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Kundenrezensionen

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am 2. Juli 2007
Mittlerweile muss sich fast jede Besprechung dieser Platte mit den teilweise sehr negativen Kritiken auseinandersetzen. Für mich fallen diese in einige wenige Kategorien: der enttäuschte Soundgarden-Hörer, der enttäuschte Audioslave-Hörer, derjenige, welcher der Platte nicht genug Durchläufe gegönnt hat, und der, der mit anspruchsvoller Musik ohnehin überfordert ist (und dann doch lieber Limp Bizkit hören sollte).

Chris Cornell ist ein hervorragender Musiker und daneben ein Künstler (im Popgeschäft eine eher seltene Kombination). "Carry on" beginnt mit einem Brecher, der erstmal in die Irre führt. Riff und Gesang reiben sich im Refrain, dass es eine wahre Freude ist. Heraus kommt ein sehr ungewöhnlicher Rocksong, meilenweit entfernt vom Schlock der gesamten Grunge-Epigonen und New-Metaller. Mit Poison Eye geht es ähnlich weiter. Ungerade Metren prallen auf eine innovative Melodie, welche so weit entfernt von "zeitlosen Hardrock-Stücken" ist, wie sie nur sein kann. Mit "Arms around your love" überrascht dann ein sehr poppiges Stück, mit einem sehr schönen Refrain und tollem Gesang (letzteres bei Cornell zu erwähnen ist natürlich fast überflüssig).

So gut, wie die Platte beginnt, geht sie auch weiter. Jedes Stück ist eine Herausforderung, jede Wendung bietet Überraschungen. Befreit von den Muckern von Rage against the Machine, die es nie geschafft haben, den nötigen sensiblen Background für Cornell's Ideen zu liefern, läuft er (seit Euphoria Morning) endlich wieder zur Höchstform auf. Audioslave war mit der dritten Platte müde und ausgemolken; die Zeit für einen Absprung war reif. Mit dem fulminanten Bond-Song "You know my name", auch hier enthalten, ist ihm das blendend gelungen. Also, bleibt nur noch ein "Danke, Chris", für diese tolle Platte, die "nichts weiter" bietet als einen Künstler auf einem der Höhepunkte seines Schaffens. Als einziger Kritikpunkt bleibt für mich die Produktion; diese riecht sehr nach exzessivem Pro-Tools-Einsatz und klingt etwas zu steril, wenn man bedenkt, dass viele Songs in der Instrumentierung sehr schlicht gehalten sind. Das hätte ich von Steve Lillywhite eher nicht erwartet.
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am 13. Juli 2007
Selten habe ich so viele divergierende Kritiken zu einem Album gelesen, wie bei diesem! Man sollte sich davon aber nicht abschrecken lassen, sondern sich seine eigene Meinung bilden. Ich habe mir das Album gekauft, weil ich ehrlich gesagt noch nie richtig mit den Werken von Chris Cornell enttäuscht worden bin. Mit Soundgarden hat er mich aus dem traditionellen Metal gerissen, mit Temple of the Dog offenbart was für ein genialer Songwriter und Sänger er doch ist und mit seinem Solo- Album Euphoria Mourning auch seine andere, seine dunkle Seite dargelegt. Der Mann ist einfach begnadet! Dann gab's zwar noch Audioslave, die für mich aber immer nur RATM + Cornell waren, ganz nett", doch nie essentiell. Zurück zur Scheibe. Ich muss zugeben mein erster Eindruck waren sicherlich keine 5 Sterne, höchstens 3. Man muss der Scheibe Zeit geben, dann eröffnet sie sich auch! Macht nicht den Fehler und erwartet ein Album a la Soundgarden oder Audioslave. Chris Cornell ist mit dieser Scheibe ebenso weit von seinen Vorgängertruppen entfernt, wie es Keith Caputo von Life of Agony ist. Es ist eine herrlich relaxte, melancholische Scheibe, die manchmal mit Jazz bzw. Lounge Sound spielt, aber nie den Faden verliert. Eine wunderbare Platte" zum Autofahren! Einzelne Songs sind hier nicht hervorzuheben, dass Album muss man als Gesamtwerk sehen. Sehr gelungen finde ich die Neuinterpretation vom Jackson Klassiker Billie Jean. Man erkennt die Wurzeln des Songs und trotzdem fühlt er sich herrlich frisch und nie altbacken an. Chris Cornell hat diesen Song wunderbar in seine eigenen Interpretationen eingebettet. Sehr gelungen.
Wenn man die Stimme von Chris Cornell liebt und keinen allzu heftigen Sound erwartet, der wird mit dieser Platte richtig bedient werden!
4-5 Sterne!!!
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am 13. November 2007
Nachdem ich soviel Blödsinn lesen habe müssen komme ich nun nicht umhin auch eine kurze Kritik über das aktuelle Solowerk vom guten alten Chris abzuliefern. An die Nörgler: Leute, hallo?! Das ist weder Soundgarden noch Audioslave noch TOTD! Selten gibt es Musiker, die so vielschichtig und lange in verschiedenen Richtungen unterwegs waren und sind wie Cornell. Zu vergleichen ist dieses Werk demnach auch nur - wenn überhaupt - mit "Euphoria Morning", seiner ersten "echten" Soloscheibe. Und hier fegt "Carry on" mühelos mit doppelter Härte (und Geschwindigkeit) drüber. Ich denke daß es Cornell nun wirklich erstmals geschafft hat seine persönlichen musikalischen Vorlieben in äußerst genießbare Töne zu verpacken. Wer schreibt da "nur 50% gut" oder "ruhig"? Absoluter Blödsinn. Sicher, keine Kinderpopkost, einige Male muß man sich das Album natürlich durchhören, wie alle Werke von guten Musikern aus dieser Generation. Und siehe da - bei jedem Mal erkennt man mehr und mehr daß dieses Machwerk tatsächlich genial ist. Dieser Idiot bei den zitierten Kritiken, der behauptet "Billie Jean" kann nix soll sich am besten 10 Stunden Zack de la Rocha Sprechgesang mit 140 Dezibel anhören. Vielleicht erkennt er dann was Klasse an einem Sänger tatsächlich ausmacht.

