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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, leider kurz!
Gekauft habe ich mir das Spiel, weil ich unbedingt mal wieder was neues haben wollte. Und da mir die Trailer des Spiels zugesagt haben, habe ich mich für dieses Spiel entschieden.

Einzelspieler: Der Einzelspieler ist wohl der Hauptteil des Spiels. Die Story ist sehr gut. Sie packt einen direkt und lässt einen nicht wieder los und man will immer wisses...
Veröffentlicht am 28. August 2009 von Benjamin Koglin

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen *** Gut, aber nicht gut genug ***
Habe COJ Teil 1 durchgespielt. Hauptkritikpunkt war damals der sehr lineare Levelaufbau und die ziemlich eingeschränkte Handlungsfreiheit. Der Rest war fast durchgängig sehr gut und spannend gemacht.
COJ Bound in Blood hab ich also mit Spannung - aber auch mit Skepsis - erwartet.
Ich habe schätzungsweise das Bound in Blood zu 1/3 gespielt. Schon...
Veröffentlicht am 21. September 2009 von H. Fischer


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, leider kurz!, 28. August 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Gekauft habe ich mir das Spiel, weil ich unbedingt mal wieder was neues haben wollte. Und da mir die Trailer des Spiels zugesagt haben, habe ich mich für dieses Spiel entschieden.

Einzelspieler: Der Einzelspieler ist wohl der Hauptteil des Spiels. Die Story ist sehr gut. Sie packt einen direkt und lässt einen nicht wieder los und man will immer wisses wie sich die Story vortsetzt. Leider kommt sie auch schnell zum Ende. Bei einer EP Spielzeit von gerade mal 4:40h ist es sehr schnell vorbei mit dem Spaß. Beim Abschluss bekommt man einen neuen Schwierigkeitsgrad freigeschaltet (anscheinend ist den Entwicklern aufgefallen, dass es kurz ist). Dennoch kann man wegen dem Abwechslungsreichtum den EP nochmal spielen. Da dem Spieler hier einige Freiheiten gelassen werden, wie er sich mit Waffen ausrüstet und vor allem welchen den beiden Brüder man spielen will. Dadurch steigt der Wiederspielwert.

Mehrspieler: An der Anzahl der Server online kann man sehen, dass das Spiel nicht für MP ausgelegt ist. Es gibt keine festen Server, sonder es handelt sich nur um private gehostete Server und keine dedicated Server. Dadurch hat man recht häufig keinen so guten Ping, allerdings hat, meiner Beobachtung nach, die Serveranzahl zugenommen, so dass auch einige mit gutem Ping dabei sind. Gerade den MP finde ich nämlich eigentlich sehr gut gelungen. Es gibt nicht nur den einfachen Deathmatch oder T-Deathmatch Spieltyp, sondern noch einige andere. Unter anderem "Verbrecherjagd", "Gesucht" und "Historischer Ereignisse". Dadurch ist für jeden etwas dabei. Auf einer LAN kommt dieses Spiel sehr gut (schonmal im Heimnetz getestet)!

Letztendlich kann ich nur sagen, dass sich der Kauf vollauf gelohnt hat. Der recht kurze EP hat mich etwas enttäuscht, deswegen ein Stern abzug aber er ist trotzdem hervorragend und die Story sehr gut. Mit einem so guten MP habe ich auch überhaupt nicht gerechnet, der meiner Meinung nach dem von Call of Duty 4 recht ähnlich ist. Ein einfaches Spielprinzip ohne langsames vorgehen mit etwa den gleichen Spielmodi. "Historische Ereignisse" ist z.B. etwa wie "Search and Destroy".
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der spielbare Western, 9. August 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Call of Juarez: Bound in Blood ist das Prequel zu Call of Juarez (2006).
Hier spielt man zwei Revolverhelden, die nach dem Desertieren zu Gesetzlosen wurden.

