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Kundenrezensionen

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am 4. April 2005
Nach den beiden genialen Erstlingen "The Principle Of Evil Made Flesh" und "VEmpire Or Dark Faerytales In Phallustein", wechselten CRADLE OF FILTH 1996 das Label und landeten bei Music For Nations. Dies hat den Vorteil, dass man erstmals den innovativ virtuosen Sound der Ausnahmeband auch endlich in eine angemessene Produktion einbetten konnte.
Es gibt nur wirklich ganz ganz wenige Alben (besonders im Black-Metal Genre) welche sich sowohl konzentriert in völliger Dunkelheit mit Kopfhörer genießen lassen, aber auch genauso gut zum Headbangen einladen können. Gleichzeitung unglaublich wütend und brachial klingen, ohne sich ins Chaos zu verlieren oder auf komplexe Melodien zu verzichten. CRADLE OF FILTH schaffen diesen fast unmöglichem Spagat auf diesem Album. Durch geschickt eingesetzte Keyboards, Danis unbeschreiblichen Vocals und vor allem durch das komplexe Zusammenwirken aller Instrumente, entsteht eine unglaublich düstere Atmosphäre, die einen sofort in ihren Bann zieht. Trotzdem sorgte beim letzten Konzert der Song "A Gothic Romance" für "Moshen" im Publikum - vor allem in den harten Passagen gen Ende.
CRADLE OF FILTH-typisch beginnt das ganze mit einem symphonischen, instrumentlaen Keyboard-Intro, welches schon einmal die richtige Stimmung aufbaut. Gefolgt wird dieses hier vom ungewöhnlichen Opener "Heaven Torn Asunder" - ungewöhnlich weil sich der Song erst sehr langsam steigert und erst nach drei Minuten ein hohes Tempo erreicht, was für einen Opener etwas eigenartig ist. Doch der Song gibt den Stil der CD vor. Es wird weniger geknüppelt, Keyboards und Melodien stehen hier weit über krachenden Gitarrenriffs und Doublebassgenonner (auch wenn es diese Passagen selbstverständlich auch gibt). Insgesamt handelt es sich aber um das "ruhigste", gothic-lastigste, womöglich aber atmosphärischste Album der Band. Doch nicht nur in diesen Aspekten werden Maßstäbe gesetzt. Vor allem die unheimliche Komplexität, sowohl in den Songstrukturen als auch in Lyrics (BTW: Dani ist ein Gott in dieser Beziehung), sucht bis heute ihresgleichen - zumindest bei anderen Bands. Es macht wenig Sinn einen Song besonders hervorzuheben, denn dieses Album entfaltet erst als Gesamtkunstwerk betrachtet seine volle Genialität. Alles ist in sich geschlossen, der Aufbau gleicht einem guten Film. Harte und melodische Passagen wechseln sich in perfekten Abständen ab, nie kommt Langeweile auf. Man muss die CD sehr oft hören, um alle Details mitzubekommen und die Strukturen zu durchschauen. Langweilig wird das Album nie. Es ist und bleibt ein unverkennbares, unnachahmbares Meisterwerk - wenn auch kein einigartiges: Alle CRADLE OF FILTH-Scheiben bewegen sich auf diesem ansonsten unerreichten Niveau. Jeder der sich intensiv und ohne irgendwelche "Sell-Out-Vorurteile" und weitestgehend objektiv mit dieser Musik beschäftigt, dürfte das einsehen, auch wenn man den Stil nicht zwangsläufig mögen muss.... Man liebt es oder man hasst es - an der Genialität ändert dies nichts.
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am 30. Januar 2015
Mit diesem Album haben die Männer um Frontzwerg Dani das fürmich beste Album ihrer gesammten Karriere veröffentlicht. Noch immer bekomme ich bei diesen ergreifenden Melodien jedesmal eine Gänsehaut. Zur Musik möchte ich gar nichts groß mehr schreiben, sondern mich auf die vorliegende Vinyl-Ausgabe beziehen. Was Peaceville hier anbietet ist schlicht und ergreifen ein Traum! Ein hochwertiges Klappcover, zwei schwere 180g-Scheiben, sämltiche Texte auf den Innenhüllen und das auf 2000 Stück limitiert. Wer hier nicht zugeift ist selber schuld!
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am 24. Dezember 2010
Jene, die Cradle of Filth von erster Stunde an kennen und lieben werden dieses Meisterwerk vergöttern und dürfen ohne Bedenken einen Kauf in Erwägung ziehen. Wer die Band über spätere Alben (like Thornography) kennt, sollte erst probehören.

Der Labelwechsel zu "Music for Nations" tat der Band hörbar gut. Die Produktion trifft den Kern der Aussage dieses Werkes. Nicht zu klar und kommerziell aber eben auch nicht im Stil einer Garagenaufnahme vom Nachbarsjungen.

Die Platte lebt von ihrem Charme angefangen beim fantastischen Coverartwork über eine optimale Spielzeit von 9 Songs bis hin zum musikalischen Finale des letzten Songs "Haunted Shores". Einzig das 2000er Release der Band "Midian" kann dieser Platte in meinen Augen das Wasser reichen. Die Songs haben einen absolut hohen Wiedererkennungswert. Ich selbst besitze auch das "Best-of" von Cradle und immer wenn ein "Dusk-Titel" anläuft erkennt man dies bereits nach der ersten Tonfrequenz.

Eignetlich lässt sich kein überragender Song der Platte festlegen da das Gesamtbild einfach überwältigend ist. Trotzdem möchte ich auf einige Songs näher eingehen.
"Funeral in Carpathia" ist so ziemlich das Beste was jemals meinen Hörkanal geflutet hat. 8:24 Minuten pure Musikerotik. Einfach sensationell was die Briten hier vertont haben, sägende Riffs, mehrstimmiger Refrain und stetige Rythmuswechsel wobei die Hooklines immer wieder zuerkennen sind.
Der Nachfolger "A Gothic Romance" stellt den bombastischsten Song des Albums dar mit vielen Facetten versehen. Es passiert immer was in diesem Epic-Kracher. Bester Unterhaltungswert trotz Überlänge.
Bei "Malice through the looking Glass" nehmen die Herren um Frontman Daniel Davey den Fuß etwas vom Gas. Ja man könnte sogar bald von einer Ballade sprechen aber das tut dem Album sehr gut und lässt neuen Wind aus den Boxen schallen und absolut überzeugende Gitarrenläufe.
Der Titel Song prescht von Sekunde 1 an mit Macht nach vorne und reißt den geneigten Hörer ohne Kompromiss mit sich. Es setzten sofort markante Riffs ein und Dani schmiert seine beschwörend klingende Stimme über die Lines. Ebenfalls einer meiner ganz großen Faves im Archiv der Band.
"Beauty slept in Sodom" rundet die Sache vor dem großen Finale nochmal schön ab und drosselt das Tempo dezent aber markant. Auch hier wird Dani von einer Frau in den Vocals gestärkt was den typischen Cradle-Sound so populär gemacht hat.

Abschließend lässt sich sagen: Eines der ganz großen Werke im Black Metal Genre und mit Sicherheit der große Durchbruch der Briten. Diese Klasse wurde in der Form nie wieder erreicht.

Viel Spaß damit!!
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am 28. November 2004
Auch ich brauchte ein paar Durchläufe, um dieses Album richtig geil zu finden, auch aus dem Grunde, weil Dani Filth sich manchmal derart die Stimmbänder blutig kreischt, dass man ihn ohne Booklet so gut wie nie verstehen kann. Wenn man sich allerdings nur auf die mächtige Musik einlassen will und sich abends mit Kopfhörern vor seine Anlage setzt, die Augen schließt und sich von den Songs treiben lassen will, hat man keine großen Probleme.
Der Gesamtsound des vorliegenden Albums ist etwas dumpfer als die Nachfolgeralben (aber etwas polierter als bei den Vorgängern) und die Drums sind wohl etwas weniger getriggert als bei den späteren Werken mit Adrian Erlandsson - dadurch kommt eine etwas mystischere Stimmung auf (trotzdem ist und bleibt mein Cradle-Favorit "Midian").
"Dusk And Her Embrace" startet nach dem Intro mit "Heaven Torn Asunder", das für mich den schwächsten Songs des Albums stellt - obwohl die Bassline am Anfang und Ende ziemlich cool klingen; trotzdem kann mich der Song irgendwie nicht vollends überzeugen, er ist einfach etwas langwierig, es passiert zu wenig. Ähnlich empfinde ich das übrigens auch bei "Cruelty And The Beast", wo der Opener "Thirteen Autumns And A Widow" für mich auch der schwächste Song des Albums ist.
Danach aber geht es richtig los: das mächtige, melancholische "Funeral In Carpathia", das mit einigen coolen Breaks und vereinzelt eingestreuten Gitarrensoli aufwartet, dann folgt mit dem epischen, großartigen "A Gothic Romance - Red Roses For The Devil's Whore" (den Titel muss man sich schon allein mal auf der Zunge zergehen lassen), das längste Stück der CD und gleichzeitig eines der besten.
Auf dem Digipack schließt sich nun das sehr düstere, heftige "Nocturnal Supremacy" an, das man ja schon von der "VEmpire"-Scheibe kennt. Natürlich kann man sich an dieser Stelle wieder einmal fragen, ob es wirklich nötig ist, jeden Song wieder neu und in einer anderen Version einzuspielen oder nicht, wie Cradle das ja öfters tun, aber die neue Version des Songs ist natürlich nicht schlecht und das Stück fügt sich gut in das Gesamtkonzept des Albums ein.
"Malice Through The Looking Glass" danach mutet mit seinen wunderschönen Gothic-Voices und den fließenden Gitarrenharmonien zum Ende richtig romantisch an und ist insgesamt etwas langsamer gehalten als die anderen Songs des Albums.
Und dann kommt natürlich das absolute Highlight: der an Genialität nicht zu überbietende Titeltrack. Der Song ist wirklich der absolute Oberhammer, irrwitzige Breaks, Blastbeat-Passagen, ruhige Stellen, wo nur Orgel, Frauengesang und Geflüster ertönt - hier ist alles am Start und man fragt sich wieder mal: wie kann man so was schreiben? - Einer der besten Cradle-Songs überhaupt - vielleicht sogar der beste.
Nach diesem Wahnsinns-Track kommt so ein ruhiges, sehr schönes Zwischenstück wie "The Graveyard By Moonlight" (das besser als das Intro ist, wie ich finde) gerade richtig, bevor es zu den letzten beiden Titeln "Beauty Slept In Sodom", das ruhig mit einem Cembalo-Intro anfängt, um sich dann immer mehr zu steigern (auch ein sehr geiler Song), und dem brutalen, schnellen, aber trotzdem immer noch irgendwo melodischen "Haunted Shores" kommt.
Insgesamt ist natürlich auch "Dusk And Her Embrace" ein Meisterwerk aus dem Hause Cradle. Nicholas Barkers komplexes Drumming ist einfach unglaublich (auch mir gefällt es viel besser als auf "Cruelty And The Beast"), man wird nicht müde, das immer wieder zu erwähnen.
Das Ganze ist extrem düster, vielleicht das düsterste Cradle-Werk und ich komme nicht umhin, wieder einmal lobend hervorzuheben, wie geil es Cradle einfach verstehen zu arrangieren. Keiner versteht es so wie die Engländer, derartig perfekte Arrangements - mit Gothic-Voices und Frauenstimmen als atmosphärische Unterstützung immer genau an den richtigen Stellen eingesetzt und fettem, beeindruckendem Gesamtsound - aus dem Hut zu zaubern!
Ach, was bin ich froh, diese Band für mich entdeckt zu haben, nachdem ich anfangs immer noch dachte: Was ist das denn für ein Krach?...
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"Dusk And Her Embrace" war in den späten 90ern mein erstes Cradle-Album, allein deswegen nimmt es einen besonderen Stellenwert ein. Daran hängen einfach viele schöne Erinnerungen. Aber auch davon ab ist es für mich neben "Midian" das beste Album der Briten. Der Sound ist zwar hier noch etwas dünn, aber die starken Songs gleichen das Manko locker wieder aus. "Malice Through The Looking Glass" und "Funeral In Carpathia" gehören zum Besten, was COF je auf Platte gebannt haben. Außerdem schimmern hier die Black-Metal-Wurzeln noch etwas mehr durch als bei den Nachfolgern. Nein, richtigen Black Metal hat die Band nie gespielt, bei der Behauptung würde jeder "trve" Schwarzmetaller an die Decke gehen. Die Bezeichnung Dark Metal oder meinetwegen ein Geschwurbel wie "Extreme Gothic Metal" passen hier schon eher. Die Songs sind auf der einen Seite anständig hart, auf der anderen Seite aber auch ziemlich melodisch. Erstmals kamen auf "Dusk..." die typischen symphonischen Soundtrack-Elemente zum Einsatz. Zwar haben COF auch im neuen Jahrtausend mehrere gute Alben veröffentlicht, doch so gut wie auf dem Dreher von 1996 (eigentlich hätte das Album schon eher erscheinen sollen) waren sie danach nie wieder; "Midian" ist von dieser Behauptung allerdings ausgenommen.
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am 24. November 2000
Dieses Album ist wohl das beste was Cradle je zustande gebracht hat. Obwohl auch alle ihre anderen Alben von The principle of... bis Midian superklasse sind, und alle 5 Sterne verdient haben, würde noch immer Dusk..an her Embrace mit knappen Vorsprung von Midian als ihr bestes Album beteichnen. Besonders der Song Malice through the looking glass (Song 4) ist der absolute Wahnsinn. Ich habe mir dieses Album sicherlich schon 500 Mal reingezogen, da es einfach nie langweilig wird !!!
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am 7. Juli 2014
Nach dem doch etwas überraschenden Ausstieg von Paul Allender, immerhin Lead Songwriter der Band der letzten 14 Jahre, besinnt man sich auf frühere tage zurück: paul war doch schon einmal nicht im Bandgefüge! Genauer gesagt genau zwei Mal, und zwar bei "Dusk... And Her Embrace" und "Cruelty And The Beast". Zeit, diese zwei (soviel im Voraus) zeitlosen Meisterwerke noch einmal zu beleuchten.

"Dusk..." bietet nach der mehr als gelungenen VEmpire einen mehr oder weniger logischen Schritt vorwärts:
Das Gemisch Melodic Black und Dark Metal wird beibehalten, weicht aber mehr atmosphärischen Parts, welche einen hervorragenden Kontrast zu einigen knüppelharten Passagen geben. Gespickt wird das weiterhin mit einigen female Vocals, welche dem Ganzen einen Gothictouch verleihen. Werden live Songs von diesem Album (und dem Meisterwerk, der zwei jahre später folgte) gespelt, eskalieren alle. Ganz besonders hervorgehoben werden müssen "Funeral In Carpathia" und der Titeltrack.

Ein nachteil könnte für viele Darstellen, dass Dani auf diesem Album mehr denn je kreischt, fast schon quietscht streckenweise. Ich kann mir inzwischen keine anderen Vocals mehr auf diesem Werk vorstellen. Muss man auf jeden Fall gehört haben!
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Was würde wohl passieren, wenn ich mein CD-Player an Halloween nach draußen stelle, diese CD laufen lasse und warte bis ein paar Pseudo-Monster vorbeikommen? Richtig, sie würden das fürchten lernen, denn „Dusk And Her Embrace“ ist mit Abstand die düsterste, intensivste und vor allem beste Cradle Of Filth Scheibe, und garantiert nicht „Midian“. Das besondere an dem Album ist, die Musik wirkt nie aufgesetzt, oder irgendwie pseudomäßig. Hier gibt’s noch richtig guten Melodic Black Metal mit Gothic Metal Einflüssen, ich nenne es ja gern, wie die Band, Vampiric Metal, das trifft es genau, falls ihr euch darunter was vorstellen könnt. Wenn ich zuhause alles dunkel mache, mich aufs Bett leg, und dieses Album höre, schwebe ich in eine Gedankenwelt, die wohl der beste Vampirhorrorfilm geben könnte. Man stellt sich eine verlassene Gegend vor, viel Häuser aber niemand zuhause, ganz alleine, und wird von einem Schauer verfolgt, von einem Vampir. Dieses Album wäre meiner Meinung nach der perfekte Soundtrack für Filme wie Fright Night 1 und 2. Dani kreischt wie er es sonst nicht mehr tat, die Musik und die Instrumente sind einfach perfekt. Trotz der unüberhörbaren Härte und Tiefe der Songs, findet man immer wieder düster-schöne Melodien, die Fantasien in einem wecken. Ist es nun „Heaven Torn Asunder“ oder „Funeral In Carpathia“, hier kann man sich gruseln! Das tolle „A Gothic Romance“ beweist nun mal mehr die Kreativität der Band, hier gibt’s schöne Tempowechsel und tolle Gesänge (und Gekreische). Besonders die weibliche Stimme verleiht den Songs, das vampiristische. Beim Titeltrack könnte man meinen es wird nie wieder hell, und man wird jeden Moment gebissen, oder beobachtet ein Vampirpaar beim romantischen Abend. Mit „Beauty Slept In Sodom“ kommt mein persönlicher Lieblingstrack auf der CD und vielleicht auch von der Band. Sehr melodisch, sehr düster, sehr schleppend und sehr erotisch, nicht das ihr das jetzt falsch interpretiert, aber das ist einfach der perfekte Song. Wie gesagt, wenn man mal das Bedürfnis hat sich zu fürchten oder mal in eine Gedankenwelt zu schweben, ist dieses Album göttlich. Besonders Fans von Vampiren und Vampirfilmen ist diese CD ans Herz zu legen, jedoch sag‘ ich gleich dazu, die wahre Schönheit und Göttlichkeit des Albums, kommt nur dann zur Geltung wenn man sie im dunklen hört, „Dusk And Her Embrace“ ist nicht so ein Album, das man mal nebenher beim Aufräumen oder Autofahren hören kann, diese CD braucht viel Geduld und Fantasie. Wer erst mit neueren Alben auf Cradle gekommen ist, der wird wohl erst mal dumm aus der Wäsche gucken, denn mit Songs wie „Temptation“ oder „Nymphetamine“ hat dieses Album rein garnichts zu tun. Wer glaubt „Midian“ und die Nachfolger seien perfekter Vampiric Metal muss schleunigst dieses Album hören. Das beste Cradle Album, einmal nachts hören, und dann hatte man eine rabenschwarze Nacht.
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am 15. November 1999
Dieses Meisterwerk der "New-School-of Black-Metal" ist sicherlich ein Meilenstein im Musikgeschehen unserer Zeit dar. Hier treffen hohe musikalische Meisterschaft, kompositorische Höchstklasse und eine fantastische lyrische Inspiration aufeinander, um zu einer nie dagewesenen, beängstigend dichten Legierung zu verschmelzen. Die Thematik umfaßt viele düstere Legenden, Liebe, Tod und Teufel, Dämonen und Vampire erstehen als erhabene Ikonen vor dem gebannten Hörer und reißen ihn unvermittelt und gnadenlos in den nachtschwarzen Abgrund, in die "Wiege des Bösen". Musikalisch sind vor allem das Keyboard und der Gesang hervorzuheben. Unvergleichlich, welch eine hermetische Atmosphäre mit diesem Instrument geschaffen wird, diese ist die Leinwand, auf welche Dani, seines Zeichens Sänger, die ergreifendsten und boshaftesten Ausgeburten schwarzer Ton- und menschlicher Stimmkunst bannt. Die übrigen Instrumente vermitteln, wo nötig, eine steinerne Härte aber auch mitreißenden Drive. Als Anspieltip möchte ich "A Gothic Romance - Red Roses for the devils whore" nennen, ein über 10 Minuten langes, tonnenschweres musikalisches Kunstwerk, welches als Aushängeschild der Band gelten darf und dem ein Text höchster lyrischer Kraft zugrundeliegt. Ein zeitloses Meisterwerk. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. September 2006
Mit Dusk and Her Embrace setzen Cradle, den mit der Platte Vempire eingeschlagenen Weg, konsequent fort. Agressive Parts vermischen sich mit sanfteren melankolischen Melodien zu einer beeindruckenden Harmonie. Jeder Song ist ein Hit, ob Funeral in Carpathia, A Gothic Romance, Malice through the looking glas, Haunted shores oder der Titelsong Dusk and her Embrace. Mit Beauty slept in sodom ist auch mein Lieblingslied von Cradle auf dieser Platte. Ein absoluter Metal Meilenstein, der die aktuellen Platten von Cradle locker aussticht.
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