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am 20. November 2003
Bis auf die Marie von Hildegard Behrens eine toll besetzte Aufführung. Hauptakteur ist allerdings das Orchester, das sehr im Vordergrund spielt, wodurch die Sänger manchmal etwas leise rüberkommen. Aber was für ein tolles Dirigat von Claudio Abbado: leidenschaftlich, nuanciert, sorgfältig, packend. Was für ein klangsensibles Orchester! Diese Aufnahme ist der großartige Gegenentwurf zur Karl-Böhm-Aufnahme mit Dietrich Fischer-Dieskau, in der das Orchester die hervorragenden Sängerleistungen mehr oder weniger nur untermalt (und auf die m.E. viel zu selten hingewiesen wird). Vor die Alternative gestellt, würde ich der Abbado-Einspielung den Vorzug geben.
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am 15. Februar 2014
Es ist phantastisch, Claudio Abbado hier am Pult der hervorragend spielenden Wiener Philharmoniker zu hören. Er erweist sich bei diesem Stück als exzellenter Sachwalter der klassischen Moderne, gibt der vielschichtigen Partitur Bergs ihren Raum. Er zeichnet alle Klangfarben mit Bravour, vom elegischen Lyrismus bis hin zu erruptiven Ausbrüchen.
Ihm zur Seite stand bei der live mitgeschnittenen Produktion der Wiener Staatsoper im Juli 1987 ein durch die Bank weg hervorragendes Ensemble. Heinz Zednik singt mit außerordentlich charakterstarkem Tenor den Hauptmann, der viel zu früh verstorbene Aage Haugland verleiht seinen großen Bass dem Doktor. Sensationell Franz Grundheber aber in der Titelpartie, die er vielschichtig gestaltet und nicht nur auf den manischen Charakter Wozzecks beschränkt. Hildegard Behrens beweist, dass die Marie keine reine dramatische Mezzopartie ist, obwohl man ihr an manchen Stellen vielleicht eine zu starke vokale Entäußerung konstatieren kann. Auch die weiteren Komprimarii sind stimmstark und erstklassig besetzt.
Die Klangqualität an sich ist auch für eine Live-Aufnahme hervorragend, allerdings gefällt mir die unausgeglichene Tonregie nicht immer; die Mikrofone sind nicht optimal gehängt worden, sodass der Orchesterklang immer präsenter klingt als die Stimmen der Sänger. Alles in allem aber, vor allem wegen der Leistungen von Abbado und Grundheber ist dieser Wozzeck allererste Wahl.
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am 5. Februar 2015
Bei einer Oper wie Bergs WOZZECK denke ich schon, daß das Beiheft sehr wichtig gewesen wäre, um so mehr, als das ÖÜProdukt als "wie neu" gekennzeichnet war. Es war aber eben kein Beiheft zu finden - schdae.Den Rang der Aufnahme schmälert das freilich nicht.
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