896 von 914 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Perfekte Reisekamera mit herausragender Bildqualität
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Beim Streifzug durch die Wunderwelt der Technik stößt man gelegentlich auf Produkte die wirklich gelungen sind, die SX200is ist so ein Ding.
Schaltet man die Kamera ein so fährt das Objektiv aus und der Blitz popt hoch.
Will man jetzt ein Foto machen so drückt man den Auslöser der Kamera bis zum ersten Druckpunkt herunter und die Kamera...
242 von 257 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kompakte Megazoom-Kamera mit vielen Funktionen und mittelmäßiger Bildqualität!
Canon hat einen interessanten Nachfolger für seine Super-Zoom-Kamera SX 110 veröffentlicht: die Canon SX 200 IS. Die Ziffernfolge lässt schon erahnen, dass die Änderungen/Verbesserungen doch etwas größer sind, als nur die Erhöhung der Megapixel-Zahl. Neben der inzwischen 12 Megapixelauflösung (trotz gleich kleinem CCD-Sensor der SX 110) punktet die Kamera mit ihrem neuen...
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Beim Streifzug durch die Wunderwelt der Technik stößt man gelegentlich auf Produkte die wirklich gelungen sind, die SX200is ist so ein Ding.
Schaltet man die Kamera ein so fährt das Objektiv aus und der Blitz popt hoch.
Will man jetzt ein Foto machen so drückt man den Auslöser der Kamera bis zum ersten Druckpunkt herunter und die Kamera fokussiert. Dabei werden im rückwärtigen Display ein oder mehrere kleine Rechtecke eingeblendet die jene Bildpartien kennzeichnen, die sich die Kamera zum Scharfstellen ausgesucht hat. Diese automatische Auswahl der Kamera ist fast immer richtig. Will man den Fokuspunkt für außergewöhnliche Motive selbst auswählen, so stellt man vom Modus Automatik" auf Programmautomatik" um; jetzt wird ein mittiges Fokus-Rechteck (Größe einstellbar) im Display angezeigt und man hat die freie Wahl worauf man scharfstellen will. Erkennt die Kamera beim Scharfstellen ein Gesicht, so wird darauf scharfgestellt. Ich habe eine Versuchsaufnahme gemacht, bei der sich im Abstand von einem Meter im Vordergrund die Äste eines Strauches befanden, im Abstand von 5 Metern jedoch eine Person. Die Kamera hat einwandfrei auf die Person scharfgestellt und die Äste beim Fokussieren ignoriert.
Außerdem analysiert die Kamera beim Betätigen des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt das Motiv für die Belichtung selbständig. Bisher war ich es gewohnt, daß man an Kompaktkameras neben dem üblichen Automatikprogramm und ggf. manuellen Einstellmöglichkeiten auch verschiedene Motivprogramme einstellen konnte. Die SX200is sucht sich diese jedoch selbst aus. Anhand von Motiventfernung, Helligkeit, Kontrast, Bildinhalt usw. wählt die Canon selbständig eines von 18 verfügbaren Motivprogrammen. Im rechten oberen Eck des Displays wird ein Symbol des Motivprogramms angezeigt, für das sich die Kamera entschieden hat, z.B. Landschaftsaufnahme, Nachtaufnahme, Personen usw. Der Clou: Wenn man nah an ein Motiv herangeht stellt die Kamera automatisch auf Makro! Und wenn man die Kamera auf ein Stativ schraubt wird das auch erkannt und sie läßt jetzt auch Langzeitaufnahmen im Automatikmodus zu.
Die Fähigkeit der Kamera, sich selbst passende Motivprogramme auszusuchen bezeichnet Canon als Scene-Detection-Technonogy". Um nachzuvollziehen was da genau passiert habe ich eine Reihe von Versuchsaufnahmen gemacht.
Photographiert man einen Garten im Schatten in 28mm Weitwinkeleinstellung und zoomt dann in die Teleposition, so erhöht die Kamera die ISO-Empfindlichkeit und verkürzt dafür die Verschlußzeit. Das ist nicht dumm, denn wie man weiß ist die Verwackelungsgefahr bei Teleaufnahmen größer und wird durch die verkürzte Verschlußzeit minimiert.
Photografiert man Objekte im Gegenlicht so schaltet die Kamera automatisch einen Aufhellblitz zu, sofern sich das Objekt in Blitzreichweite befindet.
Richtet man das Objektiv auf Personen so wird das von der Canon erkannt. Am Kameradisplay werden um die Köpfe der Personen jetzt Rechtecke gebildet und die Kamera stellt die Aufnahmedaten so ein, daß die Gesichter richtig belichtet sind.
Trickreich ist auch die Blitzfunktion wenn zwar noch etwas Hintergrundlicht, z.B. bei Dämmerung oder in Innenräumen vorhanden ist, dies aber nicht ausreicht um das Hauptmotiv gut auszuleuchten. Eine normale Kamera würde jetzt 1/60 Sec. Verschlußzeit einstellen und drauflos Blitzen. Das hat dann zur Folge, daß der Vordergrund hell und der Hintergrund dunkel ist. Die SX200is erhöht in so einem Fall den ISO-Wert, stellt 1/15 Sec. Verschlußzeit ein und synchronisiert den Blitz womöglich auf den zweiten Verschlußvorhang. Dadurch wird sowohl Hintergrund wie auch Vordergrund richtig belichtet - nicht schlecht.
Überhaupt ist der Popup Blitz eine bemerkenswerte Sache. Schaltet man die Kamera ein so fährt er automatisch aus und lädt sich sofort auf, sodaß er immer betriebsbereit ist (kann man auch abschalten). Richtet man jetzt bei wenig Licht die Kamera auf ein Motiv so kann man hinten am Display sehen, daß jetzt geblitzt werden soll. Wenn man das nicht wünscht, drückt man den Blitz mit dem Zeigefinger der linken Hand einfach herunter, das geht federleicht, jetzt erlischt das Blitzsymbol und die Canon erhöht dafür die Empfindlichkeit, sodaß man trotzdem ein richtig belichtetes Bild bekommt. Will man das Blitzen wieder zulassen so nimmt man den Finger weg und der Blitz kommt wieder hoch. Das ist eine ziemlich clevere Art und Weise den Blitz zu- bzw. abzuschalten, viel bequemer als das Klicken durch Menüs. Wenn man die Kamera ausschaltet fährt der Blitz automatisch wieder ein und weg ist er.
Der Autofokus arbeitet kontinuierlich und stellt auch auf Personen oder Objekte scharf die sich auf die Kamera zubewegen, die Bildstabilisierung der Kamera vermeidet verwackelte Fotos sehr effektiv.
Zu all diesen Funktionen kommt noch nach gemachter Aufnahme der DIGIC Prozessor, der dunkle Partien des Bildes mittels i-Contrast Funktion aufhellt, rote Augen eliminiert und auch sonst je nach Aufnahmeprogramm verschiedene Bildverbesserungen vornimmt die ich nicht alle nachvollziehen kann.
Bemerkenswert ist übrigens das stufenweise Vorgehen der Kamera bei Gegenlichtaufnahmen, z.B. wenn man eine Person im Vordergrund gegen den Stand der Sonne photographiert. Solange der Motivkontrast nicht zu hoch ist, versucht die Canon die Person im Vordergrund mit der i-Contrast-Funktion (Aufhellung dunkler Bildpartien) richtig zu abzubilden. Ist der Helligkeitsunterschied jedoch so groß daß die Softwareaufhellung nicht ausreicht, schaltet sie den Blitz zu, und zwar auch bei strahlendem Sonnenschein. Ich habe eine Person bei Gegenlicht mit den Aufnahmedaten ISO 160 - Blende 3,4 - Verschluß 1/400 Sekunde aufgenommen und die Kamera hat geblitzt. Ergebnis: Sowohl die Person im Vordergrund wie auch der Hintergrund sind einwandfrei belichtet. Deshalb rate ich für alle Standard-Aufnahmesituationen davon ab, den Blitz auszuschalten oder runterzudrücken.
Das Ergebnis all dieser technischen Finessen des Auto-Modus sind knackscharfe und richtig belichtete Bilder. Es sind dies die bisher besten Bilder die ich je mit einer Automatikkamera geschossen habe und das erste Mal bin ich mit der Automatikfunktion einer Kamera wirklich zufrieden. Meine Versuche durch manuelle Einstellung zu besseren Bildern zu kommen waren wenig erfolgreich.
Unter den Kundenbildern habe ich verschiedene Aufnahmen eingestellt, alle Freihand und im grünen Automatikmodus gemacht. Sie sind alle unbearbeitet und so, wie sie die Kamera auf die SD-Karte geschrieben hat. Ausnahme: 3 Aufnahmen, Bilder I2-I4. Die Kamera hellt Dämmerungsaufnahmen stark auf, bei diesen 3 Bildern habe ich die Helligkeit in Photoshop auf Minus 50% gestellt um die originale Lichtstimmung wieder herzustellen. Bei meinen Bildern kam es mir nicht so sehr darauf an besonders schöne" Aufnahmen zu zeigen, sondern die Kamera bei der Arbeit in Extremsituationen, wie ISO 3200, maximale Brennweite mit 48x Digitalzoom usw. Bei den Bildern kann man auch sehen, wie man die Kamera am Besten hält wenn der Blitz ausgefahren ist.
Jedenfalls ist diese neue Generation einer Kameraautomatik in meinen Augen ein Meilenstein der Kameratechnik. Zur SX200is habe ich verschiedene Testberichte gelesen die alle enttäuschend sind, weil dort auf dieses neue Feature überhaupt nicht eingegangen wird, man hat den Eindruck die Tester haben sich mit dem Gerät nicht wirklich beschäftigt. Lediglich einigen Rezensenten hier scheint das aufgefallen zu sein. So ist hier zu lesen, man würde bei unterschiedlichsten Bedingungen immer gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen (Maik Zierold), es kämen immer super scharfe Bilder mit natürlichen Farbtönen zustande (Matthias), es gäbe sogar in schwach beleuchteten Räumen und im Dämmerlicht absolut top Ergebnisse (S. Blumenschein) und der Rezensent hello" schreibt, diese Automatik sei genial und widmet ihr einen ganzen Absatz. Diese Beobachtungen meiner Vorrezensenten kann ich bestätigen.
In einer Rezension werden Fokussierungsprobleme im Tele-und Makrobereich beklagt. Der Scharfstellbereich der Kamera ist abhängig von der Zoomstellung des Objektivs und wird hinten am Display der Kamera angezeigt. So liegt z.B. die Naheinstellgrenze bei Brennweite 90mm (KB) bei einem Meter. Versucht man jetzt auf 70cm scharfzustellen, dann funktioniert das nicht. Der Makromodus funktioniert nur in 28mm-Stellung des Objektivs. Zieht man bei Makro am Zoomhebel, was der Rezensent wohl gemacht hat, kann die Kamera nicht mehr scharf stellen.
Insgesamt gibt es die Aufnahmemodi Easy-Automatik, Automatik (grün), Programmautomatik, Zeit- und Blendenautomatik, maueller Betrieb sowie verschiedene Motivprogramme inclusive Makro (2-50cm) und Super-Makro (0-2cm). Während man bei Easy-Automatik praktisch keine Eingriffsmöglichkeiten hat, erweitern sich diese schrittweise je weiter man sich in Richtung manueller Betrieb bewegt. Die manuellen Einstellmöglichkeiten stehen der Canon G10, dem Spitzenmodell der Canon Kompaktklasse, kaum nach, man kann jedoch keine RAW-Aufnahmen machen, es gibt keinen optischen Sucher und auch keinen Blitzschuh zum Aufstecken von Blitzgeräten.
Bemerkenswert ist, daß die Bilder bei hohen ISO Werten kaum (fast hätte ich geschrieben: kein") Rauschen zeigen, und das ohne aggressive Glättung von Bilddetails. Die SX200is ist in dieser Disziplin besser als jede andere Kamera die ich bisher hatte. Unter den Kundenbildern habe ich die Aufnahmen F1 und F2 eingestellt, die mit ISO 3200 aufgenommen wurden. Derart geringes Bildrauschen hätte ich bei einer Spiegelreflexkamera für 2000 Euro erwartet, nicht jedoch bei einer Kompakten.
Die nutzbare Brennweite reicht von 28mm Weitwinkel bis 1344mm Tele. Sie ergibt sich aus dem mechanischen 12-fach Zoom von 28 bis 336mm und dem darauf aufsetzenden Digital-Zoom bis insgesamt 48x. Mir ist natürlich klar, daß allein beim Wort Digitalzoom" einige hier die Stirn runzeln werden. Ich hätte da früher auch gerunzelt, jetzt nicht mehr. Man sehe sich hierzu meine Kundenbilder H1 bis H3 an, die freihand mit 1344 mm Brennweite aufgenommen wurden und es bilde sich jeder selbst ein Urteil. Man mag nun sagen, daß diese Aufnahmen einen gewissen Texturverlust aufweisen, also einen Verlust an Bilddetails. Das ist richtig, aber wir reden hier von einer Kompaktkamera für gut 300 Euro. Will jemand für die Zeitschrift Nature" eine Fotostrecke von afrikanischen Löwen bei der Mittagssiesta produzieren, wird er sich vermutlich für ein anderes Kamerasetup entscheiden das mehr Details liefert. Das wäre dann eine Spiegelreflexkamera für mehrere tausend Euro plus ein Objektiv zum doppelten Preis der Kamera. In einem Punkt wäre die kleine Canon jedoch sogar in dieser Aufnahmesituation überlegen, man kann im Menü nämlich das Auslösegeräusch beim Photographieren im Gegensatz zu einer SLR komplett abschalten, was die Gefahr des Entdeckt- und Gefressenwerdens durch die Löwen minimiert.
Canon gibt an, man könne mit einem vollgeladenen Akku 280 Aufnahmen machen oder die geschossenen Bilder 5 Stunden wiedergeben. Das könnte hinkommen. Die Anschaffung eines zweiten Akkus wird sich jedoch auf jeden Fall lohnen, denn kommt man nach einem Ausflug nach Hause und der Akku ist leerphotographiert, hat man keinen Strom mehr um sich die Bilder anzusehen. Oder man kauft sich das für diese Kamera erhältliche Netzteil ACK-DC30.
Womit ich zunächst nicht so gut klargekommen bin ist die Haptik der Kamera, für meine Grobschlächtigkeit ist sie recht filigran, da gefällt mir das Brikett-Design der Canon G10 besser. Meine Frau ist genau anderer Meinung, sie mag die SX200is, weil sie überall so schön glatt und abgerundet ist und ohne zu zicken in die Handtasche und wieder heraus gleitet.
Die SX200is macht auch Videoaufnahmen in 3 wählbaren Qualitätsstufen, u.a. in HD Qualität. Maximale Aufnahmelänge 30 Minuten am Stück oder 4 Gigabyte. Beim Aufnehmen steht ein 4-fach Zoom zur Verfügung. Die Videos kann man sich auf dem Kameramonitor und am Computer ansehen, oder man verbindet die Kamera einem Fernseher. Das geht mit einem Component-Kabel (liegt bei) oder mittels HDMI-Kabel mit einem HD-Fernseher. Dazu braucht man nicht unbedingt ein Original Canon Kabel (im Lieferumfang der Kamera nicht enthalten), ein Standard Mini-HDMI zu HDMI Kabel tut es auch. Ich empfehle das 3-Meter Kabel von Purelink, Amazon Produktnummer asin B0011ECKCK. Dieses Kabel ist einigermaßen schlank und flexibel, sehr teure und hochwertige Kabel sind sehr dick und starr und stören beim Handling. Bild und Ton von HD-Videoaufnahmen sind für so eine kleine Kamera sehr gut, wobei das eingebaute Mikrophon empfindlich auf Windgeräusche reagiert. Als Aufnahmemedium verwende ich eine Transcend 16GB SDHC Karte class 6, da passen über 5000 Fotos in höchster Auflösung drauf oder eineinhalb Stunden HD-Film. Filme werden von der Karte ohne Ruckeln oder Aussetzer abgespielt. Auch Fotos werden von der Kamera übrigens via HDMI-Kabel auf den Fernseher ausgegeben, das sieht dann schon sehr schickt aus. Das Bild wackelt und flimmert kein bißchen, steht da wie eine 1. Auch als Aufnahmemonitor (!) kann man einen Fernseher verwenden, wenn die Kamera damit verbunden ist.
Unglücklich ist nach meiner Meinung das schnelle Vor- und Zurückspulen von Videos gelöst. Man muß dazu den Func/Set Knopf gedrückt halten, dabei wird die Spulgeschwindigkeit immer schneller. Wenn man den Knopf losläßt bleibt das Video stehen. Viel besser wäre es man könnte ein Video bei der Suche nach einer bestimmten Passage mit Tempo 2x, 5x, 10x in konstantem Tempo ablaufen lassen. Auch eine Marker-Funktion bei Videos wäre hilfreich. Hier sollte Canon bei einem Softwareupdate nachbessern.
Diese Kamera hat meinen Umgang mit Bildmaterial (für die Profis unter uns: den Workflow) gründlich verändert. Bisher habe ich vollphotographierte SD-Karten immer auf den Computer übertragen um sie dann dort weiterzuverarbeiten. Im größeren Kreis wurden die Bilder nur dann angesehen, wenn ich mir die Arbeit gemacht habe aus den Bildern eine Diashow auf DVD zu produzieren. Jetzt ist das anders. Wir machen einen Ausflug nach Salzburg und alles was nicht niet- und nagelfest ist wird photografiert / gefilmt. Dann kommen wir nach Hause, stöpseln die Kamera an den HD-Fernseher an und machen uns ein Fläschchen Rotwein auf. Die Diashow nebst Filmen spielt dann die SX200is von alleine ab, und das in HD-Qualität..
Die von Canon mitgelieferte Software Camera Solution habe ich nicht installiert, ich habe immer Angst mein System mit zuviel Software zuzumüllen. Mein Computer mit Windows XP SP3 erkennt die Canon als Kamera sobald man die Geräte mit dem USB-Kabel verbunden hat, jetzt kann man mit dem normalen Windows-Explorer Bilder von der Kamera auf den Computer kopieren oder verschieben. In die andere Richtung geht das übrigens nicht, es funktioniert jedoch angeblich mit der Canon Software. Auf Seite 27 der Softwareanleitung steht: Wenn Sie die Kamera anschließen und Camerawindow einblenden.....(können Sie) Bilder auf die Speicherkarte übertragen". Wenn das also geht, kann man beliebige Bilder die man auf seinem Rechner hat auf die SX200is übertragen und damit eine Diashow via HDMI-Kabel auf einem HD-Fernseher abspielen - auch kein schlechtes Feature.
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Fazit: Die Domäne dieser Kamera sind Automatik-Fotos in herausragender Qualität auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, gepaart mit der Möglichkeit HD-Videos aufzunehmen. Damit ist sie für mich die perfekte Allround Ausflugs- und Reisekamera. Sie ist meine Kaufempfehlung für all jene, die Spaß an perfekten Bilder haben ohne sich darum kümmern zu wollen, wie diese zustande kommen. Entdeckt man beim Bilderschießen dann die Photographie als Hobby, so ist die Beschäftigung mit den vielfältigen Möglichkeiten der manuellen Aufnahmesteuerung ein Kann, jedoch kein Muß.
Ich bin mit der Canon jedenfalls sehr zufrieden. Sicher gibt es größere Kameras die manches besser können, aber wohl kaum eine die so viel so gut kann wie die SX200is.
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Ich habe mir lange überlegt was ich zur Canon SX200IS noch schreiben könnte. Schlussendlich habe ich mich nun doch hingesetzt und schreibe meine erste Rezension. Hoffentlich hilft es einigen dabei sich eine Meinung zu bilden.
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Nachdem ich wirklich schon viele Kameras probiert, und auch schon besessen habe, bin ich jetzt zum ersten Mal wirklich zufrieden. Meine letzte Kamera vor der Canon war die TZ3. Die war eigentlich nicht schlecht und hat auch die TZ5, die mich gar nicht überzeugt hat, überlebt.
Nun kam also die TZ7 auf den Markt. Diese wurde viel gelobt und bekam gute Bewertungen. Da ich aber die Schwächen meiner TZ3 sehr gut kenne, wusste ich auch was ich gerne besser gehabt hätte. Nur kurz zusammengefasst was mich an der TZ3 störte. Rauschverhalten ab ISO 400 (manchmal schon 200), Restlichtaufnahmen waren eigentlich nie besonders (ohne Blitz kaum brauchbar, mit Blitz nur bedingt gut ausgeleuchtet), Außenaufnahmen bei schlechtem Licht erforderten viel Feingefühl. Es gibt noch einige andere Dinge, aber wie man schon sieht es läuft darauf hinaus wie die Kamera sich bei schwierigen Lichtverhältnissen verhält.
Nun habe ich lange gelesen und probiert, und eigentlich war die TZ7 relativ schnell uninteressant. Im Prinzip waren für mich nur die Ergebnisse der Fuji 200EXR und eben der Canon SX200 IS gut bis sehr gut.
Der Grund warum ich die Canon behalten habe war dann doch der Zoom. Man gucke sich nur die Aufnahmen vom Mond, die ich mit dieser Kamera gemacht habe, an. Ich bin immer noch beeindruckt, dass das funktioniert hat. In der Originalauflösung sind die Aufnahmen noch wesentlich besser. Allerdings musste ich für bestmögliche Ergebnisse auf den manuellen Modus zurückgreifen. Etwas das ich bei meiner Panasonic immer vermisst habe. Natürlich braucht eine Kompaktkamera auch eine gute Automatik, aber
gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen möchte man doch gerne selber einstellen können.
Trotzdem sei hier erwähnt das die Automatik beeindruckend "intelligent" ist. Makromodus, Landschaftsaufnahmen, Gegenlichtaufnahmen und, was mir besonders aufgefallen ist, die Gesichtserkennung - alles wird anstandslos erkannt und eingestellt. Die Ergebnisse der Automatik können sich wirklich sehen lassen. Es gibt dafür schöne Beispiele bei den Kundenbildern.
Ansonsten gibt es neben der Automatik (eigentlich gibt es sogar 2) den obligatorischen SCN-Modus (Szenenmodus). Neben den üblichen Verdächtigen wie Sonnenuntergang, Schnee, Laub etc. gibt es da auch einen High-ISO-Modus der diesen Namen wirklich verdient. Bei ISO 3200 und 2MP lassen sich damit bei sehr wenig Licht noch gute Aufnahmen machen. Für 10x15 Bilder ist das durchaus nutzbar.
Zwei weitere interessante Einstellungen sind die Zeit- und die Blendenautomatik. Das heißt Sie wählen z.B. eine Belichtungszeit, und die Kamera wählt Blende und ISO automatisch. Die Blendenautomatik funktioniert genau so, nur das Sie die Blende selber wählen. Das sind wirklich beeindruckende Möglichkeiten die ich in diesem Umfang so noch nie gefunden habe. Gerade für Einsteiger ist das sehr interessant, weil sie zwar eine sehr gute Automatik haben aber trotzdem mit den manuellen Programmen probieren und Erfahrung sammeln können.
Nun noch ganz kurz zu den negativen Punkten..........
Also ganz ehrlich. Bis jetzt fehlt mir eigentlich nur ein 3:2 Modus. Zwar kann die Kamera entsprechende Balken einblenden, aber das Foto landet trotzdem in 4:3 auf der SD-Karte.
Und was ist mit den hier immer wieder genannten Kritikpunkten? Also ich will niemandem vorschreiben welche Prioritäten er setzt. Aber:
1. Jeder der den aufpoppenden Blitz kritisiert hat die Möglichkeiten die sich dadurch ergeben nicht verstanden. Kein "wühlen" im Blitzmenü für an oder aus oder oder oder. Zeigefinger drauf und die Kamera weiß das ohne Blitz fotografiert werden soll und stellt alles entsprechend neu ein. Einfach und genial. Jeder der das kritisiert, sollte sich wirklich mit den Vorteilen die sich dadurch ergeben befassen. Ganz nebenbei verdeckt so auch nicht versehentlich der rechte Mittelfinger den Blitz wie bei vielen anderen Kameras. Ich denke das Phänomen kennen auch viele.
2. Klappernde optischer Bildstabilisator. Hallo? Ich würde den IS mit einem Akkuschrauber festziehen. Nein im Ernst. Das ist etwas pro Qualität und nicht dagegen! Aber wenn man/sie lange und kräftig genug schüttelt erledigt sich das Problem auch von alleine. Bitte diese Rezension am Besten freiwillig löschen.
3. Jemand hat den Makromodus bemängelt. Ich möchte das jetzt nicht lange auswerten. Wer aber für den Makromodus in den Telebereich zoomt, sollte sich mit Kritik wirklich zurückhalten. Ganz nebenbei bewertet dieser Rezensent die TZ6 mit 5 Sternen, bemängelt aber dort den Makromodus überhaupt nicht. Es gibt noch mehr Ungereimtheiten in dieser Rezension. Ich habe aber das Gefühl es mangelt dem Rezensenten grundsätzlich an Objektivität. Die TZ6 kostet fast das Gleiche wie die SX200IS, kann dieser aber in keinster Weise das Wasser reichen. Man sollte sich nur die Kundenbilder dort angucken....
4. Videofähigkeiten. Ich verstehe diejenigen die sich solche Kameras tatsächlich wegen der Videofunktionen kaufen nicht wirklich, aber nun gut - jedem das seine. Trotz allem sind die Aufnahmen in 720p wirklich gut, und sollten eigentlich für jeden Film auf DVD reichen. Wem es tatsächlich um HD geht, dem sei hier jedoch in eine richtige HD-Videokamera (mit 1080i/p) empfohlen. Auch wegen des Tons der bei diesen Cams nicht an die Qualität echter Videokameras heranreicht. Aber wer möchte - bitte. Es geht.
5. Akkulaufzeit. Irgendjemand schrieb er schafft nur 100 Bilder. Das ist bei mir nach einer Vollladung nicht der Fall. Ich komme weit über die 100. Zur Zeit bin ich bei knapp 200, und der Akku hält immer noch durch. Also das sollte doch sehr weit reichen.
Jetzt habe ich aber schon mehr geschrieben als gewollt. Darum nur noch kurz mein Fazit.
Ich bin wirklich lange auf der Suche nach einer sehr guten kompakten Kamera gewesen. Ich habe nie verstanden warum man für etwas höhere Ansprüche an die Fähigkeiten einer Kamera immer an DSLRs verwiesen wird. Sicherlich sind damit noch bessere Aufnahmen möglich, aber ich bin nicht gewillt immer auf Verdacht diese Riesendinger und am besten mehrere Objektive mitzuschleppen. Canon zeigt mit dieser Cam das meine Wünsche nicht so weltfremd waren. Endlich!
Ich kann jedem der sich in dieser Rezension wieder findet, diese Kamera guten Gewissens empfehlen. Wirklich ein ganz tolles Stück Hardware.
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Da ich seit ca. 40 Jahren fotografiere (vorwiegend mit Spiegelreflexkameras, seit 2003 digital), glaube ich, einiges von der Materie zu verstehen. Da es mir heuer zu umständlich geworden war, meine schwere Ausrüstung (Nikon D300 + Objektive) zu einem Strandurlaub mitzunehmen, habe ich mich entschlossen, mir eine kleine Digitalkamera zuzulegen. Da ich außerdem häufig Radtouren unternehme, wäre so ein kleines Ding ideal, dachte ich. Nach langem Suchen bin ich schließlich bei der Canon SX200 IS gelandet. Und das, obwohl ich eigentlich überzeugter Nikon-Fotograf bin... Ich wollte eine Kamera, mit großem Zoom, vernünftiger Auflösung (10 Megapixel hätten wohl auch gereicht, aber nun sind es eben 12 geworden) und manuellen Einstellmöglichkeiten. Und eine halbwegs anspruchsvolle Videofunktion sollte auch integriert sind.
Für die Wahl ausschlaggebend waren für mich Testfotos, die ich mir aus dem Internet heruntergeladen habe. Und als ich die Kamera dann selber ausprobieren konnte, war ich wirklich begeistert von der Qualität der Bilder. Natürlich ist es keine Spiegelreflex, und in den Details (bei 100% Auflösung am Computerbildschirm) sieht man, dass der Sensor eben sehr klein ist. Aber bei Ausdrucken (bis ca. 30x40 cm) und bei normalem Betrachten am Monitor ist davon kaum etwas zu sehen.
Ich verwende zwar sehr viel die manuellen Einstellmöglichkeiten, aber auch von den Automatikfunktionen war ich positiv überrascht. Sehr hilfreich der Stitch-Assistent (für Panoramabilder). Auch die Videos werden ganz gut. Der Ton könnte allerdings etwas besser sein.
Insgesamt ist es für mich die ideale Zweitkamera, für Anlässe wie Urlaub, Feiern + Feste, Radtouren usw. Natürlich werde ich weiterhin vorwiegend die Spiegelreflexkamera verwenden. Denn bei allen Einstellmöglichkeiten, die die Canon SX200 IS bietet: Eine vernünftige Tiefen-(un-)schärfe ist damit nicht zu realisieren - dazu ist der Blendenbereich einfach zu eng. Auch ist es schade, dass kein RAW-Format integriert ist. Da könnte man beim Nachbearbeiten am Computer doch noch einiges mehr herausholen. Doch die RAW-Kameras sind allesamt ein ganzes Stück größer - und das ist das, was ich eben nicht wollte.
Im Fazit ist die Powershot SX200 IS eine digitale Kompaktkamera, an der man sehr viel Freude haben kann. Meine Familie jedenfalls war von vielen Bildern unseres letzten Urlaubs regelrecht begeistert. Vor allem, weil man die Kamera überall hin mitnehmen kann. Mit der Spiegelreflex wären manche Schnappschüsse einfach gar nicht zustande gekommen, weil ich sie nicht dabei gehabt hätte. Aber auch manche Landschaftsaufnahmen sind so gut geworden, wie ich sie einer Kompaktkamera für unter 300 ¤ nie zugetraut hätte!
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Die Canon Powershot SX200 IS ist eine hervorragende Kamera für den "Alltag" eines Freizeitfotografen. Bevor ich mich für diese Kamera entschieden habe, haben zwei Konkurrenzmodelle den Weg zurück ins Geschäft gefunden. Somit möchte ich in dieser Rezenzion auch den Vergleich zu den beiden Wettbewerbern, der Panasonic TZ7 und der Casio EX-H10 darstellen.
Da die Fakten jedem interessierten bekannt sein dürften, möchte ich hierauf nicht weiter eingehen. Auch im Vergleich zu den Wettbewerbern herrscht fast Gleichstand: Die Canon hat etwas weniger Weitwinkel, dafür deutlich mehr Zoombereich, als die beiden oben genannten Konkurrenten. Dafür steht misst fast 1 cm mehr in der Tiefe als die Casio und ca, 0,5 cm mehr als die Panasonic. Hier ist auch einer der größten Nachteile dieses Modells begründet: die Kamera ist nur noch grenzwertig hosentaschentauglich, zumal das Objektiv deutlich hervorsteht und seitlich nicht abgeflacht ist. Da hat zumindest die Casio einen entscheidenen Vorteil. Sie verschwindet locker in jeder Hosentasche und läßt sich dank guter Form auch leicht wieder herausholen!
Dennoch kann auch die Canon in den Taschen einer Jeans verstaut und dort ohne Behinderungen transportiert werden. Auf Urlaubsreisen ist zudem i.d.R. eine weitere Tasche dabei, dann spielt das ohnehin eine untergeordnete Rolle.
Die Batterie der Kamera überzeugt ebenfalls auf der ganzen Spur. Sicher, die Casio (fast 2000 mAh) ist hier der Standard, die Batterie der Canon kann mit gut 500 Fotos pro Ladung (meine Erfahrung) aber auch überzeugen. Zudem sind Ersatzbatterien für unter 10 EUR zu bekommen. Die Panasonic war hier deutlich problematischer, da die Batterie häufig schon nach 200 Bildern nachgelassen hat und dank neuer Firmware nur die sehr Originalbatterien als Ersatz funktionieren.
Die Haptik der Canon kann sich mit der Casio messen, die ebenfalls auf halbwegs hocherwertiges Platik setzt. Die Panasonic spielt hier in einer ganz anderen und höherwertigeren Liga. Die Canon neigt schonmal zu "knarzen", was mich persönlich - ich filme nicht - nicht weiter stört. Wer filmt könnte diese Geräusche jedoch störend auf der Aufnahme aufzeichnen. Ansonsten macht die Canon einen soliden und durchdachten Eindruck. Das Zoom ist feinfühlig zu regulieren und das jog-dial Rad auf der Rückseite macht die Navigation durch Menüs sehr angenehm. Zudem ist ein Knopf auf der Rückseite frei programmierbar. Hier kann der Nutzer selbst eine präferierte Funktion hinterlegen. Da ich gerne mit ISO-Werten spiele, nutze ich ihn dafür.
Bei der Bildqualität kann die Kamera gänzlich überzeugen. Bilder im Innenraum sind stets gut und ausreichend beleuchtet. Bis ISO 400 ist die Bildqualität sehr gut. Störendes Rauschen wird erst bei Vergrößerung am Bildschirm sichtbar. Dabei wählt die Kamera im Automatikmodus stets eine gelungene Einstellung, mit leichter Tendenz zur Überbelichutung. Hier ist es hin- und wieder angeraten, entweder von Hand die Belichtungszeit zu reduzieren oder eine Helligkeitskorrektur vorzunehmen. Beides und das ist eine klare Stärke der Kamera läßt sich von Hand einstellen. Insbesondere die manuelle Einstellung von Belichtung, ISO und Blitzstärke kann erfreulich unterschiedliche Resultate hervorbringen. In dieser Disziplin kann sich die Kamera von den Wettbewerbern deutlich absetzen. Die Casio hat lediglich die Automatik und paar für mein Empfinden wenig wirksame best shot Programme. Die Kamera macht jedoch dafür meist sehr brauchbare Aufnahmen, die eine Korrektur überflüssig machen. Bis ISO400 sind die Bilder zudem sehr klar, aber im Detail überdeutlich weichgezeichnet oder entrauscht. Das ist einer Hauptkritikpunkte an dieser Kamera.
Die Panasonic wiederum kommt bei Dunkelheit mit Blitzlicht nicht so recht zurecht. Die meisten Bilder sind deutlich unterbelichtet und lediglich das direkt angestrahlte Objekt ist farblos aufgezeichnet. Details im Hintergrund gehen unter, obwohl die Kamera über eine long syncro Funktion verfügt, die eine lange Belichtungszeit auch bei Blitzeinsatz ermöglicht.
Die Funktion benötigt die Canon nicht, da sich die Einstellung ohnehin von Hand vornehmen läßt.
Bei Tageslicht wiederum sind die Canon und Panasonic gut, während die Casio nach meinem Empfinden weniger überzeugen konnte. Grund dafür ist erneut der Weichzeichner, der selbst ISO64 Bilder deutlich entrauscht hat und dadurch Bilddetails elimiert hat. Im Ergebnis waren die Bilder dann selbst ohne Vergrößerung deutlich unscharf und konnten nicht überzeugen. Die Panasonic hat dies deutlich besser hinbekommen. Hier fehlten dann jedoch auch Details. Und erneut kämpft die Panasonic mit sehr starkem Rauschen und das bei geringen ISO-Werten... Die Canon wiederum macht hervorragende Aufnahmen, die sich bei guter Ausleuchtung geringen ISO-Werten auch ohne Detailverlust und Rauschzunahme vergrößern lassen. Und aus meiner Sicht ist diese Disziplin für die Bewertung einer Kamera entscheidend. Gute Aufnahmen bei guter Ausleuchtung. Wie bei Städtetrips und im Urlaub erfordert. Im Internet kursieren übrigens viele Vergleichfotos, aus denen sich keine großen Unterschiede zwischend den drei Modellen abzeichnen. Bei genauer Analyse der Einstellungen stellt sich jedoch immer wieder heraus, dass die Tester die Canon mit Blende f=5 testen, da oft Standard, während die anderen Kamera mit größerer Blende benutzt wurden. Grund ist ganz einfach, da die Canon eine manuelle Einstellung zuläßt, während dies bei den anderen Modellen nicht geht. Somit hat die Canon einen Nachteil bei der Beleuchtung und Belichtungszeit.
Die letzte Disziplin, in der die Canon ebenfalls überzeugt, sind Fotos bei Dunkelheit im Freien. Im Bilderarchiv habe ich zwei Fotos eingestellt, aus denen die Möglichkeiten dieser Kamera hervorgehen. Auf ISO800 lassen sich brauchbare Sonnenuntergangsszenen und Städtepanoramen fotografieren. Der sehr gute Bildstabilisator ermöglicht Belichtungszeiten von bis zu 1 Sek. Ohne nennenwerte Verwackelungen. Das ist für eine Kompaktkamera einfach ausgezeichnet. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass ich diese Disziplin nicht mit den Wettbewerbern ausgetestet habe.
Insgesamt ist die Canon Powershot SX200 IS eine absolut hervorragende Kamera für den täglichen Einsatz in Freizeit und Urlaub. Nach meinen Erfahrungen kann sie sich deutlich von den beiden Wettbewerbern absetzen. Wer mehr möchte, z.B. mit Tiefenunschärfe spielen oder Gesichter im Raum noch detailreicher aufzeichnen, muss dann schon in das Regal der Spiegelreflex greifen.
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...mit SLR (Nikon) und kompakter (Minox auf vielen Motorradreisen) und fast ausschliesslich Dias.
Heute, seit 2001 digital. Erst mit 'ner kompakten 2Mp-Nikon, dann mit 4Mp-Olympus. Beide Cams hatten zwar eine (für damalige Verhältnisse) durchaus akzeptable Bildqualität, hielten aber von der Elektronik den üblichen Kriterien nicht stand - waren also schnell defekt. So versuchte ich es bei Canon und stieg gleich in die DSLR-Klasse ein, die ich auch heute noch bevorzuge.
Warum ich das nun schreibe?
Nach vielen probieren mit leicht portablen Kompakten für den gelegentlichen Ausflug ohne DSLR-Equipment bin ich nun wie viele hier inzwischen bei der SX200IS angekommen.
Entscheidungspunkt war ausschliesslich der flexible Brennweitenbereich neben einer halbwegs vernünftigen Bildqualität.
Und, ich war trotz der vielen guten Kritiken (auch hier) nach dem Kauf zunächst recht enttäuscht!
Ja, bis - und mir geht es jetzt speziell um die Bildqualität / Stil, bis ich anfing, am zweiten Tag an dem Ding herum zu manipulieren.
Und genau das möchte ich allen experimentierfreudigen(!) - auch zukünftigen Anwendern hier sehr ans Herz legen, die irgendwo doch irgendwie nicht so wirklich zufrieden sind, oder noch mehr Spass mit der PowerShot haben wollen.
Alles andere ist hier schon lang und breit ge- bzw. beschrieben worden.
Leute, geht in das Menü (Func / Set).
Speziell "My Colors". Erst hier lernt man die unverschämt tollen Möglichkeiten zur Bildgestaltung an dieser irgendwo doch genialen Kamera so richtig kennen.
Da ich hauptsächlich im P-Modus fotografiere, hier mal ein Beispiel zum ausprobieren:
A.) Auflösung auf 8Mp. Reicht völlig aus.
B.) iC am besten immer auf "Auto".
C.) Dann in "My Colors" -
Custom Farbe -
Kontrast um zwei Stufen -
Schärfe eine Stufe -
Farbsättigung eine Stufe anheben.
D.) Nun senkt ihr die Belichtung (+/-) noch um eine 1/3 Stufe ab.
(Bei normal hellem Tageslicht mit Sonne und Wolken.
Je dunkler, um so weiter herunter mit der Belichtung - probieren, da es sich bei den Digitalen sowieso fast schon um "Nachtsichtgeräte" handelt. Natürlich spielt das Motiv auch immer eine Rolle.)
Und nun ab nach draussen zum testen bzw. fotografieren. Wenn da keine Freude aufkommt...
Späteres nachregulieren zeugt von Geschmack ;-) und dies ist nur ein(!) Beispiel um den kreativen Kick auszuleben.
Man sollte sich natürlich im klaren darüber sein, was man hier für ein Gerät kauft, und das der Sensor in seinen Möglichkeiten limitiert ist. Aaaber, dann muss man eben auch etwas draus machen. Und Canon macht's möglich (und hat ja auch schon was kleines mit grösserem Sensor im Programm - nur (noch)nicht mit der flexiblen Brennweite).
Zum "Farbrauschen-Virus": Wer hier heute noch kritisiert, fotografiert anscheinend erst seit "digital" - also noch nicht sehr lange ;-) Was z.Bsp. Canon inzwischen aus den kleinen Sensorchips herausholt ist schon sehr speziell.
Auch ein früherer "schneller" 400 ISO-Film war recht grobkörnig. Für Nacht- bzw. Restlichtaufnahmen brauchte man schon sehr viel Erfahrung und mindestens ein Stativ. Vergrösserung auf 100%? Was ist das? Höchstens bei Dias über einen Projektor oder bei einer teuren Mittelformat-Kamera für Werbezwecke. Alles andere war höchstens 9x13 und wurde so ins Album geklebt oder als Negativ mit der Lupe auf dem Leuchttisch betrachtet. Aber das nur nebenbei.
Doch nach wie vor gilt auch für mich: Wenn's mir wirklich drauf ankommt nehme ich natürlich die DSLR zur Hand.
Für das "aussergewöhnliche" nun aber schon mal eine gewisse "Canon PowerShot SX200 IS".
Also Leute, erst das Finetuning macht die Kameraaufnahme auch unverwechselbar für ihren Benutzer. Und das macht richtig Spass - und einzigartige Fotos.
In der Hoffnung, das einigen hiermit zusätzlich geholfen werden konnte, weiterhin viel Spass.
(...und immer daran denken: Die "ganze Kamera" ist gerade mal halb so teuer wie ein halbwegs vernünftiges Wechselobjektiv als Festbrennweite für eine DSLR ;-)
mfg
PS: Ich vergebe vier Sterne, weil ich von dem Ding recht überzeugt bin, weil die Kamera durch ihre Brennweite und kreativen Einstellmöglichkeiten richtig Spass machen kann. Der letzte Stern wäre für RAW-Bearbeitung und einige andere fortschrittliche Nettigkeiten reserviert. Aber für den Preis ist die Kamera auch so ein grosser Wurf von Canon.
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Canon hat einen interessanten Nachfolger für seine Super-Zoom-Kamera SX 110 veröffentlicht: die Canon SX 200 IS. Die Ziffernfolge lässt schon erahnen, dass die Änderungen/Verbesserungen doch etwas größer sind, als nur die Erhöhung der Megapixel-Zahl. Neben der inzwischen 12 Megapixelauflösung (trotz gleich kleinem CCD-Sensor der SX 110) punktet die Kamera mit ihrem neuen Super-Zoom Objektiv auf, dass von einem guten Weitwinkel (28 mm) auch den Telebereich (336 mm) perfekt abdeckt. Bislang war das 36 mm Objektiv doch etwas dürftig und Panasonic hatte es schon lange Zeit mit seiner TZ-Serie (28 mm bis 280 mm, inzwischen 25 bis 300 mm) vorgemacht.
Das größere Display mit 3 Zoll und 230.000 Pixeln ist mehr als Standard, wobei die Anzahl an Bildpunkten aus meiner Sicht ausreichend ist. Mehr Pixel wären sicherlich bei der Darstellung detaillierter, aber es reicht aus.
Das geänderte, flachere Design wirkt zwar chic, handlich, handtaschentauglich, aber besonders gut liegt sie nicht in der Hand, obwohl auf der Rückseite eine ordentliche Daumenmulde angebracht ist. Das liegt daran, dass das Display auf der linken Seite sehr weit an den Rand ragt und oben ich der Blitz ausklappt. Ich habe links die Angewohnheit, den Zeigefinger oben auf das Gehäuse zu legen und unten mit dem Daumen zu stabilisieren. Das muss man sich erst einmal abgewöhnen. Daher sollten Sie die Kamera erst einmal im Laden in die Hand nehmen, ob Sie sich damit anfreunden können.
Zum Glück hat die Canon SX 200 IS endlich wieder diverse manuelle Einstellungsmöglichkeiten, damit auch ambitionierte Fotografen ihre Freude daran haben. Ob Halbautomatik (Blende/Zeit) oder ganz manuell, alles ist möglich. Daher wird die Kamera auch ein interessanter Konkurrent für die TZ-Serie, weil diese komplett vollautomatisch ist.
Die 12 Megapixel werden in dieser Kamera von einem winzigen 1/2,3 Zoll CCD-Sensor aufgenommen, was aus meiner Sicht eigentlich ein Wehrmutstropfen ist. Warum wird immer an der Bildqualität gespart? Warum kann man dieser Kamera keinen 1/1,7 Sensor verpassen? Naja, dann wäre das Spitzenmodell G 9/10 wohl teilweise überflüssig. Leider behält Canon den Qualitätskompromiss bei, um die Produktionskosten niedrig zu halten und die Kamera zu fairen Preisen anbieten zu können. Ferner soll sie dem großen Bruder SX 1/10 IS keine Konkurrenz machen. Die Canon SX 200 fängt trotzdem ganz ordentliche Bilder ein, wenn Sie nicht unter schwierigen Lichtbedingungen Fotos machen! Dann hilft nur die Erhöhung der ISO-Zahl, was das Rauschen erhöht. Hier greift dann die automatische Rauschunterdrückung ein, die feine Details heraus wäscht. Das ist bei anderen Kameras genauso! Wenn es die Situation zulässt, versuche ich mir mit einem Stativ zu helfen und schalte dann die ISO-Zahl z.B. von ISO 400/800 auf 100 und wähle manuelle Belichtungseinstellungen. ISO 100/200 Bilder sehen auf dem Bildschirm selbst in Originalgröße gut aus, wobei man ab ISO 400 Abstriche machen muss. Hier setzt wegen dem kleinen Sensor die Rauschunterdrückung ein, die Details wegspült. Zum Glück nur sanft, aber es ist trotzdem ärgerlich.
Das große Display in der Mitte ist wirklich eine Freude! Beim Fotografieren sehe ich mein Motiv wunderbar groß vor mir. Das wirkt sich sehr positiv auf die Auswahl des Bildausschnittes aus. Ferner fallen so störende Elemente besser auf. Auch im Wiedergabemodus kann man Bilder sehr gut Betrachten und Beurteilen. So lösche ich bei Platzmangel auf der Speicherkarte schon einmal ein Bild weg, sofern ich mir absolut sicher bin.
Das große Zoom-Obektiv ist natürlich ein Traum! Mit 28- 336 mm habe ich für die meisten Gelegenheiten das richtige Objektiv dabei und kann mich an mein Aufnahmeziel heran zoomen. Die Anfangsbrennweite von 28 mm eignet sich endlich auch für Landschaft-/Architekturaufnahmen. Ob Pariser Eifelturm, Gehry Bauten in Düsseldorf oder den Kölner Dom werden Sie alles gut auf Ihr Bild bekommen. Im maximalen Weitwinkel gibt es natürlich leichte Tonnenverzerrungen, aber das ist normal. Solche lassen sich bei Nichtgefallen per Software ausbügeln. Mit den 336 mm des gleichzeitigen Teleobjektives komme ich an viele weit entfernte Motive heran, die mir sonst vorenthalten bleiben. Sei es am Flughafen bei Aufnahmen durch den Zaun, im Tierpark oder bei anderen Momenten. Ferner hilft Ihnen der gute, zuverlässige, optische Bildstabilisator Verwackelungen zu verhindern. Bei manchen Tieraufnahmen war ich sehr froh, dass ich das Objektiv auf ca. 300 mm auffahren konnte, um zu verhindern, dass die Tiere sich gestört fühlen und flüchten.
Der Makro-Modus eignet sich eigentlich nur dann, wenn das Objektiv in der Grundstellung bleibt und nach Möglichkeit nur wenig ausgefahren wird. Sonst treten, wie auch im normalen Tele-Bereich, leichte Fokussierungsprobleme auf. Ich hatte etwas diffuses Licht und vielleicht schlechte Lichtbedingungen (Innenaufnahmen), die es der Kamera nicht leicht gemacht haben. Zur Not gibt es noch den manuellen Fokus, wo sie die Entfernung in Metern einstellen und in einem Rechteck eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereiches sehen. Die Bildvorschau eignet sich jedoch nicht so gut zur Überprüfung der Schärfe. Hier ist ein funktionierender Autofokus oder Schärfe-Einstellring an einem Spiegelreflexkamera-Objektiv wesentlich genauer!
Die Canon SX 200 IS hat jetzt auch die neue I-Contrast Fähigkeit. Damit wird das Kontrastverhältnis zwischen besonders hellen und dunklen Partien des Bildes ausgewogener verteilt. Damit aufgenommene Bilder wirken teilweise besser belichtet. Das ersetzt zwar keine Belichtungsreihe, aber kann sich sehen lassen. Belichtungsreihen für HDR Aufnahmen sind mit dieser Kamera nicht möglich.
Etwas negativ habe ich den etwas langsamen Blitz empfunden, der schon einmal mehrere Sekunden nachladen musste, um wieder einsatzbereit zu sein. Ferner ist der Stativgewinde nicht mittig unterhalb der Kamera, sodass viele Mini-Stative das Übergewicht bekommen. Zum Glück habe ich noch ein größeres Stativ, wo die Gewichtsverlagerung gut verteilt wird.
Fazit:
Die neue Canon SX 200 ist die Fortsetzung des Vorgängers SX 110. Die Veränderungen sind wirklich gut. Positiv habe ich das grosse 3 Zoll-Display empfunden, wobei die 12 Megapixel nicht zwangsläufig mehr Qualität liefern. Die Canon SX 200 ist unangefochten die Einstiegskamera für Leute, die Wert auf ein großes Zoom-Objektiv legen und wenig Geld ausgeben möchten. Sie ist damit für Reisen, Tieraufnahmen und andere Aufnahmesituationen bestens gerüstet. Der geringe Aufpreis für die wenigen Veränderungen lohnt sich! Für Umsteiger ist gut abzuwägen, ob Ihnen die Merkmale das Geld wert sind.
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Das und eine ansprechende, gute Bildqualität - mehr wollte ich nicht.
Und genau das habe ich bekommen!
Ausgepackt, Karte rein, kurz mal gezuckt, als beim Einschalten der Blitz "hochspringt", anvisiert und abgedrückt.
Der Automatikmodus verdient seinen Namen zurecht!
Kaufempfehlung für alle, die einfach loslegen wollen und sich nicht stundenlang mit ISO-Werten-blablabla befassen möchten.
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Eine wirklich tolle, praktische Kamera vor allem für Reisen, wenn man viel unterwegs ist. Auf meinem zweiwöchigen Korfu-Urlaub hat sie sich gleich bestens bewährt. Natürlich muss man sich erst etwas an das Handling gewöhnen und vor allem an den stets beim Einschalten herausgeklappten Blitz,- ist schon ein bisschen nervig, auch wenn ein gewisser Sinn dahinter steht.Natürlich wie bei allen Powershots muss man aufpassen, dass man das Display nicht vesehentlich anpappt,- eigentlich wäre da eine Schutzfolie ratsam. Ein spezielles Reinigungstuch habe ich immer dabei. Die Bilder sind für so eine Kamera wirklich super,- vor allem der Weitwinkelbereich von 28mm macht sich gerade bei Landschaften oder Architektur bezahlt. Und der Zoom von 12x ist natürlich ein Highlight. Im Kombination mit dem guten Bildstabilisator gelingen dabei selbst im Telebereich aus der Hand noch erstaunlich scharfe shots. Das Rauschverhalten ist auch bestens. Habe zunächst bequemerweise nur die Automatik verwendet, mit der man gut klar kommt, dann aber mehr und mehr auch manuelle Funktionen (Blende/Belichtung variieren etc.) ausprobiert, womit man oft noch gezieltere Ergebnisse hat und noch einen Tick mehr aus den Bildern herausholen kann. Die Akkuleistung würde ich eher als normal bzw. Durchschnitt bezeichnen. Ich habe an die 400 Bilder während des Urlaubs gemacht und habe den Akku glaub ich zweimal wieder aufladen müssen. (wobei ich die Bilder auch viel nachtr. auf der Kamera angesehen hab). Alles in allem: Ein lohnenswerter Kauf, Preis/Leistung stimmt auf jeden Fall.
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Ich habe diese Kompaktkamera jetzt seit genau 2 Wochen und bin schwer beeindruckt von den vielfältigen Funktionen dieses Allrounders! Als Hobbyfotograf und Besitzer einer Canon Eos 5D mit einem EF 24-70mm und einem 70-200mm Objektiv bin ich des öfteren vor allem auf eine kleine Kompaktkamera angewiesen!Was soll ich sagen, die Canon SX200 leistet sehr gute Arbeit! Die Bildqualität ist schon sehr beeindruckend und der HD-Videomodus ist wirklich praktisch. Das einzige, was ich als störend empfand, ist der ausfahrende Blitz. Man gewöhnt sich aber daran nach einiger Zeit. Ich kann sie eigentlich jedem empfehlen, der gern im Automatikmodus Fotos schießt und einen brauchbaren Camcorderersatz für unterwegs möchte.
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Besitze die Kamera nun fast ein halbes Jahr und kann rückblickend festhalten: Als Überall-dabei-Kamera prima, nicht zuletzt aufgrund des 300-mm-Zooms. Hauptkamera bei mir ist eine digitale EOS mit mittelprächtigen Canon-Objektiven. Als Vergleichsbasis kann ich zudem eine kleine Nikon Coolpix ins Feld führen, die allerdings schon 4 Jahre alt ist. Nun zur Canon PowerShot SX200 IS:
Tempo: Die Kamera ist absolut Alltagstauglich. Sie ist schnell startklar und löst dank eines schnellen Autofokus zackig aus. Speichern der Daten ist ebenfalls kein Thema. Etwas lästig ist, dass die Kamera eine ganze Weile braucht, sich selbst beim Ausschalten wieder einzupacken (Blitz rein, wenn man mit viel Tele fotografiert hat, muss das komplette Objektiv wieder eingefahren werden).
Optik: Ob im Zoo oder in den Bergen - das dicke Tele macht einfach Spaß. In Städten, im Garten oder in Räumen braucht man hingegen oft genug viel Weitwinkel. Mit 28mm ist die SX200 hier etwas mager ausgestattet, 24mm wären ein deutlicher Gewinn gewesen. Insofern habe ich manchmal schon das Gefühl, dass man mit 24-200mm noch ein biserl besser bedient bewesen wäre, auch wenn die Kamera in diesem Bereich mit den üblichen Verzerrungen (stürzende bzw. gebogene Linien) zu kämpfen hat. Eine klasse Spielerei ist das Makro bzw. das Super-Makro, mit dem man zwar keine Profiaufnahmen machen kann, aber die Heuschrecke oder die Schnecke im Portrait war schon beachtlich. Im Bild zahlt sich aus, dass die Linse deutlich größer ist, als bei den IXUS-Modellen. Unabhängig von den Pixeln kommt da schon deutlich mehr Detailreichtum auf dem Chip an.
Bildqualität: Die 12 Mega-Pixel können sich im Ergebnis sehen lassen. Ich bin da voll zufrieden. Allerdings merkt man auch die Grenzen, etwa bei der chromatischen Abberation. Das sind "Farbausfransungen", die man immer dann sehr deutlich sieht, wenn man zum Beispiel eine weiße Blüte vor einem dunklen Hintergrund fotografiert. Der Blütenrand ist dann nicht mehr knackscharf, sondern bildet einen zusätzlichen leuchtenden Farbrand. ABER: Wer seine Bilder zumeist auf 9x13 oder 10x15 ausdruckt oder abzieht, sieht davon kaum etwas. Ganz ordentlich finde ich alle Aufnahmen, die bis Lichtempfindlichkeit ISO 400 aufgenommen sind, darüber hinaus bricht die Qualität dann doch schon sehr spürbar ein. Im Vergleich zur alten Nikon muss ich allerdings der Canon attestieren, dass sie von den Farben her längst nicht so brilliant daher kommt. Es bedarf schon schönsten Wetters, um richtig knackige Farben zu erwischen. Bei hellen Grüntönen (Frühlingswiese) neigt die Kamera hingegen zu farblichen Übertreibungen.
Programme: Seien wir ehrlich: Wer eine kleine Kompaktkamera hat, will schnell was Fotografieren. Kamera an, knipsen, Kamera aus, fertig. Ich bin überzeugt, dass nur wenige die ganzen Programme für Portraits, Landschaften etc. nutzen werden. Ich habe vieles an der Kamera herumprobiert und muss sagen, dass die Kamera in der absoluten Basiseinstellung ordentliche Fotos macht. Allerdings: sobald das Tageslicht nachlässt, offenbart diese Einstellung einige Schwächen, sodass man sich auf jeden Fall auch mit den anderen Programmen und Einstellmöglichkeiten beschäftigen sollte.
Video-Funktion: Auch wenn es in dieser Einstellung keinen Zoom gibt - die Kamera macht richtig gute Videos. Ein schöner Spaß, der allerdings ordentlich Speicherplatz auf der Karte voraussetzt. Als Vielfotografierer und -filmer gehe ich nicht unter 8 GB aus dem Haus.
Blitz: Na ja. Kann man eigentlich nicht Blitz nennen. Aber bei einer Kompaktkamera sollte man da generell nicht zu viel erwarten. Gleichwohl: Bei einer Kamera in diesem Preissegment darf man ein biserl mehr erwarten. Der Blitz kommt nach meiner Erfahrung gut einen Meter weit, danach brichts radikal zusammen. Wenn man nun also mit Freunden am Tisch sitzt und fotografiert in die Runde, wirds am anderen Tischende schon ziemlich duster. Ach so: Dass der Blitz immer ausklappt, wenn man die Kamera einschaltet, ist ein biserl nervig, aber unter dem Strich kann man sich gut dran gewöhnen.
Fazit: Im Alltag nutzt man die vielen, vielen Features dieser Kamera eigentlich nur selten. Beschränkt man sich auf eine Betrachtung der grundlegenden Funktionen, hat man mit der SX200 eine wirklich gute Kamera, die ich guten Gewissens empfehlen würde: Schnell, sehr ordentliche Bilder, gute Videos. Ich habe sehr lange hin und her überlegt, welche Kamera es für "immer dabei" sein soll. Bisher hat mich in dieser Hinsicht die SX200 nicht enttäuscht. Die Kamera schwächelt immer dann, wenn man seinen Anspruch an die Fotos steigert und in Richtung Hobbyfotografie bzw. Bildqualität schielt: Verzerrungen im Weitwinkel, schwacher Blitz, Farbausfransungen, farbliche Schwächen... Da hilft dann eben doch nur der Griff zur digitalen Spiegelreflex.
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