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127
4,7 von 5 Sternen
Black Symphony
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Preis:12,09 €
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2008
...ergibt ein beeindruckendes und geniales Projekt, wie es in diesem Ausmaß wohl noch nie zu sehen war. Für einen einzigen Abend holen sich Within Temptation das Dutch Metropole Orchestra und ein 20-köpfiges Chorensemble auf die Bühne und inszenieren eine Show, die ihresgleichen sucht.

Musikalisch überzeugt diese Kombination auf der ganzen Linie. Jeder Ton sitzt, jeder Einsatz stimmt und Orchester, Chor und Band harmonieren hervorragend und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Im Mittelpunkt steht natürlich die Band selber und insbesondere die charismatische Sängerin Sharon den Adel, die sich in Höchstform präsentiert und in wohlbekannter Manier über die riesengroße Bühne schwebt, wie immer das Publikum mit einbeziehend.
Die Song-Auswahl ist sehr gelungen, neben 10 (!) Titeln aus dem aktuellen Album sind auch die ganzen WT-Klassiker vertreten.
Bei "What Have You Done" erhält Sharon wie auf der Single stimmliche Unterstützung von Keith Caputo (ex. Live of Agonie) und bei "Somewhere" betritt mit Anneke van Giersbergen (ex. The Gathering) ein weiterer Überraschungsgast die Showbühne.

Die Aufnahmequalität ist sehr gut und das gesamte Konzert äußerst professionell gefilmt; insbesondere die eingeblendete Aufnahmen der Fly-Kameras, die die Show aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, sind sehr beeindruckend. Und was insbesondere auffällt ist, dass die Kameraleute weitestgehend unsichtbar bleiben (mir ist während des ganzen Konzerts kein einziger aufgefallen - was nicht selbstverständlich ist, wenn man sich diverse andere Live-DVDs anschaut...).
Zur Inszenierung gehören natürlich auch die obligatorischen Stelzengänger und Bühnenpanoramen und natürlich auch Sharons diverse Kostümwechsel. Die Wirkung der Songs wird unterstützt von tollen Wechseln zwischen Schwarzweiß- und Farbaufnahmen sowie sehr interessanten Detailaufnahmen aus dem Orchester heraus.

Auch die zweite DVD ist sehenswert. Hier gibt es z. B. eine weitere Konzertaufnahme, gefilmt 2007 in Eindhoven und weiteres richtig gutes Live-Material. Unter anderem werden interessante Einblicke in das Tourleben der Band während der Welt-Tournee gewährt, die durch über 30 Länder führte.

Als Abrundung gibt es noch die Videoclips zu den ausgekoppelten Singles aus dem Album "The Heart of Everything".

Fazit: Tolles Material zu einem absolut gelungenen Konzert, von dem ich mir gewünscht hätte, dabeigewesen zu sein...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2010
...ergibt ein beeindruckendes und geniales Projekt, wie es in diesem Ausmaß wohl noch nie zu sehen war. Für einen einzigen Abend holen sich Within Temptation das Dutch Metropole Orchestra und ein 20-köpfiges Chorensemble auf die Bühne und inszenieren eine Show, die ihresgleichen sucht.

Musikalisch überzeugt diese Kombination auf der ganzen Linie. Jeder Ton sitzt, jeder Einsatz stimmt und Orchester, Chor und Band harmonieren hervorragend und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Im Mittelpunkt steht natürlich die Band selber und insbesondere die charismatische Sängerin Sharon den Adel, die sich in Höchstform präsentiert und in wohlbekannter Manier über die riesengroße Bühne schwebt, wie immer das Publikum mit einbeziehend.
Die Song-Auswahl ist sehr gelungen, neben 10 (!) Titeln aus dem aktuellen Album sind auch die ganzen WT-Klassiker vertreten.
Bei "What Have You Done" erhält Sharon wie auf der Single stimmliche Unterstützung von Keith Caputo (ex. Live of Agonie) und bei "Somewhere" betritt mit Anneke van Giersbergen (ex. The Gathering) ein weiterer Überraschungsgast die Showbühne.

