Amazon.de: Kundenrezensionen: The International

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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Top-Thriller mit viel Brisanz!
Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) und die Staatsanwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts) sind fest entschlossen, die dunklen Machenschaften von IBBC, einer der mächtigsten Großbanken der Welt, aufzudecken. Dabei entpuppt sich der Gegner als weitaus mächtiger als erwartet. Zudem schrecken die Hintermänner offensichtlich auch vor Mord nicht zurück. Für Salinger und...
Vor 20 Tagen von Bradhower veröffentlicht

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versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gut inszeniert, aber etwas langweilig
Ein hoch aktueller Film, der sich einem Thema widmet, das zuvor noch keiner erahnte und nun allen präsent ist. Die Macht der Kapitalgeber und ihre unergründlichen Wege. Leider ist die Story nicht sehr spannend und auch mit einem hohen Maß an Konzentration nicht immer schlüssig. Dennoch ist der Ansatz keinen Bond- oder Bourne-Abklatsch zu versuchen und den Film auf einem...
Vor 1 Monat von S. Schmitt veröffentlicht

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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Top-Thriller mit viel Brisanz!, 3. November 2009
Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) und die Staatsanwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts) sind fest entschlossen, die dunklen Machenschaften von IBBC, einer der mächtigsten Großbanken der Welt, aufzudecken. Dabei entpuppt sich der Gegner als weitaus mächtiger als erwartet. Zudem schrecken die Hintermänner offensichtlich auch vor Mord nicht zurück. Für Salinger und Whitman beginnt damit ein Drahtseilakt, der nicht nur droht die Ermittlungen zum scheitern zu verurteilen, sondern auch ihre eigenes Leben in massive Gefahr bringt...

The International" ist ein knallharter Thriller über die Machenschaften einer skrupellosen Großbank, lose basierend auf der realen Geschichte der BCCI-Bank. Regisseur Tom Tykwer hat einen international absolut konkurrenzfähigen Film geschaffen, der neben gelungenen Anlehnungen an James Bond- und Jason Bourne-Filme, vor allem durch seine dichte und packende Atmosphäre zu punkten weiß und zudem mit Clive Owen optimal besetzt ist. Seine verbitterte Entschlossenheit kommt absolut überzeugend herüber. Leider steht dadurch Naomi Watts immer ein wenig in seinem Schatten. Sie ist zwar bei vielen Szenen mit dabei, darf auch mal ein paar wichtige Dinge sagen oder tun, doch ein signifikanter eigener Handlungsstrang mit für die Dramaturgie notwendigen Entwicklungen bleibt ihr verwehrt. Gefallen hat mir auch das Schauspiel von Armin Mueller-Stahl als Berater des Bankvorstandes. Seine moralisch zerfressene Figur ist sicherlich eines der Highlights in diesem Film.

The International" glänzt aber nicht nur durch seine insgesamt gelungene Besetzung, auch die Handlung an sich ist bis zur letzten Minute spannungsgeladen. Selbst Actionfreunde sollten dabei nicht zu kurz kommen. Es fehlt vielleicht am Ende der ganz große Knalleffekt. Aber wenn man die Machenschaften der Bank im Film in Verbindung mit der weltweiten Finanzkrise setzt, dann entwickelt der Film eine gewisse Eigendynamik, die The International" zu einem absoluten und definitv sehenswerten Top-Thriller macht - 5 Sterne.
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45 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Allein gegen die Banken Mafia, 26. August 2009
Von Haag Uwe "Uwe Haag" (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Tom Tykwer hat in seinem neusten Streifen nicht nur ein heisses Thema zum Inhalt, sondern auch gleich Reihenweise Topschauspieler im Set. Die Story ist spannend und im Aufbau ist der Film gut gelungen. Spannende Unterhaltung wird ohne Unterbrechung geboten. Clive Owen spielt beeindruckend den Agenten der mit Hlfe der immer noch bezaubernden Naomi Watts das Bankenkartell zum Fall bringen will. Hier wird nach alter Mafiamanier gemordet und meist bleiben keine Zeugen. Rasant erzählt, gut gespielt, so muss ein guter Film sein.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "... Gerechigkeit ist eine Illusion ...", 28. September 2009
Der Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) und die New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts) setzen alles daran, die illegalen Waffengeschäfte der mächtigen IBBC-Bank zu beweisen und deren Boss zu Fall zu bringen. Obwohl immer wieder potentielle Zeugen kurz vor ihrer Aussage ermordet werden, gelingt es Salinger und Whitman die Spur des Geldes zu verfolgen, dass sie quer durch Europa führt. Mit ihrer hartnäckigen Ermittlung decken sie bald eine Verschwörung auf, die bis in die höchsten Kreise reicht.

Atmosphärisch sehr dicht setzt Tom Tykwer seinen neuen Thriller um, der in Berlin, Mailand, Istanbul und New York spielt. Spannung ist praktisch ab der ersten Minute vorhanden und hält sich problemlos den ganzen Film über, auch wenn sie zeitweilig mehr unterschwellig ist, was aber gerade den Reiz des Thrillers ausmacht. Stellenweise ist die Handlung nicht unbedingt schlüssig umgesetzt und der eine oder andere Handlungsablauf ist vorhersehbar. Dies nimmt man aber gern in Kauf, da dies dem Film zu keiner Zeit die Spannung entzieht.

Die Schauspieler überzeugen bis in die kleinste Nebenrolle. Besonders muss hier die Schauspielkunst von Clive Owen und Armin Müller-Stahl hervorgehoben werden. Clive Owen spielt seine Rolle als Louis Salinger mit solch einer Intensität, dass man ihm seine Rolle zu jeder Zeit abnimmt. Und absolut überzeugend ist mal wieder Armin Müller-Stahl. Er spielt zwar in dem Thriller als Berater der Bank nur eine Nebenrolle, aber dies mit einer Präsenz, dass es einfach nur Spaß macht, ihm zuzuschauen.

Alles in allem ist "The International" ein intelligent angelegter, äußerst spannender Thriller über ein nach wie vor sehr aktuelles und hochbrisantes Thema.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gut inszeniert, aber etwas langweilig, 28. September 2009
Diese Rezension stammt von: The International [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein hoch aktueller Film, der sich einem Thema widmet, das zuvor noch keiner erahnte und nun allen präsent ist. Die Macht der Kapitalgeber und ihre unergründlichen Wege. Leider ist die Story nicht sehr spannend und auch mit einem hohen Maß an Konzentration nicht immer schlüssig. Dennoch ist der Ansatz keinen Bond- oder Bourne-Abklatsch zu versuchen und den Film auf einem gewissen Niveau spielen zu lassen, als mutig und konsequent zu bezeichnen. Wer will schon eine dritte Agententhrillerreihe, auch wenn sich Clive Owen hierfür sehr empfohlen hat? Naomi Watts Rolle verliert gegen Ende des Films leider sehr an Wert. Clive Owen und Armin Müller Stahl zeigen gute Leistungen, hätten aber sicher noch mehr zeigen können, wenn der Plot es erlaubt hätte. Die Actionszene im Museum gehört für mich zu einer der besten Schießereien, die es gibt. Tom Tykwer läuft sich langsam warm, kamera- und drehtechnisch ist der Film sehr gut geworden, mit einer Portion mehr Spannung oder Tiefe wird der nächste Tykwer Film garantiert ein Erfolg  und dann bestimmt wie der Titel dieses Versuchs: international.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Der hagere Wolf jagt international, 23. September 2009
Der Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) hat ein Problem. Der unerschrockene Ermittler sammelt Beweise gegen die gefährlichen Chargen eines Molochs an internationaler Bank, die an kommende Diktatoren und Hobbyterroristen allzu freigiebig Kredite verteilt. Aber Beweise sind nur solange schön und gut, wie man beim Vollzug für Recht und Gesetz auf die Hilfe der alles andere als kooperationswilligen Behörden des jeweiligen Staates rechnen kann. Geld regiert eben die Welt, und dieser abgeschmackten Möchtegernweisheit müssen sich auch Freund Salinger und seine Kollegin Eleanor Whitman (Naomi Watts) stellen, als sie versuchen, die Bank in einem selbstmörderischen Anfall von gerechtem Zorn zur Strecke zu bringen.

