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59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierendes Kunstwerk
The Void ist wahrlich ein außergewöhnliches Spiel. Die ersten Stunden in der Spielwelt von "The Void - die Leere", die man hier bereist, sind verwirrend. Doch sie sind auch faszinierend, wenn man sich auf das Spiel einlassen kann.

Über das Spiel:
Das Spiel beginnt mit dem Tod einer Seele. Diese Seele bist du, doch anstatt wie all die...
Veröffentlicht am 31. Mai 2009 von Fabian Hafner

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sieht so russische Arbeit aus?
Ich bewerte hier nicht das Spiel, sondern die nicht Läuffähigkeit unter Win 7 und die schlechte bis dämliche Wahl des AGEIA Physix Treibers, der sich nicht installieren lässt(unter Win XP+WIn 7), da nach der Bestätigung der EULA nur ein "Text" erscheint, keine Vortschritsanzeige... Das selbe passiert auch wenn man sich die selbige Version aus dem...
Vor 15 Monaten von Necronomikon veröffentlicht


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59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierendes Kunstwerk, 31. Mai 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
The Void ist wahrlich ein außergewöhnliches Spiel. Die ersten Stunden in der Spielwelt von "The Void - die Leere", die man hier bereist, sind verwirrend. Doch sie sind auch faszinierend, wenn man sich auf das Spiel einlassen kann.

Über das Spiel:
Das Spiel beginnt mit dem Tod einer Seele. Diese Seele bist du, doch anstatt wie all die anderen Seelen im "Alptraum" zu verschwinden, landest du in der "Leere" einer optisch grotesken Spielwelt. Stück für Stück wird man durch wundervoll animierte und gesprochene Zwischensequenzen der ersten Fürstin weiter in diese Welt geführt und sammelt seine ersten Farben. Farben, die Lebensessenz in dieser Welt, sind das Hauptelement des Spiels, sie können in Gärten gepflanzt und in Minen abgebaut werden oder einfach als einzelne Pigmente gefunden werden. Doch Farbe ist endlich und die Leere ist dem Tod geweiht, denn die Farbe hat sich von der Leere abgewandt.
Die Fürstinnen sind der Mittelpunkt dieser Welt, jede mit der Fähigkeit eine neue Welt zu erschaffen und doch gefangen in dieser Welt. Unterdrückt von Wächtern, grausame und groteske Wesen welche die Farbe unter Verschluss halten und behaupten den "Schöpfer" zu schützen. Wer sich jetzt fragt, wer nun wieder der Schöpfer ist und warum die Wächter die Fürstinnen gefangen halten der wird wohl diese Spiel kaufen müssen, denn mehr möchte hier ich nicht verraten.
Farbe wird benötigt, um in der Leere zu reisen, neue Wege zu öffnen, zu kämpfen und einfach, um in der Leere zu existieren. Denn deine Farbe nimmt dort ständig ab. Wer jetzt allerdings befürchtet, man wäre dauerhaft in Zeitdruck, der irrt. Denn in den Kammern, die man durch das bereisen der Leere erreicht, steht die Zeit still.
Hinter all dem steckt nun die Frage nach dem Warum und dem Wunsch nach der Rückkehr in die Realität. Die Aufgabe ist es, durch geschicktes Einsetzen der Farbe, die Welt von "The Void" zu ergründen und letztendlich eine Entscheidung zu fällen. Denn es gibt 13 verschiedene Enden die je nach Handlungsweise eintreten. Nur so viel zum Ende: Es fordert seinen Tribut, denn sie können nur eine retten...

Technik:
Ich konnte bisher noch keine Bugs entdecken und hatte bei fast 20 Spielstunden erst einen Absturz. Ich kann hier natürlich nur für meinen Rechner sprechen, doch das Spiel scheint recht stabil zu laufen.
Die meiner Meinung nach sehr schöne Graphik ist erstaunlich wenige Hardware-lastig und erfordert keinen High-End -Pc
Die Steuerung ist komplett einstellbar.

Contra:
Nach all dem Lob nun zum negativen. Gespeichert werden kann nur in der Leere und nicht in den Kammern. Es kann schnell passieren, dass man sich verzettelt und gar neu Anfangen muss. Das ständige Sammeln von Farbe kann nerven und fordert daher etwas Geduld. Die Wächter wiederum sind schwere Gegner und sorgen schnell für einigen Frust.