Ich bin noch nie ein "die hard" Chris Cornell Fan gewesen aber seine Projekte waren jedesmal bahnbrechend und seine Stimme ist ohne Diskussion eine der besten Rockröhren der letzten 20 Jahre. Aber wenn Leute einfach keine Ahnung von individueller Musik mit Klasse haben sollen sie sich doch einfach einen "Best of James Bond" Soundtrack kaufen, vielleicht erfüllen ja Duran Duran & Co. ihre Erwartungen mehr!

Nochmal: eine der besten Veröffentlichungen 2007 (und da war viel Konkurrenz ;-)) Nicht von Dilo-Kritiken abschrecken lassen!
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am 26. September 2007
Ich habe mir bei dieser CD nun wirklich kein "Rock-Monster" erhofft. EUPHORIA MORNING (seine Soloplatte, die nach der Auflösung von SOUNDGARDEN veröffentlicht wurde) war schließlich auch eher ruhig. Doch ein wenig mehr drive hätte ich Herrn Cornell schon zugetraut.

CARRY ON ist keineswegs ein schlechtes Album, aber es plätschert schon etwas belanglos dahin. Die rockigeren Nummern kommen nicht so richtig auf den Punkt und den (stark überwiegenden) langsamen Stücken fehlen einfach die wirklich mitreissenden Refrains. Somit gibt es, abgesehen vom "Bondsong" eigentlich keine richtigen Höhepunkte.

