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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig bin ich sowieso
Nirvana hat mit dieser CD bewiesen, dass sie eine schillernde Band am Firmament waren. Ihre Liebe zum Detail ist hier ganz deutlich zu spühren und die Art wie Curt Cobain singt ist abgrundtief traurig. Es ist eine sehr sensible, gut durchdachte UNPLUGGED CD, die einem die Tränen in die Augen treibt, ohne auch nur einen Moment kitschig zu wirken. Die Texte sind...
Veröffentlicht am 9. Januar 2006 von Christoph Besier

versus
1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Musik - Wenig Abwechslungsreich
Als ich mir die CD (nicht bei Amazon) gekauft habe kannte ich nur "About a girl" was mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Der Song war dann auch gleich der erste auf der CD und "Come as you are" gefiel mir auch ganz gut, nach einer weile des Hörens hatte ichh jedoch das Gefühl, dass alle Lieder recht ähnlich klingen.
Deshalb ist die CD natürlich...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2011 von Tommy


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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig bin ich sowieso, 9. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Nirvana hat mit dieser CD bewiesen, dass sie eine schillernde Band am Firmament waren. Ihre Liebe zum Detail ist hier ganz deutlich zu spühren und die Art wie Curt Cobain singt ist abgrundtief traurig. Es ist eine sehr sensible, gut durchdachte UNPLUGGED CD, die einem die Tränen in die Augen treibt, ohne auch nur einen Moment kitschig zu wirken. Die Texte sind genial, die Musiker auf ihrem Höhepunkt angelangt. Melancholische Akordeontöne mischen sich mit sanften Akustikgitarren. Und der Schlagzeuger hält sich dezent zurück. Es ist ohne Frage ein absolutes Meisterwerk und verdient alle Sterne des Universums.
Augen zu und wegfliegen - das geht bei dieser CD wunderbar. Sie kann dich runterziehen, aber auch glücklich stimmen, je nach Laune! Durch diese CD hat es Nirvana geschafft, nie in Vergessenheit zu geraten!*****************************************************************
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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Traurigkeit, 11. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Diese Cd ist die erste die ich von Nirvana gehört habe, und ich denke es ist die beste. Auch die anderen Cd's, die viel lauter und wütender klingen, sind sicher gut, aber das Nirvana MTV-unplugged Album ist etwas besonderes.
Ich habe noch keine andere Cd gefunden, die mich so tief berührt, und keine andere, die auch nach dem 50sten hören noch nicht langweilig ist.
Jeder einzelne Song ist sehr interessant aufgebaut, und man kann immer wieder neue "besondere Stellen" finden. Kurts aussergewöhnliche, eindrucksvolle Stimme passt perfekt zu dem genialen Hintergrund (eigentlich kann man es nicht Hintergrund nennen, es ist eine Hälfte dieses perfekt zu einander passenden Ganzen). Die Stimmung, die sich durch das ganze Album zieht, ist sehr spannungsgeladen, jedes Lied ist ein Kunstwerk, und die Live-Atmosphäre macht sie erst vollkommen.
Manche sagen, dass diese CD depressiv ist, aber für mich ist es etwas anderes. Für mich ist es (was nicht zu Kurt Cobains weiterer Geschichte passen mag) eine hoffnungsvolle, wunderschöne Traurigkeit. Jemand hat mal gesagt, nur traurige Musik ist gute Musik. Vielleicht hat dieser jemand recht.
Für mich ist diese CD nicht nur die beste von Nirvana, sondern das beste Album dass ich kenne.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Höhepunkt!, 19. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Dieses unplugged ist definitiv der Höhepunkt Nirvana's Schaffen der eigentlich viel zu schnell auf die Band einprasselte und ebenso schnell man muss sagen leider auch wieder verschwand was natürlich am tod von Kurt Cobain lag.

Das Nirvana Unplugged aus New York wurde am 18. November 1993 für die MTV-Sendung "Unplugged" aufgezeichnet und ein Jahr später im November 1994 veröffentlicht.Und so war es nach Cobain's Tod genau das was man den fans wenigstens noch geben konnte und ihnen damit ein richtiges abschiedsgeschenk machen konnte.

