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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Oldfield-Werk in alter Klasse.
Music of the Spheres ist vermutlich nicht Oldfields bestes Opus, hält aber den hoch gesetzten Standards früherer Klassiker und führt musikalisch eindeutig zurück zu den Wurzeln wie Tubular Bells, Incantations etc.

Den zwischenzeitlichen Ausflug in Ibiza-like esoterisch angehauchte Ambience-Elektronik-Klangspielereien habe ich persönlich...
Veröffentlicht am 21. März 2008 von Sub_Rosa

versus
94 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufgewacht
Nun hab ich mir das Album zwei Wochen lang angehört und hab Lust meinen Senf dazu abzugeben. Schon im Vorfeld hab ich vielerseits euphorische Ausrufe und erneuerte Liebeserklärungen vernommen, die mich sehr gespannt auf das Album gemacht haben. Sollte nach dem langjährigen Tiefflug tatsächlich soviel Pfeffer in der Musik stecken, um behaupten zu...
Veröffentlicht am 10. März 2008 von Oliver Eue


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Oldfield-Werk in alter Klasse., 21. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Music of the Spheres ist vermutlich nicht Oldfields bestes Opus, hält aber den hoch gesetzten Standards früherer Klassiker und führt musikalisch eindeutig zurück zu den Wurzeln wie Tubular Bells, Incantations etc.

Den zwischenzeitlichen Ausflug in Ibiza-like esoterisch angehauchte Ambience-Elektronik-Klangspielereien habe ich persönlich Oldfield nicht übelgenommen; seine Musik auf diese Art auszudrücken hat mir auch sehr gefallen, wenn auch von anderem Ansatz her kommend. Das schöne an Oldfields Musik ist wie ich finde, dass sie als klassisch angelegtes Konzeptwerk ganauso gut funktioniert wie als New-Age-Klangteppich oder als Popsong im 3-Minuten-Häppchen (To France, Shadow on the wall, Fives Miles out usw.) Der Mann ist für mich einfach ein musikalisches Genie das seine Musikalität in jeder Gestaltungsform auszudrücken vermag - und zwar glaubhaft.

Wie nicht anders erwartet findet sich auch in Music of the spheres unverkennbar das Tubular Bells Thema wieder, etwas modifiziert zwar aber deutlich "da". Ich sehe das eher als musikalischen "Running Gag" und es stört mich nicht, schließlich ist es ein sehr schönes Thema und es fungiert ja auch lediglich als Intro mit hohem Wiedererkennungswert. Music of the Spheres verliert seine Eigenständigkeit durch das Intro in keinster Weise, ist ein dynamisches Werk voll ruhiger und kraftvoll lauter Passagen, ist erfüllt von melodiösen Themen und deren Variationen. Ein sehr schönes Album dass sich kein Oldfield-Fan entgehen lassen sollte. Es thront aber nicht über anderen Werken, reiht sich eher auf hohem Level gleichberechtigt ein. Auf jeden Fall ein 100%iger Kauftipp!
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94 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufgewacht, 10. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Nun hab ich mir das Album zwei Wochen lang angehört und hab Lust meinen Senf dazu abzugeben. Schon im Vorfeld hab ich vielerseits euphorische Ausrufe und erneuerte Liebeserklärungen vernommen, die mich sehr gespannt auf das Album gemacht haben. Sollte nach dem langjährigen Tiefflug tatsächlich soviel Pfeffer in der Musik stecken, um behaupten zu können, musikalisch in hohe Sphären aufzusteigen? Das muss erstmal bewiesen werden!

Jaaa, das hätte man zeitweilig durchaus Tubular Bells IV nenen können. Er kommt von seinem Introthema einfach nicht weg. Ist das jetzt gut oder schlecht? Da bin ich absolut gespaltener Meinung.

