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5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Intensität
Auch ich habe in der Vergangenheit oft den Fehler gemacht, Sepultura immer wieder mit Max Cavalera zu verbinden. Und es ist und bleibt ein unumstößlicher Fakt, dass vergangene Prachtstücke wie "Beneath the Remains", "Arise" oder "Chaos AD" zum absolut Besten gehören was je in der Metalwelt produziert wurde. Und trotzdem ist diese ständige...
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von Bertl

versus
1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hier brüllt alex
jetzt sind sie also gänzlich cavalera-los, sepultura, jene band, die man bisher allgemein als gruppe der cavalera-brüder verstand. so weit, so kurios.

ihr neues album heißt "a-lex" und behandelt das thema "clockwork orange", klingt aber weder nach tote hosen noch nach "hier kommt alex". sepultura haben zu diesem zweck wieder einmal einen ganz...
Veröffentlicht am 23. Januar 2009 von guitar


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Intensität, 16. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: A-Lex Ltd.Edition (Audio CD)
Auch ich habe in der Vergangenheit oft den Fehler gemacht, Sepultura immer wieder mit Max Cavalera zu verbinden. Und es ist und bleibt ein unumstößlicher Fakt, dass vergangene Prachtstücke wie "Beneath the Remains", "Arise" oder "Chaos AD" zum absolut Besten gehören was je in der Metalwelt produziert wurde. Und trotzdem ist diese ständige Verknüpfung mit den "alten" Tagen grundlegend falsch.

Sepultura gründeten sich 1998 mit "Against" praktisch neu ohne jemals ihre eigenen Wurzeln zu verleugnen. Auch ich war ein Skeptiker von Derrick Green und dem "Neuanfang". Doch betrachtet man das Ganze Schaffen dieser Band seit 1998 mit einer anderen Wahrnehmung, die Max Cavalera vollständig ausblendet und lässt sich ein auf die "neuen" Sepultura, so bekommt man eine nicht minder schlechtere Band als vor 1998. Im Gegenteil, es ist eine absolut ebenbürtige Angelegenheit. Derrick Green ist schlichtweg ein großartiger Sänger und die Band drumherum macht einfach einen brillianten, fein ausgeklügelten Sound der nach wie vor zur Oberliga im Metalbereich zählt (mittlerweile auch ohne Igor).

Das Ganze gipfelt meiner Meinung nach im aktuellen Werk "A-Lex". Diese ins Mark dringende Intensität, dieses perfekte Einfangen der dunklen, abgrundtief hässlichen Welt aus der Romanvorlage von Anthony Burgess ist schon fast beängstigend. Sogar dem einzigartigen Charme der Verfilmung wird mit grandiosen Interludes Tribut gezollt. Für mich ist es die perfekte Vertonung eines derart schwierigen Stoffes wie "A Clockwork Orange". Das Album lebt von wirklich authentischer Wut, von grässlichen Abziehbildern der menschlichen Seele. Es atmet förmlich die gesellschaftliche Kritik eines A. Burgess. Derrick Green bildet hierbei das I-Tüpfelchen, er lenkt und bestimmt mit seinem variablen Organ den roten Faden dieses Konzeptalbums.

Auch ich hatte beim ersten, auch noch beim zweiten Durchhören kleine Schwierigkeiten den richtigen Zugang zu dieser Scheibe zu finden. Doch sind erstmal Hirnwindungen für dieses Meisterwerk angelegt, lässt es einen nicht mehr los. Von vorne bis hinten stimmt bei diesem Album einfach alles. Dazu noch die unglaublich intelligent geschriebenen Lyrics und die Aufmachung des Booklets sind echt eine wahre Freude.

Zum Abschluss kann ich sagen...ich hasse heute nichts mehr als diese ständigen Floskeln â la "Sepultura sind zurück"..."bestes Album seit der Trennung von Max" und bla bla bla...Sepultura sind immer noch genau da, wo sie schon seit nunmehr 25 Jahren sind. Sie haben eine absoluten Ausnahmeposten im Genre Metal inne und den wird ihnen auch niemand mehr streitig machen. Diese Band folge nie irgendwelchen Trends, gebar sich immer wieder selbst (man vergleiche nur mal "Beneath..." und "Roots") und stellt eine unzerstörbare Speerspitze im harten Metalsektor dar.

