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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2011
Ich habe schon immer eine hohe Meinung von Claudio Abbado gehabt. Für mich trafen die meisten seiner Einspielungen immer den Nerv der Musik. Seine zurückhaltende, sympathische Art und letztlich auch das Meistern seiner schweren Erkrankung verdienen meinen uneingeschränkten Respekt. Bei der vorliegenden Einspielung mit populären Mozart-Symphonien mit dem von ihm im Vorfeld der Feierlichkeiten zu Mozarts 250. Geburstag gegründeten Orchestra Mozart bleibt sich der Maestro treu. Die Musiker spielen auf äusserst hohem Niveau und Abbado nimmt die Tempi recht zügig, was den Werken gut bekommt. Die Technik der Aufnahme kann als sehr gelungen gelten, die Transparenz und Durchhörbarkeit ist groß. Viele Nebenstimmen sind wahrnehmbar, so wie sie auch in der Partitur stehen - eine schöne Erfahrung, da das längst nicht für alle Aufnahmen dieser Werke gilt. Fazit: Trotz der wirklich vielen schon vorhandenen und zum Teil auch recht guten Einspielungen dieser Werke eine Kaufempfehlung....und 5 Sterne.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2008
Von den Sinfonien Mozarts gibt es eine Überfülle von Aufnahmen. Braucht man eine weitere Aufnahme dieser Werke ?
Es entstehen neue Orchester, wie dieses aus Bologna. Ein Dirigent von Weltruhm erscheint und man macht Aufnahmen.

Zuerst die positive Nachricht. Der alternde Abbado wird- nach seiner schweren Krankheit- ein immer intensiverer Musiker. Hört man jeweils die schnelle Schluss-Sätze dieser Sinfonien, würde man nicht meinen, da steht ein deutlich über siebzig Jahre alter Mann am Dirigentenpult. So frisch,zügig, in der Art der historischen Spielweise , hört man diese Werke weniger.

Instrumental ist dieses Ensemble auf höchstem Niveau. Wenn man die Besetzungliste,zB der Streicher liest, wird einem das verdeutlicht, mehrere bekannte Namen.

Abbado hat hier, wie bei seinem Orchester der Festspiele Luzern, ein Orchester, dass durch die Qualität seiner Mitglieder zu besonderen Leistungen fähig ist.

Rechtfertigt dies diese Aufnahmen ? Dies Antwort ist JEIN. Ja, weil man hier eine Version bekommt, die einen die Aufnahmen konventionellen Zuschnitts vergessen lässt, selbst Harnoncourt mit dem Concertgebouw würde ich wegen dieser Aufnahmen weglegen. Nein, weil es dann doch nicht neue Aspekte sind, die uns Abbado liefert. Es keine Aufnahme, wie diejenige von Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester oder eine Wiedergabe, wie man sie von Norrington mit der Kammerphilharmonie Bremen hören kann.

Diese Wiedergabe hat nichts Überraschendes. Sie ist auf hohem Niveau konventionell. Dies soll keine Abwertung sein, aber angesichts der Überfülle des Angebots in diesem Bereich könnte nur eine dergestaltige Aufnahme nachhaltig begeistern. Wer gar keine dieser Aufnahmen hat, ist mit der vorliegenden gut bedient, wer sich in diesem Bereich gut auskennt und entsprechend sortiert ist, braucht diese nicht zusätzlich.
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