Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2010
Über die Aufnahme selbst braucht man keine großen Worte zu verlieren: sie ist sowohl interpretatorisch wie klanglich herausragend. Mit Sicherheit eine der besten Einspielungen des Zyklus. Perahia und Haitink harmonieren großartig. Perahia gelingt es, auch die feinsten Nuancen herauszuarbeiten. Sein Spiel ist perfekt, völlig makellos dabei klangsinnlich und von hoher Emotionalität, so wie man es eigentlich immer von ihm gewohnt ist. Das Concertgebouw präsentiert sich als ein geschlossener Klangkörper und demonstriert einmal mehr seine herausragende Stellung als eines der besten Orchester der Welt, vor allem unter diesem Leiter.

Die Kritik an der Ausstattung ist unbegründet. Sämtliche Informationen befinden sich, wenn auch nicht in einem separaten Booklet oder auf der Rückseite des Digipack, auf der Innenseite desselben, einschließlich - und das ist leider heute nicht selbstverständlich - der genauen Aufnahmedaten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2011
Lange habe ich nach der "perfekten" Gesamteinspielung der Beethoven-Klavierkonzerte gesucht. Und obwohl der CD-Markt von diesen Werken geradezu überflutet ist, war es ziemlich mühsam, eine Aufnahme zu finden, mit der ich vollkommen zufrieden bin.
Die meisten Pianisten spielen die Konzerte zwar technisch makellos, aber - meiner Meinung nach - ohne große Hingabe bzw. Leidenschaft und die so wichtige Freude am Detail. Unnötig sind außerdem irrsinnige Tempi, um lediglich die Virtuosität in den Vordergrund zu stellen, oder begleitende Orchester, die entweder das Soloklavier mit wuchtigem Klangbrei übertönen oder ihren Part völlig lieblos gestalten und "herunterspielen"!

Mit den vorliegenden Tonträgern ist es zum Glück ganz anders. Murray Perahia hat einen unglaublich feinfühligen reinen Anschlag, seine Läufe und Triller perlen glasklar und die sorgfältig herausgearbeiteten Akzente, Crescendi und Decrescendi, die bei so manch anderem "Tastentiger" einfach auf der Strecke bleiben, führen dem Hörer die unglaubliche Sensibilität und Emotionalität dieses Pianisten vor Augen.
Hinzu kommt das Royal Concertgebouw Orchestra, welches hier unter seinem jetzigen Ehrendirigenten Bernard Haitink mal wieder zur Höchstform aufläuft. Der Amsterdamer Klangkörper füllt die Orchesterstimmen der Beethoven-Klavierkonzerte mit Leben: Wunderbar gesangliche saubere Holzbläser (im 3. Konzert op. 37 z.B.) und ungeheuer einfühlsame Streicher (z.B. im langsamen Satz des 1. Konzerts op. 15). Haitink weiß also nicht nur bei Bruckner, Mahler und Schostakowitsch zu führen, sondern auch bei Beethoven.
Schließlich sei als weiterer Pluspunkt noch die hervorragende Sony-Aufnahmequalität genannt, die man sicherlich auch dem akustisch wundervollen Saal des Concertgebouw zu verdanken hat.

Zusammengefasst würde ich Perahias Beethoven also durchaus als Referenz-Aufnahme bezeichnen (Alternativen sehe ich lediglich in den Einspielungen von Kempff & Leitner oder Zacharias & Vonk).
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2013
Die Aufnahmen sind durch Murray Perahias lyrisch-fließendes Spiel geprägt.
In den langsamen Sätzen, die empfindsam und intensiv dargeboten werden, kann der Pianist durch sein Spiel stets glänzen. Das 3. und 4. Konzert leidet insgesamt jedoch etwas unter Perahias lyrischem Ansatz. Hier fehlt es mir etwas an Dunkelheit und Dramatik (3. Konzert) bzw. an Geheimnisvollem (4. Konzert). Einen wirklich guten Eindruck macht das 5. Konzert: straff, temperamentvoll, fast feurig gespielt.

Zur Aufnahmequalität: Die Aufnahmen stammen aus der ersten Hälfte der 80er Jahre, sind also eher der Frühzeit der Digitalaufnahmen zuzurechnen. Das Orchester ist insgesamt neutral, jdoch etwas distanziert umd mit Raumhall aufgenommen, die Konzertsaalatmosphäre dominiert den Gesamteindruck. Der Streicherklang wirkt etwas trocken und in den hohen Lagen tritt zeitweilig etwas "Biestigkeit" zutage (z.B. 1. Satz des zweiten Konzertes); es gibt Aufnahmen mit schöner klingenden Streichern, auch aus den 80ern. Die Holzbläser erscheinen mir im Verhältnis zu den Streichern etwas zu laut (was den Eindruck hervorruft, dass sie deutlich vor den Streichern positioniert sind).
Das Klavier ist wohltönend rund mit einem angenehmen, nicht zu harten Anschlag und ist im Orchester gut integriert.
Das 5. Konzert ist vom Klang am besten gelungen - das Orchester hat etwas feinere Klangfarben und auch das Klavier ist etwas funkelnder im Klang.

Fazit: Wer noch nichts an Beethoven Konzerten hat und sie kennenlernen möchte kann hier zugreifen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Aufnahmen stammen aus der Zeit zwischen 1985 und 1987, in der sich der Pianist auf der Höhe seiner Schaffenskraft befand, noch nicht beeinträchtigt durch die Entzündung des Daumens, die seine Karriere unterbrach.
Es ist sicher nicht meine Aufgabe, über das nuancenreiche Spiel des großen Pianisten zu fantasieren. Es genügt, ihm zu lauschen und gebannt, gefesselt, mitgerissen zu sein.
Mit beigetragen zu diesem wunderbaren Klangerlebnis hat sicherlich auch das Concertgebouw Orchester unter seinem langjährigen Dirigenten Bernard Haitink, die durch die gemeinsame lange Schaffenszeit zu einem Körper und einem Geist geworden waren. Zu schade, dass Haitinks Vertrag 1988 dann nicht verlängert wurde.
Auf jeden Fall gibt es hier aber kein Nebeneinander oder Konkurrenz zwischen Orchester und Pianist, sondern beide tragen dazu bei, den Geist Beethovens auf schönste zu verwirklichen.
Und dafür gebührt Dank sowohl Murray Perahia, als auch dem Orchester und seinem verdienten Dirigenten.
Dass kein Booklet vorhanden ist, finde ich zwar schade, ist bei diesem Preis aber sicher entschuldbar.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2013
Ich besitze mehr als ein Dutzend Gesamtaufnahmen der Konzerte. Diese ist neben den historischen von Schnabel und Gilels meines Erachtens die schönste. Das Zusammenspiel mit dem glänzend aufgelegten Orchester ist sehr gelungen. Über die Qualität von Perahias Spiel muss man nichts mehr sagen. Auch klanglich ist die Aufnahme noch besser gelungen als Brendel-Rattle. Unter den aktuellen Einspielungen für mich konkurrenzlos.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2013
wenn zwei Meister sich treffen! Das Werk von Beethoven ist ja schon als solches ein Geniestreich, interpretiert und gespielt von Murray Perahia ein wahrer Ohrenschmaus
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2013
Ich liebe Perahia beim Bach und auch Mozart, der Beethoven ist korrekt aber meiner Meinung nach teilweise
zu lasch, sprich etwas Gefühlskalt gespielt, Passagen mit enormem Potential zu Sturm und Drang bleiben zu
gemütlich, sonst sehr schön, aber das ist nur meine persönliche Meinung...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2010
Ich hatte schon einige ältere Aufnahmen der Konzerte gehört und besaß auch einige auf CD. Bei diesem Preis wollte ich gern erfahren wie Murray Perahia die Stücke interpretiert und kaufte sie mir noch einmal. Ich muss sage, ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Er spielt die Werke mit der von ihm gewohnten Transparenz und emotionalen Ruhe, ich bin absolut begeistert! Für mich die Refenrenzaufnahme dieser Konzerte! Auch das Orchester und den Dirigenten wollen wir nicht vergessen, die ihren Teil dazu beitragen diese Aufnahem zu dem zu machen, was sie sind.
Was die schriftlichen Informationen zu den Aufnahmen anbelangt kann ich meinen Vorrednern nur bedingt zustimmen. Es sind zwar alle relevanten Infos vorhanden, doch gibt es natürlich aufwändiger gestaltete Begleithefte. Nur Hand aufs Herz, wer schaut da denn regelmäßig rein? Ich nicht. Von daher bin ich zu 100% mit der CD-Box zufrieden und das ganz besonders zu diesem Preis!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2013
Handelt sich um eine hervorragende Einspielung der Beethoven-Klavierkonzerte. von Murray Perahia unglaublich kultiviert, differenziert und mit erstaunlicher Leichtigkeit gespielt. Absolute Weltklasse.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
Was mir den Weg zu Beethoven immer wieder sehr erschwert hat, ist die Neigung vieler Interpreten, seine Werke über die Maßen zu dramatisieren, sei es durch übertriebene Tempi oder auch übermäßige Klanggewalt. Beethovens klassische Schönheit verdient mehr Tiefe, Gelassenheit und Sensibilität. Ich finde Murray Perahia macht dies in der hier vorliegenden Aufnahme perfekt ausgewogen. Das überbordende Temperament an den entsprechenden Stellen ist da, aber eben nicht oberflächlich betont, die Sanftheit in vielen Stellen kommt wunderbar zur Geltung, Beethovens Tiefe und Ernsthaftigkeit werden gut gesehen und umgesetzt. Ganz besonders genial finde ich kompositorisch den 2. Satz des 4. Klavierkonzerts und gerade hier zeigt sich die besondere Einfühlsamkeit Perahias ganz deutlich. Für mich endlich die Aufnahme der Klavierkonzerte Beethovens, besonders Nr. 4 und 5, die ich lange gesucht habe.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Beethoven: Klavierkonzerte (Set)
Beethoven: Klavierkonzerte (Set) von Friedrich Gulda and Horst Stein
EUR 6,29

Beethoven: The Piano Concertos (3 CDs)
Beethoven: The Piano Concertos (3 CDs) von Alfred Brendel and Simon Rattle and Wiener Philharmoniker
EUR 18,29