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am 28. Dezember 2009
Da ich bald eine Premiere dieser selten gespielten Oper besuchen werde, habe ich mir zur Vorbereitung diese historische Aufnahme angeschafft. Ohne jede Erwartung wollte ich neugierig "nur mal kurz reinhören", bevor ich sie mir in aller Ruhe und Konzentration komplett anhören wollte. Aus dem "kurzen Reinhören" wurde das Hören der ganzen Oper! Ich ließ alles andere stehen und liegen und lauschte total fasziniert dieser romantisch-dramatisch-leidenschaftlichen, bisweilen auch etwas ins Sentimentale abgleitenden Musik, die mich tief berührte! Besonders die Sänger Hermann Prey und Rene Kollo sind herausragend und in Hochform! "Die tote Stadt" habe ich inzwischen noch einige Male gehört, und sie gefällt mir immer besser! Die Musik des Komponisten Erich Wolfgang Korngold wird viel zu selten gespielt! Zu Unrecht! Ich gebe zu, sie klingt für heutige Ohren etwas "altmodisch" im liebenswerten Sinne! Aber gerade die Leidenschaft begeistert mich sehr in unserer manchmal recht "coolen" Zeit! Ich kann diese Aufnahme jedem Opernfreund sehr empfehlen!!!
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am 19. September 2011
Leider liegt die Aufnahme nicht auf DVD vor, denn als Besucher der Wiederaufnahme muß ich (fast ein wenig erstaunt) zugeben, daß die Frankfurter Produktion keine Wünsche offenläßt (wenngleich mir der 2. Akt in Nürnberg noch besser gefallen hat, vor allem wegen seiner überaus gelungenen Symbolik). Das berüchtigte "Regietheater" hat in Frankfurt eine beeindruckende Arbeit abgeliefert, das heißt, das Produktionsteam hat die Partitur nicht nur gelesen, sondern das Stück auch verstanden und dann seine Phantasie spielen lassen. Dankenswerterweise veröffentlich die Oper Frankfurt immer mehr Aufnahmen ihrer Produktionen wenigstens auf CD. Und das Booklet der CD ist zum Glück reich bebildert.

Die Aufnahme hat alle Vorteile einer Live-Aufnahme, die musikalische Spannung ist direkt fühlbar. Manchmal ist der Klang ein wenig unausgewogen, d.h. die Pauken sind bspw. noch etwas dominanter, als sie auch auch in der Aufführung selbst waren, aber das stört nicht, im Gegenteil. Das Booklet gibt Auskunft, daß man nur bei wenigen Sequenzen eines am Premierentag erkälteten Sängers ein wenig "geschummelt" und Teile der Generalprobe hineingeschnitten habe, ansonsten seien die Bänder der Rundfunkübertragung nur minimal bearbeitet worden - genau so hört es sich auch an, und das soll bitte nicht negativ verstanden werden.

Sebastian Weigle dirigiert, wie man ihn kennt, differenzierter, detaillierter, teilweise traumhafter Klang (genau das braucht diese Partitur), besonders in der letzten Szene des I. Akts ("Paul! Paul! ...") gelingen ihm fast magische Momente, man hört die Erscheinung Mariens, wie in der Partitur gefordert, direkt schweben. Daß dieser Klangzauber manchmal ein wenig zu Lasten der Dynamik geht, daß einige wenige Szenen vielleicht ein auch wenig "brutaler" sein könnten, das kann man verschmerzen.

Man kann Klaus Florian Vogts Timbre mögen oder nicht (im Lohengrin mochte ich es nicht), aber zu Weigles Dirigat lieferte er den perfekten "Paul". Klangschöner, sauberer Gesang bis zum Schluß der gefürchteten Partie, vielleicht ein wenig emotionslos, aber um Längen besser so manch anderer Sänger, der gesangliche Mängel hinter aufgesetzten Gefühlsausbrüchen verstecken muß. Auch alle anderen Rollen sind ansprechend besetzt. Tatiana Pavlosvskay bewältigt ihre Partie ebenfalls mühelos, sich sticht durch die Schärfe ihrer Stimme aus dem Rest hervor und sorgt so für den notwendigen Kontrast zu den "Schönsängern" (auch Michael Nagy als Fritz/Frank) und "Klanzauberern" (am Pult und im Orchester).