"Das hier bin ich, Alex, und meine drei Droogs: Pete, Georgie und Dim. Wir hockten in der Korova-Milchbar und zerbrachen uns die Rasoodocks, was wir mit diesem Abend anfangen sollten. In der Korova-Milchbar konnte man Moloko-Plus kriegen... Das heizt einen an und ist genau richtig, wenn man Bock hat auf ein wenig Ultrabrutale."

Danke Sepultura für diesen großartigen Output. Definitiv heute schon eines der besten Alben 2009! Kaufempfehlung ohne Ende

PS: Und wer jetzt diese und meine Rezension zu Cavalera Conspiracy in Relation stellt: Spart euch eure Kommentare. Zwischen beiden Bands gibt es KEINE Relation. Beide Rezensionen sind völlig voneinander unabhängige subjektive Meinungen (auch wenn der Vergleich Green/Cavalera angeführt ist!) und sprechen einzeln für sich. Und zu meiner Aussage dass D. Green nicht an Max heranreicht, stehe ich trotzdem. Genausowenig reicht nämlich auch Max an Derrick heran :-) Beide sind auf ihre Art und Weise unnachahmlich! Basta. Aus. Punkt
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein viertel Jahrhundert Sepultura, 23. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: A-Lex Ltd.Edition (Audio CD)
Nun gibt es sie schon seit 25 Jahren, Sepultura, die brasilianischen Metaller. Pünktlich zum Jubiläum mit ihrem neuesten Werk "A-Lex".
"A-Lex" kommt meiner Meinung nach etwas härter als der Vorgänger "Dante XXI" und begeistert mich aufgrund dessen einen Tick mehr.
Brachiale Riffs mit einfallsreichen und gesellschaftskritischen Texten und einem neuen Schlagzeuger, der sich alles andere als verstecken braucht.
Die Lieder wirken durchdacht und gehen nach vorne. Auch wenn man etwas Zeit benötigt um sich an "A-Lex" zu gewöhnen, es macht einfach Spass diesen Herren mal wieder zu lauschen.
"A-Lex" wird definitiv zu den besten Metalalben des Jahres 2009 gehören.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergesst den ganzen "ohne Max Cavalera ist Sepultura nicht mehr ..." Quatsch!!!, 19. März 2010
Von 
S. Weide (Siegen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A-Lex Ltd.Edition (Audio CD)
Das neue Album ist schlichtweg ein absolutes Brett und sehr clever arrangiert, genau wie die Dante XXI! Mir persönlich geht es gewaltig auf den Geist, dass einige Leute immer noch schreiben "ohne Max sind Sepultura einfach nicht mehr ...". Wer will das denn noch hören? Andererseits stimmt das natürlich, denn ich würde sogar sagen, dass Sepultura nun endlich das herausarbeiten können, was ihnen zu Max's Zeiten immer gefehlt hat: Finesse und Abwechslung auf der Gesangsebene! Außerdem steht Derrick im Brachialbereich Max in nichts nach. Hört euch doch nur mal "Choke" vom 1998er Album "Against" an - was für ein unglaublicher Hammer. Auf den neueren Alben sind die Songs eher fokussiert, treffen ins Schwarze und verlaufen auch nicht mehr im Endlosen, wie teilweise bei der Roots. Fast könnte man annehmen, dass einige Leute die "Roots" als bestes Sepultura Album bezeichnen, nur weil sie krampfhaft an der "Max Cavalera Ära" festhalten wollen. Rein musikalisch sowie spieltechnisch sind spätere Alben nämlich wesentlich besser und einfach cleverer, ohne dabei an Durchschlagskraft zu verlieren! Was das Zusammenspiel anbelangt, konnten sich die Jungs seit der Roots (stellenweise etwas holprig)/ Against (sehr sauber) ständig verbessern und haben dazu noch ihren seit 1996 unverwechselbaren Tribalsound beibehalten. Vergesst doch endlich den ganzen "ohne Max Cavalera ist Sepultura nicht mehr ..." Quatsch!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen jawoll !, 26. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: A-Lex (Audio CD)
