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Zweimal hat Herbert von Karajan Puccinis Bühnenreißer aufgezeichnet. Dies hier ist seine erste Annäherung an das Werk aus dem Jahr 1962, mit Abstand seine beste, zunächst schon aufgrund der Besetzung der Titelrolle mit Leontyne Price und des Polizeichefs Scarpia mit Giuseppe Taddei. Beide geben ihren Rollen ein ganz eigentümlichen Charakter, an ihrem Gesang und auch an der Darstellung gibt es nichts zu mäkeln. Große Enttäuschung bereitet leider der Cavaradossi von Giuseppe di Stefano. Er ist hier nur noch ein Schatten seiner selbst. Daß Herbert von Karajan ihn akzeptiert hat, verwundert noch heute. Hätte er ihn gegen Carlo Bergonzi eintauschen können, wäre das ganze Album Genuß pur. So bleibt ein Rest zu tragen ...

Zur Ehrenrettung di Stefanos sei auf seine Darstellung des Cavaradossi in Victor de Sabatas EMI-Aufnahme von 1953 (mono) hingewiesen; hier singt er großartig und ist ein würdiger Partner von Callas und Gobbi.

Zurück zu Karajans Einspielung: Die Nebenrollen sind ebenfalls mit Sorgfalt besetzt worden, als Sakristan fungiert Fernando Corena, welcher der Komik der Rolle nichts schuldig bleibt. Schön finde ich auch den Wiener Sängerknaben Herbert Weiss als Hirtenknaben zu Beginn des 3. Aktes, der übrigens vom Orchester besonders fein gestaltet wird. Man kann förmlich nachempfinden, wie Rom langsam aus seinem Schlaf erwacht. Das Orchester ist ohnehin der eigentliche Star der Aufnahme. Es wird vom Dirigenten zu Höchstleistungen angespornt, und auch dem Chor der Wiener Staatsoper gebührt hohes Lob. Wieder zeigt sich überzeugend, welch ein einzigartiger Operndirigent Herbert von Karajan war. Bis heute hat er keinen würdigen Nachfolger gefunden.

Die Klangqualität ist exquisit und kann es selbst mit neueren Digital-Aufnahmen mühelos aufnehmen. Ein unvergängliches Denkmal und neben der erwähnten EMI-Einspielung noch heute erste Wahl. Ihr gebührt ein Ehrenplatz in jeder guten Opern-Diskothek.
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am 4. Februar 2013
Der New Yorker Tosca-Mitschnitt vom Januar 1956 in wirklich guter Tonqualität nimmt einen wirklich mit. Das liegt zum einen am packenden Dirigat von Dimitri Mitropoulos, der von der Schnelligkeit her gesehen Puccini zwar eher zelebriert, aber die dramatische Seite der Partitur wirklich äußerst gut herausstellt. Zum anderen an den drei Hauptpartien, die prominent und zumindest was die Männer betrifft außerordentlich besetzt sind. Richard Tucker geht mit einer Mühelosigkeit seiner "Naturstimme" an den Cavaradossi heran, dass es schier staunen macht. Da wirkt nichts gekünstelt oder artifiziell, das ist Singen pur. Auch Leonard Warren als Scarpia kann mit seinem mächtigen Bariton überzeugen. Wenn auch nicht ein so großer Sängerdarsteller wie beispielsweise Tito Gobbi, so setzt er doch hier auf seine fundierten Gesangsgrundlagen und stattet den Scarpia fast schon mit belkanteskem Schöngesang aus.
Bei Renata Tebaldi muss man sich allerdings bei diesem Mitschnitt fragen, ob die Tosca nicht vielleicht eine Nummer zu groß für sie war. Sie bringt durchaus die nötige Grandezza und Dramatik mit für die Partie, vergrößert aber häufig ihre Stimme künstlich, was zu scharfen und harten Spitzentönen und einem unschönen Vibrato führt. Insgesamt gesehen ist diese CD aber ein tolles Dokument dreier großartiger Sänger.
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am 3. Januar 2014
Großartige Sänger, die Callas, di Stefano und Gobbi auf dem Höhepunkt ihrer stimmlichen Leistungsfähigkeit, adäquates, die dramatischen Szenen (und was ist in dieser Oper nicht Drama?) herausarbeitendes Dirigat. Nach wie vor musikalisch die Referenzaufnahme schlechthin mit - dank digital remastering - erstaunlich guter Tonqualität.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2013
die Musik ist über jedes Urteil erhaben
das Produkt ist durch völlig ungeordnete Titel ungenießbar. Der Kauf der Musik so in MP3 Format war umsonst.
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