Eines steht fest: Das Album zeigt seit langer Zeit wieder Anzeichen musikalischer Innovation. Nicht wirklich wegen Oldfields Versuch klassich arrangieren zu lassen, das hatten wir in der Form schon auf Voyager ganz ähnlich. Ich meine eher das, was auch Tubular Bells I und II ausgemacht hat: Das Komponieren eines stimmigen Gesamtkonzepts, das nicht nur Themen entwirft, sondern sie auch entfaltet und entwickelt. Das gefällt mir sehr.
Ausgereift und schlüssig klingt das Ganze jedoch nur teilweise. Ansich betrachte ich die beiden Teile des Albums ohnehin nicht als ebenwürdig.

Ich erachte den zweiten Teil eindeutig als stärkenen und ausdrucksvolleren. Teil 1 stimmt mich zunächst entäuscht und ist im Intro haarscharf entlang von Tubular Bells II parallelisiert, ach nein wer hätte das gedacht... nein. Gottnochmal, Oldfield, das Thema ist und bleibt ausgelutscht!
Im Folgenden stellt er in erster Linie die tonangebenden Themen eins nach dem anderen vor: Ruhige, Minimalistische, bis hin zu Dramatischen, Euphorischen und Pompösen, die mit harten Überleitungen adaptiert wurden.
Gesamtheitlich wirkt der Teil dadurch nicht. Wenn ich nicht wüsste, das es ein einheitlicher Teil sein sollte, würde ich behaupten, es wäre keiner. Dem ganzen durch die Harbinger-Kopie in Kurz einen umschließenden Rahmen zu verpassen erachte ich allenfalls als Ohrfeige für all die, die ein kompositorisches Rahmenkonzept erwarten.
On my hearts rettet glücklicherweise den ersten Teil in ein in harmonischer Transposition ausgefeiltes, rührend schönes Outro ... und was bleibt einem Zuhörer länger im Gedächtnis als ein Happy End?

Die Themen einzeln betrachtet haben durchaus ihren Charme. Gerade eher minimalistische Themen wie Silhouette/Shabda glänzen mit bestimmender Eigenart und oldfieldscher Wiedererkennung zugleich. Die 7/8 Staccati im Anschluss ebenso. Die opulenten Strecken dagegen wirken eher wie Hans Zimmer Pendants und ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch genau das sein sollen.

Mit Teil 2 macht Oldfield all das gut, was den ersten Teil versaut hat:
Die Einleitung ist neu und gleichzeitig spannend dramatisch wie euphorisch. In Folge werden wenig neue Elemente eingeführt. Dafür wird variiert, was das Zeug hält, sinnvoll und in emotionaler Ausgewogenheit. Gerade die 'On My Heart' Reprise ist diesmal passend und verheißungsvoll eingebettet. Klasse! 'An other side' wirft uns für eine kurze Zeit in die Kluft der Märchengestalten aus tausend und einer Nacht. Nett, aber irgendwie doch etwas deplaziert wirkend, wenn auch nicht störend.
Das Finale wird zweiteilig angegangen. Durch Empyrean wird es gar feierlich empyrisch eintrompetet und öffnet die Pforte für das sehr familiär klingende Endthema. Aber es spricht für sich selbst, es ist kein Abklatsch, wie das Intro. Jedoch schließt sich dadurch klar der Rahmen eines Gesamtkozepts, das tubularbellsiger kaum sein könnte. Wenn ich aufm Komzert bin, das Oldfield hoffentlich mal 2008 in Deutschland abhält, werde ich ganz laut "Gräääänd Piaanooooo" schreien ;-D

Mein Fazit: Das Album ist nicht das beste Album Oldfields. Es ist auch kein Meilenstein der klassischen Musikgeschichte oder gar des klassifizierten Rocks. Oldfield schöpft die gewaltige Macht eines klassischen Orchesters absolut nicht aus. Aber es ist schön, stimmig, vielseitig und berührt mich emotional so oft, dass ich sagen kann, es reiht sich qualitativ in die Reihe seiner hörenswerten Alben ein. In der Stratossphäre spielt es allemal ... und da is die Luft ja schon verdammt kalt und dünn. Das muss reichen fürn Erdling.