Zu Beginn des Spiels befindet man sich im Bürgerkrieg, nach ca. 1 Stunde flieht man, um die Familienfarm zu retten. Der Colonel hat dafür wenig Verständnis und macht von da an Jagd auf die beiden Protagonisten. Zusammen mit William, dem jünsten der drei Brüder ist man nun auf der Flucht. Unterwegs lernt man viele Feinde und Freunde kennen und macht sich auf nach Juarez, wo der sagenumwobene Schatz liegen soll.

Manchmal hat das Spiel Open-World-Abschnitte, bei denen man in Ruhe Waffen und Munition kaufen oder Kopfgeldmissionen erfüllen kann, um Geld zu verdienen. Während diesen Abschnitten ist man viel mit dem Pferd unterwegs.

Dabei fällt sofort auf: Es gibt viele verschiedene und abwechslungsreiche Szenarien, von (Geister-)Städten über Waldabschnitte bis zu Minen und Indianerdörfern.
Die beiden Helden, die man zu Beginn eines Levels wählt, haben unterschiedliche Fähigkeiten im Umgang mit Waffen und Gegenständen:
Ray (der Älteste) kann in einer Hand Dynamit, in der anderen einen
Revolver halten. Er kann Gatlings aus der Verankerung reißen und sie
ein Stück mit sich mitschleppen. Außerdem kann er Türen aufbrechen.
Thomas ist zwar körperlich schwächer, geht dafür aber gekonnt mit
Wurfmessern und Bogen um. Er kann mit einem Lasso an bestimmten Stellen
klettern und zielt präziser mit Gewehren.
Oft am Ende eines Levels oder gegen Ende einer Kopfgeldmission stehen spannende High-Noon-Duelle an: In der linken Bildhälfte sieht man den ausgewählten Helden, in der rechten Hälfte den Gegner. Man bewegt mit den Richtungstasten die Spielfigur, um den Gegner nicht aus den Augen zu kriegen. Mit der Maus steuert man die rechte Hand, um das Schießeisen rechtzeitig zu ziehen wenn die Glocke ertönt.

Im Verlauf des Spiels kämpft man gegen recht viele Gegner(-typen), davon sehen allerdings viele gleich aus.

Das Spiel ist mit höchsten Einstellungen auf jedem aktuellen PC flüssig zu spielen, es bitet auch gute Unschärfeeffekte beim zielen und tolle Wasseranimationen. Die Soundkulisse ist ebenfalls beeindruckend. Die Spielfiguren geben auch oft manch witzigen Kommentar von sich.

Die Ladezeiten sind ganz flott, während dieser wird die Handlung in Bildern von William erzählt.
Die Spielzeit ist recht kurz, hat man es einmal durchgespielt, braucht man fürs nächste Mal etwa 7-8 Stunden. Nach einmaligem Durchspielen ist der schwerste Schwierigkeitsgrad freigeschaltet. In den Levels gibt es auch versteckte Geheimnisse zu finden, wie z.B. Artworks.

