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am 8. Juli 2009
Schon alleine das Cover im Stil der Hippie Zeit ist sehr gelungen. Aber die Musik von Chick Corea und John Maclaughlin mit unglaublich talentierten Musikern ist quasi die Huldigung an deren Lebenswerk. Ich habe diese Band live gesehen und als Jahrzehntelanger Fan von guter Jazzmusik muss ich gestehen: ich habe noch nie so eine perfektere Version von "In a silent way" gehört (obwohl das Original von der seinerzeitigen Miles Davis Platte auch unglaublich schön ist...). Die Interpretation dieser genialen Joe Zawinul Komposition, die seinerzeit die Musikwelt revolutioniert hat, ist absoluter Wahnsinn. Wenn jemand glaubt, dass Corea und McLaughlin in diesem Alter nicht mehr so aus sich herausgehen könnten, als sie es in ihrem jugendlichen Alter gemeinsam mit den besten Jazzmusikern dieser Welt gemacht haben, der hat sich ordentlich getäuscht...
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am 2. April 2009
Es ist eigentlich erstaunlich, dass man auf eine Zusammenarbeit von Chick Corea und John McLaughlin so lange warten musste. Beide Musiker haben im Laufe ihrer Karriere wegweisende Bedeutung erlangt. Beide haben für den Übervater des Jazz, Miles Davis, gearbeitet (u.a. In A Silent Way / Bitches Brew). Man hat sich kennen und schätzen gelernt, ist dann jedoch weitgehend getrennte Wege gegangen. JML spielte dann mit Tony Williams in der Gruppe Lifetime, um dann später das Mahavishnu Orchestra zu gründen. Später hat er sich intensiv mit indischer Musik auseinandergesetzt und das Projekt Shakti (u.a. mit Zakir Hussein) ins Leben gerufen.

Chick Corea hat ebenfalls eine sehr erfolgreiche Karriere vorzuweisen. Er gründete RETURN TO FOREVER und später seine ELECTRIC BAND. Viele Jazzgrössen sind aus der Zusammenarbeit mit Corea hervorgegangen:
Al DiMeola, John Patitucci, Dave Weckl, Avishai Cohen, um nur einige zu nennen. Sein künstlerische Output blieb jedoch nicht auf Fusion beschränkt. Kaum ein Künstler im Jazz kann auf eine derart vielfältige Arbeit zurückschauen wie er. Soloaufnahmen, Duos (mit Herbie Hancock, Hiromi, sowie mit Gary Burton), unzählige Trioaufnahmen oder Ensembleprojekte (Origin), dokumentieren Coreas Bedeutung als Pianist / Keyborder und vor allem als Komponist.

Nun hat er sich einen alten Traum erfüllt. Obwohl der Bandnahme Five Peace Band einem McLaughlinstück entspricht, war es Coreas Idee, mit dieser Dreamband auf Tour zu gehen.
Vinnie Colaiuta (drums), Christian McBride (bass) und Kenny Garrett (the real Kenny G) haben sich im Jazz schon zahlreiche Meriten erworben.

Ich habe diese Band letztes Jahr anlässlich der Leverkusener Jazztage live erleben dürfen und das gespielte Material ist mit dem der jetzt veröffentlichten CD weitestgehend identisch.

Sicherlich wird das Genre Fusion nicht neuerfunden. Es wird jedoch eindrucksvoll demonstriert, was den Reiz dieser Musik ausmacht. Interaktion zwischen Weltklasseinstrumentalisten, Spannungsbögen, sowie solistische Einlagen sorgten für mächtig Spass beim Tourpublikum. Die Rhythmusgruppe groovt höllisch. Das kommt auf dieser CD, die sehr gut abgemischt wurde, deutlich rüber.

Insbesondere die aus den beiden letzten Alben von JML entnommenen Stücke (Raju, Senor C.S. und New Blues, Old Bruise) sind neuarrangiert worden und gehen ab wie Schmitz Katze!!

Chick Corea hat für die Band zwei neue Stücke geschrieben: Disguise und Hymn to Andromeda, für mich der absolute Knaller auf dem Album. Was Kenny Garrett hier auf seinem Saxophon an Spielfreude und Energie zeigt, ist schier unglaublich. Der Einfluss von Coltrane wird hier sehr deutlich.

Die Protagonisten Corea und McLaughlin betreiben hier keine Selbstdarstellung. Sie stellen sich in den Dienst der Band und das war nicht unbedingt so zu erwarten.

Abgerundet wird das Programm durch Klassiker wie IN A SILENT WAY /IT IS ABOUT THAT TIME, mit einem Gastauftritt von Herbie Hancock, sowie SOMEDAY MY PRINCE WILL COME.

Für alle Freunde des Jazzrocks kann ich dieses Album uneingeschränkt empfehlen. Live ist es eben immer noch am schönsten, erst recht, wenn die Jungs so richtig Gas geben, wie die FIVE PEACE BAND LIVE IN EUROPE!
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am 2. November 2010
Chick Corea & John McLaughlin - Five Peace Band Live 2009 D-CD

hier gibt es zwar schon eine Menge gute und begeisterte Stimmen zu diesem Werk, aber ich muß vor lauter Begeisterung doch noch meinen Senf dazu geben

ich bewertete es damals als höchst erfreulich,, dass sich diese beiden Musiker nun 2008 endlich mal entschlossen hatten, gemeinsame Sache zu machen. was aus meiner Sicht heraus schon längst überfällig war...das dann nach erfolgreicher Europa-Tour noch so ein hochkarätiges Doppel-Album, das quasi Beweisstück dieser fruchtbaren Zusammenarbeit darstellt, nun auch vor einigen Tagen in meiner Sammlung Einzug gehalten hat, ist noch um so erfreulicher...das es so ein Meisterwerk geworden ist, setzt dem Ganzen Ding dann noch die Krone auf....und lässt etwas Wehmut aufkommen, bei keinen dieser Konzerte live vor Ort gewesen zu sein...für mich ein besonderes Juwel der Veröffentlichungen der letzten Jahre in Sachen speziell der Jazz Musik...eine neuerliche Offenbarung zweier Altmeister...zusammen mit anderen ganz großen Musikern der Jazzszene der Neuzeit...

Besetzung:

Chick Corea - Keyboards
John McLaughlin - Guitar
Kenny Garrett - Alt-Saxophon
Christian McBride - Bass
Vinnie Colaiuta - Drums
Herbie Hancock - Keyboards

mit dieser Besetzung haben es die zwei Musiker Chick Corea & John McLaughlin geschafft, grossartige Musiker zusammenzubringen. Jeder einzelnen Musiker trägt dazu bei, dass aus diesem live Album was ganz besonderes wurde. Das sich hier die ureigenste Persönlichkeit eines jeden einzelnen Musikers wiederspiegelt ist in wirklich jedem Moment und bei jedem Ton zu hören und zu spüren, kennt man doch so unzählige viele musikalische Phasen der hier anwesenden Akteure.

niemand sollte auch nur für einen kurzen Augenblick annehmen, dass Chick Corea und John McLaughlin nicht mehr so aus sich herausgehen könnten, als sie es in ihrem jugendlicheren Sturm-und Drang Phasen gemeinsam mit den besten Jazzmusikern dieser Welt gemacht haben, wer das annimmt...der hat sich aber ganz gewaltig getäuscht...

was muß die Musik des alterwürdigen John Coltrane für einen schockartige Begegnung im Leben von Kenny Garrett gewesen sein...denn was der hier auf dem Alt-Sax ablässt, ist schier als unfassbar zu bewerten...wahre Saxattacken voller Kraft und mit einer Intensivität, das es einen die Nackenhaare aufstellt

für mich perönlich auch wieder besonders beeindruckend ist das Drumplay meines absoluten Lieblingsschlagzeugers Vinnie Colaiuta, der so unfassbar wunderbar sanft spielen kann um dann wieder total zu explodieren, ohne sich wirklich in den Vordergrund zu spielen...

wobei überhaupt Niemand versucht in seinen Pasagen zu dominieren und das gerade gerade dürfte der Schlüssel sein um diesen perfekten Jazzrock genau so entstehen zu lassen...was stellenweise sogar die Hoffnung bei mir aufkeimen lässt, doch noch mal eine weitere Zusammenarbeit dieses Projektes zu erleben...

sehr lange Stücke...pro CD 4 Nummern, signalisiert sehr lange und ausschweifende Kompositionen...zu denen ich nur sagen kann...gut das die Herren sich so viel Zeit gegönnt haben

das Cover dürfte ein netter Gruß zurück in die gute alte 70ziger "Hippi-Zeit" sein...und vielleicht auch schon ein erster Hinweis auf das was einen musikalisch erwartet..
irgendwo konnte ich lesen, das da jemand Hoffnung hat, das dass gute alte Mahavishnu Orchestra noch mal auferstehen könnte..diesem Wunschtraum schließe ich mich sofort an...
Sound...vom Allfeinsten, klar und präzise...besser geht nicht...deshalb einfach kaufen !!!!

Gruß Silvio
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am 15. September 2009
Die erste offizielle Zusammenarbeit von John McLaughlin und Chick Corea ist auf dem In a silent way Album von Miles Davis aus dem Jahr 1969. An zwei weiteren Alben von Davis arbeiten beide mit, Bitches Brew (1970) und Live Evil (1970), einem Konzert Mitschnitt, danach trennen sich die Wege. Musikalisch aber scheinen sich beide nie wirklich voneinander zu entfernen. Rock Jazz, Fusion, ethnische Experimente, dann wieder der akustische Jazz. Nach der zweiten und dieses Mal erfolgreichen Reunion von Return to Forever 2008, die erste 1977 passte trotz phantastischer Musik vielleicht nicht so recht in die Zeit, war es vielleicht nur eine Frage der Zeit, wann sich Beide wieder zusammentun würden. Das Album five piece band ist das gelungene und womöglich wegweisende Ergebnis des Zusammentreffens in 2008. Es gab einige gefeierte Konzerte und diese Doppel CD. Mit in a silent way schließt sich der Kreis für Beide und so wie das Album von 1969 die Richtung wies auf eine neue Dimension des Jazz, so stellt diese Zusammenarbeit ja vielleicht Weichen. Viele warten auf die Reunion des ersten Mahavishnu Orchestra.

Die Musik erinnert stark an eben dieses erste Reunion Konzert von Return to Forever von 1977, das es glücklicherweise als vollständigen Mitschnitt in Paris gibt. Lange, teilweise recht freie Improvisationen, aber auch die Mehrzahl Stücke, die dem traditionellen Schema des Jazz verpflichtet sind: Intro - Solo - Thema - Solo - Thema - Solo - Outro. In wenigen Stücken ist diese Kollektivimprovisation anzutreffen, wie sie noch im Paris Konzert 1977 oder gar im Circle Konzert von 1973 zu hören ist (Chick Corea) oder diese dichten Klangteppiche eines Mahavishnu Orchestra (Hörproben für Live Auftritte in Wolfgangs Vault). Die Stücke der ersten CD sind gutes Handwerk, die einzige Neukomposition (Andromeda) fällt hier nicht weiter auf. Alle im Ensemble spielen auf einem hohen Niveau und sowohl die Spielfreude wie die Kommunikativität mit dem Publikum sind spürbar. Die Highlights sind eindeutig auf der zweiten CD: Senor CS, in a silent way und someday my prince will come. Alleine die Intros zu in a silent way und prince sind das Geld wert. Wenngleich die Band dieses Stück dann eher zerfasert und sich nicht so recht zu einigen scheint, wie es jetzt weitergehen soll. Also ein Intro von 7 Minuten mit einem Outro von 42 Sekunden.

Wer Neues von den Altmeistern erwartet hat, wird enttäuscht sein. Wer darauf hofft, Jazz in seiner vollständigen Bandbreite auf hohem handwerklichem Niveau zu bekommen, kommt voll auf seine Kosten. Der Sound bleibt dabei sehr dezent und präzise.