Ich glaub, die Audio würde jetzt drei Ohren verleihen oder so ;-p
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da ist er wieder, DER Mike, 15. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Wie lange musste man auf einen solchen Moment warten? Ich selber habe ihn noch nie erlebt, denn beim letzten Mal, als Mike Oldfield ein derart gutes Album veröffentlicht hatte, war ich gerade einmal drei Jahre alt ("Amarok").
Nach den Alben, die uns der Ausnahme-Musiker in den letzten Jahren (und eigentlich seitdem sein Vertrag mit Virgin ausglaufen war) präsentierte, schien ein solches Meisterwerk nahezu unmöglich. Was sich für lange Zeit immer nur in Teilen seiner Stücke andeutete, ist nun endlich mal über ein komplettes Album zu genießen: Klasse und musikalische Klangmalerei.

Als ich zum ersten Mal hörte, dass dieses Werk vollständig orchestral produziert werden sollte, gefiel mir die Idee, aber dennoch war ich in Sorge. Ein komplettes Orchester - das kann schnell schiefgehen, wie uns Rockmusiker und -bands in den letzten Jahrzehnten des öfteren bewiesen.
Aber was auf "The Orchestral Tubular Bells" noch häufig unausgereift und (speziell im zweiten Teil) nervig wirkte, rettete das Album "Voyager" mit dem grandiosen "Mont St. Michel" - hier allerdings nur auf einer Länge von zwölf Minuten.
Ein weiteres Gegenargument: Es sollte noch nicht einmal die für Oldfield typische E-Gitarren geben! Jedoch wird man eine Erkenntnis sehr schnell beim Hören dieses genialen Stückes haben: Die Gitarre ist weit weniger entscheident, als Herr Oldfields Wille, epische Klanglandschaften zu erschaffen. Denn eigentlich stehen und fallen alle seine Kompositionen nur mit der Tatsache, ob er Lust dazu hat, oder lieber an schnöden Meldoiefetzen rumzulutschen und sie auf Überlänge aufzublasen (siehe: "Light & Shade"). Überdies kommt "Incantations", eines seiner ersten Werke (1978), in weiten Teilen ebenfalls ohne die E-Gitarre aus.

Was man jedoch beim ersten Hören beachten sollte: Harbinger, der erste Track des Albums, ist mal wieder "Tubular Bells", auch wenn mans eigentlich leid ist. Doch was danach folgt, lässt einen auch diese Tatsache vergessen. Irgendwie brauchte der gute Mann wohl einen Einstieg und wenn dieser ausreichte, in derart bezaubernde Klangwelten zu gelangen, soll es mir recht sein.
Ich finde zudem nicht, dass der erste Teil der schwächere ist. Das ist vermutlich Geschmacksache. Was jedoch bemerkenswert ist: Mit "Aurora" (zugleich das stärkste Stück des Albums) schafft er es zum ersten Mal, dass ein zweiter Teil wesentlich besser beginnt, als der erste. Bei seinen frühsten Werken fiel der zweite Teil immer ein wenig ab.

Insgesamt kann man sagen, dass es kein einziges schlechtes Stück auf dieser CD gibt - alle würden von mir mindestens vier Sterne erhalten! Oldfield und Klassik passten nie besser zusammen. Manche halten das hier dargebotene für kitschig. Ich halte es eher für eine Gratwanderung. Eigentlich haben alle guten Werke von Mike Oldfield Stellen, die man bereits als "kitschig" betiteln könnte. Das gehört einfach dazu, sonst wäre es nicht Mike Oldfield.
Für mich ist "Music of the Spheres" auf einer Stufe mit "Hergest Ridge", wenn auch etwas schwächer als sein absolutes Magnum Opus "Incantations".

Am Ende, wenn die CD ausgespielt ist, sitzt man glücklich und zufrieden unter seinen Kopfhörern und freut sich, dass man recht damit behalten hatte, dass Mike Oldfield es immer noch kann, wenn er denn möchte. Hoffentlich möchte er noch ein paar Male.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Seele baumeln lassen!, 17. Mai 2014
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
2008 erschien Mike Oldfields Album "Music of the Spheres". Es ist keine typische und dennoch typische Oldfield Aufnahme, denn es ist ein klassisches Werk geworden. Unter der Mitwirkung von des herausragenden Pianisten "Lang Lang" und "Karl Jenkins" entstand diese sehr gefühlvolle CD. Klar hört man sehr deutlich den typischen Mike Olfield Sound heraus. Allerdings in einer sehr sensiblen Art und Weise. So sind wundervolle in diesem orchestralischem Werk sehr hörenswerte Solo Gesangeinlagen und Choreinsätze zu hören. In dem Stück "The Temptest" greift der Maestro auf seiner akustischen Gitarre sehr gefühlvoll und unaufdringlich in die Saiten. Immer gibt es zarte Anspielungen auf Oldfields Meisterwerk "Tubular Bells". Das ist aber kein Abklatsch, sondern eine sehr schöne und gelungene Verbindung.
"Music of the Spheres" ist mein Album für ruhige und entspannte Stunden. Hier kann man so richtig seine Seele baumeln lassen. Wer den Mike Oldfield an der E-Gitarre gewohnt ist und lieber hört, könnte enttäuscht sein. Wer sich allerdings auch auf klassische Elemente in der Musik einlassen kann, dürfte, so wie ich, seine Freude an diesem außergewöhnlichen und schönen Werk haben.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein, 15. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Normalerweise bin ich ja nicht so euphorisch, aber diese CD hat es mir
vom ersten Hören angetan. Mit was uns Mike Oldfield und Karl Jenkins hier verwöhnen ist einfach ein Genuß!

Als längjähriger Fan von Mike Oldfield (seit 1980) wurde ich durch die letzten Alben doch etwas enttäuscht. Obwohl ich auch "Light and Shade" sehr viel Gutes abgewinnen konnte (siehe meine Rezension dort).

Ich mag am liebsten Mike's frühe Werke, wie Tubular Bells, Ommadawn und Hergest Ridge - bis jetzt. Den nun kommt "Music of the Spheres". Ein Genuß!!!

Aber zurück zu der CD:

Part One:
---------

1) Harbinger = Der Anfang erinnert zwar an Mike's Erstlingswerk, aber
das ist kein Nachteil - im Gegenteil: Man fühlt sich
sofort heimisch. Ruhige, minimale Passagen
(mit wenig Instrumenten auskommend) wechseln sich mit
orchesterreichen Passagen ab und am Ende gleitet der
Zuhörer ab in den Song "Animus"....

2) Animus = Hier werden wir nach einem ruhigen Anfang mit dem
Klavier von Lang Lang verwöhnt.
Es ergibt sich ein harmonisches Zusammenspiel von Lang
Lang und dem Sinfonia Sfera Orchestra. Manchmal scheint
es so, als ob ein kleiner Kampf zwischen ihnen tobt,
denn mal hat das Orchester dann wieder das Klavier die
Oberhand.

3) Silhouette = Das Gitarrensolo von Mike (mit Klassischer Gitarre)
entschädigt schon für den fehlenden E-Gitarren Sound ;-)
Bei der Klavierpassage - hervorragend von Lang Lang
interpretiert - mußte ich beim ersten hören sogar ein
paar Tränen vergießen. Dieser Titel ist einfach
wunderschön und rührt mich immer noch am meisten von den
Liedern auf dieser CD an.

4) Shabda = Sehr ruhig. Die Gitarre läd zum träumen ein - und kaum
ist man versunken, kommt der Chor und begleitet einen
weiter. Hier ist unschwer die Handschrift von Karl
Jenkins zuhören (Adimus läßt grüßen).

5) The Tempest = Dieser Titel erhält seine Dynamik durch die Streicher am
Anfang und die dazukommenden Blasinstrumente. Das ganze
Orchester schwingt sich mit jeder Note weiter auf - um
dann in einen bombastischen Klangteppich zu versinken.
The Tempest erinnert am Ehesten an ein "klassisches"
Stück und ich wünsche mir diesen Titel einmal in einem
Konzertsaal zu hören.

6) Harbinger Reprise = Dieser Song schließt den Kreis (natürlich) zum
ersten Stück - führt den Höhepunkt von "The
Tempest" weiter.

