Kundenrezensionen


13 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Powergeladener Hardrock
Mit „Face the Heat" haben die Scorpions 1993 wohl eines ihrer „untypischsten" Alben auf den Markt geworfen: Ungewohnt hart, wild und spektakulär. Währe da nicht die unverwechselbare Stimme von Klaus Meine, könnte man fast auf die Idee kommen, versehentlich einem Etikettenschwindel zum Opfer gefallen zu sein. Für Hardrockfans, die dem Album...
Veröffentlicht am 4. Juni 2005 von otto1876

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gabe schon besseres der Scorpions
Knapp 60 Minuten abwechslungsreiche, allerdings nur streckenweise überzeugende Musik lieferten die Scorpions 1993 mit der CD FACE THE HEAT ab. Beginnend mit einer vollen Gitarren-Breitseite, gibt sich der Opener "Alien nation" sehr rockig, wobei die Melodie ein wenig zu kurz kommt. Eine der Single - Auskoppelungen, die man auf der CD finden kann, ist...
Am 9. Januar 2000 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Powergeladener Hardrock, 4. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Mit „Face the Heat" haben die Scorpions 1993 wohl eines ihrer „untypischsten" Alben auf den Markt geworfen: Ungewohnt hart, wild und spektakulär. Währe da nicht die unverwechselbare Stimme von Klaus Meine, könnte man fast auf die Idee kommen, versehentlich einem Etikettenschwindel zum Opfer gefallen zu sein. Für Hardrockfans, die dem Album unvoreingenommen gegenüberstehen, bietet das vorliegende Produkt jedoch einiges an positiven Überraschungen. Folgendes ist aus meiner Sicht zu den einzelnen Songs zu sagen:
Alien Nation: Hier legen die Scorpions gleich die Marschroute für das Album fest. Hart, laut und bombastisch knallen sie uns Riffs und Gesangseinlagen im Midtempo um die Ohren.
No Pain No Gain: Macht nahtlos dort weiter, wo „Alien Nation" aufhört. In meinen Augen ist der Song jedoch noch etwas rhythmusbetonter.
Someone To Touch: Das Tempo wird etwas angezogen; harter Rock mit einer guten Grundmelodie und einem eingängigen Refrain.
Under The Same Sun: Schöne Ballade, die sich sehr atmosphärisch vom akustischen Beginn bis zum gedehnten Refrain mit E-Gitarren am Ende entwickelt.
Unholy Alliance: Die Marschroute wird wieder aufgegriffen. Harter Rock mit abwechslungsreichem Gitarrenspiel.
Women: Atmosphärisch, psychedelisch und leicht melancholisch angehaucht. Das hätten die Scorpions auch in den 70igern bringen können.
Hate To Be Nice: Ganz im Gegensatz zum Titel wirkt die fröhliche Melodie und das Sprech-Geschreie des Herrn Meine sehr Nice. Spektakulär!!
Taxman Woman: Genauso wie Track7 wieder etwas schneller und fließender. Nicht überragend, aber gut gerockt.
Ship Of Fools: Auch hier findet man wieder Ähnlichkeiten zu den beiden vorherigen Tracks. Harter Rock im Uptempo mit interessantem Zwischenspiel. Die Gitarrenarbeit überzeugt übrigens in allen drei Songs. Gute Soli!!
Nightmare Avenue: Zu Beginn des Songs glaubt man noch nicht, was einen erwartet. Zur Mitte wird das Teil nur noch geil! Ein richtiger Kick-Song mit einer ungewöhnlichen Begleitung zum spektakulären Solo (quietschende Autoreifen)
Lonely Nights: Jetzt ist Schluss mit dem Hardrock. Die erste der drei Abschlußballaden besticht durch den emotionalen Gesang von Klaus Meine.
Destin: Sehr stimmungsvoll und behutsam gespielt. Ich wußte gar nicht, daß die Scorps ein solches Einfühlungsvermögen besitzen.
Daddy's Girl: Recht melancholisch und leise gehalten. Kein Highlight aber trotzdem gelungen.
Face the Heat bietet für jeden Liebhaber des harten Rocks viel gutes Material. Enttäuschungen gibt es auf der Platte nicht und so war ich wirklich kurz davor, die Höchstbewertung auszupacken. Doch die gibt es bei mir nur für richtige Highlights.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die vorerst letzte Hardrockscheibe der Rockgiganten, 12. Juni 2007
Von 
Marc Dönnebrink "doenne2" (Ahaus, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Zum Zeitpunkt des Erscheinens des krachigen Scorpions - Hardrockalbums "Face the heat" konnte wirklich noch keiner ahnen, daß sich Deutschlands Vorzeige - Hardrockband bald für lange Zeit außschließlich dem Kuschelrock und diversen musikalischen Experimenten widmen würde; genau gesagt bis zum 2004-er "Unbreakable" - Album.

Das 1993-er Werk "Face the heat" der Scorpions zog dato nur mäßiges Interesse der Hardrockwelt auf sich; das lag zum einen daran, daß die vorherige recht gute Platte "Crazy World" deutlich im Schatten ihrer megaseichten Schmuseballade "Wind of Change" gestanden hatte, die im Radio u. im Musikfernsehen rauf u. runtergespielt wurde - was die meisten echten Rockfans unheimlich nervte (mich selbst eingeschlossen) und dazu veranlaßte, sich von der Band zu distanzieren, denn die Band hatte nun endgültig ihren Ruf als "Kuschelrock - Band" weg; und zum anderen daran, daß eine neue harte Musikszene den Markt vorübergehend eroberte: der Grunge bzw. der Alternative Rock / Metal.

Dabei ist das Scorpions' Scheibchen "Face the heat" gar nicht mal schlecht. Die Produktion ist gut: Bruce Fairbain - mäßig glatt, aber durchaus wuchtig und drückend; die sehr soften Balladen mal ausgenommen, finden sich viele recht bombastische Hardrockkracher auf dem Album, die meist ordentlich mitreißend sind und den Zuhörer zum Mitgrölen einladen. Als "ganz große Scheibe" kann man "Face the heat" allerdings nicht bezeichnen, denn die meisten Songs des Albums sind wohl eher mittelmäßig; wirklich herausragend sind die ersten beiden Songs, bei den es die Scorpions auch so richtig krachen lassen. Zumindest die letzten beiden Balladen hätte man auch gut weglassen können, ohne daß es der Platte geschadet hätte und vielleicht direkt für die nächste Kuschelrock zur Verfügung stellen... Alles in allem: schade, daß "Face the heat" von damals bis zum heutigen Tag nur so wenig Beachtung gefunden hat, denn es ist auf jeden Fall ein wirklich solides Scorpions Album, bei dem Hardrockfans auf ihre Kosten kommen.

Für den Scorpions - Fan ein Muß; Hardrockfans sollten auf jeden Fall ein Ohr riskieren!

Anspieltipps: Alien Nation, No Pain no Gain, Ship of fools, Nightmare Avenue.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kick-Album, 24. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Ich kann andere Reviewer nicht verstehen, welche die neuen Scorpions-Alben andauernd kritieren - das hängt mir langsam zum Hals raus. Ich hab alle Scorpions-Alben von Lonesome Crow bis Acoustica und ich höre auch andere Gruppen wie Aerosmith, Van Halen, Deep Purple, Queen.... Nicht dass wer denkt, ich bin einer der sich nicht auskennt, das Gegenteil ist der Fall...
Jedenfalls ist dieses Album eines der härtesten Scorpions-Alben überhaupt. Melodischen Knaller gibt es keine? Falsch - mit Under The Same Sun und Lonely Nights sind gleich zwei davon enthalten. Destin und Daddy's Girl sind auch sehr gute Songs die dem Album ein sehr atmospärisches Ende bereiten. Ansonsten wird auf diesem Album nur hart gerockt. Der Opener Alien Nation ist ein Wahnsinns-Song und so geht das ganze auch weiter. Kein einziger Hänger - das Album fällt nie ab!! Ob No Pain No Gain, Someone To Touch und Hate To oder Taxman Woman, Ship Of Fools oder Nightmare Avenue....alle wissen zu gefallen (sofern man harte Musik und/oder die Scorpions mag).
Es ist hier sicher nicht der gleiche Stil wie z.B. auf Love At First Sting oder Blackout zu finden - ein Alien Nation ist "anders" als ein Rock You Like A Hurricane, nicht schlechter aber anders (ich kann mich jetzt gar nicht entscheiden was mir besser gefällt)- und wahrscheinlich muss man sich erst daran gewöhnen bzw. einhören. DANN aber werden glaub ich die meisten dieses Album zu würdigen wissen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut...aber nicht perfekt, 21. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Face The Heat ist ein wirklich gutes Album,aber es ist eben nicht perfekt.Einige Songs sind nicht gut genug,außerdem zieht sich der Schluss mit drei Balladen zu lange hin.Trotzdem sind gute vier Sterne angebracht.

"Alien Nation" ist ein super Opener und gefällt mir sehr gut:) Er ist leicht mystisch. "No Pain No Gain"ist ebenfalls gut und zeigt: die Jungs sind in Form." Someone To Touch" ist nicht ganz so gut,aber ist als schneller Song eine Abwechslung ."Under The Same Sun" ist eine klasse Ballade und ist eine der besten der Scorpions. "Unholly Alliance" hält mit den vorherigen Songs nicht mit. "Woman" ist gar nicht Scorpionstypisch,gefällt mir aber auch. "Hate To Be Nice" gibt richtig Gas,i st aber nicht so gut wie der Anfang. "Taxman Woman" ist ebenfalls gut, aber nicht perfekt."Ship Of Fools" ist ganz schön und der Refrain bleibt zumindest kurz im Ohr. "Nightmare Avenue" ist das einzige Lied an dem der Lead Gitarrist Matthias Jabs mitgeschrieben hat. Das Lied Lied ist kein Highlight, aber auch gut.

"Lonly Nights" eröffnet den Balladen-Abschluss. Eine schöne Ballade. "Destin" ist die zweite Abschlussballade und gefällt mir auch gut, aber spätestens jetzt hätte das Album enden können. Wenn es noch weiter geht, dann mit einem Rocksong. Danach kommt noch die ebenfalls ganz gute Ballade "Daddy's Girl"

Das Album gefällt mir nicht so wie Loverdrive.Besetzung:
Rhythmusgitarre-Rudolf Schenker
Schlagzeug-Hermann Rarebell
Leadgitarre-Matthias Jabs
Bass-Ralph Rickermann
Gesang-Klaus Meine
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Album, 7. Oktober 2011
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Im September 1993 erschien das 12. Studio-Album der Scorpions mit dem Namen "Face The Heat". Neu dabei war am Bass Ralph Rieckermann. Ansonsten natürlich die üblichen Verdächtigten Rudolf Schenker (Guitars), Klaus Meine (Lead Vocals), Matthias Jabs (Lead Guitar) und Herman Rerebell (Drums). Produziert hat das Album diesmal Bruce Fairbairn, welchen man schon für "Crazy World" haben wollte.

"Face The Heat" ist besser als sein Ruf. Das Album rockt und gefällt mir besser als die zwei Vorgänger. Gute Songs sind `Alien nation`, `No pain, no gain` und `Woman` (eher ungewöhnlich für die Gruppe). Ausfälle sucht man vergebens. Nur die beiden Balladen zum Schluß (`Destin`` und `Daddy`s girl`) sind zu viel des Guten, hier hätte eine Ballade gereicht und lieber noch ein Rocker.

Der Erfolg von "Crazy World" konnte nicht wiederholt werden, von "Face The Heat" sind aber immerhin über 4 Millionen Alben über den Tisch gegangen. Qualitativ ist hier ein Fortschritt zu sehen (zu den Vorgängern), aber die Klasse der Alben wie "Blackout" und "Love Drive" wird nicht mehr erreicht. Von mir 4 Sterne, man kann bedenkenlos zugreifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Name ist Programm, 26. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Das 1991er Album der Scorpions "Crazy World" erlangte durch die beiden Kuschelhits "Wind Of Change" und "Send Me An Angel" weltweite Aufmerksamkeit (übrigens auch den längst überfälligen Durchbruch in Deutschland), drückte der Band jedoch auch den ungerechtfertigten Stempel der Schmuserocker auf - wobei übersehen wurde, dass die restlichen 9 Songs erstklassiger Hardrock waren. So wirkt es fast wie eine mutige, kommerziell gewagte Trotzreaktion, dass die Hannoveraner auf dem Nachfolger "Face The Heat" (1993) ausgerechnet die harte Linie konsequent verfolgten und gehörig aufmöbelten - und ihr vielgelobtes "Crazy World" musiklalisch bei weitem überflügelten. Nicht unerheblichen Anteil wird Produzentenlegende Bruce Fairbairn daran haben. Er veredelte bereits die größten Alben von Bon Jovi, Aerosmith oder AC/DC.

Face The Heat: Der Name ist Programm. Eine klassische Ballade gibt es auf dem Album keine, dafür jede Menge bombastischen Druck, ein atemberaubendes Gitarrenspiel und ausgefeilte Riffs en masse, dazu ein Klaus Meine in Hochform. Das Songwriting verleitet geradezu zum Prädikat "originell", vergleicht man mit dem üblichen Stampfrock der Band à la "Rock You Like A Hurricane". Hier wird vielseitiger zu Werke gegangen, neue Facetten der Band scheinen durch, vor allem die der ausgeklügelten Rhythmsugruppe. Auch Rudolf Schenkers Gespür für tolle Melodien feiert neue Triumphe, wenn diese den Hörer auch diesmal nicht wie hungrige Wildkatzen frontal anspringen wie sonst, sondern sich im "Ohrenwinkel" anschleichen, um sich in ihre Opfer zu verbeißen.
Außerdem dürfte es das lauteste Album der Scorpions sein. Wenn es ein Album von ihnen, das dazu einlädt, das Letzte aus den Boxen rauszuholen, dann dieses. Schon die ersten beiden Lieder wachsen sich zur reinsten Hardrock-Orgie aus und sind allein 5 Sterne wert. Allein das Anfangsriff von "Alien Nation" ist zum Niederknien, und spätestens wenn der Rest der Band mit brachialer Gewalt dazu stößt, reißt einen dieser Stampfer mit in ungeahnte Wunderwelten. Man ahnt: Hier ist Großes am Werk. Und wenn dann mit "No Pain No Gain" ein so genialer, mitreißender Rocker so nahtlos anschließt als wäre es das natürlichste von der Welt, weiß man gar nicht mehr, wie einem geschieht. Hier stimmt einfach alles, für diese Musik wurde die E-Gitarre erfunden, als Sahnehäubchen schaltet sich Matthia Jabs mit der Talkbox ein, wenn auch nicht so prägend wie bei "The Zoo".
"Under The Same Sun" und "Lonely Nights" erinnern zumindest an die ruhige, balladeske Seite der Scorpions, während mit dem orchestralen "Woman" zwar ein Gegenstück zum geradlinigen Powerrock geliefert wird, aber eine wirkliche Ruhepause ist es auch nicht. Auch auf dieser experimentellen, untypischen Nummer überwiegt der druckvolle Bombast, in dem sich die Gitarrentürme der anderen Songs zu spiegeln scheinen wie Hochhäuser in einer Pfütze im Gehsteig. Klaus Meine wächst hier stimmlich über sich selbst hinaus und treibt seine Stimme in die höchsten Höhen. Zwar erinnert das noch entfernt an Schmuserock, aber auch daran, welch außergewöhnliche Musiker dies aufgenommen haben: Wenn man die Scorpions entfesselt, sind sie zu Höchstleistungen fähig. Dieses Album ist der beste Beweis.

Selten waren ihre Kompositionen so ausgeklügelt und dennoch auf den Punkt, so vielseitig und in sich stimmig, rhythmusbetont und dennoch verspielt. Große Melodien treffen auf fette Riffs, wohin man schaut und hört, die Gitarren solieren, dass es eine wahre Freude ist, und auch die Texte sind erfreulicherweise gut gemacht. Klaus Meine schlägt ja gerne sozialkritische Töne an, das tritt hier in gleich mehreren Songs zu Tage, aber es gelingt mit der für den Sänger und Texter üblichen Abneigung gegen allzu Subtiles erstaunlich gut.
Zugegebenermaßen muss man sich in einige Lieder erst einhören, man hat hier beim Aufnehmen eindeutig nicht auf radiofreundlichen Kommerz geschielt, was wohl auch zum mangelnden Erfolg des Albums beigetragen haben dürfte. Aber ehrlich gesagt ist das die heimliche Größe dieses musikalischen Wunderwerks und unterstreicht die Tatsache, dass Qualität (leider) nicht immer ein Erfolgsgarant ist. Nicht alle Lieder können das ganz hohe Niveau halten, "Taxman Woman" etwa fällt für meine Begriffe etwas ab, aber wenn die letzten Töne der melancholisch-akustischen Bonustracks "Destin" und "Daddy's Girl" verklungen sind, auf denen sich die Scorpions mit ungeahntem Einfühlungsvermögen präsentieren und nicht mit ihrem Sinn für gute Melodien geizen, dann rundet sich das Bild, und man ist geneigt gleich wieder vorne anzufangen und die CD erneut durchzuhören.

Die eingängige Midtemponummer "Under The Same Sun" mit seinem sozialkritischen Text und der unaufdringlich eingesetzten Sitar kann man sich noch am ehesten im Mainstreamradio der frühen 90er vorstellen, aber wenn man einmal das fiese Video gesehen hat merkt man, wo die Stärken (und Schwächen) der Scorpions liegen. Nein, eine visuelle Umsetzung kann diese Musik nur schlechter machen. Und hier liegt eine weitere Besonderheit dieses Albums: Es bringt das Kopfkino in Gang - zumindest bei mir.

In meinen Ohren: Eines der stärksten, da am ausgereiftesten und ausgewogensten Alben der Scorpions, und völlig zu Unrecht im Schatten von "Blackout" und "Love At First Sting". Treffer und versenkt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Hard Rock pure, 21. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Hat einige harte gute Stücke auf diesem Album. Dieses Album kannte ich nur vom Namen her.
Ist für mich ein durchschnittliches, aber trotzdem noch gutes Album.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Typisches Scorpions-Werk, besser als sein Ruf !, 11. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Ich halte Face the Heat wieder für etwas besser und natürlicher ausgefallen als den "Wind Of Change" dominierten Vorgänger Crazy World. Songs wie den düsteren schweren Opener "Alien Nation", die Party-Rocker "No Pain, no Gain","Someone to Touch" und "Hate to be Nice", oder das dunkle schleppende "Unholy Alliance" und die echt wieder schöne gelungene Powerballade "Under the same Sun", können mich wirklich voll überzeugen, auch wenn der Rest nicht ganz so gelungen erscheint und die damals als Bonus-Tracks bezeichneten letzten beiden Songs "Destiny" und "Daddys Girl" vielleicht zuviel des guten waren. Für mich ist Face the Heat ein interessantes und gut gelungenes typisches Scorpions-Album geworden, dass auch wieder rauer erscheint und nicht so glatt gebügelt wirkt wie der Vorgänger. Für alle, denen Love at first Sting sehr gut gefallen hat, kann man auch Face the Heat ans Herz legen, hiermit macht man nichts falsch. Es wird wieder ganz ordentlich abgerockt und die typischen Hymnen und Mitsingrefrains sind auch wieder zu finden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maßlos unterschätzt!!!, 19. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Für mich war dieses Album genau der richtige Nachfolger zu dem doch sehr poppig produzierten "Crazy World"-Album. Die Scorpions ließen es auf ihre alten Tage noch einmal krachen. Dem Produzenten B. Fairbairn haben sie es zu verdanken, daß Ihre Songs wieder Ecken und Kanten erhielten. Songs wie "Alien Nation" oder "Taxman Woman" wären Scorpions-Klassiker geworden, wäre da nicht das Album "Crazy World" gewesen, mit dem sich die Hannoveraner zuvor eine völlig neue Hörerschaft erspielten. Denen, die erwarten, "Face the Heat" sei im Stile von "CW", sei vom Kauf abgeraten. Fans der Scorpions-Ära Anfang der Achtziger dürften voll auf ihre Kosten kommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gabe schon besseres der Scorpions, 9. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Knapp 60 Minuten abwechslungsreiche, allerdings nur streckenweise überzeugende Musik lieferten die Scorpions 1993 mit der CD FACE THE HEAT ab. Beginnend mit einer vollen Gitarren-Breitseite, gibt sich der Opener "Alien nation" sehr rockig, wobei die Melodie ein wenig zu kurz kommt. Eine der Single - Auskoppelungen, die man auf der CD finden kann, ist das ruhige, aber dennoch mitreißende "Under the same sun". Während "Unholy" wieder der Kategorie von "Alien nation" zuzuordnen ist, hat "Woman" einen eigenartigen, aber reizvollen Charakter (Keyboard - Einsatz). Nach eher mittelmäßigen Liedern sorgt dann das temporeiche "Nightmare avenue" wieder für Hörgenuß. Mit Balladen, die bis dahin etwas zu kurz gekommen sind, entschädigen die Scorpions den Hörer zum Schluß der CD. Die 3 Stücke "Lonely nights", "Destin" und "Daddy's girl" sind allesamt erste Sahne. So wird der Hörer am Ende nicht nur für den zwischenzeitlichen Mittelmaß versöhnt, sondern es bleibt ein gutes Gefühl zurück und man wird die CD auch weitere Male hören wollen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xb19b0810)

Dieses Produkt

Face The Heat
Face The Heat von Scorpions
MP3-Album kaufenEUR 6,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen