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Inland Territory
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2009
Mitterweile bin ich stolze Besitzerin aller VT Alben- und ich kaufe mir nicht viele CDs. Was mir an Vienna Teng besonders gefällt ist ihre klare, reine Stimme. Vienna Teng ist nicht nur Sängerin, nein, sie ist Musikerin. Und das hört man. Ihre Songs schreibt sie selber, und jeder (auch im Vergleich unter den verschiedenen Alben) ist einzigartig. Nicht nur von den Lyrics her, nein, auch musikalisch. Und das selbe gilt für die Alben.
Wer schon ein Album von Vienna Teng besitzt darf nie erwarten, dass eines gleich wie das andere klingt. Auch auf diesem hier hört man, dass sie sich schon wieder weiter entwickelt hat, neue Einflüsse in ihre Musik aufgenommen hat. Die Texte sind wie immer tiefsinnig, und man sollte sich die Zeit nehmen sich damit zu beschäftigen. Zugegebenermaßen hat mir die CD beim ersten reinhören nicht sofort gefallen. Ich war enttäuscht, weil oftmals die schönen Piano-Akustikklänge durch synthetische Keybordklänge "ersetzt" worden sind- das kenne ich von ihr so noch nicht. Aber nachdem ich mich mit der Musik auseinander gesetzt hatte, nachdem ich genau hingehört hatte, kam ich "hinter" die Musik. Denn es geht bei ihr auch immer ein bisschen ums hinhören. Ich finde nämlich nicht, dass es sich hierbei um Popmusik handelt. Popmusik ist für mich produzierte Musik, nicht musizierte Musik.

Jedenfalls möchte ich mal genau beschreiben, was ich gehört habe:
Erstens ist jedes Lied anders. Es gibt auf der CD das eine oder andere Lied(z.b.: White Light, The last snow fall, kansas), das wirklich hauptsächlich von E-piano, E-gitarre, Keybord und sonstigen synthetischen Klängen untermalt wird. Das trifft meinen persönlichen Geschmack nicht ganz, ich muss aber sagen, dass es trotzdem schön ist und gut passt.
Es gibt aber auch Lieder, die von aufwändigen Streicheraragements begleitet werden. Das gefällt mir wieder. Bei Antebellum habe ich mir echt überlegt, ob ich jetzt anfangen soll zu heulen, so schön ist dieses lied. Auch No Gringo und Italian Greyhound sind wunderschön.
Songs, die mir außerdem gefallen sind Grandmother Song und In another life. Grandmother song ist viel aufgeweckter und lustiger als alles andere was ich bis jetzt von ihr gehört habe. In another life wird von Holzbläsern begleitet, sehr cool.

Jetzt habe ich also das beschrieben was mir nicht so gefällt und jene songs, für die es sich lohnt, die CD zu kaufen. Falls sich jemand nicht ganz sicher ist, ob er die CD kaufen soll, hört auf mich: Kauft sie!!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. März 2009
In meiner Rezension zu "Dreaming Through The Noise" habe ich geschrieben, dass ich das Album zuerst unzugänglicher fand als seine beiden Vorgänger. Aber dafür - und das kann ich nun nach anderhalb Jahren immer-wieder-hören mit Gewissheit sagen - war seine Wirkung um so nachhaltiger, heute gehört es zu meinen ganz wenigen All-Time-Favourites. Super!

Und jetzt legt Vienna Teng also mit "Inland Territory" ihr neues Werk vor. Nach dem ersten Hören war die Ratlosigkeit groß, so vielschichtig waren die Eindrücke. Ich war schon ganz geneigt, der amazon-Rezension zuzustimmen ("...Inland Territority will einfach zu viel")... doch auch dieses Mal lohnt sich das intensive mehrfache Hören, und wie! "Inland Territory" ist definitiv kein Sequel zu einem der - allesamt brillanten - Vorgängeralben, dafür bietet es zu viel Neues.

Ich erinnere mich an ein anderes Album, das zur Zeit seines Erscheinens von vielen Kritikern wegen seiner stilistischen Vielfalt niedergemacht wurde: "A Night At The Opera" von Queen, auch wenn es aus einer ganz anderen Ecke der populären Musik stammt. Und heute gilt es weithin als Klassiker. Aber wenn "A Night At The Opera" wie eine riesige Sahnetorte ist, so mit allen Verzierungen, dann klingt Vienna Tengs neues Album wie ein Teller mit den leckersten Tapas - ebenso vielseitig, abwechslungsreich, mit Steigerung und großen Gefühlen, aber weitaus stilsicherer zusammengestellt und nicht so pappsüß. Zu einem guten Rotwein einfach die bessere Wahl.

