Kundenrezensionen

49
4,9 von 5 Sternen
Damnation
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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2006
Bis vor kurzem war diese CD nur über das Label "Pinnacle I" bei Amazon erhältlich, weshalb man unter der dortigen Produktbeschreibung auch schon einige (durchweg lobende) Rezensionen lesen kann.

Was kann ich dem noch hinzufügen?

Zunächst mal, dass ich ich "Damnation" für ein grandioses Meisterwerk halte :-)

Für mich war es das erste Album, das ich von Opeth gehört habe, und ich bin heilfroh, dass es so gekommen ist. Als jemand, der allzu brutalem Geknüppel und besonders Growls nicht viel abgewinnen kann, hätte ich ein anderes Opeth-Album wahrscheinlich vorschnell ad acta gelegt (was ein schwerer Fehler gewesen wäre). So war ich hingegen überrascht vom völligen Fehlen von Growls, Double-Bass oder auch nur harten, verzerrten Gitarrenriffs. Die außergewöhnlich klare Gesangsstimme und die abwechslungsreichen Gitarrenläufe und Rhythmen haben mich schnell in ihren Bann gezogen und seitdem nicht mehr losgelassen.

Obwohl ich wie erwähnt noch kein anderes Album von Opeth kannte, war mir von Anfang an klar, dass es sich um eine echte Death Metal Band handelt; jedes einzelne Lied des Albums baut eine unglaubliche Spannung auf, die den Zuhörer kaum loslässt, und permanent wartet man darauf, dass diese Spannung in einem Double-Bass-und-Gitarren-Gewitter gipfelt - was jedoch nie geschieht.

Diese Spannung und die melancholische Grundstimmung sind es dann auch, die in meinen Augen den Bogen spannen zu anderen Alben von Opeth, z.B. zum "Schwesteralbum" "Deliverance", das ursprünglich zusammen mit "Damnation" als Doppel-CD erscheinen sollte. Wer "Damnation" kennengelernt und liebgewonnen hat, hat dadurch mit höchster Wahrscheinlichkeit auch einen Zugang zur ungleich härteren "Deliverance": Zwischen brutalen Growls und harten Gitarrenriffs finden sich auch hier vereinzelt klarer Gesang und unverzerrte Gitarrenläufe, und beim Hören werde zumindest ich fast ebenso melancholisch.

Kurzum: Die mitreißende Melancholie ist in meinen Augen das, was "Damnation" mit anderen Opeth-Alben gemein hat und vermutlich auch der Grund, warum sie scheinbar auch unter eingefleischten Death-Metal-Fans auf Akzeptanz stößt (Ich entsinne mich da einiger anderer Bands, denen Heerscharen von Fans den Rücken kehrten, als sie weniger harte Alben herauszubrachten ;-).

