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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser, noch spannender: "LOST" geht in die zweite Runde!
Das Serienspektakel geht munter weiter. Damon Lindelof, Carlton Cuse und Produzent J. J. Abrahams klären jede Menge Geheimnisse um die Insel, geben aber gleichzeitig wieder unzählige weitere Fragen auf. Dabei bekommen Handlungen, Charaktere und Story viel mehr Tiefgang und werden noch interessanter, als in der vorherigen Staffel.

Nachdem Jack, Locke...
Veröffentlicht am 31. März 2012 von Sebastian Schlicht

versus
19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ACHTUNG. Deutsche Tonspur fehlt
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass entgegen den Angaben in der Artikelbeschreibung KEINE Deutsche Tonspur vorhanden ist. Folgende Tonspuren sind vorhanden: Englisch, Französisch und Spanisch; Spanisch steht nicht auf der Verpackung.
Veröffentlicht am 5. Februar 2008 von M. Mehlert


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser, noch spannender: "LOST" geht in die zweite Runde!, 31. März 2012
Von 
Sebastian Schlicht "Bumblebee" (Neuwied) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Das Serienspektakel geht munter weiter. Damon Lindelof, Carlton Cuse und Produzent J. J. Abrahams klären jede Menge Geheimnisse um die Insel, geben aber gleichzeitig wieder unzählige weitere Fragen auf. Dabei bekommen Handlungen, Charaktere und Story viel mehr Tiefgang und werden noch interessanter, als in der vorherigen Staffel.

Nachdem Jack, Locke und Co die Luke aufgesprengt haben, werden sie nun fündig, was sich hinter der geheimen Anlage verbirgt. Währenddessen müssen sich Michael, Saywer und Jin versuchen am Leben zu bleiben, nachdem das Floss von den "Anderen" zerstört wurde. Und es dauert nicht lange, bis die Überlebenden des Flugs 815 mit den Eingeborenen in Kontakt treten...

In dieser Staffel werden nun einige Mysterien aufgedeckt, wie zum Beispiel die Luke. Auch das Thema um die "Anderen" wird nun mehr zentralisiert, die Dharma Initiative wird eingeführt und "LOST" bekommt neuen Charakterzuwachs. Desmond, Mr. Eko, Ana Lucia, Libby und Bernard bringen frischen Wind ins Inseluniversum und erweitern den bunten Mischmasch an Menschen auf der Insel.

Wie in Staffel 1 weden die Flashbacks genutzt, um die einzelnen Charaktere weiter zu analysieren und ihre Vorgeschichte zu erklären. Es gibt aber auch zum Beispiel Flashbacks, die auf der Insel stattfinden und besonders interessant sind ("Die anderen 48 Tage" und "Mutterschutz").
"LOST" bleibt wie gewohnt unerträglich spannend. Aber auch brutal, immerhin hat die zweite Staffel ein FSK 18 Logo, was nicht unbedingt an der physischen, sondern eher der psychischen Gewalt liegt.
Die zweite Staffel bietet außerdem viele tragische Szenen. Besonders die Episode "Zwei für Unterwegs" ist echt heftig und der Schock danach wird die Meisten wohl nicht so schnell loslassen... Trotzdem gibt es aber auch wieder eine Prise Humor, der das Ganze schön auflockert und zeigt, dass die Insel nicht nur ein grauenvoller Ort ist (ist sie das überhaupt?). Und auch die emotionalen Momente versprechen wieder die eine oder andere Träne.

Was mich vor Allem immer wieder begeistert, ist die Ernsthaftigkeit der zweiten Season. Nachdem die erste Staffel noch eher für das allgemeine Publikum produziert wurde, so geht man nun viel mehr ins Extenzielle. Die Figuren bekommen ungewöhnlich viel Tiefe und die Sympathien für bestimmte Personen wechseln stetig. Dabei ist natürlich die großartige schauspielerische Leistung hervor zu heben. Matthew Fox als Jack ist wie immer genial und Terry O'Quinn als John Locke ist dazu der perfekte Kontrast. Aber auch alle anderen bekommen mehr Zeit sich zu präsentieren und integrieren.

Michael Giacchino steuerte wieder einen wundervollen Score hin, der genauso überzeugt, wie sein Vorgänger, dazu neue und prägende Themen, insgesamt noch dynamischer und mitreißender als Season 1.

