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Kundenrezensionen

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am 15. November 2004
In den 70er Jahren wurde Neil Youngs Debut, 1968 mit Jack Nietzsche (und Ry Cooder) eingespielt, meist belächelt. Wo waren die Gitarren? Die Soli? Wo die Rockmusik? Das klang ja alles ziemlich harmlos. Tatsächlich war die Produktion etwas dürftig ausgefallen. Man hörte hier folk-, vielleicht countrybeeinflusste Musik, sehr poppig produziert.
Das machte manchen späteren Fan stutzig.
Tatsächlich waren Neil Young und der musikalische Schöngeist Jack Nietzsche eine unschlagbare Fusion eingegangen. Sie begannen mit diesem Album einen Bogen zu spannen, der von Youngs Buffalo Springfield-Phase bis hin zu dem 1972 erschienenen Erfolgsalbum HARVEST reichen sollte, wo Nietzsche und Young ihrer Zusammenarbeit die Krone aufsetzten sollten - im positiven wie im negativen Sinn!
Die Tatsache, das David Bowie zwei der Songs von diesem Album auf seinen letzen Alben coverte (und auf seinen letzten beiden Touren auch im Liveprogramm hatte), zeigt, wie aktuell dieses Album auch heute noch ist, auch wenn das aus heutiger Sicht vielleicht etwas verstaubt klingt. Der Country/Folk/Pop zweier genialer Musiker ist absolut zeitlos und ein Stück wie "String Quartet From Whiskey Boot Hill" glaubt man heute auf Konzerten von z.B. Lambchop hören.
Kurz: wunderbare Songs und ein interessantes Zeugnis der damaligen Folk/Pop Szene - und längst ein Klassiker!
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am 13. September 2004
Nicht schlecht für ein Debüt-Album - vor allem aus heutiger Sicht, da man weiss, welchen Anteil an der Geschichte der populären Musik der Kanadier mit der markanten Fistel-Stimme hat!
Der Einstieg ist nett; ein Instrumental-Stück ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Aber Young gibt sanft die Richtung vor, in der sich das Album dann bewegen wird. "The Emperor Of Wyoming" ist Country-Folk-Rock reinsten Wassers - wie "The Loner" (mit kräftiger E-Gitarre und interessanter Akzentuierung) oder "The Old Laughing Lady". Beide Titel wurden übrigens echte Klassiker. Das macht einen guten Songwriter aus - dass er Lieder zu schreiben versteht, die Bestand haben.
Hübsch, aber eigentlich nicht wirklich originell für den damaligen Solo-Debütanten, ist seine Reminiszenz an vergangene "Buffalo-Springfield"-Zeiten: ein leicht melancholisches "String Quartet From Whiskey Boot Hill". Apropos melancholisch: Es fällt auf, dass Young auf seinem ersten Solo-Album erstaunlich leichtfüßig daherkommt. Natürlich gibt es die berühmten Melancholie-Anfälle (z.B. "I've Loved Her So Long"), aber nicht in jenem exzessiven Ausmaß wie in späteren Jahren.
Der absolute Höhepunkt der ersten Solo-Scheibe von Neil Young ist gleichzeitig das letzte Stück: "The Last Trip To Tulsa". Wahnsinn! Ein Lied in Überlänge, lediglich mit einer Akkustik-Gitarre eingespielt und von Young fast meditativ gesungen. Da zeigt der junge Neil seine bereits hell leuchtende Klasse.
Alles in allem: ein gelungenes Debüt! Mit einem genialen letzten Song, der Anlaß bot zu hohen Erwartungen. Und: sie wurden erfüllt ...
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TOP 500 REZENSENTam 10. Mai 2008
Ich habe diese Platte "blind" bestellt und kannte das ein oder andere Lied davon. Jetzt höre ich das Werk komplett durch, und ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus!
