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5.0 von 5 Sternen Amerikanisch-kanadisches Monument - spätes 60er/frühes 70er Feeling, 3. Februar 2007
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: American Woman (Audio CD)
Am 12. August 1969 wird "American Woman" als zweites von insgesamt drei Erfolgsalben der Gruppe im Studio B des "RCA" Mid-America Recording Center in Chicago/Illinois aufgenommen. Nachdem es im März 1970 veröffentlicht wurde, erreicht der Titeltrack als erster Rocksong einer kanadischen Band die Spitze der Billboard Charts.....

....das Lied beginnt mit einem 75 Sekunden langen Intro, bei dem der Cummings Sprechgesang lediglich von Bachmans Akustikgitarre begleitet wird. Gleichwohl dieses Blues Shuffle Bestandteil aller Veröffentlichungen des Songs ist, wurde und wird es im Radio nur selten gespielt. Die kanadische Band sollte ironischerweise ausgerechnet mit dieser musikalischen Warnung vor US-amerikanischer Dominanz ein Welthit gelingen, der ihnen schließlich ein Denkmal setzte. Auch die B-Seite der gleichnamigen Single "No Sugar Tonight/Mother Nature" erklimmt im selben Jahr die Spitzenposition der US-Charts, während der Gruppe mit "No Time" noch ein weiterer US Top Ten Hit gelingt.

"American Woman" ist nach "Wheatfiled Soul" (1968) das zweite Topseller-Album der "Guess Who", mit dem der erfolgreichen kanadischen Gruppe der endgültige Durchbruch in den USA gelang. Burton Cummings, Randy Bachman (Gitarre), Jim Kale (Bass) und Garry Petersen (Schlagzeug) beweisen einmal mehr, dass sie sich in keine spezielle Kategorie in der Chronik der populären amerikanischen Musik einordnen lassen. Während der sechsminütige Humpty's Blues/American Woman (Epilogue) inklusive Mundharmonikaspiel geradezu ein Lehrbeispiel für das Bluesschema darstellt, bieten die anderen Songs Elemente aus so unterschiedlichsten Musikrichtungen wie z. B. Jazzrock mit Querflöte ("969 - The Oldest Man") , Electric Folk ("When Friends Fall Out") oder das sanfte von Akustikgitarre und Piano begleitete "Talisman". So weist das Repertoire aus instrumentale und gesangliche Bestandteile auf, die an Gruppen wie "Led Zeppelin", "Jeffersons Airplane", "The Byrds", "CSN & Y" oder auch die britischen "The Who" (an die sich der Gruppenname anlehnt) erinnern lassen.

Nach dem Ausscheiden des Gitaristen Randy Bachmanns, der in den frühen 1970er Jahren mit "Bachman Turner Overdrive" weitere Erfolge feiern sollte, diversen Umbesetzungen, Auflösung und Reunions gibt es die "Rate wer" bis zum heutigen Tage.

Mit "Got To Fiend Another Way" bietet die im Jahre 2000 veröffentlichte Neuauflage des Albums einen Bonustrack. "American Woman" ist besonders empfehlenswert für Nostalgiker, die sich am unvergesslichen Feeling der ausgehender 60er und beginnenden 70er erfreuen können.

In memory: 5 Amazonsterne.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amerikanisch-kanadisches Monument - spätes 60er/frühes 70er Feeling, 12. Juli 2009
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: American Woman (Audio CD)
Am 12. August 1969 wird "American Woman" als zweites von insgesamt drei Erfolgsalben der Gruppe im Studio B des "RCA" Mid-America Recording Center in Chicago/Illinois aufgenommen. Nachdem es im März 1970 veröffentlicht wurde, erreicht der Titeltrack als erster Rocksong einer kanadischen Band die Spitze der Billboard Charts.....

....das Lied beginnt mit einem 75 Sekunden langen Intro, bei dem der Cummings Sprechgesang lediglich von Bachmans Akustikgitarre begleitet wird. Gleichwohl dieses Blues Shuffle Bestandteil aller Veröffentlichungen des Songs ist, wurde und wird es im Radio nur selten gespielt. Die kanadische Band sollte ironischerweise ausgerechnet mit dieser musikalischen Warnung vor US-amerikanischer Dominanz ein Welthit gelingen, der ihnen schließlich ein Denkmal setzte. Auch die B-Seite der gleichnamigen Single "No Sugar Tonight/Mother Nature" erklimmt im selben Jahr die Spitzenposition der US-Charts, während der Gruppe mit "No Time" noch ein weiterer US Top Ten Hit gelingt.

"American Woman" ist nach "Wheatfiled Soul" (1968) das zweite Topseller-Album der "Guess Who", mit dem der erfolgreichen kanadischen Gruppe der endgültige Durchbruch in den USA gelang. Burton Cummings, Randy Bachman (Gitarre), Jim Kale (Bass) und Garry Petersen (Schlagzeug) beweisen einmal mehr, dass sie sich in keine spezielle Kategorie in der Chronik der populären amerikanischen Musik einordnen lassen. Während der sechsminütige Humpty's Blues/American Woman (Epilogue) inklusive Mundharmonikaspiel geradezu ein Lehrbeispiel für das Bluesschema darstellt, bieten die anderen Songs Elemente aus so unterschiedlichsten Musikrichtungen wie z. B. Jazzrock mit Querflöte ("969 - The Oldest Man") , Electric Folk ("When Friends Fall Out") oder das sanfte von Akustikgitarre und Piano begleitete "Talisman". So weist das Repertoire aus instrumentale und gesangliche Bestandteile auf, die an Gruppen wie "Led Zeppelin", "Jeffersons Airplane", "The Byrds", "CSN & Y" oder auch die britischen "The Who" (an die sich der Gruppenname anlehnt) erinnern lassen.

Nach dem Ausscheiden des Gitaristen Randy Bachmanns, der in den frühen 1970er Jahren mit "Bachman Turner Overdrive" weitere Erfolge feiern sollte, diversen Umbesetzungen, Auflösung und Reunions gibt es die "Rate wer" bis zum heutigen Tage.

Mit "Got To Fiend Another Way" bietet die im Jahre 2000 veröffentlichte Neuauflage des Albums einen Bonustrack. "American Woman" ist besonders empfehlenswert für Nostalgiker, die sich am unvergesslichen Feeling der ausgehender 60er und beginnenden 70er erfreuen können.

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American Woman
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