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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewohnt gute Leistung der Thrash-Legende
Auch wenn einige langjährige Fans der Ruhrpott-Thrasher anderer Meinung sein werden: "Hordes Of Chaos" ist nach "Violent Revolution" und "Enemy Of God" das dritte ausgezeichnete Album in Folge. Vor allem die musikalische Leistung der Band war in meinen Ohren nie besser und findet auf dem 2009er Output ihren vorläufigen Höhepunkt.

Der Titeltrack...
Veröffentlicht am 6. Februar 2009 von Stefan T.

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen solide
ist schon seltsam, aber die allgemeine hysterie um das neue kreator-album kann ich nicht so richtig teilen. die scheibe bietet auf jeden fall 100% kreator. rein gitarrentechnisch ist mille eh über jeden zweifel erhaben, messerscharfe riffs und geniale solis treffen auf perfekte arrangements. auch der sehr gute, weil organische sound hebt sich positiv von den klinisch...
Veröffentlicht am 30. Januar 2009 von Wenke Neuhaus


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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewohnt gute Leistung der Thrash-Legende, 6. Februar 2009
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (Audio CD)
Auch wenn einige langjährige Fans der Ruhrpott-Thrasher anderer Meinung sein werden: "Hordes Of Chaos" ist nach "Violent Revolution" und "Enemy Of God" das dritte ausgezeichnete Album in Folge. Vor allem die musikalische Leistung der Band war in meinen Ohren nie besser und findet auf dem 2009er Output ihren vorläufigen Höhepunkt.

Der Titeltrack ist ein sehr guter, aggressiver und eingängiger Opener, der meiner Ansicht nach die besten Trademarks der Band vereint. Exzellente Gitarrenarbeit ist bei Kreator sowieso selbstverständlich, sodass der "Nekrolog für die Elite" auch Live gut ankommen dürfte. Danach folgen mit "Warcurse" (inklusive bestens umgesetzter Double-Bass-Attacken und gelungener Gitarrenleads) und "Escalation" (exzellente Rhythmus-Gitarren, eingängige Melodie nebst gutem Mitbrüll-Part) zwei Stücke, die es ebenfalls in sich haben und den Hörer geradezu überrollen. Anschließend lässt der Beginn von "Amok Run" mit dunklem Clean-Gesang aufhorchen - der beste Sänger ist Mille Petrozza offenkundig nicht, trotzdem passt es hier ganz gut und sorgt für Abwechslung. Nach diesem Einstieg nimmt der Song jedoch gehörig an Fahrt auf und wartet zwischen starken Midtempo-Parts mit aggressivem Vollgas-Gesang auf.

Eher schwach präsentieren sich lediglich "Destroy What Destroys You" (das von einem guten Finale gerade noch herausgerissen wird) und das an Slayer erinnernde "Absolute Misanthropy", das einfach nicht zünden will. Totalausfälle sind diese 2 Stücke aber keine, eher guter Durchschnitt, vor allem auf einer Platte wie dieser. Ähnlich ist es mit der schnellen Abrissbirne "Radical Resistance", die aber mit einem starken Finale, das sofort mitgesungen (mitgebellt?) werden kann, daherkommt.

Der Endspurt der CD macht mit dem Doppelschlag (durch ein kurzes Instrumental verbunden) "To The Afterborn" und "Demon Prince" erneut keine Gefangenen. Ersteres ist mein Favorit auf der Platte und kann mit Eingängigkeit trotz großer Härte punkten. Die Gitarrenarbeit erinnert stark an Maiden, das brutale Ende an Slayer. Ein Lied, das trotz des modernen Gesangs, der manche vielleicht abschrecken dürfte, absolut nichts zu wünschen übrig lässt. "Demon Prince" lässt am Beginn eher an Manowar denken, mutiert dann aber zu einem harten, abwechslungsreichen Thrasher, der eine sehr gute Platte angemessen beschließt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kreator mit "Hordes Of Chaos" wiederum ein sehr gutes Album gelungen ist, das die alten und neuen Stärken der Band vereint und technisch das bisherige Höchstniveau der Truppe präsentiert (auch der oft gescholtene Gesang geht meiner Ansicht nach in Ordnung). Rein von der technischen Seite kann man ebenfalls nichts bemängeln - im Gegenteil, der organische Sound ist eine erfrischende Abwechslung und lässt mehr Thrash-Gefühl aufkommen als so manche moderne Hochglanzproduktion. 5 Sterne für ein Klassealbum einer Band, die offenbar gerade einen zweiten Frühling erlebt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hammer Album, aber ...., 18. Januar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (Pal) (Audio CD)
Also dieses Album schlägt Soundtechnisch alles der letzten Jahre. Das Experiment mit der Live-Aufnahme aller Instrumente mit einem "SmokeHead"-Mikro ist wirklich gelungen und ich hoffe das viele Bands sich daran orientieren. Jetzt zu den Songs: Diesmal bleiben die Songs wirklich nach dem ersten Durchgang hängen. Außerdem ist das Album wie aus einem Guss. Perfekt in meinen Augen. Jetzt zu meinem kleinen Kritikpunkt: Auf der Limited-Edition sollte auf der beiliegenden DVD zwei Liveclips und ein Video von "Hordes of Chaos" sein. Leider ist nur das Making-Of drauf. Laut der Homepage hat es technische Probleme gegeben und deshalb sind die Clips nicht auf der DVD. Man soll Sie aber demnächst auf der Homepage als Free-Download bekommen. Deshalb gibt es einen Stern Abzug. Ansonsten: Zugreifen, aber es reicht auch die normale Version.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100% Kreator (www.earshot.at), 21. Januar 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (Audio CD)
Nach der Rückkehr zu alten Stärken in Form der gewalttätigen Revolution und der nachträglichen Erklärung zum Feind Gottes, treten sie nun den 'Hordes Of Chaos' bei. Die Rede ist natürlich von Mille Petrozza und seinen Mannen von KREATOR, die wieder Chaos und Verderben über die Hörerschaft bringen wollen. Nach den zwei vernichtenden Vorgängern hat es aber 'Hordes Of Chaos' gar nicht so leicht und dazu kommt auch noch, dass schon einige Jährchen seit 'Enemy Of God' vergangen sind, was die Spannung natürlich ins Unermessliche treibt.

Zur Erleichterung: KREATOR stampfen auch anno 2009 wieder alles in Grund und Boden. Mit einem kurzen, melodischen Lead startet die Horde der Verwüstung und läuft gleich in ein messerscharfes Riff über, begleitet von Jürgen 'Ventor' Reil, der gleich beim Titeltrack kräftig den Drumstick schwingt. Mille schreit sich natürlich wieder die Lungenflügel aus dem Haus. Ein 100-prozentiger KREATOR Track in jedem einzelnen Ton, der gewohnt starke Thrash-Kost liefert. Gegen Schluss steigert sich der Song immer mehr und explodiert in einem kleinen Riff Inferno, das den 'Warcurse' über uns legt, bei dem anfangs schön geschreddert und das Tempo gleich noch weiter angezogen wird. Typisch geschrieener Chorus mit geilem Break, was letztendlich zur 'Escalation' führt, die als mittlerweile typische KREATOR Single á la 'Violent Revolution' oder 'Impossible Brutality' durchgehen kann. Auf zum 'Amok Run', der melancholisch mit akustischem Intro und Mille's eindringlichem Sprechgesang beginnt, bis er dann seine Wut aus Lunge, Leber und wohl auch noch Nieren rausbrüllt. Leicht melodisches Riffing und Ventor gibt auf den Drums wieder alles. Der absolute Live Nackenbrecher, der mit 'die like Jesus Christ' sogar zum mitgrölen einlädt. Danach wird wieder stampfend mit 'Destroy What Destroys You' zerstört und mit 'Radical Resistance', ähnlich wie bei 'All Off The Same Blood', eine Armee der Völker gebildet. Spätestens jetzt sollte jeder bemerkt haben, dass die Jungs im Gegensatz zum experimentelleren 'Enemy Of God' potentiellen Ballast über Board geworfen und Melodien auf das nötigste zurückgeschraubt haben. 'Hordes Of Chaos' ist ein definitiver musikalischer Schritt zurück, der ihnen einerseits sehr gut zu Gesicht steht, aber andererseits nach dem genialen Vorgänger etwas schade ist, da hier sicherlich mehr drinnen gewesen wäre.

So genug den Nacken geschont. Erst erzeugen wir 'Absolute Misanthropy', was wieder einmal wunderbar zeigt, wie lange die Herren schon zusammenspielen und die Perfektion im Chaos leben lässt. Danach gehen wir 'To The Afterborn', der wieder einmal alles was die Band groß gemacht hat vereint. Starke, aber dezente Melodien, nackenzermürbende Beats, ein Spannungsbogen wie kein anderer, Speed Attacken die keinen ruhig sitzen lassen und natürlich Mille's wütendes Gebrüll. Und zum Schluss gibt's nach einem kurzen instrumentellen 'Corpses Of Liberty' ab zum 'Demon Prince', der den Showdown in Highspeed perfekt macht.

KREATOR haben es wieder geschafft ein geniales Mach(t)werk zusammen zu trümmern, das aber ganz knapp hinter den Vorgängern zurückbleibt, weil vieles schon recht bekannt scheint und auch die Spielzeit von nicht mal 40 Minuten etwas mager ist. Aber Jünger gehet dennoch hin und kniet nieder vor diesem Thrash Geniestreich.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Album !, 16. Januar 2009
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (Pal) (Audio CD)
Das Jahr fängt richtig gut an ! Was Kreator hier abliefern ist Güteklasse 1A ! Keiner brüllt so schön seinen Hass raus wie Mille ! Da können sich die anderen " Möchtegern " Trashbands mal ne fette Scheibe abschneiden ! Oder besser gesagt wer will dieses Album überbieten ? Das Album ist verdammt schnell und hart vor allem die Doublebass ist der Hammer ! Kreator sind eben eine Institution auf den Trashmetal Sektor !
Mein Tipp ist das Limitierte Digipack incl. DVD.
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5.0 von 5 Sternen Eines meiner Lieblingsalben von Kreator!, 5. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (Audio CD)
Diese Scheibe sollte im Musikregal keines Kreator-fans fehlen! "Hordes of chaos" ist ein sehr abwechslungsreiches Album, welches durchweg gute und sehr gute Tracks beinhaltet. Nicht nur musikalisch sondern auch textlich hat es viel zu bieten und öffnet, wie man es von der Band kennt, die Augen der Zuhörer für einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft. Ich kann es nur uneingeschränkt weiterempfehlen!
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5.0 von 5 Sternen Trash Metal auf höchstem Niveau, 26. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (MP3-Download)
KREATOR \m/ Klasse Album, da mei CD kaputt ging hab ichs mir jetz als Download geholt. Standardmäßig einfach Top Album
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5.0 von 5 Sternen Tolle kultige Platte, 22. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos [Vinyl LP] (Vinyl)
Klassiker der Metal Szene auf Vinyl ist einfach kultig und ein absolutes Muss. Tolle Platte die auch mit ihrem aufklappbaren Cover eingepackt was her macht.
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5.0 von 5 Sternen Kreator wie es sein soll : ), 5. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (MP3-Download)
Hallo

Hords of Chaos, geniales Album mit richtig viel Power und Agressivität. Wie von Kreator gewönht und gewünscht politisch kritische Texte. Die Qualität der Arrangements ist wie mit jedem Album nochmals besser geworden einzig Destroy what destroys you isn bißchen schwach. Alle anderen Song sind schön zum mitgröhlen auf Live Konzerten. Macht voll Bock die Scheibe.
Amazon Mp3 Downloads is auch sehr cool n bissl teuer aber dafür gehts halt irre schnell. Bestellen, bestätigen, hören.
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5.0 von 5 Sternen Gesundes Chaos, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (Audio CD)
Mit "Hordes of Chaos" eröffnet die deutsche Trash-Metal Band Kreator einen Frontalangriff auf jeden Jünger, der in irgendeiner Form der stetig wachsenden Metalgemeinde angehört. Das Werk strapaziert das Trommelfell des Zuhörers aufs Unermesslichste, dies ist aber sicherlich im positiven Sinne gemeint. Wie ihr Vorgänger "Enemy of God" stellt auch "Hordes of Chaos" ein lautstarkes außerdem schonungsloses Killeralbum dar. Die Betonung liegt hier vor allem auf dem brachialen Sound, der ohne Ausnahme, geschlagene 38 Minuten aus den Boxen dröhnt und sozusagen alles niederreißt, was sich nicht in Sicherheit bringt. Der Tonträger erinnert in vielerlei Hinsicht an Slayer's "Reign in Blood". Auch in den hiesigen Lyrics sind Thematiken enthalten, die für Slayer nicht allzu untypisch wären. Zwar kann man beide Künstlergruppen oder sogar beide Alben keinesfalls auf eine Stufe stellen, "Hordes of Chaos" ist dennoch mit Sicherheit eines der besten, auch brutalsten Kreator-Alben im Bereich des modernen Trash-Metals. Das Tempo ist somit extrem schnell gehalten, denn ein langsames oder gar balladeskes Stück sucht man hier wohl vergeblich. Dennoch ist die Scheibe im Vergleich zu früheren Werken (Pleasure to Kill, Extreme Aggression, Terrible Certainty etc.) um einiges melodischer, was mir persönlich noch besser gefällt. Selbstverständlich klang die Band bei ihren Erstlingswerken auch extrem geil, dieser Sound hier ist dennoch mein größerer Favorit. Doch auch hier stürzen sich Mille & Co. Voll und ganz ins Geschehen, und gönnen sich selbst, aber auch den Zuhörerschaften keine einzige Verschnaufpause. Einzig und allein das einminütige Stück "Corpse of Liberty" lässt auf eine winzig kleine Überbrückung schließen, bevor die Band gegen Ende des Albums den Hammer nochmal kräftig niedersausen lässt.

Beim ersten Hördurchgang klingt der Tonträger teilweise eher weniger facettenreich, nach wiederholtem Abspielen fallen jedoch schnell die rifflastigen Melodien auf, wodurch die Songs ganz einfach vollkommener erscheinen. Natürlich sind hie und da einige Eck- und Kritikpunkte vorhanden, diese verleihen dem Album allerdings eine ungehobelte, raue Qualität, die hier absolut passend ist.
"Hordes of Chaos" ist erneut ein solches Album, welches es verdient auch in Punkto Songauswahl näher betrachtet zu werden. Eine ausführliche Dokumentation der zehn Titel liegt hier nun vor:

1. HORDES OF CHAOS: Die Eröffnung des Tonträgers besitzt gleich mit dem Titelsong "Hordes of Chaos" den gewohnten "Kawwuumm-Effekt". Das anfängliche langsame, aber bedrohlich steigende Gitarrenriff lässt schon darauf ahnen, dass hier wohl gleich gewaltig die Post abgehen wird. Dies trifft selbstverständlich zu. Nachdem die Spannung circa 50 Sekunden aufgebaut wurde, tritt die Trash-Truppe das Gaspedal im Bezug zu der Instrumentierung rapide durch. Peitschende Drums werden mit den krassen Gitarrenläufen vereint. Auch Mille Petrozza singt, besser gesagt, schreit hier seine sozialkritischen Statements in die Ohren der Zuhörerschaft: "Everyone against everyone - CHAOS!" Ein extrem guter Opener für ein solch brachiales Album, mit dem wir es hier zu tun haben. Der Anfang macht jedenfalls schon sehr schnell Lust auf mehr. Ein gutes Zeichen ;)
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2. WARCURSE: So, die Band ist jetzt warm und eingespielt, dies merkt man bei dem darauffolgenden Titel "Warcurse" ganz besonders. Auch hier behalten die Frankfurter ihr schnelles Tempo bei und eröffnen den Track, bevor die Gitarren erklingen, mit niederschmetterndem Schlagzeuggehämmer. Kurz darauf setzt der Sänger mit gewohnt lauter und aggressiver Stimme ein. Textlich führt uns der Titel eine gewaltigen Krieg, und gleichzeitig den Zustand der Welt bzw. der Menschen nahe. Hier wird nichts schön geredet, doch "Warcurse" ist als zweiter Song ebenfalls ein schonungsloses Meisterwerk, das sich qualitativ dem Opener der CD anschließen kann.
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3. ESCALATION: In der Kürze liegt die Würze - "Escalation" brettert ab der ersten Sekunde voll drauflos, Mille schreit sich wiedermal die Seele aus dem Leib (dies hört sich jedoch ganz hervorragend an!) und nach dreieinhalb Minuten hat der "Spaß" auch schon sein Ende. Hier liegt sicherlich auch ein sehr hochwertiger Song vor, denn die Instrumente und der Gesang klingen kombiniert wirklich absolut spitze, aber doch können die zwei vorherigen Titel besser überzeugen. "Escalation" ist demnach ebenfalls eine krasse, geballte Ladung Power, trotzdem wirkt sie nicht ganz so ausgereift und perfekt, wie ihre beiden Vorgänger. Es fehlt ganz einfach "das gewisse Etwas".
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4. AMOK RUN: Dafür folgt nun der absolut beste Track des Albums. "Amok Run" besitzt einen ruhigen Einklang, selbst die Stimme des Sängers kommt hier ungewohnt soft zum Einsatz. Doch Vorsicht, dieses Stück hat es in sich! In der Gesamtbetrachtung wirkt es, allein schon wegen der sehr ernsten Thematik, extrem beklemmend und schockierend. Nicht nur, weil der Song nach circa 50 Sekunden eine 90° Drehung vollzieht, und gnadenlos aggressiv losstampft, sondern auch, weil der brisante und äußerst aktuelle Inhalt dermaßen eindringlich, man könnte schon sagen, emotional beigeführt wird. Hauptsänger Mille schlüpft hier für viereinhalb Minuten in die Rolle eines Amokläufers und wirkt ungemein authentisch, sodass mir als Zuhörer teilweise der Atem stockte. Vor allem, da der Song ja auf eine wahre Begebenheit basiert. Besonders gelungen ist die Umschreibung der Hölle, also der seelischen Schmerz, den der Täter durchlebte und somit als einzigen Ausweg den Amoklauf sah. Definitiv ist der hiesige Song von großer Bedeutung, da er ein Thema behandelt, dass von der Gesellschaft gerne mal schnell so unter den Tisch gekehrt wird. Und genau da liegt der Fehler. So stellt "Amok Run" das Meisterwerk des Albums dar, auch wenn er mit Sicherheit der härteste Song davon ist.
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5. DESTROY WHAT DESTROYS YOU: Ähnlich hart, aber auch realistisch legen die Frankfurter mit dem dreiminütigen Genickbruch "Destroy what destroys you" nach. Der Song läuft textlich, so gesehen auch musikalisch ganz im Sinne von "Macht kaputt, was euch kaputt macht" ab. Die Band hämmert uns hier für kurze Zeit ihr wahrheitsgetreues Weltbild um die Ohren, verbindet dieses mit erstklassiger, allerdings auch gnadenlos brutaler Instrumentierung. Kreischröhre Mille gibt natürlich ebenfalls sein Bestes, und eröffnet hier gleich den Pit im Wohnzimmer. ;)
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6. RADICAL RESISTENCE: Mit dem folgenden Song holt die Band zu einem gewaltigen Rundumschlag gegen die Gesellschaft und dem ungerechten Denken der Politik aus. Knallharte Fakten, die wie im Song auch thematisiert, meist mit Krieg verbunden sind, werden mit gewohnt harter Instrumentierung kombiniert, und somit als kurzer, bretterharter Trash-Metal Song zusammengetragen. Besonders zu loben sei hier auch der knappe, aber extrem eingängige Refrain! "Unite to fight, unite to fight - Radical Resistence now!" Allerbestes Ohrwurmniveau.
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7. ABSOLUTE MISANTHROPY: Dieses Stück ist ebenfalls extrem schnell, also in gewohnter Kreator-Manier gehalten, im Allgemeinen hängt es dann aber doch den vorherigen Songs nach. Hier findet einfach nicht diese Explosion statt, die mich bei Titeln wie "Amok Run", "Warcurse" oder auch "Hordes of Chaos" komplett mitriss. Auch in Punkto Refrain und Eingängigkeit bleibt ein fader Beigeschmack. Der Titel will und kann ganz einfach nicht richtig zünden. Demnach ist "Absolute Misanthropy" nicht unbedingt ein schlechter Song, ins Album passt er eigentlich ganz gut, er befindet sich nur eben nicht auf dem gleichen, hochklassigen Niveau seiner Vorgänger.
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8. TO THE AFTERBORN: Dies ist für mich nun nach "Amok Run" der zweitbeste Song des Albums. Hier liegt diesmal nämlich kein ultraschneller Trasher vor, es geht sozusagen doch melodischer zur Sache. "To the afterborn" hat einen schleppenden, düsteren Einklang, auch die Stimme des Sängers wird etwas langsamer in Gebrauch genommen. Der Titel ist im Vergleich zum restlichen Songmaterial wirklich nicht besonders schnell, und genau das macht ihn so individuell. Er passt zum Tonträger jedoch wie die Faust aufs Auge. Besonders der hymnenartige Refrain sticht hier hervor, da er nicht von Mille allein, sondern von der gesamten Band eingesungen wurde. Ab 3:20 Minuten, dreht sich der Track nochmal schnell um die eigene Achse. Ab diesem Zeitpunkt wird das Gaspedal erbarmungslos durchgetreten, und der typische Kreator-Sound kommt zum Vorschein. Diese Wende ist zwar sehr überraschend, dafür abwechslungsreich und musikalisch absolut überzeugend. Das niederschmetternde Gitarrensolo am Ende komplettiert den Song. Perfekt!
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9. CORPSES OF LIBERTY: Zum folgenden Titel lässt sich eigentlich nicht viel sagen, denn "Corpses of Liberty" spaltet die Gemüter. Sieht man den Song nun als kurze, melodische Überbrückung bevor das schlussendliche Brett folgt, oder dient er schlicht und ergreifend als Lückenfüller. Ich weiß nicht, was die Absicht der Band war, man muss dem Track jedoch lassen, dass er einmal wegen seiner kurzen Dauer, dann aber auch wegen seiner ruhigen Instrumentierung als unheimlich atmosphärisch zu bezeichnen ist. Er steigert die Spannung für das Kommende, aufs Unermessliche.
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10. DEMON PRICE: Der hiesige Song stellt den krönenden, unverbesserlichen Abschluss eines Killeralbums dar. Innerhalb von 5 Minuten wütet die Band wie ein Tornado in unendlicher Aggression. Das Ende ist also wirklich nichts für schwache Nerven, dennoch hätte man einen Tonträger dieser Art in keiner Weise besser beenden können. Schnell, hart, aggressiv, aber doch melodisch in gewisser Weise. "Demon Price" ist ebenfalls ein sehr eingängiger Song, der das Album perfekt abschließt. Hier gibt es nichts zu meckern! KREATOR RULES!!!
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Die Tracklist ist somit absolute Spitzenklasse! Textlich gesehen bekommen wir hier sehr harten Tobak zu Gemüte geführt, dieser kann jedoch aufgrund der oben genannten Kriterien voll und ganz überzeugen. Jeder Titel trieft nur so von unbändiger Power und Aggression. Behandelt werden politische brisante Themen, auch wird aber das inzwischen schon fast tragische, sehr realistische Weltbild/Weltgeschehen dargelegt. Gnadenlos und unschön - Ganz einfach so, wie man es von einer Trash-Metal CD erwartet. "Hordes of Chaos" ist ein Album, das unsere Welt auf erschreckende Weise ähnelt. Gewalt, Seelischer Schmerz, Verfolgung und Unterdrückung - All dieses Brennmaterial wird hier perfekt innerhalb von 38 Minuten schnell, dynamisch, aber äußerst realistisch zusammengetragen. Gewiss haben wir es hier nicht mit leichter Kost zu tun. Das Quartett schustert hier dennoch ein Meisterwerk zusammen, das durch seine durchgehende Melancholie teilweise schon sehr anstrengend sein mag, für Fans dieser Musik hat es nichtsdestotrotz auf alle Fälle mindestens eine Hörprobe verdient.

Fazit: Das Album gehört gehört! Zu jeder Tages- und Nachtzeit, rauf und runter, rückwärts, solange bis der CD-Player Feuer fängt! "Hordes of Chaos" hat so unheimlich viel zu bieten, es ist musikalisch, als auch textlich ein wahres Hörerlebnis. Vielleicht nicht unbedingt für das hochsensibelste Gemüt geeignet, jeder Fan der "Krach-Musik" (Nicht umsonst in Anführungszeichen gesetzt) wird hieran definitiv seinen Gefallen finden. Ich persönlich bin schon unheimlich auf das neue Werk der Frankfurter gespannt. Es soll vorrausichtlich noch dieses Jahr erscheinen. Ganz egal, "Hordes of Chaos" verdient jedenfalls volle 5 Sterne!
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5.0 von 5 Sternen Stumpf ist Trumpf!, 26. Mai 2011
Von 
Sicman "SiC_mAn" (buxtehude (westabsurdistan)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hordes of Chaos (Audio CD)
"Wir veröffentlichen nur ein Album, wenn wir wirklich etwas zu sagen haben", äußerte sich Mille Petrozza zur Veröffentlichungspolitik seiner Band.
Und damit hat er recht.
Wo andere Kapellen jedes Jahr ein halbgares Album nach dem anderen raushauen, veröffentlichen Kreator nur alle 4 Jahre ein Album das aber jedes mal aufs neue die gesamte Konkurrenz auf Distanz hält.
Kreator sind eine der ganz wenigen altgediegenen Bands die immer noch frisch und unverbraucht klingen und es nicht nötig haben, diverse Alibi Back to the Roots Geschichten abzuziehen.
Deswegen gehört "Hordes of Chaos" ganz klar zu den besten Alben der letzten Jahre.
Man bündelt alle Stärken in kompakte Songgerüste und schmeißt alles überflüssige über Bord.
Recht so!
Was die Ruhrpotturgesteine ebenfalls von den ganzen Thrash Revival Bands deutlich abhebt ist der konsequente Einsatz von griffigen Melodien und Harmonien die nicht nur einmal an die altbekannten N.W.O.B.H.M. Helden erinnern.
Somit ist "Hordes of Chaos" auch für zartbesaitete Gemüter empfehlenswert.
Textlich gesehen rührt Mille wieder ordentlich in den War, Terror and Pain Töpfen herum, wer tiefgründigere Themen sucht sollte gleich das Genre wechseln.
Ein ganz besonderes Lob gilt für Produzent Moses Schneider, der dem Album einen sehr warmen, analogen Anstrich verpasst hat.

Endlich mal eine aktuelle CD, die nicht der Attittüde fett, fetter, Trigger (=seelenlos) folgt.
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Hordes of Chaos
Hordes of Chaos von Kreator
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