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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen IQ melden sich mit einen echten Knaller zurück
Da ist sie nun, die von den Fans seit ein paar Jahren erwartete neue IQ-Scheibe. Die Veröffentlichung war ursprünglich für Ende 2007 geplant. Durch den Ausstieg von Keyboarder und einem der 2 Hauptkomponisten Orford wurde die Veröffentlichung jäh ausgebremst. Orford hat seine Kompositionen rausgezogen und ein eigenes Album daraus gemacht, das...
Veröffentlicht am 1. Mai 2009 von uhenk

versus
5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abdrift in die Belanglosigkeit
4 Sterne für das DVD-Video. Den Rest naja...
Hab mir schon viel Mühe gegeben, das Album öfter zu hören, ruhen zu lassen und dann einen bzw. mehrere Anläufe gestartet neue Eindrücke zu gewinnen.
Aber leider schaffen es die Jungs seit geraumer Zeit nicht mehr was "besonderes" auf die Beine zu stellen. Genauer gesagt seit Subterranea(5...
Veröffentlicht am 1. Juli 2009 von Deldok


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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen IQ melden sich mit einen echten Knaller zurück, 1. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Da ist sie nun, die von den Fans seit ein paar Jahren erwartete neue IQ-Scheibe. Die Veröffentlichung war ursprünglich für Ende 2007 geplant. Durch den Ausstieg von Keyboarder und einem der 2 Hauptkomponisten Orford wurde die Veröffentlichung jäh ausgebremst. Orford hat seine Kompositionen rausgezogen und ein eigenes Album daraus gemacht, das witzigerweise rund 1/2 Jahr vor der IQ-Scheibe dann schon auf den Markt gekommen ist.

Das wiederum schaffte dann Platz für kompositorischen Input der 2 Neuzugänge. Und der wurde genutzt!

1. Frequency. Der Titelsong, schon länger bekannt, weil schon seit rund 1 1/2 Jahren live gespielt und außerdem auf den Tour-CDs und dem ein- oder anderem Sampler drauf. Nun im Text leicht verändert und durch ein paar Studiogimmicks aufgepeppt. Nach wie vor beeindruckend.

2. Life Support. Langsam und wunderschön als Pianoballade beginnend, steigert sich der Song immer weiter. Nach einem Break folgt ein Gitarrenpart, der ein wenig an Spectral Morning von Hackett erinnert. Als Höhepunkt gipfelt er dann in ein herrlich schräges Keyboardsolo, bevor die Spectral-Mornings-Gitarre wieder übernimmt.

3. Stronger Than Friction. Ebenfalls bekannt aus Live-Auftritten und von den Tour-CDs (als Live-Aufnahme, damals noch unter dem Titel "Crashed and Burned"). Im Text völlig verändert und auch etwas umarrangiert. Hier handelt es sich im Kern um einen "Standard-IQ-Song", der so auch von den Alben "Seventh House" oder "Subterrania" stammen könnte. Herausragend die wunderschöne Gitarren/Keyboard-Schlacht, die die 2. Hälfte des Songs ausmacht und Live ein echter Knaller ist.
Quasi als Ausklang auf das recht hektische Stück folgt ohne Pause die einzige wirkliche Ballade auf der CD:

4. One Fatal Mistake. Ein wunderschönes Stück, auch schon bekannt von den Tour-CDs. Hier nun in etwas gestraffter Form.
Die Ruhe vor dem Sturm, denn im Anschluss daran dreht das Album dann so richtig auf und geht in seine stärkste Phase über: "Welcome, hero, to...

5. Ryker Skies". Langsam und schleppend beginnend, dann heftig stampfend. Man bekommt schräge Gitarren- und Keyboardsoli um die Ohren geknallt, gepaart mit druckvollem Gesang. Zwischendurch wird (mit einer Art Refrain falls das Stück überhaupt sowas besitzt) eine Brücke zum Titelstück geschlagen, indem das heftig-riffende Endstück des Titelsongs nochmal aufgegriffen wird.
Nach dieser Science-Fiction-Tour-de-Force glaubt man nicht, dass eine weitere Steigerung möglich sei. Aber dann kommt

6. The Province. Als Instrumentalversion in absoluter Rohfassung schon auf den Tour-CDs außerst überzeugend und nun mit Text versehen und komplett umarrangiert. Mal ruhig, dann heftig riffend und anschließend "schräg" und insgesamt extrem druckvoll; in diesem Stück ist alles vorhanden was das Herz begehrt. Insbesondere hervorheben will ich hier Schlagzeug (wahnsinn!) und Keyboards, von dem das Stück insgesamt getragen wird.

