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am 20. März 2006
Ich kann kaum glauben, dass es noch keine Rezension zu dieser CD gibt. Immerhin ist das eine der besten Aufnahme der Pastorale. In Klassik-Foren wird sie übermäßig häufig empfohlen - zu Recht! Niemand lässt den Sturm so wuchtig und gleichzeitig präzise spielen wie Böhm. Höchstens Bruno Walter gelang das noch mit dem CSO. Bei Beethovens 6. Sinfonie kommt es meiner Meinung nach darauf an, so lebendig wie möglich zu spielen und nicht allzu dick aufzutragen (ausser vielleicht im "Sturm"). Besonders die "Szene am Bach" verlangt eine besonders feinfühlige Behandlung. Dieser Satz sackt viel zu oft in Langeweile und Belanglosigkeit ab, wenn der Dirigent sich nicht auf die Details konzentriert. Jemanden dem das nie gelang, war Karajan. Er selbst gab zu, dass er diese Sinfonie nicht leiden kann. Dementsprechend hören sich auch seine Aufnahmen an. Er fliegt quasi mit seinem Privatjet über diese Landschaft hinweg - Böhm aber geht zu Fuß, taucht in sie ein, erweckt sie zum Leben. Ich glaube jedenfalls, ich habe "meine" Pastorale gefunden.
Schuberts 5. Sinfonie hat die Ehre, der "Filler" auf dieser CD zu sein. Meine Lieblingsaufnahme dieser göttlichen Sinfonie ist die von Herbert Blomstedt mit der Staatskapelle Dresden. Böhms Interpretation konnte das nicht ändern, hat aber auch ihre Momente.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. September 2010
Die sechste Sinfonie F Dur op. 68 von Ludwig van Beethoven ist durchaus keine unproblematische. Wie ihr Beiname "Pastorale" schon sagt, muss eine Einspielung einen ländlichen Unterton besitzen. Gleichzeitig darf mit Lyrik und Poesie nicht gegeizt werden. Dem sanften Tonfall stehen aber auch etliche zupackende Passagen gegenüber.
Karl Böhm und seine Wiener Philharmoniker legen eine der besten Lösungen vor, die nur noch von Claudio Abbados zweiter Berliner Einspielung und der von John Eliot Gardiner getoppt wird.

Den ersten Satz nehmen die brillant spielenden Wiener mäßig schnell. Der bezaubernde Klang der Wiener Hörner gepaart mit der sehr guten Tonqualität machen den Kopfsatz zu einem Erlebnis, das sich durchaus auch dessen rühmen kann, selten gehörte Nuancen ans Licht zu bringen.
Dasselbe gilt für die "Szene am Bach". Böhm lässt sich viel Zeit, um dem Hörer einen angenehmen Klangteppich auszubreiten, der gut durchhörbar und sehr transparent ist.
Im scherzoähnlichen dritten Satz scheinen die Akteure Beethovens Schwelgen nachzuempfinden, scheinen in der entworfenen Idylle verharren zu wollen. Aber nicht zu lange: Alles erscheint plötzlich verändert, wenn Böhm straff und spannungsgeladen das Gewitter darstellt. Selten hat es ein Dirigent geschafft, einen derartigen Kontrast zwischen drittem und viertem Satz zu erzeugen.
Weiterhin muss die Aufnahme deswegen gelobt werden, weil Böhm das verklärende Element des "Finales" hingebungsvoll auffasst und die Wiener zu Höchstleistungen anspornt. Die jubelnden Ausbrüche werden homogen eingefügt und berauschen den geneigten Hörer.

Als Zugabe gibt's die fünfte Sinfonie B Dur D 485 von Franz Schubert. Die ersten sechs Sinfonien des Komponisten sind ja nun nicht gerade Repertoireklassiker. Aber Karl Böhm hat in den 60ern einen bemerkenswerten Schubert Zyklus vorgelegt - allerdings mit den Berliner Philharmonikern -, der ihn zumindest als empathischen Schubert Dirigenten ausweist. Die vorliegende Aufnahme stammt vom Ende der 70er und zeichnet sich durch ihre schlanke Herangehensweise - ganz im Gegenteil zum Berliner Zyklus - aus.
Das kommt dem spritzigen Kopfsatz zugute. Auch das Finale gewinnt damit an Transparenz und Dynamik. Böhm kann sich allerdings nicht ganz dessen erwehren, das Menuett in ein hochromantisches Gewand zu kleiden. Höhepunkt ist freilich die zarte Interpretation des langsamen Satzes, der vor Witz und Charme beinahe überzuschäumen scheint.

Fazit: Eine sehr gelungene Zusammenstellung voller Esprit und Anmut, die zurecht in die Serie der "Originals" aufgenommen wurde.
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am 27. März 2006
Diese Aufnahme ist so fantastisch, dass ich kaum verstehe, wie ich jahrelang mit einer anderen Aufnahme leben konnte. Unglaublich viele Details lassen nie Langeweile aufkommen - diese Pastorale ist die pure Freude.
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am 8. August 2015
Die pastoralen Eindrücke dieser Symphonie werden durch Karl Böhm besonders authentisch und glaubwürdig dargeboten. Fantastisch dieser einmalige Ausdruck von Naturempfindungen, der durch Böhms Interpretation und die fantastisch spielenden Wiener Philharmoniker besondere Intensität erreicht. Das Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande und die Szene am Bach wirken trotz der etwas langsamen Tempi prächtig, schwelgend und unerreicht naturnah. Das Lustige Zusammensein der Landleute erscheint ausgefallen und ungemein fröhlich, das Gewitter erschütternd und das Finale wunderschön. Bessere Aufnahmen kenne ich keine! Als interpretatorisch anders, aber auf dem gleichen Niveau stehend gelten für mich: Giulini LAPO, Gardiner ORR
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am 14. November 2009
Bei Böhm wird ohnehin Qualität geliefert, auf dieser CD bei der Pastorale sogar absolute Spitzenqualität! Einfach wunderschön! Ein Landschaftsgemälde, gemalt mit Musik! Zum Klang: Bei der Deutschen Grammophon habe ich immer den Eindruck, dass die Aufnahmen mit den Wiener Philharmonikern mit mehr Liebe zur Perfektion entstanden sind als dies bei den Berliner Philharmonikern der Fall ist. Diese Aufnahmen hier, sowohl Beethoven (1971) als auch Schubert (1979) sind als Klangerlebnis rundum schlüssig und angenehm für die Ohren, zumal man nicht von vielen störenden Nebengeräuschen verärgert wird. Man hört hier SYMphonien und keine DYSphonien, das soll heißen: man nimmt das Orchester als harmonische Einheit wahr und nicht als schon fast schrilles "Digital-Gekratze" wie das manchmal bei moderneren Aufnahmen der Fall ist. Man sollte bei der Aufnahme-Technik berücksichtigen, dass die Zieladresse der aufgenommen Musik immer noch unser Ohr ist, und das ist von der Natur nun mal nur als Analog-Sinnesorgan entwickelt worden und nicht als Digitalversion! Man kann diese CD daher sehr zum Kauf empfehlen!
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am 4. April 2013
in einer hervorragenden Aufnahme! Besser gehts nicht, vor allem, bei dem Preis! Kenne viele Einspielungen, aber diese sind wirklich herrausragend!
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