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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ungeschliffener Diamant, guter Wein, rohes Ei.
Beim ersten durchlauf der neuen Muff Potter sehnte ich mich nach einer guten Aussicht, denn die war mir erst etwas verborgen geblieben. Wobei einige Songs schon Lichtblicke waren. Doch es ist wie bei einem guten Wein oder dem rohen Ei. Der Wein muss reifen und das Ei kochen.
Zweiter Durchlauf, mehr auf die Texte geachtet, Kopfhörer auf, völlig drauf...
Vor 7 Monaten von Stefan L, veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
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5 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Weit unter Wert verkauft
Wer die älteren Alben der Band kennt, weiß was die Jungs drauf haben. Der Vorgänger bietet besseren Punkrock, als die Hosen ihn seit Mitte der 90er hinbekommen hätten.
Aber das hier ist völlig unerklärlich. Dieses Album wurde live eingespielt, und zwar offensichtlich weil kein Geld da war um es vernünftig zu produzieren. Heraus kommt ein dumpfer und lärmender...
Vor 7 Monaten von Thofrock veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ungeschliffener Diamant, guter Wein, rohes Ei., 19. April 2009
Beim ersten durchlauf der neuen Muff Potter sehnte ich mich nach einer guten Aussicht, denn die war mir erst etwas verborgen geblieben. Wobei einige Songs schon Lichtblicke waren. Doch es ist wie bei einem guten Wein oder dem rohen Ei. Der Wein muss reifen und das Ei kochen.
Zweiter Durchlauf, mehr auf die Texte geachtet, Kopfhörer auf, völlig drauf eingelassen. Wow... das ist Muff Potter wie man es sich eigentlich nicht besser wünschen könnte.
Anfänglich noch etwas "ungewohnt" ruppig, aber irgendwie auch doch vertraut. Denn wenn diese Platte mal nicht ein wenig an die früheren Werke erinnert, dann weiss ich auch nicht. Durchaus garniert mit ordentlich Würze und Frische + einer ordentlichen Portion verdammt guter Texteinlagen.
Folglich ist es mit ein mal hören hier einfach nicht getan, wer die Platte abspeist und ins Regal stellt, der tut mir Leid. Man sollte sich darauf einlassen, denn:
Dritter Durchlauf:
01: Ich und so: Ganz toller opener, eingehende Gitarren, schrammelig und genau was ich meine. Roh, ruppig aber verdammt gut und sowas von Muff Potter. Und am ende ein kleines bisschen Wahnsinn.
02: Rave is not Rave: Für mich einer der besten Songs, schöne Melodie und toller Text. My rave is different than your rave...
03: Ich bin Charmant: Kommt auch erstmal sehr roh rüber, aber gleich eingehend und toller Refrain + Ende.
04: Niemand will den Hund begraben: Ganz groß, etwas ruhiger und eigentlich auch genau was man von Muff Potter erwartet. Was ein grandioser Text, komme selbst vom Dorf und ich denke so einige können sich hier wiederfinden :)
05: Blitzkredit Bop: Ein gutes Beispiel, den Song mochte ich anfangs weniger und inzwischen mag ich ihn sehr. Aktuelles und brisantes Thema, traurig aber wahr.
06: Die Party ist vorbei: Ungewöhnlich, etwas eintönig, nicht schlecht. Zur Mitte hin stärker, und irgendwie doch gut.
07: Alles war schön und nichts tat weh: Sehr gut, schnell, eingängig :"Tanzlied" ?
08: Wie spät ist es und warum: Wieder ganz groß! "...und ich will ja auch gar nicht immer nur schimpfen, aber: Schlimmer als nichts zu wissen ist nichts zu wissen und das Gegenteil zu behaupten."
Musikalisch etwas experimentell, doch sehr gut.
09: Wir werden uns kümmern: Stark, verstörend, rettend, verdammt, GUT!
10: Mein Freund, das Wrack: Wohl der persönlichste Song, ich weiss es nicht. Jedoch sehr ergreifend, ruhig, schön und traurig.
11: Eiskunstlauf ohne Ton: Von vielen angepriesen, doch das ist eigentlich mit der ungewöhnlichste Song der ganzen Platte. Und vor allem so ganz und gar nicht eingehend. Zumindest für mich. Doch auch hier sollte man nicht gleich skippen, alles wird gut.
