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5.0 von 5 Sternen CRADLE OF FILTH - Ein formvollendetes geniales Album
Wieso kann man von CRADLE OF FILTH kein schlechtes Album erwarten? Es ist ja eigentlich schon der Hammer, dass die Briten trotz der massiger Line-Up Wechsel (gab es eigentlich mal 2 Releases in der selben Besetzung, hehehe?) konstant geniale Scheiben auf den Markt schmeißen, die man eigentlich allesamt in die Alltime Charts aufnehmen müsste. Dabei ist es zu...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2007 von Sascha Hennenberger

versus
7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hilfe! Dani gehen die Ideen aus...!!!
Als alter C.o.f.-Fan bin ich über das neue Album "Damnation..." doch recht enttäuscht. Mir scheint es fast, als hätten Dani&Co. ihren Zenit überschritten! Die Tracklist ist zwar lang, Intro & Zwischenparts gewohnt feierlich & majestätisch angehaucht; die eigentlichen Albumtracks bieten jedoch wenig neues - stattdessen wirken viele Songs wie der...
Veröffentlicht am 12. März 2003 von Frank Jordan


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CRADLE OF FILTH - Ein formvollendetes geniales Album, 6. Oktober 2007
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Wieso kann man von CRADLE OF FILTH kein schlechtes Album erwarten? Es ist ja eigentlich schon der Hammer, dass die Briten trotz der massiger Line-Up Wechsel (gab es eigentlich mal 2 Releases in der selben Besetzung, hehehe?) konstant geniale Scheiben auf den Markt schmeißen, die man eigentlich allesamt in die Alltime Charts aufnehmen müsste. Dabei ist es zu Beginn wieder mal sehr witzig zu beobachten, wie wenig mir die Scheibe gefällt. Da kannste machen was du willst, mir gefällt die Scheibe nicht. Zwar finde ich einige Riffs oder den einen oder anderen Song auf Anhieb schon geil, aber der Großteil langweilt mich. Doch gerade das ist das geile an solchen CDs, wie in diesem Falle "Damnation and a Day": Man muss sie wachsen lassen; sich in sie rein hören und fühlen! Und dann macht's Bang!! Nach einigen Durchläufen kann man sich die nächsten Tage kann nicht mehr ohne diese CD vorstellen. Es ist zusätzlich erstaunlich, dass Dani und seine Jungs nicht kommerzieller geworden sind, da sie mittlerweile mit Sony Music / Epic ein Majorlabel im rücken haben, die unter anderem solche Monumentalitäten wie die Aufnahmen der gesamten Orchester- und Chorpassagen in Budapest von einem 40 köpfigen Orchester und einem 32 köpfigen Chor. Ich glaube kaum, dass dies nur ein paar Euro fuffzig gekostet hat. Aber dafür merkt man der Platte auch an, was für eine Energie dahinter steckt. Hier wurde nicht gekleckert sondern geklotzt meine Damen und Herren. Doch möchte ich zur genaueren Erläuterung lieber einzeln auf die Tracks eingehen:

"A Bruise upon the silent Moon":
Das obligatorische Intro, das wirklich von mal zu mal besser wird. Natürlich musste sich das 40 köpfige Orchester und der 32 köpfige Chor ja rentieren, weswegen man es gleich hier zum Einsatz brachte. Von der Epik und Monumentalität kann man dieses Stück schon mit dem "Herr der Ringe" Soundtrack vergleichen. Eine bessere Steigerung zum ersten Stück "The Promise of Fever" hätte man gar nicht hin bekommen können. Ein perfekter Einstieg für ein fast perfektes Album.

"The Promise of Fever":
Mit einer mächtigen Geknüppelorgie beginnt dann auch der erste richtige Track auf "Damnation and a Day". Wie bei jedem Album wird man mit einer Tatsache konzentriert: Man merkt "Das sind definitiv CRADLE OF FILTH!", doch irgendwie klingen sie jedesmal anders, als wie beim Vorgänger. Bereits nach wenigen Sekunden sind aber diese Gedanken verschwunden, so dass man sich wieder auf die Musik konzentrieren kann. Irgendwie erinnert mich "The Promise of Fever" ein wenig an "Desire in violent Overture", was vor allem die Mischung aus heftigstem Geknüppel und brachialen Riffs bewirkt. Cooler Opener, der Lust auf mehr macht.

"Hurt and Virtue":
War die vorige Nummer noch sehr roh, mit einer "Voll auf die Fresse"-Attitüde, so geht man bei "Hurt and Virtue" wieder um einiges melodischer zur Sache. Es werden auch wieder die komplexen Arrangements bemerkbar, die CRADLE OF FILTH bisher ausgezeichnet haben. So hört man im einen Moment ein melodisches Lick, während im anderen thrashige Riffs über einen nieder donnern. Sehr genial ist übrigens das Doublebass Gewitter mit melodischen 16tel Gitarren am Ende des Songs!

"An Enemy led the Tempest":
Ja, was geht jetzt ab? Schon wieder eine Blastbeatorgie? Es scheint, als wenn sich CRADLE OF FILTH einen Dreck scheren um ihrem Major Label Vertrag und das tun, was sie immer getan haben, nämlich Musik ohne jegliche Limitierung. Vor allem der Anfang ist sehr genial ausgefallen. Hier treffen Highspeeddrumming, infernalische Gitarren und ein abartiger Schrei von Dani aufeinander, die klingen, als wenn das Armageddon bevorstehen würde. Mit dieser infernalischen Stimmung geht es dann auch weiter, wenn auch eher im Midtempobereich angesiedelt. Die Stimmung erreicht dann nach guten 3 Minuten mit Einsatz der Blechbläser den Höhepunkt des Stückes. Kann man denn wirklich solch eine Untergangsstimmung aufkommen lassen? Unglaublich! Muss man aber wirklich selbst gehört haben!

"Damned in any Language" (A Plague on Words):
Wer findet den "Omen"-Soundtrack düster und okkult? Dann wird euch garantiert dieses kurze Stück namens "Damned in any Language" (A Plague on Words) gefallen, da hier wieder perfekt der Chor zum Einsatz kommt, untermalt von atmosphärischen Streichern und apokalyptischen Blechbläsern.

"Better to reign in Hell":
Dieses Stück hätte sich eigentlich auch hervorragend als Singleauskopplung geeignet, doch statt dessen hat man lieber auf das komplexere "Babalon A.D." zurückgegriffen. Dieser Song erinnert mich ein wenig an die "Bitter Suites to Succubi"-Stücke, da er zum einen einen ähnlichen weirden Touch besitzt und zum anderen die Arrangement sich doch sehr ähneln. Vor allem ist dies aber auch ein Stück, das bereits beim ersten Durchgang hängenbleibt. Geiler Song, der bestimmt live sehr gut ankommen dürfte.

"Serpent Tongue":
An dieser Stelle möchte ich jetzt Obelix in der Folge "Asterix bei den Briten" zitieren, als er, frisch in England angekommen, Wildschwein serviert bekommt: "Fein, fein, fein, fein , fein! Mjam, mjam, mjam...". "Serpent Tongue" ist mittlerweile einer meiner Lieblingstracks auf "Damnation and a Day", wobei hier der Anfang auch sein Scherflein dazu beigetragen hat. Hört euch nur mal diese genial melancholischen Gitarren an in Verbindung mit dem Upbeat-Drums und den galoppierenden Bassdrums. What a Killer! Bei diesem Song habe ich irgendwie das Gefühl, dass CRADLE OF FILTH wieder etwas schneller agieren, als noch bei "Midian" und "Bitter Suites to Succubi", da man auf "Damnation and a Day" doch vermehrt Blastbeats einsetzt.

"Carrion":
Mit einem leicht ungewöhnlichen Riff, dass ich eher SUIDAKRA zugeordnet hätte, beginnt "Carrion". Doch kurze Zeit später ist der Schrecken auch schon wieder vorbei. Kommen im ersten Teil vorwiegend Death Metallische Riffs zum Einsatz, so scheut man sich hier auch nicht dies mit einigen eher atmosphärischen Parts zu mischen. Doch auch die Streicher kommen hier im Mittelteil wieder stärker zum Einsatz, wobei ich mich frage, ob man dies live mit den Keyboards ersetzen will oder das vom Band laufen lassen möchte? Wir werden sehen!

