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5.0 von 5 Sternen Livin Da Fast Life, 15. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fast Life (Audio CD)
In der ersten Jahreshälfte 2009 boomt es ja nun mal wieder gewaltig, was qualitativ hochwertige Releases aus Texas angeht mit den neuen Alben von UGK, Mike Jones, Slim Thug oder auch Chamillionaire's 6ten Teil der Mixtape Messiah Reihe. Natürlich darf in diesem Kreis auch ein Paul Wall nicht fehlen. Zwei Jahre nach dem 2. Major Label Werk "Get money stay true" (insgesamt der 3. Longplayer), steht nun das seit längerer Zeit angekündigte neue Album "Fast Life" in den Regalen des Händlers unseres Vertrauens. Von Seiten SwishaHouse's versuchte man zwar im letzten Jahr mit einem Independent Release namens "Already Famous", welches alte unveöffentlichte Tracks von Paul Wall enthielt, die Fangemeinde derweil zu versorgen, aber ein richtiges brandneues Album und vor allem auch noch als Major Release ist uns da doch um einiges lieber. Dabei herausgekommen sind 13 neue Songs, bei denen Paul Wall von Rapkollegen wie Weebie, Z-Ro, Baby Bash, Yung Joc, Gorilla Zoe, Lil Keke, Trae, Too Short, Tech N9ne und noch einigen weiteren Unterstützung erhält. Für die Produktionen zeigten sich u. a. Blink 182 Frontman Travis Barker, Howard "Chaotic" Metoyer, X-Fyle oder Amadeus verantwortlich. Auf die Plätze, fertig...los.

"I Need Mo" mit Sänger Kobe trägt die Handschrift von Blink 182 Frontman Travis Barker und hat dementsprechen auch einige rockige Akzente in Form von E-Gitarren in der Tasche, die sich super zu der melancholischen und sanften Pianomelodie im Hintergrund ergänzen, währenddessen Paul Wall uns schon einmal ziemlich lässig zeigt wo der Hammer hängt. Richtig wuchtig und aufbrausend kommt "Got to get it" mit gescrewtem Hook daher und auch "Bizzy Body" mit tiefen Bässen und eher im New Orleans typischen, leicht in Richtung Bounce gehenden Stil kann sich mehr als nur sehen lassen. Einen richtig fetten Partysmasher hat Paul zusammen mit Baby Bash gebastelt. Dieser nennt sich "Lemon Drop" und fällt sofort durch seine gewaltige Bassline und den vielen Synthes auf die schön mit den beiden Hauptakteuren des Songs harmonieren, aber auch der Frauengesang im Hook hätte besser nicht abgestimmt sein können. Auf die etwas härtere und rauhere Art in ATL Style geht es dann auf "Fly" zur Sache, das durch einen dreckigen Beat und einigen Snaps besticht. Marty James von der Alternative Rap Gruppe One Block Radius gibt sich auf "I Grind" mit Paul die Ehre. Der Beat, im Hintergund mit einer alten Orgel versetzt treibt den ganzen Song perfekt voran und erhält durch den gefühlvoll gesungenen Refrain von Marty noch gewisse chillige Akzente. Screwed Elemente hört man ein weiteres Mal im Hook des nächsten Liedes "Daddy wasn't home" was übrigens Samples aus Master P's "Mama raised me" beinhaltet was ja auch schon viele viele Jahre auf dem Buckel hat. Ein schön langsamer Track der sich bestens zum relaxen eignet. Travis Barker als Produzent zum Zweiten - da kriegen wir dann "Pop one of these" um die Ohren gehauen. Ein temporeicher Beat mit viel Bass versetzt und elektrischen Melodielementen lässt den Song anfangs gewöhnungsbedürftog klingen, aber nach ein paar Mal hören entfaltet sich das Stück erst so richtig und lässt auch die Gäste Too Short, Skinhead Rob sowie The Federation gut aussehen. Ein ganz besonderes Lied dürfte wohl "One Hundred" zusammen mit Z-Ro sein. Bereits in den ersten Sekunden baut sich eine reisende Atmosphäre auf die einen so schnell nicht mehr aus seinem Bann lässt und das schon gleich garnicht wenn Z-Ro genial mit dem Hook einsetzt und ein Gewitter aus Synthes über diesen Geniestreich hineinbricht. Brachial und eine Nummer härter präsentiert uns Paul zusammen mit den H-Town Kollegen Trae und Lil Keke "Pressin them buttons", ehe es dann wieder gewaltig entspannter mit "I'm clean" weitergeht, wobei Z-Ro wieder mit dabei ist. Ein überragendes Instrumentalkonzept bietet auch "Sumn like a pimp", das Paul Wall in Begleitung von Tech N9ne und Krizz Kaliko souverän zu veredeln weiß und auch hier ist der teilweise Gesang im Hook eine coole Idee. Nun sind wir schon fast am Ende des Albums angekommen aber eine Nummer bleibt uns noch und die hat es wirklich in sich. "Look at me now" featured Yung Chill und beginnt mit einer ergreifenden Pianomelodie, die durch einen kraftvollen Beat ergänzt über diesen Paul einwandfrei seine Rhymes drüber packt die vom textlichen her sehr nachdenklich und ernst sind. Im Refrain vollenden dann einzelne E-Gitarren Riffs sowie Yung Chills wundervoller Gesang das ganze zu einem richtigen Meisterwerk und einem mehr als würdigen Abschluss von "Fast Life".

Am Ende bleibt mir zu sagen das Paul Wall's neues Album "Fast Life" ein weiteres Texas Rap Highlight des Jahres 2009 ist - ohne Frage! Paul hält seine Raps das ganze Album über auf einem hohen Niveau und die Produktionen bestechen durch viel Abwechslung und traumhaften Instrumentals, was die Kombinationen der Beats und Melodien angeht. Jetzt wollen wir doch alle mal hoffen das die Texas Welle 2009 bald wieder weiter rollt und wir endlich Chamillionaires dritte Solo LP "Venom" in den Händen halten dürfen oder auch gegen neue Scheiben von Z-Ro, Trae und wie sie alle heißen hätte sicherlich niemand etwas dagegen ;)

PeAcE
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Fast Life
Fast Life von Paul Wall (Audio CD - 2009)
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