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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Mai 2010
Jeff Healey war blind. Jeff Healey wurde nur 41 Jahre alt. Als Kleinkind erkrankte er an einem bösartigen Netzhauttumor, der ihn sein Augenlicht kostete und an dem er Zeit seines Lebens litt und der schließlich auch seinen frühen Tod verursachte. Mit 3 Jahren begann er Gitarre zu spielen, später kam noch die Trompete als weiteres Instrument hinzu. Mit 6 Jahren trat er zum ersten Mal öffentlich auf, spielte Gitarre und Trompete in der Jazzband der Blindenschule, die er besuchte. Mit 14 Jahren hatte er eine eigene Radioshow, deren Programm er aus seiner eigenen Sammlung zusammenstellte, deren Umfang 25.000 bis 30.000 Platten betragen haben soll. Er wirkte scheinbar so ganz nebenbei in verschiedenen Bandprojekten mit und bevor er 20 war, hatte er mit einigen der größten Musiker zusammen gespielt: Albert Collins, Stevie Ray Vaughan, B.B. King, Robbie Robertson und Bob Dylan. Was für eine einzigartige Karriere, was für ein unglaubliches Talent. Und auch die Art, wie er die Gitarre auf dem Schoß hielt und im Sitzen spielte, war einzigartig. Aber was auch für ein Lebensschicksal. Eigentlich erschütternd. Aber Jeff Healey war nicht der Typ, der jammerte. Ganz im Gegenteil. Selten habe ich soviel positive Energie von einem Menschen erlebt, der aller gesundheitlichen Widrigkeiten zum Trotz, seine Bestimmung gefunden hatte. 1984 gründete er mit dem Schlagzeuger Tom Stephens die Jeff Healey Band, die 1985 mit Joe Rockman am Bass endgültig Formen annahm. Erste Erfolge und Aufmerksamkeit ließen nicht lange auf sich warten. Die Alben See The Light (1988) und Hell To Pay (1990) ließen aufhorchen, aber nicht zu Letzt die energiegeladenen Bühnenauftritte der Jeff Healey Band sorgten für Furore. Der sonst so zurückhaltend und bescheiden wirkende Jeff Healey wurde auf der Bühne zur Furie und bearbeitete seine Gitarre in allen denkbaren Variationen. Selbst wenn er von seinem Stuhl aufsprang und die Gitarre mit den Zähnen bearbeitete oder hinter dem Kopf spielte, fand er immer wieder auf seinen Platz zurück, auch wenn ihm sein Mitstreiter Rockman hin und wieder die Richtung weisen musste, wenn er durch viele Wendungen und Drehungen um die eigene Achse doch mal die Richtung verpasste. Die Alben der Jeff Healey Band sind eigentlich alle gut bis sehr gut und auch seine späteren Arbeiten, als er unter dem Namen Jeff Healey & The Jazz Wizards das Genre wechselte und auf seinem eigene Label Jazzplatten heraus brachte, sind zu beachten.

Wer von allen Seiten des Bluesrocks der Jeff Healey Band etwas haben möchte, dem lege ich diese Ausgabe von LEGACY: VOLUME ONE nahe.

Disc 1: The Video
Beinhaltet eine interessante "Rockumentary", die Konzertausschnitte, Backstageszenen und jede Menge Interviews mit Jeff Healey, seiner Band und vielen Gästen, mit denen er gespielt hat oder die zu seinen Verehrern zählen, präsentiert. Dazu gehören z.B. Stevie Ray Vaughan, Keith Richards, Eric Clapton, Tina Turner u.v.m. Absolut sehenswerte Aufnahmen sind dabei.

Disc 2: Singles
16 Tracks seiner erfolgreichsten Hits, wie See The Light, Confidence Man, Angel Eyes, Full Circle oder I Think I Love You Too Much (neuer Mix mit Mark Knopfler als Gast) kann man hier hören. Auch seine fast schon berühmt zu nennenden Coverversionen sind vertreten: While My Guitar Gently Weeps in einem neuen Mix mit George Harrison himself, sowie Jeff Lynne und Healeys Landsmann Paul Shaffer. Dazu noch das Steelers-Wheel-Cover Stuck In The Middle With You aus der Feder von Joe Egan und Gerry Rafferty plus das von Diane Warren geschriebene I Tried.

Disc 3: Live-unreleased
15 Songs von verschiedenen Konzerten aus New York City, Toronto und London legen Zeugnis davon ab, was für ein super Musiker Jeff Healey insbesondere bei seinen Konzerten war. Die teilweise launigen Ansagen zwischen den Songs belegen zudem, dass Jeff Healey ein leidenschaftlicher Bühnenmensch gewesen ist, der sein Publikum auch mit ironischen bis süffisanten Bemerkungen zu unterhalten wusste. Auch hier finden sich wieder einige Coverversionen, außer dem obligatorischen While My Guitar Gently Weeps, gibt es noch den Cream Klassiker White Room und Dylans All Along The Watchtower mit Healeys kanadischem Musikerkollegen Tom Cochrane als Gast.

Der Sound der beiden CD's ist auf jeden Fall hervorragend gut. Die Qualität der Video DVD ist teilweise nicht so berauschend. Einige Ausschnitte sind wohl eher mit dem Etikett "historisch" zu versehen. Aber trotz dieser kleinen Schönheitsfehler ist das gesamte Paket mehr als lohnend. Jeff Healey, ein Ausnahmetalent, dessen Andenken bitte hoch gehalten werden sollte.
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am 4. Juni 2011
Vermächtnis-Box des leider viel zu früh verstorbenen blinden kanadischen Gitarren-Gottes Jeff Healey. Die Box beinhaltet 2 CD's und eine DVD, die absolut keine Wünsche offenlassen inklusive unveröffentlichen Konzert-Material. Für mich ist Jeff Healey neben Stevie Ray Vaughan, der mit Abstand beste Gitarrist, der jemals diesen Planeten bespielte, und live einem Tornardo glich, ein unvergessliches Erlebnis und Messlatte für jeden ambitionierten Gitarristen.
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