Nicht übel, aber keine Offenbarung. Mit seinem vorliegenden Politthriller erschafft Regisseur Tom Tykwer eine ruhige atmosphärisch stimmige und unterschwellige Spannung, die zusammen mit der Präsenz der fähigen Darsteller über weite Längen den Film mit ruhigen eindringlichen Bildern dominiert und mittendrin genau an der Stelle in einem crescendo explodierte, als ich dachte: "Clive Owen und keine Action...nicht zu fassen." ;-)

Was dann aber doch fehlt ist der letzte Schliff, der Geniestreich schlechthin, das Pünktchen auf dem "i". Das mag zum Einen daran liegen, dass der Plot mit der machtsensitiven alles dominierenden Bank im Grund nur abgeschmackter Käse ist. Zum Anderen, weil diverse Wendungen ebenso wie Naomi Watts Protagonistin so überflüssig wie das 39. Loch in einem Schweizer Käse sind. Am ehesten mag es aber auch daran liegen, dass immer wieder die hehre "Gerechtigkeit" wie ein Karnickel aus dem Hut gezaubert wird und sich derartig zelebrierter Tiefsinn eher selten in einem oberflächlichen Filmchen einfügt, ohne als hohles Backwerk enttarnt zu werden.

Letztendlich ist Clive Owen der Lack, der die Wand durchweg zum Glänzen bringt und der mit seiner routinierten Darstellung des hageren grimmigen und ausgebrannten Wolfes alles aus dem Film herausholt, was sich nur herauspressen lässt. Eine starke Leistung, wie immer.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen das nenn ich "bad bank", 20. September 2009
Von Frank Linden (troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
interpol agent salinger versucht schon seit einiger zeit die mächtige IBBC bank zur strecke zu bringen.
leider verstarben im verlauf der ermittlungen mehrere zeugen auf mysteriöse weise oder vorgesetzte stellten sich schützend vor die bank.
nun hat salinger aber einen kronzeugen an der hand, der bereit ist gegen IBBC auszusagen.
als zuerst sein partner, und später der kronzeuge stirbt, sieht salinger rot und ist bereit alles zu tun um die bank an illegalen waffengeschäften zu hindern.
unterstützung findet er in der new yorker staatsanwältin whitman, die ebenfalls gegen IBBC ermittelt.
zusammen kommen sie einer politischen verschwörung auf die spur, die bis in höchste kreise reicht.
als sich eine hetzjagd durch ganz europa entwickelt, spitzt sich die lage zu.
können sie die bank stoppen, oder wird IBBC auch sie auslöschen?

die darsteller machen ihre sache sehr gut.
clive owen und naomi watts stechen etwas heraus. aber z.b. auch ulrich thomsen, axel milberg, armin mueller-stahl, jack mcgee und ben whishaw können überzeugen.
die dialoge sind sehr gut und interessant.
die story ist spannend, mitreissend und wendungsreich.
der soundtrack ist ok.

tom tykwer hat es geschafft einen durchweg spannenden polit-thriller zu drehen, der kaum wünsche offen lässt.
das relativ trockene thema wurden massentauglich inziniert und selbst freunde der härteren gangart werden gut bedient.
dafür sorgen einige exellent gefilmte shoot-outs und diverse actionszenen.
als grundlage für diesen film diente wohl der reale fall der BCCI, die ebenfalls in luxemburg beheimatet, in waffengeschäfte, drogenhandel und terrorismusaktionen verstrickt war.
das, so finde ich, macht den film noch eindrücklicher.
5 sterne von mir jedenfalls für "the international".


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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wer hat die wahre Macht???, 3. September 2009
Passend zur aktuellen Finanzkrise hat Tom Tykwer einen packenden Thriller geschaffen, der nicht nur mit einer überzeugenden Storyline, ebenso überzeugenden Darstellern sowie einem actionreichen Tempo aufzuwarten weiß.

"The International" ist in meinen Augen ein packendes, perfekt inszeniertes und sehr intelligentes Kino, dass uns nochmal ganz klar vor Augen hällt wer die wahre Macht hat.

Agent Salinger (Clive Owen) und Staatsanwältin Whitman (Naomi Watts) sind seit geraumer Zeit auf den Fersen der IBBC Bank, die im Verdacht steht international Geldwäsche für das organisierte Verbrechen zu betreiben. Doch plötzlich stoßen die Ermittler bei Ihren Ermittlungen auf die Beteiligung der Bank im internationalen Waffenhandel und keiner kann sich nun mehr sicher fühlen. Dabei sind die Ermittler ebenso unaufhaltsam und unnachgiebig wie das eigentliche Ziel. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

Der Film ist von der ersten Sekunde an fesselnd und spannend umgesetzt, untermalt von einem dazu hervorragend passenden Score. Die darstellerische Leistung ist ebennfalls exzellent. Clive Owen, Naomit Watts, Amin Müller-Stahl etc. spielen ihre Rollen mit einer Authenzität, dass man fast vergißt nur einen Film zu schauen. Hinzu kommen die stetig wechselnden Schauplätze: Berlin, Mailand, New York und Istanbul, eine Verfolgungsjagd die ihres gleichen sucht und keine Sekunde langatmig oder langweilig. Mein absolutes Highlight die Schießerei im New Yorker Guggenheim Museum.

"The International" ist für mich persönlich ein weiteres Highlight im Bereich Polit-Thriller. Das Thema wird plausibel und nachvollziehbar dargestellt ohne eine Sekunde fiktiv oder "an den Haaren herbeigezogen" zu erscheinen. Hinzukommt, dass der Spannungsbogen bis zu Schluß gehalten wird ohne einmal abzuflauen. Die Darsteller wissen zu überzeugen ebenso wie das Thema. Nein, ich kann beim besten Willen kein Haar in der Suppe finden.
Ich habe von der ersten Sekunde an dem Ende entgegengefiebert und wurde nicht einmal enttäuscht.

Ich möchte nicht zu hoch greifen, aber wenn Ihnen Filme wie "Roter Oktober" oder "Gorky Park" gefallen haben, dann könnten Sie auch Gefallen an "The International" finden.
Intelligent und spannend erzähltes Kino, dass sich vermutlich nicht allzu weit von der Wahrheit bewegt. Denn wer hat die wahre Macht??

Meine 5* sind sicher.
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26 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sie besitzen dein Geld..., 12. März 2009
Tom Tykwers neuer Film steht im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise: Im Thriller "The International" decken Clive Owen als Interpol-Agent und Naomi Watts als New Yorker Staatsanwältin die illegalen Machenschaften einer Bank auf.
Der Film beginnt vor dem Berliner Hauptbahnhof: Ein Interpol-Ermittler trifft sich im Auto mit einem Insider der "International Bank of Business and Credit", kurz IBBC, um an Informationen über deren kriminelle Aktivitäten zu gelangen. Nach dem Gespräch steigt er aus dem Wagen, will die Straße überqueren und bricht kurz darauf zusammen. Sein Partner Louis Salinger (Clive Owen) muss hilflos mit ansehen, wie er stirbt.
Einige Stunden später kommt auch der Kontaktmann unter mysteriösen Umständen ums Leben. Salinger vermutet, dass die Bank für die Todesfälle verantwortlich ist, und versucht zusammen mit der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts), Beweise dafür zu finden. Die beiden verfolgen Spuren, die sie vom Hauptsitz der IBBC in Luxemburg über eine Wahlveranstaltung in Italien schließlich nach New York führen. Dort wird klar, dass nun auch Salinger auf der Abschussliste der Bank steht...
Dem deutschen Regisseur Tom Tykwer ("Lola rennt", "True", "Das Parfum") ist mit "The International" ein atmosphärischer Agententhriller in Hochglanzoptik gelungen. Der Film schafft es jedoch nicht durchgängig, die Spannung des gelungenen Auftakts zu halten. Er verliert sich gerade zum Ende hin in konventionelle Erzählmuster, aber der packende Inszenierungsstil und die zahlreichen Originalschauplätze sind dennoch äußerst sehenswert. Die Thematik - zwielichtige und undurchschaubare Finanzgeschäfte - erhält durch die derzeitige Wirtschaftskrise doppelte Brisanz, auch wenn der Film nicht unbedingt einen restlos authentischen Einblick in die Machtstrukturen und Hierarchieebenen des internationalen Bankenwesens bietet.
Von den sparsam eingesetzten, aber dann umso mitreißenderen Actionszenen beeindruckt vor allem die Schießerei im New Yorker Guggenheim-Museum. Die verschachtelte Architektur des Gebäudes ermöglicht nicht nur den Kontrahenten zahlreiche Deckungsmöglichkeiten, sondern Tykwers Stammkameramann Frank Griebe auch einige interessante Blickwinkel. So gehört die intensive Museumsszene sicher mit zu den spannendsten und realistischsten Actionmomenten der vergangenen Jahre. Wenn Kugeln in die Wand einschlagen, sind die Einschusslöcher auch in jeder weiteren Einstellung noch vorhanden. Das mag sich vielleicht wie eine Selbstverständlichkeit anhören, doch wird leider nicht in jedem Film auf solche Dinge geachtet. Umso positiver fällt es bei "The International" auf - zumal die vielen schwarzen Punkte am Ende einen sehr schönen Kontrast zur völlig weißen Wand bilden.
Atmosphärisch und von seiner Machart her erinnert der Film oftmals an die Jason-Bourne-Trilogie, besonders an die ersten beiden Teile. Die Geschichten um den Exagenten auf der Suche nach seiner Identität haben gezeigt, dass mit realistischer Action - ganz ohne überbordende visuelle Effekte - und glaubwürdigen Figuren dem Genre eine völlig neue Richtung gegeben werden kann. Diese Gangart, die auch schon beim Neustart der Bond-Reihe mit den Filmen "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" bestens funktioniert hat, setzt "The International" nun gekonnt fort. Und wenn man Clive Owen ("Sin City", "Inside Man", "Shoot 'Em Up") rennen, schießen und ermitteln sieht, kann man nur zu gut verstehen, warum er eine Zeit lang als neuer 007 gehandelt wurde.
Eine ebenso gute Figur macht Naomi Watts ("21 Gramm", "Tödliche Versprechen", "Funny Games U.S."), die nicht nur perfekt mit Clive Owen harmoniert, sondern als gestandene Charakterdarstellerin in ihre Rolle auch so viele Facetten einbringt, wie es das Drehbuch zulässt. Bei den Nebendarstellern überzeugt vor allem Armin Mueller-Stahl ("The Game", "Tödliche Versprechen", "Buddenbrooks") als von seinem Beraterjob müder Mann, der seine stärksten Momente dann hat, wenn er sein bisheriges Handeln moralisch hinterfragt.
Neben den erstklassig ausgewählten Schauplätzen mit ihren eindrucksvollen Gebäudekomplexen, der handwerklich nahezu makellosen Umsetzung und den konstant guten Schauspielleistungen, fügt sich auch die stimmungsvolle Musik passend in das Gesamtbild. Verantwortlich dafür sind Reinhold Heil, Johnny Klimek und Tom Tykwer selbst. Damit beweist der Regisseur erneut, dass er nicht nur inszenieren, sondern auch komponieren kann.
Fazit: Tom Tykwer liefert mit "The International" einen spannenden und streckenweise sehr rasanten Thriller ab, der am Puls der Zeit inszeniert ist, am Ende jedoch in typische Genremuster verfällt.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Manchmal findet man sein Schicksal auf Wegen..., 1. September 2009
...auf denen man glaubte, ihm zu entgehen. Interpol Agent Louis Salinger(Clive Owen) muss sehr schnell erkennen, dass er seinem Schicksal anscheinend nicht entgehen kann. Und dieses Schicksal scheint unweigerlich mit der IBBC Bank zusammen zu hängen. Salinger und Elonore Whitman(Naomi Watts), die für die New Yorker Staatsanwaltschaft arbeitet, sind der IBBC seit Jahren auf den Fersen. Die Bank ist in Waffengeschäfte verwickelt und räumt Widersacher skrupellos aus dem Weg. Das muss Louis feststellen, als sein Mitarbeiter Toni in Berlin ermordet wird. Louis nimmt die Spur von Tonis Mördern auf und macht seinen Feldzug gegen die IBBC fast zu einem Kreuzzug. Da Interpol eigentlich nicht operativ arbeiten darf, kommt Louis dadurch auch innerbetrieblich in Schwierigkeiten.
Als er schließlich einem der einflussreichsten Banker(Armin Müller Stahl) im Nacken sitzt, ist bereits ein Killer auf Louis angesetzt worden. Aber auch das schreckt den Interpol Mann nicht ab. Mit all seiner Energie jagt er den Bankbossen nach und bringt dabei Eleonore und sich selbst in Lebensgefahr...

