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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Oldfield-Werk in alter Klasse.
Music of the Spheres ist vermutlich nicht Oldfields bestes Opus, hält aber den hoch gesetzten Standards früherer Klassiker und führt musikalisch eindeutig zurück zu den Wurzeln wie Tubular Bells, Incantations etc.

Den zwischenzeitlichen Ausflug in Ibiza-like esoterisch angehauchte Ambience-Elektronik-Klangspielereien habe ich persönlich...
Veröffentlicht am 21. März 2008 von Sub_Rosa

versus
93 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufgewacht
Nun hab ich mir das Album zwei Wochen lang angehört und hab Lust meinen Senf dazu abzugeben. Schon im Vorfeld hab ich vielerseits euphorische Ausrufe und erneuerte Liebeserklärungen vernommen, die mich sehr gespannt auf das Album gemacht haben. Sollte nach dem langjährigen Tiefflug tatsächlich soviel Pfeffer in der Musik stecken, um behaupten zu...
Veröffentlicht am 10. März 2008 von Oliver Eue


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Oldfield-Werk in alter Klasse., 21. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Music of the Spheres ist vermutlich nicht Oldfields bestes Opus, hält aber den hoch gesetzten Standards früherer Klassiker und führt musikalisch eindeutig zurück zu den Wurzeln wie Tubular Bells, Incantations etc.

Den zwischenzeitlichen Ausflug in Ibiza-like esoterisch angehauchte Ambience-Elektronik-Klangspielereien habe ich persönlich Oldfield nicht übelgenommen; seine Musik auf diese Art auszudrücken hat mir auch sehr gefallen, wenn auch von anderem Ansatz her kommend. Das schöne an Oldfields Musik ist wie ich finde, dass sie als klassisch angelegtes Konzeptwerk ganauso gut funktioniert wie als New-Age-Klangteppich oder als Popsong im 3-Minuten-Häppchen (To France, Shadow on the wall, Fives Miles out usw.) Der Mann ist für mich einfach ein musikalisches Genie das seine Musikalität in jeder Gestaltungsform auszudrücken vermag - und zwar glaubhaft.

Wie nicht anders erwartet findet sich auch in Music of the spheres unverkennbar das Tubular Bells Thema wieder, etwas modifiziert zwar aber deutlich "da". Ich sehe das eher als musikalischen "Running Gag" und es stört mich nicht, schließlich ist es ein sehr schönes Thema und es fungiert ja auch lediglich als Intro mit hohem Wiedererkennungswert. Music of the Spheres verliert seine Eigenständigkeit durch das Intro in keinster Weise, ist ein dynamisches Werk voll ruhiger und kraftvoll lauter Passagen, ist erfüllt von melodiösen Themen und deren Variationen. Ein sehr schönes Album dass sich kein Oldfield-Fan entgehen lassen sollte. Es thront aber nicht über anderen Werken, reiht sich eher auf hohem Level gleichberechtigt ein. Auf jeden Fall ein 100%iger Kauftipp!
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93 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufgewacht, 10. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Nun hab ich mir das Album zwei Wochen lang angehört und hab Lust meinen Senf dazu abzugeben. Schon im Vorfeld hab ich vielerseits euphorische Ausrufe und erneuerte Liebeserklärungen vernommen, die mich sehr gespannt auf das Album gemacht haben. Sollte nach dem langjährigen Tiefflug tatsächlich soviel Pfeffer in der Musik stecken, um behaupten zu können, musikalisch in hohe Sphären aufzusteigen? Das muss erstmal bewiesen werden!

Jaaa, das hätte man zeitweilig durchaus Tubular Bells IV nenen können. Er kommt von seinem Introthema einfach nicht weg. Ist das jetzt gut oder schlecht? Da bin ich absolut gespaltener Meinung.

