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am 26. Oktober 2001
Es gibt auch billigen Funk, aber "Headhunters" gehört ganz gewiß nicht dazu. Diese Aufnahme geht ziemlich heftig ab und ist in der Hinsicht möglicherweise bis heute unerreicht (abgesehen von Hancocks Ex-Meister Miles, der mit "Dark Magus" ebenfalls ein gewaltiges Album mit schwärzestem Baß abgeliefert hat). Die Länge der Stücke und ihre Einfachheit (Hancock zu "Chamaeleon": "the melody is very simple. It's based on a two-note motif... actually, it's one note repeated") bringt eine meditative Note mit rein.
Die Musik besteht eigentlich aus zwei Bestandteilen: einem vielschichtigen Baß-Schlagzeug-Synthesizer-Groove und Improvisationen von Hancock selber und von Bennie Maupin (Saxophone, Flöte und Baßklarinette). Das gibt allerdings relativ viel her. Man höre sich nur mal den Ur-Klassiker "Chamaeleon" an: nach einigen Minuten ist plötzlich Schluß mit der alles beherrschenden Rhythmik, ein Klangteppich breitet sich aus, heitere, beglückte Melodien entquellen dem Synthesizer, es ist zum Wegschweben ...
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am 18. März 2007
Nachdem Herbie Hancock in den 70ern mit seiner Mwandishi Gruppe eher die Grenzen der weltenthobenen Musik auslotete und sich immer mehr dem Free Jazz annäherte, dachte er sich 1973, nachdem sein Album "Sextant" floppte, es wäre Zeit für etwas neues und Erdiges.Da er ein großer Fan von Sly Stone war, kam er zum Funk.Das unglaubliche Resultat dessen kann man auf dieser Platte hören.

"Chameleon", das Anfangsstück und ein Klassiker mittlerweile, beweist warum es so ein großer kommerzieller Erfolg war.Der vielschichtige und prägnante Schagzeugbeat, das sich ständig wiederholende Bassmotiv, die simple soulige Melodie, Perkussionssalven und Herbies meisterhafter Umgang mit dem Synthesizer und dem Fender Rhodes ergeben einen Groove, der durch das energische schrille Chlavinetsolo zum Kochen gebracht wird.

Und nach acht Minuten fällt alles in sich zusammen, und zarte Synthiestreicher, smoother Fender Rhodes Sound und Herbies profundes harmonisches Wissen lassen einen in eine unwirkliche Welt hinaufsteigen.

Auch die Neuvertonung von "Watermelon Man" wird höchsten Ansprüchen gerecht.Bassriffs, die die Fenster zum klirren bringen,und souliger Tenorsaxsound machen "Watermelon Man" zu einer ziemlich heißen Nummer.

"Sly", ein Stück, dass Herbie Sly Stone widmete, hat einen schnelleren Beat und überzeugt durch jazzige,soulige Improvisation von Bennie Maupin am Sax und Herbie am Fender Rhodes.

Das letzte Stück," Vein Melter" ist ein Ballade, die mit ihrer harmonischen Freiheit den Solisten viel Raum für klangliche, atmosphärische und harmonische Experimente lässt.

Es gibt zwar viel weichgespülten Funk, aber " Head Hunters" gehört nícht dazu.Genießen Sie diese Funkplatte aus einer Zeit, wo ein Gilssando noch kein Klischee war, und die Musik noch wichtiger war als das circensische Vorführen von technischen Raffinessen.
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am 29. Oktober 2011
Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich mit 18 durch Zufall auf einem Flohmarkt diese Platte entdeckt habe. Bis dahin hatte ich zwar schon von Herbie Hancock gehört wusste aber nicht wirlich viel über seine Musik. Das Cover war interessant und ich war auf der Suche nach neuen Höhrerlebnissen, also habe ich mir das Teil gekauft.

Meistens sind es Zufälle, die für das Leben prägend sind. Es mag etwas sehr hochgegriffen klingen wenn ich sage, dass diese Scheibe mein Leben verändert hat - aber das hat Sie. Es ist quasi eine schwer abhängig machende Droge, die ich mir damals über meine Musikanlage eingeflöst habe und die dafür gesorgt hat, dass ich tief in die Welt des Jazz und Funk eingestiegen bin. Als ich die Scheibe das erste Mal gehört habe wusste ich, dass ich musikalisch angekommen war. Bis heute (25 Jahre später) ist "Headhunters" die meist gehörte Platte, die ich besitze. Dieser butterweiche Rhodes Sound, diese Mischung aus schwärzestem Funk gepaart mit der unglaublichen Virtuosität des vielleicht einflussreichsten Jazz-Pianisten der Gegenwart ist unerreicht und lässt mich bis zum heutigen Tag nicht mehr los. Vor allem der Mittelpart in "Chameleon", mit seinem einzigartigen Groove und den schwebenden Rhodes ist es was mich bis heute gefangen nimmt. Es ist eigentlich nicht zu glauben, dass dieses Meisterwek innerhalb von nur 1 Woche im Studio entstanden ist und zeigt wie versiert und inspiriert die beteiligten Musiker damals waren. Es muss wohl an der besonderen Epoche gelegen haben, die ja geprägt war von musikalischem Aufbruch und Umbruch. Ich frage mich immer wieder ob Herbie Hancock damals bewusst war was er geschaffen hatte.

Wer auf der Suche nach einer einzigartigen Jazz/Funk Scheibe ist und improvisatorische Musik im typischen 70er Soundgewand mag sollte sich diesen Meilenstein nicht entgehen lassen.
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am 22. Juli 2002
Diese Platte war nicht nur eine Innovation in der Jazz-Landschaft, sondern konnte auch andere Musik-Zweige wie kaum eine andere beeinflussen.Nicht umsonst gehört sie zu den 25 wichtigsten Scheiben aller Zeiten.Auf diesem Album ist Hancock mit seiner Band funkier denn je.Neben dem Klassiker "Watermelon Man" gibt es noch "sly", welches hancock für Kumpel Sly von sly& the stone family schrieb.Dieser soll ihm auch zum Teil auf headhunters als Vorbild gedient haben.Die beiden weiteren Mega langen Stücke halten ebenfalls was sie versprechen
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Hey Kopfjäger!

Diese Scheibe begleitet mich nun schon seit über einem Jahrzehnt und dennoch hab ich sie mir jetzt erst zugelegt. Der erste der mich mit Herbie Hancock's funky Jazz in Berührung brachte war mein Schlagzeuglehrer. Da war ich gerade mal 11-12 Jahre alt. Einige Scheiben von Herb haben mir damals überhaupt nicht gefallen, Headhunters allerdings hat mich aus verschiedenen Gründen schon damals absolut fasziniert.

Headhunters ist ein schwitziger dschungeliger treibender Hybrid aus einer sehr sehr deutlich hervorstehenden Jazzkante (Wesentlich Jazziger als z.B. Futureshock mit dem Prä-Hiphop-Breakdance-Freestyle-Electrosound) und derbe feistem Funk. Der eine oder andere mag die ausladenden eskalierenden Soli nervig finden aber unbestrreitbar ist hier eine Band zugange die den Groove sowas von gepachtet hat.
Alles fügt sich selbst in den wildesten Momenten zu einem Ganzen und wenn die Herrschaften sich dann auch mal wieder ausgesponnen haben kommen sie immer wieder auf absolut geniale Hooklines bzw. Themen zurück die sich meiner Meinung nach trotz aller Verschrobenheit sofort ins Ohr setzen. Trotz der ausgestellten Virtuosität die manchmal hart an der Selbstbeweihräucherung vorbei schrammt und trotz aller Komplexität läd z.B. die bekloppte Headhunters Version des Herbie-Classics "Watermelon Man" irgendwie zum Tanzen ein (jedenfalls mich.) Diese Scheibe ist sicherlich anstrengend aber eröffnet bei mehrfachem Hören immer mehr Raum in einer Art künstlichen Musikwelt die durch die Töne und Rhythmen gebaut wird wenn man die CD einlegt. Kurz und weniger schwulstig ausgedrückt: Headhunters ist geile Sche*ße und man entdeckt ständig Neues in der Musik. Die pure Spielfreude und Energie der Band ist absolut atemberaubend und führte jedenfalls bei mir dazu das ich immmer wieder zurück kam.

Wer eher Jazz-unerfahren ist oder erstmal mit leichter Herbie Hancock-Kost anfangen will, dem rate ich eher dazu sich erstmal "Future Shock" zu Gemüte zu ziehen, für alle anderen spreche ich hiermit eine absolut verdiente und definitiv

UNEINGESCHRÄNKTE KAUFEMPFEHLUNG aus.

Anspieltipps sind bei nur 4 Liedern eigentlich überflüssig, versucht möglichst in alles reinzuhören.
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am 24. Oktober 2006
Hier haben wir eindeutig ein Klassiker des Jazzfunk. Die erste Platte von Herbie Hancock mit den Headhunters und ganz gewiss die Beste. Ganz besonders die Version von "Water Melon Man" ist ein Meilensein in der gesamten populären Musik. Der Groove wurde von unzähligen Hip Hop-Bands und Acid Jazz Gruppen gesampelt.

Auch für alle, die auf Vollständigkeit in ihrer Moder Jazz-Sammlung Wert legen, eine absolute Kaufempfehlung
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Headhunters von Herbie Hancock von 1973 war eine Ikone der Fusion-Bewegung, vom angestammten Jazzpublikum mit einer Mischung aus Unverständnis und Empörung aufgenommen. Hancock, ein moderner akustischer Pianist hatte eine Platte aufgenommen, die vollelektronisch und hemmungslos Funky war. Wenn man so will eine Art Besinnung auf die Wurzeln: Jazz wurde wieder Tanzmusik.

Offen und ehrlich gesagt: Herbie Hancock konnte mehr und besseres. In ihrem Genre waren die Headhunters allerdings unerreicht gut. Die Titel darauf sind immer noch originell und mitreißend, nichts wirkt angestaubt, sehr im Gegensatz zu vielem, was aus der Fusionwelle hervorging. Die Art und Weise, in der dem Hörer das Hauptthema von "Watermelon Man" immer wieder vorenthalten wird, muss man einmal gehört haben. Selbst Weather Report (immerhin mit Joe Zawinul und Wayne Shorter) konnte kaum eine Platte vorlegen, die durchgängig so konzentriert und zeitlos klingt wie das hier - von Miles Davis` Spätwerk ganz zu schweigen. Heute sind die Headhunters als Klassiker längst kanonisiert, sie werden in der Liste der 25 einflussreichsten Aufnahmen der Jazzgeschichte geführt.

Qualität setzt sich eben letztlich doch durch - selbst in einem beargwöhnten Genre liefern richtig gute Musiker richtig gute Musik ab.
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am 17. Juni 2000
Alleine der erste Song "Chameleon" rechtfertigt den Kauf dieses Meisterwerks. Dass dessen geniale Synthie-Basslinie von Hip-Hoppern noch nicht gesampelt wurde, grenzt schon an einem Wunder. Auch die übrigen drei Stücke sind der Hammer. Für Jazzer und Funk-Liebhaber gleichermassen empfehlenswert!
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am 3. Februar 2016
Jaaahaaa! Das isses! 1973 von Hancock daselbst zusammen mit Dave Rubinson produziert und auf Columbia Records erstveröffentlicht, erreichte dieses Opus nach schleppendem Start ein Jahr später Verkaufszahlen, die bis zum damaligen Zeitpunkt nie zuvor ein Jazz-Album schaffte. Und womit? Mit Recht! Gleich der wabernde überlange fantastische Einsteiger "Chameleon" mit seinem abwechslungsreichen Mittelteil gibt die Marschrichtung zu weiteren funklastigen Entdeckungen vor. Die insgesamt nur 4 langen bis überlangen Stücke beinhalten neben dem bereits erwähnten Opener noch das recht bekannte "Watermelon Man", die Hommage an Sly & The Family Stone mit dem schlichten Titel "Sly" und die Abschlußnummer "Vein Melter". Virtuose Improvisationen an den Tasten von Hancock und solistische Ausflüge mit Saxophon, Klarinette und Flöte von Bennie Maupin sorgen vor dem Hintergrund der treibenden, funkigen Rhythmussektion Jackson/Summers/Mason für Hörgenuss, der allerbeste Laune verbreitet. Das Covermotiv ist nicht ganz so aufregend, wie die Musik, aber das fällt hier nicht so sehr ins Gewicht. Kritiker bescheinigten Hancock damals, nach seinen z.T. recht experimentellen vorangegangenen Alben nun eine "kommerziellere" Richtung eingeschlagen zu haben. Na und? Erfolg und Anerkennung, auch und gerade was Verkaufszahlen angeht, sind für jeden Musiker willkommene "Nebeneffekte" und letztendlich führte das ganze irgendwann mal zum Welterfolg "Future Shock" und bewies doch auch nur, welche Visionen und Ideen eigentlich im Jazz steckten, wenn konsequent die musikalische Evolution dieser Musikrichtung unter Zuhilfenahme aller Möglichkeiten (Technik) sowie Fusionen mit anderen Musikeinflüssen weitergeführt wurde. "Head Hunters" jedenfalls zählt zu den Wegbereitern dieser Entwicklung und heimst dafür selbstverständlich 5 Sterne ein! Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: Roberta Flack "Feel Like Makin' Love", Teddy Stauffer "In The Mood"
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am 2. September 2015
Ich habe gerade meine HiFi-Anlage um einen hochwertigen SACD-Player von Arcam ergänzt.
Klar, dass da auch Klassiker wie Head Hunters von Herbie Hancock hermüssen und wirklich:
man entdeckt altbekanntes auf traumhaft luftige und räumliche Weise neu. Druckvoll war ja schon
die normale CD. Deshalb ist diese schon lange kein Geheim-Tipp mehr.
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