Ich kann schon verstehen, wenn hier einige Vorredner mangelnde Emotionen attestieren, war man doch zuletzt (z.B. auf AUDIOSLAVE's zweiter Auskopplung OUT OF EXILE, welche ja auch ein ganzes Stück ruhiger war als deren Debüt) einen wesentlich eindringlicheren Gesang gewöhnt.

Chris Cornell hat eine coole Stimme, schreibt meist gute Texte und hat auch ein gutes Händchen für schöne Melodien. Aber es fehlen ihm dann doch häufig die zündenden Impulse im Arrangement, die aus einer guten Idee einen guten Song machen. So bleibt mir nur zu hoffen, dass er für weitere Soloambitionen ein paar talentierte Studiomusiker anheuert und ihnen genug Freiräume läßt, in seinen Kompositionen eigene Aktzente zu setzen. Solche werden nämlich auf CARRY ON schmerzlich vermisst.

Fast jedes Lied ist für sich genommen eigentlich ganz nett. Auf Albumlänge beginnt es aber recht schnell langweilig zu werden.
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am 30. Mai 2008
Zugegeben: Ich habe diese CD das erste mal gehört, als ich zu Hause war und allerhand nebenbei gemacht habe. Irgendwann war die CD um und ich dachte: Hmm, irgendwie nicht so prall. Ich habe sie mir dann mit auf Arbeit genommen und mehrfach nebenbei gehört und durch das mehrfache Hören der CD ist mir ihre Qualität aufgefallen. Es ist wie bei vielen hochklassigen Alben: erst durch mehrfaches Hören lernt man sie kennen, lieben. Und irgendwann will man sie jedem empfehlen.

Jeder der meint, sie wäre nicht gut, sollte sie mehrfach hören. Natürlich sind Meinungen unterschiedlich und jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung - und meine ist: Genial.
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am 27. Juni 2008
Auch - und vielleicht gerade - wer mit Audioslave und Soundgarden so grade gar nix anzufangen weiß, ist mit CCŽs Soloalbum möglicherweise prima bedient. Auch bei mir hat sich die Scheibe als echter grower entpuppt, die erst nach mehrmaligem Hören Ihre Wirkung entfaltet und dann einfach nicht mehr aus dem Player will. Carry On ist insgesamt sehr blueslastig und die imho bislang völlig verschwendete Färbung in Cornells Stimme kommt hier erst richtig zur Geltung. Da kann die Politrock- und Holzfällerhemd-Fraktion von mir aus schäumen, bis der Arzt kommt. Der Grunge ist tot. So what?
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am 24. Oktober 2014
Nach dem unrühmlichen Ende von Audioslave präsentierte Chris Cornell in Form von "Carry On" sein zweites Soloalbum.

Einen ersten Vorgeschmack bot die gutklassige Bond-Nummer "You Know My Name", in der Cornell scheinbar mühelos den Spagat zwischen Rock und Cineastik meisterte. Auch im weiteren Verlauf des Albums versucht er Sorge dafür zu tragen, sich zwischen den Stühlen zu positionieren, was mal mehr, mal weniger gut gelingt. Dies hat zur Folge, dass die Songs für sich alleine genommen ziemlich gut funktionieren, im Albumkontext hingegen etwas verwirrend und mitunter unausgegoren wirken. So sind manche Nummern sehr rockig (der fetzige Dosenöffner "No Such Thing"), oder erinnern in ihrer Funkigkeit an das letzte Audioslave-Album Revelations ("Poison Eye"). Mit "Billie Jean" findet sich überdies ein Michael Jackson-Cover, das dem Original zwar (erwartungsgemäß) nicht das Wasser reichen kann, den Klassiker jedoch in einem neuen, bombastischeren Gewand präsentiert. Darf man auf jeden Fall gut finden - muss man aber natürlich nicht.

