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5.0 von 5 Sternen (Cowboy-)Hut ab!
Inzwischen führt das Erscheinen eines neuen Albums von RA bei mir zu einem bedingten Reflex: Ich kaufe, obwohl ich genau weiß, dass auch der kreativste Kopf mal daneben greift (siehe „Rock'n'Roll"). Doch hier enttäuscht er mich nicht. Adams liefert hier erneut ein dichtes, intensives Werk ab. Der Musiker begibt sich in seine Heimatstadt und richtet...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2005 von Jens Römer

versus
2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin etwas entäuscht...
Angesichts der großartigen Rezensionen habe ich ohne viel zu überlegen, JCN gekauft, auch weil es sich ja um ein reines Country-Album handeln soll. Es beginnt auch wirklich famos: Die ersten drei Songs sind Spitze, aber dann kommt Dear John und später Peaceful Valley: Tut mir Leid, aber der Gesang ist bei beiden grauenvoll, beide Songs nerven brutalst...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2005 von Tramp69


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Cowboy-)Hut ab!, 7. Oktober 2005
Von 
Jens Römer (Leverkusen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights (Audio CD)
Inzwischen führt das Erscheinen eines neuen Albums von RA bei mir zu einem bedingten Reflex: Ich kaufe, obwohl ich genau weiß, dass auch der kreativste Kopf mal daneben greift (siehe „Rock'n'Roll"). Doch hier enttäuscht er mich nicht. Adams liefert hier erneut ein dichtes, intensives Werk ab. Der Musiker begibt sich in seine Heimatstadt und richtet seinen verkaterten Blick hinaus in die weite, zwischen Baumwollfeldern und Nachtclubs gelegene, Welt. Dass Frauen hier eine große Rolle spielen, versteht sich von selbst. Manch anderem würde man für soviel Selbstmitleid und Weltschmerz eine gehörige Watschen geben: Adams aber schafft erneut den Spagat zwischen Sentimentalität und vorsichtigem Optimismus, es geht immer irgendwie weiter.
Schon die ersten Takte des Albums machen klar, wohin es diesmal geht: Akustische Gitarre, schepperndes Schlagzeug, dumpf grollender Kontrabass, ab und zu eine Violine und Piano und Pedal-Steel bestimmen. Oft baut sich schon vor den ersten Tönen eine dichte Studioatmosphäre auf, ein Pluspunkt für die Produktion. „Jacksonville City Nights" ist vielleicht Adams ursprünglichstes Album seit „Heartbreaker". Er zeigt hier sein Gespür für die kleinen Risse in der vordergründigen Harmonie, für die überraschende Wendung und die unerwartete Melodiefolge. Dies macht dieses Album für mich so besonders. Einer der Höhepunkte des Albums ist sicher die träge Ballade „Dear John", bei der eine gewisse Nora Jones Piano und Background Vocals übernimmt.