Eines steht fest: Das Album zeigt seit langer Zeit wieder Anzeichen musikalischer Innovation. Nicht wirklich wegen Oldfields Versuch klassich arrangieren zu lassen, das hatten wir in der Form schon auf Voyager ganz ähnlich. Ich meine eher das, was auch Tubular Bells I und II ausgemacht hat: Das Komponieren eines stimmigen Gesamtkonzepts, das nicht nur Themen entwirft, sondern sie auch entfaltet und entwickelt. Das gefällt mir sehr.
Ausgereift und schlüssig klingt das Ganze jedoch nur teilweise. Ansich betrachte ich die beiden Teile des Albums ohnehin nicht als ebenwürdig.

Ich erachte den zweiten Teil eindeutig als stärkenen und ausdrucksvolleren. Teil 1 stimmt mich zunächst entäuscht und ist im Intro haarscharf entlang von Tubular Bells II parallelisiert, ach nein wer hätte das gedacht... nein. Gottnochmal, Oldfield, das Thema ist und bleibt ausgelutscht!
Im Folgenden stellt er in erster Linie die tonangebenden Themen eins nach dem anderen vor: Ruhige, Minimalistische, bis hin zu Dramatischen, Euphorischen und Pompösen, die mit harten Überleitungen adaptiert wurden.
Gesamtheitlich wirkt der Teil dadurch nicht. Wenn ich nicht wüsste, das es ein einheitlicher Teil sein sollte, würde ich behaupten, es wäre keiner. Dem ganzen durch die Harbinger-Kopie in Kurz einen umschließenden Rahmen zu verpassen erachte ich allenfalls als Ohrfeige für all die, die ein kompositorisches Rahmenkonzept erwarten.
On my hearts rettet glücklicherweise den ersten Teil in ein in harmonischer Transposition ausgefeiltes, rührend schönes Outro ... und was bleibt einem Zuhörer länger im Gedächtnis als ein Happy End?

Die Themen einzeln betrachtet haben durchaus ihren Charme. Gerade eher minimalistische Themen wie Silhouette/Shabda glänzen mit bestimmender Eigenart und oldfieldscher Wiedererkennung zugleich. Die 7/8 Staccati im Anschluss ebenso. Die opulenten Strecken dagegen wirken eher wie Hans Zimmer Pendants und ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch genau das sein sollen.

Mit Teil 2 macht Oldfield all das gut, was den ersten Teil versaut hat:
Die Einleitung ist neu und gleichzeitig spannend dramatisch wie euphorisch. In Folge werden wenig neue Elemente eingeführt. Dafür wird variiert, was das Zeug hält, sinnvoll und in emotionaler Ausgewogenheit. Gerade die 'On My Heart' Reprise ist diesmal passend und verheißungsvoll eingebettet. Klasse! 'An other side' wirft uns für eine kurze Zeit in die Kluft der Märchengestalten aus tausend und einer Nacht. Nett, aber irgendwie doch etwas deplaziert wirkend, wenn auch nicht störend.
Das Finale wird zweiteilig angegangen. Durch Empyrean wird es gar feierlich empyrisch eintrompetet und öffnet die Pforte für das sehr familiär klingende Endthema. Aber es spricht für sich selbst, es ist kein Abklatsch, wie das Intro. Jedoch schließt sich dadurch klar der Rahmen eines Gesamtkozepts, das tubularbellsiger kaum sein könnte. Wenn ich aufm Komzert bin, das Oldfield hoffentlich mal 2008 in Deutschland abhält, werde ich ganz laut "Gräääänd Piaanooooo" schreien ;-D

Mein Fazit: Das Album ist nicht das beste Album Oldfields. Es ist auch kein Meilenstein der klassischen Musikgeschichte oder gar des klassifizierten Rocks. Oldfield schöpft die gewaltige Macht eines klassischen Orchesters absolut nicht aus. Aber es ist schön, stimmig, vielseitig und berührt mich emotional so oft, dass ich sagen kann, es reiht sich qualitativ in die Reihe seiner hörenswerten Alben ein. In der Stratossphäre spielt es allemal ... und da is die Luft ja schon verdammt kalt und dünn. Das muss reichen fürn Erdling.