Mein Fazit: Wer auf Western steht oder auch gerne Ego-Shooter spielt ist hiermit auf jeden Fall gut versorgt. Auch wenn man mit Call of Juarez: Bound in Blood im Singleplayer fertig ist, laden die tollen Multiplayermodi auf weitere Spielstunden ein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hoher Spaßfaktor - kleine Bugs, 10. August 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Die Story von CoJ, kann man so sagen, ist wirklich gelungen. Schon nach recht kurzer Zeit identifiziert man sich (mehr oder weniger) mit den Beiden. Anfangs ist die Story zwar etwas zäh, jedoch gibt sich das mit der Zeit. Nach und nach, kann man sich bessere Waffen kaufen und die Fähigkeiten der Beiden immer besser ausnutzen. In den 1 gegen 1 Situationen ist man anfangs zwar etws im hintertreffen, jedoch macht ja eben dies der Reiz aus.
Die Grafik, lässt meines erachtens etwas zu wünsche übrig, dessen bin ich von COD 4 besseres gewohnt. Ab und zu sind die Konturen etwas unsauber, jedoch läuft alles in allem sehr rund ab. Und ich würde sagen, für einen durchschnitts PC (also einen, der nicht 3 Jahre alt ist) sollte man es auf hohen anforderungen spielen können.
Um auf die Story zu sprechen zu kommen. Viele Trailer respektive Einleitungen sind vorhanden. Beim Ladevorgang kommen mehr oder weniger, die Gedanken des jüngsten Bruders. Dieser ist Pfarrer und das genaue Gegenteil der andern beiden. Der mittlere ist im Vergleich härter, jedoch gemäßigt im Verhältnis zum ältesten. Aber alles in allem harmonierne die drei gut, was das Spiel ansehnlicher macht.
Die Spieldauer, betrug bei mir beim ersten Mal ca 5 Stunden auf Schwierigkeitsgrad "schwer". (Im Vergleich dazu, ist Far Cry 2 eine Weltreise) Für mich, der durchaus ab und an mal gerne ein PC Spiel verdrückt leider zu kurz. Das ist auch der Grund, weshalb ich nur 4 Sterne gebe. Was allerdings abhilfe verschafft ist, dass man ein Kapitel mit Thomas, anschließend mit Ray spielen kann. Die Level sind dann in der Regel auch nciht identisch, denn jeder hat ja andere Geschicklichkeiten.
Das Bugs in Spielen auftreten halte ich für Normal, weshalb ich dessen keinen Abzug geben würde.

Ich kann es durchaus zur vollsten Zufriedenheit Bewerten. 5 Sterne sind für mich die Besten der Besten. Dieses kann sich leider aufgrund der kurzen Spieldauer nicht dazu einordnen. Jedoch kann ich dieses Spiel nach bestem Gewissen weiterempfehlen, weil es ein sehr interessanter ww Shoter ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Singleplayer hui, Multiplayer pfui, 19. Juli 2009
Von 
M. Mahler (Hemmoor) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Hallo, nach 10 Stunden, geniessen eines Westerns in dem man live dabei ist, denke ich mal ist ein Statement fällig.

Als erstes wurde ich mit einem komplett Abruch des Spieles konfrontiert.
Folgendes Problem tratt auf:

Hallo,
1.Problem:

Spiel gestartet, dann den Storymodus gestartet, beide Charaktere schauen sich grimmig an, Kamera schwenkt um auf Weitsicht, dann geht nix mehr und ich bin auf der Windows-Oberfläche.

Abhilfe: Die Einstellung unter Windows (Systemsteuerung/Sound/Wiedergabe/Lautsprecher) auf DVD-Qualität ändern.

2.Problem:

Der Sound der Charaktere ist so leise das man nicht mitbekommt was gesagt wird.

Abhilfe: Entweder im Menü eurer Soundkarte auf 2 Lautsprecher einstellen, oder beten das der nächste Patch es ändert.

Es ist dringen Empfohlen die Hilfestellungen der Community in Anspruch zu nehmen!!! [...]
Das ist der Link, oder einfach auf die UBISOFT Homepage gehen.

So, nachdem die Probleme dann beseitigt waren, ging es dann in die vollen. Und was soll ich sagen, die Nerverei mit den Probs. hat sich gelohnt.Einmal angespielt verfällt man dem Charme dieses Spieles, auch die Zusatzmissionen haben es in sich.

Also:

Grafik +++
Sound ++ (wenn es den funktioniert.)
Gameplay +++
Spannung +++
Action +++
Multiplayer --
Das Spiel ist mal von dem Problem mit dem Multiplayerpart abgesehen der ganz grosse Wurf.

Bezüglich des Multiplayers möchte ich noch vollgendes dazu sagen:
Der Multiplayer ist bis jetzt nicht ohne Abbrüche spielbar, es ist bis jetzt noch keine Stellungnahme seitens Techland im Forum erschienen.
Was ich persönhnlich sehr Frech, Dreist finde.
Wer also ein guten Multiplayershooter sucht, der sollte von diesem Spiel "Abstand halten", oder abwarten bis Techland das Problem mit einem Patch gelöst hat.

Ich möchte ernsthaft darauf hinweisen, sich vor dem Kauf im Forum über die Probleme zu informieren, dann ist man wenigstens vorbereitet und gewarnt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Spiel - wer straighte Shooter mag, wird es lieben, 29. Juli 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Bin jetzt nach 7 Stunden Spielzeit durch und immer noch mitgerissen von dieser tollen Inszenierung. Auf den Inhalt ist ja bereits zur Genüge eingegangen worden. Hier sind meine persönlichen Eindrücke:

- starke Story, die aber erst langsam ins Rollen kommt. Zu Beginn erinnert es doch stark an Call of Duty
- der Soundtrack steigert sich genauso wie die Story
- die Grafik ist überwiegend sehr gut (an manchen Stellen etwas lieblose Bitmaps - fällt aber nicht wirklich in's Gewicht) und im zweiten Spielabschnitt (Appalachen) grandios. Die Vegetation bewegt sich und man hat eine enorme Weitsicht
- Animationen und Ragdolls sind ebenfalls sehr gut gelungen
- Waffensounds klasse (auf jeden Fall besser als bei COD-World at War)
- tolle Cutscenes, die die Story vorantreiben und einem eine kurze Verschnaufpause gönnen.
- die ganze Pracht läuft auf moderaten Hardwareanforderungen mit vollen Details

Jetzt zu den Punkten, die man vielleicht kritisieren könnte:

- sehr linear (wer auf Open-World steht, wird hier wohl nicht sein Glück finden), auch wenn es an zwei Stellen Missionen in einer offenen Map gibt.
- die Charaktermodelle sind etwas limitiert ( nach einer Stunde kennt man quasi schon fast alle Gegner)
- spielt man als Rey hilft einem das Auto-Aiming. Beide Spielfiguren verfügen über unterschiedliche Konzentrationsmodi - ist etwas gewöhnungsbedürftig. Als Thomas spielt es sich herausfordernder. Hat man den Dreh raus, dann macht es eine Menge Spaß
- die Trefferabfrage reagiert nicht auf Treffer an Beinen und Händen, obwohl das crosshair auf "rot" färbt und damit Trefferfläche signalisiert
- die deutschen Sprecher sind durchschnittlich (habe aber schon schlechteres gehört)

Insgesamt eines der besten Single-Player-Erlebnisse der letzten Jahre, wäre da nicht der....

MULTIPLAYER:

tolle Ideen, aber leider kommt man öfter nur mit Glück in die Lobby; man wird öfter einfach mal vom Server gekickt. Es gibt anscheinend keine dedicated server, so dass man alleine schon wegen eines miesen Pings kaum Chancen auf tolle online-Gefechte haben wird.
zudem war ich erstaunt, wie wenige Server zu finden waren - wahrscheinlich glaubt es kaum einer, dass man selbst ein Spiel eröffnen und als Server fungieren muss - mit all den damit verbundenen Performance-Problemen.
Da muss Techland ordentlich nachlegen. Die Online-Games sind auf 12 Spieler begrenzt. In Anbetracht der Größer mancher Maps ist das recht wenig.

Fazit: toller Single-Player, verbesserungbedürftiger Multiplayer (für den es leider einen Punkt Abzug gibt)
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ersteindruck: Erstklassig!, 2. Juli 2009
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Call of Juarez: Bound in Blood ist das Prequel zum 2006 erschienen Call of Juarez. In der Rolle der Brüder Ray und Thomas, wobei man meist wählen kann welchen der Brüder man spielt, erlebt man eine Story im Wilden Westen vom Feinsten.