Nach dem fünften oder sechsten Hören habe ich mich gefragt, welche Titel von "Inland Territory" denn dereinst auf eine "Best of..."-Scheibe müssten. Hier ist die vorläufige Liste:

"No Gringo" - perfekte Melodieführung, tolle Entwicklung des Songs und nach dem dritten Hören mit enormem Wiedererkennungswert. Ganz großes Ohrenkino.

"Kansas" - nie war Viennas Stimme intensiver, Gänsehaut pur mit sparsamstem Arrangement.

"Antebellum" und "Watershed" dürfen natürlich nicht fehlen, mit ihrem betörenden Wechselspiel von Sprödigkeit und Wärme. "Watershed" ist übrigens ein würdiger Nachfolger für das viel gelobte "Pontchartrain" auf "Dreaming...".

Der "Grandmother Song" muss natürlich auch mit auf die "Best of", denn so lustig klang Vienna noch nie.

"The Last Snowfall" ist ein weiterer Song, der unbedingt das Zeug zum Klassiker hat. Vorsicht: der ganz leicht dissonante Background-Chor hat auf einer guten Anlage bei beherzter Lautstärke eine überwältigende Wirkung, im Auto wird daraus aber ein eher ungenießbarer Klangbrei...

Ooops - jetzt habe ich schon mehr als die Hälfte der Songs wärmstens empfohlen, und außerdem gibt doch noch "White Light", "In Another Life" und und und. Also: "Inland Territory" ist mal wieder ein Ausnahme-Album, mal wieder ohne Instant-Hooks, aber um so nachhaltiger in der Langzeit-Wirkung. Unbedingte Empfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2009
.. um mit Inland Territory warm zu werden.
Nach Warm Strangers, Waking Hour und Dreaming Through The Noise war ich anfangs beinahe etwas enttäuscht, weil mich nach dem ersten Hören nur wenige Songs wirklich überzeugt hatten.
Wie gesagt, etwas Zeit.. nach zwei Tagen waren diese Zweifel verflogen. 'White Light' ist uptempo, 'Grandmother's Song' habe ich schon mitgesungen, 'Stray Italian Greyhound' ist der vielleicht beste Song 2009 (!), 'No Gringo' treibt beinahe bei einer Stelle fast schon Tränen in die Augen, 'Augustine' zaubert immer ein Lächeln - ich liebe das Album inzwischen natürlich ebenso wie die anderen drei von Vienna.
Richtig anfreunden konnte ich mich nur mit zwei Songs noch immer nicht: Kansas und St. Stephens Cross wollen mir einfach nicht warm werden. Wobei St. Stephens Cross eigentlich schon genial ist.
Nun gut, ein Song: Kansas.

Live den Großmutter-Song mitzuklatschen oder die Entstehungsgeschichte zu hören, ist natürlich noch ein Stück grandioser - typisch für Vienna Teng. Aber das Album legt die Grundlage und gehört in jede gute Sammlung.

Gnadenlose Empfehlung!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Vienna Teng ist eine US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Singer-Songwriterin taiwanischer Abstammung. Im Alter von fünf Jahren spielte sie bereits Klavier, und komponierte zum ersten Mal mit sechs Jahren. 2002 erschien ihr Debüt-Album "Waking Hour" welches es bis auf Platz 5 der Amazon.com Bestseller schaffte; ihr zweites Album "Warm strangers" schaffte es gar auf Platz 2. Mit "Inland Territory" legt sie ihr mittlerweile viertes Album vor. Zu hören gibt es, für Vienna Teng typisch, ruhige Melodieführungen, vielschichtige Klavierarrangements und diese sinnliche, sanfte, glockenklare Stimme. Ihre Songs sind melodiöse Songgeschichten, vertonte Träume: Bilder werden oft nur angedeutet, aber die Emotionen, die sie in Erinnerung rufen, sind klar und deutlich. Es gibt aber neue Seiten an Vienna Teng zu entdecken, so weisen Songs wie "White Light" oder "Radio" radiotaugliche Popstrukturen mit hohem Wiedererkennungswert auf. Besonders gut gefällt mir Vienna's Akustikstück "Grandmother's Song" - hier schaut sie stilistisch mal eben bei KT Tunstall vorbei und man gewinnt schnell den Eindruck, dass ihr das äußerst leicht fällt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2009
Ich bin erst durch die aktuelle Konzertankündigung für den 19.3.09 in Bremen auf Vienna Teng gestoßen, habe diverse Videos gesehen, schließlich die Konzertkarten bestellt und das neue Album gekauft.
Wer einen Nr.-1-Hit sucht, wird hier nicht fündig. Wer aber eine wunderschöne Stimme mit großer Bandbreite und vielen Facetten schätzt, wer auch die leisen Töne und individuelle Songs mit Klavier-, Percussion- und Cello-Begleitung mag, also eher Musik, wie sie in Clubs oder auch Pianobars gespielt wird, dem seien Vienna Teng und ihr neues Album sehr ans Herz gelegt.
Am besten aber ist ihre Live-Performance, denn sie schafft es, mit ihrem Publikum zu kommunizieren und dabei ausgesprochen sympathisch, uneitel und witzig zu wirken. Wer die Konzerte verpasst hat, mag sich die Videos z.B. bei UTube anschauen, um einen Eindruck zu gewinnen. Und am 17.5.09 um 20.05 Uhr gibt's einen Konzertmitschnitt bei Nordwestradio.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2010
...was Vienna Teng uns hiermit präsentiert. Die Lieder haben extrem viel Tiefgang, wunderschöne Texte und Melodien. Alles in sich ist stimmig. Meine besonderen Favoriten dieses Albums könnten unterschiedlicher nicht gewählt sein: Zum einen "Stray Italian Greyhound", welches mich mit seiner fröhlichen und mitreißenden Melodie immer wieder glücklich macht, und das krasse Gegenstück: "Watershed", ein hoch dramatischer Song mit einem Text, der unter die Haut geht und der zum Nachdenken anregt. Bei diesem Song spürt man beim Zuhören richtig den Schmerz, den Vienna Teng mit ihrer Stimme in diese Thematik legt.
Also: Kaufen! Anhören! Und sich auf jeden Fall mit den Texten beschäftigen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2009
Gerade da ich von Vienna Teng als Künstlerin sehr viel halte, steckte ich meine Erwartungen für ihr nunmehr viertes Studio-Album sehr hoch... und wurde nicht enttäuscht.