Die Aufnahmequalität ist sehr gut und das gesamte Konzert äußerst professionell gefilmt; insbesondere die eingeblendete Aufnahmen der Fly-Kameras, die die Show aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen, sind sehr beeindruckend. Und was insbesondere auffällt ist, dass die Kameraleute weitestgehend unsichtbar bleiben (mir ist während des ganzen Konzerts kein einziger aufgefallen - was nicht selbstverständlich ist, wenn man sich diverse andere Live-DVDs anschaut...).
Zur Inszenierung gehören natürlich auch die obligatorischen Stelzengänger und Bühnenpanoramen und natürlich auch Sharons diverse Kostümwechsel. Die Wirkung der Songs wird unterstützt von tollen Wechseln zwischen Schwarzweiß- und Farbaufnahmen sowie sehr interessanten Detailaufnahmen aus dem Orchester heraus.

Auch die zweite DVD ist sehenswert. Hier gibt es z. B. eine weitere Konzertaufnahme, gefilmt 2007 in Eindhoven und weiteres richtig gutes Live-Material. Unter anderem werden interessante Einblicke in das Tourleben der Band während der Welt-Tournee gewährt, die durch über 30 Länder führte.

Als Abrundung gibt es noch die Videoclips zu den ausgekoppelten Singles aus dem Album "The Heart of Everything".

Fazit: Tolles Material zu einem absolut gelungenen Konzert, von dem ich mir gewünscht hätte, dabeigewesen zu sein...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2009
Meiner Meinung ist die vorliegende DVD von Within Temptation ein absolutes Must Have.
Nicht nur Fans der niederländischen Band, sondern generell Musikliebhaber, die das Genre gut finden können hier bedenkenlos zu greifen.

Da ist zum einen das Gesamtsetting. Viele Bands dieses Genre haben auf ihren CDs fulminante Chöre und ein Orchester. Das Within Temptation den Schritt wagt, dass ganze auch live zu präsentieren zeugt nicht nur von einem hohen Maß an Professionalität und Hingabe, sondern auch für ihren Kontakt zu den Fans. Wer wünscht sich das nicht, dass seine Band live alle auffährt?

Alleine das knapp 5 minütige Intro arrangiert durch Chor und Orchester lassen Schauer über den Rücken rieseln.

Hier wird einfach ein vollkommen stimmiges Gesamtpaket abgeliefert.
Zum Sound:
Wie schon gesagt - Band plus Orchester plus Chor ist schon eine enorme Herausforderung. Aber es gibt nichts zu meckern. Klar, voll und sehr gut abgemischt - keine Wünsche offen.
Wie immer beeindrucken ist Sharon den Adels Stimme - live eine Glanzleistung.

Setliste:
21 Songs, die keine Wünsche übrig lassen

Die Bands verbreitet einfach ein durchgängig positives Bild, dass durch Orchester und Chor ebenfalls so ankommt.
Die gegenseitige Wertschätzung ist sichtbar und das finde ich persönlich auch sehr gut.

Das einzig störende war für mich die teilweise etwas hektischen Kameraschnitte, die zu oft kamen.
Da wünsche ich mir an einigen Stellen mehr Ruhe, um die Atmosphäre zu genießen.
Und die häufigen Kostümwechsel von Frau Adel waren auch etwas dominant, aber das gehört wohl einfach dazu ;-)

Abschließendes Augenmerk sollte das Lied "Somewhere" bekommen.
Dort gibt es ein Duett mit einem der Gastsänger. In diesem Fall ist es Anneke van Giersbergen.
Ein Duett, was wohl zu den besten gehört, die ich kenne. Ein echter Gänsehauteffekt - weil hier soviel Perfektion und Emotion drin ist. Alleine für diesen Song ist es schon wert die DVD mal anzuschauen.

