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Kundenrezensionen

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am 15. April 2006
Sven Regeners neue CD trifft wieder formvollendet den Ton und das Gefühl, wenn man nicht gerade Zeiten hat, in denen man beschwingt durchs Leben schwebt. Er beschreibt die ganz banale Alltagsrealität, herrlich lakonisch mit der ihm eigenen Selbstironie und exakt auf den Punkt gebracht. Wenn er singt "Finger weg von meiner Paranoia, die war mir immer lieb und teuer, nie ließ sie mich so kalt im Stich wie Du" , dann zaubert er selbst den größten Kloß im Bauch weg und ein - vielleicht noch schiefes - Lächeln ins Gesicht.
Wenn er die Trompete ansetzt, dann geht das durch und durch. Es gibt der melancholischen Musik den passenden Pep und ist einfach genial.
Für eingefleischte Fans ist die CD ein absolutes Muss.
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Als Marcel Reich-Ranicki im "Literarischen Quartett" Sven Regeners Debütroman "Herr Lehmann" besprochen hat, sagte er: "Ich habe schallend gelacht. Der Mann hat Humor!"

Genauso geht es mir, wenn ich Sven Regeners Songtexte höre. In einzigartiger Weise gelingt es diesem Mann, wahre Schätze der deutschen Dichtkunst zusammen zu reimen, die der Normalbürger jedoch als blanken Blödsinn bezeichnen würde. Nie zuvor hat jemand die Dramatik seines Lebens so nüchtern betrachtet, nie zuvor die Missstände der Gesellschaft so originell auf den Punkt gebracht. Ein wahllos herausgepicktes Beispiel: "Die Häuser sind klein und die Bäume sind groß und früher war's umgekehrt."
Auch Binsenweisheiten wie "Wenn der Winter kommt, wird's früher dunkel" klingen aus Regeners Mund wie ein literarisch gehaltvoller Satz. Viele der heitersten Momente meines Lebens gehen auf das Konto des unvergleichlich genialen Element of Crime-Sängers. Dass dieser dabei nicht über die klangschönste aller Sängerstimmen verfügt, ist mir angesichts des Textgenusses völlig schnuppe.
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am 20. März 2006
Also ich kann mich Negativ-Kritiken nicht anschließen. Während die alten Werke von Element of Crime nicht nachhaltig berühren konnten (früher war eben doch nicht alles besser) hat mich diese CD einfach umgehauen. Gute Musik hört man vielfach, gute Texte sind seltener, aber beides vereint ist vielleicht nur hier zu finden.
Wer Musik nur als Vehikel gebraucht, um sich in frühere Jahre und Stimmungen zurückzuversetzen ist mit neuen Songs immer schlecht bedient - wer aber Spaß an Musik und Sprache auch aufs Neue erleben kann, sollte sich umhören - und zuschlagen.
Kaum eine Cd habe ich nach dem Kauf so oft und mit so viel Freude gehört.

Obenstehende Rezension ist jetzt 8 Jahre alt - ich höre die CD immer noch regelmäßig bin von Musik und Text immer noch gleichermaßen angetan. Musst ich nochmal anfügen.
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am 18. Oktober 2005
Nachdme mich die letzten Outputs nicht so überzeugt haben, bewegen sich Sven Regener und seine Mitstreiter endlich wieder auf alleshöchstem Niveau. Meist leise und melancholisch dringen die 10 Lieder der Scheibe langsam aber sicher ins Bewusstsein ein.
Regener besinnt sich wieder auf seine Stärken und schreibt poetische, einfühlsame Texte (Anspieltipps: "Wenn der Winter kommt" und "Still wird das Echo sein"), mit stellenweise verboten guten Textzeilen.
Die CD steht in meiner Topliste nur ein ganz kleines bisschen unter "Weißes Papier" und eine ganze Stufe über "Psycho" und "Romantik".
SO kennen und lieben wir Element of Crime. Bleibt nur zu hoffen, dass sich endlich der verdiente Erfolg einstellt und die Band nicht im Einheitsbrei um Juli, Silbermond und all den anderen halbintellektuellen Bands untergeht...
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am 14. November 2005
... verhält es sich so wie mit Nudeln_mit_Tomatensoße. Jeder mag das Gericht und verbindet schöne Gedanken damit. Jeder weiß, dass es lecker schmeckt. Aber jeder hat es auch schon sehr häufig genossen. Das leckere Gericht und die Zutaten sind nicht neu. Das ändert aber natürlich nichts an der Qualität. Früher oder später wird man doch wieder Appetit bzw. Heißhunger auf Nudeln_mit_Tomatensoße bekommen. Die herbstliche Wetter ist ja schon ein toller Appetitanreger und die nächsten Wirren der Liebe kommen bestimmt. Dann entfaltet die Musik von Element of Crime wieder ihre volle Wirkung. "Mittelpunkt der Welt" enttäuscht jedenfalls nicht. Leibgericht bleibt Leibgericht. Guten Appetit!
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am 25. September 2005
Die Elements - momentan besteht die Band aus Sven Regener, Richard Pappik, Jakob Ilja und David Young - sind nach der selbst auferlegten Pause von gut vier Jahren (mit Ausnahme eines augenzwinkernden Soundtrack-Beitrages für "Die fetten Jahren sind vorbei") zurück. Und geändert hat sich nicht viel: Neben der charmanten Single "Delmenhorst" klingt hier vieles vertraut, wie das Paar Lieblingshandschuhe, das man im Herbst wieder rausholt. Irgendwo zwischen Rock und Chanson spielen sich die 10 Lieder ab, Hr. Regener und seine "Gutelaunerocker" (O-Ton: Regener) bieten jenen Melancholikern, Herbstlaubsammlern und Tagträumern, die nun schon seit vielen Jahren den Berlinern die Treue halten, das, was sie wollen. Und das ist gut so: Das mittlerweile siebenten deutschsprachige Album bietet einige sehr nette Melodien, traurige Texte, garniert von Iljas feinem Gitarrenspiel, Regeners zigarettenerprobter Polterstimme und makelloser Trompete sowie Pappiks souveränen Getrommle. Ein paar flottere Tracks und etwas mehr Mut (so wie auf dem fabelhaften "Psycho"-Album von 1999) hätten "Delmenhorst" vielleicht gut getan, doch als Fazit bleibt: Gut, daß es die noch gibt, gut, daß die noch solche Platten machen. Und wenn die Welt schon traurig, dann darf es die Musik erst recht sein.
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am 11. April 2016
Eine LP, zwei Seiten...

Seite A bietet die Klassiker: Delmenhorst und Straßenbahn des Todes, als auch "Wenn der Winter kommt", "Im Himmel ist kein Platz mehr für uns zwei" und "Nur mit dir".
Wechselt man die Platte, vernimmt der Hörer auf der B-Seite die Hits "Finger weg von meiner Paranoia", "Still wird das Echo sein", "Weit ist der Weg", "Die letzte U-Bahn geht später" und "Mittelpunkt der Erde".

Ich kann die Platte wärmstens Element-of-Crime-Fans und Hörern von melancholisch-klanggewaltigem Deutschpop empfehlen, sie nimmt zwar nicht den Mittelpunkt der Welt ein, dafür aber den Mittelpunkt des Plattenregals :)
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am 8. Dezember 2013
Ich kannte bisher Element of Crime nicht und das Album hat mich angenehm überrascht - coole Rockmusik mit guten Texten. Meine Favoriten sind das wunderbar lakonische "Delmenhorst", dann "Wenn der Winter kommt", "Nur bei Dir", "Finger weg von meiner Paranoia" und "Weit ist der Weg". Aber alle Lieder sind gut, es gibt keinen Durchhänger.
Die Texte sind durchweg hörenswert - kleine, augenzwinkernde Schnappschüsse über die Mittelmäßigkeit des Daseins. Respekt!
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am 22. Oktober 2005
Schon seit zwanzig Jahren beglücken Element of Crime die Hörer mit großartiger Musik. Kaum verwunderlich also, dass auch die aktuelle, lang ersehnte Scheibe der Band um Sven Regener wieder mehr als gut gelungen ist. Die zehn Songs sind allesamt kleine Perlen zwischen Chanson, Folk, Pop und Rock. Überhaupt lässt sich das nicht in eine Kategorie einordnen. Element of Crime sind halt Element of Crime.
Neben der astreinen musikalischen Leistung des Quartetts leben die Songs vor allem auch von den großartigen, poetischen Texten des Sven Regener, für mich DER deutsche Songschreiber schlechthin. Unaufgeregt und oft auch unkonventionell besingt er die Liebe, Trennungen und diverse andere Sehnsüchte. Dabei kommen oft echte vertonte Gedichte heraus mit wundervollen Zeilen wie "Wo die Neurosen wuchern/ Will ich Landschaftsgärtner sein".
Unumstrittenes Highlight des Albums ist die Single "Delmenhorst". Diese handelt vor allem vom Ende einer Beziehung - und erst dann von der Kleinstadt nahe Bremen, die durch Sarah Connor zu zweifelhafter Berühmtheit gekommen ist.
"Mittelpunkt der Welt" ist ein wundervolles, melancholisches, poetisches und auch anrührendes Album, das perfekt in die kältere und dunkle Jahreszeit passt.
Wunderbar!
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am 4. Oktober 2005
Schön, wieder ein Album von Element of Crime in den Händen zu halten, und dann noch ein so wunderschönes dazu. Selten hat man das Glück, dass etwas Gutes im Laufe der Zeit noch besser wird. Hier stimmt es ohne wenn und aber...
Das Album verblüfft durch schräge Texte, die dafür umso treffender sind. Und trotz der schönen Worte gelingt es den Liedern, authentisch zu sein - so sind eben Element of Crime, so ist Sven Regener.
Die Musik ist gut und schön, auch wenn sie manchmal ein bisschen in die Jahre gekommen wirkt - "Damals hinterm Mond" war damals schon bahnbrechender, weil es wirklich nach den guten alten Zeiten was ganz Neues war. Deswegen auch "nur" vier Punkte; glatte fünf Punkte gibt es dieses Jahr von mir nur für Jansens "Für zehn Euro nasse Hunde" CD :-)
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