Nach starken Scheiben von Soulfly und Cavalera Conspiracy sind nun Sepultura selbst wiedereinmal mit ner neuen am Start. Und was für einer ! Kompromisslos hart und unheimlich atmosphärisch setzen sie hier den Stoff von Clockwork Orange um. Das Dante-Album zeigte bereits, dass mit Sepultura noch zu rechnen ist, A-Lex nun lässt für mich keinerlei Wünsche offen. Ich mag alle hier genannten Bands, aber Max hin oder her, Derrick Green ist ein Hammersänger, weil er auch vielseitiger als Max ist. Man höre sich nur mal "Sadistic Values" an, absolute Weltklasse. Sepultura ganz ohne Cavalera ist sicher schwer vorstellbar, aber ohne Andreas Kisser sicher genauso wenig. Ich habe Kisser lange nicht mehr so gut und brutal spielen gehört und der neue Trommler braucht sich auch hinter niemanden verstecken. Weitere Anspieltips sind "The Treatment" und für mich das Überstück "Strike". Die Beethoven Adaption ist sicher nicht jedermanns Sache, kompletiert aber den Stoff der Vorlage und ist originell umgesetzt. Ich persönlich gebe A-lex den Vorzug gegenüber den Outputs der Cavaleras, weil ich es interessanter und weniger berechenbar finde. Aber das ist schließlich Ansichtssache. Kaufempfehlung !!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Album fast ohne Schwächen, 23. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: A-Lex Ltd.Edition (Audio CD)
SEPULTURA haben mit A-LEX ein sehr gutes Konzeptalbum abgeliefert, das die Stimmung von A Clockwork Orange sehr gut einfängt. Es macht Spass der Geschichte von Alex zu folgen und es weckt viele Erinnerungen an den Film von Stanley Kubrick wenn man im Booklet Derrick's intelligenten Lyrics mitverfolgt. Die einzelnen Songs sind abwechslungsreich, mal schnell und brutal, mal wieder groovig und heavy, das einzige Manko, manche Songs hätten wirklich etwas länger sein dürfen. Der Instrumental Song "Ludwig Van" sticht aus dem ganzen Album hervor, dieser Song hat Ludwig Van Beethovens 9. Symphony zum Thema, es ist ein Song, den man so nicht von SEPULTURA erwartet hätte, man muss den Song einfach gehört haben, nach mehrmaligem Hören lässt er einen nicht mehr los.
A-LEX ist ein Album, das auf jeden Fall höchst interessant ist und sich im Gedächtnis festbeißt. Die Scheuklappen ablegen, die Vorurteile beseitigen und A-LEX genießen!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein halbes Jahrhundert Sepultura, 23. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: A-Lex (Audio CD)
Nun gibt es sie schon seit 25 Jahren, Sepultura, die brasilianischen Metaller. Pünktlich zum Jubiläum mit ihrem neuesten Werk "A-Lex".
"A-Lex" kommt meiner Meinung nach etwas härter als der Vorgänger "Dante XXI" und begeistert mich aufgrund dessen einen Tick mehr.
Brachiale Riffs mit einfallsreichen und gesellschaftskritischen Texten und einem neuen Schlagzeuger, der sich alles andere als verstecken braucht.
Die Lieder wirken durchdacht und gehen nach vorne. Auch wenn man etwas Zeit benötigt um sich an "A-Lex" zu gewöhnen, es macht einfach Spass diesen Herren mal wieder zu lauschen.
"A-Lex" wird definitiv zu den besten Metalalben des Jahres 2009 gehören.
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5.0 von 5 Sternen You Think It's Over But You Just Keep Pushing Me!, 6. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: A-Lex Ltd.Edition (Audio CD)
Da ist es also, das erste Cavalera-freie Sepultura Album.
Nach den Aufnahmen zum genialen "Dante XXI"-Album von 2006 begann man zunächst mit dem Ex-Soulfly und heutigen Stone Sour Drummer Roy Mayorga zu touren, weil Knüppeljunge Ig(g)or Cavalera eine Auszeit nehmen wollte. Nachdem er dann bekannt gab, dass er die Band vollständig verlassen werde, wurde der zweite Session-Drummer der "Dante XXI"-Tour Jean Dolabella, der auch schon mit Gitarrist Andreas Kisser an dessen Solo-Album gearbeitet hatte, zum neuen festen Mann hinter den Kesseln. Zum zweiten Mal in der Karriere von Sepultura musste man sich für den Weggang eines Cavaleras rechtfertigen. Nachdem allerdings nach dem Ausstieg Max Cavaleras eine längere Findungsphase mit den experimentierfreudigen Alben "Against" und "Nation" eingeschlagen wurde, zeigte man sich in dieser "neuesten" Besetzung von vornherein in einer derartig bestechenden Live-Qualität, dass selbst der härteste Kritiker seinen Hut ziehen musste.
Nach ausgedehntem Touren begab sich die Band dann ins Studio, um ein Konzept zu verwirklichen, das schon während der "Dante XXI"-Songwriting-Phase zur Debatte stand: "Uhrwerk Orange" von Anthony Burgess. Neben dem Klassikerstatus des Buches steht auch die enorm populäre Stellung der Verfilmung des Stoffes durch Kultregisseur Stanley Kubrick. Viele Bands haben sich schon in einzelnen Songs an die Materie gewagt (u.a. sogar Die Toten Hosen mit ihrem Song "Hier kommt Alex"), keine jedoch hatte bisher den gesamten Inhalt als geschlossenes Konzept verarbeitet.
Sepulturas Version heißt "A-Lex" und spielt mit dem Titel nicht nur auf den Protagonisten des Buches an, sondern auch auf das russische Wort für "gesetzlos". Doch wie klingt "A-Lex"?
"A-Lex" ist ein wahrer Wutklumpen geworden, der dennoch bei genauerem Hinhören unheimlich viel zu bieten hat. Gerade Neuzugang Jean Dolabella macht eine grandiose Figur, da er in sein Spiel geschickt immer wieder progressive Elemente einfließen lässt und auch den Tribal-Drum-Faktor wieder ein wenig anzieht. Das Album führt den Stil, der ab "Roorback" angefangen wurde und auf "Dante XXI" weiterentwickelt wurde, konsequent fort. Oft fühlt man sich auch an das aktuelle Werk der französischen Tech-Thrasher Gojira "The Way Of All Flesh" erinnert, was hier definitiv als Kompliment gemeint ist. Ein interessanter Einfluss ist auch der Einsatz von Elektronik in den Interludes, der immer wieder ein wenig an den Film erinnert, ohne diesen plump zu zitieren.
Das Album spiegelt mit seiner Musik alle Stufen der Entwicklung von Alex perfekt wieder. Das Album fängt mit der Rüpelphase ("A-Lex I") an. Diese wird perfekt eingefangen in Songs wie dem grandiosen, durch das Zusammenspiel von Riffs und Schlagzeug an "Arise" erinnernden, Opener "Moloko Mesto" und dem mit Gangshouts aufwartenden "Filthy Rot". Dann folgt einer der, für mich persönlich, besten Songs der Derrick Green-Ära: "We've Lost You". Dieser Song besticht durch eine unglaublich einnehmende doomige Atmosphäre und fesselt bis zum Schluss. Die nächste Phase ("A-Lex II") ist das staatliche Experiment zur Bändigung von Alex. Hier zeigt sich auch die Band von ihrer experimentellen Seite. Die kurze Hassbombe "Forceful Behavior" gibt sich mit dem komplexeren, durch ein spannendes Intro eingeleiteten, "Sadistic Values" die Klinke in die Hand. In "A-Lex III" wird Alex wieder auf die Menschheit losgelassen. Auch hier überzeugt die Band mit Songs wie dem starken "The Experiment" und dem aggressiven "Strike", die alle auf ein weiteres Highlight zusteuern: "Ludwig Van". Sepultura spielen hier zusammen mit einem ganzen Orchester ein Beethoven-Medley, das eine wahrhaft gelungene Symbiose aus dem markanten Gitarrenspiel Andreas Kissers und den Werken des Genies der klassischen Musik schafft. Danach greift die Band dann noch in "A-Lex IV" mit dem Song "Paradox" ein Thema aus dem Buch auf, das nicht in Kubricks Verfilmung Verwendung gefunden hat: Den Sieg des freien Willens und der eigenen Meinung ("My Free Will Died When They Took My Mind").