Fans können bedenkenlos zugreifen, Freunde von guter Musik auch.

P.S. Man achte mal bei Memories auf den Kontrabassist, der könnte glatt von ZZ Top sein ;-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2009
Tja als Nightwish Fan habe ich mich immer ein bisschen schwergetan mit Within Temtation. Aber als ich den kleinen Schnipsel hier bei Amazon angeschaut habe dachte ich mir, das muss ich haben.
Vorneweg, natürlich ist es jetzt nicht die hochgeistige Musik, aber wer sucht das in diesem Genre? Jetzt aber zur Sache:
Schon das Intro ist gigantisch, der Kameraschnitt exellent, nie langweilig. Das was da an schierer Musik-Urgewalt aufgefahren wird ist fantastisch! Wer auf Chöre und Orchester in Rockmusik gebettet steht, für den ist dieser Silberling ein Muss.
Ich habe es nicht bereut! Die Extras sind auch Klasse, das Booklett ist schön und die Aufnahmequalität ist so gut das man trotz Riesenorchester jedes Instrument heraushören kann.

Tja jetzt geht die Begeisterung mit mir durch ;-) deshalb:

Einfach selberhören!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2009
Mit Superlativen wurde hier bereits genügend um sich geworfen. Kommen wir also zu den unbenannten Dingen. Die Symbiose von Rock und klassischem Orchester kommt nicht von ungefähr. Die Gemeinsamkeiten in den Harmonien wurden bereits in den 70ern von Jon Lord (neben Blackmore, musikalischer Kopf der Rock Band Deep Purpel) erkannt und mit dem Londoner Royal Philharmonic Orchestra umgesetzt. Es dürfte seinerzeit nur weit schwieriger gewesen sein die Klassiker zu so einer abstrusen Tat zu bewegen ;-)
Diesem Konzept folgten in den darauf folgenden Jahrzehnten weitere Bands bis zu den heutigen Metallern - mit mehr oder weniger überzeugenden Ergebnissen. Heute jedenfalls ist der Tanz von Rock und Klassik auf einem Parkett, Jon Lord sei Dank, salongfähig und lässt den ein oder anderen Klassik-Betonkopf, also auch Rock-Dickschädel, über den musikalischen Tellerrand blicken.

Nun zu WT:
Diese WT-Einspielung gehört für mich (auch Freund klassischer Symphonien) zu den Besten ihrer Art. Bereits die Ouvertüre geht ans Herz - oder ganz nach belieben, an die Nerven. Hier spielen einen die Klassiker, samt Chor, in eine gefühlvolle Schwere der Erwartung unbekannter, gar unheimlicher Dinge. Der Gesichtsausdruck der Zuschauer spricht Bände - und auch WT selbst, zu dem Zeitpunkt noch hinter der Bühne und dabei schöner weise filmisch eingefangen, verbirgt seine Nervosität vor dem großen Auftritt, nur mühsam.
Als dann endlich die Band - als Letzte natürlich, Frau den Adel - die Bühne betritt, geht im musikalisch perfekten Zusammenspiel - dieser doch scheinbar so gegensätzlichen Musiker - nur noch die Post ab.

Inhalt, Machart, Klang und Bild wurden hier schon zu genüge benannt. Also nur noch das, was nicht erwähnt wurde:

Die 35-jährige Sharon den Adel, Lebensgefährtin des Gitaristen Robert Westerholdt (beide Gründer von WT) Ex-Modedesignerin und Mutter einer 3-jährigen Tochter, singt in ungewöhnlich hoher Tonlage, nahezu eine Oktave über dem hohen C. Wirklich beeindruckend, dass sie dies über das gesamte Konzert hin durchhält und dabei sauber bleibt. Ihr strahlendes Lächeln (wenn auch bisweilen etwas stereotyp) vervollständigt ihren guten Auftritt. Über ihr ein oder anderes (selbst entworfenes) "Kleid" mag man streiten. Ich frage mich mitunter, ob sie da nicht Entwurf mit Ausschuß verwechselt hat ;-) Andere Teile hingegen sind wirklich gelungen und passend. Aber was interessiert uns überhaupt Mode, bei so einer glänzenden Gesamtleistung...

Ihre Bandmitglieder verstehen ihr Handwerk nicht minder, haben richtig Spaß dabei und werden filmisch immer wieder gut in Szene gesetzt. Selbiges gilt auch für die Symphoniker, welche zu Anfangs noch etwas, Klassik-typisch, steif und irritiert wirken, ob des tosenden Drumherum, samt dem auch ihnen applaudierenden Publikum. Man möge doch bitte Rücksicht nehmen und mit Beifallskundgebungen bis zum letzten Satz warten ;-) Zusehends jedoch, werden die Jungs und Mädels dann auch lockerer und selbst im Chor bemerkt der aufmerksame Zuschauer, die eine oder andere ungehörige Hüftbewegung samt strahlenden Gesichtsausdruck.

Um mich schlussendlich dann auch der Superlative zu ergeben: ein fantastisches Machwerk von Band, Orchester und Dirigent. Ich schließe mich somit der Meinung an, dass kommende Konzerte solcher Art (Rock goes Symphonie) dieses hier vorerst schwerlich toppen werden.

Audiophil:
Ausgesprochen saubere Abmischung. Für DVD Verhältnisse ein herausragender (Rock) Live-Mitschnitt.

Der beherzte Rechtsdreh am Volume Volant ist natürlich Ehrensache - und mit guten Equipment ein wahrer Genuss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2013
Zunächst war ich skeptisch, ob nicht etwa die Verbindung von Rock-Gruppe und Symphonie-Orchester ein "weichgespültes Etwas" ergibt. - Weit gefehlt!

Dieses Konzert übertrifft bei weitem alle Erwartungen! Man müsste hier Superlative am Stück aufzählen, um eine passende Beschreibung abzugeben.

Eine unheimlich gute Sharon del Adel, der man die Freude am Auftritt anmerkt. Die positive Stimmung springt sofort auf den Zuschauer über. Mehrfacher Wechsel des Outfits und eine Stimme, die trotz sehr langem Konzert auch beim letzten Lied brillant ist. Dazu perfekte Unterstützung von den Mitgliedern der Band.

Der Hammer: Die Leistung des Symphonie-Orchesters. Das Orchester gibt sowohl rockigen, als auch langsamen Titeln eine Tiefgründigkeit und ein Volumen, dass man bei jedem Lied auf's Neue völlig überwältigt ist.

Das Ganze in einem sehr beeindruckenden Bühenbild und mit sehr guter Choreografie.

Dieses Konzert muss man einfach gehört UND gesehen haben!

In dieser Verkaufsversion wird das Konzert auf Blu-Ray noch ergänzt durch zusätzliche Konzertmitschnitte und Musikvideos auf einer DVD. Das Gesamtpaket ist einfach perfekt.

Zwei Winzigkeiten, die mich etwas stören, möchte ich nicht unerwähnt lassen:
Die Blu-Ray startet das Konzert zunächst in schwarz/weiß, nach dem Intro wird das Bild farbig. Der schwarz/weiß Part dauert gefühlt etwas zu lange, man bekommt unwillkürlich den Eindruck, Blu-Ray Player oder Bildschirm wären defekt.
Im Verlauf des Konzertes werden die sehr guten Kameraschwenks und Schnitte hier und da mit digitalen Blitzeffekten "aufgehübscht".
Auf diese beiden Effekte hätte man verzichten können, es tut dem fantastischen Gesamtergebnis aber keinen Abbruch.

Rein in den Player, 5.1 an und ausreichend laut, Subwoofer passend einstellen, Großbild an, Licht aus - und nur noch genießen - immer wieder!