Ich gebe allerdings zu, dass man dieses Album nicht mögen muss. Wer eine Allergie gegen Country-Musik hat und wem sich bei einer Pedal-Steel-Guitar die Fußnägel aufrollen, der sollte die Finger von dieser Platte lassen. Ich aber ziehe meinen (Cowboy-) Hut vor soviel Kreativität!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ryan takes the alt. out of country., 28. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights (Audio CD)
Nach (für seine Verhältnisse) längerer Pause legt Ryan Adams nun das bereits zweite gute Album in fünf Monaten vor (und zwei weitere sind schon im Kasten) - Respekt, so kann's auch gehen, wenn man sich zusammenreisst. Zwar geht der zweite Streich mit Adams neuer Begleitband The Cardinals stärker in Richtung Country als Cold Roses - Pedal Steel Gitarren schweben über den meisten Songs, gelegentlich tauchen auch Streicher auf - doch wissen die schnelleren, am stärksten countrifizierten Songs (trotz feiner Barroom-Songs wie die beiden Eröffnungsnummern) nicht ganz so zu überzeugen wie Adams' immer herausragende Balladen. Glücklicherweise gibt es von denen eine ganze Menge, und jede einzelne auf dieser Reise durch das nächtliche Jacksonville, Adams' Heimatstadt, ist ein kleines, wunderbar einfühlsam gesungenes Meisterwerk. Wo nimmt der Mann nur seine Melodien her? Und wie schafft er es scheinbar so mühelos aus höchst individuellen Erfahrungen Songs zu schreiben, von denen jeder Hörer sich persönlich angesprochen fühlt? Egal, solange es so gut funktioniert. Besonders überzeugen diesmal das im Duett mit Norah Jones gesungene „Dear John", die zum Weinen schöne Liebeselegie „Silver Bullets", das fragile „September" und die melancholischen Schlussnummern „Withering Heights" und „Don't Fail Me Now", nicht zu vergessen das exzellente „Peaceful Valley" sowie eine herrlich kitschige und doch ergreifende Version von „Always On My Mind" als Bonustrack.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Country hat seinen jüngsten Sohn zurück, 5. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights (Audio CD)
Er hat ihm abgeschworen. Dem Country, den er noch mit Whiskeytown verkörperte. Er hat es mit der Garage versucht, mit britisch anmutenden Balladen. Alles mit mäßigem Erfolg. Was sich allerdings bereits auf der "Cold roses" abgezeichnet hat, wird auf seinem aktuellen Werk konsequent fortgeführt. Und man findet kein anderes Etikett außer Country.
Bereits "A kiss before I go" trampelt Parsons-ähnlich durch die Wüste und lässt einem auf Liebe hoffen. Abgelöst wird es von "The end", dass versucht einem das Herz zu zerreißen, beim Pathos- uns sehnsuchtsgeladenen Refrain, in dem Adams Stimme seinen Höhepunkt erreicht.
Während "Hard way to fall" und "The hardest part" uns wieder flotten Country präsentieren, befindet sich zwischen diesen beiden Songs ein weiteres Highlight. Melodisch brillant und tief melancholisch bietet sich "Dear John" dar.
Mit "Games", "Silver bullets" und "September" leistet sich Adams dann drei schwächere Songs, die nicht so recht von der Stelle kommen. Schade nur, dass diese fast in Reihenfolge auftreten.
"Peaceful valley" hingegen stellt wieder einmal klar, welcher Musiker sich momentan mit der besten Stimme rühmen kann. "Pa" zeigt Adams mal von der ernsthaften, trockenen und etwas langweiligeren Seite. Beim Hören von "Don't fail me now" bekommt man auch als glücklicher Beziehungsmensch Liebeskummer.
Man darf auf sein letztes Werk für dieses Jahr gespannt sein, auch wenn er diese Qualität wahrscheinlich nicht wird halten können.
Aber dass dachte man ja bereits nach seinem Vorgänger.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen It's Country Time!, 17. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights (Audio CD)
Nach dem großartigen Doppelalbum Cold Roses mag man kaum glauben, dass das kreative Genie Ryan Adams schon wieder eine neue CD rausgehauen hat, aber hier ist sie und diesmal nimmt er uns mit ins American Heartland, da wo die Steel Guitar noch schrammelt und die Cowboyhüte Pflicht sind. Sprich: nach den Ausflügen in härtere und gefälligere Gefilde (Rock'n Roll, Cold Roses) geht es nun ans Eingemachte, Mr Adams pflegt den guten alten Country-Stil. Zwar tut er dies - gottseidank! - nicht in allen Stücken, doch der Tenor ist klar: Americana, Roots Music, alt.country, nenn es, wie du willst, aber diesmal bleibt der Meister überwiegend bei seinen Wurzeln. Im Gram-Parsons-Stil schluchzt und jammert er sich durch die 2 ersten Stücke, bevor es dann etwas massenkompatibler wird.