Fazit: Wer abwechslungsreiche, melodische Musik mag, aber Opeth noch nicht kennt, für den bietet dieses Album den optimalen Einstieg in eine neue Klangwelt. Wer es schon längst kaufen wollte, bislang aber aufgrund des hohen Preises bei Amazon noch gezögert hat, sollte jetzt unbedingt diese Veröffentlichung unter dem Label Zomba kaufen... Und da der Preis so extrem niedrig ist, kann man bedenkenlos noch die "Deliverance" drauflegen :-)
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2004
Da sucht man Sie immer, die geheimen Meisterwerke. Was steckt alles noch in den hintersten Schubladen, verbarrikadiert vom heutigen Mainstream ? Über die Begeisterung für die (etwas bekannteren) Porcupine Tree kam ich auf den neusten Output der skandinavischen Death Metal Band Opeth, welche augenblicklich von Steven Wilson produziert werden.
Opeth-Mastermind Akerfeldt hatte die Idee im Zuge der Bewunderung für das neuste Werk von PorcupineTree „In Absentia" ebenfalls ein sphärisches, anspruchsvolles Pop-Kunstwerk zu schaffen. Dabei geht er stilistisch genau in die entgegengesetzte Richtung seiner sonstigen Arbeit. „Damnation" klingt still, melancholisch und fragil. Inhaltlich wird eine Reise in dem durch Hoffnungslosigkeit, Depression und Sinnlosigkeit herbei gewünschten Tod, abgearbeitet. Dabei erinnert mich die CD von der thematischen Stimmung und der textlichen, wie musikalischen Einheit her an Friedrich Schuberts „Winterreise".
Akerfeldt zaubert eine Fülle wunderschöner Gitarren-Pickings, intelligenter Kompositionen und sphärischer Klangbilder hervor, welche den zerbrechlich wirkenden Gesang umspielen. Trotz Einsatz von Keyboards ist die Produktion eher akustisch gehalten und perfekt abgemischt, so daß jedes Instrument einzeln heraushörbar ist, was die virtuose Einspielung der CD unterstreicht.
Nach zu kurzen 40 Minuten ist auch Akerfeldt, wie Schubert, am Ende seiner Reise angelangt. „Save me .... take me to my home" haucht er in das Mikro und es laufen einem Gänseschauer über den Rücken ...
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2003
Zugegeben, auch ich war skeptisch als man verkündete, das neue Opeth Album sei "anders als alles bisher Dagewesene, neuartig, innovativ". Derlei Phrasen wecken die düstere und leider oft berechtigte Ahnung, daß man sich aus kommerziellen Gründen oder einfach aus einer fixen Idee heraus als Band derart verändert, daß kein Fan mehr auch nur einen Ton hören will.
Nun, Opeth haben sich verändert, vergebens wartet man auf aggressive Growls und brechende Gitarrenriffs. Doch von Enttäuschung keine Spur. Opeth haben mit "Damnation" ein großartiges Stück Musik geschaffen, das Seinesgleichen sucht. Losgelöst von jeglichen Schubladen gräbt sich jeder einzelne Song tief ins Bewußtsein und weiß auf eine ganz eigene Art zu verzaubern. Wie durch einen schweren Regenschleier dringen die Gitarren und Akerfield's ausnahmslos klare Stimme dem Hörer entgegen. Man fühlt sich einen herbstlichen, tiefen Wald versetzt, und über allem breiten die 8 Songs des Albums ihren Schleier der Melancholie aus.
Wer dieses Album uninspiriert und langweilig nennt, der hat eindeutig keinen Sinn für Musik an sich. Opeth auf die Death - Metal Schiene zu reduzieren wird dem Können der Musiker in keinster Weise gerecht.
Damnation erinnert stellenweise an Pink Floyd, ein wenig psychedelisch, dazu traurig und sehnsüchtig. Und einfach einzigartig.
Fazit: Großartiges Werk das einen nicht mehr los läßt. Unbedingt testen.
Anspieltips: Keine. Im ganzen Genießen!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2003
Was man hier hört ist ein traumhaftes Album mit schönklingenden Gitarrenpassagen und progressivem Schlagzeugrhythmus.
Wie ein bekanntes Magazin schon erwähnte, dürfte dieses Album Fans von Camel, Genesis und King Crimson durchaus gefallen.
So auch bei mir geschehn!
Besonders hervorzuheben sind in meinen "Ohren" die Basslines.
Unglaublich prägnant, wohlklingend, rhythmyisch und einprägsam.
Ein weiteres Plus ist die hervorragende Produktion, nicht zuletzt dank Porcupine Tree - Mastermind Steve Wilson, der auch mal kurz zu hören ist.
Für alle, die noch zögern mein Tip:
Einfach bei Gelegenheit mal reinhören und sich darin verlieren!
Einziges Manko ist die kurze Spieldauer von etws über 40 Minuten;
aber das ist bei diesen Songs, keiner von ihnen kann als Ausfall bezeichnet werden, zu verschmerzen.
Viel Spass beim Hören!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2008
Ich bin zwar eingefleischter Death-Metal-Fan, aber eben Opeth lernte ich über ein stilles Lied kennen - "Benightet" von dem Album Still Life. Warum auch immer es mich so begeisterte, ich suchte weiter und stieß schlussendlich auf Damnation, ein Album, das seitdem zumindest einmal täglich läuft. Ob auf dem Hinweg zur Arbeit oder einfach nur, um den Tag gefühlvoll und mit einlullender Tiefe ausklingen zu lassen.