Absolute Kaufempfehlung und mindestens 10 Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juli 2009
Zur Musik-DVD des Jahres habe ich "Black Symphony" von Within Temptation erkoren. Ein absolut sehenswertes Konzert wäre das Event im Ahoy vor 10000 Zuschauern für Freunde der Band bzw. des Genres sowieso gewesen, aber hier wurde sich einmal richtig Mühe gegeben, wodurch das Ganze m.E. zu einem Silberling geworden ist, der für die Allgemeinheit sehenswert ist.

Ausstattung

Die Ausstattung der DVD (ich empfehle die Doppel DVD oder die Box mit Doppel DVD und Doppel CD - für ca. 30 bei Amazon zu beziehen) ist edel, durchdacht und einfach stilvoll. Booklet und Menü sind echte Hingucker, übersichtlich und praktikabel gleich dazu. Über die Extras sei mal nicht viel gesagt, da das meiste davon sicher nur etwas für ausgesprochene Fans der Band ist. Ehrlich gesagt habe ich mir davon kaum etwas angesehen, aber es gibt Musikvideos, Backstage-Material und vieles mehr.

Songauswahl

Within Temptation spielen eine Auswahl von über 20 Songs aus vier Alben (aus "Enter" ist nichts dabei, aber ich bezeichne hier einfach mal "The Dance" als Album). Wobei ich mich korrigieren muss. Beim Bonus-Konzert auf DVD 2 wird "Restless" gespielt, also ist "Enter" irgendwie doch dabei. Interessanterweise fehlt auch beim Konzert "Running up that hill", wie es ja auch auf keinem Album erscheinen durfte. Diese rechtliche Situation finde ich doch sehr befremdlich. Nun, die getroffene Songauswahl fürs Konzert ist alles in allem gelungen. Wenn man von einem Gesamtrepertoire von ca. 50 Songs ausgeht, wurde ja beinahe die Hälfte erfasst - im Umkehrschluss fehlt natürlich auch die Hälfte (logischerweise), aber das ist ja nun bei jedem Konzert so. Außer natürlich bei Lady Gaga und Co., die einfach nur 10,11 Lieder haben und die dann alle spielen müssen, um wenigstens eine Stunde auf der Bühne herumhüpfen zu können. Ich persönlich hätte mir z.B. "ItŽs the fear" oder "Dark Wings" gewünscht, aber jeder WT-Kenner sieht das anders. Kurzum: Die Songauswahl war zufriedenstellend.

Struktur

Interessant war das WT-Konzept, das Konzert quasi in 3 Teile zu gliedern. Ein knalliger Rock-Teil zu Beginn, dann ein verträumter Balladenteil, anschließend wieder ein Rock-Teil bis zum famosen Finale. Uptempo-Acts wie WT pflegen für gewöhnlich 3, 4 Balladen zwischen dem Rest einzustreuen - mal hier mal dort - aber hier wurde konzeptionell gearbeitet und siehe da: Es hat funktioniert. Man schaltet keineswegs weiter, wenn man "abrocken" möchte. Falls man doch weiterschalten möchte, muss man es eben nur einmal tun und hat somit den ganzen ruhigeren Teil übersprungen.

Sound

Der Sound ist bombastisch! Normalerweise bin ich vorsichtig mit Superlativen, aber hier hat die Vermischung einer Metal-Band mit Orchester und Chor perfekt funktioniert. Die drei Elemente wechseln sich nicht ab oder ergänzen sich - sie sind einfach durchgängig, nebeneinander präsent. Die eh schon sehr melodischen Uptempo-Nummern von WT erhalten so beinahe einen Anstrich von Bigband-Jam, wenn bei Übergängen nach dem Umgriff an den E-Gitarren noch eine Posaune nachschallt oder Violinen in die nächste Strophe reiten. Insgesamt ein schwieriges, aber äußerst gelungenes Experiment, Musikrichtungen nicht einfach zu kreuzen, sondern sie integrativ zusammenzulegen. "Kreuzt die Strähle!", würden die Ghostbusters dazu sagen. Drei Bombast-Elemente ergänzen sich hier zu Mega-Bombast. ;)

