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am 11. Juli 2011
Nun, die beste aller Rigoletto-Einspielungen mag diese aus dem Jahre 1994 vielleicht nicht sein. Gut ist sie allemal, obwohl sie keinen audiophilen Genuss darstellt. Ich frage mich, wie Sony das überhaupt hinbekommen hat. Die Aufnahme klingt (und nochmals sei darauf verwiesen, dass wir von einem modernen Mitschnitt sprechen) selbst für eine Bühnenmitschnitt dumpf, streckenweise sogar muffig, die Sänger scheinen ausgesprochen weit weg, das Orchester ist enorm weit vorne, sodass man, dreht man am Lautstärkeregler, um die Sänger gut hören zu können, bei Orchesterausbrüchen darauf gefasst sein muss, dass auch noch der Nachbar zwei Häuser weiter aus dem Schlummer spontan in die Vertikale getrieben wird.

Ignoriert man das und sieht stattdessen das Gute im Schlechten (schließlich lernt man so ja auch einmal den Orchesterpart sehr intim kennen), so kann man schön gemachten Verdi hören.

Renato Brusons Darstellung des buckligen Narren Rigoletto ist bestens durchdacht. Die komplizierte Psychologie dieser Figur, die hier widernatürlich seine Frau zur Gattin machen und darum unter allen Umständen ihr Erwachen zur eigenständigen Weiblichkeit unterbinden will, ist durchaus Brusons Sache. Sei es Boshaftigkeit ("Allora la testa...)", seien es zärtliche Töne ("Ah! veglia, o donna, questo fiore"), sei es die schiere Verzweiflung ("Cortigiani, vil razza dannata"): Bruson findet stets den rechten Ton, die schlüssigste Phrasierung. Auch ist er trotz seiner zum Aufnahmezeitpunkt 58 Lenze noch gut bei Stimme, lediglich in tiefer Lage fehlt seiner Stimme der Biss, die Tragfähigkeit und zu Beginn des "Sì, vendetta" schwimmt er kurz. Aber das ist halt auch live.

Ganz ausgesprochen gut gefällt mir Andrea Rost als Gilda und es wundert mich nicht, dass diese Mailänder Aufführung(en) ihr Durchbruch waren. Wie herrlich naiv ist sie doch, dabei jedoch gleichzeitig kein Dummchen und kein schnell zu habendes Mädel. Sie ist in der Tat der Engel, den ihr Vater permanent besingt, ein leuchtendes Wesen in dieser von Männern und deren dunklen Gelüsten dominierten Welt. Ihr "Caro nome" ist ein kleines, helles Wunderwerk, ihre Aufopferung für die Liebe glaubwürdig, ihr Tod berührend.

Schließlich passt auch Roberto Alagna in die Rolle des Triebgesteuerten Libertins. Er bringt eine frische Jugendlichkeit in die Partie, eine flatterhafte Verantwortungslosigkeit, einen schamlosen und reizvollen Hang zum schnellen Sex. Das macht ihn zwar nicht sympathisch, aber auch nicht durchweg abstoßend. Im Grunde zeichnet er den Duca wie einen hormongesteuerten Siebzehnjährigen, der die Frauen feiert, wie sie fallen. Das ist moralisch zwar sicher nicht astrein, aber - seien wir ehrlich - nicht ganz unrealistisch. Zupass kommt Alagna dabei seine leicht geführte, dennoch aber kernige und glänzende Stimme, die mit der Tessitura dieser Partie keinerlei Probleme hat.

Nicht ganz überzeugen mich die Nebenrollen. Dimitri Kavrakos' Sparafucile fehlt nach meinem Dafürhalten die Dämonie, das Nachtschwarze der Stimme. Sicher, er legt den serviceorientierten Mörder anders an. Er gibt eher den Dienstleister, den Geschäftsmann, für den es ebenso natürlich wie unaufregend ist, jemanden für zwanzig Scudi um die Ecke zu bringen. Andere Leute belegen Pizza, dieser legt Leute um. Kann man so machen, ist auch nicht weit her geholt, gefällt mir aber trotzdem nicht so recht. Seine Schwester Maddalena ist mit Mariana Pentcheva nicht sonderlich reizvoll besetzt. Man hört eine dicke Stimme, die etwas Matronenhaft-Waberndes hat. Dass der Duce auf diese Maddalena anspringt kann so nur zwei Gründe haben. Entweder nimmt er alles, was nicht bei Drei auf dem Baum ist, oder er hat ein Mutterproblem.

Dass man den Orchestersatz gegenüber den Sängern stets sehr präsent erlebt, habe ich ja oben schon gesagt. Sieht man von der so entstehenden Missbalance einmal ab, so hört man, wie glänzend Muti Verdis Musik durchleuchtet. Da wird sehr detailreich gearbeitet, die hier wirklich wichtigen Holzbläser kommen gut zur Geltung, die Übergänge und das Timing sind perfekt, das Ganze steht unter hohem Innendruck, ohne dass man den Eindruck hätte, das Werk würde gewaltsam durchgeprügelt.

Für mich - von der Tontechnik abgesehen - eine recht runde Sache.
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am 23. September 2011
Sänger und Orchester sind gar nicht schlecht (streckenweise kann man das allerdings nur vermuten). Der Ton bzw. bzw. die Tontechnik sind einfach miserabel! Sehr schade!
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am 17. Juni 2011
Für einen Livemitschnitt aus der Scala, ist die Qualität der Aufnahme m.E. sehr gut. Das man das Hüsteln der Zuschauer und die Bühenengeräusche, hört ist wohl selbstverständlich.
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am 25. Januar 2011
Habe die CD eingelegt und sehr schnell aus dem CD Player herausgenommen. Die Aufnahme ist nichts für meine Ohren.
Erinnerte mich an eine Handaufnahme mit einenm CD Player im Konzertsaal.
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