7. Closer. Ein wunderschöner Ausklang, lässig beginnend (fast schon Cocktail-Musik). Der Mittelteil: Bombast und Gänsehaut pur! Erinnert ein wenig an Afterglow von Genesis. Bevor dann langsam wieder zu lässiger "Cocktailmusik" übergegangen wird. Sowas hatte ich in der Art von IQ noch nicht gehört (und auch nicht erwartet).

Fazit:

Ich habe mein neues IQ-Lieblingsalbum. Und mit Ryker Skies und The Province sind eventuell sogar die 2 besten IQ-Stücke überhaupt mit an Board. Das ganze Album kommt extrem geschlossen daher und eigentlich kann man es auch nur am Stück durchhören. Der Sound ist glasklar und durchweg sphärisch und geheimnisvoll gehalten.

Wie auch Live schon festgestellt, ist Nicholls besser denn je bei Stimme (da ging der Award mal an den Richtigen!). Besonders erwähnen möchte ich noch den Keyboard-Neuzugang Mark Westworth: Piano, Orgel, Mellotron, analoge Synthieklänge, schräge Soli; was will man mehr von einem (Prog-)Keyboarder? :)

Volle Punktzahl!
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die alten Hasen geben Gas..., 27. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Alles hatte ich erwartet, nicht aber, daß IQ ihre beiden letzten sehr, sehr guten Alben "The Seventh House" und "Dark Matter" mal eben locker in die Tasche stecken würden. "Frequency" ist ein wahres Feuerwerk der progressiv-melodischen Rockmusik geworden. Dabei klingt die Band insgesamt wieder melancholischer und düsterer, mit ungewohnten Ausflügen in härtere Gefilde.

Allein "The Province" ist derart abwechselungsreich und heftig ausgefallen, daß man ungläubig auf die CD-Hülle schielen muß, ob man sich vielleicht doch nicht beim Einlegen des Silberlings vergriffen hat.

"Frequency" (der Song) und "Stronger Than Friction" sind vielen IQ Fans bereits durch vergangene Touraktivitäten, sowie eine veröffentlichte Tour-CD bekannt. Für mich als Nichtbesitzer letztgenannter entfaltet sich hier zum ersten Mal die ganze Epik und Tragweite der Songs, die in punkto Melodie und Dramatik schon allein ihr Geld wert gewesen wären.

"Life Support" beginnt mit einem einfachen, aber herrlich verträumt-trauigen Klavier-bzw. Keyboardintro, welches sich wunderbar mit der lyrischen Melancholie Peter Nicholls verbindet, ehe im weiteren Verlauf ein IQ typischer, atmosphärischer, leicht bedrohlich wirkender Instrumentalteil das Lied zu seinem Ende führt.

"One Fatal Mistake" ist eine schöne, straff gehaltene Ballade mit zunächst gewöhnungsbedürftiger Melodieführung, die aber schon nach dem zweiten Durchlauf zündet.

"Ryker Skies" ist für seine fast zehn Minuten ein recht geradliniger Song mit wuchtigen Drums geworden, dessen Refrain ebenfalls den ein oder anderen Durchlauf benötigt, sich aber dann unwiderbringlich in den Hirnwindungen festsetzt.

Mit "Closer" setzen IQ dann nocheinmal ein großes Ausrufezeichen. Eine Ballade im bandtypisch elegisch, epischen Stil und ein zu Herzen gehender Text irgendwo zwischen Verzweifelung, Aufgabe und Lebenswillen: großartig!

IQ anno 2009 klingen frisch und innovativ. Dies ist unter anderem auch den beiden Neuzugängen Andy Edwards am Schlagzeug und Mark Westworth an den Keyboards zu verdanken. Ersterer besticht durch sein hochprofessionelles, aber jederzeit songdienliches und überaus abwechselungsreiches Trommelspiel. Mark Westworth speist die ein oder andere neue Klanglandschaft in das IQ Sounduniversum, die unter anderem den Genuß dieses Albums ankurbelt.