Auch wenn man kein ausgewiesener Country-Fan ist, muss man Adams für seinen Stil mögen und loben: er setzt mit seiner wunderbaren Begleitband (deren Mitglieder auf so herrliche Namen wie "Popper" und "Bowersock" hören) ein deutliches Zeichen im momentanen Einheitsbrei und findet - gottseidank! - ein immer breiteres Publikum.
Noch eine CD soll in diesem Jahr erscheinen, der Mann lässt uns keine Zeit zum Luftholen, hoffentlich geht ihm nicht so bald die Puste aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Country hat ihren jüngsten Sohn zurück, 5. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights (Audio CD)
Er hat ihm abgeschworen. Dem Country, den er noch mit Whiskeytown verkörperte. Er hat es mit der Garage versucht, mit britisch anmutenden Balladen. Alles mit mäßigem Erfolg. Was sich allerdings bereits auf der "Cold roses" abgezeichnet hat, wird auf seinem aktuellen Werk konsequent fortgeführt. Und man findet kein anderes Etikett außer Country.
Bereits "A kiss before I go" trampelt Parsons-ähnlich durch die Wüste und lässt einem auf Liebe hoffen. Abgelöst wird es von "The end", dass versucht einem das Herz zu zerreißen, beim Pathos- uns sehnsuchtsgeladenen Refrain, in dem Adams Stimme seinen Höhepunkt erreicht.
Während "Hard way to fall" und "The hardest part" uns wieder flotten Country präsentieren, befindet sich zwischen diesen beiden Songs ein weiteres Highlight. Melodisch brillant und tief melancholisch bietet sich "Dear John" dar.
Mit "Games", "Silver bullets" und "September" leistet sich Adams dann drei schwächere Songs, die nicht so recht von der Stelle kommen. Schade nur, dass diese fast in Reihenfolge auftreten.
"Peaceful valley" hingegen stellt wieder einmal klar, welcher Musiker sich momentan mit der besten Stimme rühmen kann. "Pa" zeigt Adams mal von der ernsthaften, trockenen und etwas langweiligeren Seite. Beim Hören von "Don't fail me now" bekommt man auch als glücklicher Beziehungsmensch Liebeskummer.
Man darf auf sein letztes Werk für dieses Jahr gespannt sein, auch wenn er diese Qualität wahrscheinlich nicht wird halten können.
Aber dass dachte man ja bereits nach seinem Vorgänger.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIN GENIE!!!, 1. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights (Audio CD)
UFF!! Da hat man sich gerade mal von dem wundervollen COLD ROSES erholt, da kommt schon wieder die nächste CD von Ryan Adams.
Auf Jacksonville City Nights ist noch mehr Country (eigentlich nur Country) zu hören. Erneut spielt Adams wieder mit den Cardinals zusammen. Zu der Musik kann man nur sagen: Sie ist atemberaubend. Wenn man sich die CD oft genug angehört hat entfalltet sie erst ihre ganze Schönheit. Wunderbar ist das sehnsüchtige Silver Bullets und auch das etwas schnellere Don`t fail me now. Das wohl beste Lied ist The End.
Auf jeden Fall ist es ein sehr schönes Album und wenn man bedenkt, das Mitte Dezember schon die nächste CD von Adams rauskommen soll, da kommt man gar nicht mehr aus der Puste.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen It's country-time!, 30. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights [Vinyl LP] (Vinyl)
Nach dem großartigen Doppelalbum Cold Roses mag man kaum glauben, dass das kreative Genie Ryan Adams schon wieder eine neue Platte rausgehauen hat, aber hier ist sie und diesmal nimmt er uns mit ins American Heartland, da wo die Steel Guitar noch schrammelt und die Cowboyhüte Pflicht sind. Sprich: nach den Ausflügen in härtere und gefälligere Gefilde (Rock'n Roll, Cold Roses) geht es nun ans Eingemachte, Mr Adams pflegt den guten alten Country-Stil. Zwar tut er dies - gottseidank! - nicht in allen Stücken, doch der Tenor ist klar: Americana, Roots Music, alt.country, nenn es, wie du willst, aber diesmal bleibt der Meister überwiegend bei seinen Wurzeln. Im Gram-Parsons-Stil schluchzt und jammert er sich durch die 2 ersten Stücke, bevor es dann etwas massenkompatibler wird.