Technisch gesehen ist Call of Juarez: Bound in Blood seinem Vorgänger in jeglicher Hinsicht überlegen und auch nach heutigem Standard hervorragend. Klasse Unschärfeeffekte, gestochen scharfe Texturen, weiche Animationen und herrliche Hintergründe, eine Freude für das Spielerauge. Verblüffend sind die geringen Anforderungen, die das mittels der "Chrome Engine 4" entwickelte Spiel an die Hardware stellt. Mein etwas in die Jahre gekommenes System (AMD Dual C. 4400+ & Ati X1950XTX) hatte beim ersten Teil schon in ein paar Maps Einbrüche der Framerate hinzunehmen. Im Nachfolger wäre mir beim ersten Start beinahe die Kinnlade runtergeklappt, da selbst bei vollen Details nicht die kleinsten Geschwindigkeitseinbußen merkbar sind. Das Spiel läuft perfekt und sieht um Klassen besser aus als sein Vorgänger, ein ganzganz großes Lob an das Entwicklerteam!! Einzig und allein die Wassereffekte können nicht auf ganzer Linie überzeugen. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist das Fehlen der Grafikeinstellung "Anti-Aliasing", dies kann jedoch manuell per Grafikkartentreiber eingestellt werden.

Der Sound des Spiels ist weitestgehend sehr gut. Die deutsche Synchro ist gut gelungen und zaubert das ein oder andere Grinsen aufs Spielergesicht. Ein Dialogbeispiel im Gefecht: Ray: "Von mir kannst du noch richtig was lernen!" Darauf Thomas: "Ja, ich hab schon was gelernt. Dass du ein verrückter Mistkerl bist." Auch in den zahlreichen Cutscenes mangelt es nicht an Wortwitz und bissigen Kommentaren, super! Sounds und Musik sind qualitativ top und untermalen die erstklassige Wildwestatmosphäre in beeindruckender Weise. Es kann jedoch gelegentlich vorkommen, dass die Sprachausgabe ein wenig zu leise wiedergegeben wird, daher empfehle ich die Einstellung von Untertiteln.

Selbst die Ladezeiten des Spiels fallen nicht mehr so lang aus wie beim ersten Teil. Sie wirken allerdings auch dadurch kürzer, dass an diesen Stellen die Geschichte vom dritten Bruder William weitererzählt wird und im Hintergrund Diashow-artig einige Zeichnungen durchlaufen. In meinen Augen eine sehr gelungene Umsetzung. Eine Neuigkeit im Spiel sind die an einigen Stellen der Solo-Kampagne auftauchenden Waffenhändler, bei denen man sein Arsenal aufstocken kann. In diesem Sinne lohnt es sich nun doppelt nach Verstecken Ausschau zu halten. Einerseits, um Geldsäckchen zu finden, andererseits um Geheimnisse zu entdecken. Waren diese "Geheimnisse" im ersten Teil nur Fahndungsplakate der Entwickler, so sind es diesmal Konzeptzeichnungen, Fotos, oder Erinnerungsfetzen der beiden Brüder.

In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass Call of Duty 4 spielerisch eine Menge Ähnlichkeit mit CoJ: BiB haben soll. Dem würde ich generell zustimmen, denn auch hier findet man ein unglaublich intensives Spielerlebnis mit großer Abwechslung, jedoch ziemlich großer Linearität. Besonders herausheben möchte ich an dieser Stelle noch das Deckungssystem von CoJ: BiB. Hinter so gut wie jeder Kiste, Mauer, Wand usw kann der Spieler durch bloßes Heranstellen in Deckung vor seinen Feinden gehen. Geht kinderleicht von der Hand und ist spielerisch eine absolute Bereicherung.