Optik

Optisch wird einiges geboten. Eine große Leinwand hinter der Bühne, Orchester, Chor und Band in Aktion, nicht übermäßig aber dafür sehr stimmig eingesetzte Pyrotechnik, Stelzenperformance (zum Glück wirkt das tatsächlich nicht albern) und einige nette Deko-Artikel (Statuen etc.) auf der Bühne sorgen dafür, dass dem Auge nicht langweilig wird. Naja, und eben die Sängerin höchstselbst.... Schönheit ist sicherlich Geschmackssache, aber es ist schon dem ästhetischen Genuss zuzuordnen, ihr Gesicht zu beobachten.;) Auch ihre vier verschiedenen Outfits sorgen für Abwechslung.

So, ich könnte noch die Gastauftritte befreundeter Künstler oder die insgesamt sehr positive Stimmung im Publikum hervorheben, aber ich denke, es war nun genug des Lobes.

Kritik

Um glaubwürdig zu klingen, spare ich auch Kritik nicht aus. Da habe ich vor allem drei Punkte: 1) Das Licht ist mitunter zu hell und - vor allem - zu bunt. Bei einem düster-fetzigen Rocksong möchte ich nicht unbedingt alle Regenbogenfarben wild durcheinander fliegen sehen. Einerseits passt es nicht zur Stimmung, andererseits ist es für die Augen etwas zu anstrengend. 2) Für Nicht-Fans könnten einige Tracks ziemlich ähnlich klingen. Das ist der Nachteil des Teilungs-Konzepts. Wenn drei Nummern hintereinanderfolgen, die ähnliche Bombast-Effekte aufweisen, wirkt das schon mal etwas überreizend. 3) Regie: In einige wenige Songs wurden Teile der im Hintergund auf der Leinwand laufenden Clips hineingeschnitten. Wie Rückblenden in Horrorfilmen platzt uns da als Zuschauer plötzlich und unnötig eine blutbeschmierte Rasierklinge ins Bild, während wir gerade die Bühnenshow oder das Gesicht der Sängerin bewundern. Das ist unnötig! Ein Konzert ist ja eben gerade kein Videoclip. Gott sei Dank kommt das nur selten vor.

Empfehlung

Insgesamt kann ich jedem WT-Fan, der bislang noch skeptisch war, sagen, dass ein Kauf dieser DVD Pflicht ist. Sympathisanten der Band oder der Musikrichtung sollten auch einmal ernsthaft drüber nachdenken, ob sie sich dieses Kleinod entgehen lassen können. Und für alle anderen, die einfach Musik und Konzerte mögen: Einfach mal reinschauen! Ich würde behaupten, dass es sich in jedem Fall lohnt.

You Tube etc.

Abschließend sei noch gesagt, dass die bei youtube (oder anderen Portalen) eingestellten Teile des Konzertes einfach grauenvoll sind. Ein Konzert lebt vor allem von Bild und Ton - beides ist nur herrlich klar auf der Original-DVD. Außerdem sind diese Schnippsel völlig aus dem Zusammenhang gerissen, denn wie schon erwähnt: Das Konzert hat eine Struktur und erzielt in chronologischer Reihenfolge (und vollständig) die maximale Wirkung. Also Hände weg davon und lieber die DVD kaufen (oder leihen).