Auch wenn man kein ausgewiesener Country-Fan ist, muss man Adams für seinen Stil mögen und loben: er setzt mit seiner wunderbaren Begleitband (deren Mitglieder auf so herrliche Namen wie "Popper" und "Bowersock" hören) ein deutliches Zeichen im momentanen Einheitsbrei und findet - gottseidank! - ein immer breiteres Publikum.
Noch eine Platte soll in diesem Jahr erscheinen, der Mann lässt uns keine Zeit zum Luftholen, hoffentlich geht ihm nicht so bald die Puste aus.
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5.0 von 5 Sternen Tolle Musik, 4. August 2014
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was erwarte ich von Musik? Das sie für meinen Geschmack gute Musik ist. Und das ist hier unbedingt der Fall.
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin etwas entäuscht..., 6. Oktober 2005
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights (Audio CD)
Angesichts der großartigen Rezensionen habe ich ohne viel zu überlegen, JCN gekauft, auch weil es sich ja um ein reines Country-Album handeln soll. Es beginnt auch wirklich famos: Die ersten drei Songs sind Spitze, aber dann kommt Dear John und später Peaceful Valley: Tut mir Leid, aber der Gesang ist bei beiden grauenvoll, beide Songs nerven brutalst. Überhaupt sind die Balladen auf dieser Disc eher die Schwachpunkte, während z. B. My Heart is Broken wieder richtig gut ist. Insgesamt bin ich daher schon ein wenig entäuscht, vor allem angesichts des grandiosen "Cold Roses" Vorgängers, obwohl auch da schon ein paar wenige "Ausfälle" dabei waren. Vielleicht sollte R. A. etwas weniger CDs rausbringen und dann lediglich die wirklich guten Stücke bündeln. Dann wären es allesamt Meisterwerke.
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5 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik für traurige Gemüter, gestresste Kaufleute den Rest, 22. September 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Jacksonville City Nights (Audio CD)
Kann man Gefühle beschreiben? Kann man Gefühle so treffend wiedergeben, das sie Tausende berühren und sentimental machen. TJoa.. dieser Herr kann es. Ryan Adams, ein Allroundtalent, veröffentlicht er doch in diesem Jahr schon sein 2. Album in Folge der Serie Cold Roses (Doppelalbum).
ER ist ein Workaholic, und dennoch steht alles was er anfasst von guter Qualität. Ich warte gespannt auf das Nachfolgeralbum zu "Cold Roses". Von toppen kann man hier eigentlich nicht mehr reden. Ryan Adams spielt Soul, seichet Rockmusik, allgemeine Singer/Songwriter Protestlieder und Folksongs. Sein Reportoir ist groß, genau wie die Emotionen die er uns beschreibt.
Er wirkt wie ein alter Mann, dessen Lebensweisheit undurchdringlich ist, aber er ist doch noch so jung und so freuen wir uns auf weitere grandiose Platten aus dem Hause Adams.
Ryan Adams können blind zugreifen, er bleibt seinem Stil treu und wer die alten Alben schon dutzende Male gehört hat und für den Rotweinabend noch den passenden Soundtrack dazu brauch.
Hier liegt die aktuelle Platte des Ex-Jacksonville Sängers.
...und wieder rührt er mich zu Tränen
Gute Singer/Songwriter Musik vom derzeit wohl besten Solo(INDIE)Künstler unserer Zeit ? ...
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