Kundenrezensionen

28
4,5 von 5 Sternen
At Fillmore East
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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"At Fillmore East" wurde seit seiner Veröffentlichung 1971 zu Recht zu einem DER zehn Rock-Live-Alben aller Zeiten gerechnet, neben "Live at Leeds" (Who), "Get yer Ya-Ya's out!" (Stones), "Rock of Ages" (The Band), "Yessongs" etc.

Passte die Original-Doppel-LP mit 7 Songs und einer Spielzeit von 78:40 noch auf eine Einzel-CD, wurde die Deluxe-Edition 2003 um 6 weitere Titel auf 65:18 + 68:54 aufgestockt. Zwar kam man der Idee bereits mit dem '92er Remix dieses Albums ("The Fillmore Concerts") sehr nahe, bei dem nur noch Midnight Rider fehlte, aber hier wurden endlich zum ersten Mal ALLE Songs von diesen Konzerten, die in den folgenden 18 Jahren über diverse Alben verteilt veröffentlicht wurden, auf einer Doppel-CD zusammen gefasst: Trouble no more und One Way out erschienen '72 auf "Eat a Peach", ebenso wie Mountain Jam (33:15) (das seinerzeit noch gesplittet und auf zwei Vinylseiten verteilt werden musste; auf "The Fillmore Concerts" ist es mit 33:48 gar noch eine halbe Minute länger, wenn ich auch noch nicht sagen kann, wo die jetzt herkommt). Don't keep me wonderin' erschien '72 auf "Duane Allman - An Anthology", Midnight Rider '74 auf "Duane Allman - An Anthology Vol. 2", und auf die Morgens-um-6-Zugabe Drunken hearted Boy musste man gar bis zur '89er 4-CD-Box "Dreams" warten.

Für die Songs der Deluxe Edition wurden die originalen Frühsiebziger Mixe verwendet, was sich allein schon an der Position der Bassgitarre nachvollziehen läßt: Nur bei den 7 Songs des Originalalbums kommt der Bass vom linken Kanal, so wie es 1971 gerade noch schick war (vgl. z.B. Claptons "Layla and other assorted Love Songs", ebenfalls von Tom Dowd produziert), alle anderen Aufnahmen weisen mit einem Bass im Zentrum des Stereopanoramas darauf hin, dass hier die etwas später angefertigten Mixe verwendet wurden. Allerdings ist das gesamte Album hervorragend remastert worden - besser habe ich diese Aufnahmen noch nirgends sonst gehört (etwaige Gold- oder SACD-Ausgaben etc. mögen besser klingen)!

Das Booklet listet auch die vier beteiligten Gastmusiker, enthält schöne Fotos, Aufnahmedaten und einen sehr guten Artikel über die Umstände, unter denen die Aufnahmen entstanden - mehr geht nicht! Die perfekte Deluxe Edition.

Bis auf eine Kleinigkeit vielleicht - Duanes launige Schlussbemerkung nach Drunken hearted Boy ist weiterhin nur auf "The Fillmore Concerts" zu hören: "Hey listen, it's six o'clock y'all, look here: we recorded all this, it's gonna be our third album and thank you for your support, you're all on it, we ain't gonna send you no check, but thanks for your help...!"
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130 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 27. September 2003
"The Allman Brothers Band At Fillmore East" erschien 1971 erstmalig als Doppel-LP und wird auch heute noch von vielen Rock-Fans den besten Live-Alben zugerechnet. Die Aufnahmen erschienen später auf Doppel-CD, in remasterter Form auf Einfach-CD und in diversen High-End-Pressungen. Daneben erschien 1993 die Doppel-CD "The Fillmore Concerts", in der die Aufnahmen von "The Allman Brothers Band At Fillmore East" durch weitere von den selben Konzerten ergänzt wurden. "The Fillmore Concerts" war zudem so abgemischt, dass der Eindruck eines durchgehenden Konzertmitschnitts entstand. "The Allman Brothers Band At Fillmore East - DeLuxe Edition" enthält alle Aufnahmen der Original-Doppel-LP vom 12. und 13. März 1971 und sechs weitere Aufnahmen, zwei davon vom 27. Juni 1971, die in der Vergangenheit über verschiedene andere Veröffentlichungen der Band angeboten worden waren. Gegenüber "The Fillmore Concerts" kommt hier allerdings nur ein zusätzlicher Titel hinzu ("Midnight Rider"). Das Plus von "The Allman Brothers Band At Fillmore East - Deluxe Edition" liegt in der noch einmal transparenteren Abmischung. Wer nur "The Allman Brothers Band At Fillmore East" sein eigen nennt, sollte hier auf alle Fälle zugreifen. Wer "The Fillmore Concerts" besitzt, wird allerdings überlegen müssen, ob ein Titel, sehr gute Bilder im Booklet und die bessere Klangqualität den Kauf des Albums rechtfertigen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2009
Das vermutlich interessanteste Live - Album der Rockgeschichte liegt hier in einer dermaßen klanglich durchsichtigen Neubearbeitung vor, daß ich es beim Hören noch einmal entdecke; die singenden Gitarren der Herren Allman und Betts, der dichte Rhythmusteppich der beiden Schlagzeuger, die Musik umhüllt und trägt fort.
Ein Album für die Ewigkeit.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Album (von mir als Vinyl genutzt) bringt eine unglaublich gut eingespielte Blues und Rockband zu Gehör, die sich nach endlosen Tourneen auf einem technischen und musikalischen Niveau eingespielt hatte, welches einfach schwindelerregend ist. Über einem extrem komplexen und dichten Rhythmusteppich von zwei Drummern und einem wirklich guten Bassisten (Barry Oakley) schwingen sich zwei absolut begnadete Gitarristen in die Höhe.

Die Band wird eigentlich als "Southern-Rock" oder eben Blues Rock gehandelt. Tatsächlich ist das für mich schon fast jazzig: Die komplizierten, aber immer eingängigen Rhythmen, die Vielstimmigkeit, die weiten Melodiebögen - einfach toll. Duane Allman hat jahrelang Miles Davis Stücke gespielt und geübt, das hört man.

Statesboro Blues treibt schwerstens nach vorn, Stormy Monday kommt ruhig daher - oft gespielt, aber nie so soulful und swingend wie hier. Duane Allman setzt hier für Jahrzehnte Maßstäbe in der Interpretation von langsamen Titeln auf der E-Gitarre.

Wen kümmert da der Sound? Ein Muss bei den Live-Alben!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2013
Was mir beim Kauf (dürfte gen Ende der 1980er gewesen sein) vom *At Fillmore East* zunächst auffiel war die Tatsache das The Allman Brothers Band sich auch bei ihrer dritten Scheibe komplett treu geblieben waren. Es befanden sich wie auf den Vorgänger-Alben wieder genau sieben Songs drauf, aber diese Songs füllten immerhin eine Doppel-LP und brachten es auf eine Laufzeit von knapp 77 Minuten.

Sehr kurzweilige 77 Minuten würde ich mal sagen, denn die ursprünglich im July 1971 erschiene Scheibe markierte nicht nur den verdienten internationalen Durchbruch für die Truppe, sondern erwies sich auch als Mammut-Live-Werk mit Langzeitwirkung. Was die sechs Musiker hier abliefern wird nie langweilig und besticht durch viele schöne spielerische Facetten.

Gute Musik darf einfach nicht auf irgendwelche handelsüblichen 4-Minuten-Grenzen angewiesen sein, sonst wären der Nachwerk solch wunderbare, überlange Versionen von *In Memory Of Elisabeth Reed* und *You Don't Love Me* verloren gegangen oder es hätte diese grandiose Version von *Whipping Post* nicht gegeben. Kurz gesagt ich halte *At Fillmore East* für so etwas wie die Essenz dessen was die Allman Brothers Band ausmacht, auch wenn danach noch viele Alben folgen und Schicksalsschläge überwunden werden sollten.

FAZIT: Meilenstein und Klassiker...
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2010
Neben den Rezensionen der Allman-kundigen Freunde dieses Albums, gebe ich einen Kommentar aus einer anderen Sicht ab. Ich habe vorher nicht ein einziges Mal ein Stück der Kapelle gehört, die Story der Band ist mir ebenfalls unbekannt. Allerdings bin ich für Musik jeglicher Art offen. Also: vor ein paar Monaten habe ich mal rein aus Interesse angefangen, mir Musik der frühen 70er Jahre anzuhören. Immerhin wird meine Frau in diesem Jahr 40, und vielleicht kann ich die Party ja mit Mucke aus der Zeit ihrer Geburt anreichern... so kam ich über Rare Earth zu Free, von Free zu Jethro Tull, von dort zu Van der Graaf Generator und so weiter. Diese scheinbar bekiffte und vernebelte Musik aus dieser Zeit hat einfach etwas. Und recht schnell hatte ich natürlich die Allman Brothers in der Hand.
Nach dem ersten Hören der Fillmore Deluxe Version zählt die Platte bei mir zu den absoluten Top 10 Alben. Dazu folgendes: ich habe genau 365 CDs. Wenn ich eine neue kaufe, stosse ich eine andere ab. Ich werte die CDs in einer Liste und die CD ganz unten in der Liste wird bei einer Neuanschaffung einfach verschenkt. So wird meine Sammlung immer besser!

Die Fillmore-Aufnahmen sind ein Kracher. Die Stimmung beim Konzert, die Gittarenläufe, die langen Soli - all das zeigt eine musikalische Energie, die es so in dieser Art heute nicht mehr gibt (falls doch, bitte Kommentar verfassen...ich bin dankbar für jeden guten Musiktipp) - und nicht mehr geben kann. Was die Jungs damals auf die Bühne geschafft haben, strotzt vor Spielfreude und gleichzeitig vor einer saucoolen Lässigkeit, für die man wohl einfach in dieser Zeit jung gewesen sein muss. Die Fillmore East Aufnahmen sollen eine der besten Live Alben aller Zeiten sein. Da stimme ich ohne Einschränkung zu (gleiches gilt für Van Morrison's "Too late to stop now"). Habe mir gleich danach "Eat a Peach" bestellt - und bin ebenfalls begeistert.

Fazit: kein Musikliebhaber sollte sterben, ohne die Fillmore East Aufnahmen gehört zu haben.

Also Männer: TV ausschalten, dreht diese Mucke auf, holt ein Sixpack aus dem Keller und erfreut Euch an dieser Platte. Und Mädels: mithören, nicht über die quietschenden Gitarren meckern, stattdessen einfach mal zu enge Jeans anziehen, Sixpack mit Mann teilen und schon ist der 70er Revival Abend perfekt. Viel Spass!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2011
Ich habe die Allman Brothers 40 Jahre ignoriert. Ich wußte zwar, dass es sie gab, interessierte mich damals aber mehr für die Musik in den Hitparaden. Anfang des Jahres bekam ich die CD als Normalversion in die Hand. Schon beim ersten Anhören haute es mich glatt vom Stuhl, Southern Rock in Vollendung. Bei "One way out" bekomme ich regelmäßig eine Gänsehaut. Großartige Solisten,bei denen jeder Zeit bekommt seine individuellen Stärken einfließen zu lassen(Phänominal "Mountain jam"). Kurzum das beste Live-Album, dass ich bisher je gehört habe. Es hat "Get yer ya's-ya's out" von den Stones abgelöst.Das Tüpfelchen auf dem i ist nun diese SACD im Surround- Sound. Die Klangqualität ist noch einmal ein Quantensprung zu den "Normalversionen". Ich kann nur jedem empfehlen diese SACD-Version zu kaufen, wenn er die Möglichkeit hat, diese im Surroundsound zu hören. Superb!!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was 2013 über dieses Album schreiben, was nicht schon x-mal geschrieben wurde? Scheint nicht einfach zu sein, aber der deutsche "Rolling Stone" gibt mir dazu Anlass, genauer gesagt die Ausgabe des Juni 2013, wo die 50 besten Live-Alben der Pop- und Rock-History von einer Jury geadelt wurden. Und "Live At Fillmore East" aus 1971 war auf Platz ... ja, ob Sie's glauben oder nicht, irgendwo ab 51 bzw. gar nicht! Bei aller Wertschätzung gegenüber dieser Zeitschrift und ihrer Redakteure und Mitarbeiter, aber das mag vielleicht anno 2071 stimmen (oder auch nicht, was weiß man ...), aber 2013 bei Gott noch nicht, liebe Leute! Diese Power! Dieses Zusammenspiel! Dieser Swing und Drive der beiden Drummer, verbunden mit solidem wie flüssigem Bassspiel, was sich schon damals vom Holzhackerrhythmus der Bluesband von nebenan abhob! Gregg Allmans Gesang und seine groovige Orgel! Dicky Betts' herrlich akzentuiertes wie differenziertes, zu jedem Takt hochenergetisches Gitarrenspiel! Und zu Duane Allmans Gitarrenarbeit muss man 42 Jahre nach seinem Tod sagen, dass man ihn wohl noch immer zu den 10 besten und wichtigsten Blues- und Blues-Rock-Gitarreros der letzten gut 60 Jahre (wenn wir bei Muddy Waters, Howlin Wolf und John Lee Hooker anfangen) zählen darf! Und dann die Songs, eine exzellente Mischung aus Bluesklassikern und Eigenkompositionen, alles optimal interpretiert, und von den Langnummern keine einzige zu lang (was schon damals bemerkenswert war)! Und schließlich und endlich noch die erstklassige Aufnahmequalität, wofür ein Name wie Tom Dowd aber auch garantieren kann!
Natürlich kann und darf man das alles auch ganz anders sehen. Aber dann sollte man sich fragen, ob man mit Blues-Rock, der sowohl vom Feeling als auch von der Technik her brillant geboten wird, jemals etwas anzufangen wusste. Höchstwahrscheinlich nicht.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Januar 2002
Eines der absolut besten Alben der Rockgeschichte (wie kann man hier weniger als fünf Sterne angeben?)! Die Platte bietet (trotz des Alters der Aufnahmen) einen guten Sound - und natürlich die vermutlich beste Live-Band aller Zeiten in Höchstform. Nicht nur die fantastischen Gitarrensoli, sondern auch das unglaublich perfekte Zusammenspiel der Band lassen keine Fragen offen. Ein Muss.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2013
...grossartig und eine der besten Live-Platten die je veröffentlicht wurden. Allman Brothers sind so oder so immer ein Garant für gute Musik. Aber diese hier darf auf keinen Fall in der Live-Sammlung fehlen!
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