Ich glaub, die Audio würde jetzt drei Ohren verleihen oder so ;-p
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47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da ist er wieder, DER Mike, 15. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Wie lange musste man auf einen solchen Moment warten? Ich selber habe ihn noch nie erlebt, denn beim letzten Mal, als Mike Oldfield ein derart gutes Album veröffentlicht hatte, war ich gerade einmal drei Jahre alt ("Amarok").
Nach den Alben, die uns der Ausnahme-Musiker in den letzten Jahren (und eigentlich seitdem sein Vertrag mit Virgin ausglaufen war) präsentierte, schien ein solches Meisterwerk nahezu unmöglich. Was sich für lange Zeit immer nur in Teilen seiner Stücke andeutete, ist nun endlich mal über ein komplettes Album zu genießen: Klasse und musikalische Klangmalerei.

Als ich zum ersten Mal hörte, dass dieses Werk vollständig orchestral produziert werden sollte, gefiel mir die Idee, aber dennoch war ich in Sorge. Ein komplettes Orchester - das kann schnell schiefgehen, wie uns Rockmusiker und -bands in den letzten Jahrzehnten des öfteren bewiesen.
Aber was auf "The Orchestral Tubular Bells" noch häufig unausgereift und (speziell im zweiten Teil) nervig wirkte, rettete das Album "Voyager" mit dem grandiosen "Mont St. Michel" - hier allerdings nur auf einer Länge von zwölf Minuten.
Ein weiteres Gegenargument: Es sollte noch nicht einmal die für Oldfield typische E-Gitarren geben! Jedoch wird man eine Erkenntnis sehr schnell beim Hören dieses genialen Stückes haben: Die Gitarre ist weit weniger entscheident, als Herr Oldfields Wille, epische Klanglandschaften zu erschaffen. Denn eigentlich stehen und fallen alle seine Kompositionen nur mit der Tatsache, ob er Lust dazu hat, oder lieber an schnöden Meldoiefetzen rumzulutschen und sie auf Überlänge aufzublasen (siehe: "Light & Shade"). Überdies kommt "Incantations", eines seiner ersten Werke (1978), in weiten Teilen ebenfalls ohne die E-Gitarre aus.

Was man jedoch beim ersten Hören beachten sollte: Harbinger, der erste Track des Albums, ist mal wieder "Tubular Bells", auch wenn mans eigentlich leid ist. Doch was danach folgt, lässt einen auch diese Tatsache vergessen. Irgendwie brauchte der gute Mann wohl einen Einstieg und wenn dieser ausreichte, in derart bezaubernde Klangwelten zu gelangen, soll es mir recht sein.
Ich finde zudem nicht, dass der erste Teil der schwächere ist. Das ist vermutlich Geschmacksache. Was jedoch bemerkenswert ist: Mit "Aurora" (zugleich das stärkste Stück des Albums) schafft er es zum ersten Mal, dass ein zweiter Teil wesentlich besser beginnt, als der erste. Bei seinen frühsten Werken fiel der zweite Teil immer ein wenig ab.

Insgesamt kann man sagen, dass es kein einziges schlechtes Stück auf dieser CD gibt - alle würden von mir mindestens vier Sterne erhalten! Oldfield und Klassik passten nie besser zusammen. Manche halten das hier dargebotene für kitschig. Ich halte es eher für eine Gratwanderung. Eigentlich haben alle guten Werke von Mike Oldfield Stellen, die man bereits als "kitschig" betiteln könnte. Das gehört einfach dazu, sonst wäre es nicht Mike Oldfield.
Für mich ist "Music of the Spheres" auf einer Stufe mit "Hergest Ridge", wenn auch etwas schwächer als sein absolutes Magnum Opus "Incantations".

Am Ende, wenn die CD ausgespielt ist, sitzt man glücklich und zufrieden unter seinen Kopfhörern und freut sich, dass man recht damit behalten hatte, dass Mike Oldfield es immer noch kann, wenn er denn möchte. Hoffentlich möchte er noch ein paar Male.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein, 15. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Normalerweise bin ich ja nicht so euphorisch, aber diese CD hat es mir
vom ersten Hören angetan. Mit was uns Mike Oldfield und Karl Jenkins hier verwöhnen ist einfach ein Genuß!

Als längjähriger Fan von Mike Oldfield (seit 1980) wurde ich durch die letzten Alben doch etwas enttäuscht. Obwohl ich auch "Light and Shade" sehr viel Gutes abgewinnen konnte (siehe meine Rezension dort).

Ich mag am liebsten Mike's frühe Werke, wie Tubular Bells, Ommadawn und Hergest Ridge - bis jetzt. Den nun kommt "Music of the Spheres". Ein Genuß!!!

Aber zurück zu der CD:

Part One:
---------

1) Harbinger = Der Anfang erinnert zwar an Mike's Erstlingswerk, aber
das ist kein Nachteil - im Gegenteil: Man fühlt sich
sofort heimisch. Ruhige, minimale Passagen
(mit wenig Instrumenten auskommend) wechseln sich mit
orchesterreichen Passagen ab und am Ende gleitet der
Zuhörer ab in den Song "Animus"....

2) Animus = Hier werden wir nach einem ruhigen Anfang mit dem
Klavier von Lang Lang verwöhnt.
Es ergibt sich ein harmonisches Zusammenspiel von Lang
Lang und dem Sinfonia Sfera Orchestra. Manchmal scheint
es so, als ob ein kleiner Kampf zwischen ihnen tobt,
denn mal hat das Orchester dann wieder das Klavier die
Oberhand.

3) Silhouette = Das Gitarrensolo von Mike (mit Klassischer Gitarre)
entschädigt schon für den fehlenden E-Gitarren Sound ;-)
Bei der Klavierpassage - hervorragend von Lang Lang
interpretiert - mußte ich beim ersten hören sogar ein
paar Tränen vergießen. Dieser Titel ist einfach
wunderschön und rührt mich immer noch am meisten von den
Liedern auf dieser CD an.

4) Shabda = Sehr ruhig. Die Gitarre läd zum träumen ein - und kaum
ist man versunken, kommt der Chor und begleitet einen
weiter. Hier ist unschwer die Handschrift von Karl
Jenkins zuhören (Adimus läßt grüßen).

5) The Tempest = Dieser Titel erhält seine Dynamik durch die Streicher am
Anfang und die dazukommenden Blasinstrumente. Das ganze
Orchester schwingt sich mit jeder Note weiter auf - um
dann in einen bombastischen Klangteppich zu versinken.
The Tempest erinnert am Ehesten an ein "klassisches"
Stück und ich wünsche mir diesen Titel einmal in einem
Konzertsaal zu hören.

6) Harbinger Reprise = Dieser Song schließt den Kreis (natürlich) zum
ersten Stück - führt den Höhepunkt von "The
Tempest" weiter.

7) On my Heart = Lauschen Sie der Stimme von Hayley Westenra, schließen
Sie die Augen und träumen von Irland oder Schottland und
der rauhen Küstenlandschaft.Dieser Titel ist im Stil von
Enya und kann sich mit ihr auf jeden Fall messen.

Part 2
-------

8) Aurora = Der zweite Teil fängt gleich wieder mit den Streichern
an und wirkt sehr fröhlich.
Das kurze Gitarrennsolo wirkt auf mich wie "In Dulci
Jubilo". Der Chor tut sein Übriges. Auch dieses Stück
bitte mal in einem Konzertsaal spielen.

9) Prophecy = Der Chor führt uns direkt zu Lang Lang, der uns schon am
Klavier zu erwarten scheint - um nur für uns zu spielen.

10) On my heart Reprise = Was soll ich zu meinen Bemerkungen in 7) noch
sagen....

11) Harmonia Mundi = Ein ruhiges Stück, das Passagen aus den
vorangegangenen Stücken wieder aufnimmt - und noch
einmal das wunderschöne Zusammenspiel von Lang Lang
und Mike.

12) The Other Side = Augen zu und fühlen Sie sich am Hofe von König Arthur
versetzt. Irgendwie erinnert mich die Fanfare der
Bläser an den Einzug von Rittern in eine Burg.

13) Empyrean = Das Mittelalter Bild wird hier für mich weitergeführt.
Natürlich ist es nur meine Fantasie die mit mir
durchgeht, aber schön ist sie schon ;-). Könnten nicht
hier auch Ritter in schimmernden Rüstungen und Hoch zu
Roß in eine Schlacht reiten? Ich finde schon.

14) Musica Universalis = Hier vereinigen sich wieder alle und führen uns
zu einem gelungenen Ende
der "Muisc of the Spheres"

Eigentlich hat diese CD 10 Sterne verdient!!!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allererste Sahne, 7. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Ich habe in vielen Rezensionen immer wieder gelesen, dass sich der Ursprung, nämlich Tubular Bells, in allen Platten irgendwie wiederspiegelt. Vielen Rezensenten scheint das nicht zu gefallen. Ich finde gerade das ist der Mike Oldfield den ich hören möchte.

Wahrscheinlich kaufen sich die Meckerer alle paar Jahre einen neuen Mercedes und freuen sich dabei über einiges neues aber möchten das gute alte nicht missen.

Bei einem Auto ist das also selbstverständlich, in der Musik soll es aber nicht so sein.

Zur Musik von Mike Oldfield muss gesagt werden, man muss sie mögen.

Ich kann die Musik zuhause auch nur dann hören, wenn meine Frau nicht anwesend ist. Sie findet die Musik nervig und es macht sie aggressiv. Lediglich unsere jüngste von drei Töchtern findet einige Stücke auch gut.

Wer erwartet, dass alle CDs als Ganzes gut sind, der täuscht sich. Aber bei anderen Alben sind von 20 Songs meist auch nur 4 bis 5 brauchbar.

Es gibt auch von Mike Oldfield jede Menge Lieder die ich persönlich schlecht finde, aber wenn man die Stücke, die gut sind auf eine DVD brennt, bekommt man ganz locker einen Musikgenuss von mindestens 15 Stunden hin.

Ich habe mittlerweile fast alle CDs von Mike Oldfield und auch noch die alten Platten.
Bei ganz wenigen finde ich alle Lieder schlecht, aber einige sind als Ganzes super.

Music of the Spheres ist eine solche.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass man die Stücke nicht nach dem ersten Hören bewerten sollte. Manche Stücke habe ich auch erst nach mehrmaligem Genuss in meine eigene Zusammenstellung aufgenommen.

Ich kann die CD nur empfehlen. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, so würde diese CD immer die volle Punktzahl bekommen.

Abschließend noch ein Tipp: Wer die Musik von Mike Oldfield mag, der sollte auch mal bei SCHILLER reinhören. Allererste Sahne.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Future, 19. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Ja, ich gebe zu, einiges in "Music Of The Spheres" erinnert an frühere Werke. Wer Mike kürzlich in dem Interview gesehen hat, wo er am Klavier saß und das TB-Thema und das MOTS-Intro nacheinander gespielt hat, der weiß auch, daß das keinesfalls Zufall, sondern durchaus kalkuliert ist. Ich glaube, daß MOTS von TB eingeklammert wird: am Anfang klingt es nach TB und am Ende auch; dazwischen entwickelt MOTS ein sehr willkommenes Eigenleben.

Die Hauptsache bei MOTS ist, daß Mike es wieder schafft, das gewisse Etwas beim Hören zu erzeugen: Melodien, die ich ständig nachsummen muß; Harmonien, die mich zum Tagträumen animieren; Freude auf den musikalischen Höhepunkt am Ende mit der Gewissheit, gleich nochmal bei Track 1 anzufangen. Das alles habe ich bei seinen letzten Werken vermißt, die allesamt ganz nett waren, aber keinen bleibenden Eindruck hinterließen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Orchesterkomposition, 22. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Der gute Mike Oldfield hat es nicht leicht. Als er gerade 20 Jahre alt war, wurde seine Komposition "Tubular Bells" veröffentlicht, ein 25-minütiges Instrumental, dessen eingängige Eröffnung schließlich als Filmmusik für "Der Exorzist" verwendet wurde. In den nächsten Jahren produzierte er immer wieder lange Instrumentalstücke, aber mit "Moonlight Shadow", "Islands" und "Shadow on the wall" durchaus auch mal Popmusik. Seit geraumer Zeit arbeitet der Multiinstrumentalist auch viel mit dem Computer, sehr zum Leidwesen seiner Hörerschaft, die ihm unterstellt, Computermusik sei banal und seiner nicht würdig. Und so wurden seine letzten Alben als "seicht" abgetan. Dieses Urteil allerdings sagt mehr über die Rezensenten als über die Musik. Musiker, die lange im Geschäft sind, machen entweder seit Jahrzehnten das gleiche (z.B. Rolling Stones) oder sie entwickeln sich (z.B. Mike Oldfield) und probieren auch mal andere Stilrichtungen. Kritik erntet man wohl so oder so, denn man kann es niemals allen recht machen. Wenn man aber Musik beurteilt, dann sollte man sie als das beurteilen, was sie ist, und nicht als das was sie nicht ist. Die am Computer entstandene Musik von Mike Oldfield ist freilich nicht die ausgefeilte Rockmusik, mit der berühmt geworden ist. Aber nur weil sie dies nicht ist, sondern eben Computermusik, ist sie dadurch nicht schlecht.

Das neue Album nun, "Music Of The Sphere" (2008) geht nun in eine ganz andere Richtung. Es ist orchestrale Musik, komponiert als Soundtrack für den Director's Cut des Films "The Space Movie" (1977). Mike Oldfield selbst spielt die klassische Gitarre. Mir persönlich gefällt dieses Album gut und auch deutlich besser als viele andere orchestrale Filmmusiken. Besonders stark sind die Stücke, in denen er als Gitarrist vertreten ist. Das Cover hat auf mich den Eindruck erweckt, dass irgendetwas Futuristisches auf mich zukommt. Die Musik klingt allerdings in meinen Ohren nicht danach. Es ist eine relativ ruhige CD mit Orchestermusik, die teilweise vor sich hinplätschert, teilweise wunderschöne melancholische Gitarrenparts beinhaltet und dann wieder mit Chorgesängen und beinahe heroischen Bläserfanfaren aufwartet. Wer Orchestermusiken grundsätzlich abgeneigt gegenüber steht, ist mit dieser CD nicht gut beraten. Wer Mike Oldfield mag und grundsätzlich ein offenes Ohr für verschiedene Musikrichtungen hat, findet in "Music Of The Spheres" eine sehr hörenswerte CD, die stellenweise sogar an "Tubular Bells" und "Incantations" erinnert.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise durch's Universum..., 22. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
WOW, über 50 Rezensionen - dieses Album muss es also in sich haben! Als grosser Fan von Tubular Bells und Ommadawn griff ich immer mal wieder zu seinen Alben, welche mich jedoch nie mehr so sehr begeistern konnten, wie seine Erstlingswerke. Und nun das neuste Album: Music of the Spheres.

Anfänglich zwar unsicher, ob es wohl wieder so ein Experimental-Versuch ist, um an seinen ursprünglichen Erfolg anzuknöpfen, griff ich dann doch zu und war absolut positiv überrascht. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass sich mir die Klangwelt dieses neuen Albums nicht beim ersten mal Hören eröffnet hat, ausser einigen wirklich herausragenden Sequenzen. Mittlerweilen jedoch halte ich es für eines seiner besten Alben seit Tubular Bells!
Zwar mag es gewöhnungsdürftig sein sich auf orchestrale Musik einzulassen, aber zusammen mit Mike Oldfields Gittaren-Einlagen verschmilzt alles zu einem grossen und ganzen. Es hat in keinster Weise was mit einem Konzert im herkömlichen Sinne zu tun, sondern geht weit darüber hinaus.