12: Gute Aussicht: Ja, letzter Song den ich sehr mag. Guter Abschluss, der es auf den Punkt bringt.
...ist doch nicht so schlimm. Gute Aussicht.
Fazit:
Eine Platte die wächst und wächst, je öfter man sie hört.
Teilweise ziemlich roh und ungeschliffen geworden, interessant, anders und doch Muff Potter.
Textlich ein Fest, da reicht es nicht mal nebenbei zu hören. Toll, toll... TOLL!
Ich freue mich auf das nächste Konzert. Gute Aussicht durch und durch.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Das nächste Meisterwerk, 22. April 2009
Vier Dinge sind für mich beim Hören einer neuen Muff Potter Platte jedesmal gleich. Ich denke:
1. Klingt ganz anders als die letzte.
2. Och ja, ganz nett.
3. Komm, laß nochmal hören!
4. (nach einigen Durchläufen) WAS FÜR EINE HAMMERSCHEIBE!!!
So ist es auch dieses Mal. "Gute Aussicht" klingt in der Tat ganz anders als "Steady Fremdkörper". Live eingespielt und bewußt im Rohzustand belassen kommt sie deutlich härter daher, und trotzdem läßt sie sich nicht mit älteren Werken, wie "Bordsteinkantengeschichten" oder "Schrei, wenn du brennst" vergleichen. Man fragt sich: Was soll das jetzt? Es ist also mal wieder Geduld gefragt. Wer die nicht hat, pfeffert die Platte zurück ins CD-Regal, setzt sich verärgert an den Rechner und hämmert eine 1- oder 2-Sterne-Rezension bei Amazon in die Tastatur.
Wer dem Album die Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln, wird entdecken, daß jeder Song seine Momente hat, daß kein Song als Ausfall zu bezeichnen ist, daß einige Songs jetzt schon richtig groß sind ("Ich bin charmant", "Niemand will den Hund begraben", "Wie spät ist es, und warum?", "Mein Freund, das Wrack", "Eiskunstlauf ohne Ton"), daß die Texte mal wieder richtig klasse sind, und daß diese Platte wächst und wächst und wächst und wächst...
Für Muff Potter Fans ist die Scheibe natürlich Pflicht, für aufgeschlossene Einsteiger auch, wobei ich für Neulinge immer das Album "Von Wegen" empfehlen würde, das ist meiner Meinung nach am leichtesten zugänglich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Eine gute Scheibe Weltschmerz, 25. April 2009
Gute Aussicht/Digipak
Neue Muff Potter - neuer Sound. Tatsächlich klingt "Gute Aussicht" beim ersten Hören nicht nur roher und krachiger, sondern auch schneller, "billiger" produziert. Aber das sehe ich gar nicht als Nachteil, ich fand die "Steady Fremdkörper" stattdessen zu perfekt und sauber. Also sehe hier wirklich keinen Grund zu meckern, sondern den Vorteil, dass Muff Potter ihren Livesound hier wirklich gut eingefangen haben.
Die Qualität der Texte und des Songwritings sind wie von Nagel gewohnt auf extrem hohem Niveau. Komisch, aber gerade das "Niemand will den Hund begraben", das in den anderen Rezis so gelobt wird, ist das einizge Lied, das mir nicht wirklich so gut gefällt. Dafür haut der Opener mit Nagels Literatur-Kanon gleich richtig rein. Auch am kurzen "Alles war schön und nichts tat weh" und "Eiskunstlauf ohne Ton" kann ich mich nicht satt hören.
An die "Borsteinkantengeschichten" kommt die neue Platte zwar nicht ran, aber soweit ich das nach zwei Wochen sagen kann, könnte sie zu meiner zweitliebsten Potter-Platte werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Endlich wieder gute Musik, 27. April 2009
Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, die Platte wächst.
Am Anfang fand ich grad mal 3 Lieder gut. Mittlerweile sinds fast alle!
Was mich besonders begeistert, sind die "dreckigen" Gitarren. Hört selbst!
Einziger Wermutstropfen. Die CD läuft knapp 30 Minuten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gut Ding will Weile haben!, 24. April 2009
Ich freute mich wahnsinnig auf das nächste Werk von Muff Potter. Und wurde erstmal enttäuscht. Nach dem ersten Durchlauf dachte ich mir: "Hm, und jetzt? Gute Aussicht? Wo?" - Bis ich sie schließlich fand, diese ''gute Aussicht'' - nach dem dritten Durchlauf.
Diese Platte braucht definitiv ihre Zeit, doch dann lässt sie einen kaum mehr los.
Anspieltipps: "Rave is not rave", "Wie spät ist es, und warum?" und das vielleicht beste Lied dieser wunderbaren Scheibe: "Niemand will den Hund begraben".
Wer intelligente Songtexte schätzt und etwas Geduld mitbringt, kann bei dieser CD bedenkenlos zugreifen - und glücklich sein. Denn genau das machen Muff Potter.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kein Sicherheitsalbum, 24. Mai 2009
Fieep, knarz, knispel. Hier geht eine Band nicht auf Sicherheit oder läßt sich verbiegen. Ruppig, sperrig, rauh und viele weitere Adjektive fallen einem beim ersten Durchhören ein. Aber eben auch mutig, unangepaßt, individuell. Hier wird der Hörer gefordert und sicherlich kein Schablonen-Punk geboten. Zudem noch Texte, die zwischen Melancholie und düsterer Poetik pendeln. Sänger Nagel läßt auch trotz viel Skepsis noch winzig kleine Schlupflöcher der Tristesse zu entkommen. In die teilweise wütenden Gitarrenwände mogeln sich feine Melodien. Muff Potter haben sich ihre eigene Nische erschaffen, in der sie hoffentlich noch lange musizieren werden. Diese CD ist ein unbekanntes Land, das man sich teilweise mühsam erobern muss. So gibt es aber immer wieder hinter dem nächsten Soundberg was zu entdecken. Und komischerweise macht die gar nicht so schöne Aussicht irgendwie Mut. Nicht alle Bands in Deutschland lassen sich glattbügeln oder korrumpieren. Diese intelligente Kratzbürstigkeit belohne ich mit glatten fünf Punkten.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Lassen Sie sich nicht beirren, 22. April 2009
Ich war überrascht über die mittelmäßigen Bewertungen hier auf Amazon. Die Platte ist für mich ganz klar als der Vorgänger "Steady Fremdkörper". Vor allem textlich sind Muff Potter so gut wie schon seit Jahren nicht.
Doch auch klanglich gehts endlich wieder etwas mehr zur Sache. Muff Potter Fans können ohne bedenken zugreifen, und auch alle anderen sollten mal reinhören! Das ist Muff Potter in Reinkultur, so gut wie lange nicht mehr!
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5 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Weit unter Wert verkauft , 22. April 2009
Wer die älteren Alben der Band kennt, weiß was die Jungs drauf haben. Der Vorgänger bietet besseren Punkrock, als die Hosen ihn seit Mitte der 90er hinbekommen hätten.
Aber das hier ist völlig unerklärlich. Dieses Album wurde live eingespielt, und zwar offensichtlich weil kein Geld da war um es vernünftig zu produzieren. Heraus kommt ein dumpfer und lärmender Soundbrei, der nicht mal ahnen läßt, was die Band unter anderen Umständen zu leisten im Stande wäre. Auch von den wie immer tollen Texten versteht man kaum ein Wort.
Einige Songs mögen ja sogar klasse sein. Aber so wie sie aufgenommen wurden, haben sie erst gar keine Chance, den Hörer zu begeistern. Zumal das, was Muff Potter gewöhnlich live rüberbringen, auch um Längen besser klingt als das hier. Und ich befürchte ensthaft, dass das Absicht sein soll. Vielleicht eine Hommage an alte Zeiten als Schülerband in der Garage. Oder vielleicht der Versuch, den Humor der eigenen Fans zu testen. Oder eine Bewerbung fürs Guinessbuch.
Sicher werden ungewöhnlich viele Käufer das Ding zurückschicken, weil sie sich verklappst fühlen.
Und ich empfehle dringend, das Material nochmal so einzuspielen, wie wir es von Muff Potter gewohnt sind. Denen müßte es auch selbst physische Schmerzen bereiten, ihre neuen Songs in einer so ruinierten Form unters Volk zu bringen.
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3 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gähn, 21. April 2009
Diese CD ist Garant für eingeschlafene Füße. Keine Ideen, lahm, mäßige Produktion. Nix Punk, sondern Poser. Es gibt haufenweise gute Alternativen aus dem Genre, also Finger weg, diese CD ist höchstens eine Bereicherung für das CD-Regal von Karl Moik
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