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4.0 von 5 Sternen Closer to you, close to my heart
Da ich noch keine CD von Cassandra Wilson gehabt hatte, war diese CD für mich ideal. Insbesonders sprach mich das Konzept an: jazzige Coverversionen von teilweise sehr bekannten Songs von U2, Cindy Lauper, Sting, Van Morrison, Neil Young, Tina Turner, Bob Dylan etc.
Ich finde die Coverversionen sehr gut und in keiner Weise eintönig. Cassandra Wilson bietet...
Veröffentlicht am 18. Juli 2009 von zueribueb

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung COMPILATION!
Nur drei Punkte dafür, obwohl ich alle CDs von ihr habe?
Ich finde, daß der Hinweis darauf, das dies hier "nur" eine Zusammenstellung von Songs, die alle bereits erschienen sind, ein klein wenig unter den Tisch fällt.
Ich habe mich so gefreut über die neue CD, daß ich das überlesen habe, der Titel ist auch nicht unbedingt ein...
Veröffentlicht am 24. April 2009 von A. Russy


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Closer to you, close to my heart, 18. Juli 2009
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Closer to You: the Pop Sides (Audio CD)
Da ich noch keine CD von Cassandra Wilson gehabt hatte, war diese CD für mich ideal. Insbesonders sprach mich das Konzept an: jazzige Coverversionen von teilweise sehr bekannten Songs von U2, Cindy Lauper, Sting, Van Morrison, Neil Young, Tina Turner, Bob Dylan etc.
Ich finde die Coverversionen sehr gut und in keiner Weise eintönig. Cassandra Wilson bietet sehr selbstständige Interpretationen, meistens in einem coolen Laid-back-Sound, die sich teilweise weit weg vom Original weg bewegen. Von der Art der Interpretation erinnert mich das etwas an Tori Amos, deren geniale Coverversionen ich sehr liebe.
Zum Beispiel ist das berühmte "Time after time" von Cyndi Lauper sehr gelungen, das bereits Miles Davis in seiner Version veredelt hat. Der Song neigt etwas zum Kitsch, aber Cassandra Wilson singt den Song ohne jeglichen falschen Pathos.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Einblick für Leute, die Cassandra Wilson kennenlernen wollen, 15. Februar 2014
Von 
Stefan Weise (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Closer to You: the Pop Sides (Audio CD)
Nach einem schönen Karrierestart als durchaus dem Zeitgeist zugewandte Jazzsängerin seit Mitte der 80er Jahre hat Cassandra Wilson 1993 mit ihrem Wechsel zum Label Blue Note auch einen signifikanten stilistischen Wandel vollzogen. Seit "Blue Light Till Dawn" vereinigte sie auf ihren Platten eigene Songs, verjazzte Covers von mehr oder weniger bekannten Popsongs und weniger Jazz-Standards. Der Klang war auf einmal luftiger und zugleich schwerer, die Stücke insgesamt langsamer, entspannter, und das Bild erhielt Farbe vor allem von den Akustik-Gitarrenbeiträgen von Brandon Ross, der Wilsons Stimme kongenial einen Klangteppich unterlegte, der viele ihrer Aufnahmen schon klanglich unverwechselbar machte.
In den Jahren bis 2006 brachte sie mehrere solcher Alben heraus, darunter 1999 auch ein Miles-Davis-Tribute mit "Vertextungen" von Davis' Songs, bis sie nach einem sehr poppigen "Thunderbird" 2006, auf dem sogar Jim Keltner trommelte und das T-Bone Burnett produzierte (von ihm erwartet man eher großartige Alben im Country- bis Rock-Bereich), 2008 mit "Loverly" sich wieder mehr dem traditionellen Jazz zuwandte.
Die Auswahl auf der hier vorliegenden CD umfaßt ausschließlich Pop-Covers aus den Jahren 1993 bis 2006, was zugleich schon ein Manko darstellt, weil einige der atemberaubendsten Stücke wie "You Don't Know What Love Is" oder "Sankofa" vom "Blue Light"-Album oder "Death Letter" sowie "Solomon Sang" vom 1995er "New Moon Daughter" fehlen, derer man hier noch viel mehr aufzählen könnte.
Außerdem sind hier bei weitem nicht alle Pop-Covers der genannten Jahre vertreten, man kann diese Auswahl also beim besten Willen nur als einen Einblick in einen Teil der Arbeit dieser großartigen Sängerin betrachten.
Was ist an ihr so großartig? Zunächst ihre Stimme. Ein unbeschreiblich warmes, dunkles, perfekt geführtes, nie sinnlose Verzierungen anbringendes und stets textbewußt arbeitendes Organ. Die bekannten Melodien werden oftmals zerbrochen und neu wieder zusammengesetzt; viele der bekannten und ausgeleierten Lieder erfahren eine völlig neue Deutung und eine faszinierend intensivierte Interpretation.
Man muß sich Zeit und Ruhe nehmen für diese Musik. Das ist nicht bloß eine andere Pop-Cover-Platte, sondern das sind lauter Aufnahmen, die der Sängerin und ihren Mitmusikern sehr am Herzen liegen, was man in jedem Ton und in jeder Pause hört.
Von den hier versammelten Aufnahmen sind wohl am leichtesten zugänglich und deshalb als Anspieltips geeignet:
Nr. 1, "Love Is Blindness" vom "New Moon Daughter"-Album, ein U2-Song, der völlig umgekrempelt wird und dessen Original man nicht zu kennen braucht, wenn man diese Version hier hat.
Nr. 3, "Fragile" vom 2005er "Glamoured", die bekannte Radionummer von Sting, die in Cassandra Wilsons Version eine nicht für möglich gehaltene Versinnlichung und emotionale Vertiefung erfährt.
Nr. 6, "The Weight" vom 2002er "Belly Of The Sun", die rumpelige Originalversion von The Band wird bei Cassandra Wilson durch eine wunderbar leichtfüßige, gleichzeitig schwermütig wärmende Version ersetzt, von der man jahrelang einen Ohrwurm hat.
Insgesamt ein schöner Einstieg, der hoffentlich Wilson-Neulingen Lust auf mehr macht.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung COMPILATION!, 24. April 2009
Von 
A. Russy - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Closer to You: the Pop Sides (Audio CD)
Nur drei Punkte dafür, obwohl ich alle CDs von ihr habe?
Ich finde, daß der Hinweis darauf, das dies hier "nur" eine Zusammenstellung von Songs, die alle bereits erschienen sind, ein klein wenig unter den Tisch fällt.
Ich habe mich so gefreut über die neue CD, daß ich das überlesen habe, der Titel ist auch nicht unbedingt ein Hinweis.
Also: empfehlenswert, weil C.W. in Bestform, überflüssig für alle, die schon Fans sind und alles schon kennen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ressourcenverschwendung, 10. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Closer to You: the Pop Sides (Audio CD)
Es ist ja nicht so, dass Cassandra Wilson eine schlechte Stimme hätte; singen kann sie zweifellos. Wenn sie beispielsweise bei "The Weight" ohne Vorwarnung mit voller Wucht ihren gewaltigen Stimmumfang ausreizt, dann wäre es eine Lüge zu behaupten, dass mich das kalt ließe. Jaaaa, und wenn die Percussions von Cyno Baptista und Jeffrey Haynes für eine mal lässige, mal verheißungsvoll coole Bossanova-Atmosphäre sorgen, dann ist Polen wirklich nicht verloren.
Die Bands auf diesem Album (Aufnahmen von 1993-2006) sind handverlesen, da stimmt soweit alles, kein Misston weit und breit. Bei diesen Namen ist das zwar auch nicht anders zu erwarten, aber schön ist's doch. Zu schön. Und viel zu gefällig, um nicht zu sagen: beliebig. Das ist nämlich die Crux bei diesem Album: Cassandra Wilson spielt hier Coverversionen von allem ein, was gut und teuer ist in Pop, Soul und Country; fast lauter Heuler, bei denen man sich schon was einfallen lassen sollte, wenn man sich an sie wagt. Manchmal gelingt ihr das. Manchmal...
Ihr Beinahe-Solo "I Can't Stand the Rain", nur begleitet von Chris Whitley an der Gitarre, ist phantastisch, gerade weil's ganz anders, noch viel archaischer klingt als bei Booker T. & The MGs oder bei Tina Turner. Fast ebenso fein klingt das anschließende "Lay, Lady Lay", mit deutlichen Jazz- und Latin-Anklängen, lässig, ohne beliebig zu werden. Am besten sind Cassandra Wilson die Songs gelungen, denen sie einen markanten Latin-Rhythmus unterlegt, oder bei denen sie ihren Stimmumfang ausreizen kann -- siehe bzw. höre "Last Train to Clarksville". Wenn sie hingegen z.B. die ursprünglich geradlinigen "Wichita Lineman" und "Time after Time" zu einem Gedudel jener Art verwurstet, das man aus diesen "Schmusejazz"-CDs vom Ramschtisch kennt, dann weiß man, dass es diese Versionen nie zum Klassiker bringen werden, wenn alles mit rechten Dingen zugeht.
Wenn nun eine dermaßen fähige Sängerin wie Cassandra Wilson mit einer dermaßen hochkarätig besetzten Band ein Album mit elf Coverversionen aus dem Pop-Allerheiligsten herausbringt, von denen nur vier (The Weight, Lay Lady Lay, Last Train to Clarksville, I Can't Stand the Rain) Klasse haben -- dann nenne ich das Ressourcenverschwendung. Meinen dritten Stern verdankt diese CD ausschließlich den guten "The Weight" und "Last Train to Clarksville", und den beiden herrlichen "I Can't Stand the Rain" und "Lay, Lady Lay".
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Closer to You: the Pop Sides
Closer to You: the Pop Sides von Cassandra Wilson (Audio CD - 2009)
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