Fazit:
Wer ein außergewöhnliches und tiefgründiges Spiel sucht, das sich vom Einheitsbrei der Spielemassen abhebt und schwerwiegende Entscheidungen fordert, und wer den Willen und die Geduld zum Umdenken hat, dem kann ich dieses Spiel nur ans Herz legen. Dieses Spiel ist ein Kunstwerk und nicht zu unrecht im Museum für Moderne Kunst in Moskau ausgestellt.
Wer altbekannte leichte Unterhaltung sucht, ist allerdings ziemlich fehl am Platz.
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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unlogisch, verwirrend, abstrakt - aber atemberaubend und fesselnd, 31. Mai 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
Mir kam als erstes der Gedanke: manche Spiele kann man ohne weiteres bewerten. Bei anderen weiß man einfach nicht was man sagen soll. The Void ist so ein Spiel. Es ist etwas völlig Neues, denn das Konzept, das eine Welt nur mit und durch Farbe beeinflusst wird, hat es so noch nie gegeben.
Für The Void hat es eher wenig Werbung gegeben, deshalb ist das Spiel auch relativ unbekannt und ich hatte deshalb keine großen Erwartungen.
Mal eine kleine Pro umd Contra Aufstellung:

PRO:

- wirklich unglaublich gute und atemberaubende Spielumgebung. Wenn man eine Kammer das erste mal betritt, beschäftigt man sich die ersten Minuten nur damit alles genau in Augenschein zu nehmen. In jedem Detail erkennt man, dass einige Künstler daran mitgearbeitet haben, denn alles wirkt wunderschön abstrakt und modern. Es hat fesselnde Elemente die einen an Hundertwasser oder eben abstrakte Kunst erinnern.

- leichte Steuerung, die auch Gelegenheitsgamer sofort in den Griff bekommen

- richtig schöne Synchronisation mit angenehmen Stimmen und ausgearbeitete Dialogen

- es gibt eine interessante Storyline und jeder Charakter hat seinen eigenen Reiz. Mit den Fürstinnen hat man sofort Mitleid oder spürt Ehrfurcht wenn man vor ihnen steht. Die skurrilen Feinde dagegen fürchtet und hasst man.

- man muss endlich einmal seinen Kopf benutzen, denn wer nur drauf los läuft und Farbe verschwendet, wird nicht weit kommen und in der Leere verschwinden

- es gibt verschiedene Möglichkeiten wie das Spiel endet, je nachdem wie sich der Spieler während des Spiels entscheidet und handelt

CONTRA:

- zur Story: der Spieler wird mit einer kurzen und harten Einleitung begrüßt: "Du bist tot. Finde dich in dieser neuen Welt ohne Farbe und Leben zurecht." Nach und nach werden einem dann laaaangsam die Umstände des Ganzen und die Regeln zum überleben erklärt. Ich war anfangs einfach nur verwirrt und völlig ratlos, was ich davon jetzt halten soll und was ich überhaupt tun soll. Erst nach einer Weile wird alles etwas klarer.

- das ganze Geschehen zwingt einen regelrecht mitzudenken. Und man muss nicht nur für die nächsten paar Minuten denken sondern auch für einen längeren Zeitraum bzw. Zyklus wie es im Spiel heißt, überlegen. Denn wer die Farben schlecht einplant kommt am Ende nicht mehr weiter und stirbt in der Leere

- das Game wird als First-Person-Action-Adventure gelobt: jedoch fehlt mir irgendwie die Action und das Adventure. Man ist nur unterwegs, läuft von A nach B und sammelt Farben. Wenn man dann mal einen Gegner vor der Nase hat, muss man erst einmal ausklügeln WIE man ihn denn schlagen kann. Das gann auf Dauer wirklich nervtötend sein.

- das letzte und wohl schlimmste am ganzen Spiel ist einfach die fehlende Unterstützung für den Spieler. Man steht einfach in dieser Welt und weiß nicht wirklich was man tun soll. Ich bin zeitweise immer völlig ratlos was eigentlich gerade mein Ziel ist. Außerdem wundert man sich lange Zeit warum diese und jene Glyphe nicht funktionieren will, bis man irgendwann durch Zufall auf die Lösung kommt. Ein Hilefmenü oder Ähnliches würde hier sehr viel helfen. Da The Void kaum bekannt ist, gibt es noch keinerlei Komplettlösungen oder Tipps und Tricks die einem helfen könnten...

FAZIT: schönes und bildgewaltiges Game, jedoch mit wenig Action und viel rätselarbeit für den Spieler. Trotz dieser negativen Aspekte fesselt das Spiel ohne Zweifel. Man möchte einfach in die nächsten Räume gelangen und die nächsten Wunder sehen, die dort mühevoll programmiert wurden. The Void ist es auf jeden Fall wert gespielt zu werden, denn so etwas hat die Spielewelt selten zu Gesicht bekommen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gewöhnungsbedürftig aber dafür auch einzigartig, 6. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
Die grosse Stärke dieses Spiels ist die Aufmachung der gesamten Spielatmosphäre. Sie enthält eine sehr gelungene Gestaltung in guter Grafik und mit tollen Dialogen, deren deutsche Übersetzung übrigens überdurchschnittlich gut gelungen ist...eine gute Arbeit.
Ein deutlicher Streitpunkt offenbart sich in der Spielmethodik: hier scheiden sich nämlich mit Sicherheit die Geister darüber, was von der Steuerung des Spielgeschehens anhand des Glyphenmalens zu halten ist. Einzigartig und vollkommen neuartig ist diese Steurungsmethode sicherlich; ob sie komplett gelungen ist, wird sich vermutlich als Geschmackssache erweisen.
Alles in allem ist das Spiel aber mit Sicherheit empfehlenswert und sowieso schon lange ein Geheimtip unter Spielern...zurecht!
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin baff, 6. Juni 2009
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
Ich wollte nur mal kurz vor dem Schlafen gehen die Demo anspielen. Das wurden dann über 4 Stunden!

Woher die Motivation kam, das ich so(!) von dem Spiel gefesselt wurde, ist schwer zu beschreiben. Die Orte - falls man überhaupt diesen Begriff verwenden kann - sind sehenswert und wirken ein klein wenig krank und alptraumhaft aber auch fantasievoll und abstrakt und fesseln und manchmal erkennt man reale Strukturen, aber irgendwie sind sie dann doch gekonnt "unecht" eingebunden.

Die Soundkulisse dazu erzeugt eine angenehme Spannung und die Sprecherinnen stellen sofort einen emotionalen Kontakt mit dem Spieler her - Große Klasse! Die erste Fürstin habt eine Prise Erotik und Verletztlichkeit verpaßt bekommen, was dem Spiel gut steht und auch ein wenig meinen Beschützerinstinkt geweckt hat - interessante Art der Motivation.

Das generelle Rätzelkonzept mit den Farben und "durch Herzen umwandeln", damit kämpfen und reisen habe ich noch nicht komplett verstanden und mein erstes "alpha" im Garten mißlang, aber mittlerweile kann ich Farben ernten. :) Anfangs war ich verwirrt aber ich bin mir sicher, das es beabsichtigt ist.

Also, ich sag mal so: Wer noch nie ein Buch mit mehr als 200 Seiten gelesen hat, wird mit diesem Spiel nichts anfangen können. Nicht weil es viel zu lesen gibt (ist komplett vertont) aber man brauch manchmal Durchhaltevermögen.

In einigen Interviews mit den Entwicklern wurde klar, das die Entwickler dieses Spiel auch mit Absicht etwas unklar lassen und das Erlernen der Spielregeln bereits ein nicht unwichtiger Teil des Spieles ist. Ähnlich wie das Spiel "Flowers" bricht es mit allen aktuell so üblichen Spielgenres.

Der philosophische Ansatz der ganzen Monologe ist überaus interessant und man merkt, das sich da mal jemand richtig Gedanken gemacht hat! Zudem wurde ein sorgfältig ausgearbeitetes und vor allem nicht schnell hingeklatschtes Konzept ausgearbeitet und auch bin ins Detail umgesetzt.

An die Entwickler, Autoren, Sprecher und Grafiker/Designer kann ich nur ein ganz dickes Lob aussprechen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr stimmungsvolles Fantasy - Abenteuer im MYST-Style, 21. Juli 2010
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
The Void fällt eindeutig in die Kategorie zu der einem spontan "interessant" und nicht mehr einfällt, weil man erst einmal seine Gedanken ordnen muss. Liebhaber klassischer Point & Klick - Adventure werden mit The Void sicher nicht so viel anfangen können, aber wer sich noch an das inzwischen etwas antik anmutende "MYST" (anno 1995 - Hilfe ist das schon solange her...) erinnert, der wird grob erahnen können was ihn hier erwartet.

The Void lebt von einer fast künstlerisch wirkenden Grafik (ohne das diese absolut Highend wäre), einer Atmosphäre die Ruhe ausstrahlt, es versteht geheimnisvoll und doch offen zu wirken.

Der Spieler hat die volle Bewegungsfreiheit in einer offenen Welt, in der er auf bildhübschen Fürstinnen, die je nach dem Erfolg des Spielers auch schon einmal kunstvoll die Hüllen fallen lassen, trifft, ebenso wie auf die bösen Wächter die es in farbenprächtigen Duellen zu bekämpfen gilt.

Es fällt mir schwer The Void konkret zu beschreiben, es ist wie ein inaktiver Fantasy-Roman der nach und nach seine Geheimnisse preis gibt, den Spieler in seinen Bann zieht und ihn fesselt, einfach nur fesselt. Das Spiel macht auf seine Weise Spaß, es fasziniert, es motiviert. Wer was für ausgefallene Adventures übrig hat, sollte, vor allem bei dem Preissegment in dem das Spiel inzwischen rangiert, einfach mal zugreifen und einen Blick riskieren - das hier gebotene Abenteuer ist es wert.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewusst wie, 10. Juli 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
Wow, wirklich mal ein Spiel, das wirklich weit vom Mainstream weg ist. Ein Lob an die Russen.

Ich will mich nun gar nicht darauf einlassen, ob das Spiel toll ist oder nicht. Das haben andere Schreiber hier zu genüge getan. Sowieso ist es Geschmackssache. Vielmehr möchte ich den Spielern helfen, die es schon haben und verzweifelt nach Cheats suchen, weil ihnen die Farbe ausgeht. Der Witz dran, so schwer ist das gar nicht, man muss das wenige Wissen, das man bekommt, nur anwenden. Okay, Anleitung und Tutorial (gibt's praktisch nicht) sind sehr dürftig. Ich hab mich mehrere Tage herumgeschlagen und rausgefunden, wie es geht. Seitdem hab ich keine echten Probleme mehr. Und man braucht nicht unbedingt einen Cheat. Nun folgen diverse Tipps, die das Leben in The Void" doch sehr erleichtern:

1. grundsätzlich: Farbe nicht vergeuden. Nehmt alles mit (in allen Kammern), BIS die möglichen Farben auf der rechte Palette voll sind. Alles darüber hinaus LIEGEN LASSEN, immer.

2. Herzen: Man hat schnell mehrere Herzen. Füllt diese NIE alle auf, es seie denn, man braucht die Boni (z.B. bei Kämpfen). Ansonsten, besonders in der Leere, IMMER NUR 1 ein Herz gefüllt haben. Am besten das, wo max. 75 Tropfen reinpassen. Warum? Ganz klar, pro Herz in dem Farbe ist, wandelt sich in der Leere pro Sekunde auch 1 Tropfen in Nerva um. Mehr Herzen heißt also auch, man verbraucht pro Sekunde mehr Tropfen. Das kann schnell sehr teuer werden. Daher nur das 1 Herz. Nicht vergessen: Da es alle 99 Sekunden aber einen neuen Zyklus (und damit Ernte) gibt, braucht man in der Leere nie sehr viel Farbe. Immer, wenn das Herz unter 20 Tropfen fällt, auffüllen. Einmal fast komplett leer ist auch schon fast eine neue Ernte da.
Noch ein Überlebenstipp: Man kann überschüssige Farbe aus dem Herzen zurück in die rechte Palette packen. Also immer gucken, wieviel Farbe man schon an Nerva hat. Entsprechend weniger ins Herz tun und in der rechten Palette immer etwas Platz lassen. Beispiel: Ich bin gerade in der Leere, habe von der Farbe Gold bereits 100 Nerve (max. 120 möglich), noch 40 im Herz und in der Goldpalette noch 20 (oder mehr) Platz. Ich warte dann noch 20 Sekunden ab, dann ist das Gold-Nerva auf Maximum. Sofort das Menü öffnen und die restlichen 20 Tropfen aus dem Herz zurück in die rechte Palette packen. Dafür das Herz jetzt z.B. mit Smaragd auffüllen. Das geht problemlos, denn solange das Menü offen ist, steht auch in der Leere die Zeit still, man stirbt also nicht.

3. Farbe ernten: Bäume: In vielen Kammern, besonders in den Gärten, gibt es tote Bäume. Diese sollte man stets voll ausnutzen. Erstmal braucht man etwa 5-6 Tropfen, damit ein Baum überhaupt reagiert. Jetzt muss man die Glyphe zeichnen, um Farbe anzubauen. Soweit möglich, sollte man das immer gut machen und 30 - 50 Tropfen einplanen, für reiche Ernte. Wichtig: NIEMALS die Bäume voll abernten. Es sollten immer ca. 20 Tropfen übrig bleiben, damit beim nächsten Zyklus auch noch was übrig ist bzw. noch mehr dazu kommt. Und immer nur ernten, soviel man wirklich braucht. Es kommt auch vor, das man gar nicht so viel Farbe ernten muss. Und Geduld, es reicht pro Zyklus durchaus, nur einen Baum zu beleben, wenn man richtig haushaltet. Pflanzen: Das Gleiche wie mit den Bäumen. Nur ernten, wenn man sie wirklich braucht. Ansonsten stehen lassen. Sie laufen nicht weg, im Gegenteil. Pro Zyklus kommen mehr dazu, wenn sie vorher nicht alle weg waren.
Es gbit zeiten, da kan man seinen Farb-Bedarf vereinzelt komplett mit Pflanzen decken und kann die Bäume ne Weile in Ruhe lassen!

4. Wann setze ich Farbe ein? Das A und O im Spiel ist der richtige Farbhaushalt. Es reicht nicht aus, die Zyklen zu überbrücken. Ich empfehle, sobald man genug Farbe hat, diese in der Leere erstmal in Nerva umzuwandeln, bis man ca. 100 Tropfen je gerade zur Verfügung stehenden Farbe (oder 120 je Bedarf) zum Zeichnen hat. Dann eine andere Farbe nehmen. Wichtig hierbei: Die rechte Palette darf nie ganze leer sein, mind. 50 Tropfen sollte man immer haben. Sobald man 100 Tropfen Nerva hat und damit die rechte Palette etwas leerer ist, ist mal wieder Zeit zum ernten. Entweder Bäume, Pflanzen oder Tiere (wenn schon vorhanden, NICHT Predatoren) ernten, und zwar nur soviel, wie man wirklich braucht. Anschließend dann das Nerva verwenden, um mal wieder einen Baum Farbe anzubauen, eine Fürstin zu füttern oder was auch immer. In diesen Beiden Fällen aber NIE mehr als 50 Tropfen auf einmal verbrauchen. Im Falle der Fürstin für die nächte Ladung eine andere Farbe nehmen oder bis zum nächten Zyklus warten und erstmal wieder ernten. Man sollte immer etwas Farb-Reserve zurückhalten, falls mal wieder Predatoren, Wächter etc. auftauchen.

Ok, das wars. Das sind die Lebensgrundlagen dieses Spiels. Übt ein Paar Tage und nehmt euch wirklich Zeit. Ich verspreche euch, meine Tipps sind Gold wert. Konsequent angewendet wird euch nie wieder die Farbe ausgehen.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen :)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Game lebt von der Atmosphäre, 22. Juni 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
The Viod ist irgendwie anders als die anderen Games, nichts für den Mainstream. Hier treffen sich Kunst und Philosophie auf einem Pakett, das eigentlich von Action und Realitätswahn geprägt ist. Irgendwie ist The Viod so etwas, wie ein interaktives Buch. Man fühlt sich in dieser Fantsiewelt wie der Schöpfer des Lebens. Alles was man benötigt ist Farbe. Farbe ist das Element des Lebens. Man benötigt schon ein paar Stunden um das ganze Konstrukt um The Viod zu verstehen. Man muss die Glyphen kennen und die Wirkung jeder Farbe. Ausserdem muss man seine Herzen im Auge behalten und diese mit neuer Farbe versorgen.
Warum ich beim Spaßfaktor nur zwei Sterne vergebe? Weil Spaß ein sehr untergeordnetes Element in diesem Game ist. Es geht nicht um Spaß in The Viod, sondern um das Verständnis von Abhängigkeiten und das erkennen der alles durch dringenden Ehrfurcht vor dem Leben.
Wahrscheinlich ist es die ruhige und kunstvolle Atmosphäre, dazu die schönen und sinnvollen Texte die The Viod zu dem machen was es ist: nämlich ein Traum von einem Spiel ... oder ein Spiel von einem Traum :-) ...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Spiele in diesen Zeiten, 24. November 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
Ich weis nicht so recht, ob man es exakt in Worte fassen kann, was dieses Spiel einem bietet. Im Vergleich zu den heutigen Einheitsbrei/Kommerz- Spielen ist dieses hier von der Spielqualität, Liebe zum Detail sowie Grundidee das innovativste, wunderschönste Spiel seit Jahren. Die mehreren philosophischen Themen, die dieses Spiel in einem aufkochen lässt, ist gewalltig, überwälltigend. Dieses Kunstwerk packt einen von Anfang an, insofern man sich darauf einlassen möchte. Es ist eigentlich persönlich jedem Menschen zu empfehlen, der einmal über so einige Dinge im Leben nachdenken möchte/sollte. Vorallem ist der Soundtrack des Spiels ein absoluter Genuss; Flacdateien in höchster Qualität lässt einen regelrecht in Kopfkino verfallen :) - gute Kopfhörer vorausgesetzt!

Ich fordere jeden auf, der vor hat dieses Spiel zu spielen oder davon begeistert ist, es auch zu kaufen und nicht illegal zu downloaden! Der Preis ist mittlerweile mehr als lächerlich gering - und solch Meisterwerke müssen in den heutigen Zeiten unterstützt werden!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührt, 2. Oktober 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
The Void ist ... the Void. Punkt.

Bisher hat mich selten etwas so fasziniert wie The Void, Turgor, Tension, wie auch immer dieses Spiel heißt. Als verlorene Seele in der Leere herumzustreifen ist wohl eine der merkwürdigsten und eigenartigsten Spielerfahrungen der letzten Jahre und genau daran scheiden sich die Geister.

Das Spielprinzip ist relativ einfach, das Spiel zu knacken anspruchsvoll, um nicht zu sagen: nervenraubend schwer. Man braucht etwas Geduld und vor allem die Bereitschaft, ständig von weiter vorne anzufangen und gleich neuzubeginnen. Wie einer meiner Vorredner bereits schrieb: Wer noch nie freiwillig ein Buch mit mehr als 200 Seiten gelesen hat, der wird an dem Spiel tatsächlich nur wenig Freude haben. Man muß The Void auch nicht schönreden, es hat sicher seine Macken und ist in vielen Punkten rein spieltechnisch nicht der Klassenprimus unter den Erscheinungen der letzten Jahre.

Die Stärke des Spiels liegt in meinen Augen in der genialen Stimmung und die Tatsache, daß es hier jemand geschafft hat, Sinnfragen nach Leben und Tod in ein Computerprogramm zu packen. Das Spiel gibt einem zu denken - sofern man das will. Es ist ein einzigartiges Spiel in vielerlei Hinsicht. Mir hat es gefallen und es hat seinen Ehrenplatz neben Planescape-Torment eingenommen, das letzte Spiel, das mich in ähnlicher Weise begeistert hat, auch wenn beide Spiele nicht unbedingt vergleichbar sind. Aber ich habe den leisen Verdacht, daß, wer die Planescape-Stimmung mochte und die vielen tiefsinnigen Dialoge geliebt hat, der könnte auch von The Void begeistert sein.

Von mir gibt's fünf Punkte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderes Spiel, 28. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Void (Computerspiel)
Es dauert etwas, bis man sich an die "Regeln" gewöhnt hat.
Anfangs kommt einen dieses Spiel relativ einfach vor, Farbe sammeln, ein paar kleine Viecher wegmachen und Farbe anbauen.
Hauptsache man hat für die Zeit in der Leere genügend Farbe im Herzen.
Dies Ändert sich aber im weiteren Verlauf. Man muss spezielle Farben züchten (und hoffentlich klaut sie einem keiner), gegen stärkere Gegner antreten und den Einsatz der Farben richtig timen und sie in Balance halten.

Hier ist regelmäßiges Speichern, am besten jedes mal kurz vor Ende des Zyklus zu empfehlen, da die Farben per Zufall bestimmt und verteilt werden (laden und schaun, was jetzt kommt)

Habe selbst mehrere Anläufe (komplette Neuanfänge des Spiels und zwischen drin mehre Zyklen zurückgehen) gebraucht um es zu schaffen.

P.S.
Das Audit kann man (Gegen Ende des Spiels; Hinweis kommt) nur dann Betreten, wenn man selbst genügend Farbe in der Palette und den Herzen hat. Ansonsten kann man während des Spiels das Audit von selbst gar nicht betreten.

Ich würde das Spiel (obwohl es mich manchmal echt geärgert hat) jederzeit wieder kaufen.
Schöne Atmosphäre und in sich stimmig.
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The Void
The Void von NAMCO BANDAI Partners (Windows XP)
EUR 2,95
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