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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen18
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am 9. Juli 2007
Eine fantastische CD! Neben sehr schönen Melodien, einfach musikalisch sehr interessant. Es scheint, als bediene sie sich aller musikalischen Stile und Instrumente. Eine Freude für das Ohr und auch für das Herz. Und es tut gut, zu wissen, dass es noch richtig kreative Musiker gibt, die einem dass nicht gleich auf die Nase binden und einfach nur einen großartigen Job erledigen!
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am 8. Mai 2009
Zu Fiona Apple kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Ein Zufallslink, kurz reingehört, ich war gefangen. Ich bezog gleich alle CD auf einmal. Endlich wieder eine junge Sängerinnenstimme mit Charakter. Ob Leidenschaft, Ironie, Wut, Zorn oder Zärtlichkeit, alles spricht aus ihr genau wie aus den Kompositionen, die nicht gefällig alles zu einem Harmoniebrei machen, sondern die Stimme antreiben, nachziehen oder mit ihr spielen. Das bestimmt der jeweilige Text, den Apple ist auch noch eine poetische Songwriterin. Es heißt, die Plattenfirma tat sich schwer, sie zu veröffentlichen und es geschah wohl nur unter dem Druck der Fans. Aber vermutlich ist es gerade der Widerstand gegen den musikalischen und geistigen Mainstream, der Fiona Apple unwiderstehlich macht.
Langeweile oder Sättigung entstehen bei der Tiefe nicht. Wer verstehen kann, das Tori Amos oder Kate Bush einen in den Bann ziehen können, wird dieses Gefühl auch bei Fiona Apple finden.
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am 10. November 2005
Die sechs Jahre warten haben sich gelohnt - und die Zeit bis zur nächsten CD von Fiona Apple werden schmerzlich. Die neue CD ist für mich das interessanteste Musikwerk des Jahres 2005. Außergewöhnlich abwechslungsreich, interessant, geheimnisvoll, hingebungsvoll, unkoventionell und sexy. Einfach extraordinary.
EIN ERLEBNIS!
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am 10. Dezember 2005
Fiona Apple ist nicht die Künstlerin, die jährlich neue Werke raushaut. Fiona Apple lässt sich Zeit. Fast schon viel zu viele Jahre nach dem 2. Album "When the pawn hits the conflicts..." kehrt die Apple nun also zurück mit einer Platte, die erstaunlicher ist, als ich sie erwartet hatte. "Extraordinary Machine" heißt das neue Werk und ja, es ist außergewöhnlich. Fiona Apple hatte immer das Gespür für atemberaubende Tracks und tiefgründige Texte, die unter die Haut gehen. "When the Pawn..." war da phasenweise schon zu tiefgründig und daher habe ich hier diesmal das Gefühl, sie hat sich selbst gefunden. Der Titeltrack gehört für mich zu den Höhepunkten: "Extraordinary Machine" kommt als Single eher ruhig und ganz anders als von Fiona Apple erwartet daher, entwickelt sich gar zum Ohrwurm und legt damit das Fundament für ein großartiges Album. Sie legt nach mit tollen tracks wie "O Sailor" (sensationell!), "Get him back" oder "Tymps", ehe sie den Höhepunkt mit "Parting gift" erreicht! Es wird nie langweilig auf diesem Album, wenn "Please please please" und "red red red" nochmal richtig mitreißen.
Einzig und allein "Not about love" spricht mich noch nicht so richtig an und hätte vermutlich besser auf "When the pawn..." gepasst, aber grundsätzlich liefert die Apple hier ein rundes und großartiges Werk ab, dass die Zeit des Wartens vergessen lässt...
Fazit: Fiona Apple ist keine leicht verdauliche Kost, aber wer sie in vollen Zügen genießen kann, der hat richtig lange was von Ihr! Künstlerinnen dieser Art müsste es mehrere geben!
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am 5. Oktober 2005
Eine wirklich positive Überraschung: nachdem ich von der seit 2004 kursierenden Version von "Extraordinary Machine" (produziert von Jon Brion) doch sehr enttäuscht war und die Zweifel der Plattenfirma teilte, ist die jetzt erschienene Platte ein Meisterwerk, mit dem ich nicht mehr gerechnet hatte. Die waren Gewinner heissen in diesem Fall Brian Kehew und Mike Elizondo, die "Extraordinary Machine" nochmal neu produziert haben. Hier zeigt sich, dass das Funktionieren der Songs eben nicht nur vom Songwriting, sondern vor allem von der Produktion abhängt. Die vorher halbherzig und verhuschten Lieder sind hier zu Perlen geworden. Das neue Track-Listing ist ebenfalls wesentlich besser als das der Urfassung. Vor allem die Balladen "Sailor" und "Oh Well" begeistern, ein besonderer Tip ist jedoch "Tymps (The sick in the Head Song)" - wär hätte gedacht, dass Fiona mal einen echten Hiphop-Hit landen würde. Überhaupt zeigt sich an verschiedenen Stellen erfrischend der Hiphop-Background von Elizondo, die satten Bläser- und Streicherarrangements erinnern an seine Macy Gray-Produktionen. Die schnellen Stücke profitieren hiervon besonders, vor allem das funkige "Please, Please, Please". Für diese Platte hat sich auch 6-jähriges Warten gelohnt. Schon "When the Pawn" ist ein zeitloser Meilenstein der Popgeschichte, "Extraordinary Machine" steht dem Vorgänger in keinster Weise nach. Die wahre Stärke von Fiona liegt in der Vielschichtigkeit - an ihren Platten überhört man sich nie.
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am 5. Februar 2006
Lange lange mussten wir alle warten, aber nun kommen wir endlich wieder in den Genuss einer neuen
CD von der zweifellos genialen "Fiona Apple".
Ich hab mich zurückgehalten um nicht voreilig eine Rezension zu schreiben, die später vielleicht nicht
mehr meine Meinung widerspiegelt, und das war auch gut so.
Produziert wurde dieses Album zumeist von dem bekannten und exzellenten Bassisten "Mike Elizondo", der
natürlich auch (wie schon bei "When the pawn") dieses Instrument hier in jedem Song spielt - und wie !
Der Titelsong zeigt schon deutlich, dass sie an ihrem wunderschönen Gesang in den 6 Jahren nichts
geändert hat oder wenn, dann zum positiven und den Namen "Jon Brion" dort zu lesen, findet man ja auch
nichts anderes als normal.
Doch leider liegt man falsch, wenn man meint, man würde selbigen bei jedem Titel antreffen !
Wo "Jon Brion" doch das Herz beider voriger Alben war, taucht er hier leider nur in 2 Tracks auf !
Dieser erste Song ist schon mal unglaublich detailverliebt und einfallsreich arrangiert mit Qualitäten
im Gesang, die ich bei der "Fiona Apple" noch nicht gehört habe - wunderschön (auch der Text :)).
In Track 2 hört man dann eher bekanntere Töne.
So kommen gleich ein schneidiges Schlagzeug ("Ahmir '?uestlove' Thompson") und das unverwechselbare
'Fiona-Piano' hervor und man fühlt sich so richtig 'zuhause' in dieser Musik.
So brillant der Track auch sein mag, ich finde ihn, wie viele Tracks dieser CD, nach jetzt längerer
Zeit des Hörens etwas zu lang bzw. et passiert etwas zu wenig.
Die weiteren Songs (außer "Not About Love" und "Waltz") spielt "Abe Laboriel, Jr." das Schlagzeug, wenn
es denn eines gibt (Paul McCartney, Sheryl Crow - Wildflower, Jewel - 0304, Vanessa Carlton, L. M. Presley etc).
Das hat mich wiederum stark verwundert, da ich natürlich "Matt Chamberlain" erwartet habe, der schon
ihre beiden vorigen Album maßgeblich zu Meisterwerken gemacht hat !!
Nun gut, ich bin der Meinung, dass man das durchaus merkt und macht man eine Vergleichs-Hörung
mit "When the Pawn" wird der Unterschied leider sofort sehr klar !
"O'Sailor" ist allerdings einer der schönsten Tracks dieser CD mit einer Harmonie zum Dahinträumen und
einem wunderbar tragenden Bass, dazu dieses simple aber effektvolle 'glockenähnliche' Läuten rechts - ein Traum.
Ernüchternd schließt sich dann "Better Version of me" an, der durch ein präsentes Piano und sehr gutem
Schlagzeug ebenso glänzt, wie durch die verschiedenen Blas-Instrumente.
Ansonsten ein eher eckiger Song, der sofort auffällt und mich auch über den jetzt längeren Zeitraum immer noch
sehr anspricht - kurz, knackig und ausgezeichnet gespielt - einer der besten des Albums.
Maßgeblich an den verspielten, tollen Instrumentierungen sind auf dieser CD "Jebin Bruni" und "Zac Rae"
beteiligt, die sozusagen den Posten ausfüllen, den auf vorigen CDs "Jon Brion" ausgeübt hat !
Mit "Tymps" kann ich leider wenig anfangen - ist nicht ganz mein Geschmack.
"Parting Gift", wie alle Songs, wo nur sie allein am Piano unterwegs ist, sind klar super gesungen und
das Piano-Spielen beherrscht sie zweifellos !
Interessanter wird’s dann wieder bei dem kraftvollen Song "Window" !
Auch hier kommt man anfangs aus dem Staunen nicht heraus - die ersten 3-4 male sitzt man nur gebannt da
und hört zu, doch nach einigen Malen mehr des Hörens sieht das zumindest bei mir anders aus.
Unbestritten ist er sicher einer der schärfsten Songs hier; das Schlagzeug ist nicht schnell aber dafür
hart und kompromisslos, der Gesang genauso - der Text ist sehr gut, aber irgendwie hält der Song keine
Langzeit-Überraschungen bereit. Wo ich anfangs noch total begeistert war, ob der Energie und der Kraft, die er
ausstrahlt, find ich ihn inzwischen zumeist nur etwas zu eintönig (bis auf das Drums-Finale :-)).
Ich kann aus Erfahrung sagen, dass DAS bei der vorigen CD "When the Pawn" (bei mir !) nicht so ist, die hab
ich 6 Jahre (!) und jedes Mal bin ich von neuem Fasziniert von ihr, obwohl ich sie sicher schon mind. 10-mal
öfter gehört habe, als dieses neue Album von ihr !
Mit tiefem Bass und Bass-Drum und etwas traurigem Piano-Spiel geht’s es dann in "Oh Well" weiter.
Durchaus ein sehr guter Song mit tollen 'French Horn' und sehr intensivem Gesang, der einem unheimlich
viel sagt, ohne dass man auf einen Text achten muss - außergewöhnlich !
Insgesamt ein eher ruhiger Song mit teilweise gar wütendem Gesang und schönem Grundrhythmus.
Danach kommt dann einer der (meiner Meinung nach) besten Songs des Albums : "Please Please Please" !
Schon von Anfang an merkt man, hier geht was. Ein beinahe schnörkelloser Rocksong, der leicht schnelleren
Sorte und mit eingängiger Melodie. Unterstützt vom wirklich sehr guten Schlagzeug, das den 3 Worten
viel Unterstützung leistet :) Sehr energetisch, relativ kurz, hier wird nix gestreckt, so soll das sein.
Und dann auch noch ganz ohne Piano und mit nem Bassisten, der auch Gitarre spielt.
"Red Red Red" - sind zwar auch 3 Worte, aber ein ganz anderer Song.
Ganz zaghaft instrumentiert mit Streichern, saften Drums und gefühlvollem teilw. energischem und extrem
variablen Gesang. Eher etwas zum Träumen und entspannen (das bezieht sich jetzt nur auf die Musik !).
In "Not About Love" findet man meine ich den Höhepunkt der Kreativität dieser CD wieder.
Unbedingt würde ich ihn als einfallsreichsten Song ansehen, der auch einen sehr besonderen Gesang hat und
eine wunderbar andere Song-Anlage (hat bestimmt auch nen Namen, den ich nicht kenne :-)).
Phasenweise unglaublich schnell gespielt, dann wieder ganz ruhig - dann wieder ne kurze Pause; einfach interessant !
Besonders das Schlagzeug (zweiter Song mit "Ahmir Thompson") ist absolut genial.
Ein absolutes Highlight dieses Albums !
Nun und der Abschluss "Waltz" ist von typischen Brion-Arragements geprägt, einem tollen Piano und Organ ("Benmont Tench" !)
und einem traumhaften Orchester von "Patrick Warren".
Mit der komplett anderen Besetzung im Gegensatz zum Rest der CD sticht dieser Song schon sehr hervor
(Bass : "Jon Brion", Drums : "Jim Keltner" !).
Er erinnert ein ganz klein wenig eher an eine Art Swing - mit unvergleichlicher Melodie, leider ist er viel zu kurz !
Also insgesamt natürlich ein geniales Werk mit sehr guter Instrumentierung und ausgezeichnetem Klang !
Dennoch kommt es nicht einmal annähernd an die grenzenlose Perfektion des vorigen Werkes heran !
Schade ist das allemal, aber wenn so was jemand noch einmal schafft, dann "Fiona Apple" und ich hoffe
ja nicht, dass ich wieder 6 Jahre warten muss, auf das vierte Album.
Also : kaufen und staunen !
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am 13. April 2006
Dieses Album setzt neue Massstaebe.
Nicht nur dass einige Fans ca. ein Jahr dafuer gekaempft haben, dass es erscheint, sondern auch, dass dieser 2005 Sound, Jahre noch nach klingt. Oh Well.
Wer Fiona nicht kennt und nicht weiss was er kauft, sollte sich auf Amazons Frauengejaulehinweise verlassen, aber diese Frau hat schon etwas mehr. Die Texte sind etwas staerker oder gleichwertig , die des 'Surfers' - ein ideales Aufbaugeschenk also ...
der Sound, aber ist schwer individuell ... ein grosses Theater, Musical oder eben das Leben - und das ohne grosse Industrie - Insidertip!
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am 23. Oktober 2005
Immer wenn ich in den letzten sechs Jahren beim durchstöbern meiner CD Sammlung auf Fiona Apple stieß habe ich mich gefragt was wohl aus ihr geworden ist. Nach ihren beiden zurecht erfolgreichen ersten Alben Tidal und When the Pawn... war es ja sehr still um sie geworden. Umso mehr war ich gespannt als ich von dem neuen Album hörte.
Leider hat mich Extraordinary Machine auch nach mehrfachem hören eher enttäuscht. Es ist sicherlich kein schlechtes Album. Die Entwicklungen und Neuerungen im Sound im Vergleich zu den Vorgängeralben sind wesentlich geringer als man es nach sechs Jahren Pause von einer kreativen Musikerin wie Frau Apple hätte erwarten können. Das eigentliche Problem für mich ist aber nicht der stilistische Stillstand sondern das das Album irgendwie nicht in Fahrt kommt. Man bekommt den Eindruck das die Sängerin eher krampfhaft versucht ihrer Musik etwas neues zu verleihen ...so klingt Extraordinary Machine letztendlich wie Tidal auf Krawall gebürstet, wenn man so will. Ein anderes, leider altbekanntes Manko bei Apple sind die Texte, deren Qualität extrem schwankt...von dümmlicher Reimerei zu wirklich geistreicher poplyrik.
Insgesamt bleibt es aber doch eben die Arbeit einer wirklich hervorragenden Künstlerin, so das die drei Sterne durchaus gerechtfertigt sind...und einige wirklich gute Einzelnummern hat die CD auch zu bieten (Thymps, Extraordinary Machine, O'Sailor).
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