Volle Sternausbeute für ein tolles Album, welches auch Fans aus anderen Nischen des Progressivsektors mit Sicherheit gefallen dürfte.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Besen kehren gut!, 3. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Gute 4 Jahre haben die Urgesteine des Neo-Prog aus England gebraucht, um einen Nachfolger für "Dark Matter" aus der Taufe zu heben. Hierbei ist erschwerend zu berücksichtigen, dass mit Martin Orford (Keys) ein Gründungsmitglied von Bord ging - ein Verlust, den es sowohl kompositorisch, als auch soundtechnisch zu kompensieren galt, hatte der Tastenmann doch bisher maßgeblichen Anteil am Sound IQ's. Der neue Mann an den Tasten nennt sich Mark Westworth und vorweg: er ist nicht Orford, aber er macht seine Sache so gut, dass man den guten Martin nicht wirklich vermißt. Zum Wesentlichen, die Musik:
"Frequency" bietet einen tollen Songaufbau, wie man ihn von IQ gewohnt ist: balladesker, ruhiger Anfang, Spannungsaufbau, eine kleine Explosion in tollen Gitarren- und Keyboardharmonien - dazu der unverkennbar ebenso dezent wie virtuos gezupfte Bass von John Jowitt, erzählerisch gestaltete Gesangslinien, in Szene gesetzt von Peter Nicholls' wie so oft überirdischem Gesang - begeisternd!
"Life Support" baut ähnlich auf, mündet aber in einem puren Instrumental, das für meine Begriffe ein wenig zu sehr um schräge Keyboardsounds bemüht ist - dennoch: um ein Stück dieser Machart zu schreiben hacken sich andere Musiker sämtliche Körperteile ab, da läßt sich dieses kleine Manko leicht verschmerzen.
"Stronger than Friction" bietet IQ pur und hätte auch locker auf dem starken (Nicholls-)Comebackalbum "Ever" von 1993 stehen können. Sehr schön scheint hier der IQ-typische, melancholisch-düstere Unterton durch, der sich durch das ganze Stück zieht - großes Kino!
"One fatal Mistake" erhielt als erster "richtiger" Lovesong in der Geschichte von IQ seitens der Fachpresse eine Menge Vorschusslorbeeren - zurecht! Zwar hat man es hier nicht mit einer Überballade zu tun, doch schafft es Nicholls hier allein mit seinem Gesang, eine wunderschöne Gänsehautatmosphäre zu schaffen - stark!
"Ryker Skies" ist ein wenig schräg ausgefallen und steht für den Sound der unmittelbaren Vorgängeralben wie "Dark Matter" bzw. "The 7th House", kreuzt diesen aber gekonnt mit den bewährten, leicht düsteren Soundzutaten der IQ der 80er. Das Stück benötigt vielleicht 2-3 Durchgänge, dann aber ist neben dem Titeltrack das zweite Highlight von "Frequency" ausgemacht. Beeindruckend: der schleppende Bass/Gitarrenpart nach der Einleitung, fast schon doomig.
"The Province" ist nicht von dieser Welt! Punktum und ganz einfach. IQ loten hier ihre Grenzen neu aus, bedienen sich verschiedener Elemente des ausladenden 70's Prog à la Yes und Co. und verschmelzen diesen phasenweise mit fast schon speedigen Metal-Einlagen. Gebannt lauscht man einer rund 13minütigen Reise in verschiedene Welten der Rockmusik und taucht ein in die lyrische Welt des Peter Nicholls. Seit "Guiding Light" zeigten sich die Briten nicht mehr so sehr auf experimentiellen Pfaden.
"Closer" bietet nach dieser Achterbahnfahrt einen wahrlich krönenden Abschluss und ist nach meinem persönlichen Dafürhalten einen Tick stärker als "One fatal Mistake". Eine akustische Gitarre bereitet den Boden für ein tolles, ruhiges und ausdruckstarkes Stück Musik, das man in dieser Form nicht unbedingt von IQ erwartet hätte. Würde Progressive Rock noch eine Lobby im Radio haben: hier wäre das Referenzstück für die Heavy-Rotation.
Fazit: IQ erfinden den Progressive-Rock nicht neu und bleiben in erster Linie sich selbst treu. Die Songs in ihrer Gesamtheit wirken ambitionierter als auf dem im Nachhinein bisweilen sterilen Vorgängeralbum "Dark Matter" Auffällig ist zudem die irgendwie erdiger wirkende Produktion, die den Songs einen wärmeren Anstrich verleiht."Frequency" beweist, dass anno 2009 auch klassicher Progressive Rock (mit leicht modernisierenden Zutaten) eine absolute Daseinsberechtigung hat und nicht die ganze Welt nach Mastodon oder Procupine Tree schreien muss. Gute Musik ist zeitlos und in diesem Sinne müßte sich die Konkurrenz stark anstrengen, um das aktuelle Werk von IQ zu toppen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meins, Meins, Meins ..., 24. März 2010
Von 
T. Wind "DARKEN TOM" (Zwischen-Welt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Ich kenne kein schwaches Album dieser Band. O.k. - das Statement steht.
Und die letzten Jahre gab es eigentlich nur Klassiker ("Subterranea" von 1997, "Dark Matter" von 2004) und solche die an diesem Sockel kratzten ("The Seventh House" von 2000).
Was habe ich das Album "Nomzano" von 1987 geliebt, die Songs "No Love Lost", "Human Nature" und "Common Ground" gehören mit Sicherheit zu den meist gespielten meines Lebens.