JCS

[...]
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2008
Die perfekte DVD ist schwer zu erreichen! Die niederländische Band Within Temptation hat nun schon ihre dritte Doppel-DVD draußen und es geschafft ihre wahrlich guten Vorgänger mit dem neuesten Doppel Decker "Black Symphony" locker zu übertreffen! Das fängt schon beim tollen Digipack an, welches mit einem prallen Fotobooklet ausgestattet ist.
Auf der ersten DVD ist ein Hammerkonzert mit einem Orchester und einem Chor, was in der Ahoy Arena, einer unglaublich großen Halle/Stadion stattfindet. Within Temptation sind in den Beneluxstaaten verdient absolute Superstars. Die riesige Bühne mit unglaublich breiter Leinwand und einer wahnsinnigen Light-und Pyroshow rauben jedem Erstzuschauer den Atem, genauso wie die unglaublichen Fanmassen aus aller Welt. Nach einem in schwarz-weißt gefilmten Intro, wo nur das Orchester spielt herrscht Gänsehautstimmung und Frontfrau Sharon den Adel kommt mit Kleid und riesiger Schärpe auf die Bühne. Das Bild wird bunt und die Band rockt homogen mit dem Orchester eine Hammershow von zwei Stunden Spielzeit, wo Gastssänger wie Anneke van Giersbergen (ex- The Gathering), Keith Caputo (Life Of Agony) oder George Oosthoek (Orphanage) für Farbtupfer sorgen. Sicherlich ist die Band allgemein nicht so charismatisch und alle Blicke ruhen auf der schönen Frontfrau, doch diesmal fällt das gar nicht so auf und der unglaublich sympathische Haufen überzeugt durch ungekünstelte Natürlichkeit. Perfekter Sound, abwechslungsreiche Kameraführung mit ganz vielen Blickwinkeln sorgen für ein perfektes DVD Vergnügen. Hinzu kommen noch kleine Berichte hinter den Kulissen, die informativ sind und alle Beteiligten allürenfrei und normal erscheinen lassen. Eine Dokumentation beleuchtet zudem mit Statements der Musiker den bisherigen Weg der Band. Das Alles wäre schon genug für eine fantastische DVD Veröffentlichung und viele Bands hätten jetzt aufgehört, doch Within Temptation legen noch eins drauf!
Die zweite DVD ist absolut gleichwertig und nicht wie bei vielen Bands eine simple Bonus DVD mit uninteressantem Kram! Es gibt ein wieder imposantes Bonuskonzert ohne Orchester, dafür mit drei riesigen Leinwänden und dem Orchestersound aus der Keyboard-Konserve. Hier merkt man, dass Within Temptation visuell einiges auffahren um die Fans und den TV- Zuschauer zu unterhalten, sicherlich ist der Begriff "Walt Disney Metal" in Sachen Unterhaltung auch ein Kompliment! Der einstündige Mitschnitt ist klasse. Dazu werden noch vier ebenso visuell starke Videoclips zum letzten Album geliefert plus Making Ofs dreier Clips. Ihr denkt das war schon alles? Von wegen! Es gibt noch nette, selbst gefilmte Tourberichte wie aus den U.S.A. wo die Band kleine Brötchen backen muss und sich hocharbeitete. Aber auch Impressionen von Rumänien und Japan sind interessanter als von vielen Bands. Within Temptation zeigen sich wieder ganz normal, bodenständig. Keine Saufexzesse, nur etwas Blödsinn ab und an. Die Musiker sind halt Profis und der Job ist hart, da muss man schon fit sein um Leistung zu erzielen! Ist das nun wirklich alles? Nein, immer noch nicht! Verschiedene Awardshows aus den Beneluxländern zeigen wie groß und anerkannt die Band ist. Dabei gibt es Preisüberreichungen und Auftritte zu sehen.
Insgesamt ist "Black Symphony" wohl die DVD des Jahres und einfach perfekt gemacht. Hier wurde an alles gedacht und das ist sehr selten. Diese Veröffentlichung ist jeden Cent wert, 350(!) Minuten lang!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2012