Das größe Plus ist natürlich Cornells phänomenale Stimme, die immer für den ein oder anderen Gänsehautmoment gut ist. "Safe And Sound" ist beispielsweise so ein Song: Balladesk und spartanisch gehalten, markiert Cornell hier den Singer/Songwriter derart überzeugend, dass es eine wahre Freude ist. Auch weiß der unkonventionelle Aufbau vieler Stücke zu gefallen.

Ein Manko hingegen ist der bisweilen etwas nach Homestudio klingende Sound des Albums, dem etwas mehr Feinschliff gut getan hätte.

Macht unterm Strich ganz knappe vier Sterne - und das eigentlich nur, wenn man das Temple Of The Dog-Album oder die Soundgarden-Meilensteine mit sechs Sternen bewerten könnte.
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am 16. August 2007
Als Chris Cornell sich von Audioslave trennte, war klar, dass er mit "Carry On" andere musikalische Wege beschreiten würde.
Und ich finde, dass ihm das unglaublich gut gelungen ist.
Durch den von ihm gewählten Stilmix, hat er die Möglichkeit genutzt, seine außergewöhnliche Stimme in alle Richtungen auszuspielen, ein echter Hörgenuss. Ob laut, in fast alter Manier, in "No such thing" oder "Poison eye" bis hin zu "Finally forever" oder "Scar in the sky", die sehr viel ruhiger daherkommen. Aber egal, welche Richtung Chris Cornell auch einschlägt, alle Lieder tragen seinen unverwechselbaren Stempel. Damit ist ihm ein unglaublicher Spagat gelungen.
Eines meiner Lieblingslieder ist "Ghosts", dessen Text einen autobiografischen Hintergrund zu haben scheint, wie einige andere auch. Seine Texte sind anspruchsvoll geblieben, allerdings besser verständlich, nicht mehr so "kryptisch", wie er selbst in einem Interview gesagt hat.
Bewundernswert finde ich seinen Mut, wieder einmal einen Alleingang zu wagen, weil er seine Musik leben will und sich nicht in ein Korsett drücken lässt, ungeachtet der Tatsache, dass nicht alle alten Fans in Begeisterungsstürme über "Carry On" ausbrechen.
Ein glaubwürdiger, ehrlicher Künstler, auf dessen nächstes Album ich mich jetzt schon freue.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Februar 2014
Bekannt ist vor allem der Bond-Song, klar. Daneben finden wir eine noch bekanntere Nummer auf dieser CD: Billie Jean, ja, von Michael Jackson. Nicht gerade, was man erwartet hätte bei Chris Connell. Aber der spielt damit, Erwartungen nicht zu erfüllen und geht immer mal wieder Risiken ein. Geleingen tun die nicht immer. Hier wankt er zwischen Rock, Singer-Songwirterzeug und Pathos. Vor allem das Pathos ist manchmal schwer zu ertragen. Andererseits kann es auch ganz schön berühren. Als Sänger kann der Mann was, keine Frage. Als Künstler finde ich ihn etwas unausgegoren. Es ist sicher keine Schande, sondern ein Verdienst, offen in verschiedene Richtungen zu sein, aber bei Chris Connell finde ich das nicht so recht stimmig.
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am 10. Juli 2007
Es ist nicht, dass ich den Soundgardensound so vermissen würde oder etwas gegen poppigere Songs hätte. Auch Cornells Stimme ist wieder mal großartig, druckvoll und auf dem Punkt. Doch ich habe etwas gegen schlechte Songs. Und 50% der Titel hier sind leider schlecht.

Ein paar gute Nummern gibt es, und es sind sogar die poppigeren. "Arms Around Your Love" hat mich sehr berührt, und auch "Safe and Sound" ist eine schöne Nummer. "Billie Jean" klingt toll nach verrauchter Bar. Und das war's schon fast. "No Such Thing", "Poison Eye", selbst der James Bond-Song "You Know My Name" sind Mittelmaß. Umso enttäuschender, wenn man weiß, was Cornell einst für unglaubliche Stücke geschrieben hat.
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