Zum Einen sind es diese Songs mit ihren unbeschreiblichen Stimmungen, Klängen und auch wie das ganze instrumentiert wurde. Ich kenne wirklich nichts, was im geringsten damit zu vergleichen wäre. Und ein Lied ist schöner als das andere. Es ist die wundervollste und wundersamste Musik, die mir seit langem begegnet ist.
Und dann diese Abgeklärtheit, mit der Neil das ganze zelebriert. Er nimmt einen total gefangen. Dieses Album frißt einen regelrecht auf.
Ich kenne eine Menge von Neil Young und weiß um seine manchmal geheimnisumwitternden Stimmungen. Aber mit sowas, gleich zu Anfang, hätte ich nie und nimmer gerechnet!
Eines der bemerkenswertesten Alben aller Zeiten. Eine unglaubliche Insel im bunten Treiben.
Gruß und ganz viel Freude damit!

ps: neulich habe ich ein Originalzitat von Neil gelesen, und da sagt er, dass es auch heute noch eine seiner liebsten Aufnahmen ist.
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Ja, es gab tatsächlich einen Neil Young vor After the goldrush und Harvest! Auch wenn das schlicht Neil Young betitelte Debüt von 1969 eher unbeachtet blieb und der Nachfolger Everybody knows this is nowhere mit Crazy Horse aus dem gleichen Jahr viel mehr nach dem späteren Young-Sound klingt, so ist das Debüt doch in vielerlei Hinsicht bemerkenswert! Mit The emperor of Wyoming und String Quartet from Whiskey boot hill (der Songtitel ist fast länger als der Song!) haben es zwei Instrumentalstücke auf das nur gut 32-minütige Album geschafft. Obwohl Youngs erste Single The Sultan ebenfalls ein Instrumentalsong war, sollten später praktisch nur noch Lieder mit Text folgen. Der Soundtrack zu Dead Man und das Experimentalwerk Arc blieben bislang die Ausnahmen.
I've been waiting for you fängt an wie Cinnamon Girl, hat aber nicht dessen Klasse. Überhaupt sind die Songs auf diesem Alben ersteinmal eher enttäuschend, von den drei unten genannenten Anspieltipps mal abgesehen. Aber, wie Johnny Rogan sehr richtig festgestellt hat, Neil Young ist ein einzigartiges Album in Youngs Gesamtwerk. Sehr lohnende Musik! Gerockt wird hier noch nicht. Es klingt noch nach den 60er Jahren (ganz anders als Everybody knows). Die Vorliebe von Jack Nitzsche für aufwendige Arrangements kam ebenfalls zum Einsatz. Das Album ist der Übergang von Buffalo Springfield zum späteren Godfather of Grunge. Schüchtern, zurückhaltend und sehr behutsam stellt sich der Kanadier hier vor. Handschriftliche Lyrics und eines der wenigen Cover auf dem Youngs Gesicht im Vordergrund steht.

Anspieltipps: The old laughing lady, The loner, The last trip to Tulsa
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am 23. August 2008
Eine meiner ersten LPs, die ich eigentlich meiner Schwester schenken wollte. Nun, nach dem ich mal reingehört hatte war sie devinitiv MEINE!
So authentisch haben nur wenige Musiker eine, bis heute anhaltende Karriere gestartet.
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Es gab eine Zeit, da mochte ich an diesem allerersten der mittlerweile nicht mehr zählbaren Neil Young-Alben (die meistens alle Konzept-Alben sind und sich einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Spielart widmen) lediglich das kunstvolle Plattencover. Aber man reift ja mit der Zeit heran, ändert seinen Blickwinkel, bekommt einen besseren Geschmack, und lernt, das etwas dünnstimmig gesungene Erstlingswerk als das zu lieben, was es ist: Ein Zeitdokument, das in einer üppigen Young-Kollektion nicht zu fehlen hat.