7) On my Heart = Lauschen Sie der Stimme von Hayley Westenra, schließen
Sie die Augen und träumen von Irland oder Schottland und
der rauhen Küstenlandschaft.Dieser Titel ist im Stil von
Enya und kann sich mit ihr auf jeden Fall messen.

Part 2
-------

8) Aurora = Der zweite Teil fängt gleich wieder mit den Streichern
an und wirkt sehr fröhlich.
Das kurze Gitarrennsolo wirkt auf mich wie "In Dulci
Jubilo". Der Chor tut sein Übriges. Auch dieses Stück
bitte mal in einem Konzertsaal spielen.

9) Prophecy = Der Chor führt uns direkt zu Lang Lang, der uns schon am
Klavier zu erwarten scheint - um nur für uns zu spielen.

10) On my heart Reprise = Was soll ich zu meinen Bemerkungen in 7) noch
sagen....

11) Harmonia Mundi = Ein ruhiges Stück, das Passagen aus den
vorangegangenen Stücken wieder aufnimmt - und noch
einmal das wunderschöne Zusammenspiel von Lang Lang
und Mike.

12) The Other Side = Augen zu und fühlen Sie sich am Hofe von König Arthur
versetzt. Irgendwie erinnert mich die Fanfare der
Bläser an den Einzug von Rittern in eine Burg.

13) Empyrean = Das Mittelalter Bild wird hier für mich weitergeführt.
Natürlich ist es nur meine Fantasie die mit mir
durchgeht, aber schön ist sie schon ;-). Könnten nicht
hier auch Ritter in schimmernden Rüstungen und Hoch zu
Roß in eine Schlacht reiten? Ich finde schon.

14) Musica Universalis = Hier vereinigen sich wieder alle und führen uns
zu einem gelungenen Ende
der "Muisc of the Spheres"

Eigentlich hat diese CD 10 Sterne verdient!!!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allererste Sahne, 7. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Ich habe in vielen Rezensionen immer wieder gelesen, dass sich der Ursprung, nämlich Tubular Bells, in allen Platten irgendwie wiederspiegelt. Vielen Rezensenten scheint das nicht zu gefallen. Ich finde gerade das ist der Mike Oldfield den ich hören möchte.

Wahrscheinlich kaufen sich die Meckerer alle paar Jahre einen neuen Mercedes und freuen sich dabei über einiges neues aber möchten das gute alte nicht missen.

Bei einem Auto ist das also selbstverständlich, in der Musik soll es aber nicht so sein.

Zur Musik von Mike Oldfield muss gesagt werden, man muss sie mögen.

Ich kann die Musik zuhause auch nur dann hören, wenn meine Frau nicht anwesend ist. Sie findet die Musik nervig und es macht sie aggressiv. Lediglich unsere jüngste von drei Töchtern findet einige Stücke auch gut.

Wer erwartet, dass alle CDs als Ganzes gut sind, der täuscht sich. Aber bei anderen Alben sind von 20 Songs meist auch nur 4 bis 5 brauchbar.

Es gibt auch von Mike Oldfield jede Menge Lieder die ich persönlich schlecht finde, aber wenn man die Stücke, die gut sind auf eine DVD brennt, bekommt man ganz locker einen Musikgenuss von mindestens 15 Stunden hin.

Ich habe mittlerweile fast alle CDs von Mike Oldfield und auch noch die alten Platten.
Bei ganz wenigen finde ich alle Lieder schlecht, aber einige sind als Ganzes super.

Music of the Spheres ist eine solche.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass man die Stücke nicht nach dem ersten Hören bewerten sollte. Manche Stücke habe ich auch erst nach mehrmaligem Genuss in meine eigene Zusammenstellung aufgenommen.

Ich kann die CD nur empfehlen. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, so würde diese CD immer die volle Punktzahl bekommen.