Beim durchblicken all dieser Rezensionen ist mir aufgefallen, wie jeder seine eigenen Vorstellungen und Fantasien zu diesem Album hat. In mir steigen jedoch Bilder des Universums hoch, von weit entfernten Sternen, galaktischen Nebeln in allen Farben, schwarzen Löchern und noch viele andere Himmelskörper/-phänomene. Vielleicht liegt es am Albumtitel "Sphärenmusik" und wie es Mike Oldfield selbst beschreibt, dass es sich hier um seinen eigenen Interpretation der innewohnenden Töne und Klänge aller Dinge in dieser Unendlichkeit handelt, in welcher wir uns befinden. Bei der Vorstellung mit dieser Musik durch Raum und Zeit, durch's Universum zu fliegen, im Zeitraffer zu sehen, wie Sterne entstehen und vergehen und dabei zu erkennen, dass wir alle ein Teil dieses Ganzen sind, ist überwältigend. Die Musik von "Music of the Spheres" drückt dies auf so wundervolle und einzigartige Weise aus, dass in einem ein richtiges Hochgefühl entsteht. Nun, dies ist meine Sichtweise oder Interpretation dieses ausgezeichneten Werkes.

Es lohnt sich, dieses Album in aller Ruhe und ausnahmsweise in erhöhter Lautstärke zu hören, um auch wirklich alles mitzubekommen an Instrumenten und sich einfach davon "tragen" zu lassen.

Endlich mal wieder ein Album von Mike Oldfield, welches sich von der breiten Masse abhebt - seit Tubular Bells!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tubular Incantations, 11. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Music Of The Spheres klingt ganz erheblich nach Tubular Bells 1 und 2. Besonders in den ersten 7 Tracks von Part 1, aber auch immer wieder in Part 2 (Track 11 und 12). Daß das Leitmotiv, Harbinger genannt, immer wieder auftaucht, sorgt für einen deutlichen roten Faden in Music Of The Spheres. Das ist sogar durchaus besser bzw. ausgearbeiteter als in Tubular Bells.

Auch wenn wir die Machart dieser Oldfield Musik bereits seit 1973 kennen, so ist die Komposition doch brandneu und wirklich gelungen. Music Of The Spheres klingt interessant, spannend, melodisch und streckenweise auch bombastisch - ohne im Kitsch zu versinken.
Der Wechsel zwischen komplettem Orchestereinsatz, Streichern und Lang Langs Pianoarbeit ist ausgezeichnet und passt perfekt zur Struktur der 14 Songs ( mit leider nur einer dreiviertel Stunde Laufzeit ).

Die Chöre erstrecken sich von himmlisch bis druckvoll und die Solostimmen (Track 7 und 11 haben durchaus Maggie Reilly Format) erinnern, wie auch größere Teile der Musik, streckenweise erfreulich an Oldfields 1978er Werk Incantations.

Oldfield an der Gitarre gibt's übrigens auch. Insgesamt eher selten und in kurzen Abschnitten, dafür aber umso stimmiger wie in Track 5, The Tempest. So gut und motiviert war Oldfield schon lange nicht mehr.

Karl Jenkins typischen Adiemus Chor gibt es gottseidank nur selten bzw. nur zweimal wirklich im Vordergrund (Track 4 und 8) und durchaus passend. Hin und wieder fühlt man sich auch an Paul McCartneys Standing Stone, sowie im besten Sinne an die Kompositionen John Barrys erinnert - hier besonders im Schlusstitel Musica Universalis.

Kurzum: Music Of The Spheres ist kreativ und vielschichtig. Das Album lädt dank vieler Details zum häufigeren Hören ein und ist - laut gehört - streckenweise richtig großes Kino.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Klassische" symphonische Musik kann er sogar auch noch ..., 5. Mai 2009
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Music of the Spheres (Audio CD)
Natürlich ist der erste Eindruck: Das Thema kenne ich doch ... Ein Tubular-Bells-ähnliches Motiv rahmt Music of the Spheres ein. Ansonsten ist das Album rein klassisch, dafür hat sich Oldfield Unterstützung gesucht und in Dirigent Karl Jenkins gefunden.

Ein bisschen sehr sphärisch ist es schon, auch wenn etwa Hayley Westenras Stimme schon beeindruckend ist. Doch genau das ist auch eine der Stärken der CD. Zu den anderen Verstärkungen zählt der Star-Pianist LangLang. Aufgenommen wurde es in den Abbey-Road-Studios.
Fazit: eines der bombastischeren, aber auch durchkomponierteren und wie immer hochmusikalischen Oldfield-CDs.
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Music Of The Spheres
Music Of The Spheres von Mike Oldfield
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