Meiner Meinung nach haben sich die Entwickler mit diesem Western-Epos selbst übertroffen. Für alle Fans des ersten Teils ist dieses Spiel mehr als ein Muss, alle anderen Fans von Shootern und/oder Western sei an dieser Stelle sehr zu diesem Spiel geraten. Bessere Unterhaltung findet man nur sehr, sehr selten!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen *** Gut, aber nicht gut genug ***, 21. September 2009
Von 
H. Fischer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Habe COJ Teil 1 durchgespielt. Hauptkritikpunkt war damals der sehr lineare Levelaufbau und die ziemlich eingeschränkte Handlungsfreiheit. Der Rest war fast durchgängig sehr gut und spannend gemacht.
COJ Bound in Blood hab ich also mit Spannung - aber auch mit Skepsis - erwartet.
Ich habe schätzungsweise das Bound in Blood zu 1/3 gespielt. Schon jetzt hält sich der Drang nach mehr in Grenzen. Warum? Die Hauptkritikpunkte des ersten Teils hat auch Bound in Blood übernommen. Ok - das war fast klar. Leider sind auch die positiven Momente von COJ zumindest im ersten Drittel fast gänzlich verschwunden --->>> keine Schleicheinlagen, keine Klettereinlagen, keine Knobbeleinlagen. Stattdessen --->>> vorwärts stürmen 5-8 eher unmotivierte "KI"-immer gleichen Gegner abknallen (wirkt unglaubhaft -> Moorhuhnschießen) --> schnell weiter --> eine Tür auftreten --> ca. 5-6 Gegner erledigen, die schon zum Abschuss parat stehen ---> weiter stürmen etc. etc.
Auch Call of Duty ist Moorhuhnschießen - aber doch noch viel besser und spannender in Szene gesetzt.
So bleibt für Bound in Blood nicht viel gutes - sehr schöne Zwischensequenzen, schöne Grafik, gutes Leveldesign --> aber davon hat man nicht viel --> das Spiel hetzt einen einfach zu sehr durch. Die Story huscht - von mir fast unbeachtet vorbei.
Kein schlechtes Spiel - wirklich nicht - aber auch kein gutes - wirklich!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein guter Western, mit Potential zu mehr!, 8. Juli 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Voraussetzung für diese Rezension: Q9550, Ati 4870x2 und 4 Gb Ram. Gespielt wird auf 1920x1200, 60 Hz.

Zur Story: 3 Brüder - 2 Pistoleros und ein Priester, werden nach dem Bürgerkrieg von ihrem alten Battalion verfolg, wegen begangener Fahnenflucht. Die Pistoleros sind spielbar, der Pfarrer versucht "unsere" Seelen vor der Hölle zu retten und uns auf den rechten Weg zurück zu führen. Es geht um Gold, eine Frau (wie könnte es anders sein?!^^) und natürlich um viel viel Blei!

Pro: tolle Atmosphäre, schöne Landschaften/Menschen/Städte. Sinnloses Geballere zu Fuss, zu Ross oder in/auf einer Kutsche. Abwechslungsreiche Aufgaben, die Wahl zwischen 2 Charaktere, lustige Dialoge und viel wilder Westen. Auch wurden die Jump n run Elemente aus dem ersten Teil überarbeitet/entfernt und die Duelle machen wirklich Spaß (wenn auch immer gleich).

Neutral: es ist lustig zu beobachten, wie in den weiten Landen, die hier ja vorhanden sind, die Objekte ins Bild ploppen, wenn man reitet/läuft. Das Game ist nicht so hardwarehungrig, was man hier auch durchaus merkt.
Persönlich finde ich das Aufwerten/Neukauf der Waffen ein wenig sinnlos - aber das ist subjektiv, und somit neutral.
Auch haben mich ein wenig die "Zwischenaufgaben" genervt, die ein paar Mal im Spiel vorkommen, in denen man Aushänge im Waffenladen erledigen muss - z.B. Kopfgeldaufträge oder eine Bahnlinie bewachen/verteidigen. Die sind wohl nur zum strecken der Spieldauer gut (und um ein paar Dollar zu verdienen, für neue Waffen).