Abschließend noch ein Tipp: Wer die Musik von Mike Oldfield mag, der sollte auch mal bei SCHILLER reinhören. Allererste Sahne.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Future, 19. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Ja, ich gebe zu, einiges in "Music Of The Spheres" erinnert an frühere Werke. Wer Mike kürzlich in dem Interview gesehen hat, wo er am Klavier saß und das TB-Thema und das MOTS-Intro nacheinander gespielt hat, der weiß auch, daß das keinesfalls Zufall, sondern durchaus kalkuliert ist. Ich glaube, daß MOTS von TB eingeklammert wird: am Anfang klingt es nach TB und am Ende auch; dazwischen entwickelt MOTS ein sehr willkommenes Eigenleben.

Die Hauptsache bei MOTS ist, daß Mike es wieder schafft, das gewisse Etwas beim Hören zu erzeugen: Melodien, die ich ständig nachsummen muß; Harmonien, die mich zum Tagträumen animieren; Freude auf den musikalischen Höhepunkt am Ende mit der Gewissheit, gleich nochmal bei Track 1 anzufangen. Das alles habe ich bei seinen letzten Werken vermißt, die allesamt ganz nett waren, aber keinen bleibenden Eindruck hinterließen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kehrtwende zu organischen Klängen, 22. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Mit seinen letzten Outputs "Tres Lunas" und "Light&Shade" hatte der begnadete Multiinstrumentalist und Komponist Mike Oldfield Fans seiner Pop-Phase ebenso wie die seiner genialen Früh-Phase reihenweise in die Flucht geschlagen.
Weder die "Moonlight Shadow"- und "Islands"-Fraktion,noch die Liebhaber von wunderschönen Werken,wie "Ommadawn" oder "Tubular Bells" mochten sich mehrheitlich mit rein elektronischen Chill-Outs und Ambient-Klängen anfreunden oder wenigstens abfinden.
Oldfield hatte nach eigenen Angaben seinen Instrumente-Park verkauft und komponierte nur noch am Computer,womit er sich für viele selbst disqualifiziert hatte,ohne allzu viele neue Fans dazuzugewinnen.
Auf seinem 2008 erschienenen "Music Of The Spheres" vollzog er nun eine Kehrtwende ins krasse Gegenteil.
Er verzichtete nicht nur komplett auf Electronics,setzte voll auf organische Instrumente,sondern beschäftigte gleich ein ganzes Orchester,spielte dazu selbst nur die Klassik-Gitarre.
Bis auf Chöre und zwei Gesangseinlagen von Gastmusikerin Hayley Westenra ist es ein Instrumentalalbum geworden,was die Erwartungshaltung von vielen natürlich in luftige Höhen schießen ließ.
Durch den großflächigen Einsatz von Instrumenten,wie Oboe,Klarinette,Horn,Baß,Tuba,Viola,Violine,Cello,Bassoon,Trompete,Timpani...wird diese Musik stilistisch gerne im Bereich Neo-Klassik,moderne Klassik untergebracht,was ich zwiespältig sehe.
Zum einen gab dies Spöttern Anlaß,sich über die Musik und den Künstler lustig zu machen,da man "Music Of The Spheres" mit komplexen Werken der Klassik verglich und man Oldfield damit versuchte,als Musiker mit Anspruch aber ohne Möglichkeiten darzustellen.
Zum anderen sind die Strukturen in der Musik seinen älteren Instrumentalalben ähnlich,nur,daß er die Musik nun mal von einem Orchester umsetzen ließ;genaugenommen hatte er also nicht seinen Stil verändert,sondern nur den Sound,die akustische Umsetzung.
Mir gefallen die Melodiebögen und das Gesamtergebnis recht gut,auch wenn er gleich zu Anfang wieder geradezu penetrant auf ein gutes altes "Tubular Bells"-Thema zurückgriff,und das nicht nur dort.
Zu einem orchestralen "Tubular Bells IV" ist es dann doch nicht gekommen,obwohl ihn das Thema anscheinend einfach nicht mehr losläßt.
Die überdeutlichen Zitate stören mich aber nicht,da sich die Musik auch ohne größere Tiefe extrem positiv von seinen letzten Arbeiten abhebt,ebenso,wie von dem Pop- Nachfolger.
Die Musik schrieb MO mal wieder allein,produzierte,mixte,ließ sich aber beim Mastering von Miles Skowell die Arbeit abnehmen.
Neben dem Sinfonia Sfera Orchestra wird übrigens auch Ling Ling moderat am Piano beschäftigt.
Aufgenommen wurde in den Abbey Road Studios,die Klangqualität ist entsprechend.
Der guten Aufnahme wurde beim Mastering genug Dynamik und damit Luft gelassen;die Aussteuerung ist aber recht hoch.
Es gibt auch eine Limited Edition,die als Bonus eine DVD mit einem Live-Mitschnitt der Musik von einem Auftritt im Guggenheim-Museum in Bilbao enthält.
Für mich hat sich Mike Oldfield mit "Music Of The Spheres" nicht mit einem Meisterwerk,wohl aber mit einer sehr ansprechenden Arbeit überzeugend zurückgemeldet.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Orchesterkomposition, 22. März 2008
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Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Der gute Mike Oldfield hat es nicht leicht. Als er gerade 20 Jahre alt war, wurde seine Komposition "Tubular Bells" veröffentlicht, ein 25-minütiges Instrumental, dessen eingängige Eröffnung schließlich als Filmmusik für "Der Exorzist" verwendet wurde. In den nächsten Jahren produzierte er immer wieder lange Instrumentalstücke, aber mit "Moonlight Shadow", "Islands" und "Shadow on the wall" durchaus auch mal Popmusik. Seit geraumer Zeit arbeitet der Multiinstrumentalist auch viel mit dem Computer, sehr zum Leidwesen seiner Hörerschaft, die ihm unterstellt, Computermusik sei banal und seiner nicht würdig. Und so wurden seine letzten Alben als "seicht" abgetan. Dieses Urteil allerdings sagt mehr über die Rezensenten als über die Musik. Musiker, die lange im Geschäft sind, machen entweder seit Jahrzehnten das gleiche (z.B. Rolling Stones) oder sie entwickeln sich (z.B. Mike Oldfield) und probieren auch mal andere Stilrichtungen. Kritik erntet man wohl so oder so, denn man kann es niemals allen recht machen. Wenn man aber Musik beurteilt, dann sollte man sie als das beurteilen, was sie ist, und nicht als das was sie nicht ist. Die am Computer entstandene Musik von Mike Oldfield ist freilich nicht die ausgefeilte Rockmusik, mit der berühmt geworden ist. Aber nur weil sie dies nicht ist, sondern eben Computermusik, ist sie dadurch nicht schlecht.

