FREE ist ein düsterer Mega-Hit. YOU'RE MY TEMPTATION ist böse, genau wie CLEANSED BY FIRE. Doch mein persönliches Highlight ist LULLABY.
Dazu hat das Album ein Posterförmiges Booklet mit nicht nur allen Texten (nichts besonderes), sondern auf der Rückseite ist auch noch ein Alice Cooper-Comic.
Im kurzen und ganzen ist das Album samt CD und Booklet absolute Klasse. Ich kann's nur empfehlen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alice ist erwachsen geworden :o), 6. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Last Temptation,the (Audio CD)
Schwere, schleifende beats und intelligente Songtexte- bisher nicht unbedingt ein Markenzeichen von Alice Cooper. Das ändert sich mit dieser CD. Besonders aufgefallen sind mir die Titel "You`re my temptation" und "Lost in America". Letzterer eine böse Kritik am amerikanischen Gesellschaftssystem, womit sich Alice mal wieder als provokanter Nestbeschmutzer betätigt. Die CD geht im Stil viel mehr Richtung Dragontown (neue CD) als Richtung Trash, ist sogar noch düsterer und getragener als ihre Vorgänger. Eigentlich ist das ganze Gerede überflüssig- anhören und selber urteilen!
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