Kundenrezensionen

21
4,7 von 5 Sternen
You Are The Quarry
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2007
Wahrlich, das Warten hat sich gelohnt! Nach 7 Jahren in denen er für die breite Öffentlichkeit quasi vergessen war, kommt Morrissey mit diesem Album triumphal im neuen Jahrtausend an.
Begonnen wird mit "America is not the world" einem wunderbaren Manifest dafür,dass Morrissey nicht nur zu Großbritannien eine Hassliebe empfindet. Weiter geht es mit "Irish blood, english heart", einem hervorragenden Stück auf der Suche nach einem "anständigen" Patriotismus (das wohl auch die endgültige Antwort auf die absurden Rassismus - Vorwürfe gegen Morrissy sein dürfte). Es folgt das bescheidene Bekenntnis Morrisseys "I have forgiven Jesus", dem, für meine Begriffe, schönstem Stück des Albums, dem wiederum die verträumte und sehnsüchtige Ballade "Come back to camden" nachfolgt (Morrissey lebte übrigens in den 90er Jahren im Londoner Stadtteil Camden). Anschließend wird dem Hörer in "I'm not sorry" erklärt, dass es für Morrissey nie eine Traumfrau gab - die Interpretation dessen bleibt dann jedem selbst überlassen. Fakt ist,dass "The world is full of crashing bores" ein tolles Stück ist und eine würdige Vorbereitung für "How can anybody possibly know how I feel?" darstellt, welches jedem, der sich irgendwie mit den Smiths und Morrissey identifiziert aus der Seele sprechen dürfte. Zu "First of the gang to die" muss ich wohl nichts sagen, außer, dass es wohl zu den besten Liedern auf dieser Welt gehört. Darauf folgt "Let me kiss you" - eine gelungene Ballade, die Morrissey auch beharrlich auf keinem Konzert auslässt, wo allerdings das Klaviersolo durch ein (noch) schöneres Trompeten - Solo ersetzt wird. Wahrscheinlich besteht Morrissey derart auf dem Stück, weil seine Freundin Nancy Sinatra es coverte und veröffentliche. Ich vermute es jedenfalls. "All the lazy dykes" ist dann des Albums einzige Schwachstelle, wenn man auf dem Niveau von derartigem sprechen kann. Diese ist jedoch nach dem - man lese und staune - aufrichtigem Liebeslied "I like you" schnell vergessen gemacht und das absolut desillusionierte "You know I couldn't last" beschließt würdig ein Album, das nur als brilliant zu bezeichnen ist.
Der einzige ernstzunehmende Kritikpunkt ist, dass die Lieder keinen hörbaren Zusammenhang untereinander haben. Man könnte meinen, dass das Album eine Anneinanderreihung von Singles ist. Aber da man bedenken muss, dass das ALbum quasi 7 Jahre Vorlaufzeit hatte und die Lieder vermutlich über diesen Zeitraum verteilt entstanden, ist das mehr als entschuldbar. Zumal jedes der Lieder bei vielen Künstlern eine potenzielle Single wäre und außerdem jedes Lied für sich ein kleines Kunstwerk ist, kann ich nichts anderes als die Höchstpunktzahl vergeben. Mit "Vauxhall and I" ist es sicherlich (bis jetzt) der Höhepunkt in einem beeindrucken Gesamtwerk.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juni 2004
Mannomannomannomann...was für ein Album!Morrissey at his best!Ich,20 Jahre alt,fest im Musikleben stehend und doch zu jung um die herausragenden The Smiths in ihrer "aktiven Zeit" miterlebt zu haben.Stattdessen musste ich mich in der Zeit der Pubertät,in der Freude und Schmerz am nähesten nebeneinander liegen,mit "Bravo Hits"-Samplern und dergleichen rumschlagen und beneide darum jeden,der ein paar Jährchen früher auf die Welt gekommen ist und anstatt mit billigem Bubblegum-Pop,seine jugendlichen Enttäuschungen doch lieber mit "The Smiths"-Hören gelindert hat.
Vor ca. einem 3/4 Jahr habe ich sie auch für mich entdeckt und jetzt Morrissey,der mit "you are the quarry" bei mir genau ins Schwarze getroffen hat.
Morrissey,ein wahrer Poet,der es mit seiner Musik und v.a. mit seinen Texten schafft uns an dem Punkt zu kratzen,an dem wir nur noch ein leises "Hach,wie schön!" murmeln und uns dann anschließend die Seele von diesen wunderbaren Liedern streicheln lassen.5 Sterne für ein Album,das mich sicher noch in 20 Jahren begeistern wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Und das schöne an "You Are The Quarry" ist für mich die Sache, dass die Lieder wirklich ein breites Spektrum von Morrisseys einzigartigem Können abdecken.