Einzig bleibt die Hoffnung, dass es ein Revival des ersten Mahavishnu Orchestra gibt, das dann auf diesem technischen Niveau die Juwelen von Inner Mounting Flame und Bird Of Fire noch einmal einspielt.
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am 17. Juli 2010
Chick Corea und John McLaughlin machen hier genau mit dem weiter, womit sie bei Miles Davis brillierten und was sie am besten können: Fusion, also die Kombination von Jazz und Rock.
Dabei ergänzen sie sich mit den anderen (namhaften) Musikern nahezu perfekt. Besonderer Schwerpunkt liegt allen Beteiligten auf dem Zusammenspiel, niemand versucht zu dominieren und das schafft geradezu perfekten Jazzrock.
Dabei sind die Handschriften der Künstler durchaus erkennbar, bei "New Blues, Old Bruise" klingen typische McLaughlin - Riffs im Vordergrund, bei "Dr. Jackie" ist Chick Coreas Stil unverkennbar.
Besonders beeindruckend ist auch das Schlagzeugspiel von Vinnie Colaiuta, der wunderbar frasiert und sich dennoch nie zu sehr in den Vordergrund spielt.
Der Soung ist glücklicherweise deutlich besser, als zu "Bitches Brews" Zeiten, für mich war das auch ein Grund die Doppel - CD zu kaufen, da es von diesen beiden Künstlern gemeinsam aufgenommenes Material neueren Datums nicht gibt. Und dazu noch mit Live - Atmosphäre. Und obwohl die Songs bis zu zwanzig Minuten lang sind (vier Songs pro CD) gerät nichts zu frikelig und unüberschaubar.
Fusion wird nicht neu erfunden, es ist aber schon sehr beeindruckend mit welcher Spielfreude, welcher Genauigkeit und grandiosen gegenseitigen Abstimmung losgelegt wird.
Für alle Fusion - und Jazz Freunde: Diese Doppel - CD ist ein Kleinod!
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am 1. Juli 2009
bei diesen herren kann grundsätzlich nichts danebengehen. das sahnehäubchen ist aber die spielfreude und bandbreite die hier geboten wird. man hört den spass am musizieren, die lockerheit innerhalb der arrangements und die freiräume, die jedem musiker zustehen. was John McLaughlin so abliefert, ist nochmals eine etage höher. jazz von heute von meistern ihrer klasse. die cd hat man.
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am 30. April 2013
Zu den Musikern und den Umständen des Zusammenkommens haben ja schon andere viel geschrieben.
Ich war auch ganz begeistert, das diese beiden lebenden Musiklegenden zu einer eigenen Band zusammen gefunden haben.
Chick Corea ist für mich ein Genie und was er mit seiner RTF-Reunion aufgestellt hat, fand ich wirklich großartig.
Doch die Spritzigkeit, die dort damals auf CD und DVD zu finden war, höre ich hier leider nicht heraus, es fehlt mir etwas.
Alles ist sehr routiniert, super gespielt, schöne lange Improvisationen, Vinnie Colaiuta begeistert mich mit seinem tollen Schlagzeugspiel...
Aber es fehlt bei diesen Aufnahmen der Höhepunkt, das Feuer, die Funken, die überspringen. Vielleicht sind sie zu routiniert, perfekt, schade eigentlich.
Für Fans dieser Muskiker und für Leute, die echte Könner bei der Arbeit hören wollen, sind diese CDs trotzdem zu empfehlen, daher auch 4 Sterne.
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am 23. Dezember 2009
Eine reife Leistung in bewährter virtuoser Qualität mit hervorragend aufgelegten Begleitmusikern. Für John Mclaughlin und Chick Corea-Fans fast schon ein "must have".
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am 12. August 2009
Ich bin seit Anfang der 70er Chick Corea- & John McLaughlin-Fan (Schlüsselalben "Return To Forever" bzw. "Inner Mounting Flame"), und natürlich kann man bei so einer Besetzung nicht viel falsch machen, aber ich habe von beiden Musikern auch schon wesentlich originellere, aufregendere und inspiriertere Aufnahmen gehört. Stilistisch wird jedenfalls absolut nichts Neues geboten, doch das war bei Herrschaften dieses Alters auch nicht anders zu erwarten. Man bekommt halt ohne größere Überraschungsmomente das geboten, was man wahrscheinlich auch erwartet hat.
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