Das neue Album nun, "Music Of The Sphere" (2008) geht nun in eine ganz andere Richtung. Es ist orchestrale Musik, komponiert als Soundtrack für den Director's Cut des Films "The Space Movie" (1977). Mike Oldfield selbst spielt die klassische Gitarre. Mir persönlich gefällt dieses Album gut und auch deutlich besser als viele andere orchestrale Filmmusiken. Besonders stark sind die Stücke, in denen er als Gitarrist vertreten ist. Das Cover hat auf mich den Eindruck erweckt, dass irgendetwas Futuristisches auf mich zukommt. Die Musik klingt allerdings in meinen Ohren nicht danach. Es ist eine relativ ruhige CD mit Orchestermusik, die teilweise vor sich hinplätschert, teilweise wunderschöne melancholische Gitarrenparts beinhaltet und dann wieder mit Chorgesängen und beinahe heroischen Bläserfanfaren aufwartet. Wer Orchestermusiken grundsätzlich abgeneigt gegenüber steht, ist mit dieser CD nicht gut beraten. Wer Mike Oldfield mag und grundsätzlich ein offenes Ohr für verschiedene Musikrichtungen hat, findet in "Music Of The Spheres" eine sehr hörenswerte CD, die stellenweise sogar an "Tubular Bells" und "Incantations" erinnert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles orchestrales Oldfield Werk, 17. Juli 2012
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Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Geniales orchestrales Oldfield Werk! Die Stücke gehen sofort ins Ohr und sind toll arrangiert. Oldfiled sollte mehr solcher orchestraler Werke machen.
Meiner Meinung nach, ist das Album mal wieder etwas völlig eigenständiges und neues und kein weiterer Tubular Bells Abklatsch!
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