Ohne laut zu werden, begehrt dieses Album immer wieder auf, wird dramatisch, brandet schließlich in einem immer wieder gelungenen Finale. Jeder Titel scheint mir nach mehrmaligem Hören so vielschichtig und komplex wie kaum andere Stücke meiner keineswegs einseitigen Musikbibliothek.

Es ist schwierig, etwas zu bewerten, wenn man daran die negativen Seiten nicht wirklich sehen kann. Die Meinung verliert durch dieses euphorische Vergöttern sicherlich an Wert - aber immerhin habe ich einen einzigen Kritikpunkt, welcher immer wieder herb aufstößt: Das Album ist definitiv zu kurz. Wenn man die Laufzeiten anderer Opethalben bedenkt, die sich gerne bei 60 und 70 Minuten bewegen, sind die ca. 45 Min von Damnation bitter.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2003
Nachdem ich das von mir mit Spannung erwartete Album heute erhalten habe, kann ich endlich meine ersten Eindrücke schildern. Opeth haben sich wie angekündigt auf diesem Album ausschließlich den ruhigen, cleanen Parts gewidmet, und herausgekommen ist dabei ein sehr trauriges, melancholisches Album, ideal für lange Nächte, zum Entspannen und zum Nachdenken. Der Einfluß von Steven Wilson ist unüberhörbar, Porcupine Tree scheinen mehr als nur einmal durch den Sound hindurch. Das Album ist in jedem Fall eine absolute Empfehlung, vor allem auch für Nicht-Metal-Fans, den Growls und harte Riffs findet man auf diesem Album überhaupt nicht, hier dient Deliverance als ideale Ergänzung (der Zusammenhang zwischen den beiden Alben spiegelt sich auch in dem ähnlichen Coverdesign wieder - Deliverance mit düsterem, Damnation mit sehr hellem, weißen Artwork von Travis Smith).
Bisher ein wirklich ergiebiges Jahr für Freunde anspruchsvoller Musik der Marke Opeth oder Porcupine Tree...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2006
Der Ausflug von Åkerfeldt und co. in akustische und zutiefst düstere musikalische Gefilde, erwies sich als eines der wunderschönsten und zuglech tiefsten Alben, die je eine Gruppe von leidenschaftlichen Musikern aufgenommen hat.
Mit "Windowpane" könnte das Album kaum entspannter beginnen. Eine beruhigende Hymne an den Herbst. Erst ein lethargischer Basslauf, dann Übergang zum akustischen Teil und nun ein sanftes Gitarrensolo. Die Progressivität dieses Werkes deutet sich schon an. Keyboards ertönen, und wieder dieser unvergleichliche Sound den Opeth schon seit "Orchid" und "Morningrise" weiter und weiter perfektionierten und den sie scheinbar in endlose Höhen fortzuführen vermögen. Jener Sound, der einen an regnerischen Herbstnachmittagen am Fenster sitzen lässt und trotz des Wetters (oder vielleicht gerade deswegen) immer wieder ein Lächeln ins Gesicht spielt.
Ebenso leitet auch "In My Time Of Need" die Sequenz zum Träumen ein.
Stockend und leicht verzerrt flüstert Åkerfeldt seine Verse dem Hörer ins Ohr, bevor alles umschlägt und eine regelrechte Klangextase folgt. Kühl und doch irgendwie warm anmutend, ruhig und doch sehr eindringlich, man mag garnicht versuchen, den musikalischen Kosmos von Opeth in irgendeiner Form zu definieren. Dafür ist das Ganze einfach zu schade und zu facettenreich.
"Death Whispered A Lullaby" leitet diese wunderschöne Lethargie, die Kern des Albums ist, wundersam fort. Lindgrens Gitarre ertönt und man gleitet dahin, das Gebilde aus dezenten Drums, einem kräftigen aber keinesfalls penetranten Bass und Åkerfeldts Stimme zündet sofort. Ein Funke springt über, sogleich ist man Feuer und Flamme für diese mit dem Hörer kommunizierende Musik. Man will zuhören, es geht einfach nicht anders.
Wenn nun "Closure" einsetzt, fühlt man sich in einen Wechsel zwischen beschwörenden, schon fast mystischen und geradeaus rockenden Parts versetzt. Dann erscheint völlig unerwartet eine aus diesem Spiel stechende Gitarre, die nun begleitet von Percussions weiterführt, lamentiert und ebenso schnell, wie sie eingesetzt hat, wieder verschwindet, um sofort in "Hope Leaves" überzugehen.
Bei diesem Song möchte man am liebsten alles vergessen und in vollkommener Gleichgültigkeit versinken. Eine sehr prägnante Melodiekurve, die in ständiger Begleitung von Mikael Åkerfeldts wunderschönem Gesang noch besser zur Geltung kommt. Eine Ode an die Melancholie, regnerische Spaziergänge und gemütliche Abende vor dem Kamin.
Mit "To Rid The Disease" folgt nun eines der gefühlvollsten und schlicht wunderschönsten Stücke, die ich je vernehmen durfte. Alles wird von einem ruhigen Gitarrenlauf eingeleitet, mystische Gesänge ertönen im Hintergrund, eine pechschwarze Düsterheit überkommt einen, und dann erstrahlt jäh eine dieser Melodien, die beflügeln, innerlich zum lachen bringen und nicht mehr loslassen. So spricht Åkerfeldt:
"There's innocence torn from its maker
And stillborn, the trust in you
This failure has made the creator
So would you tell him what to do"
Und versteht es damit, wie so oft, auch auf lyrischer Ebene voll und ganz zu überzeugen. Dabei betont der Mann stets, dass ihn die Texte nur sekundär an seinen Werken beschäftigen, richtig so aber mindestens ebenso unglaublich, angesichts solchen lyrischen Könnens.
Aus einer Laune heraus folgt in den letzten zwei Minuten noch ein stechend-unheimliches Piano-Solo und obwohl es urplötzlich erscheint, fühlt man, wie es sich in den Song einfügt.
Das Instrumental "Ending Credits" ist durchzogen vom Gitarrenspiel Lindgrens, das nicht selten einen gewissen Gilmour-Flair aufweist. Doppelt hält besser, und so überschneiden sich die Melodien immer wieder, und zerlaufen wieder, bevor sich alles leise dem betäubenden Schluss zuwendet.
"Weakness" könnte als Titel nicht besser ausgewählt sein. Als läge man im Koma und würde von irgendwo aus der Finsternis eine Melodie vernehmen, die durch einen riesengroßen Korridor schallt, dessen Ende man nicht zu erkennen vermag. Schon fast ängstlich schleicht die Melodie durch den eigenen Kopf, der sich unweigerlich verabschiedet und in unendliche Klangwelten entschwebt. Fantastisch, wie kann man mit solch simplen Mitteln nur derartige O(h)rgasmen erzeugen ... mir ist es ganz einfach ein Rätsel.
Und so ergibt man sich völlig erschöpft dem Genie dieser Gruppe, zu der mir im Grunde kein passendes Schlusswort einfällt, ausser vielleicht:
"Weaker now, drawing fluid from me
You kill me
I'm not afraid of what you have just done
But of what you've just become"
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am 9. August 2010
ja, als eingefleischter genesis und porcupine tree-jünger schenkte mir meine nichte eine cd von opeth - ich vermutete schlimmes, da ich kein fan des growlings bin. was mich auf der cd "damnation" erwartete übertraf doch alles bisher dagewesene - die cd läuft und läuft und läuft - ein prog-rock-perle reiht sich an die nächste.
windowpane nimmt den prog-hörer sofort gefangen - treibender rhythmus, eine gitarre zum weinen schön und ein mellotron (JAAAA - genesis erwacht ....) der edelsten art (ab 5:59). to rid the disease möchte ich zum abschluss als weiteres beispiel nennen - einer wunderschönen melodie mit dem genialen klavier-part (3:56) folgt wieder so ein monsterteil, bei dem man sich als alter genesis-fan in die 70-er zurückgebeamt fühlt (ab 4:38). für mich die cd-entdeckung im jahr 2010!
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am 29. Mai 2010
Opeth stehen ursprünglich für vertrackten Death-Metal mit akustischen, cleanen Einsprengseln. Auf "Damnation" verzichtet die Band um Mastermind Mikael Akerfeldt gänzlich auf verzerrte und harte Klänge bzw. Growls und zeigt sich nur von ihrer akustischen Seite. Was dabei herauskommt, ist ein zu tiefst melancholisches und düsteres Album mit wunderschönen Melodien, die zum Träumen einladen!

"Damnation" entstand quasi parallel zum harten "Indifference" - es fasziniert wirklich, sich beide Alben hintereinander anzuhören.

Ganz große Kaufempfehlung - auch oder gerade für Nicht-Death-Metal-Hörer
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2006
Das 2003 erstmals erschienene und nun 2006 neu veröffentlichte Werk ist im Unterschied zu allen anderen Alben von OPETH ganz und gar ruhig gehalten. Es könnte sozusagen vom Gesamtkonzept sogar der kleine Bruder des 2002 veröffentlichten "Deliverance" sein. Vornehmlich handelt es sich bei "Damnation" um Semi-Akkustikstücke, die durch Mikaels cleanem Gesang hochglanzveredelt werden.

Das etwas sperrige "Windowpane" ist zugleich der Opener des bislang dunkelsten Machwerk der Schweden. "In My Time Of Need" besticht durch einen glanzvollen Melodiebogen, der einen auf eine träumerische Reise mitnimmt. Zuweilen bricht ein matter Glanz der Hoffnungslosigkeit und Depression durch ("Hope Leaves"). Wer kennt nicht das Gefühl von Verlassenheit, auch wenn man sich inmitten von Menschenansammlungen befindet ("To Rid The Disease")? Verlust und die Frage warum sich jemand zum negativen verändert, thematisiert "Weakness". Es ist wohl der traurigste und minimalistischste Song auf diesem Album, das nur Glanzpunkte bereithält. Freund eder späten Anathema müssen unbedingt hier zugreifen. Die anderen sind unbedingt dazu aufgerufen, sich einem Klassiker der Rock- und Metalgeschichte zu öffnen. Brillant!

Nachdenklich ist es, wie alle anderen Opeth-Alben. Aber durch die verhaltene Stimmung und bewusst zelebrierte Stille kann dieses Alben äußerst nachhaltig innere Welten aufrütteln, als ein "typisches" mit Growls und E-Gitarren. Definitiv sollte das Album allein oder zu zweit in einem dunklen Raum bei Kerzenschein gehört werden. Hört sich kitschig an, ist es aber nicht.

Die Neuveröffentlichung bringt nichts Neues mit sich. Keine Bonussongs, keine Extras, wie Musikclips oder Liveaufnahmen. Wer braucht das auch schon, bei dieser intensiven Platte? Zusätzliches Material würde bei diesem Output - und bei allen anderen von Opeth - das Albumkonzept in zwei Hälften zerreißen und die grandiose Songanreihung relativieren. Wir sind hier nicht bei Judas Priest oder Iron Maiden.
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