"LOST" behält Alles, was es so interessant, mysteriös, spannend und unwiderstehlich macht und geht noch einen Schritt weiter. Wer nach der ersten Staffel schon ins "LOST"- Fieber gekommen ist, der wird hier nach süchtig nach der Serie werden.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und weiter gehts auf der Insel, 6. April 2010
Von 
Dirk B. (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lost - Staffel 2 [Blu-ray] (Blu-ray)
Zunächst mal Qualität und Verarbeitung:

++ Bildqualität (Ja! Man sieht auf einem guten TV deutliche Unterschiede zur DVD Version)
++ Sound, wieder sehr gut abgemischt
++ Hülle
++ Individueller Aufdruck auf jeder Disc
++ Sehr viele Extras
++ Seasonplay

Zum Inhalt (ohne Spoilern):
Die Charaktere sind wieder sehr vielfältig und Interessant. Das Spiel aus Echtzeit und Rückblenden macht wieder sehr viel Spass. Jeder Zuschauer findet seinen Helden/Heldin und eine Person die man halt nicht mag (das ist in dieser Staffel nicht schwer, mehr verrate ich nicht).
Man bangt und hofft, man freut sich, man ist sauer, genervt, traurig und bestätigt - das was für mich Lost ausmacht.
Wenn man überhaupt etwas bemängeln darf, dann die Tatsache, dass hier mehr Rätsel dazukommen, als dass welche gelöst werden.

Klare Kaufempfehlung
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotzdem super!, 22. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Lost - Season 2 [UK Import] (DVD)
Damit kein falsches Bild entsteht: Trotz fehlender deutscher Tonspur ist die Staffel selbst über jeden Zweifel erhaben! Wer also der englischen Sprache mächtig ist, findet hier eine Version, die sich in die Sammlung viel besser einfügt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Drama/Mysterieserie ever, 11. September 2014
Von 
Davi83 (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett spoilerfrei versuche es jedoch zu sein.

Kauf Intention:
Habe die Serie von Anfang an geschaut und verschlungen. Habe sie bisher mehrfach auf Deutsch und Englisch geschaut und musste daher nach den DVD Einzelstaffeln auch noch die USA Bluray Komplettbox haben. Selbst das PS3 Spiel habe ich mit Freude gespielt.

Grundkonstellation:
Am 22. September 2004 geht es direkt mit einem Knall los. Die überlebenden eines Flugzeugabsturzes kämpfen miteinander gegen Flugzeugtrümmer, Verletzungen und Schocks. Der Arzt Jake übernimmt das Kommando und versorgt erst einmal alle. Nun heißt es einen Weg zu finden auf der Insel zu überleben und warten bis Hilfe kommt.
Doch was ist wenn sie nicht alleine auf der Insel sind? Ein Monster, welches sich im Urwald zu verstecken scheint birgt auch große Gefahren für all.
Der Zuschauer weiß über die Charaktere eigentlich genau so viel wie die anderen Überlebenden und so muss man mit raten, wer zum Beispiel der Gefangene im Schiff war. Die einzelnen Geschichten der Charaktere werden in Flashbacks erklärt, so dass man pro Folge etwas aus der Vergangenheit eines Überlebenden erfährt. Diese Geschichten sind immer eng verbunden mit den jeweiligen Geschehnissen auf der Insel

Entwicklung der Serie:
Die Serie baut im Laufe der Staffeln immer mehr Mysterien auf und gibt den Charakteren immer mehr Tiefe durch die Flashbacks. In späteren Staffeln werden auch noch Science Fiktion Elemente und alternativen zu den Flashbacks eingeführt, welche die Serie immer komplizierter doch auch interessanter machen.

Genre:
Mysteriedrama

Die Charaktere (Auswahl):
- Dr. Jack Shephard ist Arzt und erkennt nach dem Absturz schnell, dass er ein wichtiger Mann ist, der die Verletzten und kranken versorgen muss. Er steigt schnell zum Anführer auf und verliebt sich in Kate, was ihn zum Feindbild von Sawyer macht. Er ist der Mann der Wissenschaft der im Kontrast zu Locke steht, welcher der Mann des Glaubens ist.