Contra: das Spiel ist nicht Dolby 5.1 tauglich (ich erwähne das hier, weil ich min. 2 Lv. gebraucht habe, um drauf zu kommen, warum ich in Dialogen fast nichts höre - trotz Headset ^^) Also von vorn herein auf Stereo stellen!
Es hapert massiv am AA (sprich an der Kantenglättung). Hatte das Problem (viel. liegt es an der hohen Auflösung?!) extrem bei Schatten und generell bei Kanten. Im Spielemenü ist da nichts einzustellen. Als ich es im Catalyst von Ati separat auf 16x geschraubt habe, ging es.
Relativ kurz - ca. 5 1/2 Std. Spielspaß.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Yeehaa!, 24. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Jetzt habe ich doch beinahe zehn Minuten über eine treffende Überschrift für diese kurze Revision sinniert, ehe "Yeehaa!" das Casting und damit die Rolle gewann. Nicht sonderlich originell, schon klar, wohl aber äußerst passend. Wieso, weshalb, warum, erläutere ich etwas später. Zunächst das Wesentliche ...

Call of Juarez: Bound in Blood ist nicht nur Antwort auf das Bittflehen jeder armen Seele, die das geliebte Cowboy und Indianer seit Kindestagen vergöttert, Bullys Parodie als Affront empfand und jedes Mal wieder in Tränen ausbricht, wenn Winnetou das Tomahawk abgibt, sondern auch Sermon auf das Genre in all seinen kitschigen Facetten. Wer Western liebt und die WASD-Stellung nicht für etwas Unanständiges hält, kommt hierdran nicht vorbei. Gleichwohl gibt es nur vier, nicht fünf Sterne von mir.

Schuld daran trägt nicht das Ambiente. Dieszogen stimmt einfach alles, wenn man es gerne klassisch und erzkonservativ mag. Musikalisch bewegt sich Bound in Blood zeitgemäß zwischen Ennio Morricone und Rammstein, was mich dazu animierte, zuweilen im Takt zu feuern. Die Grafik ist exquisit und die deutsche Synchronisation immerhin so gelungen, dass sie den Rest nicht trübt. Alles in allem ist hier ein durch und durch stimmiger Western entstanden, der sich obendrein auch noch hautnah erleben lässt.

Im Vergleich zum Vorgänger haben sich zwei bemerkenswerte Dinge geändert. Zum einen ist man nicht mehr allein unterwegs, sondern in den meisten Fällen wenigstens zu zweit. Dadurch entsteht ein besonderes Gefühl des Teamworks, zumal der McCall-Bruder, den man gerade nicht selber mimt, ordentlich abräumt, ohne einem die Verantwortung, selbst von Zeit zu Zeit eine Rothaut aus dem Sattel zu schießen, abzunehmen. Wunderbar ausbalanciert, wie ich fand. Der Eindruck, man sei nicht allein, wird dadurch verstärkt, dass ständig reger Austausch zwischen den beiden Teufelskerlen herrscht. Sie ziehen sich gegenseitig auf, feuern sich an, loben den jeweils anderen für tolle Schüsse und bedanken sich, wenn der eine dem anderen den Hintern gerettet hat. Ich habe mich in einem Shooter selten so gut aufgehoben gefühlt.

Ding zwei betrifft die Abwechslung. In den meisten Missionen entscheidet der Spieler selbst, welchen der beiden Brüder er steuern will. Die Unterschiede sind marginal, aber vorhanden. Bestand zwischen Billy und Ray im Vorgänger noch ein himmelweiter Unterschied, ist der indes kleiner geworden. Das liegt auch daran, dass fast jede Situation schlussendlich in eine wilde Schießerei ausartet, in der aus allen Rohren gefeuert wird. Geschicklichkeits- und Schleichpassagen wie noch im ersten Teil gibt es nicht mehr. Ergo: Am Ende zählt eh nur ein Talent. Wer die Abwechslung im Sequel noch genossen hatte, schaut nun in die Röhre. Wer sowieso nur auf die Ballerei scharf war, wird drei Kreuze machen.

