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TOP 500 REZENSENTam 25. Januar 2009
so jedenfalls heißt es immer und nach dem grandiosen Debutalbum liefern Toto hier ein Album ab, das mit dem ersten sicherlich mithalten kann. Auch wenn es nicht an die Erfolge des Debutalbum heranreichen konnte ist ein Album ohne jeglicher Schwäche gelungen.

Gleich zum Anfang liefer sie ein typischen Prog Rock Song mit dem Titeltrack ab, der aber auch erkennbar ein Toto Titel ist. Auch der zweite Titel geht in die gleiche Richtug bevor mit "99" das absolute Highlight der Cd folgt. Die weiteren Titel sin eingängiger als die beiden ersten und bietet nochmals zwei unglaublich starke Titel mit "All Us Boys " und "White Sister".

Ein wirklich klasse Album mit den Anspieltipps: 99, All us boys und Hydra
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am 23. Juli 2007
Die Hydra von Toto ist für mich neben der "Toto IV" das beste was man von den Jungs um Steve lukather bekommen kann den man bekommt einfach alles was man sich nur wünschen kann.Schöne keyboard melodien, zumteil sehr rockige fetzige Stücke bzw passagen geniale Soli oder riffs, ein Schlagzeuger der absolut klasse ist und Bobby Kimball über dne man eigentlich nicht reden muss der eine absolut geniale stimme hat und zudem absolut unverwechselbar ist.

Die Hydra beginnt mit einem echten Prog-Rock stück (Hydra) das über 7min lang ist und für mich der beste Opener einer Toto platte ist, man hört viele verschiedene Rhytmus wechsel traumhaft schöne melodien und ein geniales Soli gegen ende.St. george and the dragon getragen von einer sehr schönen keyboard melodie und Bobby Kimballs stimme machen diesen song absolut genial, und Steve Lukather kann sich mit einem netten Solo richtig schön auszeichnen er gehört eh zu meinen Top 10 Gitarristen allerzeiten."99" ist eine schöne Ballade und gelcihzeitig auch die einzige auf dieser platte was schon eher verwunderlich ist so sind doch auf späteren platten weitaus mehr balalden auf Toto alben zufinden trotzdem ein sehr schöner song und auch ein absoluter hit."lorraine" beginnt sehr melancholisch wird dann etwas lauter um dann wieder in die melancholie zu verfallen (nebenbei sehr schöne song führung) um dann wieder zu potte zu kommen, richtig schön gemacht das lied."All us boys" ist eine richtig schöne Rock Nummer sehr straight gehört aber definitiv zu meinen favoriten dieser platte."mama" kann sich mit einer schönen jazz einlage und Bobby Kimballs stimme auszeichnen insgesamt eins der besten lieder die Toto je gemacht haben absolut genial der Aufbau und der Chorus.Und das Keyboard solo bzw das gitarren Soli nicht zu vergessen wo sich die beiden immer wieder abwechseln."White Sister" ist sehr treibend und wieder eine sehr rockige nummer und gefällt mir ebenfalls sehr sehr gut."A Secret Love" ist ein von Piano getragenes Stück das die platte ohne jeglichen Tam Tam ausklingen lässt.

Ob die Hydra nun die beste ist darüber kann man streiten jedoch muss ich sagen das sie nciht schlechter aber auch nicht besser ist als die "Toto IV" denn auf beiden platten sind jeweils immer eine nicht ganz so gute nummer zu finden wie hier " A Secret love" und auf der Toto IV war es für mich "IT's feeling.zudem kann man jetzt erst recht zugreifen denn die platte ist unschlagbar billig denn wer auf prog-Rock elemente und straighte rock numemrn steht der ist hier genau richtig und sollte zugreifen da kann man nichts falsch machen.Meine Anspieltipps sind die ersten beiden song und All us boys

ChEeRs!!!! euer jonathan 666
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am 5. Juni 2008
Die Qualität der Kompositionen schwankt wie bei allen Künstlern, allerdings auf hohem Niveau. Songs wie St.George and the Dragon sind in der SACD-Version einfach durchsichtiger und machen viel mehr Spaß. Wer die Kosten nicht scheut, sollte bei diesem schwer zu ordernden SACD-Tonträger bedenkenlos zugreifen
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am 9. Januar 2007
Das zweite Album ist immer besonders schwierig, das haben auch schon viele andere große Bands erfahren müssen. Viele von ihnen versuchten, einfach das erfolgreiche Debüt zu duplizieren und blieben dabei häufig hinter den Erwartungen zurück. TOTO gehen einen anderen Weg und beschreiben nach dem selbst betitelten Debüt einen neuen Weg hin zu mehr Kunst. Das Resultat ist HYDRA von 1979, also nur ein Jahr nach TOTO erschienen.

Die musikalische Veränderung mag unter anderem daran liegen, dass TOTO schon kurz nach der Veröffentlichung ihres Debüts eine der am meisten kopierten Bands waren. Gitarrist Steve Lukather erinnert sich in zahlreichen Interviews, dass immer wieder Freunde anriefen und der Band zu ihrem neuesten Hit gratulieren wollten, nur dass sich bald schnell herausstellte, dass es sich eben nicht um TOTO sondern um JOURNEY, REO SPEEDWAGON, BOSTON oder eine andere ähnlich klingende Band handelte.

Daher könnte der Schluss nahe liegen, dass sich David Paich (Keyboards, Gesang), Bobby Kimball (Gesang), Steve Lukather (Gitarre, Gesang), David Hungate (Bass) und die Brüder Steve (Keyboards) und Jeff (Schlagzeug) Porcaro bewusst von den eingängigen Stücken des Debüts verabschieden wollten, um ihre Identität als Musiker noch deutlicher herauszustellen.

Und das gelingt ihnen auf HYDRA auf ganz hervorragende Art und Weise, denn die Stücke weisen trotz ihrer Komplexität immer noch wunderbare Melodien auf und sind trotz ihrer Länge doch immer eingängig. Zudem sind mit 99, All Us Boys, Mama und White Sister durchaus auch Radio-taugliche Rock-Stücke auf dem Album vorhanden. Aber geprägt wird der Eindruck des Werks von den beiden ersten Stücken Hydra und St. George And The Dragon.

Hydra beginnt ebenso mysteriös, wie es der Titel schon nahe legt. Der Song ist gekennzeichnet durch seine verwobene Struktur, Steigerungen sowie überraschenden Breaks und wunderbaren Gesang - auch heute noch ein gern gespieltes Highlight bei TOTO-Touren.

St. George And The Dragon klingt dann schon wieder wesentlich deutlicher nach den TOTO des Debüts, wenn er auch ebenso wie Hydra etwas komplexer daherkommt, als die Stücke auf TOTO.

99 besticht dann durch Eingängigkeit und ein wunderbares funky Feeling. Ein weiterer Hit, der sowohl auf musikalischer als auch auf melodiöser Seite besticht.

Lorraine beginnt mit einem langsamen klassischen Klavier-Intro, ehe sich der Song zu einem fast vergessenen TOTO-typischen Rock-Juwel entwickelt.

All Us Boys ist ein Party-Rocker erster Güte und wird wohl vielen besorgten Eltern aus der Seele sprechen: !Mother: Tell your daughters to stay from Rock'n'Roll, `cause it may entice them and mesmerize them, even satisfy their soul. All Us Boys just want to play, All Us Boys won't run away."

Mama stellt erneut die Fähigkeiten von Jeff Porcaro unter Beweis, denn der Song groovt von Anfang bis zum Ende wunderbar daher und es wird dabei deutlich, warum Porcaro zu Lebzeiten zu den am meisten gewürdigten und meist beschäftigten Drummern seiner Generation gehörte. Aber auch David Hungate beweist (ebenso wie schon bei 99), dass er es versteht auf diesen Groove einzugehen und diesen weiter aufzupeppen.

White Sister ist eine der großen TOTO-Rock-Nummern, die auch auf den letzten Tourneen immer wieder zur Freude der Fans aufgeführt wurde.

A Secret Love bildet dann den sehr ruhigen Ausklang des Albums. Basierend nur auf Klavier und Keyboards und sehr schön gesungen. Leider nur etwas zu kurz geraten für meinen Geschmack.

Hydra hat somit alles, was ein gutes TOTO-Album auszeichnet, Rock-Songs, Balladen, Hits, Groove, Melodie und laute Gitarren. Auch wenn es in der allgemeinen Wahrnehmung hinter den berühmteren Alben wie TOTO IV, dem Debüt und THE SEVENTH ONE zurück steht, so ist Hydra doch um keinen Deut schlechter als die anderen, nur halt bewusst ein wenig anders gehalten. Und meiner Meinung nach ist das auch gut so.
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am 9. Juni 2002
Hydra war eine meiner ersten Toto-Platten. Ein absolut rundes Gesamtwerk mit den Höhepunkten 99 und White Sister.
Letzteres recht wuchtig vorgetragenes Rockstück kommt im übrigen auf der späteren CD Livefields noch besser heraus, weil es aus einem Pianosolo von David Paich herausgearbeitet mit mehr Druck rüberkommt, als es die Studio-Fassung von Hydra kann.
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am 16. Februar 2016
Heute betrachten wir das Debut von Toto aus dem Jahre 1978 als gelungenes Album, doch das war damals nicht so. Toto's Debut wurde regelrecht zerrissen von der Fachpresse, die Abwechslung, die dieses Album bietet ist heute eine ihrer Stärken, in den späten 70ern wurde Toto genau deswegen kritisiert. Eines war also für Toto klar, ein eigener Sound musste her. Und da es sich bei Toto um ausschließlich Session-Musiker handelte, die einen hohen Grad an Können mit sich brachten, wandte man sich dem Progressive Rock Sound zu, der Ende der 70er Jahre schon an der Lebenserhaltungs-Maschine hang. Finanziell wurde das Album zum kleinen Desaster, gegen den Willen der Band wurde "99" - ein Lied basierend auf dem Film THX 1138 von George Lucas aus dem Jahr 1971 - als Single veröffentlicht, dessen sanfter Ton im starken Kontrast zum harten Klang des Albums stand und somit der Band den völlig falschen Anstrich gab. Die Single chartete, vom 3. Platz des Hits "Hold the Line" war man allerdings sehr weit entfernt. Dabei ist Hydra ein tolles Album, dass ich gemeinsam mit "Falling in Between", "Toto IV" und "Toto XIV" zu Toto's den besten Werken zähle.

Das Album beginnt stark. "Hydra" ist 7 Minuten lang und zeigt die progressive Facette von Toto. David Paich - auf diesem Album sehr oft als Leadstimme vorkommend - singt die Geschichte von einem bösen Drachen der eine junge Frau entführt. "St. George and the Dragon" erzählt daraufhin die Geschichte aus der Sicht des heldenhaften St. George, der besagte Dame zu retten versucht. Zwar sind hier Bobby Kimball, es ist aber Paich, der dem Lied mit seinem Klavier die spezielle Note verleiht. Dann kommt auch schon "99", Steve Lukathers einziger Gesangsbeitrag auf Hydra. Eine sehr schöne Ballade, aber mit 5:16 einfach viel zu lang, gegen Ende wirkt sie einfach nur noch gestreckt.
Dave Paich kehrt mit "Lorraine" zurück, hier wechseln sich ruhige melodische Passagen mit purem Hardrock ab, wer einen Vergleich will, sollte sich "Angela" vom Debut anhören. Beides ausgezeichnete Lieder.

LP Seite Nummer 2 beginnt mit "All us Boys" und Paichs finalem Gesangspart auf Hydra. Die Härte von "Lorraine" wird beibehalten, diesmal ist sie durchgehend. Mit "Mama" kommt das zweite von drei Highlights auf Hydra. Bobby Kimball begibt sich in Melancholisch anhauchende Bluesgebiete, seine Stimme macht diesen Song so gut. Zum Ende hin wird's nochmal härter, mit "White Sister" - einem Publikumsliebling - haben wir hier die EIGENTLICHE Single von Hydra - Steve Lukather äußerte sich dazu mal in einem Interview - und ich denke, hätte man den Kracher statt 99 rausgehauen, dann wäre Hydra erfolgreicher geworden. Mit "A Secret Love" wird's dann nochmal ruhiger aber wunderschön zum Abschluss.

Unterm Strich ist Hydra eine sinnvolle Steigerung vom Debut, der härtere Sound wurde erstmal beibehalten, als 1981 mit "Turn Back" Album Nummer drei erschien.
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am 9. Januar 2007
Das zweite Album ist immer besonders schwierig, das haben auch schon viele andere große Bands erfahren müssen. Viele von ihnen versuchten, einfach das erfolgreiche Debüt zu duplizieren und blieben dabei häufig hinter den Erwartungen zurück. TOTO gehen einen anderen Weg und beschreiben nach dem selbst betitelten Debüt einen neuen Weg hin zu mehr Kunst. Das Resultat ist HYDRA von 1979, also nur ein Jahr nach TOTO erschienen.

Die musikalische Veränderung mag unter anderem daran liegen, dass TOTO schon kurz nach der Veröffentlichung ihres Debüts eine der am meisten kopierten Bands waren. Gitarrist Steve Lukather erinnert sich in zahlreichen Interviews, dass immer wieder Freunde anriefen und der Band zu ihrem neuesten Hit gratulieren wollten, nur dass sich bald schnell herausstellte, dass es sich eben nicht um TOTO sondern um JOURNEY, REO SPEEDWAGON, BOSTON oder eine andere ähnlich klingende Band handelte.

Daher könnte der Schluss nahe liegen, dass sich David Paich (Keyboards, Gesang), Bobby Kimball (Gesang), Steve Lukather (Gitarre, Gesang), David Hungate (Bass) und die Brüder Steve (Keyboards) und Jeff (Schlagzeug) Porcaro bewusst von den eingängigen Stücken des Debüts verabschieden wollten, um ihre Identität als Musiker noch deutlicher herauszustellen.

Und das gelingt ihnen auf HYDRA auf ganz hervorragende Art und Weise, denn die Stücke weisen trotz ihrer Komplexität immer noch wunderbare Melodien auf und sind trotz ihrer Länge doch immer eingängig. Zudem sind mit 99, All Us Boys, Mama und White Sister durchaus auch Radio-taugliche Rock-Stücke auf dem Album vorhanden. Aber geprägt wird der Eindruck des Werks von den beiden ersten Stücken Hydra und St. George And The Dragon.

Hydra beginnt ebenso mysteriös, wie es der Titel schon nahe legt. Der Song ist gekennzeichnet durch seine verwobene Struktur, Steigerungen sowie überraschenden Breaks und wunderbaren Gesang - auch heute noch ein gern gespieltes Highlight bei TOTO-Touren.

St. George And The Dragon klingt dann schon wieder wesentlich deutlicher nach den TOTO des Debüts, wenn er auch ebenso wie Hydra etwas komplexer daherkommt, als die Stücke auf TOTO.

99 besticht dann durch Eingängigkeit und ein wunderbares funky Feeling. Ein weiterer Hit, der sowohl auf musikalischer als auch auf melodiöser Seite besticht.

Lorraine beginnt mit einem langsamen klassischen Klavier-Intro, ehe sich der Song zu einem fast vergessenen TOTO-typischen Rock-Juwel entwickelt.

All Us Boys ist ein Party-Rocker erster Güte und wird wohl vielen besorgten Eltern aus der Seele sprechen: !Mother: Tell your daughters to stay from Rock'n'Roll, `cause it may entice them and mesmerize them, even satisfy their soul. All Us Boys just want to play, All Us Boys won't run away."

Mama stellt erneut die Fähigkeiten von Jeff Porcaro unter Beweis, denn der Song groovt von Anfang bis zum Ende wunderbar daher und es wird dabei deutlich, warum Porcaro zu Lebzeiten zu den am meisten gewürdigten und meist beschäftigten Drummern seiner Generation gehörte. Aber auch David Hungate beweist (ebenso wie schon bei 99), dass er es versteht auf diesen Groove einzugehen und diesen weiter aufzupeppen.

White Sister ist eine der großen TOTO-Rock-Nummern, die auch auf den letzten Tourneen immer wieder zur Freude der Fans aufgeführt wurde.

A Secret Love bildet dann den sehr ruhigen Ausklang des Albums. Basierend nur auf Klavier und Keyboards und sehr schön gesungen. Leider nur etwas zu kurz geraten für meinen Geschmack.

Hydra hat somit alles, was ein gutes TOTO-Album auszeichnet, Rock-Songs, Balladen, Hits, Groove, Melodie und laute Gitarren. Auch wenn es in der allgemeinen Wahrnehmung hinter den berühmteren Alben wie TOTO IV, dem Debüt und THE SEVENTH ONE zurück steht, so ist Hydra doch um keinen Deut schlechter als die anderen, nur halt bewusst ein wenig anders gehalten. Und meiner Meinung nach ist das auch gut so.
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am 9. Januar 2007
Das zweite Album ist immer besonders schwierig, das haben auch schon viele andere große Bands erfahren müssen. Viele von ihnen versuchten, einfach das erfolgreiche Debüt zu duplizieren und blieben dabei häufig hinter den Erwartungen zurück. TOTO gehen einen anderen Weg und beschreiben nach dem selbst betitelten Debüt einen neuen Weg hin zu mehr Kunst. Das Resultat ist HYDRA von 1979, also nur ein Jahr nach TOTO erschienen.

Die musikalische Veränderung mag unter anderem daran liegen, dass TOTO schon kurz nach der Veröffentlichung ihres Debüts eine der am meisten kopierten Bands waren. Gitarrist Steve Lukather erinnert sich in zahlreichen Interviews, dass immer wieder Freunde anriefen und der Band zu ihrem neuesten Hit gratulieren wollten, nur dass sich bald schnell herausstellte, dass es sich eben nicht um TOTO sondern um JOURNEY, REO SPEEDWAGON, BOSTON oder eine andere ähnlich klingende Band handelte.

Daher könnte der Schluss nahe liegen, dass sich David Paich (Keyboards, Gesang), Bobby Kimball (Gesang), Steve Lukather (Gitarre, Gesang), David Hungate (Bass) und die Brüder Steve (Keyboards) und Jeff (Schlagzeug) Porcaro bewusst von den eingängigen Stücken des Debüts verabschieden wollten, um ihre Identität als Musiker noch deutlicher herauszustellen.

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Hydra beginnt ebenso mysteriös, wie es der Titel schon nahe legt. Der Song ist gekennzeichnet durch seine verwobene Struktur, Steigerungen sowie überraschenden Breaks und wunderbaren Gesang - auch heute noch ein gern gespieltes Highlight bei TOTO-Touren.

St. George And The Dragon klingt dann schon wieder wesentlich deutlicher nach den TOTO des Debüts, wenn er auch ebenso wie Hydra etwas komplexer daherkommt, als die Stücke auf TOTO.

99 besticht dann durch Eingängigkeit und ein wunderbares funky Feeling. Ein weiterer Hit, der sowohl auf musikalischer als auch auf melodiöser Seite besticht.

Lorraine beginnt mit einem langsamen klassischen Klavier-Intro, ehe sich der Song zu einem fast vergessenen TOTO-typischen Rock-Juwel entwickelt.

All Us Boys ist ein Party-Rocker erster Güte und wird wohl vielen besorgten Eltern aus der Seele sprechen: !Mother: Tell your daughters to stay from Rock'n'Roll, `cause it may entice them and mesmerize them, even satisfy their soul. All Us Boys just want to play, All Us Boys won't run away."

Mama stellt erneut die Fähigkeiten von Jeff Porcaro unter Beweis, denn der Song groovt von Anfang bis zum Ende wunderbar daher und es wird dabei deutlich, warum Porcaro zu Lebzeiten zu den am meisten gewürdigten und meist beschäftigten Drummern seiner Generation gehörte. Aber auch David Hungate beweist (ebenso wie schon bei 99), dass er es versteht auf diesen Groove einzugehen und diesen weiter aufzupeppen.

White Sister ist eine der großen TOTO-Rock-Nummern, die auch auf den letzten Tourneen immer wieder zur Freude der Fans aufgeführt wurde.

A Secret Love bildet dann den sehr ruhigen Ausklang des Albums. Basierend nur auf Klavier und Keyboards und sehr schön gesungen. Leider nur etwas zu kurz geraten für meinen Geschmack.

Hydra hat somit alles, was ein gutes TOTO-Album auszeichnet, Rock-Songs, Balladen, Hits, Groove, Melodie und laute Gitarren. Auch wenn es in der allgemeinen Wahrnehmung hinter den berühmteren Alben wie TOTO IV, dem Debüt und THE SEVENTH ONE zurück steht, so ist Hydra doch um keinen Deut schlechter als die anderen, nur halt bewusst ein wenig anders gehalten. Und meiner Meinung nach ist das auch gut so.
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am 9. Januar 2007
Das zweite Album ist immer besonders schwierig, das haben auch schon viele andere große Bands erfahren müssen. Viele von ihnen versuchten, einfach das erfolgreiche Debüt zu duplizieren und blieben dabei häufig hinter den Erwartungen zurück. TOTO gehen einen anderen Weg und beschreiben nach dem selbst betitelten Debüt einen neuen Weg hin zu mehr Kunst. Das Resultat ist HYDRA von 1979, also nur ein Jahr nach TOTO erschienen.

Die musikalische Veränderung mag unter anderem daran liegen, dass TOTO schon kurz nach der Veröffentlichung ihres Debüts eine der am meisten kopierten Bands waren. Gitarrist Steve Lukather erinnert sich in zahlreichen Interviews, dass immer wieder Freunde anriefen und der Band zu ihrem neuesten Hit gratulieren wollten, nur dass sich bald schnell herausstellte, dass es sich eben nicht um TOTO sondern um JOURNEY, REO SPEEDWAGON, BOSTON oder eine andere ähnlich klingende Band handelte.

Daher könnte der Schluss nahe liegen, dass sich David Paich (Keyboards, Gesang), Bobby Kimball (Gesang), Steve Lukather (Gitarre, Gesang), David Hungate (Bass) und die Brüder Steve (Keyboards) und Jeff (Schlagzeug) Porcaro bewusst von den eingängigen Stücken des Debüts verabschieden wollten, um ihre Identität als Musiker noch deutlicher herauszustellen.

Und das gelingt ihnen auf HYDRA auf ganz hervorragende Art und Weise, denn die Stücke weisen trotz ihrer Komplexität immer noch wunderbare Melodien auf und sind trotz ihrer Länge doch immer eingängig. Zudem sind mit 99, All Us Boys, Mama und White Sister durchaus auch Radio-taugliche Rock-Stücke auf dem Album vorhanden. Aber geprägt wird der Eindruck des Werks von den beiden ersten Stücken Hydra und St. George And The Dragon.

Hydra beginnt ebenso mysteriös, wie es der Titel schon nahe legt. Der Song ist gekennzeichnet durch seine verwobene Struktur, Steigerungen sowie überraschenden Breaks und wunderbaren Gesang - auch heute noch ein gern gespieltes Highlight bei TOTO-Touren.

St. George And The Dragon klingt dann schon wieder wesentlich deutlicher nach den TOTO des Debüts, wenn er auch ebenso wie Hydra etwas komplexer daherkommt, als die Stücke auf TOTO.

99 besticht dann durch Eingängigkeit und ein wunderbares funky Feeling. Ein weiterer Hit, der sowohl auf musikalischer als auch auf melodiöser Seite besticht.

Lorraine beginnt mit einem langsamen klassischen Klavier-Intro, ehe sich der Song zu einem fast vergessenen TOTO-typischen Rock-Juwel entwickelt.

All Us Boys ist ein Party-Rocker erster Güte und wird wohl vielen besorgten Eltern aus der Seele sprechen: !Mother: Tell your daughters to stay from Rock'n'Roll, `cause it may entice them and mesmerize them, even satisfy their soul. All Us Boys just want to play, All Us Boys won't run away."

Mama stellt erneut die Fähigkeiten von Jeff Porcaro unter Beweis, denn der Song groovt von Anfang bis zum Ende wunderbar daher und es wird dabei deutlich, warum Porcaro zu Lebzeiten zu den am meisten gewürdigten und meist beschäftigten Drummern seiner Generation gehörte. Aber auch David Hungate beweist (ebenso wie schon bei 99), dass er es versteht auf diesen Groove einzugehen und diesen weiter aufzupeppen.

White Sister ist eine der großen TOTO-Rock-Nummern, die auch auf den letzten Tourneen immer wieder zur Freude der Fans aufgeführt wurde.

A Secret Love bildet dann den sehr ruhigen Ausklang des Albums. Basierend nur auf Klavier und Keyboards und sehr schön gesungen. Leider nur etwas zu kurz geraten für meinen Geschmack.

Hydra hat somit alles, was ein gutes TOTO-Album auszeichnet, Rock-Songs, Balladen, Hits, Groove, Melodie und laute Gitarren. Auch wenn es in der allgemeinen Wahrnehmung hinter den berühmteren Alben wie TOTO IV, dem Debüt und THE SEVENTH ONE zurück steht, so ist Hydra doch um keinen Deut schlechter als die anderen, nur halt bewusst ein wenig anders gehalten. Und meiner Meinung nach ist das auch gut so.
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am 28. September 2007
Persönliche Fakten:
Hydra war meine erste Orginal Schallplatte die ich je gekauft habe.
Ich kann mich heute, nach x Jahren, noch genau an jeden Kratzer erinnern.
Wie viele Jährchen das her ist, sage ich lieber nicht, hüstel.
St.George & the dragon war der Song der mich zu Toto gebracht hat.

Nach dem unglaublichen Erfolg der ersten Scheibe, mit Hits wie Hold the line oder
Child's anthem, konnte die Nachfolgeplatte die kommerziellen Erwartugen nicht ganz erfüllen.
Zum glück wurde man damals, nicht wie heute, sofort von der Plattenfirma gecancelt....

Die Songs:
Bekanntestes Stück ist sicherlich 99.
Eine Ballade gesungen von Luke, mit tiefgehendem Text.
Bis zur Auflösung der Band ein gern gesehener Live Gast.

Weitere Perlen sind Hydra, das erwähnte St.George, White Sister: Was für ein Live Kracher!, oder auch das
traumhafte Secret love.

Meiner Meinung nach schwächster Song ist Mama.

Die Produktion ist sensationell, punkt.
Hört euch 99 an, ja der Song wurde vor fast 30 Jahren aufgenommen......mehr brauche ich nicht zu sagen.

Also sicherlich nicht eines der bekanntesten Toto Alben, aber trotzdem sehr hörenswert, da sieben von acht Songs
einfach klasse sind.
Frontiers records würden töten um heute solches Songwriting in einem ihrer Projekte unterzubrigen, gelle :-)
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