Nun also 5 Jahre nach ihrer "düstersten" Scheibe der nächste Abschnitt. Songs, die Zeit hatten zu reifen, keiner Plattenfirma gehorchen, sich dem schnelllebigen Markt verweigern.
Doch zunächst die Hindernisse.

MARTIN ORFORD - Keyboard-Meister, Gründungsmitglied und einer der Hauptsongwriter verließ IQ.
Milliarden Prog-Fans rund um den Globus machten die Take That Trauer mit, Sorgentelefone wurden eingerichtet, Trostgesellschaften gegründet.
Welch Traum - in der bitteren Realität hat das kaum einen interessiert, keinen hat's gestört.
Nur ein paar Unentwegte in Internet-Foren, welche selbst in fast vergessenen Reichen dümpeln, kamen aus dem Klagen nicht mehr heraus.
Doch IQ machen seltsamerweise genau da weiter, wo ihre Vergangenheit schon immer lag.
Epische Rockmusik, mit progressivem Anspruch und einer gewissen Nähe zum balladesken AOR-Element.
GENESIS in Gedanken und moderner symphonischer Prog im Vordergrund.

Was IQ immer ausmachte, war die Summe der starken Musiker. Die Rhythmik ist oft knackig, der Bass omnipräsent.
Haben sie doch mit JOHN JOWITT auch einen der Besten in ihren Reihen, der ein ums andere Mal an selige YES Zeiten erinnert.
Drums und Gitarre werden gerne immer wieder vergessen zu erwähnen, doch haben sie gerade auch dort ihre Stärken. Die Gitarre schwebt einmal mehr höchst abwechslungsreich zwischen getragenen, leisen Tönen und kräftigem Riffing hin und her. Feine Soli zerteilen die Songs.
Die Drums geben Form, hier ein Break - dort eher treibend, komplexe, dynamische Strukturen - fern der Einfachheit manch anderer Band des Genres.
ANDY EDWARDS wirkt unauffällig, ist aber in Wirklichkeit einer der Motoren der Band, der erst die Songs zu formen vermag.
Filigran werden die Songs aufbereitet, um den benötigten Raum für einen der aussergewöhnlichsten und doch auch besten Sänger dieser Musiksparte zu geben.
Und PETER NICHOLLS singt natürlich wie immer und nutzt eben diesen Raum so phantastisch.
Charismatisch, weich und warm - exzellent und essentiell für die Band.
Diese Stimme ist kaum kopierbar, eigentlich nicht gerade voluminös, aber einprägsam. Einem Erzähler gleich - manchmal, lang die Wörter zelebrierend, getragen und weit.
Und wie ist er nun MARK WESTWORTH - der NEUE.
Man kann die Gemeinde beruhigen - atmosphärisch, wie immer.
Verschiedenste Soundlandschaften prägen das Bild, breite warme Flächen, Retro-Sounds, Neo-Sounds, auch mal spacige Elemente.
Moog, Mellotron - Orgel-ähnliche Sound-Gebilde, spacige Sounds. Abwechslung wird hier weiterhin GROß geschrieben - dafür standen und dafür stehen IQ.

