Kundenrezensionen

38
4,0 von 5 Sternen
Motörizer
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2008
Im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren steigt die Freude aller Fans von lautem, dreckigem und ehrlichem Rock 'n' Roll. In diesem Turnus veröffentlicht nämlich die englische Hard Rock Truppe Motörhead seit dem Jahr 1996 ihre Alben.
2008 ist es also mal wieder so weit. Lemmy und seine Jungs haben ein neues Album am Start, diesmal hört es auf den vielsagenden Titel "Motörizer". Und tatsächlich gibt der Riff - Motor des Trios richtig Gas.
Was im Vergleich zu den brillanten Vorgängern "Inferno" (2004) und "Kiss of death" (2006) jedoch auffällt, ist, dass das Gesamtniveau der neuen LP doch etwas abfällt. Die 11 Nummern klingen wie immer authentisch, echt und direkt, aber die ganz großen Ideen fehlen diesmal. Trotzdem ist das neue Werk keinesfalls so schlecht wie etwa "We are Motörhead" (2000), dem bisher wahrscheinlich schlechtesten Motörhead - Output.
Einige Songs wissen durchaus zu überzeugen. So macht etwa der ruppige Rhythmus von "Teach you how to sing the Blues" in Kombination mit dem Killer - Refrain richtig gute Laune. Auch der pfeilschnelle Nackenbrecher "Rock out" gehört defintiv zu den Höhepunkten. Gerade in diesem Lied zeigt sich einmal mehr die bissige Kauzigkeit von Songwriter Lemmy Kilmister.
Des Weiteren sei das eingängige "English Rose" erwähnt. Der Song besticht durch einen klasse Refrain, der sich sofort im Ohr festsetzt, während "The thousand names of God" wahrscheinlich der einzige "Hit" der Platte ist. Ein Titel, der sich in die Reihe vieler Motörhead - Klassiker von "Ace of Spades" bis (zuletzt) "Be my Baby" einzureihen vermag. Hier hört man die Engländer in Bestform, Rhythmus, Refrain, Riff - alles passt genau. Der beste Song eines insgesamt aber durchschnittlichen Albums.

Denn der Rest der 11 Titel ist erstaunlich mittelmäßig. Können Songs wie "Runaround man", "Heroes", "Buried alive" oder "When the Eagle screams" noch als "typische" Motörhead - Songs verbucht werden, so sind "One short life" und "Time is right" leider Totalausfälle, wie es sie seit "No Remorse" von "Hammered" (2002) nicht mehr gegeben hat. Beide Titel wirken uninspiriert, ohne Struktur und einfach nicht gut genug.

"Motörizer" ist alles in allem betrachtet sehr gut hörbar, besitzt einige Glanzlichter, aber auch einigen Durchschnitt, weshalb als Bewertung nur drei Sterne übrig bleiben.

Zuletzt hatte ich mich gewundert, dass Lemmy Kilmister (Bass/Gesang), Phil Campbell (Gitarren) und Mikkey Dee (Schlagzeug) im Alter immer besser werden. Das aktuelle Album widerlegt diesen Trend ein bisschen. Nichts desto trotzt gilt auch beim gefühlt 500sten Werk der Drei - Akkorde - Fraktion die goldene Regel, dass Motörhead niemals ein wirklich schlechtes Album veröffentlichen. Die Songs sind sehr gut gemacht, rocken und kicken und heben sich in Stil und handwerklicher Perfektion deutlich von vielem ab, was derzeit in der Metal und Hard Rock - Szene floriert.

Leider wirkt der Gesamteindruck an manchen Stellen etwas zu routiniert und die Songs verkommen zum Einheitsbrei. Zudem ist die Gesamtspielzeit von 39 Minuten doch etwas kurz.

Die Tatsache dass viele Riffs schon mehrfach auf anderen Alben benutzt wurden, macht die Band bei Weitem nicht langweilig, sondern sympathisch. Lemmy klaut bei sich selbst - und das mit erhobenem Haupt, denn was er aus der "Wiederverwertung" macht kann sich hören lassen.

