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Kundenrezensionen

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am 9. August 2009
Für die, die dieses Album noch nicht kennen, sei gesagt, daß dies Neil Youngs kommerziell erfolgreichste und vorallem bis heute bei weitem bekannteste Platte ist. Und das natürlich vornehmlich wegen "Heart of Gold", einem Song, den wohl irgendwie fast jeder halbwegs musikhörende Mensch auf Erden kennt.
Insgesamt schwebt Young hier zwischen wunderbarem Folk ("Out on the weekend", "Old man"), brachialem Rock à la Crazy Horse ("Alabama") und Orchesterschmonz ("A man needs a maid", "There's a world"). Dieser Stilmix ist nicht einfach auf einem Album zu vereinbahren und doch hört man jeden Song irgendwie gerne, was wohl auch an Neil Youngs ureigenem Pathos liegt, der über jedem Lied schwebt.
Und all die vielen Jahre, die die CD nun existiert, hat sich Mr. Young gegen ein Remastering gestemmt. Klangafficionados mußten schon zur DVD-Audio oder zum Vinyl greifen, um dieses Meisterstück in bester Qualität zu genießen, denn die original CD war und ist ein klanglicher Schrotthaufen mit Abwrackprämiencharakter.
Doch nun ist Schluß mit Kompromissen, denn das neuerliche Remastering auf der vorliegenden CD ist extrem gelungen. Die Klangbalance ist perfekt und das Stereopanorama wurde auf Originalniveau gehievt. Alles klingt luftig offen und atmet jetzt richtig. So muß diese Platte klingen. Es ist fast perfekt - fast. Denn wer die Vinyl- Wiederauflage von Warner Music von Anfang des Jahrtausends mit der Katalognummer 075992723916 kennt, der weiß, daß es tatsächlich noch besser geht. Dort ist der Bass noch straffer, die Höhen funkeln etwas mehr und der Gesamtsound ist noch dynamischer.
Es ist nun Spekulation, welches Mastering näher am Masterband ist, aber Fakt ist auch, das die neue CD dennoch die Wünsche vieler "Harvest" Fans erfüllt und das Album nun auch im Sound da ist, wo es hingehört, nämlich in die Riege der wunderbarsten Platten der populären Musikgeschichte.
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Mit diesem Album fing meine Sucht an. Meine Sucht nach Neil Young Alben. Zugegebenermaßen eine etwas geschmacklose Einleitung. Zum Ausgleich gibt es ja den politisch korrekten Anti-Heroin Song auf dieser Scheibe: The needle and the damage done. Der Applaus am Ende des Songs wird abrupt vom folgenden, letzten Song des Albums "Word" abgerissen, so als wollte Young sagen: Ich will Euren Beifall nicht, ich will lieber Danny Whittens viel zu frühen Tod rückgängig machen und in Ruhe an meinen Songs arbeiten. Vor diesem Album kannte ich von Neil Young nur das Lied Rocking in the free world". Das gefiel mir sehr gut. Was ich von Harvest" erst mal nicht behaupten konnte. Der Superhit Heart of gold" war dann der Anfang. Ein extrem eingängiger Song, ein Riesenohrwurm! Nach und nach kamen dann mehr Titel dazu, die mir von diesem Album gefallen haben. Und nach mehrfachen Hören merkte ich endlich, daß die CD am besten wirkt, wenn man sie am Stück hört. Die einzelnen Lieder sind schon sehr gut, aber die komplette Scheibe ist genial! Ein halbes Dutzend Mal mußte ich Harvest" anhören, um mich hineinzufinden, seitdem höre ich das Album einmal wöchentlich. Und es wird jedes Mal schöner. Ein Genuß den ich möglichst vielen Menschen wünsche! Peace!

Anspieltipps: Heart of gold, Alabama, Words
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am 28. Januar 2012
Mit am schönsten ist eigentlich immer, dass v. a. sich selbst so bezeichnende Neil-Young-Spezialisten gerade bei diesem Album krampfhaft nach negativen Seiten suchen, aber dann doch nicht fündig werden und keine einzige klar benennen können; der einzige Vorwurf, der meist übrigbleibt, ist der, dass die Platte kommerziell erfolgreich war (und wahrscheinlich immer noch ist).

Leute: das Album kam 1972 heraus und war im damaligen Kontext grossartig (und ist es meiner Ansicht nach auch und gerade im heutigen Umfeld immer noch), und ohne den vielgeschmähten, aber nichtsdestotrotz noch grossartigeren Song "Heart of Gold" (lest mal Bob Dylans Meinung dazu) würden heute nur wenige Neil Young überhaupt kennen. Natürlich brachten ihn Song und Album in die Mitte der Strasse, wie er selbst sagte. Aber wir sind ihm anschliessend auch im Strassengraben weiter gefolgt, Album für Album, Jahrzehnt um Jahrzehnt, und haben ihn zwischendrin mal vor 1500 oder 2000 Leuten spielen sehen, weil keiner mehr einen Pfifferling auf ihn gab. Aber in dieser Konsequenz konnte er seine Sache nur durchziehen und die völlig zu recht hochgelobten folgenden, kommerziell teilweise völlig desaströsen Alben veröffentlichen: eben w e i l Harvest so erfolgreich war. Aber: das Album war (und ist) nicht nur erfolgreich, sondern auch richtig gut. Und, Hand aufs goldene Herz: wer wäre ihm gefolgt (oder hätte ihn überhaupt bemerkt), wenn er von Haus aus im Strassengraben dahingerumpelt wäre? Vielleicht hätte er dann heute den Bekanntheitsgrad z.B. eines Michael Chapman (dessen Album "Fully Qualified Survivor" ich nebenbei jedem empfehlen möchte: ein völlig verkanntes Meisterwerk aus ungefähr der gleichen Zeit).

Und es gibt kein Album, dass einen vergleichbar schönen, trockenen, sauberen Sound hat wie dieses: ich, 1972, bei den ersten Klängen von "Out On The Weekend": "Cool, was ist das?".
Ein Jugendlicher, letzten Sommer, zufällig aufkreuzend, als ich die Platte aufgelegt hatte: "Cool, was ist das?"

So what?

(NYAS Member 2641)
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am 3. August 2005
Vorweg: Ich mag Neil Young überhaupt nicht. Abgesehen von "Comes a time" gefällt mir kein Song, die Rocker sind mir eindeutig zu hart, die Schnulzen eindeutig zu melodramatisch. Auch der Typ an sich lässt mich ziemlich kalt.
Warum setze ich mich (hiermit!) dann so für dieses Album ein? Ganz einfach, das liegt
1.) ganz zuvorderst an seiner STIMMUNG, die in jeder, und zwar wirklich in jeder momentanen Laune gewinnbringend rezipiert werden kann: Fühlt man sich traurig, fängt das Album einen auf, ist man freudig, unterstreicht es die positiven "Vibrations" total, ärgert man sich, bringt es einen runter und bietet doch genug Stoff zum Dampf ablassen ("Alabama", vor allem aber der grandiose Beschluss "Words"). Sogar zum Einschlafen kann ich die Platte empfehlen! ;-))
2.) Was auch einen Geniestreich darstellt, ist die HOMOGENITÄT und Geschlossenheit dieses Albums, trotzdem es eigentlich kaum drei Stücke gleichen oder ähnlichen Kalibers enthält: Klassisch-symphonische Arrangements stehen neben akustischen Folk-Nummern, Bluesrock (mit der Betonung auf Rock freilich) und lupenreinen Popdiamanten zumeist ruhigerer Gangart. (Überhaupt ist das Album als ganzes unzweideutig im Low-Fi-Bereich verwurzelt.)
3.) In diesen einzigartigen Fluss fügen sich wie Butter die SONGS als wahre Perlen ihres Genres! "Out on the weekend" - bewegend und groß. "Harvest" - melodisch frappierendes Understatement. "A man needs a maid"... und so weiter. Hervorgehoben seien noch (um über "Heart of Gold ausnahmsweise mal kein Wort zu verlieren. - OOOPS!) die beiden Meisterwerke der zweiten Seite: "Old Man", eine erschütternde biographische Retrospektive, ungeschönt und läuternd, und das zupackende, vom subtilen Epos zur engagiert instrumentierten Riffwalze sich steigernde "Alabama", und der großartige, zwischen 3/4- und 4/4-Takt hin- und herspringende Final-Rock "Words" und..., Halt! Das waren ja schon mehr als zwei!!! Da sehen Sie's, eine tolle Platte!
Kleine Abstriche, die der LP aber kaum mehr zu schaden vermögen: Egal um welche es sich handelt, unter diesem bunten Stilmix finden sich ein zwei Songs immer, die nicht so gefallen - die Musikkritik vergreift sich mit Vorzug despektierlich an den beiden sentimentalischen Symphonien "Man... Maid" und "There's a world", ich persönlich zum Beispiel kann mich mit dem arg hoppelnden Country-Rock "Are you ready for the country" nicht sooo recht anfreunden.
Für eine zweite Sache nun kann der erratische Neil wirklich nix: Die CD-Überspielung (die sich heute nun mal jeder zulegt) ist schon ziemlich unausgegoren, vor allem total untersteuert: Auf eine gebrannte Songkompilation ein oder zwei Tracks von "Harvest" zu nehmen, ist wegen der Differenzen in der Lautstärke kaum ohne Nachbearbeitung der Absolut-Volumes möglich. Naja, das liegt eben daran, wenn Platten anno '83 mal "testweise" digitalisiert und dann nie wieder auf den neuesten Sound-Stand remastered wurden...
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am 16. November 2011
Neil Young hat schon in den 80ern gesagt, dass wir ''sound''verloren hätten als jeder nur noch CD's gekauft hat. er fand , dass CD's nicht so gut klangen wie die alten LP's. und er hatte recht. viele cd erstausgane aus den 80ern waren nicht besonders gut gemastetered. sie waren OK. hatten einen guten klang.(nicht wie einige heutiger CD's, die so laut sind dass man verzerrungen in der aufnahme hört!). aber neil wusste, dass sie nicht so gut klangen wie die LP's.

Diese CD hier , die von tim mulligan remastered wurde, klingt wie die original LP. und wenn sie das nicht täte , dann würde neil bestimmt was dagegen tun...

top remaster.

MFG
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am 14. Februar 2005
Ach ja, "Heart Of Gold"! Der einzige Nummer-Eins-Hit in der langen Karriere des Neil Young - und an unzähligen Lagerfeuern zu Tode gespielt und gesungen. Der Meister selbt demonstrierte ein ambivalentes Verhältnis zu seinem wohl bekanntesten Song, als er ihn während seiner 1996er Tour "Year Of The Horse" mit seiner Gitarre eher zerschrammelte als begleitete - und obendrein so launisch intonierte, dass ein fröhliches Mitgrölen kaum möglich war.
Dabei ist das Album "Harvest" aus dem Jahre 1972, woher der Song stammt, ein Klassiker. Noch dazu einer, der sich diesen Ruf mehr als verdient hat. Kaum ein Neil-Young-Werk vereint so viele Stile wie dieses, obwohl es gern (und sicher falsch) auf Country reduziert wird.
"Out On The Weekend" eröffnet das Album und ist in seiner unendlichen Traurigkeit kaum zu übertreffen. Ein brillianter Einstieg und kaum darauf angelegt, kommerziell zu überzeugen. Auch "Harvest", das Titelstück, nimmt die Schwingung der Traurigkeit auf - und ist neben "Are You Ready For The Country" auch der hörbar countrylastigste Song des Albums.
Ob Neil Young wusste, dass er den Nerv vieler Menschen treffen würde, als er die Songs für "Harvest" aussuchte? Seltsam, denn normalerweise müsste bei kommerzieller Ausrichtung spätestens jetzt eine mitreissender Song folgen - und dann kommt "Man Needs A Maid", ein Melancholie-Bolzen vor dem Herrn! Noch dazu begleitet von grossem Orchester (das LSO immerhin, welches "Star Wars" einspielte, aber auch mit den Jungs von "Münchner Freiheit" kollaborierte). Viele halten genau diesen Song für den schlechtesten auf "Harvest", weil er so vordergründig kitschig klingt. Ich kann mich dieser landläufigen Meinung nicht anschliessen; "Man Needs A Maid" ist ein gewagtes stilistisches Experiment (Neil Young würde in späteren Jahren noch berüchtigt werden für seine stilistische Wandlungsfähigkeit), aber auf hohem Niveau. "There's A World" geht in eine ähnliche Richtung, weist aber nicht jene fast körperlich spürbare Weite und Verlorenheit auf wie eben "Man Needs A Maid".
Und danach "Heart Of Gold", jener Song, auf den das Format-Radio den kanadischen Songwriter meist reduziert. Nach Wellen der Traurigkeit und Vereinsamung endlich im wahrsten Sinne des Wortes ein Hit!
Beachtenswert sind auch die letzten beiden Stücke des Albums. "Needle And The Damage Done" ist der Live-Mitschnitt einer Solo-Performance. Ein Song mit unglaublich schleppendem Rhythmus! Und dann etwas, was typisch für Neil Young ist: Der Mitschnitt wird nicht etwa ausgeblendet, sondern in den Beifall des Publikums hinein ertönt der erste Akkord von "Words". Neben "Alabama" (der durchaus politisch gemeinten Antwort auf "Sweet Home Alabama" von "Lynnard Skynnard") das zweite Stück auf der Scheibe, das mit röhrenden E-Gitarren eingespielt wurde. Ein umwerfender Abschluss mit seinen Taktwechseln und den zunächst tastenden und schliesslich förmlich explodierenden Gitarren-Soli!
Fazit: Obwohl zum Teil mit Nashville-Grössen aufgenommen, ist "Harvest" mehr als ein Country-Album; es ist ein Klassiker der populären Musik. Meine Favoriten: "Old Man", ein schöner akkustischer Folk-Song mit herrlichem Satzgesang, und eben "Words".
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am 1. März 2013
A Classic Neil Young Album / Mastered from the Original Analog Master Tapes / Because Sound Matters
Klebt recht gross und in gold auf der LP. Und es stimmt: Sound Matters!
Diese Platte klingt phantastisch. So analog, rund und warm wie kaum ein anderes Album in meiner Sammlung.
Die Pressung, natürlich 180g, ist über jeden Zweifel erhaben und kommt in einer sehr schönen Hülle.

Über das Album ist, denke ich, alles gesagt.
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am 2. März 2016
Harvest hat seit 1972 nunmehr satte 44 Jahre auf dem Buckel. Eigentlich, so sollte man meinen, wäre zu dem Werk von Neil Young alles gesagt, dem ist aber nicht so. LPs und CDs werden immer wieder aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln neu beäugt. Allein dies unterstreicht den Facettenreichtum dieser Musik. Dabei macht Harvest sein ganz eigenes Ding. Von den Kritikern anfangs verstoßen dreht und drehte sich die Scheibe in den Partykellern dieser Republik seit dem Erscheinen mit zunehmend wachsener Begeisterung.
Rückblende:
Als Jugendliche räumten wir samstags eine Backstube, die die Eltern eines Freundes für den Abend, den Wochenhöhepunkt, zur Verfügung stellten. Wir gestalteten für den Abend einen tollen Partyraum, denn wenn sich die männliche und weibliche A-Jugend des lokalen Handballvereins trafen, dann musste einfach alles passen. Gedämpftes Licht, Matratzen, Getränke, Düfte, Träume und Hoffnungen waren die Zugaben des Abends. Dann drehten die Platten, ein zunächst noch überschaubares Segment, Led Zeppelin (vorzugsweise II), Pink Floyd (Ummagumma); Deep Purple (in Rock) und zur fortgeschrittenen Stunde musste dann Neil Young mit „Harvest“ ran. Soweit ich mich erinnere war es die einzige Scheibe, die aufgelegt wurde, nach dem Abspielen der ersten Seite gedreht und dann auch der zweiten Seite ohne Unterbrechung gelauscht wurde. Einige von uns hörten der harmonischen Young-Zusammenstellung vom ersten bis zum letzten Lied gebannt zu, andere diskutierten über die Musik oder ordneten die restliche Welt neu, andere nutzten die gefühlvolle Stimmungslage nicht zweckendfremdend und wieder andere, absolute Nichttänzer, standen auf und bewegten sich mit Zigarette und Cola, Cognac vorsichtig in sich versunken im Takt der Musik. Wie auch immer, Harvest füllte den Raum und packte (fast) jeden und jede.
Diese Faszination hielt auch einige Jahre später noch an, als mein jüngerer Bruder in dieses Fetenalter kam. Bei meiner Tochter war es dann nicht mehr die vollständige LP, aber immer noch einige tolle Perlen, die dem Gesamtkunstwerk vorsichtig entnommen und nicht entrissen wurden.
Diese geschilderte Faszination hat sich bei mir bis heute gehalten. Es ist nicht mehr ganz so häufig, doch von Zeit zu Zeit ziehe ich die Young-LP mit einem gezielten, treffsicheren Griff aus dem Regal, lege sie auf den Plattenteller und lasse für ein kurzes Blitzlicht die 1970ziger Jahre in meinen Gedanken aufflackern oder nutze ( bei etwas mehr Zeit) die Long-Play-Version und ein Film zieht in unterschiedlichen Versionen durch meine Gedanken. Besonders schön, ich bin der Regisseur des Films und (anders als vor 44 Jahren) habe großen Einfluss auf den Ausgang …
Jedes Mal erfassen mich dieses Kribbeln und die Faszination dieser Musik, die bis heute an nichts eingebüßt hat. Welche Musik kann dies schon von sich behaupten.
Diese Scheibe steht neben einigen wenigen „kleinen Wundern“ in Raum und Zeit für sich. Wie will man dies anders bewerten (wenn es überhaupt geht), als mit der vollen Punktezahl.
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am 5. September 2009
Ein Rolling Stone-Kritiker hat "Harvest" 1972 nicht gerade wohlwollend beurteilt, er schreibt gar von "steifen musikalischen Darbietungen, die um der Zurückhaltung willen zurückhaltend sind und eintönig wirken". Okay, bei einem Vergleich mit den beiden Album-Vorgängern "Everybody Knows This Is Nowhere" und "After The Goldrush" klingt "Harvest" in großen Teilen tatsächlich zurückhaltend, ist aber deswegen kein schlechtes Album! Vielleicht ein weniger geschlossenes als seine Vorgänger, zurückzuführen auch auf die Neil Young-Insider bekannten Umstände, unter denen es zustandegekommen ist. Die 10 Songs stammen immerhin aus vier Aufnahmesessions bzw. -quellen, aus Nashville, von Neil Youngs eigener Ranch in Kalifornien, Los Angeles und sogar London (!).

Für mich ist "Harvest" nach "After The Goldrush" vielleicht mein Zweitlieblingsalbum von Neil Young, neben den recht eingängigen Nashville-Nummern wie "Harvest" oder "Heart Of Gold" mag ich vor allem den Garagensound bei "Are You Ready For The Country", "Words" und v.a. "Alabama".

Das neue HDCD-Remaster klingt beeindruckend transparent, das Stereopanorama ist für meinen Geschmack jedoch etwas zu breit, die Drums bei manchen Songs (z.B. "Out On The Weekend" oder "Harvest") z.B. viel zu weit links, ein etwas kompakteres Panorama, meinetwegen etwas zu Lasten der Transparenz, hätte ich da besser gefunden. Ist eigentlich der gute Neil wirklich glücklich und zufrieden damit? Immerhin haben wir ja lange genug auf die neuen Remasters gewartet!
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am 30. Dezember 2015
Bin kein Fan von Neil Young, das heist, das ich nicht alle Stücke von ihm kenne. Ich muss auch nicht etliche Lieder runterladen. Aber Heart of Gold finde ich prima. Erinnert mich so ein wenig an Bob Dillen
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