Das Soundbild selbst ist klar produziert, die Luft manchmal richtig Mellotron geschwängert. Dieses schöne analoge Instrument schafft unnachahmlich eines - ATMOSPHÄRE.
Dies ist in der Summe, soooo weit weg von den meisten Genre-Kollegen, das man hier auch ruhig mal die Einzigartigkeit dieser Band hervorheben kann.

Ich habe noch gar keinen Song erwähnt, sagt IHR.
WARUM? - Nun, es sind allesamt Lehrbeisspiele für melancholischen, atmosphärischen, emotionalen Prog Sound. Ich liebte diese Band von Beginn an, und die Bande zwischen der Band, ihrer Musik, und mir, wurden nur immer stärker über die Jahre.

Ich freue mich immer wieder, wie ein kleines Kind, wenn es die Band noch einmal schafft, ein neues Album zu veröffentlichen. Immer die Angst im Nacken, es könnte ihr letztes sein - IHR versteht?

DIES IST MEINE BAND - sucht IHR Euch eine andere.
Natürlich ist oft etwas Kitsch dabei, na und, das war schon immer so.
Natürlich ist immer etwas viel Bombast dabei, na und, kaum einer bekommt das so hin wie IQ.
Natürlich ist Peter's Gesang nicht für die breiten Massen gedacht, diese ruhige, fast schon erzählende Art, na und, um so mehr habe ich die Band für MICH.

Und doch scheint das Album leicht modernisiert, klingt frisch und unverbraucht, immer aber homogen. Satte Orgelsounds, das dynamische Schlagzeug-Spiel, die Anflüge von "Härte" in der Gitarre, dazu die unaufdringliche Stimme des Sängers.
Ein weiteres Paradebeispiel einer "unverweichlichten" Prog Band und definitiv auf Augenhöhe mit den (oben erwähnten) Klassikern der Band.
Immer wieder schimmert auch die eigene Form der leichten Melancholie, der kaum wahrnehmbaren Düsternis im Sound der Band.

Ach - gebt Euch einfach der Musik hin und geniesst ... Traumbilder voller Schönheit, Sphären voller Licht, die Herzen weit ...

FAZIT
Moderner, symphonischer, bombastischer Wohlfühl-Sound
einzigartige Atmosphäre - herausragende Instrumentierung - intelligente Arrangements
Spannungsgeladen - Dynamisch - Songdienlich

Eine Band, die weit über das übliche Schema des "MUSIK-Machens" hinausgeht,
immer wieder in die seltenen Sphären entführt, die einen mit Kraft und Seele erfüllen.

P.S.: Die SPECIAL EDITION beinhaltet die oben aufgeführte DVD, welche mit über 2 Stunden Spielzeit protzt (2008 aus Zoetermeer/Niederlande).
UNBEDINGT diese Version greifen, zeigt sie doch das blinde Spielverständnis der Band, und glänzt dazu mit vielen Klassikern der Band.
Sympathische, im besten Sinne NORMALE Jungs, die ihre eigene musikalische Welt auf der Bühne erschaffen.

DARKEN TOM from DARKENSTORM.COM
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, 2. Juli 2009
Von 
Peter Sehr (Montabaur) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Mit IQ ist das immer so eine Sache- die musikalische Ausrichtung, Instrumentierung, Songwriting wie auch die markante Art zu Singen und zu Spielen machen sie unverkenn- und unverwechselbar. Das bedeutet, man muss sie mögen, um diese CD zu kaufen. Für den geneigten Genusshörer wird dann aber Erstaunliches geboten: Hat man beim ersten Eindruck das Gefühl, dass man alles irgendwie schon einmal gehört hat, so erschließen sich nach mehrmaligen Durchgängen viele Arabesken und filigrane Zusätze, die das Album letztendlich faszinierend machen- findet man zum Beispiel ein Zitat von Genesis "Dance on a volcano" bis hin zum Einsatz der Trillerpfeife an der richtigen Stelle... muss man erst einmal können so zu zitieren, dass es richtig Klasse hat. Und die findet man im jeden Song.
Bedeutet also: Reinhören, wenn's auf der eigenen Linie ist, kaufen. Ich garantiere dann aber, dass andere Scheiben wie "Dark matter" oder "Subterrania" auch ganz schnell im CD Regal stehen.
Auch wegen der grandiosen klaren Aufnahme daher 5 Punkte (die ich hiermit zum ersten Mal vergebe).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Einstieg, 8. November 2009
Von 
Uwe Sasse (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
.... gerade für einen Quereinsteiger wie mich.Es war wirklich ein reiner Zufall, dass ich auf die Gruppe IQ gekommen bin. Da Progrock nicht zu meinem Spezialgebiet gehört und ich neben Genesis und alles, was/wer dazugehört, Marillion und John Wetton mal was neues suchte , stiess ich auf IQ und bin begeistert.Die britische Gruppe bietet gute und unspektakuläre Musik ... und der Hauch, der von Genesis hier nicht geleugnet werden kann, ist doch auch nicht so schlecht :-)

Wer auf der Suche nach was neuem ist, IQs Musik noch nicht kennen sollte, kann hier bedenkenlos zugreifen. Es lohnt sich !!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Jungs lassen nicht nach!, 1. August 2009
Von 
Bernhard Kaiser (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Im Gegensatz zu anderen Bands bleiben IQ seit vielen Jahren auf sehr hohem Niveau, und das ändert sich auch mit der neuen Scheibe nicht !

Ich halte sie sogar für etwas besser als die beiden Vorgänger, sind doch keinerlei "Ausfälle" zu vermerken.

Ich selbst kannte den Titelsong "Frequency" bisher noch nicht, für mich ist er das absolute Highlight der CD und liefert sich jetzt schon ein Kopf an Kopf Rennen meines IQ alltime Favorit Songs mit "Leap of Fight" von der CD Ever ! Und das ganz ohne ausgedehnte Instrumentalpassagen!

Wunderschön auch viele Passagen des dritten Sons "Stronger than friction", das mich ein wenig an "Further away" von der Ever erinnert.

Auch alle anderen Songs sind auf gutem Niveau, wobei die Longtracks "Riker" und "Province" bei mir nicht 100% zünden wollen. Liegt vielleicht daran, daß sie für mich Weichei ein bisschen zu hart/schräg geraten sind.

Insgesamt jedenfalls 5 Sterne, die allein schon für den Titelsong berechtigt sind :-)
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5.0 von 5 Sternen keine Veränderungen, 18. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Als "Frequency" 2009 auf InsideOut erschien,war die Spannung groß;war doch mit dem neuen Keyboarder Mark Westworth der für die Band als überaus wichtig angesehene Martin Orford ersetzt worden.
Dazu gesellte sich mit Andy Edwards auch noch ein neuer Drummer.
Ansonsten hat man es weiterhin mit Michael Holmes (Gitarren,Keyboards,Produktion),John Jowitt (Baßgitarre) und Peter Nicholls am Micro zu tun.
Die Frage war nun,ob sich an der musikalischen Ausrichtung oder dem Sound der Band irgendetwas ändern würde.
Hat es nicht.
IQ halten die Fahne des Neo-/Retro-Prog unbeirrt hoch,wie wohl keine andere Band.
Neue musikalische Ansätze,Fortschritt,Experimente,frische Klangfarben oder dergleichen sucht man (wenn man es denn tut) bei jedem neuen Album traditionell vergeblich.
Und IQ werden dafür leidenschaftlich verehrt oder gehaßt;die Grauzone dazwischen ist eher schwach besetzt.
Tatsache ist,daß sich Veränderungen zwischen den Alben im Bereich von Nuancen befinden,die Musik stets überaus melodisch angelegt ist und alles,was sich der unerschütterliche Neo-Prog-Fan so sehr wünscht,nicht nur geliefert,sondern die Zutaten geradezu zelebriert, gefeiert werden.
Selbstverständlich gibt es sich aufbauende Longtracks,längere Instrumentalteile,schwebende,sphärische Keyboards mit reichlich Retro-Flair,E-Gitarren-Parts wie in alten Zeiten,eine markante,gefühlsbetonte Stimme,symphonische Ansätze und jede Menge Parts,die nicht nur an (die alten) Genesis,Marillion usw erinnern,sondern auch an andere IQ-Alben.
Während die Vorgänger "The Seventh House" und "Dark Matter" etwas rockiger bzw dunkler wirkten (in Nuancen,IQ sind immer IQ),erinnert mich "Frequency" wieder stärker an "Subterranea".
Das legt den Verdacht nahe,daß einiges von dem Material hier zT noch mit Orford komponiert wurde,daß zumindest einige Ideen und Melodielinien von ihm stammen.Vielleicht sind die verbliebenen Musiker aber beim komponieren schon so auf ihrer gewohnten Schiene,daß der Weggang eines Mitglieds leicht kompensiert werden kann?
Auf jeden Fall kann man die Kompositionen,die Melodielinien,die Arbeit an den Instrumenten wieder mal als überaus gelungen bezeichnen,wenn auch stilistisch nicht einen Hauch von der gewohnten IQ-Linie abweichend.
"Frequency" ist ungeschmikter,purer Neo-Prog.
Was für den einen Entwarnung heißt,heißt für den anderen Enttäuschung.
Der Band dürfte bewußt sein,daß ein Stilwechsel die alten Hörer zumeist spaltet.
Beispiele dafür finden sich mit Marillion,Pendragon,Arena,Pallas uva reichlich.
Von IQ erwarte ich soetwas nicht mehr,sie machen einfach immer so weiter.
Und ich muß gestehen:
Solange sie das auf diesem Niveau machen,bin ich absolut einverstanden.
Für mich gehört "Frequency" sogar zu den besseren IQ-Scheiben.