Unter den Aufnahmen, die von der Aufnahmequalität vergleichbar sind, erobern Weigle/Vogt mühelos Platz 2 hinter Leinsdorff/Kollo. (Die DVD aus Stockholm kenne ich allerdings nicht).

P.S. Gerade lese ich für Vogt den schönen Ausdruck "knabenhaftes Timbre". Das trifft es, und vielleicht gefällt er mir deshalb in der Toten Stadt so gut.
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am 13. März 2011
Leinsdorfs Einspielung der Toten Stadt kann man gar nicht genug rühmen! Der Dirigent schafft es mit dem Münchner Rundfunkorchester aus der vertrackten Partitur ein dichtes Klangbild zu erwecken, dass die hervorragend disponierte Sängerschar wie auf einen impressionistischen Teppich bettet.
Bei den Sängern überzeugen nicht nur der hervorragend aufgelegte Rene Kollo und die nicht minder überzeugende Carol Neblett in den Hauptpartien; bis in die kleinsten Rollen sind hier hervorragende Solisten aufgeboten. Interessant auch die Teilung der Partien des Frank und Fritz, die in der Bühnenpraxis in der Regel von einem Sänger interpretiert werden. Während Benjamin Luxon den Frank eher heldenbaritonal angeht, schwelgt Hermann Prey fast operettig in der Rolle des Pierrot.
Diese Einspielung des ausgewiesenen Opern-Viel-Dirigenten Leinsdorf (das ist durchaus ein Kompliment) ist den Vergleichsaufnahmen weitaus überlegen und dürfte als Klassiker im modernen Repertoire gelten.
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am 17. Februar 2014
Sehr schöne stimmige Aufnahme? Man hat das Gefühl in der Oper zu sitzen? Klaus Florian Vogt hat eine wunderschöne helle Stimme! die er leicht und locker einsetzt.
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am 22. Juni 2015
Lange Zeit war höchstes das "Lied der Marietta" im Rundfunk zu hören. Gut, dass jetzt das ganze Werk in einer so ausgezeichneten Aufnahme zugänglich ist. Besonders Klaus Florian Vogt ist in der männlichen Hauptpartie einfach traumhaft, kürzlich auch in Hamburg auf der Opernbühne zu erleben.
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2015
Als Erich Wolfgang Korngolds Oper "Die tote Stadt" 1920 gleichzeitig in Köln und Hamburg uraufgeführt wurde, war das für die damaligen Zeitgenossen eine echte Sensation. Der damals 23-jährige Komponist wurde allerseits mit Ehren überhäuft, und sein Werk machte die Runde über alle großen deutschsprachigen Bühnen. Da Korngold Jude war, mußte er Deutschland im Jahr 1933 verlassen, seine Werke durften hierzulande nicht mehr aufgeführt werden, der Komponist emigrierte in die USA und machte sich dort vor allem als Schöpfer von anspruchsvoller Filmmusik einen Namen. So kam es zwangsläufig, daß seine Kompositionen, darunter auch die "Tote Stadt", in unseren Breiten weitgehend in Vergessenheit gerieten. Erst um 1970 fand eine gewisse Neuentdeckung statt, und in diesem Zusammenhang entstand im Juni 1975 die vorliegende Aufnahme, die weltweit erste überhaupt.
Die Partie der Marietta wurde mit der US-Amerikanerin Carol Neblett besetzt, die kurz zuvor die Rolle in New York auf der Bühne gesungen hatte. Sie ist denn auch die überragende Persönlichkeit der Aufnahme, weil sie den Anforderungen des Komponisten in einzigartiger Weise gerecht wird. Im übrigen singt sie tadellos und in ansprechendem Deutsch. René Kollo als Paul gefällt mir weit weniger. Seine Tongebung scheint mir für die Rolle zu schwer und unflexibel (schade, daß Gedda nicht zur Verfügung stand), und auch Hermann Prey hat schon überzeugendere Rollenporträts gestaltet, aber