Nach Kurt Cobains Tod stellt die Aufzeichnung dieses besonderen Konzerts in der Karriere seiner Band den würdigsten Nachruf auf den Künstler dar. 1993, da war dieses fettige und versiffte Video zur Single Sliver (1993, Incesticide), die endende exzessive Welttournee mit den sich ständig wiederholenden Instrumentenschlachten auf den Bühnen rund um den Globus. Das Jahr war geprägt durch die für Cobain im Anschluss folgenden Ingewahrsamnamen und Therapieaufenthalte wegen seiner unkontrollierten Heroin-Abhängigkeit. Im nahtlosen Übergang fand sich Cobain wieder auf den Bühnen in seiner eigenen Selbstwiederholung in schrillen Lärmeseskapaden endeten. Cobain wurde zuletzt medial nur noch als abhängiger Freak einer orientierungslosen Generation dargestellt, als ein Rebell ohne Ziel und als Krachmacher des Mainstreams. Nirvana setzten mit der feierlichen und introvertierten Darbietung in New York einen sicheren und bestimmten Ruhepol nach den lauten und zerfahrenen Monaten. Bei gedimmten Licht im Kerzenschein umgeben von Blumen und wärmenden roten und orangen Farbtönen im Mittelpunkt, inszeniert als der gefühlvolle Künstler der er war und der sich allen Klischees entledigte, die ihm angehaftet wurden. Kurt Cobain und Nirvana zeigten das Gespür für Melodie und Dramaturgie; zeitlos, unmittelbar und gefühlsecht in jedem der 14 Lieder.

Aus künstlerischer Sicht verewigten sich Nirvana schon vor der Veröffentlichung als Album durch die TV-Übertragung 1993 in der Geschichte der Popkultur. Mit Veröffentlichung des Albums sieben Monate nach Cobains Suizid schnellten die Verkaufszahlen in die Höhe und setzte sich weltweit an die Top 1 der internationalen Charts. Bereits in den ersten 3 Jahren über 5 Millionen Mal verkauft wurde das Album 1996 mit einem Grammy als Best Alternative Music" ausgezeichnet. All Apologies wurde 1995 zudem für die Kategorie Best Rock Performance By A Duo Or Group With Vocal" und Best Rock Song" nominiert, um nur die wichtigsten zu nennen.

Das Konzert wurde weltweit im TV von MTV Übertragen. Eine CD-Veröffentlichung war nicht unmittelbar danach geplant. Entgegen der TV-Ausstrahlung enthielt das Album zwei nicht übertragene Songs ("Something In The Way" und "Oh me"). Von der Platte wurde die Single About A Girl veröffentlicht. Darüber hinaus wurden von den Songs About A Girl, All Apologies, The Man Who Sold The World und Where Did You Sleep Last Night als Videoclips ausgekoppelt und erfolgreich zum Release vermarktet.

Bleach war zähflüssig, Nevermind schnell und In Utero laut. All das ließ MTV Unplugged In New York hinter sich und betonte Melodie, Wärme, Liebe und Emotionen. Unter Verzicht auf Krach- und Lärmelemente bewegte sich Cobain in melodietragenden Bögen. Seine Stimme führte dazu angeschlagen und verletzt durch das Set und seiner Drogenabhängigkeit. Mit einer wärmenden Strickjacke bekleidet hüllte er seine zitternde Stimme balladesk um die Songs seiner bisherigen Schaffensphase wie Come As You Are, Something In The Way oder All Apologies. Dieses Konzert wirkte wie ein Schlussstrich der hektischen Vergangenheit. Ergänzend zu eigenen Werken kamen Interpretationen von David Bowie, Meat Puppets, Leadbelly und The Vaselines. Bei den drei Songs der Meat Puppets (Oh Me, Lake Of Fire, Plateau) waren Curt und Chris Kirkwood der Band selbst als Gastmusiker mit auf der Bühne und unterstützen die Band mit Gitarre, Bass und Hintergrundgesang. Das Livekonzert enthält die einzigen offiziellen Aufnahmen der Band, auf welchen das 1993 mit aufgenommene vierte Bandmitglied Pat Smear (Gitarre) zu hören ist.

MTV Unplugged In New York ist ein schlicht gehaltenes Artwork zuteil geworden. Robert Fisher, welcher mit Cobain auch bei früheren Alben wie In Utero (1993) zusammenarbeitete hatte, zeigte sich für das Design Verantwortlich. Das Titelbild zeigt die Sicht aus der Totalen auf die Bühne. Der Schriftzug "Nirvana" ist in rot-orange gehalten. Die zwei Farben ziehen sich auch durch das aufklappbare Booklet, welches mit Blumen verziert ist und Fotos der Musiker aus der Unplugged-Nacht abbildet. Gedruckt ist das Artwork auf grobfaserigem "Glossy-Papier".

Fazit:Wer etwas ganz besonderes in seinem CD Fach liegen haben will der sollte sich diese Cd kaufen denn da macht man nichts falsch vielleicht ist die set-list nicht der burner doch alle songs sind absolut klasse umgesetzt auch wenn die instrumentierung etwas spartzanisch manchmal ist.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 19. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Diese CD ist für mich, als absoluter Nirvana-Fan, einer der Besten von Nirvana, aber auch einer der Besten CD's überhaupt auf dem Markt. Die Atmosphäre, die ganze Spielart, einfach alles. Sie fasziniert mich bei jedem hören und sie wird nie langweilig. Ich selbst wäre damals gerne dabei gewesen, denn es muss eine unglaubliche Stimmung im Saal gewesen sein. Viele waren anfangs darüber enttäuscht das der absolute Klassiker "Smells Like Teen Spirit" nicht mit auf der CD ist, aber ich finde dies sogar besser. Kurt wollte nicht ewig an diesem Lied, sozusagen dem "Markenzeichen" von Nirvana hängenbleiben. Ich finde es auch total gut, dass Nirvana soviele Coverversionen z.B. von David Bowie oder den Meet Puppets spielen. Absolute Musts: "Something In The Way", "Plateau" und meine beiden Lieblinge "Lake Of Fire" und "Where Did You Sleep Last Night". Mit dieser CD werden Nirvana immer die Nummer eins bleiben und haben sich somit unvergesslich gemacht. Unbedingt Kaufen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurt Donald Cobain's Stimme, 31. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Ich liebe diese Platte. Große Coverversionen, eine Atmosphäre dass es einem kalt den Rücken runterläuft, aber vor allem eines...eine Stimme. Cobain's Stimme ist ein Erlebnis wenn er mit zusammengebissenen Zähnen über die Gitarre gebeugt Pennyroyal Tea intoniert, das klingt umwerfend. Man kann sich nicht losreissen, als ob er einem direkt ins Ohr sänge. Und dann kommen "Plateau" und "Lake Of Fire". Zwei Meat Puppet Coverversionen. Außerhalb Cobain's Stimmlage und genau diese Tatsache verleiht den Songs Größe. Der Mann hat die beste Stimme aller Zeiten, das weiß man spätestens dann. Danach folgt noch All Apologies und dann kommt es. Der Übersong. Das größte, das einzig wahre "Where Did You Sleep Last Night". Eine Ledbelly-Coverversion und Cobain singt sein Abschiedslied. Eigentlich ein Song mit großartiger Melodie und belanglosen Lyrics. Aber vor allem wenn Kurt die letzten acht Zeilen singt ist das einer der größen Songs die es jemals gab. Er brüllt und singt zugleich, dann die letzte Zeile 6 Wörter in 15 Sekunden. "I shiver the whole night through". Das MUSS man gehört haben.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Abschied eines ganz besonderen Menschen: Kurt Cobain, 20. März 2004
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Am 18.11.1993 kam ein Mann in einer grau/grünen Strickjacke auf die Bühne, sagte nichts anderes als „Good Evening" und begann mit dem ersten Song „About a girl" zu dem er noch kurz, mit ziemlich unbeteiligter Stimme sagte, dass die meisten Leute ihn nicht kennen würden, da er auf dem ersten Album war („Bleach"). Dieser Mann war, seit 1991 das Album „Nevermind" erschienen war, das sich über 9 Millionen Mal verkaufte, ununterbrochen in den Medien, war das Idol von Millionen Jugendlichen, Sänger der Grunge-Rockband Nirvana, stand für eine ganz bestimmte Lebensweise und war überall auf der ganzen Welt durch seine Musik und durch Fan-T-Shirts präsens: Kurt Cobain. All das mochte man zuerst nicht glauben, als sich dieser eher unauffällige Mann mit fettigen blonden Haaren und der furchtbaren Strickjacke auf seinen Stuhl setzte.
Überall Kerzen und Blumen - eine merkwürdige Umgebung für ein der Rockbands überhaupt. Doch all das vergisst man, es ist völlig unwichtig, als Kurt zu singen beginnt. Das Publikum hört zu, es gibt kein hysterischen Kreischen, man hört nur das dumpfe Geräusch, wenn Dave Grohl mit seinen Schlagstöcken aufkommt, sogar der Bass von Krist Novoselic wirkt ruhig, bedächtig. Dazu diese Stimme, die sich so schwer beschreiben lässt, traurig, erschöpft und doch von ungeheurer Ausdrucksstärke. Es folgt „Come as you are", Kurt singt und spielt mit gesenktem Kopf, nur ganz selten schaut er hoch und zeigt das unglaubliche Blau seiner Augen. Bei der Textzeile „And I Don't Have A Gun", singt er kaum verständlich, mit zusammengebissenen Zähnen. Doch niemand versteht die Botschaft.
Es folgt „Jesus Don't Want me For A Sunbeam" ein Cover von den Vaselines. Dann „The Man Who Sold The World", „Pennyroyal Tea", „Dumb", „Polly" und „On A Plain". Irgendwie sind sie alle sanfter, ruhiger als sonst, bauen aber gerade dadurch eine ungeheure Spannung auf. Bei Cobains Stimme in „Something in the way" bekommt man eine Gänsehaut. Es ist unglaublich, was für eine Stimme dieser Mann hat.
Es folgen die Songs „Plateau", „Oh Me" und „Lake of Fire", die alle ursprünglich von den Meat Puppets stammen, eine Alternative Band, die Cobain sehr gemocht hat und die heute nicht mehr existiert (außer durch ihre Musik). Die Kirkwood-Brüder der Meat Puppets sind selbst da und Kurt lässt sie Gitarre spielen und konzentriert sich ganz aufs Singen.
Als nächstes „All Apologies" und dann kommt der Höhepunkt: „Where Did You Sleep Last Night", leise beginnt er zu singen, wird dann schlagartig lauter und schreit, wie man es doch eigentlich von ihm gewohnt ist, er schreit sich die Seele aus dem Leib, bricht plötzlich ab, lächelt seltsam, öffnet noch einmal seine unglaublichen Augen, doch sie scheinen sich woandershin zu richten. Er schreit ein letztes Mal, verstummt dann für immer. Und ich breche in Tränen aus.
Nein, das stimmt nicht ganz, dass es Nirvanas letztes Konzert war, es gab noch eines nach diesem, aber es ist nicht wichtig, eigentlich hatte Kurt sich mit diesem schon verabschiedet.
Sie haben keine „härteren" (ich hasse diesen Ausdruck") Songs wie „In Bloom", „Lithium" oder „Smells Like Teen Spirit" gespielt, sondern eher ruhiger, traurigere Songs. Aber ich finde, dass sie sowieso nicht gepasst hätten, auch eine Zugabe wäre überflüssig und falsch gewesen, einen besseren Abschluss als „Where did you Sleep last night" hätte es nicht geben können.
Wenn man sich das Konzert heute im TV anguckt, glaubt man nicht, dass es damals niemand gemerkt hat, dass der Mann eigentlich nur noch ein Schatten seiner selbst war, völlig fertig, Hilfe rufend - und niemand reagiert. Ich denke, dass er wusste, dass dies das mehr oder weniger letzte Konzert war, er hat sich damit verabschiedet und es auch auf eine gewisse Weise abgeschlossen. Aber wahrscheinlich wusste man schon, wie es um ihn stand, doch sie haben ihre Augen vor der Wahrheit verschlossen und niemand hat rechzeitig reagiert. Obwohl es auch fragwürdig ist, ob ihm zu helfen gewesen wäre. Nicht einmal seine Tochter Frances Bean Cobain, die er über alles liebte, konnte ihn in dieser Welt halten.