Sepultura haben mit "A-Lex" ein mutiges Album geschaffen, das viele Trademarks der Band aufweist, gleichzeitig aber dennoch eine Menge Neues hinzufügt. Durch das geschlossene Konzept macht das Album vor allem in seiner Gesamtheit immer wieder Spaß. Auf der anschließenden Tour hat die Band immer wieder bewiesen, wie stark diese Besetzung ist (zum Beispiel bei dem grandiosen Auftritt auf dem Metalfest Germany 2010). Die Rufe nach der Rückkehr der Cavaleras sollten also endlich verstummen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Hammerteil und schon jetzt ein Jahreshighlight, 9. April 2009
Rezension bezieht sich auf: A-Lex Ltd.Edition (Audio CD)
Denn nach langer Zeit macht ein Thrash Album mal wieder richtig Spaß.Nach dem Ausstieg von Max fand ich eigentlich das Nation Album sehr sehr gut.
Dieses Album hier ist aber schon nur dadurch besser, dass Derrick endlich ins Sepultura Bandgefüge paßt. Ich konnte bei den 16 Songs auch keinen Lückenfüller ausfindig machen. Nur wegen diesem Album hier, werde ich jetzt doch mal in den Backkatalog der Band nachsehen. Ich hoffe sehr, dass ich noch ein derartig tolles Album finde.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes neues Album, 1. März 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A-Lex (Audio CD)
Sepultura sind sich treu geblieben ohne sich selbst zu kopieren - der perfekte Nachfolger zu Dante XXI.
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4.0 von 5 Sternen Zwiespältig, aber ok, 1. März 2009
Rezension bezieht sich auf: A-Lex Ltd.Edition (Audio CD)
Das erste Sepultura-Album ohne die Cavaleras, geht das gut? Ein klares JEIN!
Aus musikalischer geht der Kurs, des ziemlich in Schieflage geratenen ehemaligen Thrash-Flaggschiffs, deutlich in Richtung back to the roots. Gut so. Die A-lex ist tatsächlich die beste Scheibe seit Maxens Ausstieg und doch kein echter Kracher...
Ultraschnelle Kracher wie "Moloko Mesto", "Forceful Behavior", "Paradox" oder typische Sepultura Groove-Monster wie "The Treatment" bzw. "Strike" zeigen, dass die Band durchaus noch das Potential für starke Nummern hat, doch gibt's einfach zu viele Füller. Die Scheibe ist ohne Zweifel hart und brutal, aber der besondere Kick fehlt mir dann doch. Man hört, dass die Band viel Herzblut und große Hoffnungen in das Album investiert hat und das könnte auch das Problem sein. Mir wirkt die Scheibe zu sehr auf "hart getrimmt", nach dem Motto: Wie bekommen wir die alten Fans wieder ohne die aktuellen zu verlieren? Dabei ist irgendwie der rote Faden verloren gegangen. Man sitzt immer noch zwischen diversen Stühlen. Für ne reinrassige Thrash-Scheibe, gibts zu viel modern-Sepultura-Tribal-Getrommel, für ne nächste "Roots" ist man zu schnell und richtiger Hardcore ist es auch nicht. Ich kann die Scheibe auf alle Fälle nicht am Stück hören... Sagen wir's mal so, "Desperate Cry" alleine hat mehr Härte, Wucht und Genialität als die komplette A-lex... DAS ist das Niveau, zu dem Spultura mal in der Lage waren und jetzt nicht mehr sind. Schade. Exodus, Testament oder Death Angel zeigen, dass man auch in Würde altern kann....;o) Das gerade Sepultura, denen man vor 15-20 Jahren alles zugetraut hätte, nicht mehr in der Lage sind, echte Thrash-Hits zu schreiben, ist wirklich traurig... Vielleicht will man das auch nicht, aber dann sollte man sich nicht wundern, dass die Fans weiterhin eher "Troops of doom" fordern als den neuen Kram...

Weiß nicht, ob die Band auf dem richtigen Weg ist. Sicher ist hier wieder mehr "alte" Sepultura drin, aber das große Comeback gelingt ihnen damit sicher nicht. Gute 3 Sterne sind aus meiner Sicht ne faire Bewertung...

6,5/10

ps. Sepultura haben echte Thrash-Klassiker geschaffen und solange das Schiff unter der Sepultura-Flagge durch die metallischen Gewässer schippert, müssen sie sich auch mit einer "Beneath the remains" oder "Arise" messen lassen. Der Fluch der guten Tat? Logisch. Die Jungs verkaufen durch diesen Namen auch mehr CDs als jede andere brasilianische Thrash-Band.
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