Die Titel sind vielseitig, sowohl was Inhalt als auch Emotion und Stilrichtigung angeht. Inland Territory ist anders als die anderen Drei, und dennoch bleibt sich die Künstlerin treu. Es sind andere Facetten zu erleben, wie auch schon zuvor auf Dreaming Through the Noise wird experimentiert und auf Altbewährtes gleichermaßen zurückgegriffen.

Der zuvor geäußerten Meinung, dass es keine "Ohrwürmer" geben würde, kann ich mich absolut nicht anschließen. Da es nicht als Mainstream Pop-Album konzipiert wurde (das unterstelle ich einer Sängerin von Vienna Tengs Format einfach mal), reicht natürlich nicht ein Hören aus um gleich überall mitsummen zu können. Zum geistlosen verdauen sind die Texte und Melodien aber auch gar nicht gedacht, wie sie auch im obigen Interview andeutet. Mehrmalshören ist die Devise, Texte lesen und noch einmal hören... immer und immer wieder.

Es ist es wert. 5 Sterne - und ich wünschte ich wäre zu der Zeit der Konzerte in Deutschland. Wer kann, sollte hingehen. Es lohnt sich.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2009
Sie hat es wieder einmal geschafft! Ein absolut geniales ALbum mit wundervollen Titeln.
Ich habe bisher jedes Album von VT. Das letzte Album "Dreaming through the noise" hatte mich nicht so ganz überzeugt und umso erfreuter war ich natürlich als in etwa wieder die Art von den vorigen ALben aufgegriffen wurde.

Meine Favoriten:
Titel 1: "The last snowfall"
Titel 3: "Antebellum"
Titel 4: "Kansas"
Titel 8: "Augustine"

Generell: Die meisten Songst finde ich sehr gut. Aber diese 4 sind meine Favoriten die ich immer und immer wieder hören kann.
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am 20. Januar 2013
Vienna Teng hat eine sehr schöne Stimme und ihr Klavierspiel ist grossartig. Die Liedertexte sind gut, manchmal auch tiefsinnig. Das Album ist schön gestaltet. Die Liedertexte sind in einem kleinen Büchlein mit dabei.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2009
An dieser Stelle muss ich ehrlich zugeben, dass ich erst kürzlich auf Vienna Teng gestoßen bin, mir dafür aber direkt alle Alben besorgt habe. Das neue Album schließt für mich an die alten großartigen Alben an. Zugegebenermaßen ist es ein vielschichtiges Album, so sind die Songs mal popig, mal folkig, aber auch ganz klassisches Pianospiel ist zu hören. Das Songwriting jedoch ist so unglaublich hoch entwickelt wie die Vorgänger Alben. Auch textlich mag ich das Album sehr. Vienna Teng wird auch mal politisch und das nicht in der üblich abgedroschenen Art. Alles in allem kann ich nur sagen: Ein tolles neues Album von Vienna, das wie die Alben zuvor einen Platz ganz vorne in meiner Plattensammlung einnimmt.
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