Da wird mit gebrochenem Herzen gelästert (America is not the World), da wird patriotisch, mit klaren Worten und doch mit integrativem Gespür die Gesellschaft kritisiert (Irish Blood, English Heart), da wird ganz Morrissey-artig eine Mischung aus Hochmut, Arroganz und doch Menschlichkeit serviert (I Have Forgiven Jesus) und und und.

Und dann sind auch noch so wunderschöne und schön verzierte Single-Auskopplungen auf dem Album wie "The First Of The Gang To Die" (unbedingt eine Live-Aufnahme dazu sehen - wenn hunderte Menschen mit Morrissey gemeinsam die schlagerlastigen Texte nachsingen).

Jedenfalls wird's mit diesem Album nicht fad. Auch wenn der Geist für mich nicht ganz so interessant gefordert wird wie bei alten The Smiths Alben, so ist dieses Album doch etwas ganz, ganz Besonderes für mich.

4 Sterne nur aus den Gründen, weil die alten Smiths Zeiten herzzereissend-schlimm vorbei sind und weil ich mir ganz einfach sicher bin, dass Morrissey noch nicht am Ende seines Schaffensweg ist - also - ein Stern weniger, weil ich Morrissey noch mehr zutraue.

Aber trotzdem: Meine volle Empfehlung für dieses Album für all jene, die noch nie etwas von Morrissey oder den Smiths gehört haben, außer, dass sie halt irgendwie wegweisend waren und es einmal interessant wäre, was von denen zu hören...ein toller und leicht gängiger Einstieg in meinen Augen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2005
Wie sagt man so schön ... ein triumphales Comeback. Doch das ist noch milde ausgedrückt für dieses Monster von Album.
7 lange Jahre sind vergangen seit dem letzten Output, 7 Jahre in denen Morrissey vor allem in der britischen Presse nichts zu lachen hatte.
Um so erstaunlicher das das lang erwartete und seit Ewigkeiten angekündigte Album zu einem der besten Solo-Alben in Moz Karriere geraten ist.
Vor allem textlich sprüht der Altmeister hier nur so vor Kreativität, die man bei folgenden Musikergenerationen leider oft vergeblich gesucht hat.
Da ist die Abrechnung mit dem Amerika unter Bush, seiner heutigen Wahlheimat, direkt zu Beginn. Gefolgt von der Quittung an das United Kingdom und seine Verlogenheit in "Irish Blood - English Heart". So explizit politisch ist Moz/sind selbst die Smiths nie gewesen. Die sehr persönliche Auseinandersetzung mit Glaube und Religion in "I have forgiven Jesus" ist für mich ein weiterer Höhepunkt. "Come back to Camden" ist dann eine richtig schön pathetische Ode an London geworden.
Tja - was soll man noch hervorheben? Ein halber Roman über den "Quarry" wäre durchaus angemessen.
Natürlich die zweite Single "First of the Gang to die", wo eine überaus liebliche Melodie in krassem Gegensatz zu den Lyrics über Kriminalität und Gangs in L.A. steht. Sensationell.
Zu guter Letzt, möchte ich noch "Let me kiss you" erwähnen,
eine klassische Liebesballade, die Moz kürzlich Nancy Sinatra für ihr neues Solo-Album zur Verfügung gestellt hat. Mit Nancy und dem Duett-Chorus geht der Song sogar noch um einiges tiefer.
Resümee: "You are the Quarry" ist ein ganz dicker Fisch. Tiefgründige Texte, teils melancholisch, teils auch radikal und mit großer Ironie vorgetragen. Morrissey kehrt in den Kreis der allerersten Songwritergarde zurück und ist noch längst nicht Geschichte. Auch wenn es bis zum nächsten Mal wieder sehr lange dauern mag - bei so einem Album ist es die Zeit allemal wert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was man von Morrissey halten muss, verrät schon das Cover: da posiert Morrissey als geschmackvoll gekleideter Dandy mit Maschinengewehr – genau diese Ambivalenz verkörpert er denn auch auf hervorragende Weise. „You are the quarry“ verbindet anspruchsvollen, melodischen und moll-lastigen Gitarren-Rock/Pop mit politischen Texten (America is not the world“, „Irish blood, english heart“), großen Gesten und einer Prise Morrissey’schem Größenwahn: „I have forgiven Jesus“ singt er, und das zeigt, in welcher Klasse er sich sieht und wem er hier noch etwas zu beweisen hat. Dazu diese markante und warme Stimme – dieses sorgfältig produzierte und keinesfalls altbackene Album kommt ganz ohne Lückenfüller aus und ragt auf jeden Fall aus dem Überangebot an Rock und Pop heraus, aber warum auch sollten die „Alten“ den „Jungen“ das Feld kampflos überlassen? Vielleicht auch deshalb das Maschinengewehr, oder hat er das nur für seine Kritiker durchgeladen? Mein Favorit: „First of the gang to die“ – auch geht es subversiv um Waffen.

Da die Bonus-CD durchweg erstklassige B-Sides und 4 Videos bietet, sollte man zur Deluxe-Edition greifen.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2004
Der Meister der scharfen Zuge hat ein schwer zu übertreffendes Werk vollbracht.
"Bigmouth Strikes Again!" -und ich bin begeistert, gerührt und gebannt in einem. Die Kritik an "Mozzer's" vorangenen Werken konnte ich eh nie nachvollziehen. Sie waren sicherlich anders als die Smiths-LP's (LP=Langspielplatte), aber ist es für einen Künstler nicht wichtig sich permanent. zu entwickeln? The Smiths waren in den 80igern!!! Klar waren sie sicherlich die prägendste Band im angelsächsischen Sprachraum und auch darüber hinaus. Bedeutender als die Beatels, wie manch einer meint. (Ich übrigens auch). Was wäre denn gewesen, wenn Morrissey den Stil der Smiths beibehalten hätte? Kritiken wie; "Ein Künstler hängt der Vergangenheit nach!", "Nennt man das Weiterentwicklung?" wären sicherlich mit jedem Album hochgekommen - und das wäre ja noch harmlos gewesen.
Morrissey, ein Texter, nein ein Lyriker, der schwer zu übertreffen ist, hat den steinigen Weg durch die 90iger auf hohem Niveau beschritten und sich mit diesem Album selbst übertroffen.

Sollte ich einen Favoriten unter den 12 Meisterwerken britischer Liedkunst nennen, ich könnte mich nicht entscheiden.

Sollte ich jedoch neben IBEH noch weitere Stücke nennen, die den Weg in die Charts schaffen, würde ich dies bei den folgenden beiden tun:

1. First Of The Gang To Die
2. Let Me Kiss You

Abschließend kann ich nur noch folgendes sagen: "Danke Morrissey!"
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Mai 2004
Nicht viel Neues - aber das auf höchstem Niveau.
Abgesehen vom Solodebüt VIVA HATE und einigen gelungenen Singles hatte mich Morrissey ohne seinen kongenialen Songwritingpartner Johnny Marr stets enttäuscht. Mitte der 90er hörte ich auf, seine Veröffentlichungen zu kaufen.
Doch nun ist er zurück - mit geballter Medienunterstützung (Coverstory im "Rolling Stone", CD-Tipps in den Radio-Kulturjournalen).
Ich gab ihm eine zweite Chance und wurde dafür reichlich belohnt. YOU ARE THE QUARRY markiert die triumphale Rückkehr des Zynikers des Independentgitarrenpops.
Sicher, ein weiteres Mal wie in den 80ern mit THE SMITHS die Popmusik revolutionieren wird er nicht. Aber, in Zeiten von Castingwahn und Dschungelfieber, ist eine Sammlung von inspirierten Melodien und bissigen Texten eben schon etwas Besonderes.
Man braucht sich nicht übermäßig zu ärgern, wenn man die Erstauflage im Schallplattencoverdesign mit Bonus-DVD verpasst hat. Denn auf dieser ist lediglich ein unspektakuläres Performance-Video für die erste Singleauskopplung "Irish heart, english blood" enthalten.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2004
Sieben lange Jahre mussten die Fans warten bis Steven Patrick Morrissey ein neues Album auf den Markt brachte. Aber das Warten hat sich gelohnt.
Dieses siebte Studioalbum des ehemaligen "Smiths" Sängers kombiniert gehaltvolle Texte mit rockigen Klängen und eingängigen Melodien.
Schon die erste Single Auskopplung "Irish Blood English Heart", liess auf vieles hoffen.
Aber auch die anderen 11 Tracks der CD gehen ins Ohr und ins Blut.
Und jetzt bleibt zu hoffen, dass Morrissey sich nicht wieder 7 Jahre Zeit lässt...
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2004
Interessant die Reaktionen auf Morrisseys erstes Album seit 7 Jahren zu verfolgen: zeitgemäß, poppig, mainstream, sein bestes Album etc. Fakt ist, daß 'You are the Quarry' sich als reifes Spätwerk (sagt man so ?) perfekt in Morrisseys Releases einreiht. Der Beat der Smiths ist natürlich verschwunden, davor bewegt sich das Album auf dem Songwritingniveau des besten Solo-Albums 'Vauxhaul and I' und ist deutlich reifer produziert als z.B. das Debut 'Viva Hate'. Bester Song ist 'Let me kiss you', das sich in Pathetik und Kraft in der Tat mit Smiths Highlights wie 'I know it's over' messen kann. Gespannt sein darf man auf die bevorstehende Interpretation des Songs durch Nancy Sinatra. In Fortsetzung des Trends von 'Maladjusted' bieten einige Songs auch (brit-)schlagerhafte Assoziationen wie z.B. 'First of the gang'. Insgesamt für Morrisseys Verhältnisse ein solides Werk, daß so hell strahlt, weil eben Stephen Patrick Morrissey sich dem restlichen Musikbusiness meilenweit voraus bewegt. Ein interessanter Zusatzgedanke: verfolgt man die konstant hohe Qualität von Morrissey's Solo-Werken und gleichzeitig die kreativen Rip-Offs seines ehemaligen Partners Johnny Marr, so muß man die damalige Rollenverteilung bei den Smiths wahrscheinlich neu interpretieren.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2004
Morrissey bläst zur Attacke, das ist die Aussage des wunderbar skurrilen Covers - der Mozzer im eleganten Zwirn und leicht ergraut mit einem Maschinengewehr in der Hand.
Um ehrlich zu sein, The Smith habe ich wohl verpasst (war noch nicht ganz meine Zeit) und Morrisseys weitere Soloalben kenne ich auch nicht (das soll ja angeblich zu verschmerzen sein), aber mit „You Are The Quarry" hat sich er sich angemessen bei mir vorgestellt.
Alben wie diese können den Begriff Pop-Musik davor bewahren zum Schimpfwort zu werden, denn „You Are The Quarry" ist ein Stück Pop, dass voll ist mit intelligenten Texten, die mehr zu bieten haben als „Love & Devotion". Er rechnet mit Rassismus-Vorwürfen, die gegen ihn erhoben wurden ab, zieht seine jetzige Heimat (die USA) durch den Kakao; bei alledem verliert aber niemals den nötigen Stil. Musikalisch gesehen hat Morrissey energiegeladene Popmusik im Gepäck. Im Gegensatz zu dem üblichen Hochglanz-Pop beschränkt sich Morrissey nämlich nicht darauf einen eingängigen Refrain zu basteln. Die Songs funktionieren hier noch als Ganzes, und dieses Ganze wird kraftvoll und stimmsicher durch Morrisseys Gesang nach vorne getrieben bis man die Songs nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
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