Den Abzug von einem Sternchen rechtfertige ich mit zwei Versäumnissen. Versäumnis Nummer 1: Der fehlende Coop-Modus. Herrje, wenn nicht in diesem Spiel, in welchem dann? Es wäre weißgott perfekt dazu geeignet gewesen. Und Nummer 2: Die Spielzeit ... Ich habe für den ersten Komplettdurchlauf auf normalem Schwierigkeitsgrad, und jetzt aufgepasst, sechs Stunden und dreißig Minuten gebraucht! Mit einer Schussgenauigkeit von 38 Prozent. Ich habe also nicht jeden Gegner auf Anhieb erwischt, falls jemand es damit erklären wollte. Laut Statistik bin ich allenfalls Durchschnitt, brauche viel Munition und hatte nicht einmal versucht, einen Rekord aufzustellen, allerdings auch nicht getrödelt ... Ich kenne die Zahlen übrigens so genau, weil es am Ende eine Auswertung gibt.

Fazit: So kitschig das "Yeehaa!" klingen mag, so sehr ist es dieses Spiel. Die Darstellung der Mexikaner, Indianer und der beiden Titelhelden wird dem gerecht, was man gemeinhin als Erwartung an die Klassiker des Genres betrachtet. Und damit sind nicht die Italo-Western Leones gemeint, sondern just die Filme, in denen einhundert federbeschmückte Comanchen mit Pfeil und Bogen ein befestigtes Fort angreifen und von mit Winchestern bewaffneten Soldaten empfangen werden. Nur ein bisschen blutiger, als man es aus den Karl May-Verfilmungen kennt, was jedoch nicht über das schnulzige Ende hinwegtäuscht. Abwechslung ist all jenen geboten, die vor einem zweiten Durchlauf nicht zurückschrecken. Hier kann man mit dem jeweils anderen McCall auch Abschnitte durchlaufen, die vorher nicht spielbar waren. Wer dem jedoch eher abgeneigt ist und wenig Lust auf den Multiplayer hat, wartet besser, bis es im Preis gefallen ist. Knapp sieben Stunden sind einfach erschreckend wenig ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen besser als der Vorgänger!, 11. November 2009
Von 
E. Nebendahl (Erftstadt, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) (Computerspiel)
Also erstmal zu meinem System:
6GB DDR3
i7 920
Ati Radeon HD4870 1Gb

...CoJ 2 läuft in allen Details in 1920 x 1080 (keine Ruckler)

Ich habe mir das Spiel gekauft, da ich auch den Vorgänger gespielt hatte.
Mein Ersteindruck: Klasse!
- hüsche Grafik
- gute Vertonung (teils zu leise)

Die beiden Protagonisten spielen sich erstklassig. Ich hatte zwar gehofft, dass man durch das auswählen eines Charakters zum Levelbeginn verstärkt unterschiedlichere Vorgehensweisen hat, jedoch ist es meistens das gleiche. Ray geht durch die Mitte. Thomas klettert rum und überrascht die Gegner.

Nichts desto trotz glänzt Call of Juarez mit seiner unbeschreiblichen Atmosphäre. Selbst die Ladezeiten werden zum Vergnügen wenn man dem Priester lauscht, wie er von der "Gottverlassenheit" seiner Brüder spricht!

Fazit: Call of Juarez 2 - Bound in Blood ist sehr atmosphärisches, recht lineares Spiel, das jedoch den Spielspaß nur geringfügig trübt.

Absolute Kaufempfehlung!
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Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut)
Call of Juarez: Bound in Blood (Uncut) von Ubisoft (Windows Vista / XP)
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