- Kate Austen ist eine schöne junge taffe Frau, die sofort von Jake und Sawyer angetan ist. Sie springt zwischen den beiden Männern hin und her, da Jake, der Arzt, die logischere Wahl wäre doch Sawyer, der Draufgänger, eher ihrem Gemüt entspricht.

- Sawyer ist ein Einzelgänger. Er hortet direkt nach dem Absturz die Gegenstände die von Wert sind um sich ein Vorteil gegenüber den anderen zu verschaffen. Er findet sich schnell mit der Situation ab, dass sie vielleicht länger hier bleiben müssen und lässt einzig Kate ein bisschen an sich ran.

- John Locke ist ein Jäger und kommt einem ein bisschen wie ein gealterter Indiana Jones vor. Er versorgt die anderen Überlebenden mit Fleisch und erkennt schnell, dass die Insel etwas Besonderes ist.

- Sayid Jarrah ist der Technikfreak der Überlebenden, hat jedoch damit zu kämpfen, dass er aus dem Irak kommt und ihn alle für den Terrorist halten, welcher das Flugzeug in die Luft gesprengt hat

- Hugo „Hurley“ Reyes ist die gute Seele der Überlebenden. Er ist schwergewichtig und immer gut gelaunt, so dass er schnell Freunde findet. Er hat mit seinem Gewicht zu kämpfen und wird oft beschuldigt zu viele Vorräte zu verbrauchen.

Darsteller (Auswahl):
Matthew Fox/Dr. Jack Shephard (auch Bekannt aus Party of Five, 8 Blickwinkel, Speed Racer)
war einer der bekannteren Schauspieler zu Beginn der Serie und machte seine Rolle so gut, dass sie nicht, wie geplant, früh starb. Nach einigen kleineren Kinoerfolgen glitt er in die Drogensucht ab und versucht sich aktuell davon zu erholen.

Evangeline Lilly/Kate (auch Bekannt aus Real Steel, Der Hobbit)
War während der Dreharbeiten mit Dominic Monaghan (Charlie) zusammen und hat aktuell die größte Filmkarriere. Für der Hobbit wurde für sie eine neue Rolle hinzugefügt als Elbin Tauriel.

Josh Holloway/ Sawyer (auch Bekannt aus Mission Impossible 3, Battle of the Year, Intelligence)
War lange als Gastdarsteller in diversen TV Serien zu sehen und schaffte es erst mit Lost eine Hauptrolle zu ergattern. Seine nachfolgenden Projekte floppten bisher.

Terry O’Quinn/ John Locke (auch Bekannt aus Hawaii Five-0, Alias)
Ähnlich wie Holloway ist auch er bekannt als Gastdarsteller im TV Bereich. In seiner langjährigen Arbeit hat er bei vielen großen Serien mitgespielt bis ihn J.J. Abrahms zu Alias holte und ihn dann bei Lost weiter beschäftigte. Heutzutage gehört er, wie zahlreiche Ex Darsteller, zum Cast von Hawaii Five-0.

Naveen Andrews/ Sayid Jarrah (auch Bekannt aus Planet Terror, Der englische Patient, Diana)
Ist, im Gegensatz zur Serie Inder, wuchs jedoch in London auf. Er war ein aufstrebender Darsteller, bis er in den 90ern durch seine Drogensucht seine Schauspielkarriere unterbrach. Nach seiner Genesung und weiteren kleinen Rollen schaffte er es in den Cast von Lost und wurde zu einem Star. Aktuell ist er viel beschäftigt schafft es jedoch nicht an seinen Erfolg aus Lost anzuknüpfen

Jorge Garcia/ Hurley (auch Bekannt aus Alcatraz, Becker)
Hat vor Lost auch schon in vielen Serien als Gastdarsteller mitgewirkt. Aufgrund seiner Art und seines Aussehens wird er meist als Kumpel Typ, vorwiegend in Comedys, besetzt. Die Serie Alcatraz bietet hier eine Ausnahme, doch ist diese sehr schnell wieder abgesetzt worden.

Bild und Ton:
Bei der Bluray war Bild und Ton seinerseits auf absolutem Referenzniveau und ist heute immer noch weit über dem Durchschnitt.
Die DVD's sind im direkten Vergleich natürlich schlechter doch ist das Niveau für eine DVD auch überdurchschnittlich.

Ähnlich Serien:
- Akte X
- Under the Dome
- Fringe
- Heroes

Staffelanzahl:
6 mit 121 Episoden + eine kurzen Epilog der ein Paar Fragen aufklärt

Geplantes und rundes Ende?:
Hier scheitern sich die Geister. Klar war den Machern 2 Staffeln vorab bekannt wann die Serie definitiv enden wird, doch haben sie weiterhin mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Am Ende war ein so großes Fragegerüst, welches gar nicht mehr komplett beantwortet hätte werden können. Dies war jedoch auch so gewollt, da man die Fans lieber selber Rätseln und Theorien aufstellen lassen wollte, die besser sind als eine vorgesetzte Lösung. Hier muss ich den Machern Recht geben. Noch heute Diskutiere ich über Fragen bei Lost und habe Spaß daran andere Theorien zu erfahren.
Zum Vergleich die Serie Akte X bei der die meisten Fragen gelöst wurden und den Fans danach die Lust an der Serie verging, da man ja nun wusste wieso und was passiert und dies die meisten nur enttäuschte.

Heute noch zu empfehlen?
Definitiv. Jeder sollte dieses Meisterwerk der Erzählkunst einmal gesehen haben.

Interessantes:
- In der Fernsehausstrahlung hielt Desmond zuerst ein anderes Foto in der Hand, welches eine andere Schauspielerin zeigte. Dies wurde jedoch bei der DVD und Bluray ersetzt durch das Bild mit der richtigen Penny. Das Problem war, dass sie zu dem Zeitpunkt des Drehs Penny noch nicht besetzt hatten
- Michael Keaton sollte ursprünglich Jack spielen
- Jake sollte eigentlich sehr früh sterben um dem Publikum gleich zu zeigen dass niemand sicher ist. Kate hätte dann die Führerrolle eingenommen
- Kim Yoon-jin sprach eigentlich für die Rolle von Kate vor doch bekam sie diese nicht, da sie Asiatisch ist. Die Macher waren von ihr aber so überzeugt, dass sie extra für sie den Charakter Sun geschaffen haben. Jin war daher ebenfalls nicht geplant.
- Matthew Fox wurde für die Rolle des Sawyer gecastet
- Michael Emerson (Ben Linus) sollte eigentlich nur für 3 Folgen eine Nebenfigur spielen. Aufgrund seiner überragenden schauspielerischen Leistung wurde seine Rolle enorm ausgebaut. Im Gegensatz dazu wurde die Rolle Bea Klugh geändert, da die Geschichte von ihr auf Ben umgeschrieben wurde.
- Matthew Perry wollte unbedingt eine Rolle in Lost hat jedoch keine bekommen
- Der Pilotfilm kostete zwischen 10 und 14 Mio Dollar und ist somit der teuerste aller Zeiten.
- Fast alle Charaktere tragen Namen von historischen Personen, welche ihnen im von der Art her ähnlich sind.
- Vincent der Hund wurde von einem weiblichen Hund gespielt.

Kurzum:
Meine Lieblingsserie daher absolute Kaufempfehlung an alle die gerne mit einer Serie mitfiebern und lieber die eigene Theorien auszutüfteln als dass sie jede Antwort vorgesetzt bekommen.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Meisterwerk geht in die zweite Runde., 2. Mai 2008
Als ich 2005 den ersten Trailer zu Lost sah, vermutete ich eine klischeetriefende Einsame-Insel-Serie, beschloss jedoch spontan, trotzdem mal reinzuschauen. Was ich dann geboten bekam, verzauberte mich von der ersten Minute an und seitdem hat mich die Serie nicht ein einziges Mal enttäuscht. Lost ist die Krönung aller Fernsehabenteuer, die Serie hat nicht einen schwachen Moment, jede neue Folge ist ein Highlight und die Qualität lässt niemals nach, sondern es kommt sogar immer noch besser. Es gelingt nur in den seltensten Fällen, die Handlung vorherzusehen, da die Serie so gut wie gar nicht den üblichen Gesetzen einer Serie folgt. Es ist, als habe sich das Produktionsteam alle Serien der Welt angesehen, daraus gelernt und als Endprodukt diese perfekte Serie geschaffen. Ich möchte hier eigentlich keine Lobeshymnen trällern und tue dies für gewöhnlich auch nicht, doch in dem einen Fall ist es gerechtfertigt. Lost ist so spannend wie nichts, was ich bisher gesehen habe - und ich bin Vielseher - und die Mindfucks kommen dicht an dicht. In raffinierter Art und Weise wird man durch Kameraführung und Schnitt "gelenkt", meint zu wissen, was nun folgt. Doch ständig wird man ausgetrickst, die Serie steht über dem Zuschauer. Es ist alles so undurchschaubar und bis zur dritten Staffel weiß man so recht gar nicht, worum die Serie eigentlich geht.
Super interessant ist auch das Konzept der Flashbacks, dass man nämlich während jeder Folge zu je einer Figur mehr über ihre Hintergrundgeschichte erfährt. Das führt zum einen zu immer neuen Überraschungen. Unverstandene Handlungen ergeben plötzlich einen Sinn, vieles wird aber auch wieder verzerrt und mystifiziert. Die Charaktere gewinnen durch ihre Rückblenden ungemein an Sympathie und es ist wirklich jeder einzelne Rückblick spannend. Dass das System aufgeht, dass auch nach der 10. Rückblende alle Handlungen einer Figur von der ersten Episode an noch logisch und glaubwürdig sind, zeugt von der unheimlichen Genialität aller beteiligten Autoren. Jeder Flashback bringt und offenbart Geheimnisse, die jeweils auf die aktuelle (auf der Insel spielende) Szene Bezug nimmt.
Überhaupt ist die Bandbreite an Charakteren riesig und durchweg einmalig besetzt. Alle Figuren sind absolut glaubhaft dargestellt und wirkliche Hauptdarsteller gibt es kaum, weil fast sämtliche Protagonisten gleichermaßen wichtig sind. Das ist sehr erfrischend gegenüber anderen Serien, in denen man nur vier Fratzen zu sehen bekommt. Hier verbirgt sich dahinter ein riesiger Spielraum für die Autoren.
Genug der schönen Worte. Nun wird es konkret [SPOILER!]:
Die Story der zweiten Staffel dreht sich nicht mehr so sehr um das Überleben am Strand, sondern um das Geheimnis der Insel selbst. Es wird sehr deutlich, dass die Insel nicht unbewohnt ist und plötzlich steht man inmitten einer Station der sogenannten Dharma-Initiative, in der scheinbar das Ende der Welt aufgehalten wird. Während man sich jedoch zunächst noch an den Früchten der Zivilisation labt, bekommt man es schon bald mit den "Anderen" zu tun und dann wird auch noch jemand gefangen genommen, bei dem man nicht weiß, auf welcher Seite er eigentlich steht. Beim Betrachten der zweiten Staffel wird klar, wie unbedeutend dagegen die Probleme der ersten Staffel sind, genauso wie die zweite dann gegen die folgende wieder trivial wirkt. Die Staffel endet mit einem lauten Knall und ziemlich zerrütteten zwischencharakterlichen Beziehungen. Mehr will ich gar nicht verraten. Die zweite Staffel ist wie die erste so spannend, dass man es kaum aushält, nur jede Woche eine Folge sehen zu können. Der Montag wurde für mich immer zum Feiertag erklärt, ich habe jeder neuen Woche entgegengefiebert. Wenn Lost läuft, ist es ein ganz besonderes Gefühl: Man sieht keine Serie, sondern ein Stück Fernsehgeschichte.
Auf DVD liegt es natürlich nahe, die Staffel an zwei oder drei Abenden zu sehen, was der Serie natürlich viel von ihrer Mystik raubt, da man zwischen den einzelnen Folgen nicht eine Woche lang Zeit hat, die jeweils gelaufene Folge zu reflektieren, debattieren, sich die nächste Folge auszumalen und sich dann wieder der Hirn lynchen zu lassen. Ich kann daher nur jedem empfehlen, nach dem Genuss einer Folge diese einen Tag wirken zu lassen, wenngleich das eine sehr hohe Forderung ist. Hinterher wird man aber glücklich sein, die Staffel nicht in zwei Tagen aufgebraucht zu haben.
Als Extra gibt es unter anderem einen sehr coolen Schicksalsbaum, der Verknüpfungen zwischen Protagonisten preisgibt, die man womöglich gar nicht alle bemerkt hat. Die Menüführung ist zwar eine der kranksten in der Geschichte der DVD-Menüs, aber das ist es wert.
Zuletzt muss ich noch den Soundtrack der Serie loben. Lost kommt mit sehr wenig Musik aus und diese ist dann auch meist noch sehr unkonventionell gestaltet. Oftmals reichen Klangteppiche, atmosphärische Geräusche oder einfach stampfende Trommeln, um den Geist der Serie perfekt zu unterstreichen und ihr die gewisse Authentität zu verleihen. Markant sind auch die dramatischen Blechbläser-Slides, die einem die Mindfucks durch die Ohren direkt ins Gehirn posaunen, doch am Bewegendsten sind die traurigen Titel, bei denen man sich schon die Tränen zurückhalten muss. Jede Komponente der Serie ist stimmig, vom Intro bis hin zu den Lost-Spielen. Was Lost da angefangen hat, wird in 30 Jahren zur Populärkultur gehören, da bin ich ganz sicher.
Ich kann die Serie absolut jedem empfehlen, der auch nur irgendwie das nötige Kleingeld zusammenkratzen kann!

(Tipp: In etwa vergleichbare Serie --> Prison Break)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spektakuläres Serienformat mit Suchtpotenzial, 26. Januar 2009
Von 
Miffe (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
"Lost" bietet alles was eine langanhaltende Serie bieten muss.
Angefangen bei der extrem spannenden und mysteriösen Story
bis hin zu den allesamt charakterstarken Darstellern.
Lost hat im Gegensatz zu vielen anderen Serien die Fähigkeit
einen vor den Fernseher zu fesseln und glauben sie mir,
die DVDs werden sie an einem Wochenende durchschauen,
da es einfach unmöglich ist sich dem Bann der Lost-Story zu entziehen.

Das meiner Meinung nach besondere an der Serie ist,
dass man einfach nicht erfährt was das Geheimnis der Insel ist,
auf dem die Personen nach einem Flugzeugabsturz gestrandet sind.
Dieses Geheimnis scheint sich von Episode zu Epsiode zu lüften.
Doch diese Auflösung wird dann wieder, mit neueren, noch
verstrickteren Handlungen, auf Eis gelegt.
Gerade dies macht einen regelrecht süchtig Episode für Episode zu
schauen.
Im Endeffekt ein Teufelskreis. Man schaut sich alle Episoden an und
am Ende der Staffel steht man mit noch mehr offenen Fragen da und
blickt fragend auf den Abspann.
Dazu muss man sagen das die Story nie wirklich irrsinnig wird,
sondern durchgehend spannend und intelligent aufgebaut ist.

Auch die Zwischensequenzen, in den einzelnen Episoden, welche die
einzelnen Darsteller näher beleuchten und sie in ihrem alltäglichen
früheren Leben zeigen, sind einfach super und machen die Darsteller
nicht nur zu irgendwelchen einfachen Schauspielern,
sondern verleihen jedem einzelnen einen einzigartigen Charakter.

Ich hoffe mal das es die Serie noch einige Staffeln geben wird.
Das Zeug dazu hat "Lost" allemal
und macht es zu einem der besten Serienformate der letzten Jahre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LOST... ein unvergessliches Erlebnis geht weiter, 26. Februar 2010
Von 
Nachdem so viele Rezessionen bereits über den Inhalt gesprochen haben, möchte ich nur über die Qualität der zweiten Staffel schreiben.

Wie schon die erst Staffel, ist auch die zweite ein fesselndes Erlebnis. Neue Charaktere (etwa aus dem hinteren Teil des Flugzeuges) sowie so manch anderer noch nicht erwähnter Inselbewohner verleihen der zweiten Staffel keinen neuen Flair, aber warum Gutes ändern, wenn sich Altbewährtes auch hervorragend tut.

Es werden wieder Geheimnisse gelüftet, neue entdeckt und man lernt weitere dramatische Erlebnisse der Gestrandeten kennen. Die Serie sticht durch ihre Komplexität, Spannung sowie Wendungen hervor. Besonders Ereignisse, die man aus einer Sicht kannte, werden hin und wieder mit anderen Augen gesehen, um zu zeigen, dass alles und jeder nicht nur aus einer oder zwei Seiten besteht, sondern mehreren. Die Botschaft: Der Mensch ist vielschichtig und man kann ihn selten in eine Schublade stecken. Sind die guten wirklich so gut wie man denkt und nicht jeder der böses tut ist deshalb ein schlechter Mensch.

Die so genannten "Anderen" rücken immer mehr in den Vordergrund und man erkennt, dass es sich nicht nur um eine gewöhnliche Insel handelt.

An Qualität lässt diese Staffel kein bisschen nach. Die Musik, die Charakterdarstellung sowie Schnitt und Kameraführung sind wie immer fesselnd und nehmen einen mit auf die Insel.

LOST bekommt von mir die höchste Sternewertung, da ich bis heute keine Serie fand, die mich mehr faszinierte, fesselte und unterhielt. Ich kann sie nur an alle weiterempfehlen und verspreche (Stand Staffel 6 Folge 5), es wird noch besser.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Serie aller Zeiten!, 8. Juni 2008
Von 
Wer die erste Staffel von Lost gesehen hat wird auch diese Staffel lieben. Allein der Anfang der ersten Folge lässt einem mit offenem Mund dastehen. Die Serie ist mit keiner anderen zu vergeichen und man weiß nie was als nächstes geschiet.
Die gesamte Serie (ich habe sie bereits bis zum Ende der vierten Staffel mitverfolgt) ist der reinste Cliffhanger. Jede ansatzweise beantwortete Frage wirft mindestens 10 neue auf.
Ich werde mir auf jeden Fall alle KOMPLETTEN Boxen bis zur sechsten Staffel kaufen. Die zweigeteilten Boxen sind die pure Abzocke. Aber spätestens ab der vierten Staffel würde es denen nicht mehr gelingen, da diese nur 14 folgen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich die Komplettbox., 15. Juni 2008
Wer das Durchhaltevermögen hatte, kann sich nun die komplette Staffel 2 in 1 Box zu einem günstigen Preis zulegen.

Die Spieldauer ist mit 1004 Minuten die Selbe wie bei den geteilten Boxen.

Jedoch hatten die Halbboxen je 4 DVD's = in Summe 8 DVD's und diese Box hat 7 DVD's aber da es nur das Bonusmaterial betrifft, dürfte dies nicht so extrem ins Gewicht fallen.

Diese Staffel ist eine Steigerung zu der vorgegangenen und das Staffelfinale wird jeden Lostie nach Nachschlag verlangen lassen.

Für die 3te Season habe ich seinerzeit die UK Box erworben die eine deutsche Tonspur besitzt.

Als kleines Manko ist diese bei Amazon gegenwärtig im Preis gestiegen:

Lost - Series 3 [UK IMPORT] 78,99 Euro

Was ich in jedem Fall für zuviel erachte (ich hatte seinerzeit 60,97 Euro bezahlt).

Daher entweder die besagte 3te Season Box über andere Quellen günstiger besorgen oder aber erneut warten bis der Preis fällt, wie es nun bei der 2ten Staffel der Fall gewesen ist sofern man es solange aushalten kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt gehts erst richtig los!!!, 16. August 2008
Die erste Staffel LOST wurde hauptsächlich dazu genutzt, die Charaktere einzuführen und ihre Beziehungen untereinander darzustellen. Diese "Einleitungsphase" ist jetzt vorbei, und langsam geht die eigentliche Story los.

Schon die ersten fünf Minuten der zweiten Staffel sind so genial gemacht, das Worte nicht mehr ausreichen um es zu beschreiben. Wie immer spielen die Produzenten mit den Erwartungen des TV-Einerlei-geprägten Zuschauers und wie immer werden all diese Konventionen gebrochen.

Zwar hat die zweite Staffel (genau wie die erste) in der Mitte einen Hänger (es geht storymäßig für einige Folgen kaum vorwärts), aber trotzdem hat auch Season 2 locker 5 Sterne verdient.

Das Staffelfinale gleicht vorübergehende Ermüdungserscheinungen locker wieder aus und bietet erstaunliche Einblicke in die Vergangenheit der mysteriösen DHARMA-Initiative
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