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am 9. Februar 2014
Geburtsstunde und erster Höhepunkt einer Rocklegende ohnegleichen, gehört in jede vernünftige Rocksammlung und kann abwechselnd mit Buffalo Springfield und CSNY back to back abgespielt werden. Giganten schlagen gleich beim ersten Auftauchen in jungen Jahren eine saftige Kerbe (Santana, Hendrix, Al DiMeola etc) und beeinflussen bereits mit Anfang 20 die Rockgeschichte. Als Ausgangspunkt einer NeilYoung-Collection ein unverzichtbares Muß - ehrlicher kann Rockmusik nicht gezeichnet werden, und es ist besonders herrlich, wenn man auf solchen Erstlingswerken den Künstler noch förmlich nach Ausdruck ringend zuhören kann. Solche Musik wird nie alt werden - wie denn auch, wenn der Interpret YOUNG heißt...
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am 2. Januar 2003
Nachdem Neil Young sich von Crosby Sills Nash trennte und seine Komositionen unter eigenen Namen veröffentlichte, sollte eine Solokariere beginnen, die beispielhaft ist. Es war das Jahr 1969, Woodstock hatte soeben Geschichte geschrieben, da schrieb Neil Young Songs, die so zeitlos und doch eindeutig Neil Young sind.
"The Emperor Of Wyoming" erinnert noch stark an die Hippie-Aera, doch schon Track Nr.2 "The Loner" wurde zum Klassiker (hier muß der Hinweis auf das Live-Album "Live Rust" kommen!).
Weiter hervorzuheben sin "The Old Laughing Lady" und "Last Trip To Tulsa".
Bemerkenswert ist vorallem die sparsame Instrumentation, häufig genügt die Stimme Neil's und der Klang seiner Gitarre vollkommen aus, um eine Stimmung zu schaffen, die grimmig-fröhlich ist, die in scheinbar sonderbaren Worten eine Melancholie vermittelt, die nie ohne Hoffnung ist.
In "Last Trip To Tulsa" reihen sich merkwürdige Geschichten aneinander, die sich alle mit der Einsamkeit auseinander setzen, mit der jeder Mensch konfrontiert ist. Ich wage sogar den Vergleich mit Tolkiens "Herr der Ringe", dessen elementare Auseinandersetzung mit Gut und Böse immer auf das einzelne Individuum bezieht. Trotz Gefährten oder Freunden, ist jeder auf sich gestellt, wenn es um die Fragen des Seins geht.
Neil Young hat dies von Anfang an so genial umgesetzt, das in diesem Album schon so deutlich wird.
Noch zwei Hinweise: in seinem zweiten Album "Everybody Knows This Is Nowhere" setzt er genau dieses fort - zum ersten mal mit den Crazy Horses. Einfach genial!
Und der Zweite Hinweis gilt einem Schriftsteller: Navid Kermani "Das Buch der von Neil Young getöteten" beschreibt einen jungen Vater, der mit Hilfe der Musik von Neil Young seine Tochter durch die "Drei-Monats-Kolik" schaukelt und mehr ....
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am 5. März 2011
Neil Youngs erstes Album unter eigenem Namen steht im Gesamtwerk auf merkwürdige Weise allein da. Eine gewisse stilistische Bandbreite, die radikalen bzw. gekünstelten Genre-Sprünge in den 80er Jahren...will sagen: Natürlich gibt es kein Neil Young-Album, das klingt wie ein anderes Neil Young-Album, aber "Neil Young" nimmt sich aus wie ein der eigentlichen Solo-Karriere versehentlich vorangestelltes Präludium. Was nicht heißen soll, es wäre mißlungen. Aber das (wie Jimmy McDonough" in der sehr empfehlenswerten Biografie "Shakey" schreibt) "the more you think, the more you stink"-Ethos, das spätere Alben (nicht nur die mit Crazy Horse) zu Sternstunden des Unperfekten machte, fehlt hier fast vollkommen. Das die Platte beschließende "The Last Trip To Tulsa", von dem Neil Young einmal sagte, es würde seiner Vorstellung von EINEM WIRKLICH LUSTIGEN LIED schon recht nahekommen, ist der einzige häßliche Flaschensplitter auf einem von sanft sich erhebenden, kleinen Dünen geformten Stück Sandstrand. Schepper. Neil Young schrubbt auf seiner Westerngitarre wie einer, der gerade seine ersten Lieder schreibt und noch kein Bewußtsein fürs richtige Maß entwickelt hat; z.B. dafür, wann man aufhören sollte. "The Last Trip To Tulsa" geht neuneinhalb Minuten und reiht alptraumhafte psychedelische Sequenzen aneinander. Es ist die erste veröffentlichte Solo-Performance von Neil Young, und sie nervt ein bißchen.
Mit "The Loner" ist allerdings auch schon ein späterer Live-Standard dabei; gediegene Studioproduktions-Musik oder, wie Neil Young es selbst umschrieb: "...overdub city..." - Das Aufnahmekonzept war das Gleiche wie bei den gerade dahingeschiedenen BUFFALO SPRINGFIELD, und jeder Neunjährige weiß heutzutage, daß Springfield ihren Live-Sound nie auf Platte eingefangen bekommen haben. Neil Young und die für die Sessions engagierten Musiker (u.a. ein gewisser Ryland Cooder und der später noch häufiger auf Neil Young-Alben in Erscheinung tretende Jack Nitzsche) nahmen eine Spur nach der anderen auf und drehten an Geräten herum. Das Ergebnis ist ein glatter, dünner und im Neil Young-Solo-Kontext (der sich freilich zum Zeitpunkt dieser Aufnahmen noch nicht entfaltet hatte) beunruhigend artifizieller Gesamtklang. Dazu paßt Youngs so auch nicht wieder gehörte (aber damals, wie z.B. der "Live At Canterbury House"-Mitschnitt zeigt, für ihn durchaus normale) Vocal Performance: Schüchtern, leise, murmelnd und so abgemischt, als wäre er "...a million miles away but right there." - dank einem Effekt namens "pre-echo" vor allem bei "The Old Laughing Lady", einem der zentralen und besten Stücken der Platte, mit seinen kunstvoll um die Akkordfolgen gewundenen Streicherarrangements. Man fühlt sich an "Broken Arrow" erinnert. Die souligen Frauenchöre sind in diesem flirrenden Kaleidoskop ein wenig fehl am Platz und bringen eine nicht ganz passende Bodenständigkeit hinein. Man stellt sich vor, wie Neil Young, verschreckt vom Geröhre dieser sangeskräftigen Ladies, mit starrem Blick aus dem Studio flüchtet; trotzdem: Schöner Song. Spätere Live-Versionen beschränkten sich auf 4 Akkorde und verzichteten völlig aufs Ätherische. 2005 hat er das Stück dann wieder so gespielt wie auf dieser ursprünglichen Version.
"I've Been Waiting For You" muß unbedingt erwähnt werden: Eine sägende Leadgitarre, direkt ins Pult gespielt, Neil Youngs verlorene Einsamkeitsbekenntnisse in den Strophen und dann dieser bombastische, Zweisamkeit geradezu einfordernde Refrain. Man hat ja schließlich lang genug drauf gewartet. Die Angesprochene, die Erlöserin wird mehr als willkommen geheißen. Sie wird hypnotisiert und nie wieder fortgelassen. Wie gesagt, eigenartige Platte (mit eigenartigem, nicht gerade einladenden Cover) - aber es fing ja alles gerade erst an...
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am 24. Februar 2016
Als früher Crosby Stills Nash & Young Fan..habe ich mir trotz Langspielplatte diese Cd nochmals zugelegt. Ob das unbedingt nötig war..Bin halt ein Sammler von Cd`s nach all den Langspielplatten.. Erforderlich nicht unbedingt..Deshalb nur zwei **
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