Neben der Standard-CD wurde auch eine Limited-Edition angeboten,die mit einer Bonus-DVD mit Live-Material glänzt.
Wer daran Interesse hat,ist mit dieser moderat teureren Edition besser bedient.
Für die Aufnahme war wieder einmal Rob Aubrey zuständig.
Ärgerlich:
Bei den Dynamikwerten der CD lotete man neue Tiefen aus,auch die Aussteuerung geht bis ans Maximum,jedoch zum Glück ohne Clipping.
Abgesehen von diesem Paradebeispiel für den Loudness-War ist der Klang aber OK.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial und nicht von der Stange, 21. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Das Wort "Hörgenuss" wird oft überstrapaziert. Hier aber trifft es in vollem Umfang zu. IQ liefern keine Musik von der Stange und bilden damit ein angenehmes Gegengewicht zu all dem, was im Hörfunk gerne gespielt wird und als Top Ten Bestseller präsentiert wird.
Wer auf der Suche nach Null acht fünfzehn Musik ist, der liegt bei IQ komplett daneben.
Von der ersten Minute an setzt sich das Ding in den Ohren fest und geht auch nicht mehr raus.
Schade nur, dass man ihre Musik im Radio meist vergebens sucht!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahres Meisterwerk, 24. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Frequency (Audio CD)
Ich kann meinem Vor-Rezensenten nur zustimmen. Dieses Album ist ein Meisterwerk des Progressive Rock. Ganz in der Tradition der klassischen Alben aus den 70-iger Jahren.
Alles wirkt aus einem Guß - es zahlt sich offenbar doch aus, sich mit der Produktion neuer Musik Zeit zu lassen. Im Gegensatz zu anderen Bands (ich nenne hier keine Namen !) bringen IQ nicht jedes Jahr eine neue Scheibe heraus und das hört man auch. Seit dem letzten Studioalbum ("Dark Matter") sind immerhin 5 Jahre vergangen, die Songs hatten also ausreichend Zeit zu reifen. Allerdings war Sänger Peter Nicholls zwischendurch auch schwer erkrankt gewesen und es hat seit dem letzten Album zwei Umbesetzungen innerhalb der Band gegeben. Der langjährige Keyboarder und Gründungsmitglied Martin Orford hat die Band verlassen und der "neue" Schlagzeuger Andy Edwards ist mittlerweile auch nicht mehr dabei. Der Musik indes hat dies nicht geschadet. Sie ist IQ-typisch, man kann also keine radikalen Änderungen erwarten, aber ehrlich gesagt: wollen wir das ;-)?
Es wechseln sich melodische keyboarddominierte Passagen mit dem typischen Gesang von Peter Nicholls ab und es gibt einige sehr schöne Gitarrenparts, die mich an die Steve Hackett-Ära bei Genesis erinnern.
Mir gefallen im Grunde alle Titel, aber "Frequency", "The Province" und "Ryker Skies" sind meine Anspieltipps.
Absolut empfehlenswert !!! Kaufen !!!
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Frequency
Frequency von IQ (Audio CD - 2009)
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