weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More madamet bruzzzl Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen58
4,6 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,19 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. März 2009
Um es vorweg zu nehmen:
Die 12 Jahre seit Blender waren lang, haben sich aber gelohnt. 12 Songs, von denen keiner schlecht oder langweilig ist, alle anders, aber richtig geil.
Mein Lieblingstitel ist gleich der Auftaktsong "Auf dem Weg zur Ruhe". Fängt ruhig an, um im hinteren Teil so richtig zu rocken. Um mal einige andere Songs zu nennen:
"Wir werden uns wiedersehen" ist ein wunderschöner Popsong und "Schau Schau" die schon länger bekannte erste Single, zu Recht!
"Ich bin so gefährdet" ein etwas abgedrehter, aber umso besserer Titel der thematisch ein wenig nach "Glaub mir" klingt...

Textlich hat sich Herr Plewka ein wenig mit dem kryptischen zurückgehalten, aber dennoch unverkennbar Seligtexte. Gesang und Musik wie gewohnt, teilweise etwas ruhiger/poppiger aber immer wieder kommt die alte Rockpfanne raus.

Fazit: 12 Jahre Warten haben sich gelohnt, aber lieber beim nächsten Mal ein etwas weniger gutes Album als dieses, dann ist es immer noch sehr gut, dafür die Wartezeit nicht so lang.

In diesem Sinne-keep on rocking!

Musikalisch
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2009
nachdem ich das album jetzt mindestens 20 mal gehört habe bin ich bereit für eine rezenssion-selig haben auch mich in den 90ern fasziniert-noch beeinflusst vom grunge a la nirvana, pearl jam oder soundgarden war das debutalbum eine offenbarung-clevere texte und straighte musik, schön dreckig abgemischt mit krähendem gesang-neuartig, anders und schaurig schön-der eigentliche geniestreich der jungs aber war das 2. album-so viel überschwang und mut, den konsequenten schritt nach vorne, die psychedelischen elemente, und immer wieder diese stimme und diese texte-genial-"hier" gehört für mich zum besten was in deutschland je veröffentlicht wurde-leider war das dritte werk dann zu sehr beseelt vom traum nach internationalem und die jungs zu sehr geblendet vom möglichen erfolg-seiŽs drum, jetzt sind sie wieder da mit "und endlich unendlich"-und wie !-man muss diese platte mehrmals hören bis sich die feinheiten erschliessen-das die erste single "schau schau" direkt ins ohr geht und gute laune und mitwippstimmung verbreitet ist noch kein grosser verdienst-aber dieses werk an einem stück zu hören zeigt dann nach und nach das durchdachte, die stimmungsschwankungen, eröffnet die räume das die musik und diese magischen texte sich entfalten können-jeder wird hier seinen favorit haben aber ich will kein einzelnes stück hervorheben sondern gemahne an die komplexität der gesamten knappen stunde-wie viele scheiben können von sich behaupten als ganzes zu funktionieren?-und das haben selig hier erstaunlicherweise nach so langer pause scheinbar mühelos geschafft-auch ich habe die soloprojekte verfolgt die immer überdurchschnittlich waren aber eine solche leistung scheint nur als band selig möglich-ich freue mich schon jetzt auf den nachfolger und hoffe nur nicht wieder über eine dekade warten zu müssen-gedankt
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2009
Um es kurz zu machen: Dieses Album ist meiner Meinung nach das beste, was die deutsche Musikindustrie im letzten Jahr hervorgebracht hat.
Die Jungs um Sänger Jan machen auf ihrem neuen Album, Jahre nach der nicht ganz glücklichen Trennung der Band Ende der 90er Jahre alles richtig, indem sie genau da weiter machen, wo sie aufgehört hatten.

Und endlich unendlich ist eine lupenreine Selig-Platte mit allen musikalischen und lyrischen Merkmalen der Band, dem typischen Sound der besten Songs vergangener Alben und dem Unterton dessen, aus den letzten Jahren einiges dazugelernt zu haben.

Obwohl mir die Platte trotz allem etwas zu Balladenlastig ist, ist die zusammenstellung der Lieder gut abgestimmt und nicht zu eintönig.
Fetzigere Titel wie "Auf dem Weg zur Ruhe" bestechen nicht nur durch ihren mitreissenden Rythmus, sondern auch durch kluge, sehr bildliche und typisch selige Wortspiele, kräftige Gitarre und ein tolles Klangbild im Allgemeinen.
Auch zu "Immer wieder" und "Du siehst gut aus" kann man nicht nur die Beine zappeln lassen, sondern auch einfach mal dem Text zuhören.

Balladenlastig ist das Album zwar, aber ebenso gut sind die langsameren Lieder auf der Platte auch.
"Ich fall in deine Arme" ist ein wunderschönes Halb-Liebeslied, das emotional und trotzdem nicht kitschig aus den Boxen kommt und zum Träumen einläd.
"Ich dachte schon" kramt den ohnehin omnipräsenten Jazz tiefer hervor und mit "Der schönste aller Wege" kommt ein weiteres Liebeslied, das eindeutig, emotional und trotzdem nicht poppig klingt.

Alles in allem eine tolle Platte, als ausgleich wünsche ich mir auf der nächsten wieder ein Übergewicht an fetzigeren Songs, aber an der Platte an sich gibt es garnichts zu meckern.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2009
Wann hattet ihr zuletzt ein Album in der Hand, dass ihr von Vorne bis Hinten verschlungen habt. Kaum erwarten zu können, was der nächste Song an Überraschung, Meodiösität und Emotion bringt, sauge ich die Songs Stück für Stück in mich ein. Dieses Album knüpft nicht nur an die alten Erfolge an, oder kopiert gar den damaligen Sound - es ist eine gehörige Weiterentwicklung. Obwohl der Stil gleich geblieben ist, ist die Musik absolut modern und an Emotionalität kaum zu überbieten. Die erste Singleauskopplung "Schau Schau" ließ befürchten, dass der Beste Song nun vebraten sei und nur zum Kaufanreiz dienen sollte. Weit gefehlt, liebe Musikgemeinde. Kauft dieses Album und taucht ab in die ganz besondere Gefühlsweld von Selig. SCHAU SCHAU SCHAU!!!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2009
...aber eine Spur ruhiger. So empfand ich -Und endlich unendlich-, das neue Album von Selig. Nach langer Pause bringt die Hamburger Band um den Sänger und Texter Jan Plewka und den Gitarristen und "musikalischen Kopf" Christian Neander ein neues Album auf den Markt. Kann das am Alter liegen? Oder haben Selig ihren Stil ein wenig verändert? Egal, herausgekommen ist ein gut hörbares deutsches Album, dass in bester Krautrock-Tradition daherkommt. Seit 1992 wirbeln Selig mit ihrer dynamischen, sehr rocklastigen Musik die Szene durcheinander. Ich persönlich fand die Texte immer wahnisnnig gut, begeisterte mich für Plewkas Stimme, konnte aber mit der Rock- und Grange-Mucke der Hamburger Jungs nicht immer etwas anfangen. Mit -Und endlich unendlich- ist die Band ein wenig mehr in den populären Musikbereich gewechselt und das hat dem Sound wirklich gut getan.

Wer noch immer auf absolut geradlinigen Gitarrenrock und Songs steht, die wirklich nur nach vorn gehen, der wird an -Ich dachte schon, Du siehst gut aus- und -Die alte Zeit zurück- seine wahre Freude haben. -Auf dem Weg zu Ruhe, Ich fall in deine Arme, Der schönste aller Wege- und -Traumfenster- sind gelungene Balladen, die mit poetischen Texten bestechen und musikalisch immer wieder ein wenig an die 80er erinnern. -Wir werden uns wiedersehen, Schau schau- und -Lang lebe die Nacht- bringen Selig mit Beat und Pop-Elementen zusammen. Das wird nicht jeden Hardcore-Fan begeistern, ist aber auf jeden Fall interessant. Auch den guten alten Blues dürfen wir bei -Ich bin so gefährdet- noch bewundern.

Mein Fazit: Nach langer Pause sind Selig wieder da. Nicht mehr ganz so festgelegt wie früher, aber noch immer meilenweit vom Mainstream entfernt. Plewkas Stimme und Neanders Lieder sind noch immer unverkennbar, wenn auch ein wenig angepasster geworden. Mir hat -Und endlich unendlich- wirklich gut gefallen. Gute Texte, ein wenig Krautrockeinflüsse, eine klasse Stimme und interessante Musik, damit besetzen Selig eine Nische im deutschen Rockmarkt, in die nicht viele Bands hinein passen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 25. März 2009
Daß Selig die letzte relevante und gute deutsche Rockband mit Kultstatus waren, weiß man; man weiß auch dass Jan Plewka eine unverwechselbare und intensive Stimme hat und großartige Texte schreiben kann, und man weiß weiters, dass Christian Neander ein vielseitiger und äußerst begabter Gitarrist ist, der den Bluesrock a la Black Crowes genauso mit Löffeln gefressen hat, wie den Grunge oder den New Wave. Das alles ist nichts Neues - wenn man in den 90ern schon Selig gehört hat. Was aber neu ist, ist die Tatsache, dass Selig es auf diesem - von vielen ersehnten - comeback Album zum ersten mal schaffen, all diese Vorzüge zu fokusieren und kompositorisch zum ersten mal ein Album hinlegen, das in dieser Hinsicht kaum Schwächen zeigt. Jede Menge Hängenbleiber Refrains, viele rockende songs und eine Produktion die sich in den nächsten 10 Jahren als zeitlos erweisen wird, machen dieses Album zu Seligs Bestem, und da verzeiht man ihnen auch, dass Plewkas Texte vielleicht nicht mehr ganz so abgedreht und originell wie früher sind, und dass Sie - zumindest einmal - nur ganz knapp am Kitsch vorbeischrammen (Traumfenster). Aber hoffentlich gibt es noch weiter Alben bei denen Sie diese kleinen Schwachpunkte ausmerzen. Trotzdem 5 Sterne weil das ein wirklich gelungenes und starkes Comeback Album ist.Anspieltipps: ,Wir werden uns wiedersehen', ,Schau schau', ,Die alte Zeit zurück', ,Immer wieder', und und und....
55 Kommentare|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2009
Na klar: Musik ist Subjektiv! Daher richtet sich meine Rezension an das Songwriting und die Qualität der Produktion. Und in diesem Fall ist diese CD einfach nur amtlich!

Es gibt wohl neben Herbert Grönemeyer niemanden in der gesamten deutschen Musikszene der intelligente und anspruchsvolle Texte, die dann auch noch hohen lyrischen Anspruch haben, schreiben kann wie Jan Plewka. Oft rufen die Metaphern seiner Texte viele Bilder und Gefühle herbei, die für jeden Hörer unterschiedlich sind, aber nachvollziehbar bleiben. Mit "Ich stand auf dem windigsten, höchsten aller Berge!" meint Jan mit Sicherheit nicht einen geographisch bestimmten Berg, sondern vielleicht einen gewissen Zeitpunkt in seiner Karriere oder auch was ganz anderes. Das bleibt dem individuellen Hörer überlassen. Aber er schafft es, dass man es nochmal hört um es zu verstehen und nochmal weil mans cool findet und nochmal weil man was anderes entdeckt hat, was einem vorher nicht aufgefallen ist und dann nochmal und dann bekommt man es nicht mehr aus dem Kopf!

Sie drückt unfassbar heftig, für eine deutsche Produktion. Irgendwie bleibt Selig auch schon in ihren vorherigen Studioaufnahmen für sämtliche deutschen Rockmusiker unerreicht. Klar, deutlich, dreckig und laut. Einfach toll, dass es in Deutschland tatsächlich Musiker gibt, die sich international messen könnten. Wenn man Ihnen die Chance geben würde,
doch leider werden wir weiterhin erleben, dass die "Julimonds" den Vortritt erhalten.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. März 2009
Sie sind wieder da! Wie ein Meteoriteneinschlag sind SELIG nach zehn, eigentlich zwölf Jahren, vollständig und in Reinkultur zurückgekehrt. Christian, Jan, Malte, Leo und Stoppel haben genau das geschafft, was nach langer Abstinenz und vielen anderen Projekten weniger als selbstverständlich ist, und inzwischen sehr selten geschafft wird. SELIG haben eine Songpackung geliefert, die auf sehr subtile Weise zeigt, dass die Zeit nicht stehen bleibt. Und dass sie es manchmal doch tut... Der spürbare Reifeprozess in den Liedern (der ja wohl bitte auch erlaubt sein sollte), gepaart mit Gitarren, Melodien und Textkunstwerken, wie sie seit jeher nur von Selig stammen können, adelt das Album als perfekten Anknüpfpunkt an die alten Werke, ohne alt zu sein. Mal ehrlich: keiner von Euch möchte genauso wie vor zwölf Jahren klingen, oder texten, nur damit andere meinen, dass es weiter geht, wo es einst aufhörte... Auch von mir gibt's ein paar Anspieltipps: "Ich Bin So Gefährdet" (feine Melodien, feiner Text, selbstironisch und ein kleines Bisschen sexy und schmierig...) und "Ich Dachte Schon" ( radikaler Slowblues mit der
SELIGsten Gitarre und dem SELIGsten Text der CD! Wundervoll!) Ansonsten verhält
es sich wie bei der etwas unterschätzten "Blender" damals: Anspielen ist Kinderkram. Durchhören, zuhören, wirken lassen. Plötzlich sind zwei Wochen vorbei, und niemand hat im Player die Scheibe gewechselt...
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. März 2009
Hach, wie schön, dass Selig zurück ist!
Hab mir heute Zeit genommen, die Tracks in Ruhe zu hören.
Zusammenfassend muss ich sagen, so richtig mitreißend finde ich nur drei, vier Songs - allen Voran natürlich "Schau schau". Bei den meisten Songs gefallen mir die Strophen sehr gut, die Refrains sind mir oft zu "seicht". Trotzdem macht es Spaß, die CD durchzuhören, und spannend sind die Songs allemal.

Zu den einzelnen Songs:
"Auf dem Weg zur Ruhe" legt nach dem ruhigen Anfang richtig los, gefällt mir sehr gut!
"Wir werden uns wiedersehen", "Die alte Zeit zurück" und "Ich bin so gefährdet" sind mir ein bisschen zu seicht-eingängig, vor allem im Refrain - die Strophen sind trotzdem schön spannend.
"Schau schau" ist DER Hit, superklasse!
"Ich fall in deine Arme", "Der schönste aller Wege" und "Traumfenster" sind schöne schmusiges Lieder. (Ich persönlich steh mehr auf die rockigen.)
"Immer wieder" treibt schön vorwärts! Auch hier gefallen mir die Strophen besser als der Hintergrund-beträllerte Refrain.
"Lang lebe die Nacht" ist okay, reißt aber nicht richtig mit.
"Ich dachte schon" ist irgendwie schön Selig-mäßig!
"Du siehst gut aus" fetzt richtig gut!

Mal sehen, wie es nach dem x-ten Mal Hören klingt.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2009
...und auch DAS Comeback des Jahres!
Ich hätte heulen können vor Glück, als die Cd endlich in meinem Player lag.
Schon der erste Song "Auf dem Weg zur Ruhe" deutet es eindrucksvoll an: Der deutschen Musikszene hat jahrelang etwas gefehlt, aber jetzt ist es wieder da.
Das Album kommt nahezu ohne Schachpunkte aus, die Singles "Schau schau" und "Wir werden uns wiedersehen" sind nur Beispiele für die Klasse dieser CD. Bei weitem sind dies aber nicht die einzigen guten Songs, ich würde locker noch zwei, drei weitere Singles auskoppeln. Mein Favorit ist "Die alte Zeit zurück", da passen Text und Rocksound perfekt zusammen.
Jan Plewkas Stimme ist grandios und absolut einzigartig.
Danke Jungs, und diesmal bleibt ruhig bei uns.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden