Kundenrezensionen


123 Rezensionen
5 Sterne:
 (78)
4 Sterne:
 (13)
3 Sterne:
 (12)
2 Sterne:
 (9)
1 Sterne:
 (11)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nostradamus - Priest im Jahr 2008
Eines ist für mich ganz sicher, das neue Album der Priester wird die Anhänger in 2 Lager teilen, wie vielleicht kein anderes in der langen Geschichte der Band. Im 34. Jahr ihres Bestehens veröffentlicht die Gruppe ein Konzept-Album als DoCD. Dies ist ansich schon sehr ungewöhnlich. Es werden jede Menge Synthesized Guitars von den Herren Tipton und...
Veröffentlicht am 16. Juni 2008 von Child in time

versus
3.0 von 5 Sternen Limited Deluxe Edition
Ich bewerte hier mal das ganze Produkt, nicht nur das Album.
Das Buch:
Ist geklebt, leider nicht gebunden. Das dicke Papier (48 Seiten) ist hochwertig bedruckt und beginnt auf zwei Seiten mit den wichtigsten "Eckdaten" von der Nostradamus Biographie. Die Texte sind in alter (engl.) Schrift abgedruckt. Die CD's sind jeweils am Anfang bzw. am Ende des Buches in...
Vor 10 Monaten von Tobias v. Rias veröffentlicht


‹ Zurück | 1 213 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nostradamus - Priest im Jahr 2008, 16. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
Eines ist für mich ganz sicher, das neue Album der Priester wird die Anhänger in 2 Lager teilen, wie vielleicht kein anderes in der langen Geschichte der Band. Im 34. Jahr ihres Bestehens veröffentlicht die Gruppe ein Konzept-Album als DoCD. Dies ist ansich schon sehr ungewöhnlich. Es werden jede Menge Synthesized Guitars von den Herren Tipton und Downing eingesetzt. Das wird nicht jedem Fan gefallen. Ähnlich wie bei den letzten Alben von Manowar und Iced Earth sind einige kurze Instrumentals an Bord, welche als Bindungsglieder zwischen den eigentlichen Songs dienen.
"Nostradamus" ist ein Metal-Prog-Musical geworden, aber allererster Güte.

Aufgrund der Synthesized Gitarren muss mancher sicher an das "Turbo"-Album von 1986 denken. Dieser Vergleich hinkt aber, da "Nostradamus" sehr, sehr d ü s t e r und g e h e i m n i s v o l l ist. Es wird eine ganz besondere Athmosphäre geschaffen, wie ich sie von den Priestern bisher noch nicht kannte. Die Zeit und das Werk von Nostradamus kann man somit sehr gut nachvollziehen bzw. sich in seine Zeit versetzen (Kriege, Pest usw). Bitte lieber Priest-Fan, erwarte kein `Living after midnight`, oder `Painkiller`. "Nostradamus" ist anders, ist viel tiefer, auch von den Emotionen her. Trotzdem rockt das Album und zwar ordentlich. Glenn Tipton und K.K. Downing bringen jede Menge geile Riffs und Soli zuwege. Und Rob Halford singt wie ein junger Gott! Ob da jetzt im Studio nachgeholfen wurde, weiß ich nicht, ist mir auch egal, Rob singt genial!

Mit Anspieltipps ist es bei einem Konzeptwerk immer sehr schwer, auch da die Songs ineinander über gehen. Ich nenne stellvertretend hier `Prophecy`, `War`, `Pestilence and plague`, `Death` und `Nostradamus`. Man sollte das Werk am besten aber in einem Zug geniessen.

"Nostradamus" ist ein episches Meisterwerk. Sie zeigen hier Manowar und co., wie man ein Konzept-Album zu machen hat. Aber, ich bin mir sicher, viele Priest-Puristen werden sich angewidert abwenden, leider. Für mich ist es schon jetzt ein highlight unter vielen der Priester. Ganz ehrlich, ich hab` ihnen so was starkes nicht mehr zugetraut. So kann man sich täuschen :-)). 5 Sterne und "The Priest is back"!

P.S. Da Don Airey von Deep Purple unter special thanks auftaucht, nehme ich an, dass dieser auf dem Album auch Keys gespielt hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Priest is back? The Priest IS back!!, 15. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
Das neue Werk der NWOBHM-Institution sorgt für Einiges an Aufregung, wie mir vorkommt.... das ist doch wirklich ein gutes Zeichen - oder nicht? Als erklärter Priest-Fan war ich natürlich - wie eine Vielzahl anderer auch - äußerst gespannt, was die Briten uns hier im Spätfrühling 2008 - rd.30 Jahre nach Bandgründung - servieren werden.

Womit habe ich denn gerechnet? Etwas Althergebrachtes? - Traditionelles? - heftige Riffs? - typische Gitarrenfeinarbeit mit Unisonopassagen von Glenn & KK? - einem (wie gehabt und geliebt) markant in höchsten Lagen schreienden Metal-God???? Oder habe ich mir erwartet, dass Priest etwas völlig Neues auf den Tisch bringt????

Fragen über Fragen, auch eine seriöse Antwort auf diese Fragen fiel nicht leicht, wusste man doch, dass JP vorhatten, ein Konzeptalbum zu zimmern, wusste man vor allem auch, dass Rob Halford anno 2008 nicht mehr DEEEER Metal-Shouter ist, der er vor 20 bis 25 Jahren einmal war....
Zusammengefasst: Ich schob die Fragen beiseite und freute mich auf einen neuen Output der Musiklegende wie der Hund auf einen frischen Knochen.....
13.06.2008: Die neue Priest ist im CD-Player und ich lausche den Dingen, die da aus den Lautsprechern in meine Gehörgänge eindringen.....

Kommentar bzw.Rezension (immer subjektiv - ist ja Musik = Geschmackssache = ganz persönliche Vibes):

Priest 2008 ist zu 100% Priest geblieben - alle Zutaten eines klassischen Albums sind - verstreut auf einer Vielzahl der 23 Stücke - vorhanden, Rob singt wie ein Metal-God - geschickt wird das oben angesprochene, klassische Markenzeichen seiner selbst, die hohen Screams, auf einige wenige Parts verteilt, der Rest des Gesangs ist überragend im mittleren Höhenbereich - mal gefühlvoll balladesk, mal aggressiv shoutend - angesiedelt. Die Gruppe ist diesbezüglich sicher auf Robs stimmliche Fähigkeiten im Jahre 2008 eingegangen und das ist auch gut so - man will ja immerhin auch ausgedehnt touren und wem nützt es, wenn nach einigen Konzerten Robs Stimme infolge von Überanstrengung - nur um den Standard der 80Žer-Jahre zu halten - ausbleibt..... - ich meine - immerhin ist der Mann schon in der zweiten 50Žer-Hälfte, da darf man doch wohl bitte auch mal auf sich selbst ein wenig Rücksicht nehmen..... Wer aufgrund dieser Ausführungen befürchtet, die Scheibe sei gesanglich schwach, kann beruhigt werden - ganz im Gegenteil - Halfords markantes Organ ist allgegenwärtig und geradezu optimiert - ich zumindest bin begeistert von seiner gesanglichen Leistung und der Vielfalt seiner Stimme.

Die Rhythmusgruppe Travis/Hill liefert wieder einmal ein solides Fundament, auf welches KK Downing und Glenn Tipton mit ihren nach wie vor perfekten und teils spektakulären Gitarrenläufen und Riffs aufbauen können.

AAABER: Das Album erzählt eine Geschichte, die mit dem klassischen Metalwerkzeug allein einfach nicht auskommen kann.... So werden wir hier mit einer Vielzahl von Faktoren konfrontiert, die dem gestandenen Metal-Fan wohl etwas fremd anmuten - vor allem deshalb, weil wir es hier ja um Gottes Willen mit einem Judas-Priest-Album zu tun haben.
GEHÖREN hier Piano-, Streicher,- orchestrale Einlangen, klassisch angehauchte Instrumentalbrücken in nicht allzu spärlichem Ausmaß hin??? DÜRFEN Judas Priest so was überhaupt machen???

Doch bitte JA!!! Sie dürfen das!!! Wir haben hier eine der einflussreichsten Musikgruppen der harten Fraktion überhaupt mit einem neuen Album am Start. Priest hat sich die künstlerische Freiheit genommen, nun das zu tun, was ihnen gerade eben in den Sinn gekommen ist. Es spricht doch uneingeschränkt für die Band, nach all den Jahren, nach all den legendären Outputs und Konzerten, zu neuen Ufern aufzubrechen und sich dabei nicht dem Druck der Erwartungen von unserer Seite zu beugen und sich in ein schmales künstlerisches Korsett aus METAL einsperren zu lassen!

Nur auf diese Art und Weise sind in der Vergangenheit, entstehen in der Gegenwart und werden in Zukunft Legenden entstehen.

Bands wir Priest brauchen künstlerischen und kreativen Freiraum, sie dürfen nicht ewig über Painkillerrrrrrrr oder meinetwegen Defenders of the Faith oder über welchen Meilenstein auch immer definiert werden.

Es war ein weiter Weg vom Beginn an BIS zu Painkiller, dass Priest mit ihrem Weg noch nicht am Ende sind, haben sie mit Nostradamus eindrucksvoll und auf höchstem künstlerischen Niveau bewiesen.

Volle Kaufempfehlung für jene, die über den Tellerrand hinausblicken können und wollen.....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...eines noch..., 23. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
...der Vollständigkeit halber: es sind durchaus nicht nur "synthesized guitars" am Werke, sondern echte Streicher - sehr angenehm für die, die sich auskennen und durchaus angemessen für eine Band wie Priest.

Das Opus ist in der Progressive Rock-Ecke anzusiedeln und hat mit klassischem Heavy Metal nicht allzuviel gemein; kann für manchen Fan des Prog-Rock-Genres durchaus als Priest-Einstiegsdroge dienen. Mir hat die Scheibe übrigens erst nach dem vierten mal Hören gefallen und nun, nach dem x-ten male, möchte ich sie nicht mehr missen.
Die Texte sind Pathos-lastig und die Nostradamus-Thematik wird ordentlich dramatisiert - aber dafür sind die Priester halt Künstler.
Ich hoffe, das Album soll keinen Abschluss-Meilenstein darstellen, bevor die Herren in Rente gehen. Ein angemessenes Werk wäre "Nostradamus" allemal.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NOSTRADAMUS - Priest im Jahr 2008, 13. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
Eines ist für mich ganz sicher, das neue Album der Priester wird die Anhänger in 2 Lager teilen, wie vielleicht kein anderes in der langen Geschichte der Band. Im 34. Jahr ihres Bestehens veröffentlicht die Gruppe ein Konzept-Album als DoCD. Dies ist ansich schon sehr ungewöhnlich. Es werden jede Menge Synthesized Guitars von den Herren Tipton und Downing eingesetzt. Das wird nicht jedem Fan gefallen. Ähnlich wie bei den letzten Alben von Manowar und Iced Earth sind einige kurze Instrumentals an Bord, welche als Bindungsglieder zwischen den eigentlichen Songs dienen.
"Nostradamus" ist ein Metal-Prog-Musical geworden, aber allererster Güte.

Aufgrund der Synthesized Gitarren muss mancher sicher an das "Turbo"-Album von 1986 denken. Dieser Vergleich hinkt aber, da "Nostradamus" sehr, sehr d ü s t e r und g e h e i m n i s v o l l ist. Es wird eine ganz besondere Athmosphäre geschaffen, wie ich sie von den Priestern bisher noch nicht kannte. Die Zeit und das Werk von Nostradamus kann man somit sehr gut nachvollziehen bzw. sich in seine Zeit versetzen (Kriege, Pest usw). Bitte lieber Priest-Fan, erwarte kein `Living after midnight`, oder `Painkiller`. "Nostradamus" ist anders, ist viel tiefer, auch von den Emotionen her. Trotzdem rockt das Album und zwar ordentlich. Glenn Tipton und K.K. Downing bringen jede Menge geile Riffs und Soli zuwege. Und Rob Halford singt wie ein junger Gott! Ob da jetzt im Studio nachgeholfen wurde, weiß ich nicht, ist mir auch egal, Rob singt genial!

Mit Anspieltipps ist es bei einem Konzeptwerk immer sehr schwer, auch da die Songs ineinander über gehen. Ich nenne stellvertretend hier `Prophecy`, `War`, `Pestilence and plague`, `Death` und `Nostradamus`. Man sollte das Werk am besten aber in einem Zug geniessen.

"Nostradamus" ist ein episches Meisterwerk. Sie zeigen hier Manowar und co., wie man ein Konzept-Album zu machen hat. Aber, ich bin mir sicher, viele Priest-Puristen werden sich angewidert abwenden, leider. Für mich ist es schon jetzt ein highlight unter vielen der Priester. Ganz ehrlich, ich hab` ihnen so was starkes nicht mehr zugetraut. So kann man sich täuschen :-)). 5 Sterne und "The Priest is back"!

P.S. Da Don Airey von Deep Purple unter special thanks auftaucht, nehme ich an, dass dieser auf dem Album auch Keys gespielt hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hätte ich doch nur früher..., 17. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
...diese Cd gekauft.
Doch der Reihe nach:
Nach dem durchschnittlichen "Angel of Retribution" und dem Schlusspunkt "Lochness" mit seinem unsäglichen Kinderliedrefrain war ich in Richtung "Priest" erstmal bedient. Die Anzahl vernichtender Kritiken der Doppel-CD "Nostradamus" bestätigten zunachst meine Zurückhaltung.

Welch ein Fehler! Hätte ich doch schon früher einmal reingehört!

Selten habe ich einen besseren Mix aus Thematik, Texten und musikalischer Umsetzung gehört. Über einer düsteren Grundstimmung mit tollen Keyboards von Don Airey thront "die Jahrhundertstimme" Rob Halford. Mein Gott, ist der Mann noch stark. Von mir aus kann er im Konzert so oft vom Teleprompter ablesen, wie er will - Weltklasse, ob singend, kreischend, klagend!
Musikalisch dominiert ein bombastischer, teils majestätischer und pathetischer Sound.
Nie habe ich Judas Priest vielseitiger und abwechslungsreicher gehört.
Das Gitarrenduo Tipton/Downey spielt dabei eher eine unterstützende denn tragende Rolle. Nicht unbedingt ein Nachteil, der Gesamtsound stimmt jedenfalls.
Freunde der Living-after-Midnight-Party-Fraktion werden ihre Schwierigkeiten im Zugang zu dieser Doppel-CD haben. Da sich viel im Midtempo-Bereich abspielt, sollten auch Speed-Fans erstmal antesten.
Man sollte schon etwas Zeit in "Nostradamus" investieren, es lohnt sich.

5 Sterne für eine Doppel-CD ohne nennenswerten Ausfall und damit - auf ihre Art - in einer Linie mit "Painkiller" und "British Steel" zu nennen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Judas Priest schweißen erstmals Geschichte und Überlieferungen des Mittelalters in eine progressive Heavy-Metal-Oper, 29. November 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
Anfang der Neunziger trennten sich mit Iron Maiden und Judas Priest gleich zwei der bedeutendsten Heavy-Metal-Bands der Welt, und stellten ihre langjährigen Fans damit auf eine sehr harte Probe. Beide Gruppen fanden zwar wieder gute Frontmänner, mussten aber schon sehr schnell feststellen, dass diese leider nicht in die Fußstapfen von Bruce Dickinson oder Rob Halford treten konnten. Sowohl Iron Maiden als auch Judas Priest veröffentlichten nach der Trennung jeweils zwei akzeptable, aber aus der Sicht vieler Fans doch eher unbedeutende Alben. Bruce Dickinson und Rob Halford hingegen starteten jeweils Solokarrieren, wobei der Metalgott zuerst mit - Fight - eine neue Gruppe gründete, mit der er ein gutes und überzeugendes Debütalbum - Fight War Of Words - veröffentlichte und zwei Jahre später ein hörbares, aber ebenfalls eher bedeutungsloses zweites Album - A Small Deadly Space - folgen ließ, was unter anderem auch der Grund war, dass sich die Band kurz danach auflöste. Auch der zweite Versuch - Two - konnte die Fans nicht wirklich überzeugen, so dass der Metallgott, im Gegensatz zu Bruce Dickinson, der mit zwei bärenstarken Solo-Alben - Accident Of Birth und Chemical Wedding - seine Fans mehr als beglückte, erst mit - Resurrection - im wahrsten Sinne wieder auferstand, und seine Anhängerschaft zurückgewinnen konnte.

Nachdem sich Iron Maiden 2000 wiedervereinigten, und mit - Brave New World - eines der für mich besten Iron-Maiden-Alben überhaupt vorlegten, ging ein spürbarer Ruck durch die ganze Metallszene, und so vereinten sich Judas Priest wenig später ebenfall wieder, und veröffentlichten mit - Angel Of Retribution - ein für mich gutes, aber nicht durchweg hochkarätiges Album. Dennoch konnte man aus Titeln wie - Angel, Eulogy und dem sensationellen Lochness - erkennen, dass auch Judas Priest, ähnlich wie Iron Maiden, ihren musikalischen Stil in Richtung Progmetal veränderten, sprich anspruchsvoller wurden. Diese Richtungsänderung gefiel allerdings nicht allen Fans. Vor allem bei den ganz eingefleischten Heavy-Metal-Hören, stieß dieses Album sogar auf Ablehnung.

Unbeeindruck davon produzieren Judas Priest vier Jahre später mit dem Doppelalbum - Nostradamus - erstmals in ihrer musikalischen Karriere ein Konzeptalbum, indem sie mittelalterliche Geschichte und Überlieferungen eindrucksvoll in Heavy-Metal-Musik verwandeln und mit Progelementen verzieren. Das Album beschäftigt sich thematisch mit dem Apotheker Michel de Nostredame, der im 16. Jahrhundert auch als Arzt und Astrologe gearbeitet hat. Der Überlieferung nach war er ein hochgelehrter Mann, der bei seinem Großvater neben alten Sprachen wie Latein, Griechisch, und Hebräisch auch Mathematik und Astrologie erlernte. 1535 verlor er seine erste Frau Henriette d'Encausse, sowie seine beiden Kinder aufgrund der Pest bzw. der neuen Krankheit Diphtherie.

Da er gegenüber einem Erzgießer, der eine Madonnenstatue herstellte, geäußert haben soll, dass dieser Teufelsbilder herstellen würde, und in diesem Zusammenhang auch der schwere Verdacht aufkam, dass Michel de Nostredame vielleicht sogar ein Ungläubiger (Lutheraner) sein könnte, bekam er als Nostradamus eine Vorladung zur Inquisition. In der Folgezeit schrieb er rätselhafte und düstere Prophezeiungen in metamorphischer Sprache. Vieles des - Nostradamus - bleibt allerdings bis heut noch unübermittelt und mystisch.

Genauso mystisch beginnt mit dem Instrumentalen - Dawn of Creation - auch das Album. Ein spannendes orchestral gestaltetes Intro, das sich mit düsteren Drumelementen unglaublich dramatisch entwickelt, zieht den Hörer sofort in die Geschichte unseres Helden hinein. Danach folgt die Geschichte des Nostradamus in einerseits gewohnter "Judas-Priest-Manier", andererseits aber in völlig neuem Musikgewand. Die einzelnen Stationen unseres Hauptakteurs werden mit wunderschönen kurzen Intermezzos verbunden, bei denen vor allem Rob Halfords Stimme unglaublich großartig zur Geltung kommt. Zwar hat die Stimme des "Metalgotts" mit fast sechzig Jahren schon etwas an Höhe verloren, aber sie kommt kristallklar und intensiv zur Geltung. Die Songs sind nicht nur eine gute Mischung aus klassischem Heavy Metal und Progmetal, sondern auch die kommerzielle Achtziger-Phase blitzt in Titeln wie - Exile und Alone - auf.

Für mich ist - Nostradamus - mit ganz großem Abstand das beste Judas-Priest-Album, weil hier über neunzig Minuten hinweg nicht nur ein Song auf den anderen folgt, sondern weil auf diesem Album eine ganze Geschichte erzählt wird, bei der sich die Musiker im Vorfeld sehr viel Mühe machen mussten, sich den historischen Hintergrund zu erarbeiten, und in ein musikalisches Konzept zu bringen. Das ist eine der größten Herausforderungen im Musikbereich, und das gebührt auch meinen vollen Respekt und meine volle Anerkennung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk sucht seines gleichen, 16. Dezember 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
Nostradamus ist ein Wahnsinns Album ! Ja es ist anders als alle anderen Judas Priest Alben viel düsterer und tiefgründiger. Warum das Album so gespalten betrachtet wird verstehe ich bei besten willen nicht. Jeder Künstler verändert sich im laufe der Jahre. Aber nun zum Album. wie schon erwähnt ist das Album düsterer und tiefgründiger als die vorigen Alben Es beginnt mit einem Absolut genialem Intro wo Gänsehaut vorprogrammiert ist dann der Übergang zum Lied Prophecy wo sofort die Gitarren loslegen. Das Album wirkt wie eine Erzählung von Nostradamus (Prophet). Sehr stimmig. Mein persönliches Highlight ist aber der letzte Track Persecution ungewohnt schnell hämmern hier die Gitarren los wie zu den alten Zeiten sehr dramatischer Song mit Melancolischen Ausklang. Auf jeden fall mal reinhören es lohnt sich auf jeden fall.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste von den Priester Jüngern, Hammer, 17. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
Nun möchte ich einmal etwas zu der CD schreiben und äußern. Judas Priest ist auf diesem Album in Höchstform wenn ich das mal so behaupten darf. Hier passt alles zusammen. Hätte ich vorher gewusst, was hier abgeliefert wird, hätte ich mir die CD früher zugelegt. Die 1. CD ist einfach der Hammer, das Beste was ich von Judas Priest, insbesondere Rob Halford gehört habe, welcher bei mir neben Ronnie James Dio, eine Ausnahmestellung in der Metal Szene einnimmt. Das erste Lied, die Atmosphäre, das epische, das dunkle, düstere, unglaublich das in Worte zu fassen. Die Übergänge zwischen den eigentlichen Liedern, werden mit Synthesizern arrangiert. Dies kommt ebenfalls sehr gut bei mir an. Man füllt sich wenn man das Album hört ins Mittelalter versetzt, an einigen Stellen hört man auch ein wenig orientlische Klänge und wie gesagt düster und sehr gut, stimmlich umgesetzt. Das ganze steigert sich stätig. Ich würde Nostradamus auch als Rock Oper bezeichnen. Desweiteren selten habe ich so eine sehr gute abgemischte CD gehört. Die E - Gitarren, der Bass, das Schlagzeug und Rob Halfords Stimme, so klar und rein und voller Power und Dynamik. Hier wurde wirklich Maßarbeit in Sachen Mischpult absolviert. Die ganzen Lieder kommen sehr gefühlvoll herüber und zeigt dass sich sehr viel Mühe gegeben wurde. Die 2. CD geht es ruhiger zur Sache, was nicht schlimm ist. Ganz im Gegenteil, hier kann auch Halford, alles toppen. Und die letzten beiden Lieder, Nostradamus und Future of Mankind runden diese Album ab. Hammer und brachial. Der Verstärker gibt alles und die Boxen preschen in ungeahnte Dimensionen. Besonders zu empfehlen ist auch die British steel mit Live Konzert, wo unter anderem auch das Lied "Prophecy" gespielt wird. Unglaublich, wie sich Rob Halford da ins Zeug legt. Leider ist dieses Lied nicht mit auf der Live CD, aus welchem Grund auch immer, was eigentlich das beste Lied ist. Ich kann die CD jedem empfehlen. der irgendetwas mit Heavy Metal, Hardrock zu tun hat. Machts gut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein besonderes Opus, das vielen Fans überhaupt nicht passen wird!, 15. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
Judas Priest sind wieder da. Die Glatzkopf-Furie Rob Halford und seine Mannen haben wieder ein neues Album eingespielt, welches in nächster Zukunft für viel Gesprächsstoff innerhalb der Metal-Gilde sorgen wird und das die Geschmäcker wieder auf extremste Weise in zwei Sparten teilen wird!

"Nostradamus" heißt das neue Teil und wie der Titel schon sagt, dreht es sich thematisch genau um diesen jahrhunderte-alten, französichen Wahrsager und seine Prophezeiungen. Ein heikles Thema, das sie sich da ausgesucht haben, aber Judas Priest haben genug Erfahrung in ihrem Metier, um aus diesem schwierigen Stoff ein wirklich gutes Album zu schneidern. Die Inhalte der Texte erzählen vom Leben und Wirken des ehrwürdigen Nostradamus. So weit so gut! Doch musikalisch hat sich einiges getan!

Die Doppel-CD, die man übrigens zu einem gut erschwinglichen Preis kaufen kann, ist eindeutig als ein reines Konzept-Album aufgebaut. Es befinden sich bei Weitem nicht so viele Stücke auf den beiden Platte, als man am Anfang vielleicht denkt, denn etliche Intros und Interludes führen den Hörer durch die komplex aufgebaute Geschichte.

Man hatte als Fan von Judas Priest wohl viel erwartet, da man in der langen Karriere der NWOBHM-Helden auch schon viele Auf und Ab's erlebt hat, doch dass uns die Jungs ein Konzept-Album vor die Füße werfen, damit hätte ich nie im Leben gerechnet. Aber keine Sorge, Priest sind immern noch Metal, auch wenn viele das nun anders sehen!

Für mich sind Halford und Co. wie eh und je, nur haben sie sich meiner Meinung nach einfach ein wenig weiter entwickelt, was nach dem extrem schwachen "Angel of retribution" auch gut ist! Priest vermischen ihren altbewährten Metal mit neuen Elementen! Das Ganze wirkt an vielen Stellen dramatisch und aufregend, wenn Streicher und Keyboards die elektrischen Gitarren unterstützen. Auch die oft verwendeten Zwischensequenzen heben die Spannung an und man wartet auf den weiteren Song und somit auch auf den weiteren Verlauf der Geschichte!

Die Riffs braten so wie immer und Halford verlagert seine stimmlichen Fähigkeiten wieder ein wenig mehr in mittlere Gefilde, was ihm und dem Hörer gut tut, denn bei den letzten Auftritten konnte er bei alten Stücken manche Passagen bei Weitem nicht mehr so gut erreichen, wie noch vor ein paar Jahren. Auch an ihm nagt das Alter!

Als Hörprobe kann ich hier gar kein Stück empfehlen, da man sich "Nostradmus" als Gesamtes anhören muss. Die einzelnen Songs sind miteinander verbunden und gehören einfach zusammen. Judas Priest sind trotz einiger Veränderungen im Sound immer noch purer Heavy-Metal, haben aber mit "Nostradamus" eine richtige Metal-Oper erschaffen, die sich wirklich hören lassen kann!

Der einzige Kritikpunkt, der mir auffällt, ist die Tatsache, dass einige Riffs manchmal ein wenig ähnlich klingen und dass man sich vielleicht ein, zwei Songs hätte sparen können, da die Gesamtspielzeit des Albums wirklich lang ist und es dadurch natürlich immer schwerer fällt die hohe Qualität die ganze Zeit aufrecht zu erhalten!

Egal. Judas Priest hauen mit "Nostradamus" ein weiteres gutklassiges Album auf den Markt, welches vielleicht einige alteingesessene Fans ein wenig verärgern wird, doch auf der anderen Seite besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass sie wieder neue hinzugewinnen können!

Wir werden sehen! Auf alle Fälle gute 4 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolutes Killer Release, 13. Juni 2008
Von 
A. Tiebel (Deutschland/Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nostradamus (Audio CD)
Nach mehrmaligem Hören find ich die Scheibe klasse. Habe vorab die 3 neuen songs schon im Net gehört und die hatten mir schon gefallen. Ist eben ein Konzept-Album mit dem Thema "Nostradamos" und mit Hilfe von den Orgeln,Ochester versucht man es eben ein bißchen mittelalterlich Klingen zu lassen, was wirklich gut gelungen ist . Die Xcheibe ist ziemlich doomig,Epic und hat wenige schnellere Lieder. Aber Klasse Atmosphere. Bin gespannt wie die Neuen Songs live rüber kommen werden Höre nun seid 1983,Priest und jede Ihrer Platten war anders als der Vorgänger. Mit Manowars letzten 2 Schlaftabletten läßt sich die Neue Judas nict vergleichen. Fand damals die "Turbo" schlimmer mit den Synthi Gitarren.
Absoluter Kaufzwang 5 Punkte voll berechtigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 213 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nostradamus
Nostradamus von Judas Priest
MP3-Album kaufenEUR 12,09
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen