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Kundenrezensionen

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am 16. Januar 2006
Nur wenige klassische Stücke dürften öfters eingespielt worden sein als Beethovens 5. In Anbetracht der individuellen geschmacklichen Vorlieben von Klassikliebhabern dennoch eine einzelne Aufnahme als Referenz zu bezeichnen klingt zumindest gewagt. Dennoch möchte ich eine Begründung wagen:
Musikalisch fesselt in der Aufnahme das so atemberaubend gut umgesetzte Grundmotiv der Sinfonie, und zwar die unglaubliche Dynamik, der nie nachlassende Vorwartsdrang. Die Kontraste zwischen den lauten und leisen Passagen sind deutlich stärker herausgearbeitet als in anderen Aufnahmen. Die Interpretation ist erstaunlich bildhaft, man glaubt in den einzelnen Passagen zu spüren, was Dirigent und Orchester dem Publikum mitteilen wollen. Dies ist natürlich nicht nur C. Kleiber zuzuschreiben, sondern gelingt natürlich nur durch hervorragend aufgelegte Wiener Philharmoniker im Zusammenspiel mit einem Tonmeister, der neben einer hervorragenden Balance zwischen den einzelnen Orchestergruppen eine Aufnahmequalität zustande bringt, die ich auch nach heutigem Standard noch als perfekt bezeichnen möchte (SACD außen vor gelassen).
Als interessierter Laie kann ich zahlreiche Interpretationen (u.a. Karajan Gold-Serie der DG, Zinmans Einspielung nach Beethovens Metronomangaben u.a.) auf CD und Konzerte namhafter Orchester zum Vergleich heranziehen. Bei keiner hatte ich das Gefühl wie ich es bei Kleibers Aufnahme besitze: So und genauso muss das Stück klingen.
Vielleicht geht es Ihnen ja auch so....
Noch ein Tipp fürs erste Hören: Stellen Sie Ihre - hoffentlich sehr gute - Anlage laut, bauen Sie auf tolerante Nachbarn und hören Sie in Ruhe die Sinfonie am Stück.
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am 6. Dezember 2002
Carlos Kleiber hat immer schon Maßstäbe gesetzt und seine überaus temperamet- und schwungvolle Interpretation der beiden Beethoven Symphonien muss man als Klassikliebhaber einfach besitzen. Man mag darüber trefflich streiten, ob die gewählten Tempi, der "Wienerische" Schwung in Kleibers Interpretationen tatsächlich den Intentionen Beethovens entsprechen (es bieten sich naturgemäß Vergleiche mit den unterschiedlichsten Dirigenten von Karajan bis Furtwängler an), aber man kann sich der Faszination und dem mitreissenden Esprit diesen beiden Aufnahmen jedenfalls nicht entziehen, wenn man Ohren zum Hören und ein Herz zum Fühlen hat. Diese CD ist ein Fixstern in meinen persönlichen Top 10 und ich wette, da bin ich nicht alleine!
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TOP 500 REZENSENTam 24. Dezember 2006
Obwohl der Klassik-Katalog unzählige Aufnahmen von Beethovens Symphonien enthält, zu denen fast monatlich noch neue hinzukommen, und gerade die 5. und 7. Symphonie sich bei den Interpreten ganz besonderer Beliebtheit erfreuen, sind Carlos Kleibers Beiträge ganz einfach ein Muß für jeden, der sich mit klassischer Musik auch nur ein wenig beschäftigt. Das gilt noch heute ganz uneingeschränkt, obgleich die Produktionen bereits 30 Jahre alt sind. Es sind Meilensteine in der langen Geschichte der Beethoven-Rezeption, die sich praktisch jedem Vergleich entziehen, weil sie einmalig und trotzdem nicht extravagant sind. Carlos Kleiber war Zeit seines Lebens kein Produzent von Massenware, seine diskographische Hinterlassenschaft ist vergleichsweise schmal. Das hing damit zusammen, daß der Künstler erst dann ein Werk der kleinen Ewigkeit der Schallplatte anvertraute, wenn er es unzählige Male aufgeführt und sich schließlich mit seiner Interpretation hundertprozentig identifizieren konnte. Beethovens Fünfte, ein leider mehr als überstrapaziertes Werk, von dem der Schweizer Komponist Arthur Honegger einmal gesagt hat, nachdem er sie nun über zweihundert Mal gehört habe, sei sie für ihn nur noch Geräusch, wird unter Carlos Kleibers Stabführung quasi neu geboren. Man hört Stimmen und auch Nebenstimmen, die man glaubt noch nie vernommen zu haben. Das Werk wird unter einen schier unerträglichen Spannungsbogen gestellt, und noch nie habe ich den Triumphgesang des Finale in einem solch überschäumenden Taumel gehört. Ich bin mir ziemlich sicher: Diese Deutung hätte selbst Honegger noch einmal aufhorchen lassen. Die Siebente ist von absolut gleicher Größe, das Spiel der Wiener Philharmoniker, besonders der Streicher im zweiten Satz, ist von einem Glanz und einer Präzision sondergleichen. Es fällt auf, daß der Dirigent den Pizzicato-Schluß des zweiten Satzes wählt, genau wie sein Vater Erich in der alten Aufnahme mit dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam. Das Finale der Siebenten erklingt trotz des lebhaften Tempos nirgends überhetzt, wie das bei vielen anderen Dirigenten - leider - der Fall ist. "Carlos Kleiber und die Wiener Philharmoniker verbanden die Inspiration einer Konzertwiedergabe mit der Genauigkeit studiomäßiger Detailarbeit", heißt es in der Textbeilage dieser Ausgabe. Damit ist der Nagel auf den Kopf getroffen.
Der Klang der Aufnahmen von 1974 (Nr. 5) und 1975/76 (Nr. 7) ist voll und prunkend, das "Original-Image Bit-Processing" der DGG hat gegenüber den Originalausgaben noch für eine beträchtliche Verbesserung gesorgt. Eine besonders bedeutende Edition in der Serie der "Originals", die noch zusätzlich durch einen wertvollen Beitrag von Peter Cossé im Textbuch aufgewertet wird. Ein Denkmal für Beethoven, eine CD für den Platten-Olymp, ein Album für die einsame Insel, ein Muß für jeden Klassik-Freund!
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am 16. Dezember 2000
Carlos Kleiber ist mit der Einspielung der 5. und der 7. ein kleines Wunder gelungen. Beeindruckend, wie er es schafft aus dem Orchester solche Energieausbrüche zu pressen, wie etwa im Kopfsatz der 5. oder im 3. Satz der 7. Aber auch das berühmte Allegretto singt berauschend aus den Boxen. Schöner habe ich es nie gehört.
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am 23. Juni 2008
Die Argumentation eines Vorredners ist dahingehend nicht ganz richtig, dass die SACD eine überaus hervorragende SACD-Stereo-Spur enthält, deren Qualität deutlich über der CD-Variante liegt. Nach meiner Meinung ist diese alleine den Erwerb bereits wert, selbst wenn man wie ich bereits die CD besitzt.

Wenn man als Hörer aber zwischen diesen Versionen bereits keinen qualitativen Unterschied hört, dann lohnt sich auch nicht der technisch beschwerliche Weg über Mehrkanal. SACD-Mehrkanal wird sehr oft in 4.0 oder 5.0 abgemischt, weil es sich a priori deutlich von 5.1 Dolby Surround unterscheidet und wirklich kompatible Systeme fünf identische Vollbereichs-Lautsprecher in einer eigenen Aufstellung benötigen. Käufern, die auf SACD-Mehrkanal Wert legen, ist diese Tatsache aber durchaus bekannt und sie sind dafür dann auch gerüstet.

Zum Werk kann ich nur sagen, dass diese Aufnahmen der 5. und 7. musikalisch zu den schönsten Einspielungen aller Zeiten gehören, da kommt nach meiner Meinung kein Karajan und besonders auch keine zeitgenössische Einspielung wirklich mit. Wer diese Meilensteine der Interpretation Beethovens in der besten möglichen Qualität hören möchte, kommt an dieser SACD nicht vorbei.
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TOP 500 REZENSENTam 10. März 2013
Es gab eine Zeit, da hätte ich es als befremdlich empfunden,
ein klassisches Stück,
das ich bereits auf einem digitalen Tonträger mein Eigen nenne,
erneut zu kaufen,
nur weil ein anderes Orchester, Dirigent, Interpretation vorliegt.

Die Zeiten und das Ohr haben sich geändert.
Die 5.Symphonie von Beethoven habe ich bereits in drei Fassungen.
Trotzdem bereue ich den Kauf dieser SACD nicht
und bin dankbar für den Tipp.

Carlos Kleiber ist für mich bis dato die Interpretation,
die dem Geiste Beethovens am nächsten kommt
und mit der Dynamik und Detailiertheit von SACD,
die bis dato genussvollste und authentischste Form sie zu geniessen.

Fazit für mich. 5 Sterne. Zweifellos.

Nicht verschwiegen werden sollen aber zahlreiche Kritikpunkte,
die den einen oder anderen zu einer anderen persönlichen
Einschätzung kommen lassen mögen.

Auch die 7.Symphonie ist sehr dynamisch gespielt.
Hier scheiden sich die Geister sehr,
ob dies noch im erträglichen Intrepretationsrahmen liegt
oder ob damit deren melodienreiche Gefälligkeit zerstört wird.
Ich habe die SACD nur wegen der 5.Symphonie gekauft.
Die 7.Symphonie ist für mich ein Zusatz, den ich nicht bewerte.

Die technischen Reserven des SACD-Formats in Kombination mit
dem Original-Image Bit-Processing, bringen eine nie
dagewesen Detailtreue im Hinblick auf die Originalaufnahmen.
Die Originalaufnahmen aus den 70er Jahren haben
aus heutiger Sicht jedoch starke technische Einschränkungen.
Den Aufnahmen hört man sofort ihr Alter an.
Die Räumlichkeit, Dynamik und Transparenz können mit aktuellen Aufnahmen nicht konkurrieren.

Auch diesem Aspekt stimme ich vorbehaltlos zu.
Nur was bringt die technisch beste moderne Variante,
wenn die Interpretation zum Davonlaufen ist?
Bei Klassik bin ich auch kein Freund von Einsatz
zu viel digitalem Verbesserungsschnickschnack.
Ich lebe lieber mit den Einschränkungen des Originals
als eine Fassung zu bekommen, welche mit digitalem Botox
künstlich verjüngt wurde, aber dabei ihren Charakter verloren hat.
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am 13. Februar 2001
Carlos Kleiber's Interpretationen der Beethoven-Sinfonien 5&7 sind gekennzeichnet von größter Präzision und höchster Emotionalität. Eine Refenrenzaufnahme. Unbedingt kaufenswert.
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am 13. Juni 2009
Ich beziehe mich auf die Aufnahme der 7. Symphonie mit Kleiber und den Wiener Philharmonikern. Wer sie hört, wird wie elektrisiert auf die Stuhlkante rutschen und sich dort nicht mehr wegbewegen, bis der letzte Ton verklungen ist. Hier wird Musik nicht mehr "gemacht", sondern sie "ereignet" sich sozusagen. Das soll jetzt nicht pseudo-celibidachesches Musik-Zen sein, sondern ist die Wahrheit!
Wie Carlos Kleiber das gemacht hat, ist mir ein Rätsel.
Die Aufnahmetechnik ist grandios, die Aufnahme selbst unübertrefflich!
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am 27. Februar 2003
Muss man zu Carlos Kleiber eigentlich noch viel sagen ?
Diese Einspielung bringt den legendären Ruf dieses Dirigenten am Pult des besten Orchesters der Welt voll zur Geltung. Diese SACD ist eine derjenigen, die man unbedingt haben muss, denn eine bessere Einspielung ist derzeit weder interpretatorisch noch klanglich verfügbar. Allenfalls die Karajan-Einspielung von 1962 kommt herarn.
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am 10. Juni 2012
Eines vorweg: Ich betrachte mich selbst als blutigen Amateur der klassichen Musik. Ein Instrument zu erlernen war schwere Arbeit für mich und meine Betrachtung dieser Ausgabe ist und bleibt rein subjektiv. Dieser subjektive Eindruck sagt mir nach oftmaligem Anhören und Vergleichen mit anderen Aufnahmen genau eines: "Besser geht nicht!"

Wieso?

1. Die 5. ist wirklich sehr genau in seiner Ausarbeitung der Lautstärke. Wie ich finde nicht aufdringlich, sondern einfach prägnant. Das wohl nach der Zarathustra bekannteste Musikstück der Klassik ist hier einfach ein absolutes Geniesserstück. Durch die schon fast überbordene Anzahl an Vertonungen gibt es sehr viele, sehr gute Aufnahmen. Diese gehört in seiner Version dazu, nicht mehr und nicht weniger!
2. Die 7. habe ich nie besonders beachtet. Für mich war sie eine Symphonie von Beethoven wie sechs andere auch. Wirklich beeindruckend fand ich, wie halt viele andere auch, nur die 5. und die 9. Die anderen sieben gehörten für mich nur zwecks der Nummerierung dazu... (Schande über mich) Und dann? Dann nahm ich die 7. beim Kauf dieser CD eben mit in Kauf. Beim ersten Mal Hören ließ ich die CD während einer Fahrt einfach laufen nach der 5. und begann langsam aber sicher meine Ohren aufzustellen. Hatte ich dieses Stück wirklich schon gehört? Zum Vergleich meine Aufnahme des bayerischen Staatsorchesters rein - und tatsächlich, irgendwie dieselbe Melodie, aber doch...

Kurz gesagt: Kleiber hat mich mit seiner Interpretation der 7. zu einem Fan gemacht. Dadurch gebe ich hier 5 Sterne, mehr geht halt leider nicht. Ich bin begeistert und kann dieser Rezension keine Überschrift geben, die meiner Begeisterung Ausdruck verleiht, ausser es wäre denn ein Wort welches ich bereits benutzte: Subjektivität!
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