"The mordant Liquor of Tears":
Wieder ein rein orchestrales Stück, das mich zu Beginn und am Schluss von den Streichern her sogar ein wenig an "She mourns a lengthening Shadow" erinnert. Sehr nettes Intro für "Presents from the Poison hearted", allerdings finde ich persönlich "Damned in any Language (A Plague in Words)" um einiges besser. Dennoch stört es an dieser Stelle nicht, da es sehr gut in die Gesamtatmosphäre des Albums passt.

"Presents from the Poison hearted":
Sehr weirder Track, der verdammt abwechslungsreich gestaltet wurde und vor allem mit brachialen Elementen sich in den Vordergrund drängt. Das Arrangement ist wieder mal sehr komplex ausgefallen, so dass man manche Übergänge gelegentlich nicht gerade sehr fließend gestaltet hat. Mir persönlich gefällt der hymnische Mittelteil am besten, wobei der Schluss meiner Meinung nach ein wenig zu lang geraten ist und ein wenig aufgesetzt wirkt. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich auch daran, so dass es nicht mehr so sehr negativ in's Gewicht fällt.

"Doberman Pharaoh":

Ebenfalls eine sehr brachiale Nummer, die irgendwie einen leicht ägyptischen Touch hat. Hauptsächlich ist dieses Stück im Uptempo-Bereich angesiedelt, wobei man es sich auch nicht nehmen lässt eine ruhige und atmosphärische Akustic-Passage einzubauen. Sehr interessant ist übrigens die Tatsache, dass die melodischen Gitarren im Hintergrund nicht gleich bemerkbar sind, sondern erst nach kurzer Zeit auffallen.

"Babalon A.D. (So glad for the Madness":
Da ist sie nun, die erste Singleauskopplung zu "Damnation and a Day", zu dem übrigens auch ein Video gedreht wurde. Also haben Sony doch einen kleinen Eindruck hinterlassen, der allerdings mich zumindest überhaupt nicht stört. Irgendwie erinnert mich "Babalon A.D." vom Anfang her ein wenig an "Doberman Pharaoh", allerdings klingt dieses Stück doch noch ein wenig brachialer. Hier reiht sich ein Killeriff an das andere, wobei man dabei genau so die Atmosphäre und die Stimmung wechselt, was aber auch perfekt zum Untertitel "So glad for the Madness" passt. Auf eine bestimmte Art und Weise hat das Stück einige Ähnlichkeiten mit "Scorched Earth Erotica". Am besten gefallen mir hier übrigens die melodischen Gitarren gegen Ende des Stückes. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dieses Stück vor allem live abgefeiert werden dürfte.

"A Scarlet lit the Season":
Erneut ein Intro, welches den vorigen "Damned in any Language" (A Plague on Words) und "The mordant Liquor of Tears" ähnelt und auf das ich deswegen nicht näher eingehen möchte.

"Mannequin":
Mich würde wirklich brennend interessieren, um was es in den Texten bei "Damnation and a Day" geht, weswegen ich mir auch bald die normale CD zulegen werde (Bereits erledigt, muss mir jetzt nur noch die Texte durchlesen, wenn ich mal die Zeit finde - SasH). Aber was kann man bei CRADLE OF FILTH bei einem Titel wie "Mannequin" außer Gemetzel, Wahnsinn oder Tragödien anderes erwarten? Auch dieses Stück hat eine leicht weird, wahnsinnige Atmosphäre, allerdings findet man hier sowohl thrashige als auch melodische Parts, die für mannigfaltige Abwechslung sorgen. Vor allem der etwas verfremdete Gesang von Sarah Jezebel Diva fügt sich hier sehr gut in das Gesamtgefüge ein.

"Thank God for the Suffering":
Sehr genial beginnt "Thank God for the Suffering" (nein, nicht für die Bombe, das Stück ist von Ozzy...). Harmonische Streicher werden von Adrian an den Drums begleitet, bevor die Gitarren einsetzen und wir hier dann Dani zum ersten Mal "singen" hören. Mann, was für ein genialer Anfang, doch wird dies qualitativ ebenso fortgesetzt, wobei die melancholischen, aber dennoch heftigen Gitarren hier besonders hervorgehoben werden. Erinnert mich irgendwie an die "Dusk and her Embrace" Phase; zumindest ein bißchen auch an "A Gothic Romance". Auf alle Fälle bitte mehr davon in Zukunft!

"The Smoke of her Burning"
Sehr heftig beginnt "The Smoke of her burning", wo sich Blastbeats und walzende Doublebass die Hand reichen. Wie auch nicht anders erwartet ist auch dieser Track sehr abwechslungsreich ausgefallen, wobei mir hier besonders die mit 16tel Gitarren unterlegte Strophe auffällt, die Blastbeat-Parts aber auch nicht zu verachten sind.

"End of Daze"
Dies soll dann auch schon der letzte Track auf "Damnation and a Day" sein. Sehr düster wird somit die Scheibe mit Hilfe des Chors und Orchesters abgeschlossen. Einfach genial!

Fazit: CRADLE OF FILTH haben wieder einmal eine Meisterleistung vollbracht und ihren Fans ein wahres Killeralbum geboten, das wirklich keine Wünsche übrig lässt. Alleine der riesige Aufwand dürfte schon die hohe Chartplatzierung - Platz 15 in der ersten Woche! - erklären! Mit "Damnation and a Day" haben CRADLE OF FILTH ein modernes Black Metal Album abgeliefert, dass die Messlatte für künfitge Werke wieder verdammt hoch gelegt hat. Wann wird diese Band mal ein schwaches Album veröffentlichen? Wenns so weiter geht, wohl nie!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Anklage ist eröffnet, 12. März 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Mit Damnation and a Day -Genesis to Nemesis- ist das Gericht eröffnet. Thematisch wird die gesamte Menschheitsgeschichte im Schnellvorlauf biblisch aufgearbeitet, dabei wird angeprangert, beschimpft und die Erde mit Blasphemie zugeschmiert, daß es in den Himmel stinkt.
Die CD selbst ist randvoll, lupenrein produziert, gut arrangiert, auch Neuerungen, so ein Chor, bisher noch ungekannte Effekte und ein gekonnterer Einsatz Sarahs Stimme sind genügend vorhanden, Drummer Adrian beweißt uns sein Können, daß sich die Ohren in den Schädel zurückquetschen. Punkte des Anstoßes sind für mich der Gesang von Dani, der zwar vielschichtiger aber auch lascher geworden ist, vergleicht man Cruelty mit dieser Scheibe. Sehr unangenehm fallen die Gitarren auf. Zwar stimmt der Sound und er fügt sich gut in das Gesamtbild ein, doch melodische Schmankerl oder gar Solos, sind Mangelware. Dennoch - dieses Album, in wunderschöner Verpackung, stellt sicher einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte Cradle of Filths dar und ist die paar Kröten, auch für unerfahrene Hörer, allemal wert! Thank God for the Suffering!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste von Cradle of filth, 29. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Damnation and a day glänzt gegenüber den anderen Cradle of filth Alben gleich aus mehreren Gründen:

die Kompositionen befinden sich auf diesem Album auf einem Übergang vom Black Metal der Anfangsjahre der Band hin zu Rock- und Metalelementen - das bedeutet dass das Album sehr stark von Melodien geprägt ist und das gibt den Kompositionen eine ganz neue Qualität! Die Wurzeln waren bei diesme Album noch nicht (so wie bei Thornography, welches lediglich rockig daherkommt) noch nicht vergessen - es ist anständiger Metal!

Die Aufnahmequalität und die Qualität der Produktion sind besser als auf allen Vorgängern. Komischerweise hatten cradle of filth schon immer mit zu dünnem sound zu kämpfen, fragt mich nicht warum, am Budget kanns doch nicht gelegen haben, denn sie haben schon einen ziemlich großen Plattenabsatz. Bei diesem Album stimmt jedenfalls alles - Details sind zu hören, es ist druckvoll.

DIe Musiker scheinen bei den Aufnahmen in Überform gewesen zu sein. Sie sind technisch brilliant und dennoch virtuos und gefühlvoll

Es wurde mit einem echten Orchester und einem echten Chor gearbeitet

UND

Der Chor und das Orchester bestimmen NICHT die Kompositionen!!!! Das heißt es wird nicht so penetrant wie bei Dimmu versucht das Privileg ein Orchester zur Verfügung zu haben in den Mittelpunkt zu stellen, sodaß am Ende dann ein effekthascherisches Orchesterfurioso das andere jadt, obwohls gar nicht zur Komposition passt. Das Orchester wird nur dann eingesetzt wenn es gebraucht wird und dann legt es auch so richtig los!

DIe Texte sind wie immer grandios, die gesangliche Leistung toll.

Ich kann jedem, der auf Black Metal mit melodiösen Parts und orchestralem Charakter wert legt, dieses Album ans Herz legen, das auch noch extrem Preiswert ist!

Der perfekte Einstieg!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine meiner wichtigsten Scheiben ..., 23. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Also dieses Album hab ich schon länger, allerdings hab ich gelernt, nicht nach dem ersten reinhören gleich ne Rezension zu schreiben, denn es kann sich nach ner Weile sehr viel ändern !
"Damnation and a Day" hat ein spezielles Problem, dass mir den Anfänglichen Zugang erschwert hatte und zwar ist das Itro und der erste Song nicht gerade das gelbe vom Ei. Ich brauchte generell mal 2 Wochen um es wirklich als eines der Lieblingsalben aufzunehmen, aber durchaus berechtigt ! Das 3. Lied Namens "Hurt and Virtue" ist dann schonmal eines der Highlights des Albums und daruf folgt auch schon "An Enemy Led the Tempest", dass eher nach längerer Zeit wirklich gefällt. Generell braucht das Album länger um sich mal reinzuhören, weil es wirklich eher wie eine ganze Einheit wirkt und das muss man erst mal akzeptieren. Es ist ja auch in 4 Kapiteln unterteilt die alle jeweils 3 Songs und einen Introsong enthalten und eine durchaus Interessante Geschichte erzählen (Erzengel Michael um mal vorwegzuspoilern).
Neu ist auch das Endgeniale Coverartwork vorne und hinten und das schöne Booklet (Ihr solltet euch echt die Songtexte durchlesen um auch die Story zu verstehen) ...
Ok, bevor ich hier weiter abdrifte nun gleich mal zu "Better to Reign in Hell", dass gerade am Anfang wie "Hurt and Virtue" eine Ohrwurmanlaufstelle ist und durchaus gefällt mit dem hohen Tempo, dem geilen Hoch-Tief Spielchen des Sängers und dem Orchester oder auch dem Orgeleffekt. Generell aber hält sich das Orchester eher im Hintergrund und spielt auch nicht enorm melidiöse Stücke sondern lässt mehr der Band das wesentliche. Selten, dass mehr von ihnen kommt (leider, aber das können sie ja mal nachholen dieses oder nächstes Jahr). "Serpent Tongue" und "Carrion" haben sehr interessante Neuartige Klänge und sind auch komplizierter und teils komplexer Aufgebaut (Im Intro des 2. Kapitels kommt erstmals der Erzähler (eh nur ein paar Sätze) zu Wort und es ist auch vom Orchester her das beste, denn die Intros sind genrell nur aus Orchesterinstrumentalklängen !).
"Presents from the Poison Hearted" bleibt lange ziemlich kalt und teiweise karg, aber es hat gegen Schluss einen langen und schönen ruhig-verträumten Part, der dem Lied seine ganz eigene Würz gibt. Dass mit leicht orientalischen Klängen bestückte "Doberman Pharaoh" ist eher überdurchschnittlich und bietet kaum negatives zu bmängeln. Mit "Babalon A.D" peppten sie das 3. Kapitel gehörig auf und es ist einfach nur geil. Vor allem mit dem Chorgesang der Gastsängerin, deren Stimme nur durch Töne (kein Gesang) zur Verfeinerung beisteuert. Im Finalen Kapitel (2. bestes Kapitelintro) legt die Auskopplung "Mannequin" so richtig los und das ganze Lied wird wieder von der Gastsängering begleitet (die wieder nur Töne aus ihrer tollen Stimme beisteuert, gut gelungen). Auch eines der ersten Ohrwurmhighlights.
Das Vorletzte Lied vor dem imposanten Outro ist "Thank God for the Suffering" und besticht durch eher Cradle ungewöhnlichen langsamen Stil (wechselt aber regelmäßig zu einem schnellerem Verlauf), aber erstmals hat das Orchester viel an Oberhand im Lied und das ist auch extrem nötig gewesen. In dem Lied zeigt das Orchester eigentlich zu was ein solcher Mix zu Stande ist und man wünscht sich eigentlich mehr *sabber* Ein wirklich schönes Lied ...
Final vor dem Outro kommt "The Smoke of Her Burning", dass ziemlich viel Druck rauslässt und als Finalsong ziemlich würdig ist ! Gut gelungen ist der düster-traurige und ruhigere Schluss der eine nahtlose Verbindung zum Outro erstellt.
So im Großen und Ganzen eines meiner besten Alben. Das Album ist nunmal eine geschlossene Einheit und es ist auch eine tolle Abwechslung ! An Midian kommts nicht ran, aber es ist ein mehr als würdiger Nachfolger, denn wie soll man sowas mit einem Nachfolgeralbum toppen ... (Midian ist nunmal eines der Besten Alben die je gemacht wurden und hat auch von mir 7 von 5 (!!!) Sterne bekommen um eben zu verdeutlichen wie Genial es ist).
Ich persönlich bin ja nicht so der Nymphetamine Fan und hoffe ehrlich gesagt, dass 2006 wieder ein Midian/Damnation and a Day Cradle of Filth Album kommt !
5 verdiente Sterne, auch wenn teilweise mehr drin hätte sein können/müssen und leider braucht es eine gewisse Zeit um sich zu entfalten, aber wehe wenn ... btw sind 10 Euro eh ein Geschenk für ein 77 (!!!) Minuten Meisterwerk !
Kaufempfehlung pur !
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Opus in vier Teilen, 10. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Dieses Album ist groß! Es ist die logische Weiterentwicklung nach "bitter Suites". Die Arrangements der Songs, vor allem auch der Instrumentals sind schlicht bombastisch. Zu diskutieren " ist das black metal oder Frevel ?" wegen des Wechsels zum Major-Riesen Sony erübrigt sich, denn COF waren schon immer eine Klasse für sich, die sie nach wie vor einsam anführen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradise Lost, 29. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Diesem Album merkt man deutlich an, dass Cradle of Filth bei Sony Music unter Vertrag waren. Hier spielt ein ungarisches Orchester mit und schon allein das Booklet ist ein kleines Kunstwerk. Manchen mag das vielleicht zu kommerzorientiert erscheinen, aber "Damnation and A Day" hat das große Budget meiner Meinung nach nicht geschadet; im Gegenteil!

Inhaltlich geht es hier um die Vertonung des Alten Testaments - aus Sicht des gefallenen Engels Luzifer. Wer das geniale "Paradise Lost" von John Milton aus dem 17. Jahrhundert im Original gelesen hat (absolut empfehlenswert), wird auch die eine oder andere Textstelle in den Songs wiedererkennen. Ein musikalisches Meisterwerk!

