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am 15. März 2009
War Inc. ist ein böser, gemeiner und zynischer Angriff auf die USA bzw. deren Aufenthalte in den Regionen des nahen Ostens. John Cusack spielt den Auftragskiller Brand Hauser, der im fiktiven Staat Turakistan einen Mann umbringen soll, der die Frechheit besitzt in seinem eigenen Land eine Pipeline zu bauen. Wer seinen Charakter in "Grosse Pointe Blank" mochte, wird ihn hier ebenfalls lieben. Die Seitenhiebe sind zum Teil wirklich bösartig und man sollte schon eine gesunde Portion schwarzen Humor mitbringen. Ein wenig Allgemeinbildung ist auch von Vorteil, um die unzähligen Gags zu verstehen. Allerdings ist das keine grundlegende Vorraussetzung, weil auch so genügend zu sehen ist. Beispielsweise eine kleine unscheinbare Szene in der für "Car-Tuning" geworben wird. Dort versteht man das aber eher in Form von Raketenwerfern, die auf dem Fahrzeugdach angebracht sind. Auch die Tänzerrinnen die mit Beinprothesen auf der Bühne stehen sind ein Hammer. Erst hat man die Gliedmaßen weggeschossen und nun aus lauter Gutherzigkeit ersetzt.
Hilary Duff spielt eine Art "Britney Spears der arabischen Welt" und schafft durch Titel wie "I want to blow you up" ebenfalls für einige Hochkaräter. Der Film ist insgesamt außergewöhnlich gut besetzt. Neben den Erwähnten sind unter anderem auch Sir Ben Kingsley, Marisa Tomei, Dan Aykroyd und Joan Cusack zu sehen. Alle mit dem Ziel einen wirklich ernsten Hintergrund auf satirische Art näher zu bringen. Besonders die Privatisierung eines Krieges spielt hier eine zentrale Rolle. Natürlich ist "War, Inc." aus einer einseitigen Sicht heraus gefilmt, weshalb man sich "political correctness" woanders suchen sollte. Zeitweise erinnert er von der überzogenen Machart auch an "Southland Tales" ohne natürlich dessen Konfusion zu erreichen. Wer also über diese spezielle Art Humor lachen kann, sollte unbedingt reinschauen.

Das Bonusmaterial ist eher überschaubar. Ein paar Interviews, Trailer und ein Making of gibt es zu sehen, aber es ist nichts dabei was einen vom Hocker reißt und wirkt eher wie Dutzendware. Bild und Ton sind auf einem guten Niveau welches zum Standard des Films paßt.
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am 19. Oktober 2009
Story

Im Film War InC wird der Spagat zwischen Satire und Thriller geübt. Die Story wird spannend begonnen und flacht dann leider etwas ab. Was allerdings durch allerlei Späße die mal mehr und mal weniger im Vordergrund stehen aufgefangen wird. Zum Ende hin wird durch einige überraschende Wendungen die Spannung noch einmal hochgehalten.

Bild

Das Bild liegt im Blu-ray typischen HD-Widescreen (16:9, 2.35:1) 1920x1080p vor. Es handelt sich zwar nicht um eine Referenz Blu-ray es kann jedoch bei den vielen Explosionen und in dunklen Szenen überzeugen.

Sound

Sehr positiv ist hier hervorzuheben das man auf eine Deutsche / Englische DTS-HD MA 5.1 Tonspur zurückgegriffen hat, was ja leider bei vielen Blu-ray's noch kein Standard für die Deutsche Tonspur ist. Der Sound unterstützt die vielen kleinen überraschenden Explosionen und schafft so eine sehr gute und angenehme Surround Atmosphäre.

Regie und Cast

Regie bei War InC führte Joshua Seftel welcher sich einige Namen-Hafte Schauspieler an seine Seite holt. Mit dabei sind unter anderem die immer sexy wirkende Hillary Duff und der gewohnt abgeklärte Dan Aykroyd welchen viele aus Blues Brothers oder Ghost Busters kennen werden. Überzeugen tun vor allem Joan Cusack ( Zimmer 1408 ) welcher in seiner Hauptrolle als Tabasco liebender Killer aufgeht. Durchweg positiv auffallen tut Marisa Tomei die ihre Rolle ob nun als ernste Reporterin oder aber von Kopf bis Fuß eingestaubt souverän spielt.

Extras

Auch die Extras kommen auf dieser Blu-ray nicht zu kurz. Wie von vielen Käufern gewünscht befinden sich das Making Of sowie Interviews mit allen Hauptdarstellern auf der Scheibe. Außerdem sind enthalten, der Deutsche sowie Englische Trailer und eine Bildergalerie.

Fazit

Empfehlen kann ich den Film allen Liebhabern von Satiren die auch gerne mal einen Thriller schauen. Die Story des Films ist rundum gelungen und ich muss zugeben das mir das schauen des Films viel spaß und des öfteren mal ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Wer nun also wissen will, was es sich mit dem Mysteriösen Staat Turaqistan auf sich hat und welche Wichtige Funktion eine Popeye's Fried Chicken-Filiale in einem Kriegsgebiet hat, dem kann ich nur zum Kauf raten. Aufgrund des nicht ganz perfekten Bildes und der in der Mitte des Filmes leicht abflachenden Story gute 4 von 5 Sterne.
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am 30. April 2009
"War Inc. - Sie bestellen Krieg: Wir liefern!" ist eine turbulente Action-Komödie um einen verdeckten Mordauftrag und gleichzeitig ein bissiger Kommentar zur Connection zwischen der Bush-Regierung und der US-Waffenlobby, die in dem Fantasie-Nahoststaat Turaqistan Kriegswirren entfacht und skrupellos zu Geschäften ausnutzt.

Das Multi-Talent John Cusack (Schauspieler, Produzent und engagierter Förderer des öffentlichen Schulsystems in New York) erhebt hier seine kritische Stimme zur Außenpolitik seines Landes. In dieser Filmsatire über Amerikas Geschäft mit dem Krieg in der Golfregion spielt er auch die Hauptrolle (einen Auftragskiller) an der Seite von Co-Stars wie Dan Aykroyd, Marisa Tomei, Hilary Duff, Ben Kingsley und seiner Schwester Joan Cusack.

Das Ergebnis ist ein amüsanter Filmspaß mit deftigen Seitenhieben auf die Hardliner der US-Politik und einer guten Portion schwarzen Humors mit einigen Pointen, bei denen auch manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Gut so, möchte man angesichts mancher Brutalitäten in der Wirklichkeit meinen.
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am 31. Juli 2014
Trotz prominenter Besetzung und einigen guten Einfällen (Werbung auf Panzern) verpulvert diese Abrechnung mit der amerikanischen Kriegsmaschinerie ihr Potenzial in platten Gags und zu lockeren Sprüchen.
Die Story um den Auftragskiller mit Gewissen ist sehr absurd und der Vergleich mit Afghanistan nicht bissig genug.
"Team America" hat im Vergleich sehr viel mehr zu bieten. Und wer es dezenter mag, dem sei "Lord of war" empfohlen.

Mein Fazit: Schade!
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am 3. März 2010
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Film mit einer so vielversprechenden Besetzung gesehen habe, der mich nachher so enttäuscht hat. Etwas Ähnliches habe ich schon beim "Bourne Ultimatum" erlebt, aber dort konnte man es wenigstens noch damit erklären, dass die stupide Baller- und Klopper-Action den Stars gar keine Zeit ließ, ihr Können zu zeigen. "War Inc." ist hingegen eigentlich schon ein Film für Schauspieler, und die Grundidee gibt durchaus einiges her. Leider funktioniert die Story in meinen Augen überhaupt nicht. Wenn man es wohlwollend ausdrückt: Der Bush-Imperialismus, die Blackwater-Affäre und manches andere muss den Beteiligten so auf der Seele gedrückt haben, dass sie ihren guten Namen ohne Rücksicht auf Verluste für ein Projekt zur Verfügung stellten, das irgendwie hoppladihopp abgedreht wurde (vielleicht, um auf Teufel komm raus zum US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 in die Kinos zu kommen). Es gibt einige wenige skurrile und gelungene Einfälle - da ist zum Beispiel die Videowand, die den "Viceroy" eines Söldnerkonzerns nicht mit seinem richtigen Gesicht, sondern als konstantes Morphing aller "guten Amerikaner" von George Washington bis Arnold Schwarzenegger zeigt. Leider machen solche Ideen höchstens 5% des Films aus. Der Rest wirkt auf die Schnelle zusammengestrickt und so, als hätte man allerlei Ideen aus früheren Filmen zusammengerührt in der Hoffnung, dass das Ergebnis halbwegs lustig ist - so eine Art "Saturday Night Live" für Anspruchslose. Am besten kann man das an Joan Cusack beobachten, die als Sekretärin für ihren Bruder John eine sehr ähnliche Rolle spielt wie in "Grosse Point Blank". Damals spielte sie ihren schrulligen Charakter sensationell, in "War Inc." ist davon nur unerträgliche Fratzenschneiderei übrig geblieben. Es wäre die Aufgabe des Regisseurs gewesen, seiner Schauspielerin hier das rechte Maß zu vermitteln, aber dazu war Joshua Seftel nicht in der Lage oder nicht Willens. John Cusack nudelt nach Schema F die Rolle des charmanten Lausbuben runter, was wir in "Grosse Point Blank" oder "High Fidelity" schon zehnmal besser gesehen haben. Ben Kingsley hat seine Nominierung für die Goldene Himbeere redlich verdient und Dan Aykroyd auf dem Klo muss ich ehrlich gesagt auch nicht unbedingt sehen. Marisa Tomei ist die einzige, die wacker gegen ein schlechtes Skript anspielt. Nebenbemerkung: Irgendwo soll übrigens auch Ben Cross mitspielen (bekannt aus "Chariots of Fire"). Wer ihn entdeckt hat, bitte melden, denn es würde mich freuen, ihn mal wieder in einem Film zu sehen.

Inhaltlich ist der Eindruck gemischt. Die kritische Auseinandersetzung mit der Ära Bush ist auf jeden Fall wünschenswert, wenngleich das allein natürlich auch nicht ausreicht, um einem Film Qualität zu verleihen. Vereinzelt ist es sogar fast kontraproduktiv. Es ist mit schwarzem Humor ja immer so eine Sache, aber wenn islamistische Terroristen den Hals von Marisa Tomei vermessen, um den besten Kamerawinkel für die bevorstehende Enthauptung zu diskutieren, dann ist das schon ziemlich derb. Ich möchte jedenfalls nicht wissen, wie jemand eine solche Szene empfindet, der einen Familienangehörigen im Irak auf diese Art verloren hat. An manchen Stellen könnte man dem Film vorwerfen, dass er die distanzierte Gleichgültigkeit gegenüber den Kriegen in Nahost, die er offensichtlich bekämpft, gerade selbst an den Tag legt. Gute Satire entlarvt den Gegner, schlechte Satire verharmlost ihn. In James Camerons "True Lies" wirken die Terroristen wirklich bedrohlich, und um so komischer wirkt es dann, als ihnen beim Aufnehmen ihrer Schreckensbotschaft mittendrin die Batterie absäuft. In "War Inc." sind die Terroristen nichts weiter als ein Haufen verblödeter Hampelmänner, wodurch die Satire sich selbst den Boden unter den Füßen wegzieht und zum realitätsentkoppelten Klamauk wird.

Insgesamt kann ich den Film also leider nicht empfehlen. Zum Ausleihen vielleicht ganz nett und mit ein paar orginellen Ideen, aber gerade Fans der genannten Stars werden doch wohl eher enttäuscht.
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am 28. Dezember 2009
In naher Zukunft wird der fiktive Staat Turaqistan, irgendwo im wilden fernen Osten, vom Krieg heimgesucht und erfordert die Hilfe westlichen Knowhow's. Das Unternehmen Tamerlane investiert in den vom Krieg gebeutelten Staat und zieht daraus seine Vorteile. Als einige mächtige Politiker in der Symbiose auch einen Teufelskreis erkennen, werden diese zu Zielen von Auftragskillern.

Einer dieser Auftragskiller ist Brand Hauser, der ausgestattet und befugt wie James Bond die alten Machtverhältnisse aufrecht zu erhalten versucht. Vor Ort in Turaqistan lernt Hauser die Journalistin Nathalie kennen und lieben. Sie hinterfragt sein Handeln und auch er kommt allmählich auf den Trichter, dass er möglicherweise nicht für die Guten seinen Kopf hinhält.

Die Geschichte ist vollgepackt mit unzähligen Tiefschlägen auf die Werteordnung der westlichen Welt. Viel Action gepaart mit gut platziertem Humor sorgen für das nötige Tempo um nicht jede böse Feststellung mit entsprechender Aufmerksamkeit aufzunehmen. Bunte Szenarien erinnern immer wieder an den Showcharakter, den die Protagonisten an die zuschauende Welt abliefern müssen. Regie und Schauspieler leisten guten Arbeit und erschufen eine bissige Persiflage.
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am 3. Juli 2011
Die Grundidee von War Inc. ist eigentlich interessant. Unternehmen die quasi de facto die Welt beherrschen indem sie für Regierungen Kriege anzetteln, führen und somit zum wirtschaftlichen Wachstum der Auftragsländer beitragen.
Die filmische Umsetztung der Idee, stehe ich allerdings etwas kritisch gegenüber.
Die (z.T. maßlos) überzeichneten Charaktere sollen das Kroteske, das Wahnwitzige dieses Zustandes verdeutlichen. Dies gelingt meiner Meinung nach jedoch nur teilweise.
Weniger liegt es am Cast der wirklich sein bestes gibt (John Cusack als desillosionierter Auftragskiller Hauser und überraschenderweise auch Hillary Duff als arabische Pop-Göre Yonica Babyyeah sind besonders hervorzuheben).
Die Story selbst schafft es aber leider nicht den Zuschauer den ganzen Film über in seinen Bann zu ziehen, leider gibt es einige Hänger in diesem Film.
Alles in allem bleibt der Eindruck eines ganz netten Filmes, der hinter seinen Möglichkeiten zurück geblieben ist.
PS: John Cusack Fans sollten ihn sich dennoch einmal ansehen.
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am 19. März 2009
Selten wurde die Wirtschafts- und Außenpolitik der USA so realistisch dargestellt. Und wenn jetzt wieder jemand kommentiert:"Na klar, immer auf die bösen Amis, dieser Antiamerikanismus ist aber schon ziemlich doof!", kann ich nur sagen: Ich würde die Welt auch lieber anders sehen, aber...
EXPO Turakistan grundsätzlich... es ist irrwitzig, Dan Aykroyd als vom Präsidenten "präventiv begnadigten", scheißenden Richard Bruce "Dick" Cheney zu sehen, der sich empört, dass ein Gasmogul eine Pipeline durch den eigenen Staat bauen will, Ben Kingsley als nach Zahlen malenden CIA - oder - was - auch - immer - Chef, Internetseiten, wie cobramilk.com oder Presse - Meatings im Heidepark Soltau.
Abgesehen davon wimmelt es in diesem Film von innovativen Ideen, z.B. Werbeaufdrucke für Panzer. Ich stelle mir das in etwa so vor:" "ARAL" - Flurbereinigung für Ihre freie Fahrt. Da bräuchte aber unser Verteidigungsminister keine Angst mehr um die zukünftige Finanzierung unserer Bundeswehr zu haben. Commercial worldwide, was will man mehr. Oder für die Luftwaffe:"Wir fliegen für Abrissmeister Krause." Wäre es nicht auch großartig, wenn jeder Infanterist auf seinem Helm Werbung für z.B. ein Blutgerinnungsmittel tragen würde. Wären die Möglichkeiten nicht unendlich? Jetzt begreife ich auch, warum jeder Hans und Franz den man in 'ner Kneipe trifft irgendwie in der Werbebranche tätig ist... Dieses Höllensystem ist unausschöpflich.
Wie dem auch sei... Der Film lebt von der Parodie, hat allerdings unnötige Längen und verliert sich stellenweise in eine gewisse Überdosierung, vielleicht sogar in einen selbstverliebten Übereifer, der die Message in den Hintergrund drückt, aber diese transportiert der Film trotzdem allemal!
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am 12. März 2009
...bis auf die Tatsache, dass in diesem Film John Cusack, Ben Kingsley und (in einer kleinen Nebenrolle) Dan Akroyd mitspielen; ich habe mich die ganze Zeit gefragt: Wieso? Waren die Gagen so hoch, oder stand im Drehbuch eine völlig andere Geschichte? Wer den Klappentext von War Inc. liest und diese Top-Schauspieler auf der Besetzungsliste entdeckt wird natürlich sofort an Filme wie Grosse Point Black oder You kill me denken. Das macht die Enttäuschung dann letztendlich perfekt.

Brand Hauser(John Cusack) ist der Mann fürs Grobe bei dem Weltkonzern Tamerlane. Wenn sich irgendwo Politiker in den Weg des Konzerns stellen, schaltet Hauser sie ab. Er ist ein Killer. Jetzt führt ihn sein Weg nach Turakistan. Dort soll er den Vizepräsidenten ermorden. Er passt nicht ins Bild der Firma und will eine eigene Ölpipeline bauen. Kaum in dem wilden Nahost-Staat angekommen, verliebt Hauser sich in die Reporterin Hegalhusen(Marisa Tomei) und kriegt seinen Auftrag nicht gebacken. Dann tauchen noch der Bösewicht Walken(Ben Kingsley) und die hippige Popdiva Yonica(Hillary Duff) in Hausers Leben auf und das Chaos ist perfekt.

Regisseur Joshua Seftel hat so ziemlich alle Chancen vertan, die dieser Stoff geboten hätte. Eine Politsatire mit realem Hintergrund. Ein satirischer Schlag in den Magen der Expansionsmacht USA, bitterböser, nachdenklicher Humor über das Engagement großer Firmen im Irak oder anderen Krisenherden. Das wäre drin gewesen, findet aber leider nicht statt.
Seftels Aufbereitung des Themas ist derart plakativ und flach gestaltet, dass es fast schon wieder den Charme einer B-Produktion hat. Dabei haben bereits vor Jahren Filme wie Woody Allens Bananas gezeigt, wie man das Thema brillant umsetzen kann. Schade, dass diese Produktion, jedenfalls meiner Meinung nach, so in die Hose gegangen ist. Das Cusack, Kingsley und Co. da mitspielen, macht das Zuschauen nur in einigen, wenigen Szenen erträglicher. Bei dieser Besetzungsliste und einer gelungenen Umsetzung des Themas hätte ich hier gern Höchstpunktzahlen vergeben, aber das war nach diesen 107 Minuten, für meinen Geschmack, ein Ding der Unmöglichkeit.
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am 4. Januar 2015
Trash ... Trashiger ... WAR INC ... das sich Cusack mit so einen Mist beschäftigt und auch noch produziert lässt tief blicken.
Story: flach, stumpfe Darstellung, und von eigentlich guten Schauspielern noch schlechter gemacht.
Witze sind lächerlich, vorhersehbar und Gehaltos.

Der Film ist eine absolute Zeitverschwendung.... da mach ich lieber Wäsche :D
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