Diese CD zeigt eine andere Seite von Nirvana, trauriger und ernster. Sie ist ein super Einstieg in diese Art Musik. Ich hielt Nirvana-Fans, ehrlich gesagt, immer für Freaks, die auf harte Musik stehen, abgerissen aussehen und vielleicht sogar richtige Junkies sind. Doch dann lernte ich einen solchen Freak kennen und er war überhaupt nicht so, wie ich mir Nirvana-Fans vorgestellt hatte. Daraufhin fasste ich den Entschluss, mir das Unplugged Konzert im Fernsehen anzuschauen. Ich möchte ihm dafür hiermit danken.
Ich muss nicht erwähnen, dass mich das Konzert so gefesselt hat, dass ich es mir gleich am nächsten Tag auf CD gekauft habe. Mittlerweile habe ich alle Alben von Nirvana.
Für jemanden, der sich der Musik von Kurt Cobain vorsichtig nähern will, ist diese CD ideal. Ich würde aber versuchen, das Konzert auch mal im Fernsehen zu sehen (auf MTV), damit man die eigenartige Stimmung, das Besondere an diesem Konzert besser verstehen kann. Ich sehe ihn immer vor mir, wie er da sitzt und singt...wenn man etwas mit der Musik verbindet, ist sie noch viel fesselnder, schöner.
Ich würde diese CD wirklich jedem empfehlen. Sie repräsentiert für mich Kurt Cobain als Persönlichkeit und einen Abschied auf seine Art.
IN MEMORY OF KURT COBAIN, REST IN PEACE
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschied eines Genies !, 26. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Als Nirvana am 18. November 1993 bei MTV Unplugged auftraten und dieses Album aufgenommen wurde, hatten bestimmt schon viele im Kopf das dieser große Musiker vielleicht nicht sehr alt werden könnte. Als sich Kurt Cobain dann im April 1994 wirklich das Leben nahm war es trotz alledem ein Schock für die Fans und die Musikwelt. Der Tod von Cobain ist ein Verlust für die Musikwelt der auf eine Stufe zu stellen ist mit dem Ableben anderer Größen wie Jim Morrison, Buddy Holly, Elvis, John Lennon oder dann später dem Tod von INXS Sänger Michael Hutchence.
Man sollte hier an dieser Stelle gleich einmal anmerken das „In Utero", das letzte Studio Album von Nirvana völlig zerissen wurde und dort schon der Nachruf auf die Band formuliert wurde. Mit Cobains Freitod waren plötzlich nur noch Nirvana Fans zu finden die bis zu diesem Zeitpunkt mit der Art von Musik gar nichts am Hut hatten.
Als ich mir aufgrund der ersten Single „Smells like teen Spirit" dann 1991 auch das Album „Nevermind" zulegte war Grunge auch noch nicht die Art von Musik die bei mir häufig lief. Mit Nirvana entstand wohl erst meine Vorliebe für Musik der härteren Gangart, was wohl daran lag, das „Nevermind" trotzdem ein sehr poporientiertes Album ist, welches eigentlich gar nicht so typisch für die Band war. „Nevermind" war ein Album das schon beim ersten mal abspielen in den Gehörgängen blieb, ganz anders im Vegleich zu „In Utero" welches erst nach mehrmaligen hören zündete, dafür aber dann umso gewaltiger.
Auch mit dem Erstlingswerk „Bleach" zeigte die Band um den charismatischen Kurt Cobain was Sie auf dem Kasten hat und lieferte ein erstklassiges Debut ab. Als ich mir dann 1993 die Live Übertragung von Ihrem MTV Unplugged Auftritt sah, war ich überrascht und verwundert zugleich. Verwundert deshalb, weil Nirvana auf große Hits wie „Smells like Teen Spirit", „In Bloom", „Heart Shaped Box" oder auch „Lithium" verzichteten und überrascht weil die Band unplugged eine Offenbarung waren. Wer hätte sich vorher Cobain auf einer Bühne, umgeben von Streichern und Kerzen, vorstellen können wie er nur mit einer Gitarre in der Hand und auf einem Hocker sitzend sein Können beweist. Ich war hin und weg von dem was ich da gesehen hatte. Wenn Cobain bei „Come as you are" mit zusammengekniffenen Zähnen singt „I don`t have a Gun" läuft es einem heute noch eiskalt über den Rücken.
In jeder Zeile war der verzweifelte Hilferuf eines Genies zu hören der mit all dem was um Ihn passierte nicht klar kam. Leider war zu diesem Zeitpunkt wohl keinem bewusst wie kritisch es um Cobains Zustand stand. Cobain wurde durch seine eigene Hdn zur tragischen Musikikone dieser Zeit. Die Hoffnungslosigkeit und Wut die seinen Status ausmachten ist bei dieser nach dem Tod veröffentlichten Unplugged Aufnahme in jeder Sekunde greifbar. Höhepunkt für mich persönlich auf einer durchweg genialen Scheibe ist das ursprünglich von David Bowie & Lulu gesungene „The man who sold the world", welches einen wehmütig an einen der ganz Großen denken lässt der noch soviel Potential in sich hatte aber mit sich und der Welt um ihn herum nicht mehr klar kam.
Ein altes Sprichwort sagt „Only the good die young", aber bei Kurt Cobain hätte man darauf gene verzichtet, da dieser bestimmt erst am Anfang seines Schaffens war. „Nirvana Unplugged" ist ein Album das nirgends fehlen darf und ein würdiger Nachruf auf Kurt Cobain ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schön Traurig, 19. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Ich hab ja schon etliche Leute gehört, die gesagt haben, dass dieses ALbum das schlechteste aller Nirvana-Alben sei, weil es keine fetten Grunge-Töne aus den anderen Alben gibt und die Songs erbärmlich klängen.
Ich finde aber, dass es eines der besten CDs von Nirvana ist, weil sie so schön traurig und depressiv ist (wenn man mal wieder so richrig melancholisch ist, einfach die CD anmachen und das Traurigsein genießen), als wäre es Kurts Abschiedskonzert, und weil endlich mal Kurts Stimme richtig zur Geltung kommt, wodurch sein Schmerz viel besser zum Ausdruck kommt. An der CD passt einfach alles zusammen, Daves dumpfes Schlagzeug, Krists brummender Bass, das jammernde Cello und Kurts klagender Gesang (Kurts Stimme überschlägt zwar mehr als nur einmal, aber dadurch kommt die Atmosphäre doppelt so gut rüber). Ein gänsehaut-erzeugendes 'Pennyroyal Tea', ein überaus gut gelungenes 'Something In The Way' und ein trostloses 'Where Did You Sleep Last Night', bei dem sich Kurt nochmal den Hals herausschreit, um dann für immer zu verstummen, machen dieses Album zu einer CD, bei der man leicht zu der Versuchung kommt auf 'Repeat' zu drücken.
Ich besitze schon etliche Nirvana-Alben und bin der Meinung, dass Nirvana auch anders sehr gut klingt. Wer eher auf Nirvanas fetzigen 'In Utero'-Sound steht, für den ist es wohl eher nicht empfehelenswert, aber wer mal was anderes ausprobieren will, sollte sie sich auf jeden Fall zulegen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Zweifel... eines der besten Unplugged Konzerte, die es je gab... KULT, 12. April 2013
Das Nirvana sich in den Himmel des RockOlymp katapultiert haben ist unzweifelhaft. Das es Musik zur heutigen Zeit schafft, über Jahrzehnte an Aktualität und Begeisterung nicht abzunehmen, ist selten, aber bei Nirvana durchaus berechtigt. Alben wie Bleech, Nevermind oder das furiose LiveKonzert "Live at the Reading" zeigen dies eindrucksvoll.
Getoppt wird Nirvanas KULTStatus nur noch durch das grandiose MTV-Unplugged Konzert.

Ehrlich gesagt, viel muss ich über die Musik von Nirvana nicht rezensieren. Sie steht für sich selbst.

Musik: 10/10

Daher bezieht sich die Rezension eher auf die Vinylscheibe und der Qualität des Back to Black Releases von 2001.

Das Back to Black Release ist auf 180g Vinyl gepresst. Dies sagt aber in der heutigen Zeit wenig über die Klangqualität der Platte aus. Aber erfreulich ist, dass wirklich gutes, reines Vinyl verwendet wurde. Das übliche Rauschen und Knacksen der Platte bleibt aus, zumindest nachdem sie gewaschen oder anderweitig ihrer elektrostatischen Aufladung entledigt wurde. Das Klangbild ist für eine Liveaufnahme ausgesprochen gut, sehr klar und warm... Wohnzimmeratmosphäre kommt gut rüber.
Die LP ist ein gutes Beispiel dafür, wie blechern und eindimensional die CD im Vergleich zum Vinyl klingen kann und leider viel zu oft klingt.
Beide liegen bei mir und sind einmal vergleichsweise gehört worden.

Klang: 9/10 (bei der CD würde ich mindestens 3 Punkte abziehen wollen)

Pressqualität: 9/10

Die LP ist qualitativ hochwertig, bei einem vergleichsweise moderaten Preis. Es lohnt sich in jedem Fall auf die CD zu verzichten und sich die LP an deren Stelle zu besorgen, auch wenn sie preislich teurer ist. Aber Verarbeitung und Klang sind dies allemal wert.

Gesamteindruck: 9/10
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr ergreifender "Unplugged"-Auftritt., 20. April 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
Am 18. November 1993 gab es diesen ehrwürdigen "Unplugged"-Auftritt der Band Nirvana in den Sony Studios in New York. Die Show beginnt mit einem warmen Applaus, auf den Cobain mit einem formellen "Guten Abend" reagiert. Den ersten Song "About a girl" kündigt er wie folgt an: "Das ist von unserer ersten Platte, die die meisten Leute nicht haben". War der Song auf der genannten "Bleach"-CD noch der einzige Song, der die Pop-Seite der Band erkennen ließ, stellt diese Version die Hochform des Pops da, die so auch von den Beatles hätte stammen können. Im Bezug auf den kurz nach den Aufnahmen folgenden Suizid des Sängers muss die Textzeile "I swear to you I don't have a gun" im folgenden Song "Come as you are" bei jedem Nirvana-Fan eine Gänsehaut erzeugen. Der Auftritt bietet viele Cover-Versionen, unter anderem die folgenden Songs "Jesus doesn't want me for a sunbeam" von der schottischen Band The Vaselines, die von Cobain sehr verehrt wurde und ein wenig überraschend "The man who sold the world" von David Bowie. Ersterer handelt von einer abgeklärten, verbitterten Person, die die Hoffnung auf einen Platz im Himmel nach dem Tod aufgegeben hat; letzteres wirkt durch die Textzeile "I never lost control" eher zynisch. Wenn man einen Aushängesong für die "Unplugged"-Reihe sucht, dann würde ich "Pennyroyal tea" vorschlagen, da hier die punkige Urgewalt der "In utero"-Aufnahme genauso urgewaltig in eine Akkustikversion übernommen worden ist. Absolut stark! Kaum Unterschiede zu den Albumversionen bieten dann die Songs "Dumb", "Polly" und "Something in the way", was aber auch nicht weiter schlimm ist. Der Verzicht auf gedoppelten Gesang und eine verfremdete Gitarre macht aus "On a plain" eine wunderschöne Popnummer. Für die nächsten drei Stücke "Plateau", "Oh me" und "Lake of fire" holt sich die Band Unterstützung durch die Band Meat Puppets, die auch die Originalinterpreten der Songs sind. Die eher Country anghauchte Band kam über den Status eines Geheimtipps leider nicht hinaus, was angesichts der hier vorliegenden bitterbösen Texte eine große Schande ist. Nach dem Song "All apologies" beendet eine erneute Coverversion das Set, nämlich die Folknummer "Where did you sleep last night" von Leadbelly. Ein sehr ergreifender "Unplugged"-Auftritt.
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