Aber Vorsicht, so ruhig wie "Midian" oder "Nymphetamine" ist dieses Album nicht. ;)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thank God for the Cradle of Filth!, 11. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Da ich nun fast alle musikalischen Ergüsse von Cradle of Filth besitze, war diese Scheibe mein Erstkauf der Band und sie hat mich sofort infiziert. Allein das Intro "A Bruise upon the silent Moon" versprach Großartiges. Das darauf folgende "The Promise of Fever" gibt einem gleich mal so auf die Ohren das es fast schon weh tut. Eine Aggresivität die sich über 5 min. halten kann und er ist gleich einer der besten Songs des Albums. "Hurt & Virtue" heißt das nächste Lied und kann mit einem Iron-Maiden-kompatiblen Anfangsriff aufwarten. Gegen Ende geht es dann doch sehr episch zu und das bereitet einen guten Ausklang. Nun kann man "An Enemy led the Tempest" vernehmen. Drummer Adrian zeiht am Anfang schön fett über sein Trommelwerk und das Lied nimmt dann einen ähnlichen Verlauf wie "Hurt & Virtue". Das zweite orchestrale Zwischenstück folgt und hört auf den Namen "Damned in any Language (A Plague on Words)". Insgesamt verleiten diese Zwischenstücke dem Album einen sehr Soundtrack-artigen Beigeschmack. Unvermittelt ballert nun "Better to reign in Hell" los. Es besitzt einen fast chartträchtigen Refrain und wäre für eine Singleauskopplung wie geschaffen gewesen. "Serpent Tongue" ist wohl der expirimentellste Song des Albums (obwohl da noch so ein Kandidat folgen wird), in dem die Geschichte Adam's & Eva's neu aufgewogen wird (cooler Text!). Track Nr. 8, "Carrion",ist für mich der schwächste Song der Platte. Das beherrschende Riff ist mir einfach zu 0/8/15-mäßig (halt Geschmackssache). Auf das dritte Zwischenstück, "The mordant Liquor of Tears", folgt "Presents from the Poisoned-Hearted" und spielt in der selben Liga wie "Hurt &..." und "An Enemy..." und weiß dadurch zu gefallen. Nun kommt das vorhin angesprochene andere expirimentelle Liedgut -"Doberman Pharaoh- or Destiny wore a Bondage Mask", welches einen sehr ägyptisches feeling ('tschuldigung für das Wort "feeling", aber mir fiel nichts besseres ein) hinterlässt. Die Singleauskopplung "Babalon A.D. (so glad for the Madness)" hat einen schön fiesen und schnellen Riff vorzuweisen, dennoch wird der Song im Verlauf der Spielzeit ein wenig langweilig, was aber durchaus zu verschmerzen ist. Das vorletzte Zwischenstück wurde auf den Namen "A scarlet Witch lit the Season" getauft und geht nahtlos in den Song "Mannequin" über (ebenfalls Singlauskopplung). Nun zu "Thank God for the Suffering"; es handelt sich hier um einen Balladenversuch der Band, welcher auch geglückt ist. Ein riesen Song, der am nahenden Ende des Albums seinen perfekten Platz gefunden hat. "The Smoke of Her burning" heißt der letzte tatsächliche Song und ist durch seine roh- und schrägheit der Beklemmenste des Silbertellers. Zum Abschluss macht "End of Daze" dieses 78-minütige Meisterwerk zu einer runden Sache. Alles in allem ein großartiges Album, welches glasklar produziert wurde und dabei trotzdem roh und unverbraucht klingt. Alle Musiker der "Wiege des Schmutzes" können hier ihr Niveau von "Midian" mühelos halten (wenn auch meiner Meinung nach nicht ganz übertreffen) und jeder Fan von perfekt arrangierten, melodischen und gleichzeitig fress-brett-hackenden "Extreme-Metal" muss diese Langspielplatte in seinem Schrank stehen haben, Cradle-Fans sowieso. Danke
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hätte das gedacht??!!, 3. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Nun ja, eigentlich war es ja klar. Nachdem ich mir "Midian" spontan zugelegt hatte, weil ich das Video von "Her ghost in the fog" so überzeugend fand, kaufte ich mir auch "Damnation and a day". Cradle Of Filth ist jetzt meine Lieblingsband, und zwar aus folgenden Gründen, die "Midian" und "Damnation..." vereinen:
-die Musik wird niemals langweilig, da sehr vielen unerwartete Parts in den Stücken sind, beispielsweise die Black-Metal-Typischen Keybord-Passagen und orchestrale Elemente sowie Frauen- und Chorgesang zwischen ohrenbetäubenden, feierlichen und seeeehr schnellen (schnell ist lobenswert!) Gitarrenparts.
-Die Alben sehen gut aus und die Songtexte sind enthalten, außerdem ist bei "Damnation ans a day" die Spiellänge der CD fast ausgeschöpft. Gute Gründe, sich (der formalheit halber) das Album zuzulegen.
-Es ist nicht nur für Black-Fans etwas, ich z.B. hörte vorher (und jetzt immer noch) System Of A Down. Alle, die Schnelligkeit, Melodie und Abwechslung lieben, weden bei diesem Album voll auf ihre Kosten kommen. Trotzdem gibt es auch ruhige Lieder, die auch mal an Kirchenmusik oder halt sowas erinnern.
Sehr gut zum entspannen.
-Danis Stimme ist einzigartig. von Death-Metal-Gegrunze keine Spur. dagegen Vocals in allen Höhen-und Stimmenlagen.
Ich finde die Auskopplung "So glad for the madness" nicht so gut, sie ist mir zu hardcorehaft. Sehr melodisch beispielsweise ist "Better to reign in hell", bei dem ich mir sicher bin, dass Children Of Bodom-Fans ihren Gefallen daran finden.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow ! Ein (brachiales) Meisterwerk, 8. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Im Prinzip kann ich mich nur meinen Vorredner anschließen. Diese CD ist wirklich der Hammer. Für jemanden, der nicht nur Black/Death Metal hört muss ich wirklich sagen, dass mich diese CD in ihren Bann gezogen hat.
Die Melodien zusammen mit den Texten und der wirklich erstklassigen Stimme des Leadsängers ergeben eine unschlagbare Kombination. Eine Kombination die süchtig macht und einen dazu bringt, diese CD immer wieder zuhören !
Super !!! Nicht nur für Death/Black Metal Fans sondern !!!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist perfekt!, 11. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Damnation and a Day (Audio CD)
Ein Black Metal-Experte bin ich wirklich nicht, aber trotzdem ist mir sofort nach dem ersten Hören klar geworden: Dieses Album ist perfekt!
Egal, ob jetzt einige sagen, es wäre ZU perfekt, zu kommerziell - ich kann mich solcher Meinung nicht anschließen. Wen interessiert's, ob's kommerziell ist oder nicht, die Hauptsache bleibt doch die Musik. Und ich denke, die ist so düster und wirkungsvoll wie auf kaum einem anderem Cradle-Album. Jeder Schlag auf die Snare, auf die Bass-Drum, jedes Gitarren-Riff, jede Keyboard-Einlage sitzt perfekt und auch der Gesang von Dani ist richtig geil. Überhaupt ist diese Produktion echt das Krasseste, was ich je gehört habe. Und warum soll man nicht mit einer geilen Produktion aufwarten, wenn man die Möglichkeit dazu bekommt? Ist doch Schwachsinn, eine Band als Verräter zu beschimpfen, nur weil sie Erfolg hat und sich eine fette Produktion dementsprechend leisten kann. Genauso wie immer von Hardcore-Black-Metallern herumgemeckert wird, wenn Keyboards eingesetzt werden. Ich denke, Black Metal muss düster sein? Na also, und womit kann wohl besser düstere Atmosphäre erzeugen als mit Keyboards?
Und als Klassik-Fan finde ich es sehr gut, dass Cradle auf ihrem neuesten Album sogar neben den Keyboards auf ein richtiges Orchester zurückgegriffen haben - meiner Meinung nach passt das richtig gut und ist genial eingesetzt worden.
Schöne Nebensache ist auch noch das Booklet: Coole Zeichnungen im Hintergrund!
Meine Lieblingssongs der CD - obwohl im Prinzip alles geil ist - sind: "The Promise Of Fever", "Better To Reign In Hell" und "Presents From The Poison-Hearted".
Ich empfehle jedem, zumindest mal in dieses Album reinzuhören. Ich denke, auch jeder, der sonst nicht unbedingt auf Cradle oder überhaupt Black Metal steht, wird es nicht bereuen.
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