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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 100 Jahre EAV --- eine Art Best of 1985-2005
"100 Jahre EAV..." ist eine 2 CD die neben 4 neuen Songs Neuaufnahmen der (meisten) Hits enthält. Schon zum 2. Mal covern sie sich selbst, allerdings diesmal (meist) richtig gut. Nachdem der letzte Versuch die Songs der '80er zu aktualisieren gründlich daneben ging - "Let's Hop" mit seiner billigst klingende Techno-Pop-Grütze aus dem Computer - gehen sie...
Veröffentlicht am 21. Juni 2006 von H. Engelmann

versus
27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen trotz toller Songs: Dokument des Niedergangs
Eines vorweg: SO haben wir es NIE gewollt. Wir wollte zwar immer mehr hören von der EAV, aber wir wollte NIE sehen müssen, wie sich ein Denkmal aufs gründlichste selbst demontiert. Wir haben schallend gelacht über den schrägen Humor der EAV und je nach Alter gleichzetig oder später auch die bissig-eindringlichen Statements zu aktuellen Themen...
Veröffentlicht am 28. Januar 2006 von mondscheiner


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 100 Jahre EAV --- eine Art Best of 1985-2005, 21. Juni 2006
"100 Jahre EAV..." ist eine 2 CD die neben 4 neuen Songs Neuaufnahmen der (meisten) Hits enthält. Schon zum 2. Mal covern sie sich selbst, allerdings diesmal (meist) richtig gut. Nachdem der letzte Versuch die Songs der '80er zu aktualisieren gründlich daneben ging - "Let's Hop" mit seiner billigst klingende Techno-Pop-Grütze aus dem Computer - gehen sie hier deutlich Original-getreuer ans Werk. Teilweise sogar deutlich rockiger (I 10. Küss' die Hand Herr Kerkermeister, II 03. Einmal möchte ich ein Böser sein und besonders I 16. Fata Morgana - die grossartige Neufassung des 1986er Hits ist für mich DAS Hightlight des Albums), recht nah am Original bei den ruhigeren und nachdenklicheren Songs (I 15. Sandlerkönig Eberhard, II 08. Der Tod, II 14. S' Muaterl, II 18. Morgen...), mal kritisch-politisch (insbesondere II 02. God Bless America und II 05. Burli), und meist komisch bis klamaukig (die bekannten Hits). Neben weiteren Highlights (II 15. Neandertal, II 12. Die Zeit) gibt es leider auch die 3 eindeutig schlechtesten EAV-Stücke auf dieser CD (I 14. Drei weiße Tauben ist immer noch billig-Techno-Pop, II 10. Der Wein von Mykonos ist nachwievor nur ein dummer Schlager, II 11. 300 PS (... Auto) ist auch heute noch Billig-Pop mit nervigem Text).

Die neuen Songs:

I 02. Popstar (bezieht sich natürlich auf die immer noch aktuelle Welle an Casting-Shows und "Musiker" die auf diese Art schnell zum Star werden und ebenso schnell wieder verschwinden, gut - nicht mehr & nicht weniger)

I 05. Coconut Island (klingt nach EAV der '80er, Sommerhit-Potential, ganz ok, aber nicht mehr)

I 18. UFO (gefällt mir ziemlich gut, insbesondere die Duett-Partnerin wertet den Song auf, aber ich find auch den Text über Drogen-Erlebnisse witzig)

II 02. God Bless America (wieder mal ein politischer Text, klar gegen Bush und seine Ideologie gerichtet, aber musikalisch kein Highlight)

Leider fehlt die Anfangszeit, also von 1977/78 bis Anfang 1980er Jahre, komplett. Obwohl es auch aus dieser Zeit Highlights und Hits gäbe (die andere Rezensenten hier schon aufgelistet haben).

Trotz allem finde ich "100 Jahre EAV..." ziemlich gelungen. Mir zumindest haben spätestens nach dem 3. Durchlauf die meisten Songs in der Neufassung 2005 mindestens genauso gut gefallen wie im Original. Auch wenn es grundsätzlich eher fragwürdig ist die Hits neu aufzunehmen, insbesondere auch wenn man dadurch versuchen sollte alte Bandmitglieder um ihre Tantiemen zu bringen, - hier ist es gelungen.

Übrigens: Wer mehr will, und lieber die Originale hört, der sollte die "Platinum Kolläktschn" von EMI kaufen. Auf 3 CDs gibt es die Originale aus der Zeit bei EMI, also 1978 bis Ende der 1990er, dort gibt es denn auch ein paar Frühwerke. Aber auch dort fehlt einiges, z. B. ein Booklet und Infos zu Band und Songs. Und die 3 CDs hätten von der Laufzeit her auch auf 2 CDs gepasst.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein "Best Of", 6. Juni 2005
Viele der Best Of Alben der EAV wurden einfach eine Zusammenstellung ein paar erfolgreicher Werke. Bei dieser Doppel-CD bekommt man jedoch einen tieferen Einblick in die Musik der EAV.
Die Musikstücke wurden alle neu aufgenommen und abgemischt, wobei die Texte großteils den Dialekt verlieren, was meiner Meinung nach ein kleiner Nachteil ist.
Zu den alten Tracks kommen auch 4 neue, die gut aufs Album passen und somit von der Qualität gegenüber der alten Songs nicht schlechter sind.
Bei dem Anhören dieses Albums merkt man, dass die neuen Versionen alter Lieder nicht unbedingt an die alten Lieder erinnern. Wenn man das ein oder andere Lied der EAV schon totgehört hat, kann es auf "100 Jahre EAV...Ihr habt es so gewollt!" wieder Spaß machen es zu hören.
Dieses Album ist auf jedenfall den anderen Best Of's vorzuziehen und für Fans sowie Nicht-Fans ein absolutes Muss.
Anhand der neuen Lieder (besonders "Popstar"!) merkt man, welches Einfallsreichtum Thomas Spitzer immer noch in sich birgt und kann nur auf ein neues Album mit neuen Liedern hoffen.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100 Jahre EAV - wir haben noch lange nicht genug!, 5. Juni 2005
"100 Jahre EAV - Ihr habt es so gewollt!!" heißt das neue Album der Ersten Allgemeinen Verunsicherung und bringt auf 2 CD's verteilt 36 Songs, darunter vier neue Lieder sowie Schmankerl aus alten Tagen und natürlich die alten Hits.
Was dieses Jubiläumsalbum alles zu bieten hat nun kurz im Überblick:
36 Songs sind auf diesem Doppelalbum zu hören, allesamt neu produziert. Keine Angst, Freunde der gepflegten Unterhaltung, es wurde ein richtig schönes nostalgisches Album, das eine bunt gemischte Bandbreite an EAV Liedgut zwischen 1985 und heute bietet. Beginnen wir am Beginn...
"Popstar" ist die erste neue Nummer des Albums und bringt uns direkt ins neue Jahrtausend der EAV. Gekonnt wie immer und mit radiotauglicher Melodie nimmt die EAV alles rund um den Castingwahn aufs Korn, was in den letzten Jahren den Markt überschwemmt hat und nun wieder in den Gully zurückfließt. Eine richtig bissige Nummer, gekonnt arrangiert und super umgesetzt vom neuen EAV-Produzenten "Peter Ries".
Danach die neuaufgelegten Songs "Samurai" und "Küß die Hand, schöne Frau", behutsam modernisiert, dennoch klingen sie erfrischend neu!
"Coconut Island" heißt dann der zweite neue Titel, der schon fleißig im Radio gespielt wird und der auch durchaus echte Sommerhit-Qualitäten hat. Textlich geht es um einen Aussteiger, der sich in der Südsee ein schönes Leben machen möchte.