Bisher war ich kein ausgesprochener WT-Fan. Ich kannte Ice Queen und das dazugehörige Album, hat mich nicht wirklich umgehauen. Bis ich die neue Platte "The Unforgiving" gehört hatte, die hat mich regelrecht süchtig gemacht.Läuft bei mir rauf und runter! Daraufhin habe ich diese DVD(BluRay) gekauft..was soll ich sagen? Es ist einfach unglaublich, der Hammer, sensationell was da optisch und akkustisch aus den Boxen kam!!! So einen druckvollen Sound habe ich lange nicht mehr gehört. Das Konzert ist einfach der Traum..hierfür gehen mir einfach die Superlativen aus. Bisher lag für mich die Benchmark für Live-Stimmen eindeutig bei Laura Pausini, aber seit 2 Wochen bin ich mir nicht mehr sicher, denn was Sharon singt lässt mich einfach ungläubig staunen. Ich muss einem Vorredner recht geben, a) man wird nach diesem Konzert süchtig und b) man schaut sich einfach keine anderen Konzerte mehr auf DVD an und davon hab ich reichlich. Aufgrund dieser DVD habe ich mir noch schnell die Silent-Force-Tour-DVD und Mother-Earth-Tour DVD gekauft, wie hat so nett hier jemand geschrieben "ganz nett für zwischendurch". Für mich ist diese DVD das Maß aller Dinge und im Moment wüsste ich nicht wer das noch toppen sollte!?! Jedenfalls hab ich mir jetzt Karten für das letzte Konzert in Amsterdam gekauft..vor 4 Wochen war ich noch nicht einmal Fan dieser Band..unglaublich!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2008
Ist es tatsächlich möglich, dass sie sich übertreffen konnten? Eine schwere Frage die eine Antwort sucht. Mother Earth Tour DVD" war noch das Vorprogramm zu dem was noch kommen sollte. The Silence Force DVD" hatte alle Ketten gesprengt und gezeigt das WT eine Wahnsinns Show hinlegen können, die eigentlich nicht überbietbar war. Oder doch? Erstmal ist es Fakt, das wenn du dir eine WT DVD zulegst, das du die volle Packung kriegst. Auch hier wieder: 2 CDs und 2 DVDs. Im Mittelpunkt steht natürlich das Konzert. Und dies ist wie erwartet außergewöhnlich. WT scheinen keine Grenzen zu kennen und das was sie sich in den Kopf setzen auf jeden Fall umsetzen zu wollen. Ich denke das macht sie für mich persönlich zu einer tollen Band, auch wenn mir die Musik nicht in jedem Fall immer gefällt. Ich denke WT haben es geschafft eine DVD zu schaffen, die besser ist als ihr Werk The Heart of Everthing". Zum Konzert selbst ist nichts zu bemängeln. Klasse Tonqualität, klasse Bildqualität und Top Setlist. Sharon Adels Stimme klingt so gut wie nie und ist Live echt ein Knaller. Das Gitarrengewand zeigt keine Überraschungen und ist so wie man es kennt im Hintergrund der klassischen Elemente, aber an den richtigen Stellen perfekt in Szene gesetzt. Das Orchester klingt so gut, wie eine Albumproduktion, wenn nicht so gar noch besser. Der Chor gibt auch mächtig Stoff und gibt der ganzen Veranstaltung mächtig Feuer. Als wenn das nicht schon alles reichen würde, haben sie es tatsächlich noch geschafft eine Top Show unterzubringen. Pyro Show, einmalige Lichteffekte und was weiß ich wie das alles heißt was da aus den Ecken springt und knallt. Hier ist die Bezeichnung Perfekte Show" mehr als angebracht und dürfte die Bedürfnisse eines WT Fans mehr als erfüllen.

Die 2. DVD ist noch mal ein Beweis das WT keine halben Sachen machen. Videos, Making Ofs, Backstage sites, Dokumentationen in Hülle und Fülle. Eine DVD ist für diese Band kein gewöhnliches Medium mit dem man einfach mal ein bisschen Geld machen kann. Hier wurde sich viel Mühe gegeben, wie auch bei den vorigen DVDs.

Die beiden Live CDs sind eine tolle Ergänzung und sind ein Genuss wenn man mal das Konzert auf seiner Anlage genießen möchte.

Fazit: Für WT Fans ein Muss. Für den gelegentlichen WT Hörer ein Ereignis das man nicht so schnell vergessen wird. DVD des Jahres!!!
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