Ich freue mich schon sehr auf das Jahr 2010, wenn uns die drei mit ihrer nächsten CD beglücken. Jede neue Veröffentlichung sollte genossen werden, denn Lemmy ist mittlerweile auch schon über 60.
Dass er trotzdem noch in der Lage ist gute Songs zu schreiben und seinen Sinn für Groove und literarische Meisterleistungen beibehalten hat, macht ihn und seine Band so einzigartig. Deshalb lohnt es sich stets auf's Neue ein Motörhead - Album zu kaufen. Auch diesmal.
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Motörhead machen ihr Ding. Die grundsympathische Band hat mit Motörizer ein solides, unaufgeregtes Album veröffentlicht. Nach Metallicas Death Magnetic ein weiteres brauchbares Album alter Metal Musiker. Abwechslungsreicher und interessanter als Black Ice von AC/DC. Macht Laune, auch ohne ein neues Ace of spades, Overkill oder Killed by death!

Anspieltipps: English Rose, (Teach you how to) sing the blues, Heroes

3,5 Sterne.
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am 22. Februar 2009
Lemmy hat es uns mal wieder gezeigt! Entgegen dem neusten Trend der Rockgrößen, unter dem Namen der "Weiterentwicklung der Band", den größten Müll aller Zeiten ins Volk zu schallen, bleibt wenigstens eine Band ihrem Stil treu. Gitarre, Bass, Schlagzeug und dann alle Pegel nach rechts...
Wer "Rock out" gehört hat will sie haben. Also nicht lange herumlesen:::Anhören!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Auch 2008 zeigen Motörhead noch, wos langgeht!
Von Anfang an geht die Post ab und wird das Tempo hochgehalten. Zwischendurch darfs auch mal etwas ruhiger, sprich bluesiger werden ("One Sort Life"), doch sonst rocken Lemmy und seine Kameraden wie gewohnt drauflos.
"Back On The Chain", "Time Is Right" und "The Thousand Names Of God" sind typische Motörhead-Abgeh-Nummern und in "Rock Out" ('with you cock out') oder in "Buried Alive" geht die Post voll ab.
Wenn dann nach "1000 names of God" das Ende der CD erreicht ist, stellt man erleichtert fest, dass man sich auf Lemmy, Mikkey und Phil halt immer noch verlassen kann!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. September 2008
Den Innovationspreis für kreative Ideen wird auch dieses Jahr nicht an Motörhead gehen, für den Preis in Sachen "Bestes Album von Altrockern" könnte es aber durchaus reichen.
Das Album ist an sich nicht viel anders als die anderen Scheiben von Motörhead, die üblichen Verdächtigen aus der Rockschublade werden mal wieder zusammengefügt und heraus kommt ein Album, welches zwar nichts neues beeinhaltet, aber genau das drin hat, was man von Motörhead erwartet. Schnelle Rocksongs, bluesige Titel und Texte, welche typisch Lemmy sind.
Wer Motörhead mag wird die Scheibe sowieso schon besitzen, wer sie nicht mag wird auch dieses Mal keinen Grund finden seine Meinung zu ändern. Mit Motörhead ist's wie mit der britischen Küche: Entweder man ist ein Anhänger davon und tut es sich immer wieder an - oder man lässt die Finger davon.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2011
Anfangs dachte ich, jooahhh schon cool aber nix gegen Inferno oder Kiss of Death. Nach 50ig mal hören, viel besser. "Runaround man" und "Teach you how to sing the blues" sind klasse Opener, "Rock out" der Knaller des Albums und "Heroes" einer der besten Songs der Band überhaupt. Der Rest ist klassisches Motörheadfutter mit einem etwas größeren Bluesschliff als auf den letzten Scheiben. Das Album reiht sich ohne Weiteres in den Katalog der Band ein und gehört nun auf jeden Fall zu meinen 5 Lieblingsalben der Band, die da wären:
1. Inferno
2. Kiss of Death
3. Motörizer und The wörld is yours teilen sich diesen Platz
4. Bastards
5. Orgasmatron

Ace of spades ist natürlích einer der heiligen drei Könige des Hardrocks und sollte deswegen nicht mit auf die Liste.
Lemmy ist Gott und er wird immer mächtiger!!!!
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am 28. November 2011
klasse music,passt sehr gut zu meinem neuen auto ansonsten kann ich nicht viel sagen ausser das es tolle müsic ist
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2008
"Motörizer", das neue Album von Lemmy und co., hat nicht die brutale Härte von "Inferno" und ist nicht so abwechslungsreich wie "Kiss Of Death". "Motörizer" ist ein vollkommen typisches Motörhead-Album. Wir hören absolut nichts neues, so wie eigentlich (fast) immer bei der Gruppe.

Es geht los mit `Runaround man`. Zuerst fand ich das Stück ein bißchen `komisch`. Ab dem zweiten Mal hören gibt es aber kein halten mehr, man wippt und rockt mit. `Rock out` ist ein kurzer, knackiger Kracher. Dieser Song kann z.B. `No class` Konkurenz machen. `English rose` ist ein klasse Rock `n` Roll-Song, hier kommt Stimmung auf. Die lezten 2 Lieder `Time is right` und besonders `1000 names of god` sind auch überdurchschnittlich und wissen zu gefallen. Die übrigen Tracks sind eher normaler Lemmy-Durchschnitt.

Mir fehlt ein bißchen die Abwechslung auf "Motörizer". Es fehlt z.B. eine Halbballade, oder ein längeres, langsames Stück. Und trotzdem ist das Album gelungen, keine Frage. Eben ein typisches Output von Mikkey, Phil und Lemmy. Zu den besten Alben der Gruppe gehört es aber nicht, 4 Sterne und ich freue mich auf die Tour.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 14. Oktober 2008
Er ist und bleibt die coolste Sau von allen. Denn auch im fortgeschrittenen Rockalter zeigt Lemmy mit seinen Jungs von Motörhead, wie man dreckigen, lauten Rock spielen muss.

Kompromißlos, knackig auf den Punkt gebracht und mit einigen Referenzen an die Vergangenheit. So z.B. im bluesig-verschleppten "One Sort Life" oder dem Boogie Woogie "Back On The Chain". Doch atmen diese Songs den prägnanten, seit 3 Dekaden unveränderten rauhen Sound, der sich einen Dreck um Kommerzialität oder Eingängigkeit schert. Bei den schnellen Nummern wie "Buried Alive", "Rock Out" oder dem Opener "Runaround Man" befinden sie sich in ihrem Element und mit "Heroes" haben sie einen Song eingespielt, der sich perfekt als Live - Hymne eignet.

Ein für ihre Verhältnisse fast schon abwechslungsreiches Album im typischen Motörhead-Style, dass zwar keine neuen Fans gewinnen, die alten aber begeistern kann.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2008
Motörizer ist wieder einmal eine Platte, die bestens auf der motorway bei Vollgas und Lautstärkeregler auf Vollausschlag gehört werden will. Aber auch Zuhause vor den Boxen ist das Album ein toller Begleiter eines guten Tropfens Jack Daniel's No 7. Dann noch Kippe im Mundwinkel und abrocken. Was für ein Lebensgefühl!

Das neue Album, finde ich, hat wieder einen deutlicheren Anteil an Blues, Uptempo versteht sich. Sehr viele eingängige Songs. Diesmal sind mir die Gitarrensoli besonders gut aufgefallen. Die Drums sind m. E. astreines Heavy-Metal, ein Unwort, da ja bekanntlich Lemmy stets betont, ihre Musik sei lediglich Rock 'n Roll.

Das Stück "Thousand Names Of God" hat m. E. sogar echte Chancen auf ein Radiohit, wer hätte das von denen gedacht. Der Riff und der Refrain gehen einem nicht mehr aus dem Kopf. Also Motörhead: als Single auskoppeln! Soll die Popwelt ruhig merken, dass Motörhead lebt.

Das Album hört sich auch nach 3 Wochen intensives hören nicht ab. Im Gegenteil: es macht richtig Vorfreude auf das nächste Konzert.

Daher uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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