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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen wunderschön und bombastisch
Within Temptation begannen ihre Karriere als reine Gothic Metal Band. Doch mittlerweile sind sie schwer einzuordnen. Das vorliegende "Mother Earth" Album umfasst das schon 2001 erschienene gleichnamige Album und als Bonus die besten Within Temptation Songs aus den ersten beiden Alben. Diese CD ist wirklich schwer zu klassifizieren. Eines ist diese Musik wirklich nicht,...
Veröffentlicht am 21. Januar 2003 von imperatortom

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Unsinn und von toller Musik
Hey Nutzer und Nutzeretten,

das hier vorliegende Album begleitet mich schon sehr sehr lange. Ich verbinde mit dieser Musik einige einschneidende Erlebnisse und nicht zuletzt eine wichtige Station auf dem Weg des "Mann-werdens", wenn ihr versteht was ich meine. Wenn nicht, auch egal.

"Mother Earth" jedenfalls war damals irgendwie immer präsent...
Vor 6 Monaten von Mainstream_is_actually_weird_music veröffentlicht


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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen wunderschön und bombastisch, 21. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (Audio CD)
Within Temptation begannen ihre Karriere als reine Gothic Metal Band. Doch mittlerweile sind sie schwer einzuordnen. Das vorliegende "Mother Earth" Album umfasst das schon 2001 erschienene gleichnamige Album und als Bonus die besten Within Temptation Songs aus den ersten beiden Alben. Diese CD ist wirklich schwer zu klassifizieren. Eines ist diese Musik wirklich nicht, nämlich atonal schnelles Metal-Gebolze mit einem unverständlichen Brüllgesang. Das Ganze ist eher wie eine Oper mit Metal Instrumenten, mal bombastisch, dann treibend und schliesslich einfach nur wunderbar sanft und langsam. Hinzu kommt ein wirklich bezaubernder Gesang von Within Temptation Frontfrau Sharon del Adel, die mit ihrer glockenklaren Stimme jeden Ton perfekt trifft und für eine stimmungsvolle (Gänsehaut) Atmosphäre sorgt. Egal, ob ihr ansonsten Gothic, Metal, Ethno, Mystik, Pop oder Rock hört, diese Musik vereint viele Einflüsse zu einem wunderbaren Klangteppich. Jeder Song ist auf seine Art perfekt. Within Temptation sind eher ein Geheimtipp, doch diese Band hätte wirklich eine breite internationale Aufmerksamkeit verdient, denn ein Meisterwerk kann nicht jeder schaffen!
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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da lohnt sich die Investition, 25. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (2 Bonus Tracks) (Audio CD)
Es gibt Menschen, die mögen die Verquickung von klassischen Elementen und Rockmusik - ich gehöre dazu. Schon aus diesem Grund ist dieses Album sein Geld wert. Nun ist es aber Sinn und Zweck einer Kritik die positiven und negativen Seiten gegeneinander abzuwägen. Bitteschön:

Was haben wir hier eigentlich: Sicher keine Band die die Musik neu erfunden hat. Aber das ist auch nicht nötig. Es gibt mehr als eine Handvoll Bands die mit abgedroschener 0815 Musik zu Recht oder Unrecht erfolgreich sind. Versucht man WT mit anderen Bands zu vergleichen, so kommt man bei diesem Album auf einen Mix aus Kate Bush, Doro und (man muß es einfach erwähnen)Nightwish. Trotzdem ist das Ergebnis mehr als die Summe der einzelnen Teile. Hier gibt es schonmal ein dickes Plus.

Gothic-Rock (wenn man es als solchen bezeichnen will) hat leider immer etwas den Hang zum Kitsch, und sicherlich sind Songs wie "The Promise" textmäßig an kitschigkeit kaum zu überbieten. Aber auch hier gilt: das Verhältnis muß stimmen. Die Musik ist selten eintönig, alles ist gut produziert; Stimme, Band und Orchesterarrangements stehen in gutem bis sehr gutem Einklang.
Die Songs gehen ausnahmslos ins Ohr, auch wenn es an der Tagesverfassung des Hörers liegt, ob er gerade Lust auf die extrem hohen Vocals hat.

Alles in allem ein recht gelungenes Album das sowohl zum nebenbeihören, als auch zum genaueren Hinhören taugt. Was ich mir gewünscht hätte wäre der eine oder andere Song mit etwas mehr "drive". Andererseits steht der Herbst vor der Tür, und was gibt es schöneres als auch mal vor sich hinzuträumen wärend draußen der Nebel wabert?

Fazit: Ein wirklich hörenswertes Album. Ein Stern Abzug, weil der Stil nunmal wirklich Geschmackssache ist, und man diese Scheibe auf jeden Fall nicht blind und ungehört kaufen sollte.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Orchestraler Bombast-Metal mit Engelsstimme, 20. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (Audio CD)
Die Gruppe kommt aus Holland und die CD wurde dort vor etwa zwei Jahren schon mal veröffentlicht. Um 4 Titel ergänzt ist sie im Januar 2003 in Deutschland neu veröffentlicht worden.
Die aufwändige Produktion besticht durch glasklaren, glockenhellen Frauengesang, orchestrale Passagen, nette Heavy-Riffs und schöne Instrumentierungen. Mal geht es stilistisch Richtung irischer Folk (Stichwort "Blackmore's Night"), mal glaubt man, eine sehr gute "Nightwish"-Kopie zu hören, ein anderes Mal wird es knallig heavy (aber melodiös) wie "Edenbridge". Wer eine von diesen Gruppen (aber auch z.B. Belo Vazquez Infinity oder auch den Bombast von Meat Loaf) mag, kann hier beinahe blind zuschlagen!
Und dann aber den Lautstärkeregler ordentlich in Richtung 12 Uhr drehen.
Wer nur mal hineinhören will, sollte sich "Deceiver of Fools" antun. "In Perfect Harmony" ist einer der sehr schönen ruhigen Titel, "Ice Queen" war (glaube ich) mal Single.
Die 2 Live-Titel passen irgendwie nicht recht auf das Album, besonders der Gesang auf "Deep Within" klingt ein wenig, als wenn Joachim Witt und Rammstein zusammen Kieselsteine gurgeln. Es ist auch der einzige Titel, der nicht von Sharon den Adel gesungen wurde. Dieser Fehlgriff erinnert ein wenig an den letzten Titel auf der oben erwähnten "Infinity"-CD.
Ansonsten ist hier aber kein einziger Durchhänger drauf, im Gegenteil.
Frühjahrsputz für die Gehörgänge! Ein echter Geheimtip, schnell reinziehen, bevor es jeder mag... ;-)
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54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Mutter Erde, 7. Juni 2003
Von 
S. Stark "anxiety" (Tirol, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (2 Bonus Tracks) (Audio CD)
Ich kenne Within Temptation noch nicht lange. Aber da ich im Sommer auf ein Konzert gehen werde, wo sie auch auftreten, hab ich mir gedacht, dass es sicher nicht schaden kann und hab mir diese CD gekauft.
Da ich keinerlei große Erwartungen hatte, war es umso beeindruckender zu hören, wie schön die einzelnen Songs umgesetzt wurden. Zuerst dachte ich, dass wird sicher so eine Natur Sache, die nur positiv herum singt. Doch weit getäuscht: Sofort beim Titel Track „Mother Earth" erfährt man die Kraft, die diese Band hat, zusammen mit der Wunderschönen Stimme der Sängerin. Der Song versteht es wirklich die Erde zu beschreiben, teilweise gütig und schön, teilweise hart und ungerecht.
Dann der einzige Song den ich davor schon gekannt habe. „Ice Queen". Und auch hier bemerkt man sofort, dass die anfängliche Vermutung, es wäre nur sehr positive Musik, weit neben der Wahrheit war. Mit kraftvoller Verzweiflung singt Sharon den Adel die sehr schönen Zeilen in das Ohr des Zuhörers:
"Whenever she is raging
She takes a life away
Haven't you seen?
Haven't you seen?
The ruins on our world"
Die gleiche Stimmung, düster, verzweifelt und gleichzeitig doch mit sehr viel Power in sich, setzt sich auf „Our Farewell", welches wohl von der Stimmung am traurigsten ist, und „Caged", fast schon episch und grandios, ein ganz großes Highlight auf dem Album, fort. Das 8 Minuten Stück „The Promise" ist zwar sehr gelungen, weicht doch fast ein wenig zu viel von der normalen Stimmung ab und wirkt teilweise noch etwas unbeholfen, doch im ganzen Recht schön.
DAS große Highlight und für mich der Mittelpunkt der CD ist „Never-ending Story". Der Song ist zwar sehr positiv aber dann doch nicht ganz so, wie er auf den ersten Blick wirkt. Er hat so viel in sich, was ich bewundere, und er ist so wahr. Auch der Sound wurde perfekt für den Titel umgesetzt. Allein wegen diesem Song hätte ich mir die CD schon besorgt, das wäre es mir wert.
Danach lässt die Qualität wieder etwas nach. Vielleicht weil man auf diesen Song einfach nichts mehr draufsetzten kann. Es schlängelt sich dann so hin mit durchaus guten bis sehr guten Songs. Erwähnenswert sind noch „In Perfect Harmony", welches genau das verkörpert was ich mir vorgestellt hab, eine positive Welt, wunderschön, mit zwitschernden Vögeln und fließenden Bächlein usw. Und obwohl ich nicht gerade ein Positiver Typ bin gefällts mir doch, da es, wenn man gut drauf ist, noch einen kleinen Gute Launeschub auslösen kann. Dann ist auch mit „Bittersweet" noch eine sehr schöne Ballade gelungen und „The Dance" rundet das Album auch noch sehr schön ab.
Fazit: Wenn man auf Musik alla Nightwish steht, sollte man auf jeden Fall mal reinhören. Es ist von sehr Traurigem („Our Farewell") bis zum positivsten („In Perfect Harmony") für fast jede Laune was dabei.
Bewertung:
Produktion: 9/10
Wiederspielwert: 9,5/10
Abwechslung: 10/10
Gesamt: 9,5/10
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal-Fans werden evtl. enttäuscht sein, 20. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (Audio CD)
Mother Earth hat in den ersten beiden Songs durchaus Metal Elemente, diese sind IMHO auch die beeindruckendsten Songs der CD. Kann man nur als "machtvoll" klassifizieren. Das Ganze aber immer im Kontrast mit viel Emotion (die Stimme der Sängerin geht unter die Haut), langsamen Passagen, Chor, etc.
Der Rest der CD sind wunderschöne Balladen, eher im Stile von "Boston - Third Stage", mir ist unklar, wieso die Band als "Gothic Metal" angesehen wird. Die Ansichten der "professionellen" Kritiker und deren Vergleiche mit anderen Bands kann ich absolut nicht nachvollziehen. Die Sängerin legt viel Seele in die Songs, diese CD ist trotz aller Kraft definitiv keine Radau-Mucke. Und (heutzutage sehr selten!): es ist kein einziger Ausfall drauf, kein einziger Song ist Lückenfüller, es ist wirklich *jeder* Song von hoher Qualität.
Mother Earth ist Pflichtkauf, ich bin übrigens 45 Jahre alt und stehe wahrhaftig nicht auf Kiddie- und Chart-Mucke. Schade, daß man solche Highlights nur durch Zufall findet.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als seine Vorgænger, aber guuuuuuut! >:), 17. August 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (2 Bonus Tracks) (Audio CD)
Erstmal...WT gibt es schon genau so lange, wie Nightwish ( seit 96 ), so sind zwar nicht Parallelen, aber umso mehr Rumkopierei, komplett auszuschliessen. Dieser ewige Vergleich wird langsam læcherlich. Beide Bands sind gut, beide Bands machen æhnliche Musik. Basta.
Mother Earth ist im Vergleich zu seinen Vorgængern ein eher ruhiges Album, das mehr Sharons Stimme den Vortritt læsst, was ich persønlich grossartig finde. Sie meistert alle Tøne und klingt selbst in der høchsten Oktave noch glasklar. Besonders stark sind hierbei Deceiver of Fools, Ice Queen und The Promise.
Neben den rockigen Songs ( rockig trifft es glaub ich sehr gut, den hart sind sie nicht wirklich ) findet man auch noch sehr schøne Balladen, wie Our Farewell oder Perfect Harmony.
Ich liebe diese CD, sie ist momentan praktisch mein stændiger Begleiter. Ich finde sie einfach nur sehr harmonisch, facettenreich in Melodien und Text und inspirierend. Jedesmal wenn ich die Augen schliesse und mir Perfect Harmony anhøre stehe, finde ich mich im Gras unter einem Baum wieder. Wundervoll. Einfach nur weiterzuempfehlen!
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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbar! Das Album des Jahres dieser Musikszene!, 20. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (2 Bonus Tracks) (Audio CD)
Within Temptation, bis Anfang dieses Jahres, war diese Band kein Begriff in meinem Wortschatz. Ich sah Sie live in Hamburg das erste Mal (Februar) und wußte schon nach dem ersten Song (Mother Earth), dass diese Band Potenzial hat. Der Kauf des Albums gleich am nächsten Tag unterzeichnete dies natürlich. Wer einmal die CD in Ruhe abspielt und die Atmosphäre der Songs aufnimmt, wird die CD nicht mehr aus dem Gerät nehmen. Zu den absoluten Krachern der CD gehören natürlich die TOP-Hits der Band "Ice Queen" und "Mother Earth". Folgerichtig belegen sie auch gleich die ersten beiden Plätze auf der CD. Weiterhin Top-Hit verdächtig sind "The Promise", "Deceiver of Fools" "Caged" und "Dark Wings" ! Zum Träumen eignen sich bestens "Never-ending Story " und vor allem "Our Farewell"! Die CD besteht demnach fast nur aus Songs, die es schon einzeln lohnenswert machen, die CD zu kaufen! Man muß natürlich die Art der Musik mögen, um diese Ansichten zu teilen. Aber auch als nicht Fan ist das Album absolut "ein Muß", weil Sharon (die Lead-Sängerin) mit ihren Songs beweist, was für ein einzigartiges Talent sie besitzt und was ihre Stimme für ein riesiges Potenzial zeigt. Vergleiche zu anderen Bands sind hierbei total unangebracht, weil Within Temptation weder versucht eine Band zu imitieren und weiterhin nicht versucht in die Schublade dieser Musikrichtung gesteckt zu werden. Und dies kann ich nach jahrelangem Support solcher Bands(Nightwish u.a.) klar erkennen. Da ich die Band im Mai schon das zweite Mal live in Hamburg gesehen habe, weiß ich, das ich auch das dritte und vierte Mal die Band live erleben muß. Wer einmal Sharon live gesehen hat, wird mir zustimmen...
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...letztendlich zählt doch nur der Charakter..., 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (2 Bonus Tracks) (Audio CD)
Diese Aussage trifft den Nagel wirklich selten dermaßen genau auf den Kopf wie hier. Es gibt tatsächlich genug Indizien dafür, diese Band einfach nur schlecht zu finden. Da wären diese beiden Videos, bei denen man vor den Bandmitgliedern echt ganz große Angst haben muss. Das Albumcover ist optische Folter und die Songs tragen Titel wie "Ice Queen", "Never-ending Story", "Dark Wings" oder "The Dance". Als ob es nicht schon genug Gothic-Rock-Kitsch-Aufgüsse zur Zeit gibt...
Wer sich überwindet und den Fernseher ausschaltet, die CD ein- und deren Hülle, die Bandfotos und sämtliche Vorurteile beiseitelegt, stößt auf eine gänzlich neue Erkenntnis: Within Temptation können süchtig machen!
Zugegeben, die zum Teil episch langen Songs mit ihrer theatralisch ausgeprägten Instrumentierung aus Keyboards, Gitarren, komplettem Orchester und Sakral-Chören sowie die oft extrem hohe Stimmlage der Sängerin Sharon den Adel können einem schon gewisse Berührungsängste bereiten. Man muss sich darauf einlassen und diese Band HÖREN! Nicht unbedingt oft, aber INTENSIV! Irgendwann geht die Saat auf, man muss es nur wollen. Es lohnt sich, wirklich.
Symptomatisch für "Mother Earth" ist zum Beispiel der Titelsong. Die ersten 1,44 Minuten hört man nur nebenbei und denkt sich nicht viel, und dann ist sie plötzlich da: die Gänsehaut, die sich danach trotz heftigen Widerstands nicht mehr abschütteln lässt. Oder das vierte Stück "Caged", das zudem die stimmliche Variablität von Sharon unterstreicht. Ihre Art, sehr hoch zu singen und die Töne am Ende des öfteren nach unten zu ziehen, ist nicht jedermanns Sache, wer das 'unmusikalisch' findet, dem wünsche ich viel Vergnügen bei der Bombast-Metalband Nightwish mit Operngesang (was überhaupt nicht mein Fall ist).
Ein weiteres Prunkstück ist "Deceiver of Fools". Elfengesang und weiche Keyboards lassen einen vom Boden abheben, aber Within Temptation gehen noch einen Schritt weiter. Dieser symphonisch-orchestrale Sound, diese Stimme, diese Melodien, und dann wieder dieser Refrain. Das ist hymnisch, majestätisch, ganz groß. Und kein bisschen aufgesetzt. Ein Meisterwerk. "Never-ending Story" dagegen ist eingängig, leicht, nur mit Klavier begleitet und hätte vielleicht dem letzten, ziemlich sperrigen (nichtsdestotrotz gelungenem) Album von The Gathering gut getan.
Es ist der Band gelungen, einen vielschichtigen Sound zu kreieren, der trotzdem nicht überladen wirkt. Manchmal ist mehr eben doch mehr. Die dezent eingesetzten (und eher unmetallischen) E-Gitarren, das Piano, die verschiedenen Keyboards (in fast jedem Song), die Flöte im herzergreifend-wunderschönen "Bittersweet", das Cello in "Our Farewell" oder das signalgebende Horn in "Mother Earth" und "Deceiver of Fools" - es passt einfach. Wenn die Band tatsächlich nur mit Keyboards arbeiten sollte - die Instrumente klingen organisch, nicht synthetisch.
Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es dennoch. Das Album ist insgesamt zu lang geraten. Insbesondere die beiden Konzertmitschnitte "Enter" und "The Dance" sind entbehrlich und einem Schlusspunkt für ein solches Album nicht würdig. Die Ballade "In perfect harmony" ist beileibe kein schlechter Song, aber mit über sechs Minuten doch zu sehr in die Länge gezogen. Und schließlich die Reihenfolge einiger Songs: "Our Farewell" schon an dritter Stelle? Diese endgültige Ballade gehört an den Schluss. "This is not our farewell" - und Stille. Danach soll nichts mehr kommen.
Fazit: wer die Band vorverurteilt, verpasst etwas. Antesten!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig mit geringen Einschränkungen, 6. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (2 Bonus Tracks) (Audio CD)
Diese Cd hat mir zum Großteil wirklich gut gefallen, an manchen Songs (Caged, Promise, Restless) kann ich mich gar nicht satthören. In anderen Rezensionen wird bekrittelt, die Sängerin könne man nicht mit jener von Nightwish vergleichen, aber das sollte man auch einfach nicht tun. Nightwish-Tarja hat eine Opernausbildung, sie singt einfach völlig anders als Sharon von WT, und eine bessere Stimme als jeder männliche, grölende Metal-Sänger hat Sharon allemal.
"Puristen" haben mit Mother Earth wenig Freude, und in der Tat hat WT mit dieser CD einen Schritt weg von ihren Gothic-Wurzeln aus den früheren Alben "Enter" und "The Dance" gemacht. Meiner Meinung nach sind sie desalb aber nicht schlechter geworden. Zugegeben, manche Teile der CD sind schon etwas sehr poppig geraten (perfect harmony kann man - wie der Titel schon suggeriert - sogar einem Baby zum Einschlafen vorspielen), aber für mich stört das kaum den guten Gesamteindruck. Außerdem wird dem dadurch entgegengewirkt, dass am Ende vier Lieder aus der früheren Schaffensphase aufgenommen wurden (Die obige Beschreibung "2 Bonustracks" ist daher nicht ganz richtig, eigentlich sind es vier, davon zwei Life-Tracks). Hier wird noch einmal düstere, melancholische Stimmung verbreitet, die zur Vielfältigkeit der Scheibe beiträgt.
Textlich ist die CD eher ambivalent. Manche Texte sind ein wenig platt geraten, aber es gibt auch einige Perlen. "You're the Ghost haunting through my Heart." "He told me, he loved me, but he laughed in my Face" (ein klangliches Wortspiel)
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von wegen Nachmacher!, 8. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (2 Bonus Tracks) (Audio CD)
Um mal allen Vorurteilen von wegen "WT machen Evanescence nach" entgegen zu treten:
WT besteht seit 1996 und "Mother Earth" wurde bereits im Dezember 2000 veröffentlicht. Bereits 2001 waren sie Superstars in den Benelux-Ländern und tingelten mit den Songs dieses Albums durch Europa. Der Rest der Welt verschlief dies allerdings und nach einem Wechsel der Plattenfirma wurde "Mother Earth" im Frühjahr 2002 nochmal neu veröffentlicht. Seither gehen sie ab wie Schmitts Katze, auch in Deutschland. Evanescence hat mit WT nur bedingt gemeinsamkeiten. WT hat einen ganz anderen Hintergrund und sind viel symphonischer und getragener aufgestellt. Sensationelle Melodien wunderbar arrangiert und perfekte Ballance zwischen sanften Klängen und Aggression. Die Musik auf "Mother Earth" ist traurig, mystisch und träumerisch - einfach wunderbar! Alle, die auf solche Klänge stehen können bedenkenlos zugreifen, alle anderen sollten auf jeden Fall mal reinhören!
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Mother Earth
Mother Earth von Within Temptation
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