Tom Tykwer hat mit -The international- einen bodenständigen Agententhriller geschaffen, der ohne Schnickschnack und Firlefanz auskommt. Tykwer schickt seine Protagonisten in die Hauptstädte der Welt, setzt auf gnadenlose Spannung und lässt auch eine gehörige Portion Action einfließen. Allein die Szenen im Guggenheim Museum sind dabei excellent gelungen.

-The international- ist im Kino, meines Erachtens zu Unrecht, ein wenig untergegangen. Dabei erfüllt die Produktion nicht nur die üblichen Thriller-Standards, sondern liegt deutlich über der Messlatte. Gerade die Besetzung spricht für den Film. Clive Owen war seit -Children of men- nicht mehr so actionreich unterwegs. Er atmet den Louis Salinger aus jeder Pore. Naomi Watts kann da nur schmückendes Beiwerk sein. Armin Müller Stahl liegt die Rolle des geheimnisvollen, undurchschaubaren Bankers im Blut.

"Die Wahrheit bedeutet Verantwortung" lässt Tykwer einen seiner Schauspieler sagen. Lous Salinger stellt sich dieser Verantwortung. Ohne wenn und aber. Falls sie sich entschließen sollten, ihn auf seinem Kreuzzug gegen die IBBC zu begleiten, rate ich ihnen, sich gut anzuschnallen, denn Louis Salinger legt ein erstaunliches Tempo an den Tag, wenn er Ganoven verfolgt.
Mir hat -The internaional- sehr gut gefallen. Die Tonspur der DVD lässt ebenfalls keine Wünsche offen, ein Highlight für die Heimkinoanlage. Wer auf Agententhriller steht, der sollte -The international- auf gar keinen Fall verpassen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessant und unkonventionell gefilmter Thriller über Machtmissbrauch internationaler Banken, 21. September 2009
"The International" ist ein thematisch hochbrisanter Thriller, denn gerade als der Film seine Kinoauswertung erfuhr, wurde die Welt bekanntlich von der größten Finanzkrise seit Jahrzehnten getroffen. Doch das es so kam, war reinster Zufall, da das von Autor Eric Singer konzipierte Projekt schon um 2001 entwickelt wurde und den tatsächlichen Skandalfall der in Luxemburg stationierten BCCI, der Bank of Credit and Commerce International, die u.a. terroristische Organisationen gesponsert hat, zur Basis nahm.

Im Mittelpunkt des Films stehen Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) und die stellvertretende Staatsanwältin Manhattans Eleanor Whitman (Naomi Watts), die versuchen, die illegalen Machenschaften der IBBC (International Bank of Business and Credit) aufzudecken. Ganz in der Tradition klassischer Paranoia-Thriller sind tatsächliche Beweise rar und zunächst glaubt man den Protagonisten nicht. Um die Hintermänner dieser dubiosen Gesellschaft zur Gerechtigkeit zu führen, reisen die beiden über die ganze Welt, durch die Metropolen Berlin, Mailand, New York und Istanbul. Dabei wird es immer gefährlicher und auch hoffnungsloser, da sich herausstellt, dass ihr Gegner letztlich kaum greifbar und unantastbar ist.

Tom Tykwers baut in seinem neuen Film auf subtile Weise Spannung auf, wobei sein Vorbild scheinbar die klassischen Polit-Thriller der 70er sind. Durch die häufigen Standortwechsel und die sich entfaltende Geschichte behält der Film einen konstanten Rhythmus, der den aufmerksamen und interessierten Zuschauer bei der Stange hält. Jedoch ist der Film keine Thriller-Standardware, wer einen Actionfilm vermutet (wie das energische Cover andeutet), wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Es wird viel geredet, die Charaktere, besonders der von Salinger, werden durch mehr und mehr Hintergrundinformationen verständlich gemacht.

Der Plot des Films hat leider hier und da gewisse Logiklöcher, die für manch einen vielleicht stark ins Gewicht fallen, jedoch kann man darüber streiten. Der Handlungsverlauf ist teilweise etwas durchschaubar geraten, bleibt aber immer einnehmend. Man könnte behaupten, dass dem Film am Ende etwas die Luft ausgeht und der Schlussmoment antiklimatisch ist. Doch wenn man darüber nachdenkt, ist der Schluss mit seiner Hoffnungslosigkeit recht ungewöhnlich.

Owen spielt auch keinen typischen Helden, dem alles gelingt und der die Welt rettet. Er ist ein Durchschnittstyp, der besessen und rastlos einem Ziel nach geht, versucht für Gerechtigkeit zu sorgen, jedoch über zu wenig Macht verfügt. Der Film wirkt fast nie zu abgehoben, der realistische Grundton wird prinzipiell, abgesehen von einer größere Szene, immer beibehalten. Interessant ist auch, dass man auf die üblichen romantischen Elemente verzichtet und konsequent die Obsession Salingers in den Mittelpunkt stellt. Somit gibt es in dem Film auch keine wirkliche Atempause.

"The International" ist in keinem Falle ein gewöhnlicher Hollywood-Streifen, Tykwer gibt dem Film wo er nur kann einen gewissen künstlerischen Touch, besonders auffällig in den formidablen Bildkompositionen. In diesem Bereich ist der Film regelrecht spektakulär, es ist letztendlich die Inszenierung, die "The International" stark vom Genrestandard abhebt. Es ist faszinierend, wie Tykwer bewusst und geschickt Architektur in den Film einbaut. Die grandiosen Drehorte u.a. der Berliner Hauptbahnof, die Wolfsburger Autostadt (für das IBBC-Hauptquartier), das Guggenheim Museum in New York oder das Pirelli Hochhaus in Mailand sind eindrucksvoll in das Konzept des Films eingebaut.

Owen ist durchweg überzeugend in seiner Rolle, sein stets überarbeiter, nachlässiger Look passen hervorragend zu seiner Figur. Watts überzeugt auch, bleibt aber eher Beiwerk. Armin Müller-Stahl und Ulrich Thomsen sind ebenfalls gewohnt stark.

"The International" ist somit ein interessanter Thriller für Erwachsene, der besonders durch Tom Tykwers Regie zu etwas Besonderem wird. Zudem ist der extrem aufwändig gefilmte Shootout im Guggenheim Museum ohne Zweifel eine der virtuosesten Actionszenen des Jahres.

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