insgesamt kann man mit der Besetzung der Hauptrollen zufrieden sein, auch wenn man sich optimalere Lösungen hätte vorstellen können. An den Leistungen des Bayerischen Rundfunk-Chors sowie des Tölzer Knabenchors gibt es nichts zu bekritteln. Das Münchner Rundfunkorchester ist sicher keine Spitzenformation, aber der erfahrene Operndirigent Erich Leinsdorf animiert es zu einem sehr ordentlichen, engagierten Spiel. So wollen wir froh sein, dieses Dokument zu besitzen, zumal auch neuere Aufnahmen keine adäquateren Lösungen aufzuweisen haben.
Der Klang ist sehr gut, und auch das Textbuch erfüllt seinen Zweck, indem es eine solide Einführung in das Werk und den vollständigen Operntext in deutsch und englisch bringt.
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am 14. Mai 2015
Klaus Florian Vogt macht diese Aufnahme " Die tote Stadt " von Erich Wolfgang Korngold zu einem Erlebnis.
Ich liebe diese Oper sehr und diese Aufnahme gefällt mir gerade wegen Klaus Florian Vogt am besten.
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am 2. April 2007
Die Oper "Tote Stadt" ist leider nur in sehr wenigen Aufnahmen zu erhalten, daher hat diese Aufnahme einige Meriten. Gegen Erich Leinsdorfs Dirigat kann man wirklich nichts sagen, auch die kleinen Rollen sind sehr gut besetzt. Benjamin Luxon als Frank ist etwas farblos, Carol Neblett als Marie/Marietta überzeugt stimmlich und darstellerisch. Schwächer dagegen Hermann Prey, der den Pierrot Fritz zur Schnulzenrolle verkommen läßt, das ist sehr schade. Rene Kollo ist ein guter Paul, aber ein Nicolai Gedda oder James King wären mit den Tücken dieser Partie sicher deutlich besser zurechtgekommen
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am 24. Juli 2012
Leinsdorfs Einspielung der Toten Stadt kann man gar nicht genug rühmen! Der Dirigent schafft es mit dem Münchner Rundfunkorchester aus der vertrackten Partitur ein dichtes Klangbild zu erwecken, dass die hervorragend disponierte Sängerschar wie auf einen impressionistischen Teppich bettet.
Bei den Sängern überzeugen nicht nur der hervorragend aufgelegte Rene Kollo und die nicht minder überzeugende Carol Neblett in den Hauptpartien; bis in die kleinsten Rollen sind hier hervorragende Solisten aufgeboten. Interessant auch die Teilung der Partien des Frank und Fritz, die in der Bühnenpraxis in der Regel von einem Sänger interpretiert werden. Während Benjamin Luxon den Frank eher heldenbaritonal angeht, schwelgt Hermann Prey fast operettig in der Rolle des Pierrot.
Diese Einspielung des ausgewiesenen Opern-Viel-Dirigenten Leinsdorf (das ist durchaus ein Kompliment) ist den Vergleichsaufnahmen weitaus überlegen und dürfte als Klassiker im modernen Repertoire gelten.
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am 11. Mai 2009
ich kenn mich nicht mit opern aus, denk ich mir immer wenn ich korngold's tote stadt höre , obwohl ich in der deutschen oper mittlerweile zwischen wagner, schönberg, über schreker und zemlinsky zu strauss(richard, no na)und cerha hin und her navigieren kann, war mir dieses werk immer ein unbekanntes wesen, nicht gerade hilfreich war mir dafür auch marcel prawys begeisterung dafür, mit dessen opernsicht ich nicht unbedingt kann und konnte, gebs zu, ich hab mich manipulieren und beeinflussen lassen..bis ich einmal james king als paul hörte. und mir die ohren für korngold geöffnet-und das hat mich überzeug.und seit dem mag ich diese oper.
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