"Ba-Ba-Banküberfall" und "An der Copacabana" wieder modernisiert, dennoch erkennt man die Songs wieder und hört sie gerne, vielleicht sogar lieber als die Originale.
Mit "Küß die Hand Herr Kerkermeister" bringt man auf dieser Scheibe einen Klassiker der EAV zurück, der auch heute noch gerne live gespielt wird. Schön ist, daß Peter Ries sich an die Live-Version des Stücks gehalten hat und sie uns in Studio-Qualität aufs Album zaubert. Mit ein Sahnehäubchen auf der CD Nr. 1.
"Märchenprinz" und "Ding Dong" weitgehend unverändert, klingen hip wie eh und je. Den "Drei weißen Tauben" hat man Zunder verpaßt und sie kommen noch peppiger rüber als die Originalversion. Auch Klaus Eberhartigers Gesangsparts klingen richtig cool! Anspieltipp!
Dann noch ein Klassiker auf dieser ersten CD: "Sandlerkönig Eberhard" goes Akkustik und das klingt super!
Mit "Fata Morgana" zeigen die Jungs der EAV, daß sie auch ganz anders können. Mit ordentlich E-Gitarren hat man dem alten Liedchen richtig Zunder gegeben und das zahlt sich aus! Super!
"Ufo" dann der dritte von insgesamt vier neuen EAV-Songs und für mich absoluter Single-Favorit! So kennen wir die EAV: Bissiger Text zum Drogenkonsum und der Verharmlosung des Alkohols, spritzige Melodie, die sofort ins Ohr geht. Doch so kennen wir die EAV nicht: Den Refrain singt keine geringere als Anna Spitzer, die Tochter von Texter Thomas Spitzer - und das geht ab wie ein "Ufo". Wenn das nun mal kein Hit wird! Absolut genial dieser Titel!
So, jetzt sind wir auch schon bei CD Nr. 2 angelangt:
"God Bless America" ist der vierte neue Titel, der schon rege live gespielt wird und die Kriegslust der Amerikaner aufs Korn nimmt. Bissig, zynisch wie immer und mit einem schönen Beat zeigt die EAV wirklich, daß man politische Inhalte auch schön verpacken kann!
"Einmal möchte ich ein Böser sein" klingt besser und rockiger als die Album-Version auf "Nie wieder Kunst".
Mit "Burli", der einst im Radio boykottiert wurde kommt wieder ein echter EAV-Klassiker ins Ohr, der sich neu arrangiert sehr fein anhört. "Heiße Nächte in Palermo" hört sich super an, vor allem weil Klaus Eberhartinger im Vergleich zum Orignal stimmlich ein paar Dinge verändert hat.
Dann kommt "Der Tod" und mit ihm wieder ein Schmankerl der EAV, das behutsam neuproduziert und toll umgesetzt wurde.
"Der Wein von Mykonos", ein recht neuer Titel kommt etwas gitarrenlastiger rüber, "300 PS" hat ein bißchen mehr Pop-Elemente erhalten".
Richtig freue ich mich über den Titel "Die Zeit", der textlich verändert wurde und sich im Vergleich zur Album-Version auf "Nie wieder Kunst" viel besser anhört. Respekt!
"S'Muaterl", ein langjähriger Klassiker und heute noch gerne live gespielt, wurde wunderbar neuproduziert. Eine neue Textzeile gibt es hier ebenfalls. Anspieltip!
"Neandertal" ist textlich ans neue Jahrtausend angepaßt worden, hört sich schon merklich anders als das Original an, ist aber sehr originell umgesetzt. Unbedingt hören!
"Leckt's mi", ehemals von Thomas Spitzer gesungen, singt jetzt Klaus Eberhartinger. Mit einem tollen neuen Reggae-Beat wird dieser Song zu einem richtigen Mitgeher! Super!
Traditionell live das letzte Stück kommt am Ende noch "Morgen", der sehr sehr schön neu produziert wurde. Das Klavier kommt noch deutlicher in den Vordergrund, Klaus Eberhartingers Gesang ist sehr gut gelungen!
Ja, leider sind beide CD's nun schon zu Ende - man hätte noch so manche Rarität auf dem Album hören wollen, aber dann wäre es wohl ein Vierfach-Album geworden. Vielleicht gibt es das dann in weiteren 100 Jahren..?
Zu den 25 Songs gesellen sich 11 Kurzgeschichten, ebenfalls alle neu produziert, 3 ganz neue sind da auch drunter, die sehr lustig geraten sind.
Man fragt sich, wofür man die alten Scheiben der EAV noch braucht, die neu aufgenommenen Titel sind wirklich eine Wucht, auch klanglich kommt hier Vieles besser rüber als bei den alten Aufnahmen!
Kurz noch zum Booklett: Sehr sehr schön mit vielen Zeichnungen aus alten und neuen Tagen. Außerdem gibt es die Texte der Schmankerl-Songs und aller vier neuen Titel! Auch hier gibt es keinen Grund zum Meckern!
Für mich eine Top-Kaufempfehlung. Für jeden Neueinsteiger die beste Werkschau, die es von der EAV gibt - da kann man getrost alle bisherigen Best-of-Alben vergessen (außer: Kann denn Schwachsinn Sünde sein)! Und für alle anderen: Unbedingt kaufen, alleine die vier neuen Titel sind es wert!
Auch vom Preis her kann ich nur sagen: Zuschlagen so lange Vorrat reicht!
So frisch, wie die EAV klingt, hoffe ich doch nun sehr, daß es bald ein komplett neues Studioalbum geben wird!!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100 Jahre sind noch lange nicht genug!!!, 20. Juni 2005
Was soll man zur EAV sagen? Nun, daß sie absolut unerreicht sind. Es gibt keine andere Band, die es schafft bissige, kritische, zynische und immer treffende Texte mit fantastischen, eingängigen Popmelodien zu verknüpfen. Beispiele hiefür gibt es auf der neuen Best Of Scheibe genug! Ihre Texte sind genial. Immer zielen sie brutal und gemein auf das Wesentliche, prangern an und verleiten einen doch zum Mitsingen. Samurai, Burli oder das neue God bless America sind dafür perfekte Beispiele. Und diese CD vereint ihre großen Klassiker mit zum Teil etwas weniger bekannten Perlen und 4 neuen Titeln. Und bis auf die mißlungene Version von Heisse Nächte in Palermo (Der Pizzabäckerjargon hätte wirklich nicht sein müssen) ist jede hier enthaltene Version einerseits sehr nah am Original und dennoch immer den einen entscheidenden Tick besser und somit einfach nur gelungen. Und die neuen Tracks sind ebenfalls einsame Spitze. Vom Wortwitz in God Bless America hätten sich Rammstein (were all living in america) eine Scheibe abschneiden sollen, UFO klingt mehr nach NDW als alle Hubert Kah, Nena, Peter Schilling und wie sie alle heißen Comebacks zusammen und Popstar trifft den Nagel sowieso auf den Kopf! Dieses Album ist Pflichtprogramm!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100 Jahre EAV - jetzt geht es erst richtig los!, 6. Juni 2005
Von 
Stefan Helfrich "helfrich43" (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ob nun "S Muaterl" mit "Bongo Boy" am "Würschtlstand" einen "Jambo" oder "Hip-Hop" tanzt, oder der "Samurai" mit unserem "Burli" am "Ba Ba Ballamann" zuviel "Wein von Mykonos" genießt und danach "3 weisse Tauben" sieht, dazu sagt "Inspektor Tatü" nur: "Hasta la Vista" und "Mein Gott" - die haben wohl "Die Pille für den Mann" nicht genommen.
Aber nun muss ich Schluss machen und mit "300 PS" zum Flughafen, denn mein "Flugzeug" geht gleich und ich glaube "Die Russen kommen" - tja das ist echt "Blöd"!
Hauptsache ihr hört immer unser "Radio Himbeerland" und habt genug "Amore Romantica", denn mit dem richtigen "Ding Dong" spielt man eben nicht nur "Ping Pong", das ist natürlich "Nie wieder Kunst".
Jetzt heißt es aber "Einer geht um die Welt" denn "Das Leben ist kurz" also Servus und "God bless America".
Zugegeben - es sind nicht alle genannten Titel auf dem neuen Doppelalbum vorhanden. Aber dennoch ist die Zusammenstellung sehr gut gelungen. Die Details dazu wurden bereits genannt.
Ich kann allen Fans der Ersten Allgemeinen Verunsicherung nur eines raten: kaufen, kaufen, kaufen!
Allen Neueinsteigern kann man das Album als "Very Best Of" nur ganz doll ans Herz legen und eine Top-Kaufempfehlung aussprechen.
Kurz gesagt:
Wer das Doppelalbum "zum Preis von Einem" nicht kauft, ist selbst schuld!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100 Jahre stark und froh - EAV macht weiter so ...., 30. Juni 2005
Von Ein Kunde
Es ist ein echter Genuß, wenn man die neue Doppel CD das erste mal in der hand hält. In guter alter EAV Manier besticht schon das Cover in altgewohnter Weise. Dem "Ihr habt es so gewollt!" bleibt nur ein dickes "JA!" hinzuzufügen.
Steigt man dann in das Werk ein, so bekomme zumindest ich den Eindruck als würde man die Zeit zurückdrehen. Vor meinen Augen läuft ein Film aus den tiefen der 80iger ab. Was damals als Massenware - Single für Single konsumiert wurde, zergeht jetzt Stück für Stück wieder auf der Zunge und man fragt sich: "Warum hab ich die MCs damals nur weggegeben?"
Sie sind alle drauf, weniger chronologisch geordnet, als in eine wirklich überzeugende Zusammenstellung eingebunden. Alle Titel glänzen - nicht wie bei anderen Bands durch ihr Alter, sondern durch frische Elemente. Ja, wer 100 Jahre alt wird, der darf auch zugeben, das er inzwischen älter aussieht - oder in diesem Falle z.T. sogar erwachsener klingt.
Wo in den 80igern flache Synthiebässe gebrabbelt haben, klingt jetzt in feiner Stero Digital Qualität ein exzellenter Sound. Die Abmischung ist in Ordnung. Es wurde hier sehr viel Wert auf den augenblick im Song gelegt.
Ich entdecke selbst beim 10 Mal noch Kleinigkeiten, über die man sich amüsieren, wundern oder einfach nur freuen kann.
Zu den einzelnen Titeln selber bleibt wenig zu sagen. Gutes sollte man nur bedingt kommentieren wollen. Einzig - auch 100 Jahre haben den Songs nichts an ihrer Bissigkeit, Aktualität im Kleinen und der Message genommen, die sie transportieren wollen.
Man fühlt sich wie damals, als unsere Generation Golf mit dem großen Sanyo Walkmann cool war, wenn man die Texte der Österreicher komplett rezitieren konnte.
Meine Lieblingssongs von damals sind die von heute! Danke EAV - ein Idol das beständig zu sein scheint! Ob nun der Kerkermeister, 's Buarli oder die Ballade Morgen - irgendwo kriegen sie Euch/uns alle (wieder)!
Ein kleiner Tropfen Wehmut bleibt für die echten Fans. Es fehlen die progessiven Songs der ganz frühen EAV. "I bin's da Onkel Doktor" oder "Irgendwas läuft da verkehrt" hätten sich sicher auch gut gemacht. Aber bei so vielen Songs ist eben irgendwann jede Doppel CD voll. Und zumindest gab mir die Scheibe den Anstoß die alten LPs wieder mal auf den Plattenteller zu legen.
Die songs aus den 90igern, die ich dann nicht mehr so gut fand damals, wahrscheinlich lag es an McHammer, oder Take That habe ich auch genossen und spätestens bei "God bless America" kann man zum zweiten Mal nur -"JA!" sagen.
Über die Comedy Einlagen auf der CD möchte ich nur eines sagen. Es gibt sie in alter Tradition noch und das ist (verdammt) gut so!
Und so bleibt wenn die Doppel CD dann verklungen ist das gute Gefühl:
"Ich bin zwar älter geworden und die EAV ist es auch! Aber so falsch lagen wir damals nicht. Und heute noch weniger!"
Fazit:
Schöne Scheibe! Nicht nur für Fans!
Und da aller guten Dinge ja 3 sind ... Hör ich sie nochmal????
"JA!"
LS
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch die neuen Songs überzeugen!, 8. Juni 2005
Von Ein Kunde
Meine Vorredner haben sich ja bereits in epischer Breite über die extrem hohe Qualität des Doppelalbums ausgelassen, von daher möchte ich eigentlich nur noch ergänzen, dass die vier neuen Lieder auf "100 Jahre EAV" den großen Hits und Evergreens durchaus das Wasser reichen können.
"God Bless America", welches die EAV bereits vor einem Jahr auf einem kleinen Indie-Label veröffentlichte (und damals selbst den SPIEGEL zu Begeisterungsstürmen hinriss) rechnet in dreieinhalb Minuten kurz und knackig mit der Bush-Administration ab ("Wir verhelfen der Demokratie zum Recht / und am besten geht das mit dem Folterknecht"). Sehr gelungen, und trotz des traurigen Themas durchaus humorvoll bis sarkastisch!
"Popstar" betrachtet im Nachhinein die Ereignisse diverser Casting-Shows und dem Verblassen ehemaliger Teenie-Idole ("Alles klar, Herr Popstar / hier ist dein Vertrag für einen Tag") - alles verpackt in eine Elektro-Sound-Frickelei, die durchaus hörenswert erscheint!
"Coconut Island" - ein typischer EAV-Song, der auch aus den 80ern stammen könnte - mit der einzigartigen Selbstmordphantasie-Beschreibung "Meine Frau ist weg mit dem Zuckerbäcker / jetzt lieg ich in der Badewanne mit dem Schukostecker". Hervorragend getextet - Sommerhit-Potenzial!
"Ufo" - mein persönlicher Favorit der neuen Songs - NDW-angehaucht und wenn auch nicht drogenverherrlichend, so doch eine hintergründige Legalize-it-Forderung mit bitterer Ironie ("Im Wein kannst du verschnorcheln / sauf dich blöd, das ist legal / doch mit Gras und grünen Morcheln / landest du im Kriminal")...
5 Sterne, weil für Neueinsteiger und schon länger Verunsicherte ein Beweis, dass die EAV zu den sprachlich prägensten Gruppen der deutschen Comedy / Kabarett / Popmusik-Szene zählt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen E.A.V. - 100 Jahre sind nicht genug, 7. Juni 2005
Ich möchte mich der Rezension von hofer2 anschließen und kann als langjähriger Fan dieser Band wirklich nur sagen - KAUF EUCH DIESE SCHÉIBE. Allen Titeln wurde eine Frischzellenkur verabreicht, des weiteren sind auch kleine textliche Änderungen vorgenommen worden. An dieser Stelle braucht man aber keine Angst haben, die EAV nicht mehr wiederzuerkennen. Im Gegenteil, die Auffrischung zeigt, das die Stücke dieser Band einfach zeitlos sind und die Gruppe mit gewohntem Witz, Charme und einer Portion Ironie, immer wieder die Hörer zu begeistern weiss.
Leider wurde der E.A.V. in den letzten Jahren immer weniger Beachtung geschenkt und ich hoffe mit diesem Album wird sich dieser Zustand ändern, weil meiner Meinung nach, diese Kombo zu den Besten gehört was die deutschsprachige ;-) Musiklandschaft zu bieten hat. In diesem Sinne - die Zukunft die ist rosarot, die EAV hat ein neues Werk vertont.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen trotz toller Songs: Dokument des Niedergangs, 28. Januar 2006
Eines vorweg: SO haben wir es NIE gewollt. Wir wollte zwar immer mehr hören von der EAV, aber wir wollte NIE sehen müssen, wie sich ein Denkmal aufs gründlichste selbst demontiert. Wir haben schallend gelacht über den schrägen Humor der EAV und je nach Alter gleichzetig oder später auch die bissig-eindringlichen Statements zu aktuellen Themen verstanden, die nach dem schnellen Lacher hängenblieben - aber wir wollten NIE erleben, wie dieser Humor immer platter wird und die Songs immer einfallsloser. Wir können immer noch viele Textpassagen auswendig und hätten uns über eine ordentliche Best Of gefreut, aber wir wollten NIE irgendwelche Neueinspielungen, die den Songs einen pseudomodernen Anstrich geben, sie damit aus dem Kontext ihrer Zeit reißen und mutmaßlich dem Zweck dienen, Lizenzzahlungen an die alte Plattenfirma und auch die "originalen" Musiker zu vermeiden.
Was auf dieser CD passiert, ist folgendes: Die EAV covert sich selbst. Besser gesagt, die EAV von heute covert die EAV aus der erfolgreichen Zeit, manchmal ganz akzeptabel, manchmal auch im Stil einer schlechten Coverband. Und würden Sie eine CD mit EAV-Covern zum vollen Preis kaufen? Eben. Vielleicht würden sie das auch in Kauf nehmen, um einen Überblick über das komplette Schaffen der EAV zu bekommen, aber diesen liefert die CD leider ebenfalls nicht, denn die frühen Alben "Café passé", "Spitalo Fatalo" und "A la carte" werden auf dieser Zusammenstellung völlig übergangen - ersteres vielleicht verständlich, aber die anderen beiden würden immerhin Songs bieten wie "Afrika", "Go Karli Go", "Alpenrap" oder "Tanz, tanz, tanz (den Apokalypso)", allesamt Glanzlichter des EAV-Schaffens und neueren Ergüssen wie etwa "Drei weisse Tauben" oder "300PS" himmelweit überlegen, und den vier neuen Songs sowieso, von "God Bless America" vielleicht abgesehen.
Ebenfalls auf Spitalo Fatalo: "I hob des G'fühl, es geht net mehr vüll (viel).." - ein Song über das Wiedersehen mit alten Bekannten und deren Veränderung zum Negativen hin. Wie prophetisch, leider.
Meine Empfehlung: Kaufen sie die Originale, bevorzugt die bis einschließlich "Neppomuk's Rache" - danach lässt die Qualität stark nach. Sofern sie die schon besitzen - stellen sie sich eine eigene Best Of zusammen, die Zeit ist gut investiert. Besser as das Geld für dieses Werk allemal.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute Zusammenstellung von EAV-Hits, 5. Juli 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon seit 1977 gibt es die Erste Allgemeine Verunsicherung, aber erst in den
80ern gelang ihnen mit dem Album Geld oder Leben der Durchbruch.

In jedem Fall eine lange Zeit, in der eine ansehnliche Menge Hits enstanden sind.
Einen Großteil dieser Hits und vier bis 2005 noch nicht erschienene Titel haben es schließlich auf
die 2 CDs dieses Albums geschafft.

Pro CD gönnt man dem Hörer 18 Titel, wobei nicht alle Titel in der Urversion bzw. der allgemein bekannten Version
auf die CDs gebracht wurden. Das mag für den einen interessant sein und für den anderen schade, weil er eventuell
gerade diese Versionen haben wollte.

Die Aufnahmequalität ist sehr gut und es gibt keine groben Produktionsfehler die einem den Hörgenuss vermiesen.

Das mehrseitige Booklet bietet neben einer Gesamtübersicht der Titel mit Angabe der Spielzeit, der Texter und der Produzenten
auch noch die Songtexte. Alles ein wenig aufgelockert mit EAV-typischen Comicausschnitten.

Insgesamt eine gute Investition für jene, die nicht unbedingt die Urversionen haben möchten und gerne einen Großteil
der EAV-Werke auf einem Album hätten.
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